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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3921Titel: Unterscheidung von Wahrnehmung und Erkennung in der auditiven Hirnrinde der Maus durch c-Fos Markierung
Hintergrund: Untersuchung der Verarbeitung akustischer Signale im Mäusehirn
Tiere: 15 Mäuse (und ihre Jungen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Weibliche Mäuse werden in 3 Gruppen eingeteilt: Eine Versuchsgruppe besteht aus 5 ersttragenden Mäusen mit ihren sieben Tage alten Mäusejungen, eine weitere Versuchsgruppe aus 5 nichttragenden (jungfräulichen) Mäusen und eine Kontrollgruppe ebenfalls aus 5 ersttragenden Mäusen mit ihren sieben Tage alten Jungen. Alle erwachsenen Tiere werden anästhesiert, der Kopf in einen Kopfhalter eingespannt und die Schädeldecke geöffnet. Das Gehirn wird freigelegt und mit einer warmen Flüssigkeit bedeckt. Mikromeßelektroden aus Glas werden in bestimmte Bereiche des Gehirns (Hörrinde) gestochen und ein blauer Farbstoff zur Markierung eingespritzt.

5 Tage nach dieser Operation werden die Tiere der beiden Versuchsgruppen (im Gegensatz zur Kontrollgruppe) 45 Minuten lang per Lautsprecher mit einem synthetischen Ultraschallton (50 kHz, 70 ms Dauer, 80-85 dB) beschallt. Der Ultraschallton entspricht dem Hilferuf der Jungen. Dabei werden die Jungen zum Teil aus dem Nest entfernt und die Versuche der Muttertiere, die Jungen wieder zurückzuholen, beobachtet. Unmittelbar nach dem Experiment werden alle Mäusemütter sowie die jungfräulichen Mäuse geköpft und das Gehirn untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Perception and recognition discriminated in the mouse auditory cortex by c-Fos labeling

Autoren: Ilka Fichtel (1), Günter Ehret (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Neurobiologie, Universität Ulm, 89069 Ulm

Zeitschrift: NeuroReport 1999: 10, 2341-2345

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1075



Dokument 3922Titel: Einseitige Inaktivierung des Cajal-Nucleus durch Muskimol löst beim wachen Rhesusaffen keinen Wipp-Nystagmus aus
Hintergrund: Untersuchung von Einflüssen von Gehirndefekten auf die Augenbewegung
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Rhesusaffen werden kleine Metallspulen zur Beobachtung und Aufzeichnung der Augenbewegungen im Augenbereich aufgenäht. Die wachen Tiere werden im sog. Primatenstuhl festgeschnallt und der Kopf in einer Kopfhalterung fixiert. Nun werden insgesamt 16 Mikroinjektionen einer die Nervenzellen hemmenden Substanz (Muskimol) in ein für die Augenbewegungen zuständiges Gehirngebiet gespritzt. Nach jeder Injektion werden die gestörten Augenbewegungen (Nystagmus, Zitterbewegungen der Augen) des wachen Affen beurteilt. Nach Entfernung der Kopfhalterung zeigen die Affen eine Neigung zum Hinfallen und halten ihren Kopf geneigt. Am Ende des Experimentes werden die Gehirne der getöteten Affen unter dem Mikroskop untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Unilateral muscimol inactivations of the interstitial nucleus of Cajal in the alert rhesus monkey do not elicit seesaw nystagmus

Autoren: H.Rambold (1), C.Helmchen (1)*, U.Büttner (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern, Universität München, 81377 München

Zeitschrift: Neuroscience Letters 1999: 272, 75-78

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1074



Dokument 3923Titel: Zeitliche Abfolge von pulmonalen und systemischen Entzündungsreaktionen auf abgestufte polymikrobielle Bauchfellentzündung bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses einer Bauchfellentzündung auf die Lunge
Tiere: 75 Mäuse (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden unterschiedliche Mengen einer Stuhl-Aufschlämmung, die etwa 40 verschiedene Bakterienarten enthält, in die Bauchhöhle gespritzt, um dort eine Bauchfell- und Lungenentzündung auszulösen. Die Tiere werden gruppenweise nach 3, 12 oder 24 Stunden mit einem Gift getötet und Blut und Lunge untersucht. In einem weiteren Versuch wird untersucht, welcher Prozentsatz der Ratten nach Injektion unterschiedlicher Stuhlmengen den Zeitraum von 5 Tagen überlebt.

Bereich: Entzündungsforschung, Pathophysiologie

Originaltitel: Temporal sequence of pulmonary and systemic inflammatory resposes to graded polymicrobial peritonitis in mice

Autoren: Cordula Stamme (1), (2), Daniela Sophie Bundschuh (1), Thomas Hartung (1), Ulla Gebert (1), Lutz Wollin (1), Rolf Nuesing (3), Albrecht Wendel (1), Stefan Uhlig (1)*

Institute: (1)* Biochemische Pharmakologie, Universität Konstanz, 78464 Konstanz, (2) Medizinisches Zentrum für Pädiatrie, Universitätskrankenhaus Marburg, und (3) Abteilung für Anästesiologie, Universitätskrankenhaus Hannover

Zeitschrift: Infection and Immunity 1999: 67, 5642-5650

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1073



Dokument 3924Titel: Interaktion zwischen akustischer und elektrischer Sensibilisierung der akustischen Schreckreaktion bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Schreckreaktion durch verschiedene Auslöser
Tiere: 100 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in einem Käfig mit Gitterboden einer Serie von unterschiedlich lauten Knall-Tönen (95 dB, 20 ms lang) bei Dauerhintergrundgeräuschen (50 dB) ausgesetzt. Dazu kommen im Laufe der Experimente noch akustische Schreckreize von 119 dB. Weitere Ratten werden einer Serie von unterschiedlich lauten Tönen in Verbindung mit elektrischen Stromschlägen (1 mA, 500 mSekunden) durch das metallene Fussbodengitter ausgesetzt. Andere Ratten erhalten eine Injektion unterschiedlicher Dosen eines Beruhigungsmittels (Diazepam), bevor auch ihnen eine Serie von Tönen präsentiert und Stromschläge verabreicht werden. Die Schreckreaktion der Tiere auf die elektrischen oder akustischen Reize wird beurteilt.

Bereich: Psychologie, Neurologie

Originaltitel: Interaction between acoustic and electric sensitization of the acoustic startle response in rats

Autoren: Claudia F.Plappert (1)*, Peter K.D.Pilz (1), Hans-Ulrich Schnitzler (1)

Institute: (1)* Abteilung für Tierphysiologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1999: 103, 195-201

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1072



Dokument 3925Titel: Anfälligkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber experimenteller allergischer Encephalomyelitis: Verhältnis zur Ansprechbarkeit der hypothalamisch-hypophyser-adrenocortikalen Achse bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von hormonellen Reaktionen auf Gehirn- und Rückenmarksentzündungen
Tiere: 60 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird zur Erzeugung einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung, die der Multiplen Sklerose beim Menschen ähnelt, eine eiweisshaltige Flüssigkeit im Schwanzbereich unter die Haut gespritzt. Zur Beurteilung der Krankheitsausprägung werden die Tiere auf ihre Lähmungserscheinungen hin beobachtet: Ihre Ausfallerscheinungen werden entsprechend einer Skala, die von "1 Verlust der Schwanzbewegung" über "3 Lähmung der Beine" bis "4 moribund (= im Sterben liegend)" geht, beurteilt. Wenn mehr als ein Drittel der Tiere länger als 24 Stunden im Bereich 3 der Skala liegen, werden die Tiere betäubt und geköpft. Das ausfliessende Blut wird zu Hormonbestimmungen gesammelt. Bei weiteren Tieren werden unter Betäubung die Nebennierenrinden entfernt. Nach 24 Stunden wird dann der Kopf unter Narkose abgeschnitten, das Blut gesammelt und das Gehirn untersucht.

Bereich: Hormonforschung, Neurologie

Originaltitel: Susceptibility and resistance to experimental allergic encephalomyelitis: Relationship with hypothalamic-pituitary-adrenocortical axis responsiveness in the rat

Autoren: Andreas Stefferl (1), Christopher Linington (2), Florian Holsboer (1), Johannes M.H.M.Reul (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Abteilung Neuroendokrinologie, 80804 München, und (2) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Abteilung für Neuroimmunologie, Martinsried

Zeitschrift: Endocrinology 1999: 140, 4932-4938

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1071



Dokument 3926Titel: Parametrische Populations-Repräsentation von retinalen Lokationen: Neuronale Interaktionsdynamik in der primären Sehrinde der Katze
Hintergrund: Untersuchung der nervlichen Verknüpfung von Netzhaut und bestimmten Hirnbereichen bei Katzen
Tiere: 20 Katzen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden narkotisiert und die Muskeln gelähmt. Ein Plastikschlauch wird in die Luftröhre gelegt, über den sie künstlich beatmet weden. Nun wird der Kopf in eine Kopfhalterung eingespannt und Kontaktlinsen mit künstlichen Pupillen auf die Augen gelegt. Dann wird die Schädeldecke aufgefräst, die harte Hirnhaut über dem für das Sehen zuständigen Gehirngebiet eröffnet und mehrere Sonden zur Aktivitätsmessung von Nervenzellen in die Hirnrinde gesteckt. Über diese Nervenzellen werden anschliessend die Gehirnströme unter Stimulation der Augen mit unterschiedlich plazierten Lichtern auf einem Fernsehschirm gemessen. Am Ende der Experimente werden die Tiere mit einem Gift getötet.

Bereich: Sehforschung, Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Parametric population representation of retinal location: Neuronal interaction dynamics in cat primary visual cortex

Autoren: Dirk Jancke (1)*, Wolfram Erlhagen (1), Hubert R. Dinse (1), Amir C.Akhavan (1), (2), Martin Giese (1), Axel Steinhage (1), Gregor Schöner (2)

Institute: (1)* Institut für Neuroinformatik, Theoretische Biologie, Ruhr-Universität, 44780 Bochum, (2) Keck Center for Integrative Neuroscience, University of California, San Francisco, USA, und (3) Centre de Recherche en Neurosciences Cognitives, Centre National de la Recherche Scientifique, Marseille

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 1999: 19, 9016-9028

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1070



Dokument 3927Titel: Unterschiede in der kontextuellen und der ton-abhängigen Angstkonditionierung bei verschiedenen Arten und Unterarten von Inzuchtmäusen
Hintergrund: Untersuchung genetischer Einflüsse auf Angstprägung bei Mäusen
Tiere: 215 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden zum Erlernen von Angst in eine Angst-Konditionierungs-Kammer gebracht, wo sie unter verschiedenen Bedingungen (z.B. Geräuschpegel von 68 dB, gefolgt von einem noch lauteren Ton) einem Angstreiz in Form eines Stromschlags (0,7 mA, 2 Sekunden) über das Fussbodengitter ausgesetzt werden. Dabei erlernen die Ratten eine Verknüpfung von Angst mit den in der Kammer herrschenden Bedingungen, denen sie dann später ohne auslösenden Angstreiz ausgesetzt werden. Einigen Mäusen wird zusätzlich noch ein herzwirksames Medikament in die Bauchhöhle injiziert. Beurteilt wird die Angst der Tiere anhand ihrer Aktivität (Totstellreflex) und ihrer Herzschlagfrequenz. Um letztere zu bestimmen, wird ein Teil der Mäuse betäubt, die Bauchhöhle eröffnet und Meßfühler unter die Haut zur Messung der Herzströme eingepflanzt.

Bereich: Neuroendokrinologie, Verhaltensforschung

Originaltitel: Strain and substrain differences in context- and tone-dependent fear conditioning of inbred mice

Autoren: Oliver Stiedl (1)*, Jelena Radulovic (1), Ragna Lohmann (1), Karin Birkenfeld (1), Markki Palve (1), Jens Kammermeier (1), Fahrahnaz Sananbenesi (1), Joachim Spiess (1)

Institute: (1)* Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1999: 104, 1-12

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1069



Dokument 3928Titel: Wirkung des Kalziumkanal-Antagonisten Mibefradil auf hämodynamische Parameter und myokardiales Kalzium-Handling bei infarktinduziertem Herzversagen bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines Medikamentes (Mibefradil) auf den minderdurchbluteten Herzmuskel
Tiere: 62 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Den Tieren wird täglich ein herzwirksames Medikament oder ein Schein-Medikament über einen Schlauch in den Magen verabreicht. Nach 7 Tagen werden die Tiere narkotisiert. Ein Schlauch wird zur künstlichen Beatmung in die Luftröhre gelegt. Dann wird durch einen 2 cm langen Schnitt der Brustkorb eröffnet und aufgespreizt, das Herz freipräpariert und die linke Herzkranzarterie abgebunden. Zur Erfolgskontrolle wird die Entfärbung des jetzt minderdurchbluteten Herzens beobachtet. Der Brustkorb wird wieder verschlossen. Zur Beurteilung ihres Blutkreislaufes werden die Ratten 4 Tage nach der Operation nochmals betäubt. Dann wird ein Schlauch in die Beinarterie und ein Schlauch über die Halsschlagader in die linke Herzkammer gelegt und nach Beendigung der Narkose der Kreislauf beurteilt. Zuletzt werden die Ratten nochmals betäubt, das Herz herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Kardiologie, Pharmakologie

Originaltitel: Effects of the calcium-channel antagonist mibefradil on haemodynamic parameters and myocardial Ca-handling in infarct-induced heart failure in rats

Autoren: Steffen Sandmann (1), Jiang-Yong Min (2), Achim Meissner (2), Thomas Unger (1)

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie, Christian-Albrechts-Universität, 24105 Kiel, und (2) Abteilung für Kardiologie, Christian-Albrechts-Universität, Kiel

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1999: 44, 67-80

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1068



Dokument 3929Titel: Späte funktionale Reaktion der Harnblase auf fraktionierte Röntgenbestrahlung bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Schädigung der Harnblase durch unterschiedliche Bestrahlungstechniken
Tiere: 100 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden ein- oder mehrmalig mit unterschiedlich hohen Dosen an Röntgenstrahlen bestrahlt, um Veränderungen an der Harnblase hervorzurufen. Dazu werden die Tiere durch Injektion eines Schlafmittels in die Bauchhöhle betäubt und ihre Harnblase durch Einführen eines Schlauches entleert. Dann werden die Mäuse in ein Plastikrohr gebracht und die Blase lokal bestrahlt. Anschliessend wird die Schädigung der Harnblase 11-12 Monate lang anhand ihrer Schrumpfung beurteilt. Dazu wird den Tieren ein Schlauch in die Blase gelegt und deren Volumen gemessen. Einige Tiere mit starken Strahlenschäden mußten im Verlauf des Experimentes getötet werden, andere verendeten.

Bereich: Strahlenmedizin, Krebsforschung

Originaltitel: Late functional response of mouse urinary bladder to fractionated X-irradiation

Autoren: W.Dörr (1), (2)*. S.M.Bentzen (3), (4)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Universität Dresden, 01307 Dresden, (2) GSF-Institut für Strahlenbiologie, Oberschleißheim, (3) Danish Cancer Society, Abteilung für Experimentelle Klinische Onkologie, Aarhus, und (4) Gray Laboratory Cancer Research Trust, Mount Vernon Hospital, Northwood, UK

Zeitschrift: International Journal of Radiation Biology 1999: 75, 1307-1315

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1067



Dokument 3930Titel: Einwirkung von Vorbestrahlung des Tumorbettes auf die Zellreproduktionsrate und den Zellverlust des menschlichen FaDu-Plattenepithelkarzinomes, das bei Nacktmäusen wächst
Hintergrund: Untersuchung des Tumorwachstums bei unterschiedlichen Strahlentherapien
Tiere: 91 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Alle Mäuse werden 2 Tage vor Versuchsbeginn zur Schwächung ihres Immunsystems ganzkörperbestrahlt (4 Gy, 200 kV Röntgenstrahlung). Den Tieren werden dann mit Röntgenstrahlen bestrahlte oder nicht bestrahlte Proben eines bösartigen menschlichen Hautkrebses in das Unterhautfettgewebe des rechten Hinterbeins implantiert. Dazu werden die Tiere betäubt. Weiter werden nicht betäubte Mäuse in ein Plastikrohr gesteckt, um sie bewegungsunfähig zu machen, ihr Hinterbein in einen Fusshalter gespannt und bestrahlt. Nach Beendigung des Versuches (Tötung der Tiere nicht beschrieben) weden die Tumoren entnommen und untersucht.

Bereich: Strahlenmedizin, Krebsforschung

Originaltitel: Impact of preirradiation of the tumour bed on cell production rate and cell loss of human FaDu squamous cell carcinoma growing in nude mice

Autoren: C.Petersen (1), W.Eicheler (1), H.Baisch (2), D.Zips (1), M.Baumann (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Bestrahlungs-Onkologie, Technische Universität Dresden, 01309 Dresden, und (2) Institut für Biophysik und Radiobiologie, Universität Hamburg

Zeitschrift: International Journal of Radiation Biology 1999: 17, 1293-1297

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1066



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