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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4301Titel: In vitro Untersuchungen der Wirkungen von Glykosaminoglykanen auf das membranständige Adenylatcyclasesystem aus Rattenlebern
Hintergrund: Untersuchungen über eine Signalübertragungskette, die die Zellfunktionen beeinflußt
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Den 45 bis 50 Tage alten Ratten wird nach einer 4-tägigen Eingewöhnungsphase für zwei Tage das Futter entzogen. Dann werden sie durch Enthauptung getötet und ihre Lebern für weitere Untersuchungen entnommen.

Bereich: Physiologie

Originaltitel:

Autoren: Christoph Keller (Wissenschaftliche Betreuung: G. Harisch)

Institute: Institut für Physiologische Chemie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 774



Dokument 4302Titel: Untersuchungen über die Wirkung verschiedener Komponenten der Kolostralmilch auf die Absorption von Immunglobulinen durch neugeborene Ferkel
Hintergrund: Optimierung der Schweinezucht
Tiere: 313 Schweine (284 Ferkel, 29 Sauen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Im ersten Teil des Versuches werden Ferkel in drei Gruppen geteilt. Die Ferkel werden mutterlos aufgezogen und unterschiedlich ernährt. Die erste Gruppe bekommt unverändertes Schweinekolostrum. Dies ist unmittelbar nach der Geburt abgegebene Sauenmilch, die einen höheren Gehalt an Abwehrstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen besitzt als die später produzierte Milch. Die zweite Gruppe Ferkel bekommt Schweinekolostrum mit einem künstlich erhöhtem Gehalt an Antikörpern von Schweinen, die dritte Gruppe normale Sauenmilch mit einem künstlich erhöhten Gehalt an Antikörpern von Schweinen. Im zweiten Teil des Versuches werden Ferkel mit verschiedenen Rinderkolostren aufgezogen. Im dritten und vierten Teil wird Rinderkolostrum ohne Fett oder mit Kokosfett als Ersatz des normal enthaltenen Fettes bzw. ohne Kasein, ein bestimmtes Milcheiweiß, gefüttert. Am 21. Lebenstag der Ferkel beginnen die Versuche, am 42. Tag enden sie. Während der Versuche wird den Ferkeln in regelmäßigen Abständen Blut entnommen. Eine Behandlung von auftretenden Durchfällen oder natürlich auftretender Infektion mit einem Bakterium findet nicht statt, um den Effekt der Fütterung auf den Aufzuchterfolg nicht zu verfälschen. An diesen Krankheiten sterben mindestens 31 Ferkel. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Tierzucht

Originaltitel:

Autoren: Hauke Rösch (Wissenschaftliche Betreuung: K.H. Waldmann)

Institute: Institut für kleine Klauentiere und forensische Medizin und Ambulatorische Klinik der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Institut für Tierzucht und Tierverhalten in Mariensee der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL) Braunschweig-Völkenrode (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 773



Dokument 4303Titel: Etablierung von zellfreien Systemen zum Nachweis der Wirkung hochverdünnter Substanzen
Hintergrund: Untersuchungen über die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden mit einer Guillotine enthauptet. Ihre Lebern werden entnommen und für weitere Untersuchungen verwendet.

Bereich: Homöopathie, Pharmakologie

Originaltitel:

Autoren: Anne-Christin Selbach (Wissenschaftliche Betreuung: G. Harisch)

Institute: Institut für Physiologische Chemie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 772



Dokument 4304Titel: Interkorporelle Fusion der Lendenwirbelsäule durch drei verschiedene Verfahren der Osteogenese am Schafmodell - Biomechanische Untersuchungen -
Hintergrund: Eignung chirurgischer Verfahren zur Versteifung der Wirbelsäule
Tiere: 33 Schafe
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Als Versuchstiere dienen Schafe im Alter von zwei bis fünf Jahren. Die Tiere werden im eingestreuten Laufstall gehalten (5 m²/ Tier) und erhalten täglich ca. sechs bis acht Stunden Weidegang. Unter Vollnarkose wird bei einem Drittel der Schafe Knochengewebe des Beckens entnommen. Bei allen Tieren wird unter Vollnarkose die Bandscheibe zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel operativ entfernt. In den nun entstandenen Spalt wird bei einem Drittel der Tiere Knochengewebe eingebracht, bei den anderen Tieren andere, nicht von den Schafen stammende Substanzen. Durch Schrauben und Platten wird das Wirbelgelenk versteift. Ein Schaf stirbt wenige Minuten nach Operationsbeginn. Bei drei Tieren kommt es zu starken Blutungen mit einem Blutverlust von etwa 500 ml.

An den nächsten drei Tagen erhalten die Tiere Schmerzmittel. Ab der vierten Woche nach der Operation werden monatlich Farbstoffe und ein Medikament zur Vermeidung von Abwehrreaktionen in eine Vene injiziert. Ursprünglich war die Anwendung eines vierten Farbstoffes geplant. Es kommt bei dessen Anwendung jedoch zu übersteigerten Abwehrreaktionen des Körpers und sogar zum Tod eines Tieres, weshalb von der Verabreichung dieses Farbstoffes bei den anderen Tieren abgesehen wird. Drei Schafe müssen direkt nach der Operation wegen kompletter Querschnittslähmung getötet werden. Bei einem Tier entzündet sich die Haut über dem Operationsbereich. Zwei Schafe müssen wegen zunehmender Verschlechterung des Allgemeinbefindens getötet werden. Bei einem der Tiere haben sich zwei Schrauben gelockert, bei dem anderen ist es zu einer eitrigen Entzündung und Absterben des Gewebes im Wundgebiet gekommen. Ein Drittel der Tiere lahmt zwei Tage nach der Operation und zeigt starke Berührungsschmerzen über dem Operationsbereich. Monatlich werden die Schafe geröntgt. Einige Tiere werden drei Monate nach der Operation unter Vollnarkose szintigraphiert (Untersuchung durch ein bildgebendes Verfahren). Sechs Monate nach der Operation werden die überlebenden Schafe mit einer Überdosis eines Narkosemittels getötet und untersucht.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Silke Niesen (Wissenschaftliche Betreuung: H. Hackbarth)

Institute: Klinik für Unfallchirurgie der medizinischen Fakultät der RWTH Aachen und das Institut für Tierhygiene und Tierschutz der Tierärztlichen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 771



Dokument 4305Titel: Einfluß elektrischer intracochleärer Stimulation auf die Latenzen elektrisch evozierter auditorischer Hirnstammpotenziale bei der neonatal ertaubten Katze
Hintergrund: Verbesserung von Hörgeräten für Menschen
Tiere: 16 Katzen
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden in Gruppen mit jeweils 6 - 20 Tieren in 12 - 24 qm großen fensterlosen Räumen bei 12-stündiger täglicher Beleuchtung gehalten. Bis zum Ende des zweiten Lebensmonats werden die Katzenwelpen vom Muttertier aufgezogen. Ab dem ersten Lebenstag erfolgt die "Ertaubung" der Welpen durch die tägliche Injektion einer ohrschädigenden Substanz (Neomycinsulphat) unter die Haut. Im Alter von 21 - 28 Tagen wird die Taubheit nach Injektion eines Beruhigungsmittels unter akustischer Stimulation kontrolliert, d.h. es wird untersucht, ob das Gehirn auf Geräusche reagiert. Im Alter von 7 - 15 Wochen wird den Tieren unter Narkose eine Elektrode ins Ohr operiert. Ein Ende der Elektrode wird zwischen den Schulterblättern durch die Haut nach außen geführt und mit einer Naht befestigt. Zum Schutz des Steckkontaktes der Elektrode werden den Katzen nach der Operation Nylonjacken angezogen. Von sechs Katzen kann nur ein Meßergebnis aufgrund defekter Elektroden ermittelt werden. Drei dieser Tiere werden zu einem späteren Zeitpunkt erneut operiert und bekommen eine neue Elektrode eingesetzt.

Zur Stimulation der Elektroden werden die Tiere an fünf Tagen in der Woche täglich für mindestens vier Stunden in Einzelkäfige verbracht und an einen Sprachprozessor mit Mikrophon angeschlossen. Die Beschallung des Mikrophons erfolgt durch Lautäußerungen von Artgenossen und ein Radiogerät. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Neurologie

Originaltitel:

Autoren: Sven-Michael Cords (Wissenschaftliche Betreuung: G. Uhr und Th. Lenarz)

Institute: Institut für Zoologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde der Medizinischen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 770



Dokument 4306Titel: Untersuchungen zur Mikroflora von Geflügeleinstreu unterschiedlicher Beschaffenheit unter Berücksichtigung des Auftretens von Keimen der Gattung Salmonella
Hintergrund: Vorkommen von Bakterien in der Einstreu sowie bei den Tieren selbst
Tiere: 202 Hühner (Hühner)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Eintagsküken werden in zwei Gruppen getrennt voneinander gehalten. Die Küken der einen Gruppe werden am 18. Lebenstag über das Futter mit Salmonellen infiziert. Die andere Gruppe bleibt unbehandelt. Vor, während und nach der Einstallung der Tiere werden aus der Einstreu Proben entnommen, um diese auf das Vorkommen von Bakterien zu untersuchen. Die infizierten Hühner werden nach sechs Wochen geschlachtet, die anderen nach acht Wochen. Einige Organe der Tiere werden entnommen und bakteriologisch untersucht.

Bereich: Bakteriologie

Originaltitel:

Autoren: Metin Akcan (Wissenschaftliche Betreuung: R. Fries)

Institute: Zentrum für Lebensmittelwissenschaften, Zentrumsabteilung für Lebensmittelkunde, Fleischhygiene und -technologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Institut für Anatomie, Physiologie und Hygiene der Haustiere der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 769



Dokument 4307Titel: Untersuchungen zum pränatalen und postnatalen Organwachstum des Hausschweines
Hintergrund: Entwicklung der Organe beim Hausschwein
Tiere: 159 Schweine (39 Schweine, 120 Feten)
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Von Sauen in unterschiedlichen Trächtigkeitsstadien werden Feten unter Narkose durch Kaiserschnitt entnommen. Die Feten sind nicht lebensfähig. Die Schweine werden in verschiedenen Altersstufen getötet: Bis zum Alter von 56 Tagen werden die Tiere mit einer Ethermaske betäubt, dann durch Ausbluten getötet. ältere Schweine werden mit einer Elektrozange betäubt und ausgeblutet. Die Organe der toten Tiere werden untersucht.

Bereich: Veterinäranatomie

Originaltitel:

Autoren: Ulrike Simon (Wissenschaftliche Betreuung: F.-V. Salomon)

Institute: Veterinäranatomisches Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 768



Dokument 4308Titel: Funktionelle Rolle des Bradykininrezeptors auf Peritonealmakrophagen des Meerschweinchens im Vergleich zum fMLP-Rezeptor unter Einfluß von Interleukin-1 und Prostaglandin E2
Hintergrund: Erforschung bestimmter körpereigener Stoffe, die bei der Entzündung eine Rolle spielen
Tiere: 95 Meerschweinchen
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Den Meerschweinchen wird in Narkose Paraffin in die Bauchhöhle gespritzt. Sieben bzw. acht Tage später werden sie erneut narkotisiert und durch Genickbruch getötet. Ihre Bauchhöhle wird ausgespült. Die in der Spülflüssigkeit enthaltenen Zellen der körpereigenen Abwehr werden für die weiteren Versuche verwendet.

Bereich: Immunologie, Pharmakologie, Entzündungsforschung

Originaltitel:

Autoren: Karen Mohrdieck (Wissenschaftliche Betreuung: H.-P. Sallmann und I. Paegelow)

Institute: Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Rostock und Institut für Physiologische Chemie der Tierärztlichen Hochschule Hannover (eingereicht über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 767



Dokument 4309Titel: Untersuchungen zur Pathogenese und Diagnostik der chronischen Kupfervergiftung der Schafe
Hintergrund: Erkenntnisse zur chronischen Kupfervergiftung des Schafes. Vergiftungsquellen sind Fütterungsfehler, wenn Schafe z.B. Bullenfutter oder Saugfohlen-Beifutter erhalten oder güllegedüngtes Grünfutter.
Tiere: 26 Schafe (15 Versuchstiere, 11 Kontrolltiere)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Schafgruppe wird in einem mit Stroh eingestreuten Auslauf gehalten. Dem Futter der 15 Versuchsschafe wird das Spurenelement Kupfer 84 Tage lang in zu großer Menge zugesetzt, sie werden chronisch vergiftet. Die 11 anderen Schafe dienen als Kontrolle und erhalten Futter mit normaler Kupfermenge. In 1- 2wöchigen Abständen wird den Tieren Blut entnommen. Weiterhin wird mehrfach Rückenmarksflüssigkeit genommen, indem eine Kanüle (dünne Hohlnadel) zwischen zwei Wirbel in den Wirbelkanal gestochen wird. Die Tiere werden hierfür narkotisiert.

Für andere regelmäßig durchgeführten Untersuchungen werden kleine Leberstücke benötigt. Diese werden auf zwei verschiedene Weisen gewonnen: Am wachen Schaf wird ein Bereich der seitlichen Bauchwand örtlich betäubt. Durch einen kleinen Hautschnitt wird eine spitze, hohle Metallstange in die Bauchhöhle geschoben und die Leber angestochen. Ein kleines Leberstück kann so im Hohlraum der Stange herausgeholt werden. In anderen Fällen wird unter Vollnarkose ein Trokar (spitzes Metallrohr) durch die Bauchwand gestoßen. Durch diesen wird ein Endoskop (Schlauch mit optischem System) in die Bauchhöhle geschoben. Mit einer kleinen am Endoskop befindlichen Zange wird ein Stück Lebergewebe gewonnen.

Mehrmals werden sogenannte "Kupferbilanzen" erstellt. Dazu werden die Schafe für drei Tage einzeln in Boxen ohne Einstreu gehalten. Alles Futter wird zuvor gewogen und untersucht. Um den gesamten Kot der Tiere zur Untersuchung auffangen zu können, wird ihnen ein Beutel um den After gehängt. Mit einem Brustgeschirr wird dieser fixiert. Der Beutel wird regelmäßig während der drei Tage geleert. Im Verlauf des Versuchs sterben einige Schafe an der Kupfervergiftung, die anderen werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten bis zu 412 Tagen nach Versuchsbeginn getötet. Ihre Lebern werden untersucht.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Esther Humann (Wissenschaftliche Betreuung: K. Bickhardt)

Institute: Klinik für kleine Klauentiere und forensische Medizin und Ambulatorische Klinik der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 766



Dokument 4310Titel: Zur Wirkung von Moxidectin auf reaktivierte somatische Larven von Ancylostoma caninum ERCOLANI 1859 (Ancylostomatidae) in der graviden Hündin
Hintergrund: Wirksamkeit eines Wurmmittels bei trächtigen Hündinnen
Tiere: 38 Tiere verschiedener Arten (26 Hunde (Beagles: 4 Muttertiere, 22 Welpen), mindestens 12 Mäuse)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Vier Hündinnen werden einzeln in gekachelten Boxen mit Betonboden gehalten. Zum Zeitpunkt der Läufigkeit werden sie künstlich besamt. Am selben Tag erfolgt eine Infektion mit den Larven des Hakenwurms, indem diese auf die rasierte Bauchhaut der Tiere aufgepinselt werden. Die Larven bohren sich durch die Haut. An Mäusen wird überprüft, ob die Larven infektiös sind, d.h., ob sie in der Lage sind eine Infektion hervorzurufen. Dazu werden jeder Maus 1000 Larven unter die Haut gespritzt. Was mit den Mäusen weiter geschieht, wird nicht erwähnt. Am 55. Tag der Trächtigkeit wird den Hündinnen ein Wurmmittel gespritzt. Einmal wöchentlich wird den Tieren während der gesamten Trächtigkeit Blut aus einer Halsvene entnommen. Die Hündinnen gebären insgesamt 22 Welpen. Auch diesen wird wöchentlich Blut abgenommen. Bis zum 28. Lebenstag verbleiben die Welpen bei ihren Müttern, dann werden sie einzeln in Drahtkäfigen auf Rosten gehalten. Am 42. Tag nach der Geburt werden Mütter und Welpen durch Injektion eines Giftes getötet. Ihre Därme werden auf Würmer untersucht.

Die Ergebnisse werden mit einer aus 4 Hündinnen und 20 Welpen bestehenden unbehandelten Kontrollgruppe einer vorausgegangenen Untersuchung verglichen. Diese Hündinnen wurden ebenfalls zu Beginn der Trächtigkeit mit Hakenwurmlarven infiziert, erhielten aber kein Wurmmittel. Alle Welpen dieser Kontrollgruppe erkrankten an schwerer Hakenwurminfektion mit Blutarmut, blutigem Durchfall und Entwicklungsstillstand. Sie starben oder mußten Endstadium der Krankheit getötet werden.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel:

Autoren: Katrin Rösler (Wissenschaftliche Betreuung: M. Stoye)

Institute: Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 765



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