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Datenbank Tierversuche

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Dokument 631Titel: Verminderte Fast-spiking-Funktion von Interneuronen in einem genetischen Mausmodell der Depression
Hintergrund: Bei genveränderten Mäuse mit einer Mutation ähnlich mancher depressiven Menschen werden die Ausschläge der Nervenzellen unter bestimmten Versuchsbedingungen aufgezeichnet.
Tiere: 500 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt. Es wird eine spezielle genetisch veränderte Mäuselinie verwendet, die Symptome der menschlichen Schizophrenie und Depression zeigen sollen. In der Regel werden hierfür Mäuse über mindestens 9 Generationen ingezüchtet. Die Herkunft der Mäuse wird nicht genannt. Es werden verschiedene Verhaltenstests mit den genmanipulierten und zum Vergleich mit »normalen« Mäusen durchgeführt:

a) Eine Maus wird für 6 Minuten am Schwanz in einer Höhe von 25 cm mit Klebeband an eine Stange festgeklebt. Wenn sie sich hängen lässt, gilt das als depressives Verhalten.

b) Die Maus kommt für 6 Minuten in ein Wasserbassin. Wenn sie aufhört zu schwimmen, wird dies als Depression angesehen.

c) Die Maus wird für 10 Minuten auf eine 30x30 cm große Platte gesetzt, um ihr Verhalten zu filmen.

d) Die Maus wird alleine in einen Käfig mit zwei Trinkflaschen gesetzt, bei denen sie zwischen Wasser und einer Zuckerlösung wählen kann. Hat die Maus wenig Interesse an der Zuckerlösung, gilt dies als Anhedonie, die Unfähigkeit, Freude zu empfinden.

e) Räumliches Gedächtnis: Die Maus wird für 1,5 Minuten in ein Bassin mit milchigem Wasser gesetzt. Es wird die Zeit gemessen, bis sie eine Plattform unter der Wasseroberfläche gefunden hat. Der Test wird mehrfach wiederholt, um zu testen, ob sie sich an die Lage der Plattform erinnern kann.

f) Die Maus erhält 5 Tage lang wenig Futter. Sie wird in einen Y-förmigen Irrgarten gesetzt, wo sie Futter nur in einem Arm findet. Der Test wird mehrfach wiederholt, um das Gedächtnis der Maus zu testen.

Für die Messungen im Gehirn wird unter Anästhesie eine Elektrode in das Gehirn eingelassen. Anschließend werden die Mäuse getötet. Bei anderen Mäusen wird die Elektrode dauerhaft in das Gehirn einoperiert und mit Zahnzement am Schädel befestigt. Die Messungen werden am wachen Tier durchgeführt. Schließlich werden alle Mäuse unter Betäubung enthauptet.

Diese Arbeit wurde durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Scottish Northern Research Partnership, der Spemann Graduate School for Biology and Medicine, dem Lichtenberg Professorship Award und der Schram Foundation unterstützt.

Bereich: Depressionsforschung, Psychiatrie

Originaltitel: Impaired fast-spiking interneuron function in a genetic mouse model of depression

Autoren: Jonas-Frederic Sauer, Michael Strüber, Marlene Bartos

Institute: Physiologisches Institut I, Systemische und Zellula¨re Neurophysiologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Hermann-Herder-Str. 7, 79104 Freiburg

Zeitschrift: Elife 2015: doi. 10.7554/eLife.04979

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4591



Dokument 632Titel: Cathepsin-Proteasen fördern bei Mäusen die Blutgefäßbildung und Laser-induzierte Gefäßneubildung im Auge
Hintergrund: An Mäusen wird untersucht, inwieweit sich das Fehlen bestimmter Enzyme auf die Tumorentstehung und Blutgefäßbildung im Auge auswirkt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(viele)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Behörde in Freiburg i.Br. genehmigt. Verwendet werden Mäuse, denen entweder durch Genmanipulation (Knockout) eines von zwei bestimmten oder aber beide Enzyme fehlen, die für die Entstehung von Tumoren und Blutgefäßen in diesen eine Rolle spielen. Die Tiere werden eigens am Institut für Molekulare Medizin Freiburg »hergestellt«. Sie werden über mindestens zehn Generationen mit normalen Mäusen gekreuzt. Normale (»Wildtyp») Mäuse dienen als Kontrolle.

Die Mäuse werden durch eine Injektion in den Bauchraum narkotisiert, die Pupillen mit Medikamenten geweitet und die Augen durch ein Gel feucht gehalten. Dann werden den Tieren mit einem Argonlaser solange Verbrennungen an beiden Augen zugefügt, bis sich Blasen bilden, um die Gefäßneubildung anzuregen. Zwei Wochen später werden unter erneuter Narkose die Augen entnommen.

Gleichzeitig werden In-vitro-Versuche, also ohne Verwendung von Tieren, durchgeführt. Die Studie wurde gefördert von der Freifrau von Nauendorf Stiftung, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, der Exzellenzinitiative von Bund und Land sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Cathepsin proteases promote angiogenic sprouting and laser-induced choroidal neovascularisation in mice

Autoren: A. Bühlera (1), S. Berger (1), F. Bengsch (2), G. Martin (2), H. Han (3), S. Vierkotten (4), A. Pielen (1), D. Boehringer (1), G. Schlunck (1), S. Fauser (4), H.T. Agostini (1), T. Reinheckel 2, 5), A. Stahl (1)*

Institute: (1) Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Killianstrasse 5, 79106 Freiburg, (2) Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung, Universität Freiburg, (3) Universitäts-Augenklinik Würzburg, (4) Zentrum für Augenheilkunde, Uniklinik Köln, Gebäude 34, (5) BIOSS, Zentrum für Biologische Signalprozesse, Freiburg

Zeitschrift: Experimental Eye Research 2013: 115; 73–78

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4590



Dokument 633Titel: Genauigkeit der Beurteilung des Knochens im Bereich des Implantats bei Verwendung von Kegelstrahl-Computertomographie, digitaler intra-oraler Radiographie und histologischer Methoden
Hintergrund: An Hunden wird getestet wie genau die Diagnose von Knochenmessungen im Bereich von Zahnimplantaten mittels bestimmter Methoden ist.
Tiere: 12 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Hunde stammen aus einem zuvor durchgeführten Tierversuch, der von der zuständigen Behörde in Düsseldorf genehmigt wurde. Die Tiere werden drei chirurgischen Eingriffen unterzogen. Beim ersten Eingriff werden auf beiden Seiten des Unterkiefers jeweils fünf Backenzähne gezogen. Nach drei Monaten werden künstlich Knochendefekte herbeigeführt (in der Regel werden hierfür Löcher in den Kieferknochen gebohrt). Nach weiteren vier Wochen werden jedem Hund vier Titan-Implantate eingesetzt. Jeweils sechs Hunde werden zwei bzw. acht Wochen danach zu Untersuchungszwecke getötet.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie

Originaltitel: Accuracy of peri-implant bone evaluation using cone beam CT, digital intra-oral radiographs and histology

Autoren: L. Ritter (1)*, M. C. Elger (1), D. Rothamel (1), T. Fienitz (1), M. Zinser (1), F. Schwarz (2), J. E. Zöller (1)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universität Köln, (2) Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme, Universität Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Dentomaxillofacial Radiology 2014: 43; 20130088

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4589



Dokument 634Titel: 5-HT 2B Rezeptor-Antagonisten hemmen Fibrose und schützen vor Rechtsherzinsuffizienz
Hintergrund: Auswirkung von bestimmten Medikamenten auf eine experimentelle Rechtsherzinsuffizienz bei Mäusen
Tiere: 24 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt. Die Mäuse werden bei Charles River in Sulzfeld gekauft. Den Mäusen wird unter Anästhesie der Brustkorb aufgeschnitten, um die Lungenarterie mit einem chirurgischen Clip auf einen Durchmesser von 0,35 mm abzuklemmen. Im Zeitraum von 7 bis 21 Tagen nach der Operation werden Gruppen von Mäusen zwei verschiedene Medikamente durch Injektionen in die Bauchhöhle verabreicht. 21 Tage nach der Operation werden unter erneuter Anästhesie verschiedene Untersuchungen (Blutdruckmessung, MRI) an den Tieren durchgeführt, Anschließend werden die Mäuse durch Ausbluten getötet.

Die Arbeit wird vom Lungenzentrum des Universitätsklinikums Gießen und Marburg sowie durch die Firmen Ergonex, Gilead, Novartis, und Pfizer gefördert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: 5-HT2B Receptor Antagonists Inhibit Fibrosis and Protect from RV Heart Failure

Autoren: Wiebke Janssen (1,2), Yves Schymura (3), Tatyana Novoyatleva (1,2), Baktybek Kojonazarov (1,2), Mario Boehm (1,2), Astrid Wietelmann (3), Himal Luitel (1,2), Kirsten Murmann (1,2), Damian Richard Krompiec (1,2), Aleksandra Tretyn (3), Soni Savai Pullamsetti (3), Norbert Weissmann (1,2), Werner Seeger (1,2,3) Hossein Ardeschir Ghofrani (1,2), Ralph Theo Schermuly (1,2)*

Institute: (1) Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Lungenzentrum (UGMLC), Aulweg 130, 35392 Gießen, (2) Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL), Gießen, (3) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim

Zeitschrift: Biomedical Research International 2015: 438403; doi: 10.1155/2015/438403. Epub 2015 Feb 1

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4588



Dokument 635Titel: Die Wirkung von In-vivo Belastungen auf die Zusammensetzung der Knochen variiert je nach Alter der Tiere
Hintergrund: Bestätigung von zahlreichen früheren Untersuchungen, dass das Alter von Mäusen Einfluss auf die Knochenzusammensetzung nach Knochenstauchungen hat.
Tiere: 21 Mäuse
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) genehmigt. Die Tiere werden bei Jackson Laboratories in Sulzfeld gekauft. Mäuse verschiedenen Alters (7 Tage, 10, 28 und 78 Wochen) werden zyklischen Druckbelastung des linken Schienbeins ausgesetzt. Hierfür wird den Mäusen (Narkose wird nicht erwähnt) das Bein in eine Vorrichtung eingeklemmt und gestaucht. Über einen Zeitraum von zwei Wochen werden an 5 Tagen pro Woche täglich 216 Mal Stauchungen bei 4 Hz zugefügt. Den Mäusen wird 12 und 3 Tage vor der Tötung ein Fluoreszenzfarbstoff in die Bauchhöhle injiziert. Dann werden die Mäuse unter Narkose durch eine Überdosis von Kaliumchlorid getötet. Beide Schienbeine werden herausgeschnitten und auf Knochenveränderungen untersucht.

Diese Arbeit wurde durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem European Synchrotron Radiation Facility (ESRF) und den National Institutes of Health (NIH) unterstützt.

Bereich: Gerontologie, Knochenchirurgie

Originaltitel: Effect of in vivo loading on bone composition varies with animal age

Autoren: Marta Aido (1,2), Michael Kerschnitzki (2,3), Rebecca Hoerth (3), Sara Checa (1), Lyudmila Spevak (5), Adele L. Boskey (5), Peter Fratzl (2,3), Georg N. Duda (1,2,4), Wolfgang Wagermaier (3), Bettina M. Willie (1)*

Institute: (1) Julius Wolff Institut, Charité-Universitätsmedizin, 13353 Berlin, (2) Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies (BSRT), Berlin, (3) Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam, (4) Berlin-Brandenburg Center for Regenerative Therapies (BSRT), Berlin, (5) Hospital for Special Surgery, New York, NY, USA

Zeitschrift: Experimental Gerontology 2015: 63C; 48-58. doi: 10.1016/j.exger.2015.01.048

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4587



Dokument 636Titel: Eine Behandlung mit Gliptin und GLP-1-Analogen verbessert das Überleben und die vaskuläre Entzündung / Dysfunktion bei Tieren mit einem durch Lipopolysaccharid hervorgerufenen Blutvergiftungsschock
Hintergrund: Injektion von Bakteriengiften bei Ratten und Mäusen als ein Model für menschliche Sepsis.
Tiere: 363 Tiere verschiedener Arten (mindestens 328 Mäuse und 35 Ratten)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz in Koblenz genehmigt. Die Ratten werden bei Charles River Laboratories in Sulzfeld gekauft. Eine spezielle Mäuselinie stammt von Dirk Reinhold, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und wird in der Tierversuchsanlage der Uni Mainz weiter gezüchtet. Ratten und Mäusen werden subkutan Lipopolysaccharide (Bakteriengifte) injiziert, um einen Blutvergiftungsschock (Endotoxämie) auszulösen. Es wird zuerst die Dosis und Verabreichungsart bestimmt bei der 70-80% der Mäuse innerhalb der ersten 48 Stunden nach der Vergiftung sterben. Dann wird untersucht, ob verschiedene Chemikalien (Gliptine und GLP-1 Analoge) eine Auswirkung auf die Todesrate der Tiere haben. Hierfür werden die Substanzen zu verschiedenen Zeitpunkten auf verschiedene Arten und in verschiedenen Mengen vor oder nach der Blutvergiftung verabreicht. Die Überlebensrate wird bei den Mäusen 72 Stunden und bei den Ratten 24 Stunden beobachtet. In manchen Gruppen sterben bis zu 90 % der Tiere. Zudem werden verschiedene Messgrößen bestimmt. Hierfür werden die Tiere etwa 5x in Röhren gesteckt, Blutdruck gemessen, Blut abgenommen und die Blutungszeiten von herbeigeführten Schwanzverletzungen werden bestimmt. Bei den Ratten wird zusätzlich unter Anästhesie Blut aus der rechten Herzkammer entnommen. Die bis dahin überlebenden Ratten werden unter Anästhesie getötet. Die Tötung der überlebenden Mäuse wird nicht erwähnt.

Diese Studie wird von Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, dem BMBF und der Boehringer Ingelheim Foundation unterstützt.

Bereich: Entzündungsforschung, Sepsisforschung, Schockforschung

Originaltitel: Gliptin and GLP-1 analog treatment improves survival and vascular inflammation/dysfunction in animals with lipopolysaccharide-induced endotoxemia

Autoren: Sebastian Steven (1,2), Michael Hausding (1), Swenja Kröller-Schön (1), Michael Mader (1), Yuliya Mikhed (1), Paul Stamm (1), Elena Zinßius (1), Amanda Pfeffer (1), Philipp Welschof (1), Saule Agdauletova (1), Stephan Sudowe (3), Huige Li (4), Matthias Oelze (1), Eberhard Schulz (1), Thomas Klein (1), Thomas Münzel (1), Andreas Daiber (1)*

Institute: (1) Medizinische Klinik und Poliklinik, Labor für Molekulare Kardiologie, Kardiologie, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Geb. 605, Raum 3.262, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz, (2) Centrum für Thrombose und Hämostase, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, (3) Universitäts-Hautklinik, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, (4) Institut für Pharmakologie, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Zeitschrift: Basic Research in Cardiology 2015: 110 (2); 465. doi: 10.1007/s00395-015-0465-x. Epub 2015 Jan 20

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4586



Dokument 637Titel: CD27low Killerzellen verlängern das Überleben von Transplantaten auf Mäusen durch Kontrolle der alloreaktiven CD8 + T-Zellen in einer T-Bet-abhängigen Weise
Hintergrund: Es wird die Abstoßungsreaktion nach einer Transplantation bei Mäusen in Bezug auf verschiedene Proteine untersucht.
Tiere: 105 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Stelle in der Oberpfalz genehmigt und auch dort durchgeführt. Es werden fünf verschiedene genmanipulierte Mäuselinien bei Charles River, Sulzfeld, und bei Jackson Laboratory, Bar Harbor, USA, gekauft. Es wird zusätzlich eine neue genetisch veränderte Mäuselinie gezüchtet und verwendet. Hierfür werden die gekauften Mäuselinien gekreuzt. Es werden Teile der Haut vom Schwanz von einer Maus auf ein Tier der jeweils anderen Linie transplantiert. Die transplantierte Haut wird täglich kontrolliert und die Abstoßungsreaktion gemessen. Je nach Linie erfolgt die Abstoßung zwischen 28 und 70 Tage nach der Transplantation. Wann und wie die Organe zur Untersuchung entnommen werden, wird nicht erwähnt. Es ist anzunehmen, dass die Mäuse am Ende der Versuche getötet werden.

Diese Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem 7. EU-Rahmen-Programm unterstützt.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: CD27low Natural Killer Cells Prolong Allograft Survival in Mice by Controlling Alloreactive CD8+ T Cells in a T-Bet-Dependent Manner

Autoren: Margareta Lantow, Elke Eggenhofer, Manije Sabet-Baktach, Philipp Renner, Jordi Rovira, Gudrun E. Koehl, Hans J. Schlitt, Edward K. Geissler, Alexander Kroemer*

Institute: Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Universitätsklinikum Regensburg, 93042 Regensburg

Zeitschrift: Transplantation 2015: 99 (2); 391-399

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4585



Dokument 638Titel: Wirkung einer Schädelöffnung zum Ablassen des Drucks nach Blutung zwischen den Hirnhäuten bei Mäusen
Hintergrund: Auswirkung der Entfernung eines Teiles vom Schädeldach bei künstlich ausgelöstem Schlaganfall bei Mäusen.
Tiere: 41 Mäuse
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Stelle in Oberbayern genehmigt. Es wird eine spezielle Mäuselinie von Charles River in Sulzfeld gekauft. Die Mäuse werden in vier Gruppen eingeteilt. Unter Narkose wird bei drei Gruppen eine Form des Schlaganfalls, eine Blutung im Raum zwischen den Hirnhäuten (Subarachnoidal-Raum), hervorgerufen. Dazu wird die Haut am Hals aufgeschnitten und die Halsschlagader freigelegt. Durch einen Schnitt im Blutgefäß wird ein Faden eingefädelt und bis ins Gehirn gewaltsam vorgeschoben, so dass die Hirnarterie durchstoßen wird. Dadurch kommt es zur Blutung in einen bestimmten Hirnbereich.

Bei einer Gruppe von Mäusen wird nun das Schädeldach großflächig eröffnet und zwar wird links ein 8x4 mm und rechts ein 4x4 mm großes Stück Knochen herausgebohrt (Kraniotomie). Eine solche Kraniotomie zur Verminderung des Drucks nach Hirnblutung wird beim menschlichen Patienten schon seit mindestens 100 Jahren angewendet. Anschließend werden die Löcher im Schädel verschlossen und die Mäuse erwachen aus der Narkose. In den folgenden 7 Tagen wird beobachtet, inwieweit es zu Lähmungen und anderen neurologischen Symptomen kommt. Sieben Tage nach der Operation werden die überlebenden Mäuse auf nicht beschriebene Weise getötet.

In einer Mäusegruppe wird die Kraniotomie vor dem Schlaganfall durchgeführt. In dieser Gruppe werden die Versuche nach 5 Mäusen abgebrochen, da bei den Tieren die Hirnhaut platzt und das Hirngewebe aus dem Loch im Schädel tritt. Alle Mäuse sterben vor Ablauf der 7 Beobachtungstage.

In Gruppe 3 wird nur ein Schlaganfall hervorgerufen ohne Kraniotomie und die Mäuse in Gruppe 4 werden »scheinoperiert«, d.h., es werden weder Schlaganfall noch Kraniotomie durchgeführt. Auch diese Mäuse werden nach 7 Tagen getötet.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Effect of Decompressive Craniectomy on Outcome Following Subarachnoid Hemorrhage in Mice

Autoren: Dominik Bühler (1), Sepiede Azghandi (1), Kathrin Schüller (1), Nikolaus Plesnila (1,2)*

Institute: (1) Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD), Klinikum der Universität, Max-Lebsche-Platz 30, 81377 München, (2) München Cluster für Systemneurologie, München

Zeitschrift: Stroke 2015: 46 (3); 819-826

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4584



Dokument 639Titel: Analyse zur Sicherheit und Pharmakodynamik von Humanfibrinogen bei Tieren
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines seit 1963 zugelassenen Gerinnungsfaktor-Präparates zum wiederholten Male in verschiedenen Tierversuchen.
Tiere: 161 Tiere verschiedener Arten (Mindestens 40 Mäuse, 75 Kaninchen, 6 Hunde, 40 Ratten, Meerschweinchen)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Humanfibrinogene sind seit 1963 zugelassen und werden seit dem auch unter einer großen Anzahl von verschiedenen Produktnamen in der Medizin als Gerinnungsfaktor angewandt. Ein Gerinnungsfaktor soll starke Blutungen verhindern. Sinn der Studie sei, Humanfibrinogene erneut in verschiedenen gesunden Tieren zu untersuchen. Bei den Versuchen werden den Tieren verschiedene Konzentrationen und Mischungen an Humanfibrinogenen an verschiedenen Stellen und mit verschiedenen Methoden, injiziert. Nur bei den Hunden wird erwähnt, dass diese hierzu narkotisiert werden. Die Kaninchen werden zum Legen eines Katheters in die Halsschlagader lediglich fixiert. Die Versuche finden über einen Zeitraum zwischen 60 Minuten (bei den Hunden) und 15 Tagen (bei den Ratten) statt. Wie und ob die Tiere am Ende der Versuche getötet werden, wird nicht erwähnt.

Die Autoren resümieren am Schluss, dass die Übertragung der Ergebnisse auf den Menschen mit Vorsicht erfolgen sollte, weil es sich um Versuche an Tieren handelt. Durch die jahrzehntelange Erfahrung mit dem Medikament bei Menschen könne jedoch davon ausgegangen werden, dass Humanfibrinogene auch vom menschlichen Organismus gut toleriert würden.

Die Arbeit wurde von CSL Behring GmbH und Haemoscope Ltd. finanziert.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Analysis of the safety and pharmacodynamics of human fibrinogen concentrate in animals

Autoren: Andrea Beyerle (1)*, Marc W. Nolte (1), Cristina Solomon (2,3), Eva Herzog (1), Gerhard Dickneite (1)

Institute: (1) CSL Behring GmbH, Vorklinische Forschung und Entwicklung, Emil-von-Behring-Str. 76, 35041 Marburg, (2) CSL Behring GmbH, Medical Affairs, Marburg, (3) Experimentelle Anästhesiologie, Perioperative Medizin und Allgemeine Intensivpflege, Medizinische Paracelsus Privatuniversität, Salzburg, Österreich

Zeitschrift: Toxicology and Applied Pharmacology 2014: 280(1); 70-77. doi: 10.1016/j.taap

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4583



Dokument 640Titel: Untersuchung der Dynamik der Flossenregeneration bei Zebrafischen mittels SILAC
Hintergrund: Fischen werden Teile der Flossen abgeschnitten, um das Regenerationsvermögen zu untersuchen.
Tiere: Fische (Anzahl unbekannt)(Viele Zebrafische)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Behörde in Köln genehmigt und vermutlich am CECAD (Forschungszentrum an der Universität Köln zur Erforschung der Alterungsprozesse und altersassoziierter Erkrankungen) durchgeführt. Zebrafische werden mit einem Spezialfutter, das aus Fruchtfliegen, Hefe, Mausgewebe und einer radioaktiv markierten Aminosäure besteht, gefüttert. Zunächst wird untersucht, inwieweit die Aminosäure in Hirn- und Lebergewebe nach einer Fütterungsphase von 1, 3 oder 5 Wochen aufgenommen wird.

Bei den eigentlichen Versuchen werden die Fische unterschiedlichen Prozeduren unterzogen. Sieben Monate alte Fische werden drei Tage lang mit dem Spezialfutter gefüttert, dann wird unter Betäubung der bauchseitige Teil der Schwanzflosse abgeschnitten, der obere Teil der Flosse dient als Kontrolle. Zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten (bis zu drei Wochen) werden jeweils drei Tiere getötet. Die Versuche werden mindestens drei Mal durchgeführt.

Vier Monate alten Zebrafischen wird unter Betäubung ein Stück der Schwanzflosse abgeschnitten. Vier Tage später werden sie getötet und die gesamte Schwanzflosse zu Untersuchungszwecken entfernt. Bei anderen Fischen wird die Hälfte der Schwanzflosse amputiert. Nach vier unterschiedlichen Zeitpunkten (bis zu 4 Tage) werden die Tiere getötet und untersucht, inwieweit sich die Flossen regeneriert haben.

Die Arbeit wurde von der Max-Planck-Gesellschaft, der Exzellenzinitiative Herzlungensystem und dem Lungenzentrum der Universität Gießen-Marburg gefördert.

Bereich: Altersforschung

Originaltitel: Dynamics of zebrafish on regeneration using a pulsed SILAC approach

Autoren: Hendrik Nolte (1,5), Soraya Hölper (1), Michael P. Housley (1,2), Shariful Islam (1), Tanja Piller (1), Anne Konzer (3), Didier Y. R. Stainier (1,2), Thomas Braun (1,4), Marcus Krüger (1,5)*

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Ludwigstr. 43, 61231 Bad Nauheim, (2) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Abt. III - Genetik der Entwicklung, Bad Nauheim, (3) Department of Chemistry, BMC, Analytical Chemistry, Universität Uppsala, Schweden, (4) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Abt. I - Entwicklung und Umbau des Herzens, Bad Nauheim, (5) Institut für Genetik, Cologne Excellence Cluster on Cellular Stress Responses in Aging-Associated Diseases (CECAD), Universität Köln, Joseph-Stelzman-Str. 26, 50931 Köln

Zeitschrift: Proteomics 2015: 15; 739–751

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4582



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