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Datenbank Tierversuche

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Dokument 441Titel: Bei der Hautreaktion auf krebserzeugende Substanzen ist der xenobiotische Rezeptor Pregnan X Rezeptor beteiligt
Hintergrund: Untersuchung der DNA-Veränderung in der Haut genveränderter Mäuse nach dem Auftragen eines Karzinogens.
Tiere: 300 Mäuse (mindestens )
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Österreich genehmigt. Es werden Mäuse der Zuchtlinie C57BL/6 von Charles River in Sulzfeld gekauft. Außerdem werden drei verschiedene genmanipulierte Mäuselinien gezüchtet, indem diese mit den C57BL/6 über mehrere Generationen gekreuzt werden. Den genmanipulierten Mäusen wurde ein menschliches Gen ins Erbgut eingeschleust. Eine der Mäuselinien reagiert besonders auf Krebs auslösende Chemikalien auf der Haut, eine andere reagiert auf ein Diphteriegift. Dieses Toxin wird den Tieren in den Bauchhöhle gespritzt. Sowohl genmanipulierten als auch normalen Mäusen wird eine Chemikalie namens DMBA, einer Krebs auslösenden Substanz, auf jeweils ein Ohr gerieben. Die Autoren sind der Meinung, sie könnten DMBA nicht an menschlichen Hautzellen testen. Deshalb müssten sie Mäuse benutzen, die in zwei Genen dem Menschen angeglichen werden. Diese zwei Gene würden die Relevanz der Studien für den Menschen beweisen. 48 Stunden nach der DMBA Behandlung werden die Ohren untersucht. Hierfür werden vermutlich die Mäuse getötet, wie wird nicht erwähnt. Diese Arbeit wurde vom Österreichischen Wissenschaftsfonds unterstützt.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Skin response to a carcinogen involves the xenobiotic receptor pregnane X receptor

Autoren: Andreas Elentner (1), Daniela Ortner (1), Bjorn Clausen (2), Frank J. Gonzalez (3), Pedro M. Fernández- Salguero (4), Matthias Schmuth (1), Sandrine Dubrac (1)*

Institute: (1) Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universität Innsbruck, Innsbruck, Österreich, (2) Institut für Molekulare Medizin, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität, Mainz, (3) Laboratory of Metabolism, Center for Cancer Research, National Cancer Institute, National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, USA, (4) Department of Biochemistry, Molecular Biology and Genetic, Faculty of Sciences, University of Extremadura, Badajoz, Spanien

Zeitschrift: Experimental Dermatology 2015; doi: 10.1111/exd.12766

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4642



Dokument 442Titel: Kardiomyozyten-spezifische transgene Expression von Prolyl-4-Hydroxylase Domain 3 beeinträchtigt die Antwort des Herzmuskels auf Mangeldurchblutung
Hintergrund: Auswirkung eines menschlichen Proteins auf einen experimentellen Herzinfarkt bei Mäusen.
Tiere: 60 Mäuse (mindestens )
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) genehmigt. Es wird eine genetisch veränderte Mäuselinien (Knock-out-Mäuse) „hergestellt“, die ein menschliches Gen aufweist. Die Mäuse mit dem menschlichen Protein werden mit ihren Geschwistern verglichen, bei denen die Genveränderung nicht auftritt. Alle zwei Monate bis zu einem Alter von 14 Monaten werden einige Mäuse beider Gruppen unter Narkose mittels Echokardiografie untersucht. Anderen Mäusen wird unter Narkose der Brustkorb aufgeschnitten, um die linke vordere absteigende Herzarterie abgebunden, um einen Herzinfarkt zu auszulösen. Vor und nach den Operationen wird den Tieren Schmerzmittel über das Trinkwasser verabreicht. Die Tiere werden sechs, bzw. 24 Stunden nach der Operation unter Narkose durch Entnahme des Herzens getötet.

Die Arbeit wurde vom Deutsche Zentrum für Herz Kreislaufforschung (DZHK) gefördert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Cardiomyocyte-Specific Transgenic Expression of Prolyl-4-Hydroxylase Domain 3 Impairs the Myocardial Response to Ischemia

Autoren: Anke Zieseniss (1,2), Amke R. Hesse (1,2), Aline Jatho (1), Sabine Krull (1), Marion Ho?lscher (1), Sabine Vogel (1), Do?rthe M. Katschinski (1,2)*

Institute: (1)* Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, (2) DZHK - Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung, Göttingen

Zeitschrift: Cellular Physiology and Biochemistry 2015: 36(3); 843-851

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4641



Dokument 443Titel: Hämatologische Parameter in der frühen Phase einer Influenza-A-Virus-Infektion in anfälligen Inzucht-Mausstämmen
Hintergrund: Bei menschlichen Patienten mit Infektionen werden regelmäßig Blutproben genommen, um den Krankheitsverlauf zu evaluieren. Bei Mäusen ist das bislang nicht üblich. Die Autoren wollen dies in dieser Studie nachholen.
Tiere: 120 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Niedersächsischen Landesamt fu?r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), Oldenburg, genehmigt. Es werden zwei verschiedene Mäuselinien verwendet, von denen eine besonders sensibel auf eine Grippeinfektion mit Influenza-A-Viren reagiert (DBA/2J) und eine gegenüber dieser eher resistent ist (C57BL/6). Die Tiere werden unter Narkose mit einem an Mäuse angepasste Grippeviren über die Nase infiziert. Die Mäuse werden täglich gewogen und der Krankheitsgrad durch den Gewichtsverlust bestimmt. Die DBA/2J-Mäuse verlieren innerhalb von 5 Tagen durchschnittlich 25% ihres Gewichts, die C57BL/6-Mäuse „nur“ 10%. 6, 12, 18, 24, 48 und 120 Stunden nach der Infektion werden jeweils einige Tiere mit Kohlendioxyd getötet. Blut wird aus dem Herzen gewonnen und untersucht.

Diese Arbeit wurde durch die Helmholtz-Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Virologie

Originaltitel: Hematological parameters in the early phase of influenza A virus infection in differentially susceptible inbred mouse strains

Autoren: Matthias Preusse (1,4), Klaus Schughart (2,5,6), Esther Wilk (3), Frank Klawonn (2), Frank Pessler (1,4)*

Institute: (1)* Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, TWINCORE, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung GmbH, Feodor-Lynen-Str. 7, 30625 Hannover, (2) Bioinformatik, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (3) Abteilung für Infektionsgenetik, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (4) Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (5) Tierärztliche Hochschule Hannover, Hannover, (6) University of Tennessee Health Science Center, Memphis, TN USA

Zeitschrift: BMC Research Notes 2015: 8; 225. doi: 10.1186/s13104-015-1195-8

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4640



Dokument 444Titel: vglut2- und gad- Expression zeigen unterschiedliche Muster der dualen GABAergen versus glutamatergen Cotransmitter-Phänotypen der dopaminergen und noradrenergen Neuronen im Hirn von Zebrafischen
Hintergrund: An 8 Zebrafischen sowie an Fischlarven wird untersucht, welche Botenstoffe (sog. Neurotransmitter) von bestimmten Neuronen im Gehirn, die u.a. das Verhalten beeinflussen, ausgeschüttet werden.
Tiere: Fische (Anzahl unbekannt)(Zebrafische)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Der Versuch wurde vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt. Die Fischlarven und Fische werden im eigenen Institut gezüchtet. Eine unbekannte Anzahl Fischeier wird bis zu Tag 4 des Larvenstadiums am Leben gelassen und dann zur Untersuchung in eine Lösung eingelegt. 8 Zebrafische werden am 30. Lebenstag betäubt und getötet und die Gehirne zu Untersuchungszwecken entnommen.

Die Arbeit wurde gefördert von der DFG, dem Freiburger Institut für fortschrittliche Studien (FRIAS) und der Europäischen Kommission.

Bereich: Neurophysiolgie, Entwicklungsbiologie

Originaltitel: vglut2 and gad Expression Reveal Distinct Patterns of dual GABAergic versus glutamatergic cotransmitter phenotypes of dopaminergic and noradrenergic neurons in the zebra?sh brain

Autoren: Alida Filippi (1), Thomas Müller (1,2), Wolfgang Driever (1,2)*

Institute: (1) Entwicklungsbiologie, Institut für Biologie I, Fakultät für Biologie, Universität Freiburg, Hauptstraße 1, 79104 Freiburg, (2) Zentrum für Biologische Signalstudien (BIOSS), Schänzlestr. 18, 79104 Freiburg

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology Research in Systems Neuroscience 2014: 522; 2019-2037

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4639



Dokument 445Titel: Zoledronat verursacht Osteonekrose im Kiefer von Schafen
Hintergrund: An Schafen wird der Einfluss eines Medikaments auf das Entstehen von Knochennekrose (Absterben des Knochens) im Kiefer untersucht.
Tiere: 8 Schafe (8 Weiße Alpenschafe)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Der Versuch findet unter deutscher Federführung in der Schweiz statt. Die Schafe werden in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 erhält 16 Wochen lang alle 3 Wochen Zoledronat, ein Medikament, das den Abbau von Knochengewebe hemmt und bei Krebserkrankungen und Osteoporose angewandt wird, in eine Halsvene gespitzt. Nach 16 Wochen werden unter Narkose zwei Backenzähne im Unterkiefer gezogen. Bei Gruppe 2 werden ebenfalls die Zähne gezogen, die Tiere erhalten jedoch kein Zoledronat. Die Wunde eines gezogenen Zahns wird zugenäht, die andere Zahnlücke wird offen gelassen. Nach der Operation werden die Tiere 3 Tage einzeln gehalten, danach in Gruppen. Alle mit Zoledronat behandelten Schafe leiden unter verminderter Wundheilung und freigelegten Knochen an der Operationsstelle sowie an Knochenexposition auch an Stellen, an denen keine Zähne entfernt wurden. In der Kontrollgruppe tritt bei einem Tier ein Stück Zahnwurzel hervor. 16 Wochen nach Zahnentfernung werden alle Schafe durch ein Narkosemittel zu Untersuchungszwecken getötet. Die Arbeit wurde von der AO-Stiftung gefördert.

Bereich: Zahnmedizin

Originaltitel: Zoledronate induces osteonecrosis of the jaw in sheep

Autoren: Pit Jacob Voss (1)*, Martin Stoddart (2), Thomas Ziebart (3), Stephan Zeiter (2), Katja Nelson (1), Gido Bittermann (1), Rainer Schmelzeisen (1), Philipp Poxleitner (1, 2)

Institute: (1) Universitätsklinikum Freiburg, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg, (2) AO Research Institute Davos, Schweiz, (3) Universitätsklinikum Mainz, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Zeitschrift: Journal of Cranio-Mxillo-Facial Surgery 2015, doi: 10.1016/j.jcms.2015.04.020

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4635



Dokument 446Titel: Strukturerhalt des Zahnfaches nach Kieferkammerweiterung mit simultan gesteuerter Knochenregeneration: eine präklinische Studie
Hintergrund: Es wird eine Technik zur Regeneration des Kieferknochens an Schweinen erprobt, die bereits in der Zahnmedizin angewandt wird
Tiere: 12 Schweine (Minischweine)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung:

Der Versuch findet unter deutscher Federführung in Malmö, Schweden statt und wurde von der dortigen zuständigen Behörde genehmigt. Verwendet werden 12 Göttinger Minischweine. Unter Narkose werden den Tieren acht Backenzähne aus dem Unterkiefer gezogen. Dann werden mit einem runden Bohrer die wangenseitige Knochenwand des Unterkiefers und die zwischen den Zahnwurzeln liegende Wand entfernt. Zur Kontrolle werden Röntgenaufnahmen gemacht.

Nach drei Monaten Heilungsphase werden die Schweine erneut operiert. Im Bereich der gezogenen Zähne wird ein Lappen Mundschleimhaut über dem Unterkieferknochen abpräpariert und weggeklappt. Bei einigen Schweinen wird zusätzlich die Knochenhaut beiseite präpariert, so dass der Kieferknochen freiliegt. Auf beiden Unterkieferseiten werden je zwei Titan-Implantate eingebracht. Bei einigen Schweinen wird zudem als Knochenersatz ein Biomaterial, vermischt mit Blut, sowie eine Kollagenmembran an der wangenseitigen Knochenwand aufgebracht. Die Schleimhautlappen werden zurückgeklappt und vernäht. Ein Schwein erleidet eine Kieferknochenfraktur. 8 Schweine werden 6 Wochen und 4 Tiere 12 Wochen nach dem Einbringen der Implantate getötet.

Die Arbeit wurde von der ITI-Stiftung, Basel, Schweiz, unterstützt.

Bereich: Zahnmedizin, Kieferorthopädie, Implantologie

Originaltitel: Ridge preservation after ridge expansion with simultaneous guided bone regeneration: a preclinical study

Autoren: Andreas Stricker (1, 2)*, Jonathan Fleiner (3), Stefan Stübinger (5), Henrik Fleiner (1), Daniel Buser (6), Dieter D. Bosshardt (7, 8)

Institute: (1) Universitätsklinikum Freiburg, Department für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg, (2) Zentrum für Zahnärztliche Implantologie, Parodontologie und 3D-Kopf-Hals-Imaging, Konstanz, (3) Oral Imaging Center, Faculty of Medicine, Katholieke, Universität Leuven, Belgien, (4) Musculoskeletal Research Unit, Equine Hospital, Vetsuisse Faculty, Universität Zürich, Schweiz, (5) Center of Applied Biotechnology and Molecular Medicine (CABMM), Vetsuisse Faculty, Zürich, Schweiz, (6) Department of Oral Surgery and Stomatology, School of Dental Medicine, Universität Bern, Schweiz, (7) Schenk Laboratory of Oral Histology, School of Dental Medicine, Universität Bern, Schweiz, (8) Department of Periodontology, School of Dental Medicine, Universität Bern, Schweiz

Zeitschrift: Clinical Oral Implants Research 2015: 0, 1-9, doi: 10.1111/clr.12574

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4633



Dokument 447Titel: Relevanz von Foxp3 + regulatorischen T-Zellen für die frühen und späten Phasen der Sepsis bei der Maus
Hintergrund: Rolle bestimmter Zellen des Immunsystems bei Mäusen mit Blutvergiftungen und Lungenentzündung kurz vor dem Tod.
Tiere: 200 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Landesamt für Natur, Umwelt, und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) genehmigt. Es werden eine spezielle Mäuselinie (BALB/c) von Harlan Winkelmann GmbH, Borchen und eine transgene Mauslinie von Jackson Laboratory, Bar Harbor, ME, USA, verwendet. Eine weitere Mäuselinien wird in Essen selbst gezüchtet. Diese Mäuse weisen ein grün fluoreszierendes Protein auf und bei ihnen können durch Gabe von Diphteriegift bestimmte Immunzellen ausgeschaltet werden.

Um bei den Mäusen eine Sepsis (Blutvergiftung) auszulösen wird eine Standard-Operation, namens CLP (Cecal ligation and puncture), durchgeführt. Für die CLP wird den Mäusen unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Ein Teil des Blinddarms wird abgebunden und mit einer Nadel durchstochen. Der abgebundene und zerstochene Blinddarm wird dann wieder in die Bauchhöhle zurückgelegt und die Wunde wird zugenäht. Durch das Loch tritt Darminhalt in die Bauchhöhle und verursacht eine schmerzhafte Bauchfellentzündung mit Blutvergiftung. Die Todesrate liegt innerhalb der ersten Woche bei 20-15%. Zum Vergleich werden Mäuse operiert, aber ohne den Darm zu durchstechen (»Scheinoperation»).

Bei den transgenen Mäusen wird jeden zweiten Tag Diphteriegift injiziert, wodurch bestimmte Zellen des Immunsystems zerstört werden. Bei ihnen sterben bis zu 66% nach der CLP. In einem weiteren Versuchsansatz wird den überlebenden Mäusen sieben Tage nach der CLP unter Narkose eine zweite Infektion mit Bakterien (Pseudomonas aeruginosa) in die Luftröhre zugefügt. 22% der Mäuse sterben in der ersten Woche. Sieben Tage nach der zweiten Infektion werden alle noch lebenden Mäuse getötet.

Diese Studie wird von der Stiftung Mercator unterstützt.

Bereich: Entzündungsforschung, Sepsisforschung

Originaltitel: Relevance of Foxp3+ regulatory T cells for early and late phases of murine sepsis

Autoren: Roman Tatura (1), Michael Zeschnigk (2), Wiebke Hansen (1), Joerg Steinmann(1), Pedrina Goncalves Vidigal (1), Marina Hutzler (1), Eva Pastille (1), Astrid M. Westendorf (1), Jan Buer (1), Jan Kehrmann (1)*

Institute: (1)* Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universitätsklinikum Essen, Essen, (2) Institut für Humangenetik, Universitätsklinikum Essen, Universität Duisburg-Essen

Zeitschrift: Immunology 2015: doi: 10.1111/imm.12490

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4631



Dokument 448Titel: Amyloid-PET prognostiziert die Hemmung der Neubildung von Plaques bei chronischer y-Sekretase-Modulator Behandlung
Hintergrund: Es wird die Wirkung verschiedener Wirkstoffe auf das Gehirn von genetisch veränderten »Alzheimer-Mäusen« untersucht.
Tiere: 96 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Stelle der Regierung Oberbayern genehmigt. Es werden transgene Alzheimer-Mäuse verwendet, die ab einem Alter von 12 Monaten Ablagerungen im Hirngewebe ausbilden, die denen der Alzheimer-Krankheit ähneln sollen. Zum Vergleich werden nicht-transgene »Wildtyp-Mäuse« verwendet. Gruppen von 3-Monate-alten Mäusen erhalten einen Wirkstoff einmalig je Gruppe in verschiedenen Dosierungen per Schlundsonde eingegeben. Vier Stunden später werden die Tiere durch Genickbruch getötet, um die Ablagerungen im Gehirn zu untersuchen. Den Mäusen wird über einen Zeitraum von 6 Monaten täglich ein Medikament über eine Magensonde verabreicht. Andere Gruppen von 12-Monate-alten Mäusen wird das Medikament täglich per Schlundsonde in den Magen eingegeben. Bei einigen Tieren wird im Alter von 12, 16 und 18 Monaten unter Narkose eine tomografische Untersuchung (Aß-PET Scan) durchgeführt. Diese Mäuse werden beim letzten Scan unter der Narkose getötet. Während der Studie sterben insgesamt 7 Mäuse aus unterschiedlichen Ursachen.

Diese Studie wird von SyNergy Cluster, dem 7. EU-Rahmen-Programm und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung unterstützt.

Bereich: Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Amyloid-PET predicts inhibition of de novo plaque formation upon chronic y-secretase modulator treatment

Autoren: Matthias Brendel (1), Anna Jaworska (2,3), Jochen Herms (2,4), J Trambauer (5), Christina Rötzer (1), Franz-Josef Gildehaus (1), Janette Carlsen (1), Paul Cumming (6), Johan Bylund (7), Thomas Luebbers (7), Peter Bartenstein (1,4), Harald Steiner (2,5), Christian Haass (2,4,5), Karlheinz Baumann (7), Axel Rominger (1,4)*

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität München, Marchioninistrasse 15, 81377 München, (2) Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), München, (3) Laboratory of Neurodegeneration, International Institute of Molecular and Cell Biology, Warschau, Polen, (4) Munich Cluster for Systems Neurology (SyNergy), Ludwig-Maximilians-Universität München, (5) Biomedical Center (BMC), Ludwig-Maximilians-Universität München, (6) Department of Psychiatry, University of Oslo, Norwegen, (7) Roche Pharma Research and Early Development, Pharmaceutical Sciences, Roche Innovation Center Basel, F. Hoffmann-La Roche Ltd., Basel, Schweiz

Zeitschrift: Molecular Psychiatry 2015: doi: 10.1038/mp.2015.74

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4630



Dokument 449Titel: Zigarettenrauch induziertes Emphysem und Lungenhochdruck kann durch Phosphodiesterase 4 und 5-Hemmung bei Mäusen verhindert werden
Hintergrund: Auswirkung von bestimmten Medikamenten auf die Lungen von Mäusen die über 6 Monate starkem Tabakrauch ausgesetzt sind.
Tiere: 50 Mäuse
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Regierungspra¨sidium Gießen genehmigt. Die Mäuse werden von Charles River in Sulzfeld bezogen. Die Mäuse werden für sechs Monate an 5 Tagen die Woche für 6 Stunden täglich am ganzen Körper Tabakrauch ausgesetzt, indem der Rauch in ihren Käfig eingeleitet wird. Die Mäuse werden in fünf Gruppen unterteilt. Eine Gruppe wird nicht begast, eine Gruppe wird begast ohne Behandlung, drei Gruppen werden begast und erhalten täglich per Magensonde zwei verschiedene Medikamente allein oder in Kombination verabreicht. Je nach Gruppe entwickeln die Tiere ein Lungenemphysem, Lungenhochdruck und vermehrt Schleim in den Lungenbläschen. Nach 6 Monaten werden unter Narkose verschiedene Tests durchgeführt, um die Lungen zu untersuchen. Wie die Mäuse getötet werden, wird nicht erwähnt. Wahrscheinlich wachen sie nicht mehr aus der Narkose auf.

Die Arbeit wird von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Bereich: Tabakforschung

Originaltitel: Cigarette smoke-induced emphysema and pulmonary hpertension can be prevented by phosphodiesterase 4 and 5 inhibition in mice

Autoren: Michael Seimetz, Nirmal Parajuli, Alexandra Pichl, Mariola Bednorz, Hossein Ardeschir Ghofrani, Ralph Theo Schermuly, Werner Seeger, Friedrich Grimminger, Norbert Weissmann*

Institute: Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL), Universitätsklinikum Gießen und Marburg Lung Center (UGMLC), Gießen

Zeitschrift: PLoS One 2015:10(6); e0129327

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4629



Dokument 450Titel: Hochmolekulares Kininogen hemmt die Bildung von Neointima nach einer Blutgefäßverletzung
Hintergrund: Entzündungsverhalten in Blutgefäßen von Mäusen.
Tiere: 58 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Mäuse einer bestimmten Zuchtlinie (C57BL/6) werden von Charles River in Sulzfeld gekauft. Eine transgene Mäuselinie mit fluoreszierenden Proteinen stammt von Dr. R. Voswinckel, Max- Planck-Institut, Bad Nauheim. Die transgenen Mäuse werden über 10 Generationen mit den nicht-transgenen C57BL/6-Mäusen gekreuzt. Die nicht-transgenen Mäuse werden einer Strahlung von 9,5 Gray mit Cobald-60 ausgesetzt, um die Stammzellen zu zerstören. Danach werden den Tieren über die Schwanzvene spezielle Knochenmarkszellen der transgenen Mäuse zugeführt. Um eine Neointima (Narbengewebe, das sich innerhalb von Blutgefäßen bildet) zu erzeugen, wird den Mäusen unter Narkose ein 0,38 mm starker Draht in die Oberschenkelarterie für eine Minute eingeführt. Danach wird die Verletzung mit verschiedenen menschlichen Blutproteinen behandelt, die bei Entzündungsvorgängen eine Rolle spielen. Drei Wochen nach der Operation werden die Mäuse auf nicht genannte Weise getötet.

Die Arbeit wird von der Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Anschubfinanzierung des Fachbereichs Medizin, Gießen, und der Willy-Robert-Pitzer Stiftung, Bad Nauheim, finanziert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Cleaved high-molecular-weight kininogen inhibits neointima formation following vascular injury

Autoren: Jan-Marcus Daniel (1,2), Fabian Reich (3), Jochen Dutzmann (1), Simona Weisheit (1), Rebecca Teske (3), Dursun Gündüz (3), Johann Bauersachs (1), Klaus T. Preissner (2), Daniel G. Sedding (1,2)*

Institute: (1)* Klinik für Kardiologie und Angiologie, Zentrum Innere Medizin, Medizinische Hochschule Hannover, (2) Biochemisches Institut, Fachbereichs Medizin, Justus-Liebig-Universität, Gießen, (3) Klinik für Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Gießen.

Zeitschrift: Thrombosis and Haemostasis 2015: 114(3); doi: 10.1160/TH15-01-0013

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4628



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