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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4071Titel: Untersuchungen zum Agens und Wirtsspektrum der Proliferative Kidney Disease (PKD) der Salmoniden
Hintergrund: Nähere Untersuchungen zu einer Krankheit von wirtschaftlicher Bedeutung bei Regenbogenforellen
Tiere: 1110 Tiere verschiedener Arten (mehr als 1100 Fische (Regenbogenforellen, dreistachlige Stichlinge, Karpfen, Koppen (Wildfänge)), sowie 10 Grünfrösche)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Ein Teil der Fische wird in Wasser, das mit dem zu untersuchenden Krankheitserreger infiziert ist, gesetzt. Anzeichen einer Erkrankung sind Schwarzfärbung des Körpers, Blutarmut der Kiemen, Herausquellen der Augen, Anschwellen des Körpers, Einstellen der Futteraufnahme, Schnappen nach Luft sowie der Tod der Tiere. Einigen Fischen wird Kortison zum Senken der Abwehrkraft verabreicht. Teilweise werden Zellen von infizierten Forellen in Stichlinge injiziert, teilweise Zellen von infizierten Stichlingen in Forellen. Einigen Fischen werden Substanzen verabreicht, von denen vermutet wird, daß sie die Infektion beeinflussen können. Die Frösche werden auf dem Versuchsgelände gefangen und auf den Erreger untersucht. Die Untersuchung der Tiere findet folgendermaßen statt: Die Fische werden in ein Betäubungsbad gesetzt. Die Frösche werden in einem geschlossen, mit Chloroform gesättigtem Glasbehälter betäubt. Nach der Betäubung erfolgt bei einigen Tieren eine Blutabnahme. Bei kleineren Fischen wird hierzu die Schwanzflosse abgeschnitten. Bei größeren Fischen wird die Schwanzvene punktiert. Nach der Betäubung werden einige Tiere durch den Blutentzug getötet, bei den anderen wird das Rückenmark durchgeschnitten und rasch alle Organe entnommen, um die Tiere zu töten. Anschließend werden die toten Fische untersucht.

Bereich: Tiermedizin (Fischkrankheiten)

Originaltitel:

Autoren: Anja Kordon (Wissenschaftliche Betreuung: M. El-Matbouli)

Institute: Institut für Zoologie, Fischereibiologie und Fischkrankheiten der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1006



Dokument 4072Titel: Einfluß des Wachstumsfaktors a-ECGF auf die Ergebnisse bei Replantationen von Rattenhinterextremitäten
Hintergrund: Wenn beim Menschen unfallbedingt Gliedmaßen abgetrennt und chirurgisch wieder an den Körper genäht worden sind, kommt es später häufig zu Problemen durch Überreaktion des Körperteils bei kälteren Temperaturen: Diese bestehen in Durchblutungsstörungen, Schmerzen, Taubheit, Steifheit und Funktionsverlust verschiedener Schweregrade und können den Menschen so beeinflussen, daß das Körperteil wieder amputiert werden muß. In dieser Arbeit geht es um die Verhinderung bzw. Verminderung einer solchen "Kälteintoleranz".
Tiere: 67 Ratten (männlich)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird unter Narkose ihr rechtes Hinterbein amputiert. Sämtliche Strukturen bis auf die Hauptblutgefäße werden abgetrennt. Während der Operation wird bei einem Teil der Tiere eine zu untersuchende Substanz an die Nerven des Hinterbeines gegeben. Die Blutgefäße werden für 3,5 Stunden abgeklemmt. Anschließend wird die Durchblutung wieder hergestellt, die beiden Knochenenden werden mit Hilfe eines Drahtes stabilisiert und sämtliche Gwebestrukturen beider Körperteile wieder miteinander verbunden. Die Tiere werden nach der Operation regelmäßig untersucht. Ab der zweiten Woche werden sie wöchentlich in Narkose gelegt, und der hintere Körperbereich der Ratten wird für 3,5 Minuten in 6 C kaltes Wasser gehängt. Nun wird während einer Viertelstunde der Verlauf der Erwärmung beider Hinterbeine miteinander verglichen. 25 der Ratten fallen aus verschiedenen Gründen aus der Auswertung und damit aus dem Versuch: 9 Tiere sterben während einer der Narkosen, 15 Tiere verletzen sich selber dermaßen, daß sie getötet werden müssen. Sie beißen die seitliche Muskulatur des angenähten Beines bis auf den Knochen ab oder fressen ihren Fuß ab. Von dem 37.sten operierten Tier an bekommen die Ratten ein Beruhigungsmittel (siehe Arbeit von D. PACHTNER, 1998); nun finden die Selbstverstümmelungen nicht mehr statt. Ein Tier wird wegen allgemeiner Verschlechterung des Befindens getötet. Fast alle Ratten zeigen bis zum Ende des Versuches eine deutliche Lahmheit. Die eine Hälfte der überlebenden Tiere wird nach vier Wochen in Narkose durch Infundieren eines Kontrastmittels getötet, die andere Hälfte nach acht Wochen.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Claudia Wygand

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie und Abteilung für Plastische Chirurgie der Technischen Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1005



Dokument 4073Titel: Zur Inhalationsanästhesie bei der Ratte in einem Kreissystem mit Minimal-Flow
Hintergrund: Optimierung der Narkose von Ratten für Tierversuche
Tiere: 40 Ratten
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden narkotisiert. Ein Katheter (dünner Schlauch) wird in eine der Halsarterien nach deren Freischneiden Richtung Herz eingeführt. Verschiedene Messungen werden durchgeführt. 31 Tiere werden noch während der Betäubungsphase durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet. Die weitere Verwendung der übrigen Ratten wird nicht beschrieben.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Constantin Post (Wissenschaftliche Betreuung: W. Erhardt)

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1004



Dokument 4074Titel: Regulation der Expression des Core-Gens des humanen Hepatitis-B-Virus durch das HBV-X-Protein und Interferon-y im Modell transgener Mäuse
Hintergrund: Es werden transgene Mäuse eingesetzt, d.h. den Mäusen wurde fremdes Erbmaterial übertragen. Hierdurch reagieren ihre Leberzellen ähnlich wie bei einer chronischen Leberinfektion durch Viren. So sollen Mechanismen der Virus-Hepatitis-B des Menschen näher erforscht werden.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Mäusen wird Blut durch Anritzen einer Schwanzvene mit dem Skalpell entnommen. Einigen Tieren wird ein Zytokin (körpereigene Substanz, die von bestimmten Zellen gebildet und abgegeben wird und zur Aktivierung von anderen Zellen beiträgt), einer Kontrollgruppe Kochsalzlösung injiziert. 36 Stunden später werden diese Mäuse sowie Mäuse, deren Organe entnommen werden sollen, durch Kohlendioxid getötet und untersucht. Anderen Mäusen wird unter Narkose die Bauchhöhle eröffnet. Sie werden durch Entnahme der Leber getötet. Für immunologische Untersuchungen werden Antikörper verschiedener Tierarten verwendet

Bereich: Virologie

Originaltitel:

Autoren: Heike Wilts

Institute: Abteilung Tierforschungszentrum der Universität Ulm (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1003



Dokument 4075Titel: Knochenmarksuppression in Fisher Ratten nach einer Infektion mit Murinen Leukämie-Viren (MuLV). Ein Modell für lentivirale Knochenmarkinfektion
Hintergrund: Die Ratten werden als Tiermodell für die durch Viren bedingte Leukämie des Menschen verwendet. Es geht um die Erforschung bestimmter Mechanismen der Infektion.
Tiere: 100 Ratten (mehr als)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden teilweise unter Narkose Viren injiziert. Zwei Wochen später werden entweder diese Viren oder Zellen von Milz und Lymphknoten anderer, immunisierter Ratten injiziert. Vier bis ca. 50 Tage nach der zweiten Injektion werden die Tiere durch Kohlendioxid getötet. Für immunologische Untersuchungen werden Antikörper verschiedener Tierarten verwendet.

Bereich: Virologie

Originaltitel:

Autoren: Stefan Mazgareanu (Wissenschaftliche Betreuung: V. ter Meulen (Würzburg))

Institute: Institut für Virologie und Immunbiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1002



Dokument 4076Titel: Die Elektroakupunkturanalgesie in der Tiermedizin - Kritische Literaturauswertung und eigene Untersuchungen beim Hund
Hintergrund: Betäubung durch Akupunktur mit elektrischem Strom
Tiere: 38 Hunde (verschiedene Rassen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden auf die Seite gelegt und festgehalten. An verschiedenen Punkten des Körpers wird mit Kanülen (dünne Hohlnadeln) in die Haut gestochen bzw. mit einer Zange gezwickt. Es kommt zu gering- bis mittelgradigen Schmerzäußerungen, d.h. zu deutlichen Zuckungen und leichtem Zusammenziehen der Bauchmuskulatur. Zum Teil wird dieser Versuch nach Elektroakupunktur wiederholt. Bei zwölf Hunden werden zwei Nadeln unter die Haut gesteckt. Zwischen diesen Nadeln läßt man Strom mit steigender Intensität fließen. Wenn der Hund hochgradige Reaktion zeigt - Verkrampfen der Bauchmuskulatur und Abwehrbewegungen - , wird der Strom abgeschaltet. Nach 15 bis 30 Minuten wird dieser Versuch wiederholt. Bei sieben Hunden werden die genannten Versuche unter medikamenteller Ruhigstellung durchgeführt. Einigen Hunden wird Blut entnommen. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Akupunktur, Tiermedizin

Originaltitel:

Autoren: Hans Schwarz (Wissenschaftliche Betreuung: H. Kraft)

Institute: Medizinische Tierklinik der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1001



Dokument 4077Titel: Mögliche Wechselbeziehungen zwischen somatischen Zellen und Wachstumsfaktoren in der Rindermilch
Hintergrund: Prozesse bei Euterentzündungen
Tiere: 23 Rinder (Kühe)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Rinder werden regelmäßig gemolken und ihre Milch wird untersucht. Einigen Tieren werden Bakteriengifte ins Euter injiziert. Hierdurch kommt es zu veränderter Milch und geschwollenen Eutervierteln. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben. Für immunologische Untersuchungen werden Antikörper verschiedener Tierarten verwendet.

Bereich: Lebensmittelhygiene, Milchhygiene, Gynäkologie

Originaltitel:

Autoren: Karen Bensinger

Institute: Institut für Physiologie, Forschungszentrum für Milch und Lebensmittel Weihenstephan der Technischen Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1000



Dokument 4078Titel: Untersuchungen zum systemischen Einsatz des Muskelrelaxans Vecuronium bei Haustauben (Columba livia, var. domestica, Gmel., 1789) unter Luftsack-Perfusionsanästhesie
Hintergrund: Erprobung einer geeigneten Narkose für Augenhintergrunddiagnostik
Tiere: 18 Tauben (Tauben)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Sechs Tauben werden in Vorversuchen eingesetzt, um eine geeignete Konzentration des Narkotikums zu bestimmen. Im Hauptversuch werden die anderen Vögel narkotisiert. In einen Brustluftsack wird nach Einschneiden von Haut und Muskel ein Plastikschlauch eingeführt. Verschiedene Meßinstrumente werden unter anderem in Blutgefäße eingelegt. Nun wird ein Medikament zur Muskelentspannung gegeben. Es finden unterschiedliche Messungen statt. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Anästhesiologie, Vogelkrankheiten

Originaltitel:

Autoren: Barbara Spemann (Wissenschaftliche Betreuung: R Korbel, W. Erhardt)

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München und Institut für Geflügelkrankheiten der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 999



Dokument 4079Titel: Klinisch-experimentelle Untersuchungen zum Kurzdarmsyndrom - Resorptionsverhalten und gastrointestinale Hormone unter Schrittmachertherapie
Hintergrund: Wenn beim Menschen aus medizinischer Indikation ein Teil des Dünndarms entfernt werden muß, kommt es zu Problemen wie massivem Durchfall, ungenügende Nährstoffaufnahme und Unterernährung. In dieser Arbeit wird die Möglichkeit einer Therapie mit elektrischer Verlangsamung der Dünndarmbewegungen durch einen Schrittmacher untersucht.
Tiere: 7 Hunde (Beagles)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Versuche dauern insgesamt zwischen drei und zwölf Wochen. Die Hunde erhalten über die gesamte Versuchsdauer bestimmtes Futter ("Indikatorfutter"). Sie werden für etwa vier Stunden in Narkose gelegt. Ihre Bauchhöhle wird eröffnet und etwa zwei Drittel des Dünndarms entnommen. Auf die Schleimhaut des restlichen Darmes werden Elektroden aufgenäht. Die Bauchhöhle wird wieder verschlossen. Vier Tage werden die Hunde über Dauertropfinfusion ernährt, in dieser Zeit sterben zwei der Tiere. Nach der Operation dürfen die Hunde sich für insgesamt zwei Wochen erholen. Dann werden über drei Wochen elektrische Messungen der Darmbewegungen durchgeführt. Die folgenden drei Wochen wird der Darm elektrisch gereizt. Einige Hunde zeigen in den Wochen nach der Operation Appetitlosigkeit, immer wieder Entzündungen trotz ständiger Gabe von Antibiotika und Gewichtsverlust. Nach zweieinhalb bis sechs Monaten werden die Hunde durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Caroline v. Helmolt

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München und Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik des Institutes für Physiologie, Physiologische Chemie und Tierernährung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 998



Dokument 4080Titel: Mikrobiologische und histologische Untersuchungen der frühen Phase der Yersinia-induzierten Arthritis im Rattenmodell
Hintergrund: Erforschung einer durch Bakterien verursachten Gelenkerkrankung des Menschen
Tiere: 100 Ratten (mindestens)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden die Ratten durch Injektion von Bakterien in die Schwanzvene infiziert. Bei einigen Ratten kommt es anschließend zu Gewichtsabnahme, Entzündung der Hinterfußgelenke mit Schmerzhaftigkeit, Lymphknotenschwellungen oder Nieren-, Milz- oder Leberveränderungen. Spätestens nach 17 Tagen werden die Ratten erneut narkotisiert, und es wird ihnen Blut entnommen. Danach werden sie durch Enthauptung getötet und untersucht.

Bereich: Pathologie

Originaltitel:

Autoren: Christine M. E. Kaiser (Wissenschaftliche Betreuung: J. Heesemann)

Institute: Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 997



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