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Datenbank Tierversuche

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Dokument 631Titel: Neue Aspekte zur Wirksamkeit von Gerinnungshemmern und Anti-Blutplättchen-Strategien bei Schafen
Hintergrund: Wirksamkeit verschiedener seit Jahren für Menschen zugelassener Blutgerinnungshemmer beim Schaf mit dem Ziel einer Optimierung des "Schafmodells".
Tiere: 20 Schafe (Merino-Landschafe)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Genehmigungsbehörde Mittelfranken genehmigt und finden an der Universität Erlangen statt. Die Schafe werden zum Teil für mehrere Versuche verwendet. Gruppen von je 5 Schafen werden jeweils 7 Tage lang mit verschiedenen Blutgerinnungshemmern behandelt, die alle seit Jahren beim Menschen im Einsatz sind. Manche Medikamente werden injiziert, andere oral eingegeben. Es werden mehrfach Blutproben entnommen. Das weitere Schicksal der Schafe wird nicht erwähnt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: New aspects on efficient anticoagulation and antiplatelet strategies in sheep

Autoren: Annika Weigand (1), Anja M. Boos (1), Jürgen Ringwald (2), Maren Mieth (3), Ulrich Kneser (1,4), Andreas Arkudas (1), Oliver Bleiziffer (1), Dorothee Klumpp (1,4), Raymund E. Horch (1), Justus P. Beier (1)*

Institute: (1) Klinik für Plastische und Handchirurgie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Krankenhausstr. 12, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Transfusionsmedizin und Hämostasiologie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (4) Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Ludwigshafen

Zeitschrift: BMC Veterinary Research 2013: 9; 192. http://www.biomedcentral.com/1746-6148/9/192

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4526



Dokument 632Titel: Regeneration von Knochendefekten kritischer Größe unter Verwendung PEG-vermittelter BMP-2-Gen-Lieferung und den Einsatz von Zellverschlussbarrieremembranen – Eine Wiederauflage des knochenfördernden Prinzips
Hintergrund: Test von künstlichen Materialien, die die Knochenheilung beschleunigen sollen.
Tiere: 20 Schweine
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Genehmigungsbehörde in Mittelfranken genehmigt. Bei den 18 Monate alten Schweinen wird unter Narkose die Kopfhaut aufgeschnitten. In den Schädelknochen werden je Schwein neun Löcher von 1 cm Durchmesser und 1 cm Tiefe gebohrt. Bei drei Gruppen á: fünf Schweinen werden verschiedene künstliche Materialien der Schweizer Firma Institut Straumann AG in die Löcher eingebracht. Die Materialien werden nach einiger Zeit von Körper abgebaut und sollen die Knochenheilung anregen. Bei einer der Gruppen werden den Materialien gentechnisch veränderte knochenbildende Zellen (Osteoblasten) zugesetzt. Bei einer vierten Gruppe Schweine wird das herausgebohrte Knochengewebe zerkleinert und zusammen mit dem künstlichen Material in die Löcher eingebracht. Nach 2, 4 und 12 Wochen werden jeweils einige Tiere je Gruppe getötet, um die Schädelknochen feingeweblich zu untersuchen.

Die Studie wurde von der Schweizer Firma Institut Straumann AG finanziell unterstützt.

Bereich: Knochenchirurgie, Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Critical size defect regeneration using PEG-mediated BMP-2 gene delivery and the use of cell occlusive barrier membranes – the osteopromotive principle revisited

Autoren: Falk Wehrhan (1)*, Kerstin Amann (2), Aart Molenberg (3), Rainer Lutz (1), Friedrich W. Neukam (1), Karl A. Schlegel (1)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen, (2) Institut für Pathologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Institut Straumann AG, Basel, Schweiz

Zeitschrift: Clinical and Oral Implantation Research 2013: 24, 910-920

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4525



Dokument 633Titel: Antigen-Lieferung an dendritische CD11c+CD8- Zellen ruft eine schützende Immunantwort gegen experimentelles Melanom bei Mäusen in vivo hervor
Hintergrund: Untersuchung der Immunantwort bei künstlich ausgelöstem Hautkrebs.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Janvier, Saint-Berthevin, Frankreich. Den Tieren werden bestimmte Antigene und Antikörper gegen bestimmte Immunzellen in die Bauchhöhle injiziert. Nach 8 oder 21 Tagen werden die Mäuse auf nicht genannte Weise getötet. Gruppen von anderen Mäusen erhalten einige Wochen nach den Antigenen und Antikörpern Hautkrebszellen (Melanom) in eine Hautfalte am Rücken injiziert. Eine Gruppe Mäuse erhält nur die Melanonzellen. Je nach Gruppe sterben die Tiere unterschiedlich schnell. In den meisten Gruppen sind innerhalb von drei Wochen fast alle Mäuse tot oder sie werden getötet, wenn sie sterbend gefunden werden. In einer Gruppe überleben 20% der Mäuse 29 Tage.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft, BayGene, Erlanger Leistungsbezogene Anschubfinanzierung und Nachwuchsförderung (ELAN), Ria-Freifrau von Fritsch-Stiftung.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Antigen delivery to CD11c+CD8- dendritic cells induces protective immune responses against experimental melanoma in mice in vivo

Autoren: Kirsten Neubert (1), Christian H.K. Lehmann (1), Lukas Heger (1), Anna Baranska (1), Anna Maria Staedtler (1), Veit R. Bucholz (2), Sayuri Yamazaki (3), Gordon F. Heidkamp (1), Nathalie Eissing (1), Henry Zebroski (4), Michel C. Nussenzweig (5), Falk Nimmerjahn (6), Diana Dudziak (1)*

Institute: (1) Hautklinik, Labor für Dendritische Zellbiologie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene, Technische Universität München (TUM), München, (3) Department of Geriatric and Environmental Dermatology, Nagoya City University, Graduate School of Medical Sciences, Nagoya, Japan, (4) Proteomics Resource Center, The Rockefeller University, New York, USA, (5) Laboratory of Molecular Immunology, The Rockefeller University, New York, USA, (6) Biologische Fakultät, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 91052 Erlangen

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2014: 192; 5830-5838

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4524



Dokument 634Titel: Verminderte Herzleistung bei Ratten mit normalem Blutdruck in einem Modell der Wachstumsverzögerung in der Gebärmutter
Hintergrund: Der Zusammenhang zwischen einer Eiweißmangelernährung der Mutter während der Schwangerschaft und Herzkrankheiten des Kindes sind dank Bevölkerungsstudien beim Menschen bekannt. Hier sollen die Mechanismen der Krankheitsentstehung anhand von Ratten aufgeklärt werden.
Tiere: 244 Ratten (mehr als)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Schwangere Rattenweibchen werden in zwei Gruppen eingeteilt: eine Gruppe wird normal gefüttert, die andere erhält während der Schwangerschaft eine eiweißreduzierte Diät. Nach der Niederkunft, während der Stillzeit werden alle Rattenmütter normal gefüttert. Je Wurf werden jeweils sechs männliche Rattenbabys am Leben gelassen, alle anderen Babys werden unmittelbar nach der Geburt durch Köpfen getötet. Am 21. Lebenstag werden die jungen Ratten entwöhnt. Im Alter von 69 Tagen werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt (Echokardiografie, Blutdruckmessung mittels eines in eine Beinarterie eingebrachten Katheters). Anschließend werden die Tiere betäubt und durch ein Gift getötet. Die Herzen werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Studie wurde unterstützt durch die Erlanger Leistungsbezogene Anschubfinanzierung und Nachwuchsförderung (ELAN) sowie die Deutsche Stiftung für Herzforschung.

Bereich: Kinderheilkunde

Originaltitel: Impaired myocardial performance in a normotensive rat model of intrauterine growth restriction

Autoren: Carlos Menendez-Castro (1)*, Okan Toka (2), Fabian Fahlbusch (1), Nada Cordasic (3), Rainer Wachtveitl (1), Karl H. Hilgers (3), Wolfgang Rascher (1), Andrea Hartner (1)

Institute: (1) Kinder- und Jugendklinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Loschgestr. 15, 91054 Erlangen, (2) Abteilung Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, (3) Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift: Pediatric Research 2014: 75 (6), 697-706

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4523



Dokument 635Titel: Mechanische Entfernung von Blutgerinnseln einer Beckenvenenthrombose bei einem Schweine-Modell unter Verwendung von Rotarex- und Aspirex-Kathetern
Hintergrund: Vergleich zweier Katheter zur Entfernung von Blutgerinnseln aus der Beckenvene. Verschiedene Studien konnten bereits zeigen, dass der Rotarex-Katheter, der bereits seit 1999 etabliert ist, sicher und effektiv beim Menschen eingesetzt werden kann. Der neuere Asperix-Katheter wird ebenfalls schon in der Klinik eingesetzt. In dieser Studie verursachte der Rotarex-Katheter bei allen Schweinen Durchlöcherungen der Venen.
Tiere: 6 Schweine
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Bei sechs gesunden Schweinen wird unter Narkose künstlich ein Blutgerinnsel in den Beckenvenen (sog. Beinvenenthrombose) erzeugt. Dafür wird über eine Halsvene ein langer Katheter mit einem aufblasbaren Ballon vorne bis in die Beckenvene vorgeschoben. Der Ballon wird aufgeblasen, um den Blutfluss auf ein Minimum zu reduzieren. Unterhalb des Ballons werden anschließend 3 ml Thrombin injiziert, welches die Blutgerinnung unterstützt. Nach einer Stunde wird der Ballon entleert und herausgezogen. Es erfolgt eine Untersuchung mit bildgebenden Verfahren (CT und Durchleuchtung), um das Vorhandensein und das Ausmaß der Thrombose (Blutgerinnsel) zu ermitteln. Im Anschluss wird das Blutgerinnsel entweder mit Hilfe des Rotarex- oder des Aspirex-Katheters entfernt. Die Katheter werden über die Beinvene eingeführt. Nach einer weiteren Kontroll-Bildgebung werden die Tiere mittels einer Überdosis Schlafmittel getötet und die Thromben feingeweblich untersucht.

Die Studie wurde finanziell Straub Medical AG unterstützt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Mechanical thrombectomy of iliac vein thrombosis in a pig model using the rotarex and aspirex catheters

Autoren: P. Minko (1)*, A. Bücker (1), M. Laschke (2), M. Menger (2), R. Bohle (3), M. Katoh (1,4)

Institute: (1) Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Kirrbergerstr. 66424 Homburg/Saar, (2) Institut für klinische und experimentelle Chirurgie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, (3) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, (4) Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, HELIOS Klinik Krefeld, Krefeld

Zeitschrift: Cardiovascular and Interventional Radiology 2014: 37(1); 211-217. DOI: 10.1007/s00270-013-0661-8

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4522



Dokument 636Titel: Synchronisierte Integrin-Bindung und Chemokin-Aktivierung ist wichtig bei einer neutrophilen, extrazellulären, Trap-vermittelten, sterilen Entzündung
Hintergrund: Untersuchungen der Entzündungsvorgänge bei akuter Lungenschädigung bei Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Es werden genmanipulierte Mäuse mindestens fünf verschiedener Linien verwendet sowie normale "Wildtyp"-Mäuse. Die Tiere stammen von der Zuchtfirma Charles River Laboratories, Wilmington, MA, USA. Ein Teil der Mäuse wird unter Narkose zwei Stunden lang mit erhöhtem Druck künstlich beatmet. Andere Mäuse werden zum Vergleich mit normalem Druck beatmet. Der erhöhte Druck ruft eine akute Lungenschädigung hervor. Anschließend werden die Lungen der Mäuse 5-mal gespült. Dazu wird eine Kochsalzlösung über die Luftröhre in die Lunge gespritzt und anschließend wieder abgesaugt. Die Spülflüssigkeit wird auf das Vorhandensein von Entzündungszellen untersucht.

Bei anderen Mäusen wird unter Narkose der Brustkorb aufgeschnitten. Die Tiere werden für 30 min normal oder mit erhöhtem Druck beatmet. Gleichzeitig wird die Lunge des lebenden Tieres mikroskopiert ("Intra-vital-Mikroskopie). Mit Hilfe einer Injektion von Antikörpern werden bestimmte Entzündungszellen und Blutplättchen unter dem Mikroskop sichtbar gemacht. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den European Research Council, The Netherlands Organization for Scientific Research und das Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (IZFK) Münster.

Bereich: Entzündungsforschung

Originaltitel: Synchronized integrin engagement and chemokine activation is crucial in neutrophil extracellular trap-mediated sterile inflammation

Autoren: Jan Rossaint (1,2), Jan M. Herter (1,2,3), Hugo van Aken (1), Markus Napirei (4), Yvonne Döring (5), Christian Weber (5,6), Oliver Soehnlein (5,6,7), Alexander Zarbock (1,2)*

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie, Notfall- und Schmerzmedizin, Universitätsklinikum Münster, Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1, 48149 Münster, (2) Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin, Münster, (3) Center for Excellence in Vascular Biology, Department of Pathology, Brigham and Woman’s Hospital, and Harvard Medical School, Boston, MA, USA, (4) Institut für Anatomie und Molekulare Embryologie, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, (5) Institut für Herz-Kreislauf-Prävention, Ludwig-Maximilians-Universität München, (6), Deutsches Zentrum für Herz- und Kreislaufforschung (DKFZ), München, (7) Academic Medical Center, Department of Pathology, Amsterdam University, Niederlande

Zeitschrift: Blood 2014: 123 (16), 2573-2584

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4521



Dokument 637Titel: Vergleichende pharmakokinetische/pharmakodynamische Charakterisierung einer neuen pegylierten, rekombinanten E-coli-Präparation (MC0609) bei Beagle-Hunden
Hintergrund: Verteilung eines neuen, aus genmanipulierten E.coli-Bakterien gewonnenen Wirkstoffs gegen akute lymphatische Leukämie (ALL) im Körper von Ratten und Hunden.
Tiere: 143 Tiere verschiedener Arten (80 Ratten, 63 Beagles)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Alle Tierversuche werden im Auftrag am Labor für Pharmakologie und Toxikologie (LPT) in Hamburg-Neugraben durchgeführt. 40 Ratten erhalten einen neuen Wirkstoff gegen akute lymphatische Leukämie (ALL) einmalig in die Vene injiziert, die anderen 40 einen etablierten Wirkstoff. Die Beaglehunde erhalten ebenfalls die beiden Wirkstoffe einmalig in eine Vene oder einen Muskel injiziert. Den Ratten werden bis zu 29 Tage lang, den Hunden bis zu 57 Tage lang bis zu 17 Blutproben entnommen. Ob die Tiere nach den Versuchen getötet werden, bleibt unerwähnt.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Comperative pharmacokinetic/pharmacodynamic characterisation of a new pegylated recombinant E. coli L-asparaginase preparation (MC0609) in Beagle dogs

Autoren: Stephan Borghorst (1), Georg Hempel (1), Sabine Poppenborg (2)*, Dieter Franke (2), Thorsten König (2), Joachim Baumgart (2)

Institute: (1) Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Klinische Pharmazie, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Raum A 120.210, Correnstr. 48, 48149 Münster, (2) medac GmbH, Theaterstr. 6, 22880 Wedel

Zeitschrift: Cancer Chemotherapy and Pharmacology 2014; DOI 10.1007/s00280-014-2506-9

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4520



Dokument 638Titel: Schäden der Glycocalyx der Innenwand von Blutgefäßen bei chronischem Nierenschaden
Hintergrund: Untersuchungen an Ratten mit zu 5/6 entfernten Nieren.
Tiere: 10 Ratten
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Ratten der Zuchtlinie Braune Norweger stammen aus der Versuchstierzucht Janvier, Le Genest Saint Isle, Frankreich. Bei vier Ratten wird unter Narkose die rechte Niere entfernt. Bei der linken Niere werden zwei von drei Nierenarterien dauerhaft abgeklemmt, so dass Zweidrittel der Niere nicht mehr durchblutet werden. Diese so genannte 5/6-Nierenentfernung wird als "Modell" für die chronische Nierenschädigung beim Menschen angesehen. Sechs Ratten werden "scheinoperiert", d.h., ihnen wird der Bauch aufgeschnitten und wieder zugenäht, ohne dass Nieren entfernt oder abgeklemmt werden. Alle zehn Tiere werden 14 Tage nach der Operation getötet. Es wird eine Blutprobe aus dem Herzen entnommen und die Hauptschlagader (Aorta) wird für weitere Untersuchungen herausgeschnitten. Außerdem werden Blutproben von 95 menschlichen Patienten mit Nierenschäden und von 31 gesunden Freiwilligen ausgewertet.

Die Arbeit wurde von dem Fond "Innovative medizinische Forschung" der Universität Münster unterstützt sowie durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Exzellenz-Cluster "Cell in Motion".

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Damage of the endothelial glycocalyx in chronic kidney disease

Autoren: Jan-Sören Padberg (1), Anne Wiesinger (1), Giovana Seno di Marco (1), Stefan Reuter (1), Alexander Grabner (1), Dominik Kentrup (1), Alexander Lukasz (1), Hans Oberleithner (2), Hermann Pavenstädt (1), Marcus Brand (1), Philipp Kümpers (1)*

Institute: Medizinische Fakultät, Klinik für Innere Medizin, Nephrologie und Rheumatologie, Universitätsklinikum Münster, Albert-Schweitzer-Campus 1 A1, 48149 Münster, (2) Institut für Physiologie II, Universität Münster, Robert-Koch-Str. 27, 48149 Münster

Zeitschrift: Atherosclerosis 2014: 234, 335-343

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4519



Dokument 639Titel: Die Augennetzhaut von Ratten mit verringerter Makula und Affen mit Makula zeigt lebenslange proteomische Veränderungen
Hintergrund: Veränderungen der Augennetzhaut im Alter.
Tiere: 93 Tiere verschiedener Arten (75 Ratten, 18 Weißbüscheläffchen (Callithrix jacchus))
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Weißbüscheläffchen stammen aus der Kolonie der Universität Münster, die Ratten aus nicht genannter Quelle. Die Tiere werden auf nicht genannte Weise getötet, um ihre Augennetzhäute (Retina) zu untersuchen. Es werden Tiere unterschiedlichen Alters verwendet. Ratten: unmittelbar nach der Geburt sowie im Alter von16, 23, 60, 90, 360 Tagen sowie 30 Monaten. Affen: unmittelbar nach der Geburt, 10 Tage, 8 Wochen, 4 Monate, 22 Monate, 8 Jahre. Die Augennetzhäute werden jeweils 10-20 Minuten nach dem Tod entnommen.

Die Arbeit wurde unterstützt von der Universität Münster und dem Interdisciplinary Centre for Research, Münster.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Macula-less rat and macula-bearing monkey retinas exhibit common lifelong proteomic changes

Autoren: Michael R.R. Böhm (1,2), Sonja Mertsch (1), Simone König (3), Tilmann Spieker (4), Solon Thanos (1,2)*

Institute: (1) Institut für Experimentelle Ophthalmologie, Medizinische Fakultät, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Albert-Schweitzer-Campus 1, D15, 48149 Münster, (2) Interdisciplinary Centre for Research, Münster, (3) Integrated Functional Genomics, Interdisciplinary Centre for Research, Münster, (4) Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie, Münster

Zeitschrift: Neurobiology of Aging 2013: 34, 2659-2675

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4518



Dokument 640Titel: Ultraschall Kommunikationsdefizite manifestieren sich im juvenilen Mausmodell mit einer Neuroligin-4-Nullmutante für Autismus
Hintergrund: Untersuchungen von genmanipulierten Mäusen, die als "Modell" für Autismus gelten. Dieses "Mausmodell" ist in der Literatur bei erwachsenen Mäusen beschrieben. Hier werden Tests mit Mäusejungen durchgeführt.
Tiere: 200 Mäuse (Mindestens)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Es werden genetisch veränderte Mäuselinien verwendet, bei denen die Ausschaltung eines Gens dazu führt, dass die Tiere Symptome ähnlich des menschlichen Autismus zeigen. Außerdem werden normalen "Wildtyp"-Geschwister verwendet. Für die Etablierung der Zuchtlinie werden die Mäuse über mindestens 6 Generationen ingezüchtet. Bei etwa 200 Mäusen werden bis zu einem Alter von 21 Tagen 10 verschiedene Verhaltenstests durchgeführt. Unter anderem wird eine Maus auf den Rücken gelegt und die Zeit gemessen, bis sie sich umdreht. In einem anderen Test wird eine Maus mit den Vorderpfoten an einen Draht gehängt und es wird beobachtet, ob sie den Draht mit den Vorderpfoten greifen kann. Wann und wie die Mäuse getötet werden, wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Max-Planck-Förderstiftung und EU-AIMS finanziert.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Juvenile manifestation of ultrasound communication deficits in the neuroligin-4 null mutant mouse model of autism

Autoren: Anes Ju (1,2), Kurt Hammerschmidt (3), Martesa Tantra (1,2), Dilja Krueger (4), Nils Brose (2,4), Hannelore Ehrenreich (1,2)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Klinische Neurowissenschaften, Hermann-Rein-Straße 3, Göttingen, (2) DFG-Forschungszentrum für Mikroskopie im Nanometerbereich und Molekularphysiologie des Gehirns, CNMPB Göttingen, (3) Kognitive Ethologie, Deutschen Primatenzentrum, Göttingen, (4) Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Molekulare Neurobiologie, Göttingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 2014: 20 (270c); 159-164. doi: 10.1016/j.bbr.2014.05.019

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4517



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