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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1351Titel: Konditionierte Verhaltensreaktionen auf einen mit dem Räubergeruch Trimethylthiazolin verbundenen Kontext
Hintergrund: Zur Angstkonditionierung werden bei Ratten oder Mäusen normalerweise elektrische Fußschocks verabreicht. Etwas realitätsnaher ist der Einsatz von Katzengeruch. Diesen zu standardisieren ist aber nicht so einfach (Es wurde Holzklötze in Katzenkörbe gelegt, Handtücher an Katzen gerieben oder Katzenkot und –urin verwendet). In der vorliegenden Arbeit sollte herausgefunden werden, ob sich ein synthetischer Geruchsstoff, der in Fuchskot vorkommt, besser eignet.
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden zwei Experimente zum Angstverhalten von Ratten durchgeführt. 1. Eine Ratte wird in einen graue 30 x 30 x 30 cm große Kunststoffbox gesetzt. Die Vorderseite ist aus Plexiglas, um das Verhalten des Tieres mit einer Videokamera aufzeichnen zu können. Nach 4 Minuten Frischluft wird 11 Minuten lang Fuchsgeruch eingeleitet. Dieser in Fuchskot vorkommende Geruchsstoff wurde synthetisch hergestellt. Eine andere Gruppen Ratten wird 20 Minuten lang dem Fuchsgeruch ausgesetzt. Das Experiment wird täglich sieben Tage lang wiederholt. Am 9. Tag wird die Ratte wieder in den Kasten gesetzt, diesmal aber mit Frischluft. Das Angstverhalten des Tieres (Erstarren vor Angst) wird mit einer Videokamera aufgezeichnet.

2. Eine Ratte wird in eine zweigeteilte Kiste gesetzt. Eine Hälfte ist grau, die andere schwarz-weiß gestreift. Bei der Hälfte der Ratten wird in die graue Kammer 20 Minuten lang Fuchsgeruch eingeleitet, in die andere Frischluft. Bei der anderen Hälfte Ratten ist es umgekehrt. Das Experiment wird sieben Tage lang wiederholt. Am 9. Tag gibt es nur Frischluft. Es wird beobachtet, inwieweit die Ratte die Kammer betritt, in der zuvor der Fuchsgeruch verströmt worden war. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg unterstützt.

Bereich: Psychiatrie, Neurologie

Originaltitel: Conditioned behavioral responses to a context paired with the predator odor trimethylthiazoline

Autoren: Thomas Endres*, Markus Fendt

Institute: Tierphysiologie, Zoologisches Institut, Fakultät für Biologie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 28, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Behavioral Neuroscience 2007: 121 (3), 594-601

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3714



Dokument 1352Titel: Funktionelle Rolle von mGluR1 und mGluR4 bei Schläfenlappenepilepsie, ausgelöst durch Pilokarpin
Hintergrund: Rolle eines bestimmten Rezeptors im Gehirn bei Mäusen mit künstlich ausgelösten epileptischen Anfällen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden zwei verschiedene Arten von transgenen Mäusen verwendet. Die einen haben zuviel von einem Rezeptor im Gehirn, den anderen fehlt dieser Rezeptor. Die mit zuviel Rezeptor werden selbst "hergestellt". Die Mäuse ohne den Rezeptor werden von Novartis Institut für BioMedizinische Forschung, Basel, bezogen. Außerdem werden "normale" Geschwister der Genmäuse verwendet.

Zur "Herstellung" der transgenen Mäuse wird veränderte DNA in befruchtete Eizellen von Mäusen injiziert. Bei den Mäusejungen wird überprüft, ob sie die richtige gentechnische Veränderung aufweisen. Dazu wird ein Stück von der Schwanzspitze abgeschnitten. Zehn transgene Mäuse werden verpaart. Die Nachkommen werden jeweils auf ihre genetischen Veränderungen untersucht.

Bei den Mäusen wird Epilepsie auf folgende Weise ausgelöst. Den Tieren wird zunächst eine Substanz unter die Haut gespritzt, die die Wirkung des folgenden Wirkstoffes verstärkt. Dann erfolgt eine Injektion der nervenwirksamen Substanz Pilokarpin unter die Haut. Dieses löst einen lang andauernden epileptischen Anfall (Status epilepticus) aus. 40 Minuten nach Beginn des Anfalls wird dieser durch Injektion von Diazepam (Valium) unterbrochen.

Ein Teil der Mäuse wird im Stadium des Anfalls getötet, um das Gehirn zu untersuchen. Bei einigen Mäusen werden zuvor Elektroden in das Gehirn implantiert und mit Zahnzement und Stahlschrauben am Schädelknochen befestigt. Ein Kabel leitet von den Elektroden unter der Haut zu einem Übertragungsgerät, das den Tieren unter die Haut der Bauchseite operiert wird. Diese Mäuse sterben nach Pilokarpingabe zu häufig, weswegen diese Versuchsreihe nicht weiterverfolgt wird.

Nach Beendigung des Anfalls durch Diazepam werden die Mäuse vier Stunden lang beobachtet. Weitere Anfälle werden protokolliert. Sieben Tage später werden Elektroden und Übertragungsgerät implantiert wie zuvor beschrieben. In den folgenden 28 Tagen werden die Mäuse kontinuierlich per Video und Dauer-EEG überwacht. Es ist anzunehmen, dass die Mäuse anschließend getötet werden.

Die Arbeit wurde durch Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Deutsche Krebshilfe, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Europäische Union und das BONFOR-Pogramm der Universität Bonn unterstützt.

Bereich: Epilepsieforschung

Originaltitel: Functional role of mGluR1 and mGluR4 in pilocarpine-induced temporal lobe epilepsy

Autoren: J. Pitsch (1,2), Susanne Schoch (1,2), N. Gueler (3), P.J. Flor (4), H. van der Putten (4), A.J. Becker (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neuropathologie, Medizinisches Zentrum Universität Bonn, Sigmund-Freud-Str. 25, 53105 Bonn, (2) Universitätsklinik für Epileptologie, Universität Bonn, (3) Klinik für Neurochirurgie (Experimentelle Neurophysiologie), Universität Bonn, (4) Novartis Institut für BioMedizinische Forschung, Basel, Schweiz

Zeitschrift: Neurobiology of Disease 2007: 26, 623-633

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3713



Dokument 1353Titel: Verlust der metabotropischen Glutamatrezeptor-abhängigen Langzeitherabsetzung durch Downregulierung von mGluR5 nach Status epilepticus
Hintergrund: Molekulare Veränderungen im Gehirn von Ratten mit künstlich ausgelösten epileptischen Anfällen.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Den Tieren wird zunächst eine Substanz unter die Haut oder in die Bauchhöhle gespritzt, die die Wirkung des folgenden Wirkstoffes verstärkt. Dann erfolgt eine Injektion der nervenwirksamen Substanz Pilokarpin unter die Haut oder in die Bauchhöhle. Dieses löst einen lang andauernden epileptischen Anfall (Status epilepticus) aus. Bei Ratten, die keinen Anfall bekommen, wird die Injektion nach 60 Minuten wiederholt. 40 Minuten nach Beginn des Anfalls wird dieser durch Injektion von Diazepam (Valium) unterbrochen. Kontrolltiere erhalten statt Pilokarpin eine Kochsalzlösung. In den folgenden 14 Tagen werden die Ratten rund um die Uhr mit einer Videokamera beobachtet. Ihre Anfälle werden registriert. Ratten, die während dieser Zeit mindestens drei schwere Anfälle haben, werden vier bis zehn Wochen später durch Köpfen unter äthernarkose getötet. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und für die eigentlichen Untersuchungen verwendet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Forschungsförderung der Universität Bonn unterstützt.

Bereich: Epilepsieforschung

Originaltitel: Loss of metabotropic glutamate receptor-dependent long-term depression via downregulation of GluR5 after status epilepticus

Autoren: Timo Kirschstein (1,3)*, Michael Bauer (1), Lorenz Müller, Christiane Rüschenschmidt (1), Margit Reitze (1), Albert J. Becker (2), Susanne Schoch (2), Heinz Beck (1)

Institute: (1) Universitätsklinik für Epileptologie und Neuropathologie, Universität Bonn, 53105 Bonn, (2)* Institut für Physiologie, Universität Rostock, Gertrudenstraße 9, 18055 Rostock

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2007: 27 (9), 7696-7704

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3712



Dokument 1354Titel: Herbeiführen von Entzündungs-Zytokinen durch eine Keratinmutation und ihre Unterdrückung durch ein kleines Molekül bei einem Mausmodell für die EBS
Hintergrund: Die Epidermolysis bullosa simplex (EBS) ist eine erbliche Hautkrankheit des Menschen, bei der es zu Blasenbildung der Haut am ganzen Körper kommt. Eine klinische Studie aus dem Jahr 1999 hatte gezeigt, dass Tetrazykline (Antibiotika) die Symptome lindern können. In der vorliegenden Arbeit wird ein gentechnisch verändertes "Mausmodell" verwendet, bei dem die Hautschäden so stark sind, dass die Tiere eine Stunde nach der Geburt sterben. Die Gabe der Antibiotika, die beim menschlichen Patienten helfen, verlängert das Überleben der Mäusebabys auf acht Stunden.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Mit gentechnischen Methoden werden Mäuse generiert, denen Keratin in der Haut fehlt. Dadurch löst sich bei reinerbigen Mäusen die Haut ab und die Tiere sterben eine Stunde nach der Geburt. Mischerbigen trächtigen Mäusen wird Doxycyklin oral verabreicht. Die Mäusebabys sterben dadurch erst nach acht Stunden. Außerdem werden zahlreiche gentechnisch veränderte Mäusebabys getötet, um ihre Haut zu untersuchen. Es werden auch In-vitro-Tests mit Zellkulturen vorgenommen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Bonner Forum Biomedizin unterstützt.

Bereich: Gentechnik, Dermatologie, Molekularmedizin

Originaltitel: Induction of inflammatory cytokines by a keratin mutation and their repression by a small molecule in a mouse model for EBS

Autoren: Hong Lu (1,4), Jian Chen (1,5), Laura Planko (1), Paola Zigrino (2), Ludger Klein-Hitpass (3), Thomas M. Magin (1)*

Institute: (1) Institut für Physiologische Chemie, Abteilung für Zellbiochemie, Bonner Forum Biomedizin und LIMES, Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität, Nußallee 11, 53115 Bonn, (2) Hautklinik, Universität Köln, (3) BioChip-Labor, Medizinische Zentrum Universität Essen, (4) Ontario Cancer Institute, Toronto, Ontario, Kanada, (5) Development Department, The Hospital for Sick Children, Toronto, Ontario, Kanada

Zeitschrift: Journal of Investigative Dermatology 2007: 127, 2781-2789

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3711



Dokument 1355Titel: TREM2-transduced Myeloid Precursors vermitteln eine Säuberung von Nervengewebsablagerungen und erleichtern den Heilungsprozess bei einem Tiermodell für Multiple Sklerose
Hintergrund: Gentherapie bei einem "Tiermodell" für die Multiple Sklerose.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden bei der Versuchstierzucht Charles River bestellt. Einige Mäuse werden getötet, um Gehirn, Rückenmark und Knochenmark für verschiedene In-vitro-Versuche zu verwenden. Bei weiteren Mäusen werden Symptome erzeugt, die der Multiplen Sklerose des Menschen ähneln. Dazu wird ein Gemisch aus einem Protein, Freunds Adjuvans (einer öligen, reizenden Substanz) und abgetöteten Tuberkulosebakterien in die Schwanzwurzel injiziert. Außerdem werden Keuchhustenbakterien injiziert. Diese Injektion wird nach zwei Tagen wiederholt. Die klinischen Symptome werden anhand einer Wertetabelle beurteilt. Sie reicht von leichter Schwanzlähmung, über Lähmung der Hinterbeine, Lähmung aller vier Beine bis zum Tod. Für die eigentlichen Versuche werden Mäuse verwendet, die klinische Symptome ab dem 14. Tag zeigen. Diese Tiere erhalten eine Testsubstanz aus genetisch modifizierten Zellen oder als Kontrolle eine wirkungslose Substanz in eine Vene injiziert. Am Ende der Experimente werden die Tiere getötet, indem sie unter Narkose mit Formalin durchströmt werden.

Bereich: Multiple Sklerose-Forschung

Originaltitel: TREM2-transduced myeloid precursors mediate nervous tissue debris clearance facilitate recovery in an animal model of multiple sclerosis

Autoren: Kazuya Takahashi (1,2), Marco Prinz (3), Massimiliano Stagi (1,2,4), Olga Chechneva (1), Harald Neumann (1,2,4)*

Institute: (1) Neural Regeneration Unit, Institut für Rekonstruktive Neurobiologie, Universität Bonn, Life & Brain Center und Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Bonn, (2) Neuroimmunology Unit, European Neuroscience Institute Göttingen, (3) Institut für Neuropathologie, Universitätsklinikum Göttingen, (4) Institut für Multiple Sklerose-Forschung, Universität Göttingen, Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Zeitschrift: PLOS Medicine 2007, 4(4), e124.doi:10.1371

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3710



Dokument 1356Titel: Einfluss eines Plattformwechsels auf Veränderungen am Knochenkamm bei nicht unter das Zahnfleisch gesetzten Titanimplantaten: Eine histomorphometrische Studie an Hunden
Hintergrund: Vergleich verschiedener Kiefer-Titanimplantate.
Tiere: 9 Hunde (Beagles)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden werden im Ober- und Unterkiefer auf jeder Seite fünf Zähne gezogen: drei vordere Backenzähne (Prämolaren) und zwei Backzähne (Molaren), insgesamt also 20 Zähne. Nach einer dreimonatigen Heilungszeit werden die Hunde erneut narkotisiert. Das über die Löcher gewachsene Zahnfleisch wird aufgeschnitten. Auf jeder Seite des Unterkiefers werden drei Titanimplantaten eingedreht. Es werden verschiedene Sorten von Implantaten verwendet. Nach 7, 14 oder 28 Tagen werden jeweils drei Hunde durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Die Kiefer werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Kieferorthopädie

Originaltitel: Influence of platform switching on crestal bone changes at non-submerged titanium implants: a histomorphometrical study in dogs

Autoren: Jürgen Becker (1)*, Daniel Ferrari (1), Monika Herten (1), Axel Kirsch (2), Alex Schaer (3), Frank Schwarz (1)

Institute: (1) Klinik für Kieferchirurgie, Westdeutsche Kieferklinik, Heinrich Heine Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Private Praxis, Filderstadt, (3) Camlog Biotechnologies AG, Basel, Schweiz

Zeitschrift: Journal of Clinical Periodontology 2007: 34, 1089-1096

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3709



Dokument 1357Titel: Minocyclin verzögert den Zeitverlauf einer experimentellen Autoimmunenzephalomyelitis bei Streptococcus pneumoniae-infizierten Mäusen, schwächt sie aber nicht ab
Hintergrund: Einfluss von Antibiotika auf eine bakterielle Infektion bei einem "Tiermodell" für die Multiple Sklerose.
Tiere: 168 Mäuse
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, stammenden Mäusen wird zunächst eine experimentelle Autoimmunenzephalomyelitis ausgelöst. Diese künstlich hervorgerufene Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute gilt als "Modell" für die Multiple Sklerose. Den Tieren wird ein Gemisch aus einem bestimmten Protein, Freunds Adjuvans (eine ölige, reizende Substanz) und Tuberkulosebakterien in beide Flanken injiziert. Außerdem werden ihnen Keuchhustenbakterien in die Bauchhöhle gespritzt. Diese Injektion wird zwei Tage später wiederholt. Sieben Tage später erfolgt eine Bauchhöhleninjektion mit Bakterien, die normalerweise eine Lungenentzündung hervorrufen. Zwölf Stunden später werden die Mäuse je nach Gruppe mit unterschiedlichen Antibiotika behandelt. Diese werden täglich drei oder fünf Tage lang unter die Haut gespritzt. Die Symptome der experimentellen Autoimmunenzephalomyelitis werden anhand einer Bewertungstabelle beurteilt. Diese reicht von geringer Schwanzlähmung, über starke Schwanzlähmung, Hinterbeinlähmung, Lähmung aller vier Gliedmaßen bis hin zum Tod. Alle Mäuse entwickeln Lähmungen. 26 Mäuse werden wegen schwerwiegender Symptome vorzeitig durch Genickbruch getötet. Drei Mäuse sterben an der Infektion. Was mit den restlichen Mäusen geschieht, wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Eli Lilly International Foundation unterstützt.

Bereich: Multiple Sklerose-Forschung

Originaltitel: Minocycline delays but does not attenuate the course of experimental autoimmune encephalomyelitis in Streptococcus pneumoniae-infected mice

Autoren: Isabel Herrmann (1), Markus Kellert (1), Annette Spreer (1), Joachim Gerber (1), Helmut Eiffert (3), Marco Prinz (2), Roland Nau (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Georg August Universität Göttingen, 37075 Göttingen, (2) Abteilung für Neuropathologie, Georg August Universität Göttingen, (3) Abteilung für Klinische Mikrobiologie, Georg August Universität Göttingen

Zeitschrift: Journal of Antimicrobial Chemotherapy 2007: 59, 74-79

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3707



Dokument 1358Titel: Veränderte Expression des NMDA-Rezeptors und des Verhaltens in Folge von Sauerstoffmangel nach der Geburt: potentielle Relevanz für die Schizophrenie
Hintergrund: Sauerstoffmangel nach der Geburt als mögliche Ursache für Schizophrenie.
Tiere: 54 Ratten (mehr als)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Vier weibliche und zwei männliche Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Janvier, Frankreich. Mit ihnen wird gezüchtet. Von den Nachkommen werden 49 männliche Ratten ausgewählt. Es wird nicht erwähnt, was mit den weiblichen Rattenjungen geschieht. Von ihrem 4. bis 8. Lebenstag werden 25 Rattenjunge mit ihren Müttern täglich sechs Stunden Luft mit vermindertem Sauerstoffgehalt ausgesetzt. 24 Rattenbabys können normale Luft atmen. Am 11. Lebenstag werden je zehn Rattenjunge auf nicht genannte Weise getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen. Als Erwachsene müssen die restlichen 29 Ratten an einem Verhaltensexperiment teilnehmen. Eine Ratte wird dazu in einen kleinen Käfig mit Stahlboden gesperrt. Der Boden ist mit einem Erschütterungsmessgerät verbunden. Über einen Lautsprecher wird ein Grundton von 55 dB abgespielt. In Abständen ertönen laute Geräusche (80 und 100 dB). Es wird anhand der Erschütterungen gemessen, inwieweit die Ratten Schreckreaktionen zeigen. An ihrem 120. Lebenstag werden die Tiere getötet.

Bereich: Psychiatrie, Schizophrenie-Forschung

Originaltitel: Altered NMDA receptor expression and behavior following postnatal hypoxia: potential relevance to schizophrenia

Autoren: Andrea Schmitt (1,6)*, M. Feindt (2,7), M. Zink (1), U. Ebert (3), M. Starke (1), M. Berthold (1), A. Herb (4), G. Petroianu (5), P. Falkai (6), F.A. Henn (1,8)

Institute: (1) Zentralinstitut für Mentale Gesundheit, 68072 Mannheim, (2) Tierphysiologie, Biologische Fakultät, Zoologisches Institut, Universität Tübingen, (3) Abbott GmbH & Co KG, Neurowissenschaftliche Forschung, Ludwigshafen, (4) Abteilung für Klinische Neurobiologie, Universität Heidelberg, (5) Department of Pharmacology, United Arab Emirates University, Al Ain, Vereinigte Arabische Emirate, (7) Novartis Institute für BioMedizinische Forschung, Neurowissenschaften, Basel, Schweiz, (8) Life Science, Brookhaven National Laborartory, New York, USA

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2007: 114, 239-248

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3706



Dokument 1359Titel: Geschlechtsabhängige APP-Verarbeitung bei einem transgenen Mäusemodell für die Alzheimer Krankheit
Hintergrund: Zur Frage, warum Alzheimer bei Frauen häufiger ist als bei Männern.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(transgene Mäuse)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die transgenen Mäuse sind ein Geschenk der Firma Sanofi-Aventis, Paris. Bei den Tieren entstehen, bedingt durch eine gentechnische Veränderung, im Alter von 24 Wochen Alzheimer-ähnliche Ablagerungen im Gehirn. Bei den Tieren wird die Schwanzspitze abgeschnitten, um in dem Gewebe zu untersuchen, ob die gentechnische Veränderung vorliegt. Im Alter von 4, 8 oder 14 Wochen werden jeweils einige männliche und weibliche Mäuse betäubt und durch Genickbruch getötet. Ihre Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch Sanofi-Aventis, die Fritz Thyssen-Stiftung und die Universität des Saarlandes unterstützt.

Bereich: Alzheimerforschung

Originaltitel: Gender dependent APP processing in a transgenic mouse model of Alzheimer's disease

Autoren: S. Schäfer (1), O. Wirths (1), G. Multhaup (2), T.A. Bayer (1)

Institute: (1) Abteilung für Psychiatrie, Institut für Neurobiologie, Gebäude 90, Universität des Saarlandes, 66424 Homburg/Saar, (2) Institut für Biochemie, Freie Universität Berlin

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2007: 114, 387-394

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3705



Dokument 1360Titel: Ein durch den Granulozyten-Makrophagen-Kolonie-stimulierenden Faktor hervorgerufenes Blutgefäßwachstum stellt die Blutzufuhr zum Gehirn nach einem beidseitigen Verschluss der Halsarterien wieder her
Hintergrund: Regenerierung von Blutgefäßen nach Schlaganfall.
Tiere: 39 Ratten (mehr als)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird unter Narkose der Hals aufgeschnitten. Eine Halsarterie wird mit einer Schlinge aus einem chirurgischen Nahtfaden verschlossen. Kontrolltiere werden in der gleichen Weise operiert, aber ohne die Schlinge zuzuziehen. Nach einer Woche Erholungszeit erfolgt eine zweite Operation, bei der auch die andere Halsarterie verschlossen wird. Das Gehirn wird nun kaum noch durchblutet. Unmittelbar vor dem Verschluss sowie eine Woche und vier Wochen danach wird ein 2 mm Loch in den Schädel gebohrt. Eine Lasersonde wird durch das Loch gesteckt, die den Blutfluss misst. Einmal täglich wird eine Testsubstanz injiziert, die die Bildung von neuen Blutgefäßen stimulieren soll.

Fünf Wochen nach dem Verschluss der zweiten Arterie werden die Ratten unterschiedlichen Versuchen unterzogen. Bei einer Gruppe wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. In die Aorta (Körperschlagader) wird ein blauer Farbstoff injiziert. Dieser zirkuliert 90 Minuten lang, bevor die Tiere getötet werden. Bei der zweiten Gruppe wird flüssiges Latex in die Aorta injiziert. Die Hauptvene, Vena cava, wird geöffnet, damit das Blut abfließen kann, während alle Blutgefäße mit Latex ausgefüllt werden. Dann erfolgt die Tötung der Ratten. Bei der dritten Gruppe werden eine Beinvene und –arterie mit Kathetern versehen. Die Tiere werden im wachen Zustand in einen Halteapparat gespannt, in dem sie sich nicht bewegen können. Eine Stunde lang werden Blutfluß und –druck gemessen. Gleichzeitig werden ein blauer Farbstoff und eine radioaktive Substanz in die Beinarterie injiziert. Anschließend werden die Tiere durch Köpfen getötet. Farbstoff, Latex und radioaktives Material sollen die Blutgefäße im Gehirn bei der anschließenden Untersuchung sichtbar machen.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Granulocyte-macrophage colony-stimulating factor-induced vessel growth restores cerebral blood supply after bilateral carotid artery occlusion

Autoren: Ulf C. Schneider (1), Lothar Schilling (1), Helmut Schroeck (3), C. Thomas Nebe (2), Peter Vajkoczy (1), Johannes Woitzik (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurochirurgie, Universitätsklinikum Mannheim, Universität Heidelberg, Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim, (2) Institut für Klinische Chemie, Universitätsklinikum Mannheim, Universität Heidelberg, 68167 Mannheim, (3) Institut für Physiologie, Universitätsklinikum Mannheim, Universität Heidelberg, 68167 Mannheim

Zeitschrift: Stroke 2007, 38, 1320-1328

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3704



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