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Datenbank Tierversuche

 

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Dokument 4541Titel: Zur Einleitungsanästhesie beim Schwein mit Azaperon/Ketamin i.m. und kurzwirksamen Barbituraten i.v.
Hintergrund: Optimierung der Narkose von Schweinen
Tiere: 219 Schweine (215 Schweine der Deutschen Landrasse und Pietrain, 4 Mini-Pigs)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Zweihundertundvier Schweine bekommen Medikamente injiziert, die als Einleitung für eine Narkose dienen. Danach werden sie beobachtet und untersucht. Es wird ihnen ein Katheter (dünner Schlauch) in eine Ohrrandvene gelegt und Blut entnommen. Jetzt bekommen sie die eigentliche Narkose, die zur Durchführung von anderen Projekten dient, die in dieser Arbeit nicht weiter beschrieben werden. In einer weiteren Versuchsreihe werden 15 Schweine wie oben beschrieben in Narkose gelegt. Vor der Brust wird durch einen Hautschnitt die Halsvene der Tiere freigelegt. Es wird ein Perfusionschlauch (Plastikschlauch) in die Vene eingelegt, durch den ein Meßinstrument zur Bewertung der Beeinflussung des Kreislaufes geschoben wird. Auch in die Halsarterie wird ein Katheter bis kurz vor das Herz vorgeschoben. Die Katheter werden unter der Haut zum Nacken und dort nach außen geführt. Nach der Operation bekommen die Tiere Schmerzmittel. Zwei Tage später beginnen die eigentlichen Messungen. Wieder wird eine Narkose eingeleitet. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel:

Autoren: Karen Amrein (Wissenschaftliche Betreuung: K. Heinritzi)

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München und Medizinische Tierklinik, Lehrstuhl für Innere Krankheiten der Klauentiere, Abteilung Innere Krankheiten und Chirurgie der Schweine der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 799



Dokument 4542Titel: Nutritive Antigene und Immunkomplexglomerulopathie bei Krallenaffen
Hintergrund: Ursache, Diagnostik und Therapie von häufigen Krankheiten von Krallenaffen bei der Haltung im Labor
Tiere: 202 Affen (Krallenaffen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Affen stammen vorwiegend aus einem Primatenzentrum in Göttingen und dem Institut für Anthropologie der Universität Göttingen, aber auch aus anderen Versuchstierhaltungen und Zoologischen Gärten. Sie werden medikamentell ruhiggestellt, und es wird ihnen Blut entnommen. Anschließend werden sie durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet und untersucht. Ob die Tiere ausschließlich für diese Arbeit oder (auch) aus anderen Gründen getötet werden, wird nicht genau beschrieben. Teilweise stammen die Materialien auch von Tieren, die zur diagnostischen Sektion von Zoologischen Gärten eingesandt worden sind.

Bereich: Versuchstiertierkunde

Originaltitel:

Autoren: Carsten Schröder (Wissenschaftliche Betreuung: M. Brack; M. Reinacher)

Institute: Institut für Veterinär-Pathologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 798



Dokument 4543Titel: Phänotypisierung und Quantifizierung präneoplastischer Leberläsionen beim Woodchuck nach WHV-Infektion mit und ohne Aflatoxin B1-Behandlung
Hintergrund: Einfluß einer Virusinfektion und eines Schimmelpilzes auf die Entstehung von Krebs
Tiere: 48 Murmeltiere (Murmeltiere (Woodchucks))
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Hälfte der Murmeltiere wird mit einem Virus infiziert, das einem bestimmten Virus des Menschen sehr ähnlich ist. Zwölf dieser Tiere sowie zwölf nicht-infizierte Tiere bekommen bis zu 25 Monate lang schimmelpilzhaltiges Futter. Zu verschiedenen Zeitpunkten werden Gewebeproben der Leber entnommen. Zwei Tiere sterben an Komplikationen, die durch diese Probenahme entstehen. Sechs Tiere sterben während der Versuche an anderen Krankheiten. Am Ende der Untersuchungen werden die Tiere getötet. Diese Versuche werden durch einen anderen Autor durchgeführt und deshalb nur kurz beschrieben. In der vorliegenden Arbeit werden die Gewebeproben untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel:

Autoren: Vera Burger (Wissenschaftliche Betreuung: P. Bannasch)

Institute: Abteilung Cytopathologie am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (eingereicht über die Justus-Liebig-Universität Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 797



Dokument 4544Titel: Effekt von NGF auf die Remyelisation von experimentell demyelinisierten Arealen im Corpus callosum des Göttinger Miniaturschweines
Hintergrund: Behandlung von Erkrankungen des zentralen Nervensystemes wie z.B. der Multiplen Sklerose
Tiere: 46 Schweine (Göttinger Miniaturschweine)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: In den Vorversuchen wird die optimale Konzentration einer Substanz, die die äußere Schicht von Nervenfasern zerstört, getestet. Dafür werden 33 Schweine in Narkose gelegt. Es wird ein Katheter (dünner Schlauch) in eine Halsvene geschoben. Nun wird der Kopf des Tieres in einen "stereotaktischen Rahmen" verbracht. Hier liegt der Unterkiefer auf einer dafür vorgesehenen Stange auf, und es werden Stifte in die Ohren und in die inneren Augenwinkel geschoben. Zwischen den inneren Augenwinkeln wird die Haut abgelöst und die oberste Schicht des Schädelknochens abgeschabt. An zwei Stellen wird der Schädel durchbohrt. Neben die Löcher werden zwei Schrauben eingeschraubt. In die Löcher werden Kanülen (dünne Hohlnadeln) geschoben. Mit Zahnzement werden die Kanülen mit den Schrauben am Schädel verankert. Durch die Kanülen wird die oben beschriebene Substanz injiziert. Zwei Tiere sterben bereits in der Narkose an Atemstillstand. Zwei weitere Schweine zeigen nach dem Erwachen Bewegungs- und Verhaltensstörungen, so daß sie nach wenigen Tagen aus "tierschützerischen Gründen" getötet werden müssen.

Im Hauptversuch wird ebenfalls unter Narkose die beschriebene Operation durchgeführt. Anschließend wird jetzt jedoch zehn Tage später versucht, die Neubildung des zerstörten Gewebes medikamentell zu unterstützen. Hierzu werden die Tiere erneut in Narkose gelegt. Auf dem Nacken wird die Haut über eine Länge von 10 cm aufgeschnitten. Die Muskulatur wird zur Seite geschoben und eine Pumpe eingepflanzt. Über der Pumpe wird die Haut zugenäht. Nachdem die Schweine aus der Narkose erwacht sind, werden über zehn Tage durch die Pumpe über die Kanülen im Schädel bestimmte Medikamente über das zerstörte Gewebe infundiert. Nach Abschluß der Versuche werden die Schweine wieder narkotisiert. In Blutgefäße des Kopfes wird eine Fixationslösung eingeleitet. Durch eine Überdosis des Narkosemittels sterben die Tiere, während ihr Gehirn für weitere Untersuchungen fixiert wird.

Bereich: Neurologie

Originaltitel:

Autoren: Gerlinde Rohde (Wissenschaftliche Betreuung: H. Gasse)

Institute: Anatomisches Institut der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin Göttingen (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 796



Dokument 4545Titel: Makroskopische und mikroskopische Anatomie von Schilddrüse und Epithelkörperchen bei Ratte, Maus, Mongolischer Wüstenrennmaus, Syrischem Goldhamster, Meerschweinchen und Kaninchen
Hintergrund: Vergleich bestimmter Organe bei Labortieren
Tiere: 59 Tiere verschiedener Arten (10 Ratten, 10 Mäuse, 10 Meerschweinchen, 8 Syrischem Goldhamster, 9 Mongolische Wüstenrennmäuse und 12 Kaninchen)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden mit Ether getötet und ihre Organe untersucht.

Bereich: Anatomie, Histologie, Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Olaf Bellmann (Wissenschaftliche Betreuung: G. Michel)

Institute: Veterinär-Anatomisches Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 795



Dokument 4546Titel: Akute Effekte von Adrenalin, Fenoterol und Glucagon auf klinisch-chemische und hämatologische Parameter in Abhängigkeit von der Dosis beim Schwein
Hintergrund: Untersuchung der Effekte von stoffwechselwirksamen Hormonen
Tiere: 18 Schweine
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden narkotisiert. Ihnen wird je ein Katheter (dünner Schlauch) in die linke und rechte Halsvene gelegt. Die außen liegenden freien Enden werden in Stofftaschen mit Reißverschluß geschützt und im Nacken der Tiere festgenäht. Jedes Tier wird für sechs Infusionsversuche verwendet. Zwischen den einzelnen Versuchen liegen jeweils Zeiträume von mindestens drei Tagen. Während der Versuche werden in regelmäßigen Abständen Blutproben entnommen. Es werden Kochsalzlösung und verschiedene Hormone infundiert. Die weitere Verwendung der Schweine wird nicht beschrieben.

Bereich: Veterinärphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Kai-Uwe Kohn (Wissenschaftliche Betreuung: H. Gürtler)

Institute: Veterinär-Physiologisch-Chemisches Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 794



Dokument 4547Titel: In-vitro-Untersuchung zur Bildung kovalent gebundener Arzneimittelrückstände am Beispiel von Furazolidon
Hintergrund: Gefährdung des Menschen durch Verzehr von Fleisch mit Arzneimittelrückständen
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Meerschweinchen und Ratten)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen und Ratten werden narkotisiert. Ihre Lebern werden entnommen. Durch Entbluten werden die Tiere getötet. Die eigentlichen Versuche erfolgen an den Lebern der Tiere.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel:

Autoren: Katharina Kluge (Wissenschaftliche Betreuung: F.R. Ungemach)

Institute: Institut für Pharmakologie, Pharmazie und Toxikologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 793



Dokument 4548Titel: Untersuchungen zur Ekto- und Endoparasitenbürde bei Tauben (Columba livia forma domestica) aus dem Stadtgebiet von Halle /S. - Ein Beitrag zur Parasitenfauna der synanthropen Tauben -
Hintergrund: Einschätzung der Belästigung bzw. Gefährdung des Menschen durch Parasiten der Stadttaube
Tiere: 125 Tauben (Tauben)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Stadttauben werden nach dem Einfliegen in Brieftaubenbestände eingefangen, mit einer Überdosis eines Narkosemittels getötet, geköpft und auf Parasiten untersucht.

Bereich: Parasitologie

Originaltitel:

Autoren: Joachim Borgwardt (Wissenschaftliche Betreuung: R. Ribbeck)

Institute: Institut für Parasitologie der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 792



Dokument 4549Titel: Untersuchungen zum Einfluß einer E-Carotin-Zufütterung auf die Konzentration von E-Carotin und Vitamin A in Blut und verschiedenen Geweben sowie auf reproduktionsbiologische Parameter und das uterine Milieu zum Zeitpunkt der Implantation beim Schwein
Hintergrund: Einfluß von Vitamin A und dessen Vorläufern auf die Fruchtbarkeit von Schweinen zur Optimierung der Zucht
Tiere: 38 Schweine
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: In diesem Versuch wird dem Futter der Schweine in unterschiedlicher Menge Vitamin A bzw. ?-Carotin (Vorläufer für die Bildung von Vitamin A) zugesetzt. Es wird eine "Zyklussynchronisation" vorgenommen, d.h. den Tieren wird ein Hormon injiziert, das sie an einen bestimmten Zeitpunkt des Sexualzyklusses versetzt; so können die Tiere zur gleichen Zeit künstlich besamt werden. Über den gesamten Versuchszeitraum werden Blutproben entnommen. Am Ende der 14wöchigen Versuche werden die Schweine geschlachtet und ihre Geschlechtsorgane untersucht.

Bereich: Tierernährung, Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Katrin Krieger (Wissenschaftliche Betreuung: F.J. Schweigert)

Institute: Veterinär-Physiologisches-Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 791



Dokument 4550Titel: Verträglichkeit von Atrovent (R) und Ventipulmin (R) nach inhalativer Verabreichung beim Pferd
Hintergrund: Behandlung der chronisch obstruktiven Bronchitis (Lungenerkrankung) beim Pferd
Tiere: 4 Pferde
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Beide zu untersuchenden Medikamente werden den Pferden zum einen in die Vene injiziert, zum anderen müssen die Tiere die Substanzen in unterschiedlichen Konzentrationen mit einer Atemmaske inhalieren. Die Versuche dauern insgesamt 5 Monate. Bei der Injektion von Ventipulmin(R), das in der Pferdemedizin bereits gebräuchlich ist, wird eine zu hohe Dosierung gewählt, um Nebenwirkungen beobachten zu können: Zittern, Schwitzen und Beschleunigung des Herzschlages. Während und bis 30 Minuten nach der Injektion bzw. Inhalation wird im Abstand von 5 Minuten ein EKG aufgezeichnet. Es werden mehrmals Blutproben entnommen. Die weitere Verwendung der Pferde wird nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel:

Autoren: Angelika Schonder (Wissenschaftliche Betreuung: H.H.L. Sasse)

Institute: Medizinische und Gerichtliche Veterinärkliniken, Professur für Innere Krankheiten der Pferde der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 790



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