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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3921Titel: Die Entwicklung von Gehirninfarkten nach vorübergehender fokaler Minderdurchblutung des Gehirns bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung einer lokalen Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 56 Mäuse
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Unter Betäubung wird bei den Tieren operativ eine zeitweilige Minderdurchblutung des Gehirns durch Verschluß einer das Gehirn versorgenden Arterie hervorgerufen. Der Hals der Mäuse wird der Länge nach eröffnet, dann wird die das Gehirn versorgende Hauptschlagader aufgesucht und abgebunden. Durch einen kleinen Schnitt in diese Schlagader wird ein Faden Richtung Gehirn vorgeschoben, bis die mittlere Gehirnschlagader verschlossen ist. Nach einer Stunde wird dieser Faden zurückgezogen und damit die Durchblutung des Gehirns wieder hergestellt. Ein Teil der Tiere wird jeweils sofort, bzw. 1, 3 oder 6 Stunden oder 1 oder 3 Tage nach Wiederherstellung der Durchblutung getötet. Eine Kontrollgruppe wird operiert, ohne dass eine Minderdurchblutung des Gehirns hervorgerufen wird. Die Mäuse werden durch schlagartiges Einfrieren getötet. Anschließend werden ihre Gehirne entnommen und untersucht. 2 Tiere sterben schon im Verlauf des Experiments.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie

Originaltitel: Evolution of brain infarction after transient focal cerebral ischemia in mice

Autoren: Ryuji Hata (2), Keiichiro Maeda (1), Dirk Hermann (1), Günter Mies (1), Konstantin-Alexander Hossmann (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Experimentelle Neurologie, Max-Planck-Institut, 50931 Köln, und (2) Abteilung für Anatomie und Neurowissenschaft, Ehime Universität, Japan

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 2000: 20, 937-946

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1219



Dokument 3922Titel: Ein populationspharmakokinetisches und -pharmakodynamisches Modell für Cetrorelix, einem neuen LH-RH Antagonisten, und für Testosteron bei Ratten und Hunden
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung und Verteilung einer pharmakologischen Substanz (Cetrorelix)
Tiere: 14 Tiere verschiedener Arten (8 Ratten und 6-8 Hunde)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden zu Standardlaborbedingungen gehalten. Eine chemische Substanz, die die körpereigene Produktion an Geschlechtshormonen hemmt, wird den Ratten unter die Haut und den Hunden in die Vene gespritzt. In der Folge wird den Ratten wiederholt Blut aus der Augenhöhle und den Hunden aus der Ellenbeuge zur Bestimmung der Konzentration an männlichen Geschlechtshormonen und der Konzentration der verabreichten Substanz abgenommen.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Population pharmacokinetic/pharmacodynamic modeling of cetrorelix, a novel LH-RH antagonist, and testosterone in rats and dogs

Autoren: Martin Schwahn (1)*, Nelamangala V. Nagaraja (2), Hartmut Derendorf (2)

Institute: (1)* Abteilung für Biologische Forschung, ASTA Medica, 60314 Frankfurt/Main, und (2) Pharmazeutische Fakultät, Universität von Florida, USA

Zeitschrift: Pharmaceutical Research 2000: 17, 328-335

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1218



Dokument 3923Titel: Die Entleerung von hepatischem Glutathion verhindert die Todesrezeptor-abhängige apoptotische und nekrotische Leberschädigung bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung einer die Leber schützenden Substanz
Tiere: 54 Mäuse
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Den Mäusen wird eine in Pflanzenöl aufgelöste Chemikalie (Phoron) in die Bauchhöhle gespritzt. Dies geschieht bevor oder nachdem den Tieren verschiedene leberschädigende Substanzen ebenfalls über die Bauchhöhle verabreicht wurden. Verschiedene Entzündungen hervorrufende Substanzen werden venös gespritzt. Am Ende der Experimente werden die Tiere durch eine in die Vene injizierte Überdosis eines Betäubungsmittels getötet. Blut aus dem Herzen sowie Leberproben werden entnommen und untersucht.

Bereich: Pathologie, Leberforschung

Originaltitel: Depletion of hepatic glutathione prevents death receptor-dependent apoptotic and necrotic liver injury in mice

Autoren: Hannes Hentze (1), Florian Gartner (2), Stefan A.Kolb (3), Albrecht Wendel (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Biochemische Pharmakologie, Fakultät für Biologie, Universität Konstanz, 78457 Konstanz, (2) Byk Gulden, Abteilung für Biochemie, Konstanz, und (3) Abteilung für Pathologie, Universitätskrankenhaus Zürich, Schweiz

Zeitschrift: American Journal of Pathology 2000: 156, 2045-2056

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1217



Dokument 3924Titel: Frühe Aktivierung und Proliferation von T-Zellen beim SIV-infizierten Rhesus-Affen
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines HIV-ähnlichen Virus beim Rhesusaffen
Tiere: 11 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden mit unterschiedlichen Dosen eines dem menschlichen HIV-Virus ähnlichen Virus (SIV-Virus) infiziert. Ein Tier wird nicht infiziert und dient als Kontrolle. Über eine Zeit von 40 Wochen werden den Affen Blutproben entnommen und mehrere Lymphknotenentfernungen unter Betäubung durchgeführt. Von den insgesamt zehn infizierten Tieren entwickeln zwei AIDS-artige Symptome und eines einen Gefäßtumor. Am Ende des Experimentes werden die Tiere getötet.

Bereich: Virologie, AIDS-Forschung

Originaltitel: Early activation and proliferation of T cells in simian immunodeficiency virus-infected rhesus monkey

Autoren: Sieghart Sopper (1)*, Ursula Sauer (1), Justus G. Müller (2), Christiane Stahl-Hennig (3), Volker Ter Meulen (1)

Institute: (1)* Institut für Virologie und Immunbiologie, Universität Würzburg, 97078 Würzburg, (2) Institut für Pathologie, Universität Würzburg und (3) Deutsches Primatenzentrum, Göttingen

Zeitschrift: Aids Research and Human Retroviruses 2000: 16, 689-697

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1216



Dokument 3925Titel: Mikrovaskuläre Folgen von Thrombosen in kleinen Venolen: Eine in vivo mikroskopische Studie unter Benutzung eines neuen Modells am Ohr der Nacktmaus
Hintergrund: Untersuchung der Blutzirkulation nach Thrombose
Tiere: 7 Mäuse
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden durch Einspritzen eines Betäubungsmittels in die Bauchdecke narkotisiert. Sie werden auf einer Plexiglasplatte gelagert und eines ihrer Ohren auf einem Sockel befestigt. Durch eine Injektion wird eine Thrombose (Verschluß eines Blutgefäßes) in der Ohrmuschel erzeugt und die Blutzirkulation mit Hilfe eines speziellen Mikroskopes im Bereich dieses Gefäßes beurteilt. Die Messungen erfolgen vor bzw. 1, 3, 7 und 28 Tage nach Verschluß des Gefäßes. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Microvascular consequences of thrombosis in small venules: An in vivo microscopic study using a novel model in the ear of the hairless mouse

Autoren: Sylvia Proske (1), Brigitte Vollmar (1), Michael D. Menger (1)*

Institute: (1)* Institut für Klinische und Experimentelle Chirurgie, Universität des Saarlandes, 66421 Homburg / Saar

Zeitschrift: Thrombosis Research 2000: 98, 491-498

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1215



Dokument 3926Titel: Unkonditionierte Angst und soziales Verhalten bei zwei selektiv für starkes und schwaches Angstverhalten gezüchteten Rattenlinien
Hintergrund: Untersuchung der Angstreaktion zweier Rattenstämme
Tiere: 42 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Zwei Rattenstämme werden herangezüchtet, von denen einer eine starke und einer eine schwache Angstreaktion in einem Labyrinth-Test zeigt. Die Tiere werden in mehreren Experimenten Angstreizen ausgesetzt und ihr Verhalten beurteilt. Sie werden in ein unterschiedlich beleuchtetes Labyrinth gesetzt, wobei ihr Verhalten über eine Kamera beobachtet wird. Im zweiten Experiment werden die Ratten in eine schwarze Kiste gesetzt, die über einen schmalen Durchgang mit einer weißen Kiste verbunden ist. Dabei wird die Anzahl der Übertritte in die weiße Kiste gezählt. Im dritten Versuch werden die Ratten einem sozialen Streß ausgesetzt, indem sie jeweils paarweise in eine Plastikkiste gesetzt werden, wobei ihr gegenseitiges Verhalten beurteilt wird.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Unconditioned anxiety and social behaviour in two rat lines selectively bred for high and low anxiety-related behaviour

Autoren: Markus S.H.Henninger (1)*, Frauke Ohl (1), Sabine M.Hölter (1), Petra Weißenbacher (1), Nicola Toschi (1), Patrick Lörscher (1), Alexandra Wigger (1), Rainer Spanagel (1), Rainer Landgraf (1)

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Psychiatrie, 80804 München

Zeitschrift: Behaviour Brain Research 2000: 111, 153-163

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1214



Dokument 3927Titel: 14-Methoxymetopon, ein potentes Opioid, verursacht keine Atemdepression, weniger Sedierung und weniger Bradikardie als Sufentanil beim Hund
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines Schmerzmittels (14-Methoxymetopon)
Tiere: 7 Hunde
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Den Hunden wird ein neues Schmerzmittel in 3 unterschiedlichen Dosierungen in die Vene gespritzt. Vor und nach der Gabe des Medikamentes wird den Tieren Blut aus der Beinschlagader zur Messung des Sauerstoff- und Kohlendioxidgehaltes des Blutes entnommen und der Blutdruck gemessen. Außerdem werden die Gehirnströme über in die Kopfhaut eingebrachte Nadelelektroden abgeleitet. Nun werden die Tiere Schmerzreizen in Form von in der Intensität ansteigenden Stromstößen ausgesetzt, die ihnen über am rasierten Brustkorb und an der Vorderpfote befestigte Elektroden zugefügt werden, bis die Tiere sich bewegen oder einen Ton von sich geben. Dabei werden auch die Gehirnströme beobachtet. Nach 14 Tagen wird der gesamte Versuch nochmals mit einem bereits bekannten Schmerzmittel wiederholt und die Ergebnisse miteinander verglichen.

Bereich: Anästhesiologie, Pharmakologie

Originaltitel: 14-Methoxymetopon, a potent opioid, induces no respiratory depression, less sedation and less bradicardia than Sufentanil in the dog

Autoren: Enno Freye (1)*, Helmut Schmidhammer (2), Leo Latasch (3)

Institute: (1)* Klinik für Gefäßchirurgie und Nierentransplantation, Universitätsklinikum Düsseldorf, 40xxx Düsseldorf, (2) Institut für Organische und Pharmazeutische Chemie, Universität Innsbruck, Österreich, und (3) Abteilung für Anästhesie, Nordwestkrankenhaus, Frankfurt

Zeitschrift: Anesthesia and Analgesia 2000: 90, 1359-1364

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1213



Dokument 3928Titel: Die Beurteilung des räumlichen Sehens - automatisierte Messung der Kontrastempfindlichkeitsfunktion der Kapuzenratte
Hintergrund: Untersuchung des räumlichen Sehens der Kapuzenratte mit Hilfe eines Computers
Tiere: 7 Ratten (Kapuzenratten)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden bei Standardlaborbedingungen gehalten, wobei ihnen aber nur für einige Minuten pro Tag Wasser zur Verfügung gestellt wird. Die Ratten werden einzeln in eine Kammer gesetzt, an deren einem Ende ein Monitor mit einem Berührungsfeld (Infrarot Touch Screen) angebracht ist. Über diesen Monitor werden den Ratten unterschiedliche Sinuswellen oder Grautöne (gray stimuli) gezeigt. Wenn die Ratten die Sinuswellen auf dem Bildschirm mit der Schnauze berühren, werden sie dafür mit Wasser belohnt. Damit soll getestet werden, wieweit die Ratten eine Welle auf dem Bildschirm erkennen.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Assessing spatial vision - automated meassurement of the contrast-sensitivity function in the hooded rat

Autoren: Jason Keller (1), Hans Strasburger (1), Daniel T. Cerutti (2), Bernhard A. Sabel (1)*

Institute: (1)* Institut für Medizinische Psychologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 39120 Magdeburg, und (2) Abteilung für Psychologie, Duke University, Durham, USA

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience Methods 2000: 97, 103-110

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1212



Dokument 3929Titel: Effekte auf das Verhalten durch Apamin, einem selektiven Inhibitor des SKca-Kanals, bei Mäusen und Ratten
Hintergrund: Auswirkung von Apamin auf das Verhalten von Ratten und Mäusen
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Hunderte Ratten und Mäuse, exakte Anzahl unklar)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Wirkung der Testsubstanz (Apamin) wird bei Mäusen und Ratten beobachtet. In den "Wassertests" werden die Tiere in ein Wasserbecken bzw. in einen Wassertank gesetzt, in dem sich eine Rettungsplattform knapp unterhalb der Wasseroberfläche befindet. Nun wird untersucht, wie viel Zeit die Tiere mit oder ohne vorhergegangener Injektion der Testsubtanz benötigen, um die Plattform zu erreichen. Dabei werden sie an verschiedenen Stellen der Becken ins Wasser gesetzt. Erreichen sie die Plattform nach 90 Sekunden nicht, werden sie auf die Plattform gesetzt.

In einem anderen Versuch werden die Tiere in eine Box gebracht, in der ein guillotineartige Falltür zwei Kompartimente (Bereiche) voneinander trennt. Die Mäuse werden in das beleuchtete Kompartiment gesetzt und die Zeit gemessen bis sie sich in das dunkle Kompartiment wagen. Geschieht dies, so schließt sich die Falltüre. Durch den metallenen Fußboden werden nun Elektroschocks verabreicht und mit einer Infrarotkamera die Bewegungen der Tiere beobachtet. Auch dieser Versuch wird mit oder ohne vorherige Verabreichung der Testsubstanz durchgeführt.

Beim nächsten Versuch werden die Ratten in eine Box gesetzt und 8 Sekunden nach dem Konditionierungsreiz (Ton oder Licht) Elektroschocks von 0,4 mA Stärke verabreicht, wenn die Ratte in dieser Zeit nicht das andere Kompartiment der Box betreten hat.

In einem anderen Versuch werden die Ratten in eine Plastikbox mit Metallboden gesetzt. Bei Betätigung eines bestimmten Hebels werden sie mit einem Futterstückchen belohnt. Zuvor wird das Gewicht der Ratten durch weniger Futtergabe auf 85 % ihres Normalgewichts reduziert. Nun wird die Zeit bis zur Betätigung des Hebels durch die Ratte mit und ohne Gabe des Testsubstanz in unterschiedlicher Dosierung gemessen.

In einem weiteren Test werden die Ratten in einen wassergefüllten Glaszylinder gesetzt und die Zeit gemessen, in der sie fast unbeweglich auf der Wasseroberfläche treiben, ohne Schwimmbewegungen zu machen. Ein zusätzlicher Versuch untersucht mit einer Infrarotkamera die Bewegungen der Ratten nach Gabe von Kokain und der Testsubstanz.

Bereich: Pharmakologie, Psychiatrie

Originaltitel: Behavioral effects of apamin, a selective inhibitor of the Skca-channel, in mice and rats

Autoren: F.J.van der Staay (1)*, R.J.Fanelli (2), A.Blokland (3), B.H.Schmidt (1)

Institute: (1)* ZNS-Forschung, Bayer AG, 42096 Wuppertal, (2) Bayer, West Haven, USA, und (3) Abteilung für Psychologie, Universität Maastricht, Niederlande

Zeitschrift: Neuroscience and Behavioral Reviews 1999: 23, 1087-1110

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1211



Dokument 3930Titel: Die Wirkung von Somatostatin, Octreotide and Cortistatin auf den ischämischen Nervenschaden nach permanentem Verschluß der mittleren zerebralen Arterie bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses verschiedener Substanzen auf die Schädigung von Nervengewebe durch Minderdurchblutung bei Ratten
Tiere: 63 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Einspritzen eines Betäubungsmittels in die Bauchhöhle narkotisiert. Dann wird ein Loch durch die Schädeldecke gebohrt und die Hirnhaut mit einer Nadel durchstoßen. 2 Wochen später werden die Ratten durch ein Narkosegas betäubt und mit Hilfe einer Maske künstlich beatmet. Die Schädeldecke wird auf der linken Seite eröffnet und die linke mittlere Hirnarterie (durch Elektrokoagulation) verschlossen. Die Wunde wird bedeckt und die Narkose beendet. Danach werden den Tieren unterschiedliche Substanzen in verschiedenen Konzentrationen durch das zuvor angebrachte Bohrloch verabreicht. Anschließend werden die Ratten wieder in ihre Käfige gebracht. 7 Tage später werden die Tiere erneut betäubt und mit Konservierungsmitteln durchströmt. Die Gehirne werden entnommen und bezüglich des entstandenen Schadens untersucht.

Bereich: Neuropharmakologie

Originaltitel: Effects of Somatostatin, Octreotide and Cortistatin on ischemic neuronal damage following permanent middle cerebral artery occlusion in the rat

Autoren: C. Rauca (1)*, K. Schäfer (1), V. Höllt (1)

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie du Toxikologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 39120 Magdeburg

Zeitschrift: Naunyn-Schmiedeberg´s Archives of Pharmacology 1999: 360, 633-638

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1210



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