Facebook
Twitter
Youtube
Instagram

Datenbank Tierversuche

Ihre Abfrage

5108 Ergebnisse wurden gefunden

Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen und zum Markieren und Kopieren von Textstellen bitte hier klicken >>

Dokument 931Titel: Glutaminsynthetase wird nitriert und ihre Aktivität verringert während wiederholter Anfallsaktivität bei dem Pentylentetrazol-Epilepsie-Modell
Hintergrund: Details im Gehirn von Ratten während eines künstlich ausgelösten epileptischen Anfalls.
Tiere: 43 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Es werden 43 männliche Wistar-Ratten ungenannter Herkunft verwendet. Die Tiere werden in drei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 erhält jeden zweiten Tag eine wirkungslose Kochsalzlösung in die Bauchhöhle injiziert. Gruppe 2 bekommt ebenfalls jeden zweiten Tag eine Chemikalie (Pentylentetrazol) in die Bauchhöhle injiziert, die bei den Tieren epileptische Anfälle auslöst. Bei manchen Ratten beginnen die Anfälle gleich nach der ersten Injektion. Bei anderen Tieren sind 2 oder 3 Injektionen nötig. Die Ratten werden einzeln in Käfigen gehalten, die auf einem Erschütterungsmessgerät steht, um die Intensität und Dauer der Anfälle zu registrieren. Die Anfälle dauern unterschiedlich lange, zwischen 40 und 180 Minuten. Die Injektionen werden 14 Tage fortgeführt. Dann werden die Ratten narkotisiert und mit einer Fixierungsflüssigkeit durchströmt und getötet.

Die Tiere der Gruppe 1 werden ebenfalls nach 14 Tagen getötet. Die Ratten aus Gruppe drei erhalten einmalig eine andere Substanz (L-Methionin-Sulfoximin) gespritzt. Diese Tiere werden 24 Stunden später getötet. Bei allen Ratten wird das Gehirn in dünne Scheiben geschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Epilepsieforschung

Originaltitel: Glutamine synthetase becomes nitrated and its activity is reduced during repetitive seizure activity in the pentylentetrazole model of epilepsy

Autoren: Hans-J. Bidmon (1)*, Boris Görg (2), Nicola Palomero-Gallagher (3), Axel Schliecher (1), Dieter Häussinger (3), Erwin J. Speckmann (4), Karl Zilles (1,3,5)

Institute: (1) C. & O. Vogt Institut für Hirnforschung, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsstraße, 40225 Düsseldorf, (2) Abteilung für Gastroenterologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, (3) Institut für Neurowissenschaften und Biophysik (INB-3), Forschungszentrum Jülich, (4) Institut für Physiologie I, Westfälische-Wilhelms-Universität Münster, (5) Biomedizinisches Forschungszentrum BMFZ, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Zeitschrift: Epilepsia 2008: 49 (10), 1733-1748

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4286



Dokument 932Titel: Computertomographie-Angiographie – Die Wirkung verschiedener Treiber-Flußraten, -Volumen und –Flüssigkeiten auf die Verbesserung des Kontrasts
Hintergrund: Es soll untersucht werden, welche Flüssigkeiten in welcher Menge und Geschwindigkeit in die Blutbahn injiziert werden müssen, um ein Kontrastmittel schneller voranzutreiben. Die Autoren bemerken, dass im Vergleich mit Menschen kleinere Mengen Kontrastmittel und Treiberflüssigkeit verwendet wurden und dass deswegen ein "direkter Vergleich der Ergebnisse begrenzt" ist.
Tiere: 5 Hunde (Beagles)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Den fünf Beaglehunden wird unter Narkose ein Kontrastmittel für die Blutgefäßdarstellung (Angiographie) in einer Vene eines Vorderbeins injiziert. Anschließend wird ein Treiber (Chaser) injiziert, eine Flüssigkeit, die das Kontrastmittel schneller in Richtung Herz treiben soll. Es werden verschiedene Sorten Treiber in unterschiedlichen Mengen und unterschiedlicher Geschwindigkeit injiziert. Bei jedem Hund werden alle Variationsmöglichkeiten getestet. Nach der Injektion des Treibers werden Aufnahmen mit einem Computertomographen gemacht. Zwischen jedem Test liegen mindestens drei Tage. Insgesamt dauern die Versuche drei Wochen. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Computed tomography angiography – The effect of different chaser flow rates, volumes, and fluids on contrast enhancement

Autoren: Florian F. Behrendt (1,2)*, Gregor Jost (3), Hubertus Pietsch (3), Sebastian Keil (1), Felix M. Mottaghy (2), Rolf W. Günther (1), Andreas M. Mahnken (1,4)

Institute: (1) Radiologie, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Pauwelstr. 30, 52057 Aachen, (2) Nuklearmedizin, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, Aachen, (3) Bayer Schering Pharma AG, Berlin, (4) Abteilung für Angewandte Medizintechnik, Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik, RWTH Aachen, Aachen

Zeitschrift: Investigative Radiology 2011: 46 (4), 271-276

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4285



Dokument 933Titel: Die Tumorentwicklung bei einer ulzerativen Kolitis der Maus hängt ab von MyD88-Signalen der F4/80+CD11b high Gr1low-Makrophagen des Kolons
Hintergrund: Um der Frage nachzugehen, warum Patienten mit chronischer ulzerativer Kolitis (Dickdarmentzündung) häufig Darmtumoren ausbilden, wird ein "Mausmodell" entwickelt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden teilweise an der Universität Regensburg und teilweise am National Institute of Allergy and Infectious Diseases, USA, statt. Die Mäuse (Zuchtlinie BALB/c) stammen von den Versuchstierzüchtern Jackson Laboratories, Bar Harbor, USA, sowie Charles River (ohne Nennung des Landes). Gentechnisch veränderte Mäuse werden von der Universität Osaka, Japan, bezogen. Diesen Tieren fehlt ein Gen, das für einen bestimmten Entzündungsfaktor zuständig ist.

Bei genmanipulierten und "normalen" BALB/c-Mäusen wird alle 7 Tage unter leichter Narkose ein Katheter 4 cm in den Mastdarm eingeführt, um eine Gewebe reizende Substanz in den Darm zu spritzen. Es entwickelt sich eine chronische Dickdarmentzündung (Kolitis). Einigen Gruppen von Mäusen wird kurz zuvor zusätzlich eine Krebs auslösende Substanz in die Bauchhöhle injiziert. Bei diesen Tieren entwickelt sich ein Darmtumor. Zwanzig Tage nach Beginn der Auslösung der Kolitis werden Gruppen von Mäusen mit verschiedenen Antikörpern von Ratte oder Ziege durch Eintropfen in die Nase behandelt. Die Antikörper sollen bestimmte Entzündungsfaktoren blockieren. Die Behandlung erfolgt jeden zweiten Tag oder einmal wöchentlich.

Genmanipulierte und nicht manipulierte ("Wild-Typ") Mäuse werden getötet, um Knochenmarkszellen zu gewinnen. Weitere Mäuse beider Gruppen erhalten zweimal 5 Gy Röntgenstrahlung, um das Immunsystem zu schwächen. Den immungeschwächten Mäusen werden anschließend die Knochenmarkszellen entweder von genmanipulierten oder Wild-Typ-Mäusen in eine Vene injiziert. Es entstehen Chimären, Mischwesen, die Erbgut beider Mäusegruppen enthalten. Es ist unklar, was weiter mit diesen Mäusen geschieht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Entzündungsforschung, Molekularmedizin

Originaltitel: Tumor development in murine ulcerative colitis depends on MyD88 signaling of colonic F4/80+CD11b high Gr1low macrophages

Autoren: Gabriela Schiechl (1), Bernhard Bauer (1), Ivan Fuss (2), Sven A. Lang (1), Christian Moser (1), Petra Ruemmele (3), Stefan Rose-John (4), Markus F. Neurath (5), Edward K. Geissler (1), Hans-Jürgen Schlitt (1), Warren Strober (2), Stefan Fichtner-Geig (1)*

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität Regensburg, Franz-Josef-Strauss-Allee 11, 93053 Regensburg, (2) Mucosal Immunity Section, Laboratory of Host Defenses, National Institute of Allergy and Infectious Diseases, NIH, Bethesda, Maryland, USA, (3) Institut für Pathologie, Universität Regensburg, Regensburg, (4) Institut für Biochemie, Universität Kiel, (5) Medizin I, Universitätsklinikum Erlangen, Erlangen

Zeitschrift: Journal of Clinical Investigation 2011: 21(5), 1692-1708

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4284



Dokument 934Titel: Die cAMP-Zielsequenzen enhCRE und CNRE spüren eine niedrige Salzzufuhr zur Erhöhung der Genexpression von humanem Renin in vivo
Hintergrund: Untersuchung molekularer Mechanismen in der Niere.
Tiere: 36 Mäuse (weit mehr als)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Mittels gentechnischer Methoden werden Mäuse "hergestellt", die ein menschliches Gen aufweisen, das bei der Regulation des Blutdrucks eine Rolle spielt. Einigen Mäusen wird ein mit einem Wirkstoff (Isoproterenol) getränktes Plättchen unter die Haut gepflanzt, das den Wirkstoff in den folgenden zwei Tagen kontinuierlich abgibt. Eine andere Gruppe Mäuse erhält Plättchen mit einer wirkungslosen Substanz. Weitere Gruppen von Mäusen erhalten 10 Tage lang Futter mit unterschiedlichem Salzgehalt: Normal (0,2 %), niedrig (0,03 %) oder hoch (4 %). Eine Gruppe Mäuse wird über 7 Tage das Blutdruckmedikament Enalapril ins Trinkwasser verabreicht. Schließlich werden alle Mäuse unter Isofluran-Narkose durch Genickbruch getötet, um ihre Nieren zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Nierenforschung, Molekularmedizin

Originaltitel: cAMP target sequences enhCRE and CNRE sense low-salt intake to increase human renin gene expression in vivo

Autoren: Michael Desch (1), Sabine Harlander (1), Björn Neubauer (1), Melanie Gerl (1), Stephanie Germain (2), Hayo Castrop (1), Vladimir T. Todorov (1,3)*

Institute: (1) Physiologisches Institut, Universität Regensburg, 93040 Regensburg, (2) Experimental Medicine Unit, INSERIM U833 – College de France, Paris, Frankreich, (3) Labor für Experimentelle Nephrologie, Nephrologische Klinik, Universitätsklinik Carl Gustav Carus Dresden, 01307 Dresden

Zeitschrift: Pflügers Archiv – European Journal of Physiology 2011: 461, 567-577

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4283



Dokument 935Titel: Die Renin-Expression in großen Blutgefäßen der Niere während der fötalen Entwicklung hängt von funktionalen ß1/ß2-adrenergen Rezeptoren ab
Hintergrund: Untersuchung molekularer Mechanismen bei der Entwicklung der Nieren.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Experimente werden vom National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases genehmigt und fanden offensichtlich unter deutscher Federführung in den USA statt.

Es werden Knockout-Mäuse verwendet, denen durch gentechnische Manipulation ein bestimmter Rezeptor in der Niere fehlt. Die Tiere stammen von den Jackson Laboratories, Bar Harbor, USA. Die Mäuse werden über mehrere Generationen gezüchtet. Einige der Knockout-Mäuse werden mit "normalen" Mäusen des Zuchtlinie C57B16 gekreuzt. Ihre Nachkommen weisen den Gendefekt zum Teil nicht auf und werden als "Wildtyp" bezeichnet. Die Gentotypisierung, d.h. die Feststellung, ob die Mäuse den gewünschten Gendefekt aufweisen oder nicht, erfolgt mittels einer Gewebeprobe. Dazu wird ein kleines Stück des Schwanzes abgeschnitten. Aus beiden Gruppen werden die Feten schwangerer Mäuse sowie Mäusebabys kurz nach der Geburt getötet, um ihre Nieren zu untersuchen. Weitere Knockout- und Wildtyp-Mäuse erhalten 10 Tage lang Futter mit einem besonders niedrigen Salzgehalt. Außerdem wird ihnen das Bluthochdruckmedikament Enalapril ins Trinkwasser gemischt. Die Tiere werden auf nicht genannte Weise getötet, um ihre Nieren zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Nierenforschung, Molekularmedizin

Originaltitel: Renin expression in large renal vessels during fetal development depends on functional ß1/ß2-adrenergic receptors

Autoren: Björn Neubauer (1), Katharina Machura (1), Jürgen Schnermann (2), Charlotte Wagner (1)*

Institute: (1) Physiologisches Institut, Universität Regensburg, 93040 Regensburg, (2) National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases, National Institutes of Health, Bethesda, Maryland, USA

Zeitschrift: American Journal of Physiology – Renal Physiology 2011: 301, F71-F77

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4282



Dokument 936Titel: Vermindertes Schmerzempfinden und veränderte Entzündungsreaktion bei Mäusen, denen der Kinin-B1-Rezeptor fehlt
Hintergrund: Untersuchung der Funktion eines Rezeptors bei der Schmerz- und Entzündungsreaktion.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Durch Genmanipulation werden Knockout-Mäuse "hergestellt", denen das Gen für einen bestimmten Rezeptor fehlt. Um die Funktion des Rezeptors zu ergründen, wird eine Reihe von Experimenten jeweils mit Gruppen von Knockout-Mäusen und zum Vergleich mit Gruppen von "normalen" Mäusen ohne Gendefekt durchgeführt.

Den Mäusen werden unter Narkose fünf Stunden lang entzündungsauslösende Bakterienbestandteile in die Blutbahn injiziert. Andere Mäuse erhalten zur Kontrolle eine Kochsalzlösung injiziert. Anschließend werden die Tiere getötet, um Untersuchungen an ihren Muskeln durchzuführen.

Unter Narkose wird eine Kanüle (Plastikschlauch) in eine Halsarterie eingeführt. Das andere Ende des Schlauches wird mit einem Blutdruckmessgerät verbunden. Die Tiere erwachen aus der Narkose und es wird der Blutdruck gemessen. Bei anderen Mäusen wird die Narkose aufrechterhalten und es werden wiederum Bakterienbestandteile in eine Beinvene injiziert. Gleichzeitig wird der Blutdruck gemessen.

Mäusen wird Carrageen, eine reizende Algenlösung in den Brustkorb gespritzt, um eine akute Brustfellentzündung auszulösen. Außerdem wird ein blauer Farbstoff in die Brusthöhle gespritzt, der Entzündungszellen anfärbt. Eine Stunde nach der Injektion wird die Entzündungsflüssigkeit, die sich in der Brusthöhle gebildet hat, abgesaugt und die blauen Entzündungszellen werden gezählt.

Um das Schmerzempfinden zu testen, werden verschiedene Tests durchgeführt. Mäusen werden reizende Substanzen wie Formalin oder Capsaicin (diese Substanz verleiht Chilischoten ihre extreme Schärfe) in eine Fußsohle gespritzt. In jeweils eine andere Fußsohle wird zum Vergleich Kochsalzlösung injiziert. Es wird die Zeit gemessen, die die Mäuse damit verbringen, ihre Pfoten zu lecken.

Andere Mäuse werden 30 Sekunden lang auf eine heiße Herdplatte (52,5, 55,5 oder 58,5 Grad Celsius) gesetzt. Es wird die Zeit gemessen, bis sie Schmerzreaktionen zeigen. Es wird ein Hitzstrahl auf den Schwanz einer Maus gerichtet und die Zeit gemessen, bis das Tier den Schwanz wegzieht. Weitere Mäuse werden getötet, um das Rückenmark zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Volkswagenstiftung, Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsche Forschungsgemeinschaft und Marie Curie Fellowship.

Bereich: Schmerzforschung, Entzündungsforschung, Molekularmedizin

Originaltitel: Hypoalgesia and altered inflammatory responses in mice lacking kinin B1 receptors

Autoren: Joao B, Pesquero (1,3), Ronaldo C. Araujo (1,3), Paul A. Heppenstall (2), Cheryl L. Stucky (2), Jose A. Silva, Jr. (1,3), Thomas Walther (1), Suzana M. Oliveira (1,3), Jorge L. Pesquero (1,4), Antonio C.M. Paiva (3), Joao B. Callixto (5), Gary R. Lewin (2), Michael Bader (1)*

Institute: (1) Arbeitsgruppe Molekulare Biologie und Peptidhormone, Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin, 13092 Berlin-Buch, (2) Arbeitsgruppe Wachstumsfaktoren und Regeneration, Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin, 13092 Berlin-Buch, (3) Department of Biophysics, Universidade Federal de Sao Paulo, Escola Paulista de Medicina, Sao Paulo, Brasilien, (4) Department of Physiology and Biophysics, Universidade Federal de Minas, Belo Horizonte, Brasilien, (5) Department of Pharmacology, Universidade Federal de Santa Catarina, Fiorianopolis, Brasilien

Zeitschrift: PNAS 2000: 97 (14), 8140-8145

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4280



Dokument 937Titel: Körperliche Bewegung und angereicherte Umgebung ergänzen sich in ihrer Wirkung auf die Nervenbildung im Hippocampus (bestimmter Hirnbereich) bei erwachsenen Mäusen
Hintergrund: Die Autoren finden heraus, dass die Kombination von körperlicher Aktivität und einer abwechslungsreiche Umgebung die Nervenneubildung im Gehirn bei Mäusen mehr stimuliert als eins davon allein.
Tiere: 40 Mäuse
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden von der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, bezogen. Die 40 weiblichen Mäuse werden in 4 Gruppen zu je 10 Tieren aufgeteilt. Die Beobachtungszeit wird in zwei Phasen zu 10 und 35 Tagen eingeteilt. Die Mäuse der Gruppe 1 werden in Phase 1 (10 Tage) und Phase 2 (35 Tage) unter standardisierten Bedingungen gehalten. Gruppe zwei wird in Phase 1 unter standardisierten und in Phase 2 unter angereicherten Bedingungen gehalten. Gruppe 3 erhält in Phase 1 ein Laufrad. Phase 2 ist standardisiert. Gruppe 4 hat in Phase 1 ein Laufrad und in Phase 2 angereicherte Haltungsbedingungen.

Weder die standardisierten noch die angereicherten Bedingungen werden beschrieben. Üblicherweise bedeutet "standardisiert", Plastikkästen mit Einstreu ohne jegliche Beschäftigungsmöglichkeiten. Eine "angereicherte" Haltung beinhaltet "Einrichtungsgegenstände" wie Papprollen, Klettergerüste oder ähnliches. An drei Tagen erhalten je 5 Mäuse aus jeder Gruppe eine Injektion einer Markierungssubstanz, die bestimmte Nervenzellen markiert, um sie so später bei den toten Mäusen sichtbar zu machen. Die jeweils anderen 5 Mäuse sind für eine Genexpressionsstudie bestimmt, die aber aus technischen Gründen nicht funktioniert. Am 45. Tag werden alle Mäuse narkotisiert und mit Formalin getötet. Ihre Gehirne werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Volkswagenstiftung unterstützt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Additive effects of physical exercise and environmental enrichment on adult hippocampal neurogenesis in mice

Autoren: Klaus Fabel (1,2,3), Susanne A. Wolf (2,3,4), Dan Ehninger (2,3), Harish Babu (2,3), Perla Leal-Galicia (1), Gerd Kempermann (1,2,3)*

Institute: (1) DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Tatzberg 47-49, 01307 Dresden, (2) Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Berlin-Buch, (3) Forschungsgruppe Volkswagenstiftung, Institut für Experimentelle Neurologie, Charité: Universitätsmedizin, Berlin, (4) Institut für Anatomie, Abteilung für Zell- und Neurobiologie, Universität Zürich, Zürich, Schweiz

Zeitschrift: Frontiers in Neuroscience 2009: 3, doi: 10.3389/neuro.22.002.2009

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4279



Dokument 938Titel: Selektive Aktivierung von Schmerzrezeptoren durch P2X-Rezeptor-Agonisten in normaler und entzündeter Rattenhaut
Hintergrund: Untersuchung der Funktion eines Rezeptors bei der Schmerz- und Entzündungsreaktion.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten wird Carrageen, eine reizende Substanz, die aus Algen gewonnen wird, in die Haut eines Hinterbeins gespritzt. Es entwickelt sich eine deutliche Entzündung und Schwellung der Haut. Drei bis vier Stunden später werden die Tiere durch Kohlendioxid-Vergasung getötet. Auf gleiche Weise werden auch unbehandelte Ratten getötet. Die eigentlichen Experimente erfolgen an einem Nervenpräparat des Hinterbeins.

Die Arbeit wurde durch das Max-Delbrück-Center und die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Schmerzforschung, Entzündungsforschung, Molekularbiologie

Originaltitel: Selective activation of nociceptors by P2X receptor agonists in normal and inflamed rat skin

Autoren: Sara G. Hamilton, Stephen B McMahon, Gary R. Lewin (1)* (die anderen Autorin sind keinem Institut zugeordnet)

Institute: (1) Arbeitsgruppe Wachstumsfaktoren und Regeneration, Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Center für Molekulare Medizin, Robert-Rössle-Str. 10, 13092 Berlin-Buch, (2) Centre for Neuroscience Research, Guy’s, King’s and St. Thomas’ School of Biomedical Sciences, London, Großbritannien

Zeitschrift: Journal of Physiology 2001: 534 (2), 437-445

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4278



Dokument 939Titel: Abwesenheit eines Histamin-induzierten Juckreizes beim Afrikanischen Nacktmull und „Rettung“ durch Substanz P
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen des Juckreizes bei Mäusen und Nacktmullen. Ergebnis: Mäuse kratzen sich nach Histamininjektion oft, Nacktmulle nicht.
Tiere: 80 Tiere verschiedener Arten (Mindestens 40 Mäuse und 40 Afrikanische Nacktmulle)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden in den USA und Berlin genehmigt. Welcher Teil des Experiments wo durchgeführt wurde, lässt sich nicht ermitteln. Bei den Mäusen und Nacktmullen wird Histamin in die Haut zwischen den Schulterblättern gespritzt. Dann wird 20 Minuten lang beobachtet, wie oft sich die Tiere mit der Hinterpfote an der Injektionsstelle kratzen. Es werden verschiedene Dosierungen Histamin getestet. Bei weiteren Gruppen von Mäusen und Nacktmullen wird eine Substanz (ein Faktor, der in den Nervenfasern des Rückenmarks von Nacktmullen fehlt) in das Rückenmark injiziert, allein oder in Kombination mit der Histamin-Spritze. Wieder wird das Juckverhalten geprüft. Schließlich werden einige Mäuse und Nacktmulle (oder alle?) auf nicht genannte Weise getötet, um die Nervenfasern des Rückenmarks zu untersuchen.

Bereich: Molekularbiologie, Physiologie

Originaltitel: Absence of histamine-induced itch in the African naked mole-rat and „rescue“ by Substance P

Autoren: Ewan St. John Smith (1)*, Gregory RC Blass (2), Gary R. Lewin (1), Thomas J. Park (2)

Institute: (1) Abteilung für Neurowissenschaften, Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, (2) Department of Biological Sciences, University of Illinois at Chicago, Chicago, IL, USA

Zeitschrift: Molecular Pain 2010: 6, 29 (www.molecularpain.com/content/6/1/29)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4277



Dokument 940Titel: Tumorabstoßung durch lokale Interferon-Gamma-Induktion in bestehenden Tumoren geht einher mit Zerstörung und Zellzerfall von Blutgefäßen
Hintergrund: Test eines Krebsmittels. Die Mäuse sterben an der Therapie, wenn diese später einsetzt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Es werden genmanipulierte Mäuse verwendet, die zum Teil von Charles River Laboratories, Sulzfeld, und zum Teil von den Jackson Laboratories, USA, stammen. Sie werden in der Forschungseinrichtung für Experimentelle Medizin (FEM) der Charité: Berlin weiter gezüchtet. Den Tieren werden Krebszellen (Plasmozytom) von anderen Mäusen in die Flanke injiziert. Zu verschiedenen Zeitpunkten wird mit einer Therapie begonnen, indem eine Testsubstanz in das Trinkwasser der Tiere gemischt wird. Je nach Zeitpunkt kommt es zu unterschiedlichen Reaktionen. Wird die Therapie am Tag der Krebsinjektion begonnen, werden die Tumorzellen abgestoßen. Bei späterem Einsatz (12-21 Tage) leiden die Mäuse an Vergiftungserscheinungen. Sie verlieren an Gewicht und sterben. Einige sterbende Mäuse werden vorzeitig getötet. Je später die Therapie einsetzt, desto mehr Mäuse sterben. Die überlebenden Mäuse werden zu späteren Zeitpunkten auf nicht genannte Weise getötet.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Krebsforschung, Molekularbiologie

Originaltitel: Tumor rejection by local interferon gamma induction in established tumors is associated with blood vessel destruction and necrosis

Autoren: Dana Briesemeister (1), Daniel Sommermeyer (2), Christoph Loddenkemper (3), Rainer Loew (4), Wolfgang Uckert (2,5), Thomas Blankenstein (1,2)*, Thomas Kammertoens (1)

Institute: (1) Institute of Immunology, Charité: Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, 12200 Berlin, (2) Max-Delbrück-Zentrum für Molekulare Medizin, Berlin, (3) Institut für Pathologie, Charité: Campus Benjamin Franklin, Berlin, (5) Institut für Biologie, Humboldt-Universität Berlin, Berlin

Zeitschrift: International Journal of Cancer 2011: 128, 371-378

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4276



<< Zurück zur Suche


Weitere Resultate finden Sie auf den folgenden Seiten:

<< 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 158 159 160 161 162 163 164 165 166 167 168 169 170 171 172 173 174 175 176 177 178 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 234 235 236 237 238 239 240 241 242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 273 274 275 276 277 278 279 280 281 282 283 284 285 286 287 288 289 290 291 292 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 305 306 307 308 309 310 311 312 313 314 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 326 327 328 329 330 331 332 333 334 335 336 337 338 339 340 341 342 343 344 345 346 347 348 349 350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 365 366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383 384 385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 402 403 404 405 406 407 408 409 410 411 412 413 414 415 416 417 418 419 420 421 422 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 442 443 444 445 446 447 448 449 450 451 452 453 454 455 456 457 458 459 460 461 462 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 478 479 480 481 482 483 484 485 486 487 488 489 490 491 492 493 494 495 496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 >>

Drucken | Alle Abfrageresultate in neuem Fenster öffnen