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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4051Titel: Serotonerge Hyperinnervation des frontalen Kortex in einem Tiermodell der Depression bei bulbektomierten Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen der Entfernung einer nervalen Struktur im Gehirn
Tiere: 128 Ratten (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert. Die Haut wird in der Mitte des Schädels aufgeschnitten und der darunterliegende Schädelknochen freigelegt. Anschließend werden zwei Löcher von 2 mm Durchmesser in den Schädelknochen gebohrt und beidseitig eine nervale Struktur, die für den Geruchssinn bedeutend ist, durchgeschnitten und durch Absaugen entfernt. Die so entstandenen Freiräume werden mit blutstillenden Tupfern ausgefüllt. Zum Abschluß wird die Haut über dem Schädel wieder vernäht. Die Kontrolltiere werden der gleichen Operation unterzogen, jedoch bleiben bei ihnen die für den Geruchssinn wichtigen Nervenfasern unversehrt. Durch das Entfernen der oben erwähnten Struktur aus dem Gehirn treten bei den Testtieren Verhaltensänderungen wie erhöhte Aggressivität oder motorische Hyperaktivität auf. Des weiteren sind Störungen im Hormonsystem und physiologische Veränderungen wie z.B. erhöhter Blutdruck oder erhöhte Herzfrequenz zu beobachten. 8 Wochen nach der Operation werden die Ratten getötet, indem der Kopf abgetrennt wird. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Psychiatrie, Pharmakologie

Originaltitel: Serotonergic hyperinnervation of the frontal cortex in an animal model of depression, the bulbectomized rat

Autoren: Dan Zhou (1), Gisela Grecksch (2), Axel Becker (2), Christian Frank (1), Jürgen Pilz (1), Gerald Huether (1)*

Institute: (1) Psychiatrische Klinik der Universität Göttingen, 37075 Göttingen, und (2) Pharmakologisches Institut der Universität Magdeburg

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Research 1998: 54, 109-116

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1089



Dokument 4052Titel: Auswirkungen des antifibrotischen Wirkstoffes Silymarin auf die Leberzellregeneration in einem Rattenmodell der sekundär biliären Zirrhose: eine morphometrische Analyse
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit einer pflanzlichen Substanz bei Leberfibrose
Tiere: 90 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten wird eine Substanz (Amidotrizoat) in den Hauptgallengangsweg gespritzt, welche die Gallenwege in- und außerhalb der Leber verschließt und somit eine Fibrose (Gewebeveränderung) der Leber hervorruft. Den Tieren wird dann ein pflanzliches Medikament (Silymarin) in unterschiedlichen Dosierungen verabreicht. Nach 6 Wochen werden die Ratten getötet und die Leber untersucht.

Bereich: Innere Medizin, Pharmakologie

Originaltitel: Effect of antifibrotic agent Silymarin on liver cell regeneration in a rat model of secondary biliary fibrosis: a morphometric analysis

Autoren: Gabriele Boigk (1), Hermann Herbst (3), Ji-Dong Jia (4), Ernst Otto Riecken (1), Detlef Schuppan (1),(2)*

Institute: (1) Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, Klinikum Benjamin-Franklin, Freie Universität Berlin, (2)* Medizinische Klinik I der Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen, (3) Institut für Pathologie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, Hamburg, und (4) Leberforschungszentum, Capital University, Beijing Friendship Hospital, P.R.China

Zeitschrift: Phytotherapy Research 1998: 12, S42-S44

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1088



Dokument 4053Titel: Unterschiedliche Sensitivität von drei Untergruppen des Ratten Dunning Tumor Systems R3327 auf Bestrahlung und/oder lokale Tumorhyperthermie
Hintergrund: Untersuchung zur Wirksamkeit der Bestrahlung und Hyperthermiebehandlung von Tumoren
Tiere: 64 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Proben von Prostatatumoren (8 mm(3)) werden narkotisierten Ratten unter die Haut am Oberschenkel eingepflanzt. 14 bis 210 Tage später werden unterschiedliche Therapieansätze auf das Tumorwachstum überprüft. Drei Gruppen werden mit drei unterschiedlichen Strahlendosen bestrahlt. Eine Gruppe erhält eine Hyperthemiebehandlung, und drei Versuchsgruppen werden mit drei unterschiedlichen Strahlendosen bestrahlt und erhalten zusätzlich eine Hyperthemiebehandlung. Vor der Bestrahlung werden die Ratten anästhesiert und mit einer die Muskeln lähmenden Substanz behandelt. Die lokale Hyperthermiebehandlung wird 5 bis 10 Minuten nach der Bestrahlung in einem 43°C heißem Wasserbad durchgeführt. Dazu werden die Ratten auf einer Spannvorrichtung aus Kunststoff fixiert, wobei das tumortragende Bein durch ein Loch in einer Platte gezogen wird. Das Bein wird mit einem Draht, der die Pfote umschlingt und sie auf den Boden des Wasserbades zieht, in Position gehalten. Während der Behandlung wird die Körpertemperatur über eine Sonde im Enddarm überwacht. Das Volumen der Tumore wird vor und nach der Behandlung dreimal pro Woche gemessen. Zum Abschluß werden die Tiere getötet und die Tumoren untersucht.

Bereich: Strahlenmedizin, Krebsforschung

Originaltitel: Differential sensitivity of three sublines of the rat Dunning prostate tumor system R3327 to radiation and/or local tumor hyperthermia

Autoren: Peter Perschke (1)*, Eric W.Hahn (2), Frederik Wenz (3), Frank Lohr (1), Frieder Braunschweig (2), Gerd Wolber (2), Ivan Zuna (1), Michael Wannenmacher (3)

Institute: (1)* Abteilung für Strahlenonkologie, Deutsches Krebsforschungszentrum, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung für Biophysik und Medizinische Strahlenphysik, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, und (3) Abteilung für Klinische Radiologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Radiation Research 1998: 150, 423-430

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1087



Dokument 4054Titel: ?-Amyloid-Vorläuferprotein und ?-Amyloid-Peptidimmunreaktivität im Rattenhirn nach Verschluß der mittleren Zerebralarterie
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen des Verschlusses von Hirnarterien
Tiere: 23 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Zur zeitweiligen Unterbindung des Blutflusses in einer Gehirnarterie werden Ratten anästhesiert und auf dem Rücken liegend fixiert. In eine Arterie am Schwanz wird ein Katheter (Kunststoffschlauch) gelegt, um Blutdruck und Blutgase messen und Blutproben entnehmen zu können. Unter mikroskopischer Sicht werden die Halsschlagadern freigelegt und mit einem Silikonfaden umschlungen. Anschließend werden die Ratten auf den Bauch gelegt und die Oberfläche des Schädelknochens freigelegt. Mit einem Bohrer wird über der mittleren Hirnarterie ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Das Knochenstück wird vorsichtig mit einer Zange entfernt und die darunterliegende harte Hirnhaut mit einer Nadel eröffnet. Die mittlere Hirnarterie wird mit einem Haken soweit angehoben, daß der Blutfluß in dem Gefäß gestoppt wird. Anschließend wird der Blutfluß in den Halsschlagadern durch Zuziehen der zuvor angelegten Schlingen unterbrochen. Nach 3 Stunden werden alle Gefäße wieder geöffnet. Die Wunden werden vernäht und der Katheter aus der Schwanzarterie entfernt. Die Tiere werden in ihre Käfige zurückgebracht. Die Ratten weisen nach Unterbinden der Gefäße deutliche neurologische Schäden, wie Lähmungen von Gliedmaßen, auf. 3 Ratten sterben vor Beendigung des Versuches. 3 Kontrolltiere werden ebenfalls operiert, jedoch wird der Blutfluß in den Arterien nicht unterbunden. Diese Ratten haben später keine neurologischen Ausfälle. Nach 7 Tagen werden die Tiere erneut anästhesiert und eine konservierende Lösung infundiert. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie

Originaltitel: ?-amyloid precurser protein and ?-amyloid peptide immunreactivity in the rat brain after middle cerebral artery occlusion

Autoren: A.Popa-Wagner (1)*, E.Schröder (1), L.C.Walker (2), C.Kessel (1)

Institute: (1)* Klinik für Neurologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 17487 Greifswald, und (2) Parke-Davis, Division of Warner-Lambert, Ann Arbor, Michigan, USA

Zeitschrift: Stroke 1998: 29, 2196-2202

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1086



Dokument 4055Titel: Mangelnde sensomotorische Schrankenfunktion nach Krampfanfällen durch Stimulation des Mandelkerns bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von Krampfanfällen
Tiere: 44 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert, der Kopf wird in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Der Schädelknochen wird freigelegt und Meßelektroden aus Stahl im Gehirn plaziert. Die Elektroden werden mit Hilfe von Schrauben und Zement in ihrer Position fixiert. Für den Zeitraum von einer Woche nach der Operation erhalten die Ratten ein Antibiotikum zum Schutz vor Infektionen. Zwei Wochen nach der Operation wird bei einem Teil der Tiere das Gehirn durch die Elektroden mit Strom gereizt. Die elektrische Spannung wird solange erhöht, bis im EEG (Messung der Hirnströme) Zeichen eines Krampfanfalls sichtbar werden. Die Krampfanfälle werden in 5 Schweregrade (von 1 = Bewegungslosigkeit, Schließen der Augen und leichtes Gesichtszucken, bis 5 = Verlust des Gleichgewichts und Krampfanfall des gesamten Körpers) eingeteilt. Die Dauer des Krampfanfalls wird dokumentiert. An den folgenden Tagen werden die Ratten mit Strom gereizt, bis bei ihnen 10 schwere Anfälle von Grad 5 nachweisbar sind. Die Tiere, bei denen nur Elektroden implantiert, jedoch keine Krampfanfälle ausgelöst wurden, dienen als Kontrolle.

Weiteren Ratten wird eine Substanz, die nach 30 Minuten zu epileptischen Anfällen führt, unter die Haut gespritzt. Ein Teil der Ratten erleidet dabei einen generalisierten Krampfanfall. Eine Ratte muß vorzeitig getötet werden.

Alle Ratten werden 1 bis 2 Wochen nach der Behandlung einem weiteren Versuch unterzogen. Dazu werden sie in einen Maschendrahtkäfig mit Stahlboden gesetzt, der sich in einer schalldichten Kammer befindet. 30 cm über dem Käfig ist ein Lautsprecher angebracht. In den Testkammern werden den Ratten über den Lautsprecher verschiedene akustische Signale dargeboten: 1. ein plötzlicher lauter Ton (100 dB), 2. ein langsam ansteigender und abfallender Ton (70 dB), gefolgt von einem plötzlich einsetzenden lauten Ton, 3. nur der leisere Ton und 4. kein Reiz. Jede Ratte wird 5 mal in Abständen von 30 Sekunden der Tonabfolge unterzogen und die spontane motorische Aktivität der Tiere in den Intervallpausen gemessen. Zum Abschluß werden die Ratten durch eine giftige Substanz getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Deficient sensorimotor gating following seizures in amygdala-kindled rats

Autoren: Michael Koch (1)*, Ulrich Ebert (2)

Institute: (1)* Tierphysiologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen, und (2) Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift: Biological Psychiatry 1998: 44, 290-297

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1085



Dokument 4056Titel: Projektionen vom motorischen Plan des Colliculus Superior zu den Omnipause-Neuronen bei Affen
Hintergrund: Untersuchung von für die Augensteuerung zuständigen Nervenbahnen beim Affen
Tiere: 6 Affen (Makaken)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Unter Anästhesie wird Affen ein kleines Loch in die Schädeldecke gebohrt. Durch dieses Loch wird eine radioaktive Markierungssubstanz in einen Gehirnbereich gespritzt, der für die Augenbewegungen zuständig ist. Die Lage des Gehirnbereich wird gefunden, indem eine elektrische Reizelektrode in das Gehirn der Affen eingeführt wird und das dadurch hervorgerufene Augenzittern (Sakkaden und Nystagmus) beobachtet wird. 2-3 Wochen nach Injektion werden die Affen durch ein Gift getötet. Das Gehirn wird entnommen und untersucht.

Bereich: Neuroanatomie

Originaltitel: Projections from the superior colliculus motor map to omnipause neurons in monkey

Autoren: Jean A. Büttner-Ennever (1)*, Anja K.E.Horn (1), V.Henn (2), B.Cohen (3)

Institute: (1)* Anatomisches Institut, Ludwig-Maximilian Universität, 80336 München, (2) Abteilung für Neurologie, Universitätsspital Zürich, und (3) Abteilung für Neurologie, Mount Sinai Medical School, City University of New York, USA

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology 1999: 413, 55-67

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1084



Dokument 4057Titel: Experimentelle Arthritis verändert die schmerzstillende Potenz von intrathekal oder intraartikulär verabreichtem Morphin bei Ratten nicht
Hintergrund: Untersuchung der schmerzstillenden Wirkung von Morphin bei Gelenksentzündung
Tiere: 35 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden in 2 Gruppen aufgeteilt: Der einen Gruppe wird unter Betäubung ein dünner Schlauch in den Rückenmarksraum gelegt, der anderen nicht. Fünf Tage später wird allen Ratten unter Betäubung eine entzündungsfördernde Substanz in das rechte Kniegelenk gespritzt, um eine künstliche Arthritis zu produzieren. Die Tiere wachen 5 bis 10 Minuten nach der Anästhesie wieder auf. Das Ausmaß der Entzündung wird durch Messung des Umfangs der Schwellung des Knies beurteilt. Der erstgenannten Gruppe wird nun ein Schmerzmittel (Morphin) in den Rückenmarksbereich injiziert, der anderen Gruppe wird Morphin direkt ins Gelenk gespritzt. Die schmerzstillende Wirkung des Morphins wird beurteilt, indem der rechte Fuss der Ratte entweder einem thermischen oder einem mechanischen Schmerzreiz ausgesetzt wird. Beim thermischen Reiz wird die Glasplatte, auf der das Tier sitzt, mit einer sich darunter befindlichen Halogenlampe aufgeheizt. Beim mechanischen Reiz wird die Pfote des Tieres durch eine Art Stahlbürste (sog. Frey Haare) durch das Gitter, auf dem das Tier sitzt, gereizt. Es wird beurteilt, ob und wann die Tiere die Pfote zurückziehen bzw. beginnen, die Pfote zu lecken. Am Ende der Versuche werden die Ratten mit Gift getötet.

Bereich: Schmerzforschung, Anästhesiologie, Intensivmedizin

Originaltitel: Experimental arthritis in the rat does not alter the analgesic potency of intrathecal or intraarticular morphine

Autoren: Hartmut Buerkle (1)*, Esther Pogatzki (1), Matthias Pauser (1), Carsten Bantel (1), Gerd Brodner (1), Thomas Möllhoff (1), Hugo van Aken (1)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 48129 Münster

Zeitschrift: Anesthesia Analgesia 1999: 89, 403-408

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1083



Dokument 4058Titel: Angiotensinhemmung und Ausschüttung von atrialem natriuretischem Peptid nach akuter Volumenvergrösserung bei Ratten mit aorto-cavalem Shunt
Hintergrund: Untersuchung der Kreislaufregulation bei Herzversagen
Tiere: 54 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Nach der Aufteilung in eine Versuchs- und eine Kontrollgruppe weden alle Ratten mit einem Narkosegas betäubt. Anschliessend wird ihre Bauchhöhle eröffnet und bei der Versuchsgruppe eine künstliche Verbindung zwischen Hauptschlagader und Hauptvene hergestellt. Einem Teil der Ratten wird 30 Tage nach der Operation unter Betäubung 5 ml Flüssigkeit eingeflößt, nachdem ein Schlauch in die Blase, eine Meßsonde zur Blutdruckmessung in die Halsschlagader und ein Schlauch in die Halsvene gelegt worden war. Daraufhin werden Kreislaufparameter (Puls, Blutdruck) unter verschiedenen Medikamenten gemessen. In einer weiteren Versuchsreihe wird einem Teil der Ratten 30 Tage nach der Operation das Herz entfernt und untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Angiotensin inhibition and atrial natriuretic peptide release after acute volume expansion in rats with aortocaval shunt

Autoren: Roland Willenbrock (1)*, Michaela Scheuermann (1), Gaetan Thibault (2), Markus Haass (3), Klaus Höhnel (1), Juergen Bohlender (1), Friedrich C.Luft (1), Rainer Diez (1)

Institute: (1)* Franz-Volhard-Klinik am Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Universitätskrankenhaus Charite, Humboldtuniversität, 13125 Berlin, (2) Klinisches Forschungsinstitut von Montreal, Kanada, und (3) Abteilung für Kardiologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1999: 42, 733-742

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1082



Dokument 4059Titel: Vermektomie erhöht die Expression von Parvalbumin und verbessert die motorische Leistung bei Weaver Mutanten-Mäusen: Ein Tiermodell für cerebelläre Ataxie
Hintergrund: Untersuchung der Beeinflussung einer Erkrankung des Kleinhirns durch teilweise Zerstörung des Kleinhirns
Tiere: 21 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: 13 der 21 Mäuse haben einen genetischen Defekt, der zu einer Schädigung des Kleinhirns und damit zu Bewegungsstörungen führt. 7 Tiere sind gesund. Ein Teil der Tiere aus der kranken und aus der gesunden Gruppe wird operiert. Dazu werden die Tiere durch ein Narkosegas betäubt, anschliessend wird das Schädeldach über dem Kleinhirn eröffnet und das Kleinhirn teilweise abgesaugt bzw. elektrisch verödet. Die Wunde wird durch einen Wundkleber wieder verschlossen. Daraufhin werden die Auswirkungen der Operation durch Verhaltensbeobachtung im Vergleich der operierten mit den nicht operierten Mäusen über Wochen beurteilt. Abschliessend werden die Mäuse durch ein Gift getötet.

Bereich: Neurophysiologie, Neurologie

Originaltitel: Vermectomy enhances parvalbumin expression and improves motor performance in Weaver mutant mice: An animal model for cerebellar ataxia

Autoren: U.Grüsser-Cornehls (1)*, C.Grüsser (1), J.Bäuerle (1)

Institute: (1)* Abteilung für Physiologie, Fachbereich Humanmedizin, Freie Universität Berlin, 14195 Berlin

Zeitschrift: Neuroscience 1999: 91, 315-326

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1081



Dokument 4060Titel: Differenzierte Verminderung der auditorischen und der kontextuellen Angstkonditionierung durch Protein-Synthese-Hemmung bei C57BL/6N Mäusen
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses bestimmter Medikamente auf Lernvorgänge bei Mäusen
Tiere: 508 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden zum Erlernen von Angst in eine Angst-Konditionierungs-Kammer gebracht, wo sie unter verschiedenen Bedingungen (helle Beleuchtung, lautes Hintergrundgeräusch von 68 dB mit zusätzlichen lauten Tönen) einem Angstreiz in Form eines Stromschlags (0,7 mA, 2 Sekunden) über das Fussbodengitter ausgesetzt werden. Dabei erlernen die Ratten eine Verknüpfung von Angst mit den in der Kammer herrschenden Bedingungen, denen sie dann später ohne den angstauslösenden Reiz (Stromschlag) ausgesetzt werden. Das Erlernen dieser Angstreaktion mit und ohne Medikamente, die in die Bauchhöhle gepritzt werden, wird anhand von Eigenschaften wie z.B. Totstellreflex, Puls und Atemfrequenz gemessen. Dazu wird den Tieren unter Betäubung die Bauchhöhle eröffnet und ein Gerät zur Messung der Herzströme eingepflanzt, wobei die Meßelektroden unter der Haut verlegt werden.

Bereich: Neuroendokrinologie

Originaltitel: Differential impairment of auditory and contextual fear conditioning by protein synthesis inhibition in C57BL/6N mice

Autoren: Oliver Stiedl (1)*, Markki Palve (1), Jelena Radulovic (1), Karin Birkenfeld (1), Joachim Spiess (1)

Institute: (1)* Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Behavioral Neuroscience 1999: 113, 496-506

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1080



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