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Datenbank Tierversuche

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Dokument 931Titel: Thymosin ß4: ein Schlüsselfaktor für die schützende Wirkung von eEPCs bei einer akuten und chronischen Mangeldurchblutung
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung bestimmter Zellen von Mäuseembryonen auf das Gewebe beim akuten Herzinfarkt und bei einem chronisch mangeldurchbluteten Bein.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Schweine, Kaninchen)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Bei Schweinen wird ein akuter Herzinfarkt hervorgerufen. Dazu wird bei den Tieren unter Narkose der Brustkorb geöffnet, eine Herzkranzarterie wird 60 Minuten lang abgeklemmt, wodurch die Blutversorgung des Herzens unterbrochen wird. 55 Minuten nach dem Öffnen der Klemmen werden die Tiere mit bestimmten Zellen von Mäuseembryonen behandelt. Ein Teil der Tiere bekommt zusätzlich das Zellprotein Thymosin ß4 verabreicht. 24 Stunden nach dem Herzinfarkt werden die Schweine getötet, um das Herzgewebe zu untersuchen. Es ist unklar, ob die Schweine zwischendurch aus der Narkose aufwachen.

Bei Kaninchen wird eine chronische Mangeldurchblutung in einem Hinterbein hervorgerufen. Dazu wird bei den Tieren die Haupthinterbeinarterie durchschnitten. Das Hinterbein wird nun nicht mehr durchblutet. Sieben Tage später erfolgt die Behandlung mit embryonalen Zellen von Mäusen, die in eine Vene im Bereich der Wade injiziert werden. Ein Teil der Tiere bekommt zusätzlich das Zellprotein Thymosin ß4 verabreicht. 28 Tage nach der Behandlung werden die Kaninchen getötet, um das Gewebe des Beins zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Thymosin ß4: a key factor for protective effects of eEPCs in acute and chronic ischemia

Autoren: Rabea Hinkel (1), Ildiko Bock-Marquette (2), Antonis K. Hazopoulos (3,4), Christian Kupatt (1)*

Institute: (1) Innere Medizin I, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, Marchioninistr. 15, 81377 München, (2) Department of Cardiovascular and Thoracic Surgery, UT Southwestern Medical Center, Dallas, Texas, USA, (3) Department of Medicine, Division of Cardiovascular Medicine, (4) Department of Cell and Developmental Biology, Vanderbilt University, Nashville, Tennessee, USA

Zeitschrift: Annals of the New York Academy of Sciences 2010: 1194, 105-111

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4141



Dokument 932Titel: Der Beitrag von reaktiven Sauerstoffspezies (Sauerstoffradikalen) und der p38 Mitogen-aktivierender Proteinkinase auf die Muskelfaser-Oxidation und den Verlauf eines Herzversagens bei Kaninchen
Hintergrund: Untersuchung molekularer Details im Herzgewebe von Kaninchen mit künstlich ausgelöstem Herzversagen.
Tiere: 85 Kaninchen (Chinchilla-Kaninchen)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden aus der Versuchstierzucht Charles River, Kisslegg, bezogen. Die Versuche werden von der Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt. Den Tieren wird ein Herzschrittmacher eingepflanzt, der das Herz zu schnell schlagen lässt. Für Details wird auf eine Arbeit aus dem Jahr 2003 verwiesen. Die Tiere zeigen schwere Symptome, wie Bauchwassersucht und Abmagerung. Jeweils einige Kaninchen werden nach ein, zwei oder drei Wochen getötet, um ihr Herzgewebe zu untersuchen. Eine Gruppe von Kaninchen wird operiert, aber ohne das Herz schneller schlagen zu lassen.

Vier weitere Gruppen von Kaninchen, deren Herz zu schnell schlägt, erhalten täglich Vitamin C oder E oral verabreicht. Die Tiere werden nach drei Wochen getötet. In einem dritten Experiment wird Kaninchen mit zu schnell schlagenden Schrittmachern ein Hemmer eines Enzyms täglich oral verabreicht. Auch diese Kaninchen werden nach drei Wochen getötet.

Die Arbeit wurde durch die deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: The contribution of reactive oxygen species and p38 mitogen-activated protein kinase to myofilament oxidation and progression of heart failure in rabbits

Autoren: P. Heusch (1), M. Canton (2), S. Aker (1), A. van de Sand (1), I. Konietzka (1), T. Rassaf (3), S. Menazza (2), O.E. Brodde (1), F. Di Lia (2), G. Heusch (1), R. Shulz (1)*

Institute: (1) Institut für Pathophysiologie, Universität Essen, medizinische Fakultät, Hufelandstr. 55, 45122 Essen, (2) Department of Biomedical Sciences, University of Padova, Padova, Italien, (3) Medizinische Klinik, Universität Düsseldorf, Düsseldorf

Zeitschrift: British Journal of Pharmacology 2010: 160, 1408-1416

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4140



Dokument 933Titel: Sichtbarmachung der Tumorrückbildung nach lokaler Chemotherpaie mit magnetischen Nanopartikeln – Eine Pilotstudie
Hintergrund: Beim Magnetic Drug Targeting (MDT) wird ein Chemotherapie-Wirkstoff an Nanopartikel gebunden und mittels eines Magnetfelds in einem Tumor angereichert, so dass es hier verstärkt wirken und im restlichen Körper weniger Schaden anrichten kann. In dieser Arbeit wird die Methode an Kaninchen ausprobiert. Es werden Folgestudien angekündigt.
Tiere: Kaninchen (Anzahl unbekannt)(Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Kaninchen werden unter Narkose Krebszellen einer Plattenepithelkarzinom-Zelllinie (VX2) in das linke Hinterbein implantiert. Vier bis sechs Wochen später wird eine Behandlung durchgeführt. Mitoxantron, ein Chemotherapeutikum, wird an metallische Nanopartikel gebunden und in eine Arterie des linken Hinterbeins injiziert. Anschließend wird ein Magnetfeld über dem Tumor erzeugt, der die beladenen Nanopartikel anziehen soll. Sowohl vor der Behandlung als auch 5-11 Wochen danach werden computertomographische Aufnahmen und Angiographien zur Darstellung der Blutgefäße gemacht. Die Tiere werden dafür betäubt. Eine Tötung der Kaninchen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Else Kröner-Fresenius-Stiftung, Bad Homburg.

Bereich: Krebsforschung, Nanomedizin

Originaltitel: Visualisation of tumour regression after local chemotherapy with magnetic nanoparticles – a pilot study

Autoren: Stefan Lyer (1), Rainer Tietze (1), Roland Jurgons (1), Tobias Struffert (2), Tobias Engelhorn (2), Eveline Schreiber (1), Arnd Dörfler (2), Christoph Alexiou (1)*

Institute: (1) Klinik für HNO-Heilkunde und Kopf- und Halschirurgie, Universitätsklinikum Erlangen, Abteilung für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (Else Kröner-Fresenius-Stiftungs-Lehrstuhl), Glückstr. 10, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Neuroradiologie, Universitätsklinikum Erlangen, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Anticancer Research 2010: 30; 1553-1558

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4139



Dokument 934Titel: Einfluss des Stent-Designs auf die Verengung im Stent in einem Darmbeinmodel am Kaninchen
Hintergrund: Vergleich zweier Stent-Sorten zum Offenhalten von Blutgefäßen.
Tiere: 20 Kaninchen (Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Den Kaninchen wird unter Narkose ein langer Schlauch in die Halsarterie eingeführt, an der sich vorne ein aufblasbarer Ballon und ein Stent befinden. Stens sind kleine, entfaltbare Röhren, die in verstopfte Blutgefäße eingesetzt werden, um sie offen (durchgängig) zu halten. Der Schlauch wird bis in eine der Darmbeinarterien geschoben, die sich am Ende der Aorta (Körperschlagader) im Bereich des Beckens befindet. Dort wird der Ballon aufgepumpt, der Stent entfaltet und in der Arterie gelassen. Der Schlauch wird wieder herausgezogen. Jedes Kaninchen erhält zwei Stents. Es werden zwei verschiedene Sorten Stents in zwei verschiedenen Dicken verwendet. Es werden mehrfach Angiogramme zur Darstellung der Blutgefäße gemacht. Nach 12 und 24 Wochen werden jeweils zehn Kaninchen getötet, um die Arterie mit dem Stent zu untersuchen.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Impact of stent design on in-stent stenosis in a rabbit iliac artery model

Autoren: C.M. Sommer (1)*, L. Grenacher (1), U. Stampfl (1), F.U. Arnegger (2), C. Rehnitz (1), H. Thierjung (1), S. Stampfl (3), I. Berger (4), G.M. Richter (1,5), H.U. Kauczor (1), B.A. Radeleff (1)

Institute: (1) Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum Heidelberg, INF 110, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung für Allgemeine, Viszerale und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg, (3) Abteilung für Diagnostische Radiologie, Universitätsklinikum Köln, (4) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Heidelberg, (5) Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Klinikum Stuttgart

Zeitschrift: Cardiovascular Intervention Radiology 2010; 33, 565-575

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4138



Dokument 935Titel: Schwangerschaftsverhütung bei Katzen mit Aglepriston 5 bzw. 6 Tage nach der Empfängnis
Hintergrund: Test eines Mittels zum Abbruch einer Schwangerschaft bei Katzen.
Tiere: 31 Katzen
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Versuche fanden unter deutscher Federführung in Stara Zagora, Bulgarien, statt. Es werden 28 weibliche und 3 männliche Katzen im Alter von 1-8 Jahren verwendet. Rollige Katzen werden täglich zwei Stunden mit einem Kater zusammen gebracht, bis die Rolligkeit aufhört und offensichtlich eine Befruchtung stattgefunden hat. Am 5. und 6. Schwangerschaftstag erhalten 11 Tiere Injektionen eines Mittels das die Schwangerschaft unterbrechen soll. Eine Gruppe von 17 Katzen bleibt unbehandelt. Die Katzen werden gemeinsam gehalten. Am 25. Tag erfolgt eine Schwangerschaftsuntersuchung mittels Ultraschall. Es werden mehrere Blutproben aus der Halsvene entnommen, wobei einige Katzen "zu schwierig" für eine Blutentnahme waren. Wenn die Katzen nach der abgebrochenen Schwangerschaft wieder rollig werden, werden sie erneut mit einem Kater zusammengebracht. Diesmal erfolgt kein Abbruch, um festzustellen, ob nach einer Behandlung eine Schwangerschaft noch möglich ist. Die Tiere werden wahrscheinlich nicht getötet.

Bereich: Tiermedizin

Originaltitel: Prevention of pregnancy in cats using aglepristone on days 5 and 6 after mating

Autoren: Sandra Goericke-Pesch (1)*, Plamen Georgiev (2), Axel Wehrend (1)

Institute: (1) Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere, Justus-Liebig-Universität Gießen (ohne Adresse), (2) Clinic for Obstetrics, Reproduction and Reproductive Disorders of Veterinary Faculty of the Trakian University, Stara Zagora, Bulgarien

Zeitschrift: Theriogenelogy 2010, 74, 304-310

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4136



Dokument 936Titel: Geschlechtsabhängige Aromatase-Aktivität bei Rattennachkommen nach Verabreichung von Triphenyltinchlorid vor und nach der Geburt
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen der giftigen Wirkung von Triphenyltin (TPT), eine Chemikalie, die seit den 1960er Jahren als Schiffsbodenfarbe, als Pestizide und Pilzvernichtungsmittel in Holzanstrichen und Textilien vorkommt und in einigen Ländern bereits verboten wurde.
Tiere: 81 Ratten
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen. Triphenyltin (TPT) ist eine Chemikalie, die seit den 1960er Jahren als Schiffsbodenfarbe, als Pestizide und Pilzvernichtungsmittel in Holzanstrichen und Textilien vorkommt und wurde in einigen Ländern verboten. Es ist bekannt als hormonell wirksame Substanz. Männliche und weibliche Ratten werden zusammen gehalten. Bei den weiblichen Tieren wird täglich ein Vaginalabstrich gemacht, um festzustellen, ob eine Befruchtung stattgefunden hat. Ab diesem Zeitpunkt werden die weiblichen Ratten einzeln gehalten. Ab dem 6. Schwangerschaftstag wird den Tieren täglich in Erdnussöl gelöstes TPT per Schlundsonde verabreicht. Eine Gruppe erhält eine niedrige Dosierung (2 mg/kg), eine Gruppe eine hohe (6 mg/kg) und eine Gruppe erhält als Kontrolle nur Öl. Bei der Gruppe mit der hohen Dosierung gibt es eine hohe Sterblichkeit und totgeborene oder missgebildete Junge. Dies war vorher schon bekannt. Die tägliche Verabreichung an die Rattenmütter erfolgt während der ganzen Schwangerschaft und der Stillzeit.

Jeweils einige Babys bzw. Jungtiere aus jeder Gruppe werden am 1. bzw. 21. Lebenstag getötet. Bis zum 4. Lebenstag sterben einige Ratten. Für Details wird auf eine frühere Publikation verweisen. Die anderen Jungtiere werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhält die Chemikalie (2 mg/kg) täglich bis zum 58. Lebenstag, die andere bleibt unbehandelt. Die Tiere werden durch Köpfung (Dekapitation) getötet, um die Gehirne zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch das Bundesinstitut für Risikobewertung unterstützt.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Sex-dependent aromatase activity in rat offspring after pre- and postnatal exposure to triphenyltin chloride

Autoren: Carolin Hobler (1), Anderson J.M. Andrade (1), Simone Wichert Grande (1), Christine Gericke (3), Chris E. Tasness (1), Klaus E. Appel (2), Ibrahim Chahoud (1), Konstanze Grote (1)*

Institute: (1) Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Charité: Universitätsmedizin, Campus Benjamin Franklin, 14195 Berlin, (2) Abteilung für Lebensmitteltoxikologie Bundesinstitut für Risikobewertung, 14195 Berlin, (3) Institut für Biometrie und Klinische Epidemiologie, Charité: Universitätsmedizin, Campus Benjamin Franklin, 14195 Berlin

Zeitschrift: Toxicology 2010: 267, 198-205

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4135



Dokument 937Titel: Umgebende Modulation der Nervenantwort in V1 ist im Zeitverlauf so stabil wie ein direkter Reiz der Empfangsfelder
Hintergrund: Aufzeichnung von Nervenaktivitäten im Gehirn einer Katze über 96 Stunden.
Tiere: 1 Katze
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Eine Katze wird betäubt und mit medikamentös gelähmt. Der Kopf der Katze wird in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt. In den Schädelknochen wird ein Loch gebohrt. Durch das Loch werden zwei Messsonden an einer bestimmten Stelle in das Hirngewebe eingeführt. Die Pupillen werden durch Atropin geweitet. Mittels Kontaktlinsen werden die Augen auf einen Bildschirm gerichtet. Auf dem Bildschirm werden bewegliche Streifenmuster gezeigt. Gleichzeitig messen die Sonden Nervenaktivitäten. Das Experiment dauert 96 Stunden. Die Katze bleibt die ganze Zeit über narkotisiert. Eine Tötung des Tieres am Ende des Experiments wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Hertie-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Surround modulation of neural responses in V1 is as stable over time as responses to direct stimulation of receptive fields

Autoren: Sergiu P. Pasca (1,2), Wolf Singer (1,3), Danko Nikolic (1,3)*

Institute: (1) Abteilung für Neurophysiologie, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Deutschordenstr. 46, 60528 Frankfurt/M., (2) Center for Cognitive and Neural Studies (Coneural), Cluj-Napoca, Rumänien, (3) Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/M

Zeitschrift: Cortex 2010: 46, 1199-1203

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4134



Dokument 938Titel: Der Abbau von und die Gefäßbildung um Multiblock-Copolymere, die (…)-Segmente enthalten und Ratten unter die Nackenhaut gepflanzt wurden
Hintergrund: Untersuchung der abbaubaren Eigenschaften eines Biomaterials.
Tiere: 75 Ratten (mindestens)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Die Experimente wurden vom Regierungspräsidium Gießen genehmigt. Es ist unklar, wo die Versuche stattgefunden haben, da keines der angegebenen Institute in Hessen liegt.

Ratten wird unter Narkose die Nackenhaut zwischen den Schulterblättern auf 1,5 cm Länge aufgeschnitten. Unter die Haut wird ein Stück eines abbaubaren Biomaterials implantiert, das z.B. in chirurgischem Nahtmaterial oder in Stents zum Offenhalten von Blutgefäßen Verwendung finden soll. Die Biomaterialien werden in unterschiedlicher Größe eingepflanzt. Ratten der Kontrollgruppen werden operiert, ohne Biomaterialien einzupflanzen. Die Ratten werden nach der OP einzeln gehalten. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, bis drei Wochen nach der Operation, werden die Tiere auf nicht genannte Weise getötet, um die eingepflanzten Materialien zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziell unterstützt.

Bereich: Biomaterialforschung

Originaltitel: Degradation of and angiogenesis around multiblock copolymers containing poly(p-dioxanone)- and poly(e-caprolactone)-segments subcutaneously implanted in the rat neck

Autoren: B. Hiebl (1)*, R. Fuhrmann (2), F. Jung (1), K. Kratz (1), A. Lendlein (1), R.P. Franke (1,2)

Institute: (1) Zentrum für Biomaterialentwicklung und Berlin-Brandenburg Zentrum für Regenerative Therapien (BCRT), Institut für Polymerforschung, GKSS Forschungszentrum GmbH, Teltow, (2) Universität Ulm, Zentralinstitut für Biomedizinische Technik, Ulm (Alle ohne Adressangaben)

Zeitschrift: Clinical Hemorheology and Microcirculation 2010: 45, 117-122

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4133



Dokument 939Titel: Mausmodell für eine Hautinfektion mit Streptococcus pyogenes
Hintergrund: Die Arbeit beschreibt die Vorgehensweise bei der Erstellung eines "Mausmodells" für eine Hautinfektion mit dem Eitererreger Streptococcus pyogenes.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden mit dem Gas Isofluran narkotisiert. Die Rückenhaut, alternativ auch die Haut an einer Flanke oder am Nacken, wird geschoren. Eiterbakterien (Streptococcus pyogenes), die beim Menschen Scharlach oder Mandelentzündung auslösen können, werden den Mäusen unter die Haut injiziert. Es werden verschiedener Stämme empfohlen, z.B. C57BL/6NHsd von Harlan-Winkelmann, Borchen oder C57BL/6J-Mäuse vom Jackson Laboratory, Bar Harbour, USA. Auch Tiere anderer Stämme sind möglich. Als Messwerte können herangezogen werden: Tod oder Überleben der Mäuse, die Größe der Hautschäden sowie die Menge an Bakterien in inneren Organen. Aus der Anzahl der Mäuse die zu bestimmten Zeitpunkten nach der Infektion stirbt, lassen sich Überlebenskurven erstellen. Überlebende Mäuse werden durch Ersticken mit CO2 getötet.

Da die Bakterien je nach Linie unterschiedlich krank machend sein können, empfiehlt die Autorin vor den eigentlichen Versuchen LD50-Tests durchzuführen. Dazu werden Gruppen von je 10 Mäusen mit aufsteigenden Bakterienmengen infiziert. Es soll die Bakterienmenge ermittelt werden, bei der die Hälfte einer Gruppe Mäuse stirbt. Die Autorin gibt ferner an, dass es in manchen Ländern (ohne die Länder zu nennen) verboten sei, Tiere durch eine Infektion sterben zu lassen. Sie sollen bei Anzeichen einer schweren Infektion getötet werden. Als Symptome werden genannt: 20%iger Gewichtsverlust, Apathie, gesträubtes Fell, Verweigerung der Futter- und Wasseraufnahme.

Bereich: Infektionsforschung, Entzündungsforschung

Originaltitel: Murine model of cutaneous infection with Streptococcus pyogenes

Autoren: Eva Medina

Institute: Arbeitsgruppe Infektionsimmunologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Inhoffenstraße 7, 38124 Braunschweig

Zeitschrift: Methods in Molecular Biology 2010: 602, 395-403

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4132



Dokument 940Titel: Mausmodell für septische Bauchfellentzündung mit mehreren Erregern mittels Abbinden und Anstechen des Blinddarms
Hintergrund: Die Arbeit beschreibt die Vorgehensweise bei der Erstellung eines "Mausmodells" für eine schmerzhafte Bauchfellentzündung. Die Autorin gibt an, dass viele "Modelle" für Blutvergiftung (Sepsis) und Schock durch Bakteriengifte (endotoxämischer Schock) entwickelt wurden. Das vorgestellte "Modell" hat aber laut Autorin den Vorteil, dass man je nach "gewünschter Todesrate" die Größe und Anzahl der gestochenen Löcher im Blinddarm variieren kann.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2010

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden durch Injektion in die Bauchhöhle betäubt. Der Bauch wird auf 1 cm Länge aufgeschnitten. Der Blinddarm wird aus der Bauchhöhle herausgehoben. Das letzte Drittel des Blinddarms wird mit einem Nylonfaden abgebunden. Mit einer Nadel wird ein oder zweimal in das abgebundene Ende des Blinddarms gestochen. Mit leichtem Druck wird der Darminhalt aus dem Loch gepresst. Der Blinddarm wird zurück in die Bauchhöhle gelegt und der Bauch wird zugenäht. Bei Kontrolltieren wird der Blinddarm nur aus der Bauchhöhle gehoben, aber nicht abgebunden oder angestochen. Durch den Darminhalt gelangen Bakterien in die Bauchhöhle und verursachen eine schwere, äußerst schmerzhafte Bauchfellentzündung. Je nach Anzahl und Größe der Löcher sterben die Mäuse mehr oder weniger schnell. Mäuse, die nicht durch die Entzündung sterben, werden durch Ersticken mit CO2 getötet. Die Entzündungsflüssigkeit im Bauch und die inneren Organe werden untersucht.

Bereich: Entzündungsforschung, Sepsisforschung

Originaltitel: Murine model of polymicrobial septic peritonitis using cecal ligation and puncture (CLP)

Autoren: Eva Medina

Institute: Arbeitsgruppe Infektionsimmunologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Inhoffenstraße 7, 38124 Braunschweig

Zeitschrift: Methods in Molecular Biology 2010: 602, 411-415

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4131



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