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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4051Titel: Aufrechterhaltung des Sekretionseffekts nach orthotoper Pancreastransplantation bei unter Inzucht gezüchteten Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Bauchspeicheldrüsentransplantation auf die Funktion des Organs
Tiere: 36 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden im Alter von 12 Wochen in zwei Versuchsgruppen eingeteilt: 12 Ratten dienen zur Kontrolle, bei ihnen wird der Bauch operativ eröffnet und anschließend ohne einen weiteren Eingriff wieder verschlossen. Bei 12 anderen Tieren wird die Bauchspeicheldrüse nach Durchtrennung des Hauptgallengangs, einer großen Vene für die Versorgung des Darms und der Hauptschlagader entfernt und ein neues Organ von einer gleichaltrigen Ratte unter Verbindung der entsprechenden Gefäße zwischen Spender und Empfänger eingepflanzt. Auch die Kontinuität des Gallengangs wird mit Hilfe von zwei Kathetern (Plastikschläuche) wiederhergestellt. 13 Wochen nach der Operation werden Plastikschläuche in die rechte und die linke Halsvene sowie in die linke hirnversorgende Arterie eingeführt und bis auf Höhe des rechten Herzvorhofes bzw. der Hauptschlagader vorgeschoben. Zur Anlage eines weiteren Katheters wird die Haut an der rechten Wange der Tiere eingeschnitten und ein Plastikschlauch wird durch die Wangenwand im Mundraum plaziert. Alle Katheter werden unter der Haut am Nacken der Tiere nach außen geführt und dort befestigt. Anschließend werden die Schläuche jeden Tag mit einer Kochsalzlösung, die ein Bauchspeicheldrüsenenzym und ein Antibiotikum enthält, durchgespült.

Eine Woche nach Anlage der Katheter wird ein oraler Zuckertoleranztest zur Untersuchung der Bauchspeicheldrüsenfunktion durchgeführt. Dazu werden die Schläuche in den Gefäßen an ein Blutentnahmesystem angeschlossen und so fixiert, daß sich die Ratten frei bewegen können. Zunächst wird den Tieren ein blutverdünnendes Medikament injiziert. Anschließend werden zwei Blutproben entnommen und über den oralen Katheter eine 50%ige Zuckerlösung verabreicht. Innerhalb der nächsten 180 Minuten werden 10 weitere Blutproben entnommen, aus denen die Konzentrationen verschiedener Hormone und der Blutzucker bestimmt werden. Als Volumenersatz erhalten die Ratten eine Kochsalzlösung mit roten Blutkörperchen. Eine Woche nach diesem Test wird den Ratten eine 20%ige Zuckerlösung über eine Vene verabreicht. Es werden wieder 12 Blutproben entnommen. Eine weitere Woche später wird bei zwei Tieren jeder Gruppe eine Unterzuckerung durch eine intravenöse Insulingabe ausgelöst. Zur Bestimmung des Blutzuckers und einer Hormonkonzentration werden zwei arterielle Blutproben entnommen. 17 Wochen nach Versuchsbeginn wird der Bauch aufgeschnitten, nach einem Schnitt in der Hauptschlagader verbluten die Tiere. Die Bauchspeicheldrüse wird entnommen und untersucht.

Bereich: Chirurgie, Transplantationsmedizin

Originaltitel: Preservation of the incretin effect after orthotopic pancreas transplantation in inbred rats

Autoren: H.J.Kissler (1)*, H.Gepp (1), A.Schmiedel (1), P.O.Schwille (1)

Institute: (1)* Abteilung für Experimentelle Chirurgie und Endokrines Forschungslabor, Abteilung für Chirurgie, Universität Erlangen, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Metabolism 1999: 48, 645-650

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1026



Dokument 4052Titel: Chonische ETA-Rezeptorblockade mildert die kardiale Hypertrophie unabhängig von den Blutdruckeffekten bei renovaskulär hypertensiven Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Substanz auf den Blutdruck
Tiere: 107 Ratten (weibliche)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden zweimal täglich mit einem Gas leicht betäubt, um über eine Magensonde entweder ein bestimmtes Medikament oder eine Kochsalzlösung als Kontrollsubstanz zu verabreichen. Nach dem ersten Tag der Medikamentengabe unterzieht man die Ratten einer Operation. Dazu werden sie zunächst anästhesiert, dann wird der Bauch aufgeschnitten und die linke Nierenarterie freigelegt. Diese wird mit Hilfe eines Drahtes bis auf einen Durchmesser von 0,3 mm zugeschnürt. Durch die Einengung der Nierenarterie soll Bluthochdruck hervorrufen werden. Kontrolltiere werden dem gleichen chirurgischen Vorgehen unterzogen, jedoch bleibt bei ihnen die Nierenarterie unversehrt. Die Medikamentengabe wird nach der Operation fortgeführt. Bei allen Ratten wird täglich vormittags der Blutdruck gemessen.

Bei einem Teil der Ratten wird zur Messung eines in den Nieren produzierten Hormons ein Katheter (Plastikschlauch) in die Hauptschlagader des Bauches unterhalb der Nierenarterien gelegt. Der Katheter wird über einen Einschnitt am Hals nach außen geführt. Zur Messung der Hormonkonzentration werden die Ratten in Einzelkäfige gesetzt und der Katheter an eine Spritze angeschlossen. Nach 30 Minuten wird 1ml Blut entnommen und durch die gleiche Menge Kochsalz ersetzt. Die Ratten werden 2, 4 oder 10 Tage nach der Operation getötet. Dazu werden sie narkotisiert und Herz und Nieren zur weiteren Untersuchung entnommen.

Bereich: Bluthochdruckforschung, Innere Medizin, Pharmakologie

Originaltitel: Chronic ETA receptor blockade attenuates cardiac hypertrophy independently of blood pressure effects in renovascular hypertensive rats

Autoren: Heimo Ehmke (1)*, Jörg Faulhaber (1), Klaus Münter (2), Michael Kirchengast (2), Rudolf J.Wiesner (3)

Institute: (1)* Physiologisches Institut der Ruprecht-Karls Universität, 69120 Heidelberg, (2) Knoll AG, Ludwigshafen, und (3) Zentrum für Physiologie und Pathophysiologie, Universität Köln

Zeitschrift: Hypertension 1999: 33, 954-960

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1025



Dokument 4053Titel: Die Plasmaprotein-Karbonyl-Konzentration ist bei chronischer Aufnahme einer Hoch-Protein-Diät bei erwachsenen Ratten nicht erhöht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Ernährung mit unterschiedlichem Proteingehalt
Tiere: 40 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten erhalten eine spezielle Diät, die entweder 15, 30, oder 60% Eiweiß enthält. Einige Tiere bekommen ebenfalls eine 60%ige Eiweißdiät, jedoch fehlt Vitamin E. Über 18 Wochen wird täglich der Futterkonsum bestimmt und wöchentlich das Körpergewicht kontrolliert. Eine Woche sowie 14 Tage nach Versuchsbeginn werden die Ratten kurzzeitig betäubt, und es wird Blut aus einem Venengeflecht hinter dem Auge entnommen. In den Blutproben werden die Konzentrationen von Vitamin E ermittelt. Nach Ablauf der 18 Versuchswochen werden die Ratten getötet, indem der Kopf abtrennt wird.

Bereich: Biochemie, Ernährungsphysiologie

Originaltitel: Plasma protein carbonyl concentration is not enhanced by chronic intake of high-protein diets in adult rats

Autoren: Klaus J.Petzke (1)*, Jürgen Proll (1), Jürgen Brückner (1), Cornelia C.Metges (1)

Institute: (1)* Abteilung für Biochemie und Physiologie der Ernährung, Deutsches Institut für menschliche Ernährung, 14558 Bergholz-Rehbrücke

Zeitschrift: Journal of Nutrition & Biochemistry 1999: 10, 268-273

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1024



Dokument 4054Titel: Ultrasonographische Dokumentation der Wachstumsdynamik ovarieller Funktionskörper unter Einbeziehung der Östradiol-17ß- und Progesteronplasmakonzentrationen während vier verschiedener Superovulationsmethoden bei kleinen Wiederkäuern
Hintergrund: Medikamentelle Beeinflussung des Geschlechtszyklus von Schaf und Ziege; Optimierung der Schaf- und Ziegenzucht
Tiere: 53 Tiere verschiedener Arten (22 Schafe (weiblich) und 31 Ziegen (weiblich))
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Tiere verbringen die Sommermonate auf der Weide und den Winter in einem stroheingestreuten Offenstall mit Auslauf. Zunächst wird eine sog. "Zyklussynchronisation" durchgeführt, d.h. durch Verabreichung von Hormonen wird der Geschlechtszyklus so beeinflußt, daß sich alle Tiere einer Gruppe an derselben Stelle des Zyklus befinden. Es werden nun je nach Gruppe unterschiedliche Hormonpräparate gegeben, um einen Eisprung auszulösen. Über die nächsten drei bis sechs Tage erfolgt in 8stündigen Intervallen eine Ultraschalluntersuchung der Eierstöcke. Dazu führt eine Person einen Ultraschallkopf in den Enddarm des Tieres ein. Anzahl und Größe der Eierstocksbläschen werden ermittelt. Außerdem wird mehrfach Blut aus einer Halsvene gewonnen. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Sabine Riesenberg (Wissenschaftliche Betreuung: S. Meinecke-Tillmann)

Institute: Institut für Reproduktionsmedizin der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1023



Dokument 4055Titel: Tierspezifische Einflußfaktoren auf das Ergebnis der transvaginalen ultraschallgeleiteten Follikelpunktion bei adulten Rindern
Hintergrund: Optimierung der Rinderzucht
Tiere: 55 Rinder (Kühe)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Über einen Zeitraum von acht Wochen werden die Kühe einmal wöchentlich folgender Prozedur unterzogen: Ein Tier wird in einen sogenannten "Zwangstand" gebracht und medikamentell ruhig gestellt. Durch Einleitung eines Mittels zur örtlichen Betäubung in den Wirbelkanal wird der hintere Körperteil der Kuh betäubt. Eine Person führt mit einer Hand einen Ultraschallkopf, an dem oben eine Kanüle (Hohlnadel aus Stahl) mit Absaugvorrichtung angebracht ist, in die Scheide bis zum Gebärmuttermund der Kuh ein. Den anderen Arm streckt er in den Mastdarm des Tieres, umgreift durch die Darmwand mit der Hand einen Eierstock und lagert ihn vor den Ultraschallkopf. Unter Ultraschallkontrolle werden nun durch die Scheidenwand hindurch von einer zweiten Person Eierstocksbläschen mit der Kanüle angestochen und abgesaugt. Der Inhalt wird auf Anzahl und "Qualität" der Eizellen untersucht.

In einem anderen Versuchsansatz werden die Eierstocksbläschen nur mit dem Ultraschallgerät über vier Tage täglich beobachtet und erst dann angestochen. Bei anderen Versuchen werden die aus den Eierstocksbläschen gewonnenen Eizellen in vitro, also außerhalb des Körpers, mit Samenzellen befruchtet. Nach sieben Tagen werden die sich entwickelnden Embryonen auf andere Kühe übertragen. Die weitere Verwendung der Kühe wird nicht erwähnt.

Bereich: Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Georg Klossok (Wissenschaftliche Betreuung: H. Niemann)

Institute: Institut für Tierzucht und Tierverhalten in Mariensee der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig-Völkenrode (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1022



Dokument 4056Titel: Untersuchung sozialer Einflüsse vor und während der Isolation auf die Lautäußerung von Hühnerküken im erweiterten Open-field
Hintergrund: Lautäußerungen von gestreßten Küken
Tiere: 80 Hühner (Hühnerküken)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Eintagsküken werden in unterschiedlich großen Gruppen zwischen drei und 15 Tieren gehalten. Je nach Versuchsaufbau werden ein oder mehrere Küken aus einer Gruppe entfernt. Hühnerküken sind soziale Tiere, die das Verschwinden ihrer Sozialpartner als Streß empfinden und mit entsprechenden Lautäußerungen reagieren. Das Verhalten der Küken wird mit einer Videokamera und das Piepsen mit einem Tonbandgerät aufgezeichnet und ausgewertet. Man unterscheidet "Belastungslaute (distress call)", "kurze Belastungslaute (short peep)", "Stimmfühlungslaute (pleasure note)" und "Soziallaute (twitter)". Die weitere Verwendung der Tiere ist unbekannt.

Bereich: Verhaltensforschung

Originaltitel:

Autoren: Jana Leppelt (Wissenschaftliche Betreuung: Ellendorff)

Institute: Institut für Kleintierforschung Celle/Merbitz der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig-Völkenrode (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1021



Dokument 4057Titel: Morpho- und Histometrie an Nebennieren von Hybridkaninchen mit Punktscheckungs- und Albinogen unter besonderer Berücksichtigung des Megacolon-Syndroms homozygoter Weißschecken
Hintergrund: Gescheckte Kaninchen einer bestimmten Zuchtlinie leiden vermehrt an einer Erbkrankheit, bei der die Darmwand verdickt und erweitert ist. In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob und in welcher Weise die Nebennieren von der Erbkrankheit betroffen sind.
Tiere: 50 Kaninchen (mindestens)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Gescheckte Kaninchen werden mittels Bolzenschuß betäubt und durch Ausbluten getötet. Ihre Nebennieren werden entnommen und untersucht. Weiterhin werden Nebennieren von Kaninchen in die Untersuchung einbezogen, die zu früheren Zeitpunkten im Institut getötet worden waren.

Bereich: Tierzucht, Vererbungsforschung

Originaltitel:

Autoren: Heike Lienenkämper (Wissenschaftliche Betreuung: W. Wegner)

Institute: Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1020



Dokument 4058Titel: DNA-Immunisierung gegen die Aujezkysche Krankheit
Hintergrund: Entwicklung eines neuen Impfstoffes gegen eine vor allem bei Schweinen vorkommende Virusinfektionskrankheit
Tiere: 126 Tiere verschiedener Arten (mindestens 58 Schweine (Ferkel), ca. 68 Mäuse)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Mit einer neuen Methode wird ein Impfstoff gegen eine vor allem bei Schweinen vorkommende Viruskrankheit hergestellt. Dieser wird zunächst an Mäusen getestet. In einer Vielzahl von Versuchen werden verschiedene Mengen und Sorten sowie verschiedene Applikationsarten (in die Haut, in den Muskel, in die Vene, in die Bauchhöhle) ausprobiert. Den Mäusen wird zum Antikörpernachweis mehrfach Blut entnommen. Einige Tiere werden mit den Viren infiziert, um die Wirksamkeit des Impfstoffes zu testen.

Anschließend werden ähnliche Versuche mit Ferkeln durchgeführt. Es werden ebenfalls verschiedene Applikationsarten sowie die Wirksamkeit des Impfstoffes getestet. Die geimpften Tiere überleben eine Infektion meist, während die ungeimpften Kontrolltiere schwere zentralnervöse Symptome zeigen und nach wenigen Tagen sterben. Alle überlebenden Mäuse und Schweine werden am Ende der Versuche getötet und untersucht.

Bereich: Impfstoffforschung, Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Volker Gerdts (Wissenschaftliche Betreuung: T.C. Mettenleiter, Insel Riems)

Institute: Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere, Friedrich-Loeffler-Institute, Insel Riems und Institut für Virologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1019



Dokument 4059Titel: Versuche zur Übertragung von Toxocara canis WERNER 1782 (Anisakidae) aus dem Rotfuchs (Vulpes vulpes L.) auf den Hund (Beagle)
Hintergrund: Übertragung von Spulwürmern des Fuchses auf den Hund
Tiere: 51 Tiere verschiedener Arten (31 Hunde (Beagles, 5 Hündinnen und 26 Welpen), mindestens 20 Mäuse)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Aus Spulwürmern, die aus von Jägern erschossenen Füchsen stammen, werden Eier gewonnen. Zur Überprüfung der Infektionsfähigkeit der Wurmeier werden je Eikultur zehn Mäuse mit Eiern infiziert, indem diese mit einer Knopfkanüle (unten abgerundete Hohlnadel aus Stahl) direkt in den Magen der Mäuse gegeben werden. Die Anzahl der Eikulturen und damit die genaue Anzahl der verwendeten Mäuse wird nicht erwähnt. Auch wird das weitere Vorgehen, z.B. Tötung der Mäuse, nicht beschrieben.

Fünf Hündinnen werden je 20.000 dieser Eier oral eingegeben. Am gleichen Tag werden sie von einem Rüden gedeckt. Während der Trächtigkeit werden die Hündinnen einzeln in gekachelten Boxen mit Betonböden gehalten. Wöchentlich wird ihnen Blut aus einer Halsvene entnommen, und ihr Kot wird untersucht. Um den Zeitpunkt der Geburt erhalten die Tiere eine "Plastikwurfschale" mit sterilisierter Stroheinstreu. Nach der Geburt wird sowohl den Muttertieren als auch den Welpen einmal wöchentlich Blut abgenommen. Die Welpen bleiben bis zum 28. Lebenstag bei ihren Müttern. Danach kommen sie einzeln in Drahtkäfige.

Während die Hündinnen die Infektion weitgehend ohne klinische Symptome überstehen, zeigen sich bei den Welpen ab der zweiten Lebenswoche zunehmend Störungen des Allgemeinbefindens, Husten, Nasenausfluß, Erbrechen, blutiger Durchfall, Appetitmangel, Abmagerung, Schwäche und Austrocknung. Zwölf Welpen werden "wegen der gebotenen Verantwortung für diese Versuchstiere" vorzeitig getötet. Die überlebenden Welpen und die fünf Muttertiere werden am 42. Tag nach der Geburt auf eine nicht näher beschriebene Weise getötet. Ihre Organe werden auf Würmer untersucht.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel:

Autoren: Martin Meuwissen (Wissenschaftliche Betreuung: M. Stoye)

Institute: Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1018



Dokument 4060Titel: Vergleichende Untersuchungen der Konzentrationen von Sexualsteroiden im Blut und Samen des männlichen Hundes
Hintergrund: Auswirkungen zweier hormonwirksamer Substanzen auf die Spermienproduktion des Rüden.
Tiere: 6 Hunde (Beaglerüden)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: In der fünfwöchigen Vorlaufphase wird von den Rüden zweimal pro Woche Sperma und Blut gewonnen. Die Spermagewinnung erfolgt bei Anwesenheit einer läufigen Hündin durch Massage des Penis. Das Blut wird aus einer Halsvene genommen. Die Hunde erhalten jetzt eine Injektion einer Substanz, die die männlichen Geschlechtshormone unterdrückt. Während der nächsten 16 Wochen wird von den Tieren einmal wöchentlich Blut und Sperma gewonnen. Das weitere Schicksal der Hunde ist unbekannt.

Bereich: Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Eva Katharina Cordes (Wissenschaftliche Betreuung: A.-R. Günzel-Apel)

Institute: Institut für Reproduktionsmedizin der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 1017



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