facebook
twitter
youtube
instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

5045 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 891Titel: Hemmung von Zyclooxygenase-2 verhindert durch Phosphodiesterase Typ 4 hervorgerufene Nebenwirkungen bei Ratten
Hintergrund: Es soll untersucht werden, ob die starken Nebenwirkungen einer bestimmten Gruppe von Entzündungshemmern durch gleichzeitige Gabe anderer Entzündungshemmer eingedämmt werden können.
Tiere: 357 Ratten (mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die von Charles River Laboratories, Kißlegg, stammenden männlichen Wistar-Ratten müssen gruppenweise jeweils 30 Minuten lang eine lungenschädigende Substanz (LPS) inhalieren. Die Prozedur hierfür wird nicht näher beschrieben. Dadurch wird eine akute Lungenentzündung herbeigeführt. Je nach Testgruppe wird den Ratten eine oder zwei Stunden davor per Magensonde eine neutrale Substanz zur Kontrolle oder ein Entzündungshemmer (Roflumilast) verabreicht. Dieses Medikament ruft starke Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Abmagerung, Überproduktion von Tränenflüssigkeit, Entzündungen von Blutgefäßen, Blutungen am Darmgekröse, Veränderungen von Thymus, Milz und Lymphknoten hervor. Manche Ratten-Gruppen bekommen dann weitere fünf Tage lang unterschiedliche Konzentrationen dieser Substanz verabreicht. Anderen Gruppen wird zusätzlich fünf Tage lang ein anderer Entzündungshemmer (Diclofenac, SC-560 und SB-656933) oder wiederum neutrale Substanz zur Kontrolle verabreicht. Nach vier oder fünf Tagen werden die überlebenden Tiere getötet und auf verschiedene Messwerte untersucht (Gewicht, Blutwerte, Veränderungen einzelner Organe).

Bereich: Pharmakologie, Lungenforschung

Originaltitel: Inhibition of cyclooxygenase-2 prevents adverse effects induced by phosphodiesterase type 4 inhibitors in rats

Autoren: D. Peter (1), R. Göggel (1), F. Colbatzky, P. Nikolaus (1)*

Institute: (1) Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Forschung Atemwegserkrankungen, Biberach an der Riß, (2) Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Nichtklinische Arzneimittelsicherheit, Biberach an der Riß

Zeitschrift: British Journal of Pharmacology 2011: 162, 415-427

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4262



Dokument 892Titel: Matrizelluläres Melde-Molekül CCN1 mildert experimentelle autoimmune Herzmuskelentzündung ab, indem es sich wie ein neuartiger Immunzellen-Wanderungs-Modulator verhält
Hintergrund: Die Rolle bestimmter Proteine bei der Entwicklung unterschiedlicher Herzkrankheiten soll untersucht werden mit dem Ziel, ob ähnliche, künstlich hergestellte Proteine bei Diagnose und/oder Therapie bestimmter Herzkrankheiten beim Menschen zum Einsatz kommen könnten.
Tiere: 180 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Verschiedenen Gruppen der 10 Wochen alten Mäuse nicht genannter Herkunft werden jeweils über die Schwanzvene (Ruhigstellungsmethode nicht erwähnt) Viren gespritzt. Diesen sogenannten "Genfähren" sind zuvor durch gentechnische Methoden verschiedene menschliche Gene eingepflanzt worden, die die Herstellung bestimmter Proteine (CCN1, RR5) bewirken. Einigen Gruppen von Mäusen wird nach einer Woche und nach zwei Wochen eine Substanz (Myosin Heavy Chain-a) verabreicht, die eine bestimmte Form von Herzmuskelentzündung (autoimmun) auslöst. Diese Mäuse werden nach 3 Wochen getötet, und jeweils bestimmte Blut-, Leber- und Herzzellen auf die Konzentration dieser durch den verabreichten Virus produzierten Proteine hin untersucht. Bei weiteren Mäuse-Gruppen wird vier Tage nach Spritzen der Viren durch Abbinden eines Blutgefäßes am Herzen ein Herzinfarkt simuliert. Nach 14 Tagen werden auch diese Tiere getötet und die Schwere des Infarkts je nach vorherigem Spritzen von CCN1-, RR5- oder gar keinen Viren verglichen. Bei noch anderen Gruppen von Tieren werden auch wieder die unterschiedlich gentechnisch veränderten Viren gespritzt und nach jeweils 10, 20 und 40 Tagen durch Tötung der Tiere und Untersuchung der Herzen verglichen, wie viel der unterschiedlichen Proteine dort produziert wurden.

Die Arbeit wurde unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Swiss Life Foundation, der Olga Maenfisch Foundation, der Swiss Heart Foundation, einer "Ingenious Hypercare Network of Excellence European Union"-Förderung, der Netherlands Scientific Organisation, der Research Foundation Flanders und der Berlin-Brandenburg School for Regenerative Therapies.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Gentechnik, Molekularmedizin

Originaltitel: Matricellular signaling molecule CCN1 attenuates experimental autoimmune myocarditis by acting as a novel immune cell migration modulator

Autoren: Madlen Rother (1), Stefanie Krohn (2), Gabriela Kania (3), Davy Vanhoutte (6), Andreas Eisenreich (2), Xiaomin Wang (2), Dirk Westermann (2), Kostas Savvatis (2), Nadine Dannemann (5), Carsten Skurk (2), Denise Hilfiker-Kleiner (4), Toni Cathomen (5), Henry Fechner (2), Ursula Rauch (2), Heinz-Peter Schultheiss (2), Stephanie Heymans (7), Urs Eriksson (3), Carmen Scheibenbogen (1), Wolfgang Poller (2)*

Institute: (1) Institut für medizinische Immunologie, Charité: Campus Mitte, Berlin, (2) Medizinische Klinik II Kardiologie und Pneumologie, Charité: Centrum 11, Campus Benjamin Franklin, Charité: Universitätsmedizin Berlin, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin (3) Klinik für Kardiologie, UniversitätsSpital Zürich, und Kardiovaskuläre Forschung, Zentrum für Integrative Humanphysiologie, Universität Zürich-Irehel, Zürich, Schweiz, (4) Klinik für Kardiologie, Medizinische Hochschule Hannover, (5) Abteilung für experimentelle Hämatologie, Medizinische Hochschule Hannover, (6) Abteilung für kardiovaskuläre Erkrankungen und Veselius Research Center, Flemish Institute for Biotechology, Katholische Universität Leuven, Belgien, (7) Center for Heart Failure Research, Cardiovascular Research Institute Maastricht (CARIM), Universitätsklinik Maastricht, Niederlande und (keinem Autor zugeordnet) das Institut für Virologie, Campus Benjamin Franklin, Charité: Universitätsmedizin Berlin

Zeitschrift: Circulation 2010: 122, 2688-2698

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4261



Dokument 893Titel: Einfluß von Azidämie und Hypoxämie auf andauernde veno-venöse Hämofiltration in einem Schweine-Modell
Hintergrund: Probleme, die bei Blutwäschepatienten auftreten können, werden bei Schweinen untersucht.
Tiere: 18 Schweine
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden an der Forschungseinrichtung für experimentelle Medizin der Charité: Berlin statt. Die jungen männlichen Schweine (37-42 kg) nicht genannter Herkunft werden in drei Gruppen à: sechs Schweine aufgeteilt. Nach zwölfstündigem Fasten werden sie unter Narkose auf dem Rücken liegend fixiert. Es werden insgesamt vier Verweilschläuche (Katheter) in verschiedene Blutgefäße an Hals und Hinterbeine gelegt, um darüber Flüssigkeit zu verabreichen, Blutdruck und –fließeigenschaften zu messen, Blutproben zu entnehmen und die Tiere an ein Blutfiltersystem anzuschließen. Mittels Aufschneiden der Bauchdecke wird ein weiterer Schlauch in der Blase angebracht. Einer der drei Gruppen wird dann über mehrere Stunden eine schwache Säurelösung in die Vene verabreicht; bei der zweiten Gruppe wird zusätzlich der Sauerstoffanteil im Beatmungsgas so vermindert, dass eine Sauerstoff-Unterversorgung entsteht. Die dritte Gruppe erhält nur Kochsalzlösung. Nach fünf Stunden werden alle Schweine an ein Blutfiltersystem ("Blutwäsche") angeschlossen und drei Stunden lang daran belassen. Während dieser Prozeduren werden wiederholt verschiedene Blutmesswerte bestimmt, die die Blutgerinnungsfunktion im Bezug auf jeweiligen Säure- und Sauerstoffgehalt des Blutes messen sollen. Am Ende der Untersuchungen werden die Schweine durch Injektion eines Giftes getötet und seziert. Die Arbeit wurde unterstützt durch Gelder von der Else-Fresenius-Stiftung, von Gambro-Dialysatoren, Hechingen, und von der Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Bad Homburg.

Bereich: Nierenforschung, Biochemie, Physiologie

Originaltitel: Influence of acidemia and hypoxemia on CVVH heamocompatibility in a porcine model

Autoren: Janis R. Bedarf (1), Martin Russ (1), Sascha Ott (1), Tobias Keckl (1), Michael Kirschfink (2), Juliane K. Unger (1)*

Institute: (1) Forschungseinrichtungen für experimentelle Medizin (FEM), Charité: Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Krahmerstr. 6 – 10, 12207 Berlin, (2) Institut für klinische Immunologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Nephrology Dialysis Transplantation 2010: 25, 2960-2969

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4260



Dokument 894Titel: Wiederangleichung des Verhaltens von Dschungarischen Hamstern (Phodopus sungorus) mit unterschiedlichen Biorhythmus-Phenotypen nach einer änderung des Licht-Dunkel-Rhythmuses
Hintergrund: Untersuchungen zum Tag-Nacht-Rhythmus von Hamstern.
Tiere: 60 Hamster (Dschungarische Hamster)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden Hamster zweier im Institut gezüchteter Zuchtlinien verwendet: Wildtyp-Hamster, bei denen nicht verwandte Tiere verpaart werden und DAO-Hamster, die durch Inzucht (Geschwister-Verpaarung) einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus aufweisen. Hamster aus beiden Gruppen werden einmal einer um 6 Stunden verlängerten oder verkürzten Lichtphase ausgesetzt. Ihre Bewegungsaktivitäten davor und danach werden mittels Infrarotschranken im Käfig registriert. Es wird beobachtet, inwieweit sich die Tiere wieder an den normalen Licht-Dunkel-Rhythmus angleichen. Die Wildtyp-Hamster können dies schneller als die Inzucht-Tiere, die unregelmäßig herumlaufen. In einem anderen Experiment werden die Hamster beider Gruppen nachts zu unterschiedlichen Zeitpunkten durch Lichtblitze in ihrem normalen Rhythmus gestört. Es wird ebenfalls beobachtet, inwieweit die Tiere zu ihrem normalen Rhythmus zurückkehren. Eine Tötung der Hamster wird nicht erwähnt.

Bereich: Biorhythmusforschung, Verhaltensforschung, Tierphysiologie

Originaltitel: Re-entrainment behavior of Dschungarian Hamsters (phodopus sungorus) with different rhythmic phenotype following light-dark shifts

Autoren: Konrad Schöttner, Antje Limbach, Dietmar Weinert

Institute: Institut für Biologie/Zoologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Domplatz 4, 06108 Halle

Zeitschrift: Chronobiology International 2011: 28 (1), 58-69

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4259



Dokument 895Titel: Transplantation von CD6-freien Stammzellen aus dem peripheren Blut nach DLA-haploidentischer Knochenmarkstransplantation in einem präklinischen Modell der Stammzelltransplantation trägt zum Anwachsen und zur Toleranz bei
Hintergrund: Transplantation von Stammzellen zur Behandlung von Leukämie.
Tiere: 11 Hunde (Beagles)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Beagle-Hunde stammen aus der Zucht des Helmholtz-Zentrums, Neuherberg. Es gibt Transplantat-Spender und –Empfänger. Zu den 10 Empfängern kommen eine ungenannte Anzahl weiterer Hunde als Spender hinzu. Empfänger und Spender sind jeweils Geschwister.

Den Spendern wird unter Narkose Knochenmark aus dem Ober- und Unterarmknochen entnommen. Die Empfänger erhalten zunächst Antikörper injiziert, die zuvor in Kaninchen produziert wurden. Den Kaninchen werden Thymuszellen von Hunden in die Blutbahn injiziert. Sie bilden Antikörper dagegen. Diese werden aus dem Blut der Kaninchen isoliert und den Empfänger-Hunden gespritzt. Die Hunde werden mit Röntgenstrahlen bestrahlt, um die körpereigene Immunabwehr zu schwächen. Außerdem erhalten sie zweimal täglich ein Immunsuppressivum per Schlundsonde eingegeben, ein Medikament, das die Immunabwehr des Körpers herabsetzt. Dann erfolgt die Transplantation der Knochenmarkszellen, die den Geschwistern entnommen worden waren, indem diese in die Blutbahn der Empfänger injiziert werden. Die Behandlung mit dem immunsuppressivem Medikament wird über 30 Tage fortgeführt. Fünf der 11 Hunde sterben. Einer stirbt bereits nach sechs Tagen an einer Darmeinstülpung, einer stirbt nach 24 Tagen, weil das Transplantat nicht angeht, zwei sterben aufgrund der Abstoßungsreaktion, einer stirbt während einer Narkose am Tag 63 nach der Transplantation. Bei den überlebenden sechs Tieren werden regelmäßig Blut und Knochenmark untersucht. Sie überleben mehr als ein Jahr und sind noch am Leben als der Artikel geschrieben wurde.

Die Arbeit wurde unterstützt von der Deutschen Krebshilfe e.V. und der Dr. Mildred-Scheel-Stiftung.

Bereich: Transplantationsmedizin, Stammzellforschung

Originaltitel: Transplantation of CD6-depleted peripheral blood stem cells after DLA-haploidentical bone marrow transplantation contributes to engraftment and tolerance in a preclinical model of stem cell transplantation

Autoren: Julia Zorn (1,2,3)*, Sabine Schwamberger (1,2), Werner Panzer (4), Heiko Adler (1), Hans-Joachem Kolb (1,2)

Institute: (1) Helmholtz-Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Institut für Molekularimmunologie, Clinical Cooperation Group Hematopoietic Cell Transplantation, Marchioninistr. 25, 81377 München, (2) Medizinische Klinik III, Klinikum Großhadern, Marchioninistr. 15, 81377 München, (3) Helmholtz-Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Abteilung für Vergleichende Medizin, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg, (4) Helmholtz-Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Research Unit Medical Radiation Physics and Diagnostics, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg

Zeitschrift: Veterinary Immunology and Immunopathology 2011: 144, 27-35

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4258



Dokument 896Titel: Kombinierte In-vivo-/In-silico-Studie zur den mechanobiologischen Mechanismen der endochondralen Knochenbildung bei der Knochenheilung
Hintergrund: Untersuchungen zum Verständnis der Mechanismen der Knochenheilung.
Tiere: 32 Schafe (Merino-Mix-Schafe)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Schafe ungenannter Herkunft werden unter Narkose operiert. An jeweils einem Vorderbein wird das Schienbein durchtrennt und ein 3 mm breites Stück Knochen herausgeschnitten. Die Knochenenden werden mit einem Abstand von 3 mm wieder zusammengesetzt. Dazu wird ein sogenannter externer Fixateur angelegt: Je drei dicke Drähte werden in die obere und untere Hälfte des Knochen gebohrt. Die sechs Drähte werden durch Querstreben und mit Schrauben außerhalb des Beines zusammengehalten. Nach 2, 3, 6 und 9 Wochen werden jeweils einige Schafe getötet, um die Knochenheilung gewebekundlich zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Knochenheilung, Knochenchirurgie

Originaltitel: Combined in vivo / in silico study of mechanobiological mechanisms during endochondral ossification in bone healing

Autoren: Florian Witt (1,2)*, Ansgar Petersen (1,2), Robin Seidel (1,2), Andreas Vetter (3), Richard Weinkamer (3), Georg N. Duda (1,2)

Institute: (1) Julius-Wolff-Institut, Charité: – Universitätsmedizin Berlin, (2) Centrum für muskuloskeletale Chirurgie (CMSC), Charité: – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Campus Virchow – Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin und Klinik für Orthopädie, Campus Charité: Mitte, Schumannstr. 20/21, 10117 Berlin, (3) Abteilung für Biomaterial, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Research Campus Golm, 14476 Potsdam

Zeitschrift: Annals of Biomedical Engeneering 2011: 39 (10), 2531-2541

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4257



Dokument 897Titel: Blockade des Endothelin-Rezeptors Subtype A beeinflusst nicht die hämodynamische Wiederherstellung während einer Anästhesie mit Xenon/Remifentanil oder Isofluran/Remifentanil
Hintergrund: Auswirkung einer akuten Blutung unter Narkose auf verschiedene Messwerte der Körperfunktionen.
Tiere: 6 Hunde (Beagles)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die weiblichen, 2-Jahre alten Beagle-Hunde werden jeweils für vier Experimente im Abstand von 14-42 Tagen verwendet. Es werden mehrere Katheter (Plastikschläuche) in Hals- und Beinvenen gelegt. Die Tiere werden narkotisiert, wobei je nach Experiment unterschiedliche Kombinationen von Narkosegas zum Einsatz kommen. Aus dem Katheter in der Halsvene werden 20 ml pro kg Blut, also etwa 260 ml pro Hund innerhalb von 5 Minuten abgelassen, um eine akute Blutung bei einer Operation zu simulieren. Es werden verschiedene Messungen durchgeführt. Nach einer Stunde wird das Blut wieder zurück infundiert. Eine Tötung der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Endothelin receptor subtype A blockade does not affect the haemodynamic recovery from haemorrhage during xenon/remifentanil or isoflurane/remifentanil anaesthesia in dogs

Autoren: Roland C.E. Francis (1)*, Claudia Höhner (2), Adrian Klein (1), Udo X. Kaisers (2), Philipp A. Pickerodt (1), Willehad Boemke (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Charite – Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin

Zeitschrift: Veterinary Anaesthesia and Analgesia 2010: 37. 258-268

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4256



Dokument 898Titel: Allograft-Transplantation kombiniert mit systemischer Verabreichung von FK506 bewirkt eine größere funktionelle Wiederherstellung als eine Kanalimplantation bei einem Rattenmodell der Ischiasnervenschädigung
Hintergrund: Vergleich zweier chirurgischer Behandlungsmethoden von Nervdefekten.
Tiere: 30 Ratten
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten zweier verschiedener Stämme (Lewis und Dark Agouti) werden von der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen, bezogen. Die Tiere werden in drei Gruppen zu je 10 Tieren (jeweils 5 von jedem Stamm) eingeteilt. Gruppe 1 wird nicht operiert und dient als Kontrolle. Die Ratten in Gruppe 2 und 3 werden unter Narkose operiert. Der Haut im Bereich des linken Oberschenkels wird aufgeschnitten. Der Gesäßmuskel wird gespalten, um an den Ischiasnerv zu gelangen. Aus dem Ischiasnerv wird ein 15 mm langes Stück herausgeschnitten. Bei den Ratten in Gruppe 2 wird die Lücke mit einem kommerziell erhältlichen Ersatzstück aus Rindersehnen gefüllt und auf beiden Seiten an den Nerv der Ratte angenäht. Die Tiere in Gruppe 3 erhalten ein Stück Ischiasnerv von Ratten des jeweils anderen Stammes. Dieses wird ebenfalls eingenäht. Muskel und Haut werden chirurgisch verschlossen. Gruppe 3 wird mit einem Immunsuppressium (FK506) behandelt, um die Abstoßungsreaktion des Transplantats zu unterdrücken. Nach 4, 8, 12 und 16 Wochen wird der Gang aller Ratten getestet. Dazu werden die Hinterpfoten in Tinte getaucht und die Ratte wird auf weißem Papier laufen gelassen. Die Abstände der Fußabdrücke werden vermessen, um Rückschlüsse auf den Heilungsprozess zu erhalten. 16 Wochen nach der Operation werden die Ratten durch Injektion eines Giftes getötet. Die Ischiasnerven werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Allografting combined with systemic FK506 produces greater functional recovery than conduit implantation in a rat model of sciatic nerve injury

Autoren: Jan Rustemeyer (1,2)*, Ursula Dicke (2)

Institute: (1) Klinikum Bremen, CMFS, St. Jürgen Straße, 28177 Bremen, (2) Abteilung für Neurowissenschaften, Universität Bremen

Zeitschrift: Journal of Reconstructive Microsurgery 2010: 26, 123-130

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4255



Dokument 899Titel: MHC-haploidente Stammzelltransplantation mit nativem Knochenmark und CD6-depletierten Blutstammzellen beim Hund als präklinisches Modell
Hintergrund: Modifizierung (Senkung der Ganzkörperbestrahlung) einer bei menschlichen Leukämie-Patienten eingesetzten Behandlungsmethode mittels Ganzkörperbestrahlung und Stammzelltransplantation.
Tiere: 16 Hunde (Beagles)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Hunde wurden am Helmholtz-Zentrum München, Neuherberg, gezüchtet. Ebenfalls fanden dort die Bestrahlungen der Tiere statt. Für die weiteren Versuche wurden die Tiere ins Hämatologikum des Klinikums Großhadern gebracht.

Sieben Hunde dienen als "Spender", 9 als "Empfänger" von Stammzelltransplantaten. Die Spender sind männlich, die Empfänger weiblich.

Den Spendern werden unter Narkose Knochenmarkszellen entnommen. Dazu wird mit langen Nadeln in Becken, Oberarm- und Oberschenkelknochen gestochen. Außerdem werden Knochenmarkstammzellen aus Blutproben gewonnen, die zuvor durch Injektion von Faktoren aus dem Knochenmark ins Blut ausgeschwemmt wurden. Diese Stammzellen werden mit einem Blutfaktor aus Kaninchenblut zusammengebracht, wodurch bestimmte Zellen (CD6-Zellen) zerstört werden.

Die Empfänger erhalten zunächst Antikörper aus Kaninchen in eine Vene injiziert. Außerdem werden die Darmbakterien abgetötet. Die Hunde werden unter Narkose je nach Gruppe unterschiedlich stark ganzkörperbestrahlt: 3 Hunde bekommen 3 x 3,3 Gy Bestrahlung, 4 Hunde 2 x 3,3 Gy und 2 Hunde 1 x 3,3 Gy. Dann werden sie zweimal täglich mit dem Immunsuppressivum Ciclosporin A behandelt, das die Abstoßungsreaktion verhindern soll. Als Nebenwirkung der Ciclosporin-Behandlung bekommt eine Hündin aus Gruppe 2 schwerste Symptome (hochgradig gestörtes Allgemeinbefinden, blutiger Durchfall) und wird am Tag 6 des Experiments getötet.

Die anderen Hunde erhalten nun die aus den Knochen der Spender gewonnenen Stammzellen transplantiert. Ein Teil der Tiere erhalten zusätzlich die aus dem Blut der Spender gewonnenen Stammzellen.

Bei den Tieren kommt es zu unterschiedlich ausgeprägten Symptomen, die auf die Strahlenkrankheit, die Ciclosporin-Behandlung und/oder die Abstoßungsreaktion zurückzuführen sind. Die Tiere leiden zum Teil unter Bauchschmerzen, Appetitmangel, blutiges Erbrechen, blutigen Durchfällen, Fieber über 40 Grad C, Hautrötungen mit Krustenbildung an Ohren, Innenseite der Oberschenkel und Rücken sowie schwere Leberschäden. Eine Hündin zeigt zudem eine hochgradige Lahmheit vorne links, Schmerzhaftigkeit im Bereich des linken Auges und des Oberkiefers. Sie wird zur Operation in die Medizinische Tierklinik der Universität München gebracht, wo sie in Narkose an einem plötzlichen Herzstillstand stirbt.

Eine andere Hündin zeigt Gleichgewichtsstörungen und wird blind. Bei einigen Hunden bessern sich die Symptome nach einiger Zeit, andere haben deutlich weniger Symptome.

Anfangs wird den Hunden täglich Blut entnommen sowie am Tag 20, 50, 100 und dann im jährlichen Abstand Knochenmark aus dem Becken. Die überlebenden Tiere werden vermutlich nicht getötet, sondern weiter langzeit beobachtet.

Die Autorin schreibt in der Danksagung am Ende ihrer Doktorarbeit: "Nicht zu vergessen die Hunde, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Vor allem Sophy, Minni, Lexi, Chocolate, Mia, Ruby, Petite, Daisy und Schmuserl, die Hauptdarsteller dieser Arbeit".

Bereich: Stammzellforschung

Originaltitel:

Autoren: Sabine Schwamberger (Leitung: Hans-Jochem Kolb, eingereicht über: Johannes Hirschberger)

Institute: Klinische Kooperationsgruppe Hämatopoetische Zelltransplantation der III. Medizinischen Klinik des Klinikums Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München und Helmholtz-Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Zeitschrift: Veterinärmedizinische Dissertation der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2009

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4254



Dokument 900Titel: Wirkung von über die Nase verabreichtem Dopamin auf die Verhaltensasymetrie von Ratten mit einseitiger 6-Hydroxydopamin-Schädigung eines bestimmten Hirnbereichs
Hintergrund: Wirkweise von in die Nase verabreichtem Dopamin (Nervenbotenstoff) bei hirngeschädigten Ratten.
Tiere: 31 Ratten
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Wistar stammen aus der Tierversuchsanlage der Universität Düsseldorf. Unter Narkose wird bei den Tieren der Kopf in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten. Auf der linken Hirnseite wird ein Loch in den Schädelknochen gebohrt, durch das eine Substanz in das Hirngewebe injiziert (6-OHDA) wird, die bestimmte Nervenzellen schädigt. So sollen Parkinson-Symptome simuliert werden. Tiere mit einer solchen, einseitigen Hirnschädigung drehen sich im Kreis und zwar entgegengesetzt zur Schädigung, in diesem Fall also nach rechts. In der folgenden Woche erhalten die Tiere einmal täglich den Nervenbotenstoff Dopamin, das auch zur Behandlung von menschlichen Parkinson-Patienten eingesetzt wird, in die Nase gesprüht. Gleichzeitig wird täglich das Drehverhalten der Tiere mit einer Videokamera aufgezeichnet. Dazu werden die Tiere täglich 60 Minuten in eine Kiste ("offenes Feld"), gesetzt. Außerdem wird registriert mit welcher Vorderpfote die Ratten beim Aufrichten die Wand der Kiste berühren. In den folgenden Tagen werden den Ratten weitere Substanzen gespritzt und es wird das Drehverhalten beobachtet. Schließlich werden die Ratten mit CO2 betäubt und durch Köpfen (Dekapitation) getötet.

Bereich: Neurobiochemie, Parkinson-Forschung

Originaltitel: Effects of intranasally applied dopamine on behavioral asymmetries in rats with unilateral 6-hydroxdopamine lesions of the nigro-striatal tract

Autoren: M.E. Pum (1)*, S. Schäble (1), H.E. Harooni (3), B. Topic (1), M.A. De Souza Silva (1), J.-S. Li (2), J.P. Huston (1), C. Mattern (4)

Institute: (1) Institut für Physiologische Psychologie und Zentrum für Biologische und Medizinische Forschung, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf, (2) Department of Psychology, National Chung Cheng University,. Taiwan, (3) Departments of Physiology, School of Biology, University of Teheran, Iran, (4) M et P Pharma AG, Stans, Schweiz

Zeitschrift: Neuroscience 2009: 162, 174-183

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4253



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen