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Datenbank Tierversuche

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Dokument 161Titel: Ins Auge gespritzter DHODH-Hemmer PP-001 unterdrückt wiederkehrende experimentelle Augenentzündung und Zytokinproduktion von humanen Lymphozyten, aber nicht von RPE-Zellen
Hintergrund: Behandlung einer künstlich ausgelösten Augenentzündung.
Tiere: 58 Tiere verschiedener Arten (ca. 40 Ratten, 18 Kaninchen)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Ratten der Zuchtlinie Lewis stammen von Janvier, Le-Genest-St-Isle, Frankreich, und werden „in der eigenen Kolonie“, weitergezüchtet. Wo sich diese befindet, wird nicht erwähnt. Vermutlich finden die Versuche in München statt. Die Versuche an Holländer-Kaninchen stammen von der Western Oregon Rabbit Company und werden von Absorption Systems Inc., San Diego, USA, durchgeführt.

Bei den Ratten wird eine wiederkehrende Entzündung der mittleren Augenhaut (Uveitis) erzeugt. Dazu wird den Tieren ein humanes Peptid, zur Verstärkung der Wirkung vermischt mit Freunds Adjuvans (reizendes Mineralöl) und Tuberkulosebakterien, in beide Hinterbeine injiziert. Die Augen der Tiere werden täglich mit einem Ophthalmoskop untersucht. Es kommt zu einer Entzündung mit Fibrinklumpen auf der Pupille und Blutungen in die vordere Augenkammer. Die Symptome klingen nach einigen Tagen wieder ab. Nach 18 Tagen, wenn die Symptome vollständig abgeklungen sind, wird einem Teil der Ratten unter Narkose der Wirkstoff PP-001 in beide Augen gespritzt. Kontrolltiere erhalten eine wirkungslose Substanz. Es wird täglich beobachtet, ob die Uveitis wiederkehrt. Am 31. Tag nach der ersten Injektion werden die Ratten getötet, um die Augen zu untersuchen.

Den einzeln gehaltenen Kaninchen wird der Wirkstoff PP-001 unter Anästhesie in beide Augen gespritzt. Zu verschiedenen Zeitpunkten, zwischen 1 und 96 Stunden nach der Injektion, werden jeweils 2 Kaninchen mittels einer Barbituratinjektion getötet, die Augen herausgenommen und auf die Verteilung des Wirkstoffs untersucht.

Die Studie wurde gefördert durch Panoptes Pharma GmbH und EYEnovative Förderpreisis 2012.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Intraocular DHODH-inhibitor PP-001 suppresses relapsing experimental uveitis and cytokine production of human lymphocytes, but not RPE cells

Autoren: Maria Diedrichs-Möhring (1), Sandy Niesik (1,2), Claudia S. Priglinger (3), Stephan R. Thurau (1), Franz Obermayr (4), Stefan Sperl (4), Gerhild Wildner (1)*

Institute: (1) Abteilung für Immunobiologie, Augenklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München, Mathildenstr. 8, 80336 München, (2) Abteilung Virus-assozierte Karzinogenese (F170), Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg, (3) Augenklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, (4) Panoptes Pharma GmbH, Wien, Österreich

Zeitschrift: Journal of Neuroinflammation 2018; 15: 54, doi:10.1186/s12974-018-1088-6

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4923



Dokument 162Titel: Eine neue Analyse der Ruhezustandskonnektivität und der Graphentheorie zeigt bei Ratten ausgeprägte Kurzzeitveränderungen nach Stimulation der Schnurrhaare
Hintergrund: Erprobung einer neuen Analyse zur Messung des Ruhezustandes der Gehirnaktivität mittels Magnetresonanz bei Ratten, deren Schnurrhaare stimuliert werden.
Tiere: 25 Ratten
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Genehmigt werden die Versuche durch das Regierungspräsidium Mittelfranken, Ansbach (621-2531.31-30/00). Die Tiere stammen von Janvier, Frankreich. Es erfolgt die Aufteilung in zwei Gruppen, einer experimentellen Gruppe von 13 Tieren (Gruppe 1) und einer Kontrollgruppe von 12 Tieren (Gruppe 2). Unter Narkose mit Narkosegas werden den Tieren der Gruppe 1 die Schnurrhaare, bis auf diejenigen einer bestimmten Region, abgeschnitten. Danach werden alle Ratten auf einem Plexiglasgestell fixiert, an dem eine Maske mit Zahnbeißstange montiert ist. Dort kann „der Rattenkopf ohne die Notwendigkeit von Ohrschrauben befestigt werden“. Die Maske besitzt seitliche Öffnungen, damit die Schnurrhaare sich frei bewegen können. Anschließend werden die Tiere in ein Bildgebungsgerät (fMRT) gelegt. Für die Zeit der Magnet-Resonanz-Messung wird das Narkosegas reduziert. Dann werden bei den Ratten der experimentellen Gruppe die verbleibenden Schnurrhaare mittels eines Kamms stimuliert. Danach werden die fMRT-Aufnahmen wiederholt. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Hirnforschung

Originaltitel: A new analysis of resting state connectivity and graph theory reveals distinctive short term modulations due to whisker stimulation in rats

Autoren: Silke Kreitz (1,2), Benito de Celis Alonso (3), Michael Uder (2), Andreas Hess (1)*

Institute: (1) Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Medizinische Fakultät, Krankenhausstr. 12, 91054 Erlangen, (2) Radiologisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Faculty of Mathematical & Physical Sciences, Benemerita Universidad Autonoma de Puebla, Puebla, Mexico

Zeitschrift: Frontiers of Neuroscience 2018; 12 (334), doi:10.3389/fnis.2018.00334

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4922



Dokument 163Titel: Dynamische Fußabtritte von alpha-synucleinopathischen Mäusen, ermittelt durch Laufsteg-Bewegungsanalyse
Hintergrund: Studie zur Analyse der Bewegungsmuster von typischen „Mausmodellen“ für Parkinson auf einem speziellen Laufsteg.
Tiere: 33 Mäuse
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Genehmigt wird der Versuch von der Regierungsbehörde Unterfranken (55.2-2532-2-218). Die Herkunft der Mäuse wird nicht erwähnt. Für die Studie werden zwei für Parkinson typische sogenannte „transgene Mausmodelle“ verwendet sowie „Wildtyp-Mäuse“, Geschwister, bei denen die Genveränderung nicht aufgetreten ist. Bei einem Teil der Mäuse wird mittels Genmanipulation ein bestimmtes Gen deaktiviert. Bei anderen Tieren werden gentechnisch menschliche Gene eingebaut. Beide Gruppen bilden so Symptome aus, die ähnlich denen von Menschen sind, die an Parkinson leiden. 12 Wildtyp-Mäuse sowie 13 und 8 auf unterschiedliche Weise genveränderte Mäuse müssen mehrmals im Dunkeln einzeln über einen speziellen Gehweg laufen. Dieser „Laufsteg“ zeichnet dabei verschiedene Parameter wie die Pfotenposition, den Druck und die Fläche der Pfote auf. Pro Tier dauert eine Sitzung 5 – 10 Minuten. Was mit den Tieren nach der Studie geschieht, wird nicht erwähnt.

Gefördert wird die Studie von der Emerging Fields Initiative der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Bereich: Parkinsonforschung

Originaltitel: Dynamic footprints of alpha- synucleinopathic mice recorded by CatWalk gait analysis

Autoren: Ivanna K. Timotius (1,4), Fabio Canneva (2), Georgia Minakaki (3), Cristian Pasluosta (1,5), Sandra Moceri (2), Nicolas Casadei (4), Olaf Riess (6), Jürgen Winkler (3), Jochen Klucken (3), Stephan von Hörsten (2)*, Bjoern Eskofier (1)

Institute: (1) Informatik, Technische Fakultät, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Martensstr. 5a, 91058 Erlangen, (2) Abteilung für experimentelle Therapie, Universitätsklinikum Erlangen und Präklinisches Experimentelles Zentrum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Palmsanlage 5, 91054 Erlangen (3) Abteilung für Molekulare Neurologie, Universitätsklinikum Erlangen, Universität Erlangen-Nürnberg, (4) Department of Electronics Engineering, Satya Wacana Christian University, Salatiga, Indonesia, (5) Institut für Mikrosystemtechnik, Universität Freiburg, (6) Institut für Medizinische Genetik und angewandte Genomik, Universitätsklinikum Tübingen

Zeitschrift: Data in Brief 2018; 17: 189-193

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4921



Dokument 164Titel: Therapeutischer Wert von Ginkgo biloba Extract EGb 761® in einem Tiermodell (Meriones unguiculatus) für durch Lärmtrauma ausgelösten Hörverlust und Tinnitus
Hintergrund: Untersuchung, ob die Symptome von künstlich ausgelöstem Hörverlust und Tinnitus bei Gerbils durch Ginkgo verbessert werden.
Tiere: 20 Gerbils (Mongolische Wüstenrennmäuse)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Tiere stammen von Charles River Laboratories, Sulzfeld. Genehmigt wird die Studie durch das Regierungspräsidium Mittelfranken, Ansbach (54-2532.1-02/13). Zunächst werden bei den noch hörgesunden Tieren bestimmte in der Humanmedizin etablierte Hörversuche gemacht, um „Grundwerte“ zu sammeln. Zum einen wird geschaut, ob und wie die Tiere auf plötzliche akustische Reize reagieren. Dafür werden sie einzeln in ein Plastikrohr gesteckt (10 cm lang mit 4,3 cm Durchmesser), welches durch Stahlgitter verschlossen wird. Vor dem Rohr befindet sich ein Lautsprecher, über dem zunächst ein kontinuierliches Rauschen von 50 dB zu hören ist. Zum Auslösen einer Schreckreaktion werden dann 105 dB laute Reintöne unterschiedlicher Frequenzen (1, 2, 4, 8 oder 16 kHz) abgespielt. Jeder Ton wird 15 Mal pro Sitzung wiederholt. Außerdem wird untersucht, ob die Reaktion der Tiere abgeschwächt ist, wenn einige Zeit vor dem lauten Ton das kontinuierliche Rauschen ausgeschaltet wird. Die Röhre mit dem Gerbil liegt auf einem Erschütterungsmessgerät, mit dem das Erschrecken der Tiere gemessen wird.

Die sogenannte Hirnstammaudiometrie wird unter Vollnarkose durchgeführt. Die Ohren der Gerbils werden dabei einzeln nacheinander gemessen. Dafür bekommen die Tiere drei Silberdrahtelektroden um ein Ohr, bzw. am Rücken unter die Haut gesteckt. Das andere Ohr wird durch einen Stöpsel verschlossen. Über einen direkt vor dem Ohr angebrachten Lautsprecher werden Töne von 0 bis 90 dB in 5 dB Schritten abgespielt, die 1 oder 4 Millisekunden andauern liegen. Gleichzeitig werden über die Elektroden Nervenströme gemessen. Es erfolgen jeweils 120 Wiederholungen.

Nun werden die immer noch in Narkose befindlichen Tiere 75 Minuten mit einem 115 dB lauten Ton beschallt (120 dB wird als unerträglich laut und als Schmerzgrenze beim Menschen definiert). Dadurch wird bewusst ein Hörverlust und Tinnitus bei den Mäusen ausgelöst. Als „Erfolgskontrolle“ für den Hörverlust wird erneut eine Hirnstammaudiometrie durchgeführt.

Nach einer Erholungsphase von 1 Woche bekommt eine Gruppe Gerbils täglich über drei Wochen ein Ginkgoextrakt-Agar-Gemisch über eine Magensonde verabreicht, die andere Gruppe wird nur mit Agar (Nährmedium aus Algen) gefüttert. Außerdem werden 4 Mal im wöchentlichen Abstand die beiden Hörtests (Überprüfung der Schreckreaktion und Audiometrie) durchgeführt. Das weitere Schicksal der Gerbils wird nicht erwähnt. Ginkgoextrakt wird testweise bereits zur Behandlung von Hörschäden beim Menschen eingesetzt.

Die Studie wird durch Dr. Willmar Schwabe GmbH & Co. KG, Karlsruhe, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg gefördert.

Bereich: Hörforschung, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Originaltitel: Therapeutic value of ginkgo biloba extract EGb 761® in an animal model (Meriones unguiculatus) for noise trauma induced hearing loss and tinnitus

Autoren: Patrick Krauss, Konstantin Tziridis, Stefanie Bürbank, Achim Schilling, Holger Schulze*

Institute: Experimentelle Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Waldstr. 1, 91054 Erlangen

Zeitschrift: PLoS ONE 2016; 11(6), doi:10.1371/journal.pone.0157574

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4920



Dokument 165Titel: Die obere Zone der Wachstumsplatte und das mit der Knorpelmatrix assoziierte Protein schützen den Knorpel während einer entzündlichen Arthritis
Hintergrund: Untersuchungen an genmanipulierten Mäusen zur Frage, inwieweit ein bestimmtes Protein eine Rolle bei künstlich ausgelösten Gelenkentzündungen spielt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Studie wird von der Regierung Mittelfranken in Ansbach genehmigt. Ursprünglich stammen die Mäuse von Elevage Janvier, Frankreich. Im eigenen Institut werden daraus Mäuse gezüchtet, die ein bestimmtes Protein nicht ausbilden können, welches für den Knorpel spezifisch ist. Um eine Gelenkentzündung herbeizuführen, bekommen einige der Mäuse mit dem fehlenden Protein und ein Teil ihrer gesunden Geschwister (laut Vererbungslehre sind nicht alle Tiere eines Wurfes krank) ein Serum in die Bauchhöhle gespritzt, welches über den Blutweg bei den Tieren zur Entzündung in mehreren Gelenken führt. Nach dem Auslösen der Gelenkentzündung erhält ein Teil der Tiere das knorpelspezifische Eiweiß täglich über eine Spritze in die Bauchhöhle. In den folgenden Tagen werden die Mäuse auf klinische Hinweise auf Gelenkentzündung kontrolliert. Diese sind Reduktion oder Verlust des Greifvermögens und Pfotenschwellung (Zehen und Knöchel). 10 oder 14 Tage nach dem künstlichen Krankmachen werden die Mäuse auf eine nicht erwähnte Weise getötet und die Hinterpfoten für weitere Untersuchungen abgeschnitten.

Gefördert wird die Studie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der STAEDTLER-Stiftung.

Bereich: Entzündungsforschung, Rheumaforschung

Originaltitel: Upper zone of growth plate and cartilage matrix associated protein protects cartilage during inflammatory arthritis

Autoren: Fritz Seuffert, Daniela Weidner, Wolfgang Baum, Georg Schett, Michael Stock*

Institute: Abteilung für Innere Medizin 3, Rheumatologie und Immunologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsklinikum Erlangen, Palmsanlage 5, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Arthritis Research & Therapy 2018; 20 (1): 88, doi:10.1186/s13075-018-1583-2

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4919



Dokument 166Titel: Frühe Veränderungen in der operativen Leistung und prominente Huntington-Aggregation in einer F344-Rattenzuchtlinie des klassischen CAG n51trunc- Modells der Huntington-Krankheit
Hintergrund: Studie zur „Verbesserung“ eines „Rattenmodells“ für Chorea Huntington.
Tiere: 32 Ratten (mindestens)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von den Bezirksregierungen Hannover (LAVES 33-42502-05/931) und Würzburg (RegUFr 55.2-2532-2-223) genehmigt. Die Ratten dieser Studie gehen auf eine Kolonie von Ratten zurück, bei denen durch Genmanipulation mittels Mikroinjektion ein bestimmtes krankhaft verändertes menschliches Gen eingebaut wurde. Tiere, die Träger dieses veränderten Gens sind, zeigen Symptome, die an die Krankheit Chorea Huntington erinnern, die natürlicherweise aber nur beim Menschen vorkommt. (Das Gehirn dieser Patienten weist ein verringertes Volumen und deutliche Proteinablagerungen auf. Die Symptome variieren je nach Krankheitsstadium von Beeinträchtigungen in Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis, verminderte Selbstkontrolle mit impulsivem, zwanghaften Verhalten, später Demenzsymptome, Depression, Motivationsverlust und Bewegungsstörungen wie Koordinationsprobleme. Die Krankheit ist bis heute nicht heilbar und führt im Alter von 15 – 20 Jahre zum Tod.)

Über mehrere Generationen werden Ratten mit bestimmten genetischen Veränderungen miteinander verpaart. Da laut Vererbungslehre nicht der gesamte Nachwuchs die gewünschten Genabweichungen besitzt, werden bei allen Nachkommen die Schwanzspitzen abgeschnitten, um mit dem damit gewonnenen Material Genuntersuchungen durchzuführen.

Für die eigentliche Studie werden zwei Gruppen gebildet. In der ersten Gruppe sind 11 gentechnisch veränderte und 9 gesunde Ratten, in der zweiten Gruppe je 6 gentechnisch veränderte und gesunde Ratten. Zur Untersuchung von Bewegungsstörungen und Veränderungen der Psyche werden mit den Tieren verschiedene Tests durchgeführt:

Im Alter von 3, 6, 9 und 15 Monaten wird Koordination und Gleichgewicht der Tiere geprüft. Dafür werden die Ratten auf eine rotierende Stange gesetzt, die sich zuerst langsam und dann immer schneller dreht. Gemessen wird die Drehgeschwindigkeit, bei der das einzelne Tier von der Stange fällt.

Zur Untersuchung von spontaner Bewegung und angstähnlichem Verhalten in einer neuartigen Umgebung werden die Ratten in die Mitte einer schwarzen quadratischen Box von 50 x 50 cm gesetzt und die Aktivität der Tiere ausgewertet. Ein Aufenthalt vor allem an den Wänden gilt als ängstliches Verhalten.

Die Tiere werden 9 x im Abstand von einem Monat in einen 27 x 9 x 10 cm großen Gitterkorb gesetzt, der auf einem Erschütterungsmessgerät steht. Über zwei Lautsprecher gibt es eine Beschallung mit einem konstanten sogenannten weißen Rauschen von 68 dB (vergleichbar mit der Lautstärke eines Staubsaugers) und verschieden lauten kurzen Tönen von bis zu 120 dB (vergleichbar mit der Lautstärke eines Rockkonzertes, beim Menschen als Schmerzgrenze festgelegt). Das Messgerät unter dem Käfig misst die Erschütterung durch das Zusammenzucken der Ratte durch die lauten Töne.

Auch jeweils monatlich kommen die Tiere für je 72 Stunden einzeln in einen Stoffwechselkäfig. Dieser ermöglicht die Kontrolle von Aktivität, Futter- und Wasseraufnahme, Sauerstoffverbrauch, Kohlendioxidproduktion und Energieaufwand.

Für die Ermittlung des Lernverhaltens müssen die Tiere zunächst in einer Testphase an den Versuchsaufbau gewöhnt werden. Während dieser Testphasen haben die Ratten zwar freien Zugang zu Wasser, das Futter wird aber auf etwa 85 % reduziert. In einem Käfig gibt es eine Futterkrippe, die mit einer hochhebbaren Plexiglasplatte versehen ist. Auf beiden Seiten dieser Krippe gibt es Hebel. Drückt die Ratte einen Hebel, fällt ein Futterbrocken in die Krippe und über das Anheben der Plexiglasplatte gelangt das Tier an das Futter. Nur Ratten, die nach einer 30-minütigen Testsitzung über das Drücken des Hebels Pellets sicher sammeln können, werden weiter untersucht. Im Alter von 3, 6 und 12 Monaten kommen diese Tiere wieder in den Käfig. Pro Sitzung erfolgen insgesamt 100 Versuche mit drei Sitzungen im Abstand von 3 Stunden pro Nacht. Diesmal wird über das Anleuchten eines der beiden Hebels gezeigt, welcher Hebel gedrückt werden soll. Gezählt werden u.a. die Anzahl der erfolgreichen Versuche und die Zeit, die benötigt wird. Außerdem gibt es noch eine Variation, bei der die Tiere erst beim zweiten Drücken des Hebels belohnt werden.

Am Ende der Studie werden die Ratten über eine Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert und mit ins Herz gespritzter eiskalter Salzlösung getötet. Danach werden die Gehirne für weitere Untersuchungen entnommen.

Die Studie wird gefördert durch die HighQFoundation, im Rahmen vom EU Joint Programme – Neurodegenerative Erkrankungen, dem „CrossSeeds“ Projekt und der Norwegischen Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Neuropathologie, Chorea Huntington Forschung, Gentechnik

Originaltitel: Early alterations in operant performance and prominent Huntington aggregation in a congenic F344 rat line of the classical CAGn51trunc model of Huntington disease

Autoren: Anne-Christine Plank (1), Fabio Canneva (1), Kerstin A. Raber (1), Yvonne K. Urbach (1), Julia Dobner (1), Maja Puchades (2), Jan G. Bjaalie (2), Clarissa Gillmann (3), Tobias Bäuerle (3), Olaf Riess (4), Hoa H. P. Nguyen (4), Stephan von Hörsten (1)*

Institute: (1) Experimentelle Therapie, Präklinisches experimentelles Zentrum, Franz-Penzoldt-Zentrum, Universitätsklinikum Erlangen, Palmsanlage 5, 91054 Erlangen, (2) Neural Systems Laboratory, Institute of Basic Medical Sciences, University of Oslo, Oslo, Norwegen, (3) Preclinical Imaging Platform Erlangen (PIPE), Radiologisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen, (4) Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik, Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen

Zeitschrift: Frontiers in Neuroscience 2018; 12 (11), doi:10.3389/fnins.2018.00011

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4918



Dokument 167Titel: Wundheilung in Hornhäuten von Kaninchen nach der lappenlosen Entfernung der lichtbrechenden Linse mit einem 345 nm ultravioletten Femtosekundenlaser
Hintergrund: Untersuchung bezüglich der Wundheilung an der Hornhaut von Kaninchen nach mikrochirurgischer Entfernung der Linse mittels eines Femtosekundenlasers.
Tiere: 20 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen stammen von Charles River Laboratories, Sulzfeld. Genehmigt wurden die Versuche vom Regierungspräsidium Mittelfranken, Ansbach (54-2532.1-16/11). Die Tiere werden in der zentralen Tierversuchseinrichtung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, dem Franz-Pentzold-Zentrum, gehalten. Vermutlich finden dort auch die Versuche statt. Für die Studie werden die Tiere mittels Injektion in Narkose gelegt. Zusätzlich wird in jeweils ein Auge, das anschließend operiert wird, ein lokales Betäubungsmittel gegeben. Mit einem besonderen Laser werden dann an zwei Punkten der Augenhornhaut ca. 2-3 mm große Einschnitte gemacht, um darüber die Augenlinse zu entfernen. Nach der Operation bekommen die Kaninchen alle zwei Tage ein Antibiotikum und ein Gel zur Befeuchtung in das betroffene Auge und werden in Einzelkäfigen gehalten. Nach 2 Tagen, einer Woche, zwei Wochen, vier Wochen und drei Monaten werden jeweils 4 Tiere „human getötet“, indem sie ein Narkosemittel in Überdosierung bekommen. Anschließend werden die Augen für mikroskopische und histologische Untersuchungen herausgenommen.

Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Augenheilkunde, Wundheilung, Mikrochirurgie

Originaltitel: Wound healing in rabbit corneas after flapless refractive lenticule extraction with a 345?nm ultraviolet femtosecond laser

Autoren: Christian M. Hammer (1,2)*, Corinna Petsch (1), Jörg Klenke (3), Katrin Skerl (3, 4), Christian Wüllner (3), Christof Donitzky (3), Friedrich Paulsen (2), Michael Scholz (2), Theo Seiler (5), Friedrich E. Kruse (1), Johannes Menzel-Severing (1)

Institute: (1) Lehrstuhl für Augenheilkunde, Medizinische Fakultät, Universität Erlangen-Nürnberg, Krankenhausstr. 12, 91054 Erlangen, (2) Lehrstuhl für Anatomie II, Institut für Anatomie, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Wavelight GmbH, Erlangen, (4) The Division of Imaging and Technology, University of Auvergne, Clermont-Ferrand, France, (5) The Institute for Refractive and Ophthalmic Surgery, Zürich, Schweiz

Zeitschrift: The Journal of Cataract & Refractive Surgery 2017; 43 (10): 1335-1342

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4917



Dokument 168Titel: Effekt der Kationen-Anionen-Balance im Futter auf den pH-Wert im Urin von Kaninchen im Vergleich zu anderen Tierarten
Hintergrund: Untersuchung über den Einfluss der Fütterung von Säurebildnern (Ammoniumchlorid) auf den pH-Wert und verschiedene andere Parameter in Kot, Urin und Blut von Zwergkaninchen.
Tiere: 13 Kaninchen (Zwergkaninchen)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der Tiere ist unbekannt. Die Einteilung der Kaninchen erfolgt in 2 Gruppen zu 6 bzw. 7 Tieren. Im Rahmen der Studie werden jeweils 8 Tage 6 verschiedene Diäten gefüttert. Zwei der Diäten basieren dabei auf Heu, 4 auf Stroh. Hinzu kommt Trockenfutter, das sich – je nach Diät – in seinem Kohlenhydratanteil unterscheidet. Außerdem bekommt eine der Gruppe zusätzlich einen Ammoniumchlorid als Säurebildner gefüttert, die zweite Gruppe dient als Kontrollgruppe, wobei beim Wechsel der Diät auch ein Wechsel der Gruppe erfolgt. Zwischen den Fütterungsperioden der einzelnen Diäten bekommen alle Tiere über 7 Tage eine der auf Heu basierenden Diät als „Auswaschphase“. Das Futter wird zweimal täglich um 8 Uhr und 16 Uhr angeboten. Wasser steht zur freien Verfügung. Jeweils während der letzten 3 Tage einer Diät werden die Kaninchen in Einzelkäfigen von 0,75 x 0,85 x 0,75 m gehalten, in denen eine individuelle, quantitative Sammlung von Kot und Urin möglich ist (Die Kaninchen werden vermutlich auf Gitter gehalten, da dadurch die Sammlung der Exkremente am einfachsten durchführbar ist). Außerdem werden Blutproben aus einer Vene jeweils direkt vor der Fütterung und 2 Stunden danach genommen. In den gesammelten Proben werden verschiedene Parameter bestimmt, u.a. der pH-Wert.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Effect of cation–anion balance in feed on urine pH in rabbits in comparison with other species

Autoren: F. Heer, B. Dobenecker, E. Kienzle*

Institute: Tierärztliche Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität, Veterinärstr. 13, 80539 München

Zeitschrift: Animal Physiology and Animal Nutrition 2017; 101 (6): 1324–1330

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4916



Dokument 169Titel: Arzneimittelinduzierte Auflösung von Blutgerinnsel als neuer Behandlungsansatz des akuten Hörverlusts in einem Tiermodell für Gefäßbeeinträchtigung im Innenohr
Hintergrund: Die Gabe eines Mittels zur Auflösung von Blutgerinnseln führt bei Meerschweinchen künstlich erzeugtem Hörverlust zur Aufhebung der Symptome. Dadurch kommen die Forscher zu dem Schluss, dass das eingesetzte Medikament eine Behandlungsmöglichkeit für den beim Menschen vorkommenden akuten Hörverlust darstellen kann.
Tiere: 15 Meerschweinchen
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche an den Meerschweinchen der Rasse Dunkin Hartley, die von Harlan Laboratories GmbH, An Venray (Niederlande) und Charles River Laboratories, Sulzfeld, stammen, werden durch das LAVES in Oldenburg genehmigt (33.9-42502-04-12/1011). Als Auswahlkriterium für die Tiere gelten freie Gehörgänge, intakte Trommelfelle und ein positiver Preyer-Reflex (positiv bedeutet hier, dass die betroffenen Tiere bei plötzlichen lauten Geräuschen die Ohren nach hinten nehmen). Über eine Injektion in die Bauchhöhle werden die Meerschweinchen in Narkose gelegt. Zur Messung des Blutdrucks wird eine Sonde in die rechte Oberschenkelarterie geführt. In die linke Halsvene wird ein Katheter geschoben, über den Blutprobenentnahmen, Medikamentengaben und Flüssigkeitszufuhr erfolgen. Hinter einem der Ohren wird in einem bestimmten Bereich ein 5 x 5 mm großes Loch in den Schädelknochen der Tiere geschnitten, um Zugang zu einem Bereich des Innenohrs zu bekommen, der viele Gefäße besitzt. Durch Injektion eines fluoreszierenden Stoffs in eine Vene kann durch Verwendung eines Fluoreszenz-Mikroskops die Fließgeschwindigkeit des Blutes und der Gefäßdurchmesser im Innenohr dargestellt werden.

Am anderen Ohr erfolgt zur Bestimmung der Hörschwelle eine Hirnstammaudiometrie. Dies ist eine typische HNO-ärztliche Untersuchungsmethode zur Aufdeckung von Hörstörungen. Hierfür werden den Meerschweinchen drei Nadelmesselektroden rund ums Ohr unter die Haut bzw. in die Halsmuskulatur gestochen. Es werden Pieptöne abgespielt und gleichzeitig die Nervenströme gemessen. Die Töne sind erst laut (80dB), dann immer leiser werdend, um die Laustärke zu ermitteln, bei der die Nerven nicht mehr reagieren.

Zur künstlichen Herstellung eines akuten Hörverlustes bekommen die Tiere menschliches Fibrinogen (bestimmter Gerinnungsfaktor) in die Vene gespritzt, das zu Blutgerinnseln führt. Ob es zu einem Hörverlust gekommen ist und wie sich die Durchblutung im Innenohr verhält, wird mit der o.g. Audiometrie, dem Fluoreszenz-Mikroskop und der Bestimmung von Fibrinogen im Blut alle 30 Minuten kontrolliert. 30 Minuten nach der Injektion von Fibrinogen bekommen je 5 Tiere ein Mittel, dass Blutgerinnsel auflöst, Cortison oder ein Placebo. Danach wird in den nächsten 2 Stunden halbstündlich anhand der Messungen geschaut, bei welchen Tieren sich das Hörvermögen wieder einstellt. Was mit den Tieren nach dem Versuch geschieht, wird nicht erwähnt.

Bereich: Hörforschung, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Originaltitel: Drug-induced defibrinogenation as new treatment approach of acute hearing loss in an animal model for inner ear vascular impairment

Autoren: Bernhard G. Weiss, Mattis Bertlich, Stephan A. Bettag, Hendrik Desinger, Friedrich Ihler, Martin Canis*

Institute: Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Universitätsmedizin Göttingen, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Otology & Neurotology 2017; 38: 648-654

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4915



Dokument 170Titel: Präklinischer Test eines onkolytischen Parvovirus beim Ewing-Sarkom: Protoparvovirus H-1 induziert Apoptose und lytische Infektion in vitro, kann jedoch das Überleben in vivo nicht verbessern
Hintergrund: An Mäusen, denen menschliche Knochentumore (Ewing Sarkom) implantiert werden, soll die therapeutische Wirksamkeit einer Virus-Behandlung untersucht werden. Es gibt bereits Patientenstudien und Untersuchungen mit Zellkulturen, die eine Wirksamkeit der Viren zeigen. In zwei Mausstudien sterben die behandelten Tiere ähnlich schnell wie die nicht behandelten Kontroll-Tiere. Trotz der gescheiterten Studie kündigen die Autoren weitere Tierversuche mit Tumorzellen von Patienten und Mäusen mit funktionierendem Immunsystem an.
Tiere: 75 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom „Land Baden-Württemberg“, vermutlich dem Regierungspräsidium Karlsruhe, genehmigt. Woher die Tiere stammen, wird nicht erwähnt. Es handelt sich um Nacktmäuse, die aufgrund einer genetischen Veränderung eingepflanzte fremde Zellen nicht abstoßen.

Den Mäusen werden menschliche Zellen eines Ewing-Sarkoms unter die Haut gespritzt. Das Ewing-Sarkom ist ein bösartiger Tumor, der meist Knochen befällt und sehr schmerzhaft ist. Nach sieben Tagen ist bei allen Tiere ein Tumor angewachsen. 15 Mäusen wird eine Lösung mit dem H-1P Virus in den Tumor gespritzt, 15 weitere Mäuse werden analog mit einer Kontrolllösung behandelt. H-1PV ist ein Nagetier-Parvovirus, menschliche Krebszellen in der Kulturschale zerstört. Klinische Studien mit Krebspatienten laufen bereits in den USA. Nach der Behandlung werden die Mäuse alle zwei bis drei Tage untersucht und die Größe der Tumore bestimmt. Innerhalb von 36 Tagen nach der Tumorimplantation sterben alle Tiere, bis auf eine Maus, die vier Monate lang „in guter Verfassung“ (Zitat) und Tumor-frei überlebt. Wie sich der Zustand der Maus im weiteren Verlauf entwickelt und was mit ihr geschieht, wird nicht erwähnt. Da in den durchgeführten Versuchen der gewünschte Effekt Behandlung ausbleibt, wird eine zweite Versuchsreihe durchgeführt.

Zwei Gruppen werden wie oben behandelt (Injektion mit Kontrolllösung und einmalige Injektion des Virus), und es wird noch eine dritte Gruppe hinzugefügt, bei der den Tieren jeden Tag das Virus in den Tumor gespritzt wird. Diesmal erliegen dem Krebsleiden innerhalb von 36 Tagen (Kontrollgruppe) oder 50 Tagen alle Mäuse bis auf zwei. Das weitere Schicksal dieser beiden Mäuse wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde vom Deutschen Krebsforschungszentrum finanziert.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Preclinical Testing of an Oncolytic Parvovirus in Ewing Sarcoma: Protoparvovirus H-1 Induces Apoptosis and Lytic Infection In Vitro but Fails to Improve Survival In Vivo

Autoren: Jeannine Lacroix (1,2)*, Zoltan Kis (1,3), Rafael Josupeit (1), Franziska Schlund (1), Alexandra Stroh-Dege (1), Monika Frank-Sto?hr (4), Barbara Leuchs (1), Jo?rg R. Schlehofer (1), Jean Rommelaere (1), Christiane Dinsart (1)

Institute: (1) Tumorvirologie, Infektion, Entzündung und Krebs, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Im Neuenheimer Feld 242, Heidelberg 69120, (2) Kinder- und Jugendmedizin, Städtisches Klinikum Karlsruhe, Moltkestraße 90, 76133 Karlsruhe, (3) Faculty of Engineering, Department of Chemical Engineering, Imperial College London, London, UK, (4) Virale Transformations-mechanismen, Infektion, Entzündung und Krebs, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Zeitschrift: Viruses 2018: 10(6). Doi: 10.3390/v10060302

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4914



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