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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4071Titel: Unterschiede in der kontextuellen und der ton-abhängigen Angstkonditionierung bei verschiedenen Arten und Unterarten von Inzuchtmäusen
Hintergrund: Untersuchung genetischer Einflüsse auf Angstprägung bei Mäusen
Tiere: 215 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden zum Erlernen von Angst in eine Angst-Konditionierungs-Kammer gebracht, wo sie unter verschiedenen Bedingungen (z.B. Geräuschpegel von 68 dB, gefolgt von einem noch lauteren Ton) einem Angstreiz in Form eines Stromschlags (0,7 mA, 2 Sekunden) über das Fussbodengitter ausgesetzt werden. Dabei erlernen die Ratten eine Verknüpfung von Angst mit den in der Kammer herrschenden Bedingungen, denen sie dann später ohne auslösenden Angstreiz ausgesetzt werden. Einigen Mäusen wird zusätzlich noch ein herzwirksames Medikament in die Bauchhöhle injiziert. Beurteilt wird die Angst der Tiere anhand ihrer Aktivität (Totstellreflex) und ihrer Herzschlagfrequenz. Um letztere zu bestimmen, wird ein Teil der Mäuse betäubt, die Bauchhöhle eröffnet und Meßfühler unter die Haut zur Messung der Herzströme eingepflanzt.

Bereich: Neuroendokrinologie, Verhaltensforschung

Originaltitel: Strain and substrain differences in context- and tone-dependent fear conditioning of inbred mice

Autoren: Oliver Stiedl (1)*, Jelena Radulovic (1), Ragna Lohmann (1), Karin Birkenfeld (1), Markki Palve (1), Jens Kammermeier (1), Fahrahnaz Sananbenesi (1), Joachim Spiess (1)

Institute: (1)* Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1999: 104, 1-12

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1069



Dokument 4072Titel: Wirkung des Kalziumkanal-Antagonisten Mibefradil auf hämodynamische Parameter und myokardiales Kalzium-Handling bei infarktinduziertem Herzversagen bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines Medikamentes (Mibefradil) auf den minderdurchbluteten Herzmuskel
Tiere: 62 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Den Tieren wird täglich ein herzwirksames Medikament oder ein Schein-Medikament über einen Schlauch in den Magen verabreicht. Nach 7 Tagen werden die Tiere narkotisiert. Ein Schlauch wird zur künstlichen Beatmung in die Luftröhre gelegt. Dann wird durch einen 2 cm langen Schnitt der Brustkorb eröffnet und aufgespreizt, das Herz freipräpariert und die linke Herzkranzarterie abgebunden. Zur Erfolgskontrolle wird die Entfärbung des jetzt minderdurchbluteten Herzens beobachtet. Der Brustkorb wird wieder verschlossen. Zur Beurteilung ihres Blutkreislaufes werden die Ratten 4 Tage nach der Operation nochmals betäubt. Dann wird ein Schlauch in die Beinarterie und ein Schlauch über die Halsschlagader in die linke Herzkammer gelegt und nach Beendigung der Narkose der Kreislauf beurteilt. Zuletzt werden die Ratten nochmals betäubt, das Herz herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Kardiologie, Pharmakologie

Originaltitel: Effects of the calcium-channel antagonist mibefradil on haemodynamic parameters and myocardial Ca-handling in infarct-induced heart failure in rats

Autoren: Steffen Sandmann (1), Jiang-Yong Min (2), Achim Meissner (2), Thomas Unger (1)

Institute: (1)* Institut für Pharmakologie, Christian-Albrechts-Universität, 24105 Kiel, und (2) Abteilung für Kardiologie, Christian-Albrechts-Universität, Kiel

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1999: 44, 67-80

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1068



Dokument 4073Titel: Späte funktionale Reaktion der Harnblase auf fraktionierte Röntgenbestrahlung bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Schädigung der Harnblase durch unterschiedliche Bestrahlungstechniken
Tiere: 100 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden ein- oder mehrmalig mit unterschiedlich hohen Dosen an Röntgenstrahlen bestrahlt, um Veränderungen an der Harnblase hervorzurufen. Dazu werden die Tiere durch Injektion eines Schlafmittels in die Bauchhöhle betäubt und ihre Harnblase durch Einführen eines Schlauches entleert. Dann werden die Mäuse in ein Plastikrohr gebracht und die Blase lokal bestrahlt. Anschliessend wird die Schädigung der Harnblase 11-12 Monate lang anhand ihrer Schrumpfung beurteilt. Dazu wird den Tieren ein Schlauch in die Blase gelegt und deren Volumen gemessen. Einige Tiere mit starken Strahlenschäden mußten im Verlauf des Experimentes getötet werden, andere verendeten.

Bereich: Strahlenmedizin, Krebsforschung

Originaltitel: Late functional response of mouse urinary bladder to fractionated X-irradiation

Autoren: W.Dörr (1), (2)*. S.M.Bentzen (3), (4)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Universität Dresden, 01307 Dresden, (2) GSF-Institut für Strahlenbiologie, Oberschleißheim, (3) Danish Cancer Society, Abteilung für Experimentelle Klinische Onkologie, Aarhus, und (4) Gray Laboratory Cancer Research Trust, Mount Vernon Hospital, Northwood, UK

Zeitschrift: International Journal of Radiation Biology 1999: 75, 1307-1315

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1067



Dokument 4074Titel: Einwirkung von Vorbestrahlung des Tumorbettes auf die Zellreproduktionsrate und den Zellverlust des menschlichen FaDu-Plattenepithelkarzinomes, das bei Nacktmäusen wächst
Hintergrund: Untersuchung des Tumorwachstums bei unterschiedlichen Strahlentherapien
Tiere: 91 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Alle Mäuse werden 2 Tage vor Versuchsbeginn zur Schwächung ihres Immunsystems ganzkörperbestrahlt (4 Gy, 200 kV Röntgenstrahlung). Den Tieren werden dann mit Röntgenstrahlen bestrahlte oder nicht bestrahlte Proben eines bösartigen menschlichen Hautkrebses in das Unterhautfettgewebe des rechten Hinterbeins implantiert. Dazu werden die Tiere betäubt. Weiter werden nicht betäubte Mäuse in ein Plastikrohr gesteckt, um sie bewegungsunfähig zu machen, ihr Hinterbein in einen Fusshalter gespannt und bestrahlt. Nach Beendigung des Versuches (Tötung der Tiere nicht beschrieben) weden die Tumoren entnommen und untersucht.

Bereich: Strahlenmedizin, Krebsforschung

Originaltitel: Impact of preirradiation of the tumour bed on cell production rate and cell loss of human FaDu squamous cell carcinoma growing in nude mice

Autoren: C.Petersen (1), W.Eicheler (1), H.Baisch (2), D.Zips (1), M.Baumann (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Bestrahlungs-Onkologie, Technische Universität Dresden, 01309 Dresden, und (2) Institut für Biophysik und Radiobiologie, Universität Hamburg

Zeitschrift: International Journal of Radiation Biology 1999: 17, 1293-1297

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1066



Dokument 4075Titel: Leberschädigung durch Concavalin A bei Mäusen: Durch Tumornekrosefaktoren verursachtes Organversagen ist unabhängig von der Aktivierung der Caspase-ähnlichen Protease
Hintergrund: Untersuchung der Leberschädigung in Abhängigkeit von sog. Tumornekrosefaktoren
Tiere: 240 Mäuse (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für diese Experimente werden Mäuse mit einem bestimmten genetischen Defekt und normale Mäuse verwendet. Verschiedene Testsubstanzen, welche zu schweren Leberfunktionsstörungen führen, werden intravenös oder in den Bauchraum gespritzt. Nach 90 Minuten wird Blut aus einer Schwanzvene entnommen und untersucht. Dannach werden die Tiere mit einem Gift getötet, der Brustkorb aufgeschnitten, Blut durch Punktion des Herzens entnommen und Gewebeproben der Leber untersucht.

In weiteren sogenannten Überlebensexperimenten werden diverse Testsubstanzen gespritzt, welche je nach Vorbehandlung der Mäuse in einer Testreihe bei 80 % der Tiere innerhalb von 12 Stunden, in einer weiteren Testreihe bei 66 % der Tiere innerhalb von 25 Stunden, bzw. in wieder einer anderen Testreihe bei allen Tieren innerhalb von 52 Stunden zum Tod durch Leberversagen führen.

Bereich: Toxikologie, Pharmakologie

Originaltitel: Concanavalin a hepatotoxicity in mice: tumor necrosis factor-mediated organ failure independent of caspase-3-like protease activation

Autoren: Gerald Künstle (1), Hannes Hentze (1), Paul-Georg Germann (2), Gisa Tiegs (3), Thomas Meergans (1), Albrecht Wendel (1)*

Institute: (1)* Biochemische Pharmakologie, Fakultät für Biologie, Universität Konstanz, 78457 Konstanz, (2) Institut für Pathologie und Toxikologie, Byk Gulden Pharmaka, Hamburg, und (3) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift: Hepatology 1999: 30, 1241-1251

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1065



Dokument 4076Titel: Geschwächtes thymopoietisches Potential von unreifen T-Vorläuferzellen bei SIV-infizierten Rhesusaffen
Hintergrund: Untersuchung von Blutzellen der Immunabwehr bei SIV-infizierten Affen
Tiere: 12 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die aus China stammenden Affen werden im Alter von 31 bis 42 Monaten mit einem HIV-ähnlichem Virus infiziert. Nach 1, 2, 3, 7, 14, 17, 19 oder 28 Wochen werden sie auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet und Blut und Organe zur weiteren Untersuchung entnommen. Nichtinfizierte Affen werden ebenfalls getötet, sie dienen als Kontrolle.

Bereich: Virologie, Immunologie, AIDS-Forschung

Originaltitel: Impaired thymopoietic potential of immature CD3-CD4+CD8-T cell precursors from SIV-infected rhesus monkeys

Autoren: Kai Neben (1), Marc Heidbreder (1), Justus Müller (2), Anke Marxer (1), Harald Petry (3), Andrea Didier (3), Anneliese Schimpl (1), Thomas Hünig (1), Thomas Kerkau (1)*

Institute: (1)* Institut für Virologie und Immunbiologie, Universität Würzburg, 97078 Würzburg, (2) Institut für Pathologie, Universität Würzburg, und (3) Deutsches Primaten-Zentrum, Göttingen

Zeitschrift: International Immunology 1999: 11, 1509-1518

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1064



Dokument 4077Titel: Durch Läsionen induzierte Veränderungen der elektrophysiologischen Eigenschaften der Astrozyten im Gyrus dentatus bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Nervenzellen im Gehirn nach neuronaler Verletzung
Tiere: 33 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und in einer stereotaktischen Kopfhalteapparatur fixiert. Der Schädelknochen wird geöffnet, die harte Hirnhaut entfernt und Verletzungen bestimmter Gehirnbereiche mit Hilfe eines Skalpells (chrirugisches Messer) hervorgerufen. Pro Tier werden jeweils drei Schnitte von drei bis vier Millimeter Tiefe und einem Millimeter Länge an genau definierten Stellen des Gehirns durchgeführt: Die Tiere dürfen 6 bis 19 Tage überleben, dann werden sie erneut anästhesiert und durch Enthaupten getötet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Lesion-induced changes of electrophysiological properties in astrocytes of the rat dentate gyrus

Autoren: Wolfgang Schröder (1), Gerhard Hager (2), Elena Kouprijanova (1), Marco Weber (1), Andreas B.Schmitt (1), Gerald Seifert (1), Chrisian Steinhäuser (1)*

Institute: (1)* Experimentelle Neurobiologie, Abteilung für Neurochirurgie, Universität Bonn, 53105 Bonn, (2) Abteilung für Neuromorphologie, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried, und (3) Abteilung für Neurologie, Universität Aachen

Zeitschrift: GLIA 1999: 28, 166-174

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1063



Dokument 4078Titel: Calciumströme in respiratorischen Neuronen bei der Katze in vivo
Hintergrund: Untersuchung von Nervenzellen des Atemzentrums im Gehirn
Tiere: 22 Katzen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden anästhesiert, neuromuskuär gelähmt und die Luftröhre unterhalb des Kehlkopfes zur künstlichen Beatmung aufgeschnitten. Um Atmungsbewegungen zu vermeiden, wird ein Kollaps beider Lungenflügel hervorgerufen, indem Luft in den Pleuraraum (Raum um die Lunge) gelassen wird. Zur Verabreichung von Medikamenten und zur Messung des Blutdrucks werden Katheter (Plastikschläuche) in die Blutgefäße der Leiste gelegt. Nun werden zwei Nerven, ein Hirnnerv und der das Zwerchfell innervierende Nerv, am Nacken freigelegt und auf beiden Seiten durchgeschnitten. Die Enden der Nerven werden dann zur Durchführung verschiedener Meßreihen an einer Elektrode befestigt. Um Austrocknung zu vermeiden, werden sie mit Vaseline und Paraffinöl bedeckt. Um den Hirnstamm frei zu legen, wird die Schädeldecke am Hinterkopf geöffnet, die Hirnhäute entfernt und das Hirngewebe mit Instrumenten fixiert, so daß keine Bewegung die Messungen stören kann. Nun werden Mikroelektroden im Hirnstamm implantiert und Messungen von Nervenaktivitäten durchgeführt. Am Ende der Experimente werden die Katzen durch ein Gift, das zum Herzstillstand führt, getötet.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Calcium currents in respiratory neurons of the cat in vivo

Autoren: O.Pierrefiche (1), (3), A.Haji (2), A.Bischoff (1), D.W.Richter (1)*

Institute: (1)* II.Physiologisches Institut der Universität Göttingen, 37073 Göttingen, (2) Abteilung für Pharmakologie, Medizinische Fakultät Toyama, Japan, und (3) CNRS EP 1592, Neurophysiologisches Laboratorium, UFR Medicine, Amiens, Frankreich

Zeitschrift: Pflügers Archiv - European Journal of Physology 1999: 438, 817-826

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1062



Dokument 4079Titel: Beschleunigte Clearance des SHI-Virus beim Rhesusaffen durch Impfstoffe mit virusähnlichen Partikeln hängt von der Induktion von neutralisierenden Antikörpern ab
Hintergrund: Untersuchung von Impfstoffen bei HIV-ähnlichen Viren
Tiere: 20 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Für dieses Experiment werden junge gezüchtete Rhesusaffen aus Indien verwendet. Sie werden in vier Gruppen eingeteilt, denen verschiedene virusähnliche Partikel als Impfstoff intramuskulär gespritzt werden. Zusätzlich erhalten sie intravenös oder unter die Haut einen anderen Virus (Semliki Forest Virus). Eine Gruppe Affen wird nicht immunisiert und dient somit als Kontrollgruppe. Nach 20 Wochen wird allen Tieren erneut der Virus intravenös verabreicht. Zu verschiedenen Zeitpunkten vor und nach der ersten Immunisierung wird den Affen Blut entnommen und die Bildung von Antikörpern untersucht. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Impfstoffforschung, AIDS-Forschung

Originaltitel: Accelerated clearance of SHIV in rhesus monkeys by virus-like particle vaccines is dependent on induction of neutralizing antibodies

Autoren: Frank Notka (1), Christiane Stahl-Hennig (2), Ulf Dittmer (2), Hans Wolf (1), Ralf Wagner (1)*

Institute: (1)* Institut für Medizinische Mikrobiologie, Universität Regensburg, 93053 Regensburg, und (2) Deutsches Primaten-Zentrum Göttingen

Zeitschrift: Vaccine 2000: 18, 291-301

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1061



Dokument 4080Titel: Korrelationen zwischen neuronalen Entladungen stehen zu den Eigenschaften von rezeptiven Feldern in der primären Hörrinde bei der Katze in Beziehung
Hintergrund: Untersuchung der Hörrinde des Gehirns bei der Katze
Tiere: 4 Katzen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden durch eine inramuskuläre Injektion anästhesiert und durch einen Tubus (Röhre), der durch einen Schnitt in die Luftröhre gelegt wird, künstlich beatmet. Zur Verabreichung weiterer Medikamente wird eine Kanüle in die Vene einer Vorderpfote gelegt. Nun wird der Kopf der Katzen in einer Halteapparatur fixiert und der Schädel über der rechten bzw. in einem Fall auch über der linken Gehirnhälfte geöffnet. Die harte Hirnhaut wird entfernt und die Gehirnoberfläche zum Schutz mit Silikonöl bedeckt. Zur Messung bestimmter Nervenzellaktivitäten werden nun Elektroden in bestimmte Hirnbereiche implantiert. Die eigentlichen Experimente finden in einem schallisolierten Raum statt. Den Katzen werden über Kopfhörer verschiedene Töne präsentiert und dabei die Aktivität der Nervenzellen gemessen. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben, vermutlich werden die Katzen noch in Anästhesie getötet. (Experimente in den USA unter Federführung des deutschen Wissenschaftlers M.B. und mit Unterstüzung der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG durchgeführt).

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Correlations between neural discharges are related to receptive field properties in cat primary auditory cortex

Autoren: Michael Brosch (1)*, Christoph E.Schreiner (1)

Institute: (1) Coleman Laboratorium, W.M.Keck Zentrum für Integrative Neurowissenschaft, Sloan Zentrum für Theoretische Neurobiologie, University of California, San Francisco, USA (* jetzt Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39118 Magdeburg)

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 1999: 11, 3517-3530

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1060



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