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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4301Titel: Systematische toxikologische Analyse (STA) zum Nachweis azider Arzneistoffe, Giftstoffe und ihrer Metaboliten im Urin nach extraktiver Methylierung mittels GC-MS
Hintergrund: Weiterentwicklung des Nachweises von Arzneimitteln und Giftstoffen im Urin
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden verschiedene Arzneimittel und Giftstoffe mit einer Schlundsonde (dünnes Metallrohr) in den Magen gegeben. Einigen Ratten wird ein Rattengift verabreicht. Diese Tiere erhalten zusätzlich Vitamin K, das Gegenmittel, um ein Verbluten zu vermeiden. Anschließend werden die Tiere in eine Stoffwechselvorrichtung gesetzt, in der 48 Stunden lang ihr gesamter Urin und Kot aufgefangen wird. Im Urin werden die zuvor eingegebenen Arzneimittel und Giftstoffe sowie deren Zwischenprodukte analysiert. Das weitere Schicksal der Tiere ist unbekannt.

Bereich: Analytik, Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Joachim W. Alt (Wissenschaftliche Betreuung: H.H. Mauerer)

Institute: Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 840



Dokument 4302Titel: Untersuchung Cyclosporin A-induzierter Veränderungen im Proteinmuster der Rattenniere und die potentielle Rolle einer differentialen Expression eines Proteins im nephrotoxischen Mechanismus dieses Medikaments
Hintergrund: Mechanismus der nierenschädigenden Wirkung eines Immunsuppressivums
Tiere: 186 Tiere verschiedener Arten (160 Ratten, 8 Hunde (Beagles), 18 Javaneraffen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Ein Teil der Ratten sowie die Hunde und Affen werden in Versuchs- und Kontrollgruppen eingeteilt. Die Tiere der Versuchsgruppen erhalten täglich über 28 Tage (Ratten und Affen) oder 52 Tage (Hunde) das Immunsuppressivum Cyclosporin A, ein Medikament, daß in der Humanmedizin zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr eingesetzt wird. Als Nebenwirkung ruft diese Substanz schwere Nierenschädigungen hervor. Die Eingabe des Medikaments erfolgt mit einer Schlundsonde direkt in den Magen. Den Tieren der Kontrollgruppen wird eine Kochsalzlösung eingegeben. Am letzten Versuchstag werden die Ratten mit CO2 getötet. Die Hunde und Affen werden getötet, indem sie in Narkose gelegt und dann entblutet werden. Die Veränderungen in den Nieren werden untersucht.

Einige Ratten erhalten andere Immunsuppressiva. Auch diese Tiere werden nach 28 Tagen getötet und die Nieren untersucht. Schließlich wird einer Gruppe von fünf Ratten Cisplatin verabreicht, eine Substanz von der eine nierenschädigende Wirkung bekannt ist. Diese Ratten verlieren im Verlauf des Versuchs stark an Gewicht. Nach zehn Tagen werden sie getötet und die Veränderungen in den Nieren beurteilt.

Bereich: Toxikologie, Pharmakologie

Originaltitel: Investigations of cyclosporine A-induced changes in the rat kidney protein pattern and the potential role of a differentially expressed protein in the nephrotoxic mechanism of the drug

Autoren: Lothar Aicher (Wissenschaftliche Betreuung: W. Trommer)

Institute: Fachbereich Chemie der Universität Kaiserslautern

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 839



Dokument 4303Titel: Charakterisierung einer nichtselektiven Kationenleitfähigkeit und eines Na+/H+ Austauschers in der Membran von isolierten Zymogengranula des exokrinen Rattenpankreas
Hintergrund: Mechanismen der Enzymausschüttung bestimmter Zellen der Bauchspeicheldrüse
Tiere: 1 Ratte
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Ratte wird mit einer Überdosis eines Narkosemittels getötet und ihre Bauchspeicheldrüse entnommen. Die eigentlichen Versuche finden an Zellen der Bauchspeicheldrüse statt.

Bereich: Biochemie

Originaltitel:

Autoren: Ines Anderie (Wissenschaftliche Betreuung: Irene Schulz, Homburg/Saar)

Institute: II. Physiologisches Institut der Universität des Saarlandes in Homburg/Saar (eingereicht über den Fachbereich Chemie der Universität Kaiserslautern)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 838



Dokument 4304Titel: Gastrointestinale Motilität und Magenulcera bei der Ratte - Einfluß von Immobilisationsstress und Papaverin, unter besonderer Betrachtung von ACTH und Motilin im Plasma
Hintergrund: Einfluß von Streß auf die Bewegung des Darms und die Bildung von Magengeschwüren
Tiere: 84 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Ratten ein Verweilkatheter (dünner Schlauch) in eine Halsvene gelegt. Die Tiere werden in "Streß-" und "Nullstreß-" Gruppen eingeteilt. Die Tiere der "Streßgruppe" werden mit Bändern an alle vier Pfoten in Bauchlage vier Stunden lang auf einer Korkplatte fixiert. Die "Nullstreßgruppe" erhält während dieser Zeit freie Bewegung in einem Käfig. Über die Halsvenenkatheter werden verschiedene Substanzen gegeben. Schließlich werden die Ratten in Narkose gelegt, der Bauch eröffnet und die Hauptschlagader aufgeschnitten. Durch den Blutverlust sterben die Tiere. Der Magen-Darm-Trakt wird herausgeschnitten und unter anderem der Schweregrad der streßbedingten Magengeschwüre beurteilt.

Bereich: Gastroenterologie

Originaltitel:

Autoren: Karin Claudia Auer (Wissenschaftliche Betreuung: P.O. Schwille)

Institute: Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 837



Dokument 4305Titel: Immunohistochemische Untersuchungen zur Lokalisation des oligomeren Knorpelmatrixproteins (COMP) im adulten Hundegelenksknorpel - Vergleichende Studie am gesunden und primär osteoarthrotisch veränderten Hundegelenksknorpel
Hintergrund: Ursache und Behandlung von Gelenkerkrankungen des Menschen
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Hunde (Schäferhund-Mischlinge, unbekannte Anzahl), Kaninchen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Der Autor tötet einjährige Schäferhund-Mischlinge mit einer Überdosis eines Narkosemittels, um Knorpelgewebe des Schultergelenkes zu erhalten. Die eigentlichen Versuche finden an diesem Knorpelgewebe statt. Zur Gewinnung von Antikörpern werden Kaninchen mit dem Knorpelgewebe immunisiert, d.h. ihnen werden mehrfach Knorpelproben in die Haut injiziert. Dann wird den Kaninchen mehrfach Blut entnommen, aus dem die Antikörper gewonnen werden.

Bereich: Orthopädie, Histologie

Originaltitel:

Autoren: Erik Altenburg (Wissenschaftliche Betreuung: G. Mayer)

Institute: Klinik und Poliklinik für Orthopäthie der Medizinischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 836



Dokument 4306Titel: Makroskopische, histologische und histometrische Untersuchungen zum Skelettwachstum der Hintergliedmaßen von Hühnern einer Legelinie sowie Vergleich mit einer Mastlinie
Hintergrund: Störung des Skelettwachstums bei Intensivhaltung von Hühnern
Tiere: 178 Hühner (Hühner)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: In regelmäßigen Abständen, spätestens am 168. Lebenstag werden jeweils sechs Hühner eines Bestandes betäubt und durch Entbluten getötet. Anschließend werden die Hintergliedmaßen untersucht.

Bereich: Pathologie

Originaltitel:

Autoren: Ronald Günther (Wissenschaftliche Betreuung: V. Bergmann)

Institute: Institut für Veterinär-Pathologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 835



Dokument 4307Titel: Über das JACOBSONsche Organ (Organum vomeronasale) des Hausmeerschweinchens (Cavia aperea porcellus LINNE, 1758)
Hintergrund: Neue Erkenntnisse über ein Organ im Kopf des Meerschweinchens
Tiere: 25 Meerschweinchen
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Köpfe der toten Meerschweinchen werden abgetrennt und untersucht. Wie die Tiere getötet werden, wird nicht beschrieben.

Bereich: Veterinäranatomie

Originaltitel:

Autoren: Christine Schaeffer (Wissenschaftliche Betreuung: K. Donat)

Institute: Institut für Veterinär-Anatomie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 834



Dokument 4308Titel: Immunhistochemische und ultrastrukturelle Befunde an Rhesusaffenaugen nach experimenteller SIV-Infektion
Hintergrund: Veränderungen bestimmter Gewebe der Augen von Affen nach Infektion mit einem HIV-ähnlichen Erreger
Tiere: 36 Affen (32 Rhesusaffen, 4 Javaneraffen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Ab Versuchsbeginn werden die Tiere in Gittereinzelkäfigen gehalten. Eine Kontrollgruppe von vier Affen bleibt unbehandelt, alle anderen werden mit verschiedenen Varianten HIV-ähnlicher Erreger infiziert. Teilweise wurden die Tiere vorher geimpft. Die Affen erkranken sehr häufig an Lungen-, Hirnhaut- und Magen-Darm-Entzündungen. Am Ende der Versuche werden die Affen durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet und untersucht. In der vorliegenden Arbeit geht es um die Augen der Tiere.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Henrik Ross (Wissenschaftliche Betreuung: W. Drommer)

Institute: Institut für Pathologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 833



Dokument 4309Titel: Epizootiologische, klinische und immunologische Merkmale einer experimentell erzeugten Druse-Epizootie
Hintergrund: neue Erkenntnisse zu einer Pferdekrankheit (Druse)
Tiere: 22 Pferde
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Zwei experimentell mit bestimmten Erregern (Streptococcus equi) infizierte Pferde werden in eine gesunde Herde gebracht. Teilweise sind die Tiere vorher gegen den Erreger geimpft worden. Alle Pferde erkranken. Einen milden Krankheitsverlauf zeigen 20%, 55% einen gemäßigten bis schweren Krankheitsverlauf, bei 25% gibt es Komplikationen. Durchschnittlich sind die Tiere 40 Tage krank. Die Pferde bekommen keine Therapie. Krankheitszeichen sind hohes Fieber, Husten, Nasenausfluß, schmerzhafte Schwellung verschiedener Lymphknoten, Depression, fehlende Nahrungsaufnahme, Atembeschwerden, Schluckbeschwerden, Würgen. Die meisten Pferde genesen von der Krankheit vollständig. Komplikationen der Krankheit sind Atemnot, die Eröffnung der Luftröhre notwendig macht, oder Lähmungen eines Gesichtsnerven. Es können sich in den verschiedensten Organen Abszesse entwickeln oder es kann die häufig tödliche "Blutfleckenkrankheit" auftreten. Während der Versuche müssen fünf Pferde aufgrund solcher Komplikationen durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet werden. Das Schicksal der anderen Pferde wird nicht beschreiben.

Bereich: Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Beatrice Nesch (Wissenschaftliche Betreuung: J.F. Timoney)

Institute: Institut für Mikrobiologie und Tierseuchen des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin und Gluck Equine Research Center, Department of Veterinary Science, University of Kentucky, Lexington, KY, USA (eingereicht über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 832



Dokument 4310Titel: Über den Wassertransport am Vormagenepithel der Schwarzen Beduinenziege - Grundlage des Überlebens der Wüstenwiederkäuer
Hintergrund: Beduinenziegen werden häufig nur alle drei bis fünf Tage getränkt. Sie nehmen dann eine große Menge Wasser auf einmal auf. Das Wasser wird jedoch nur allmählich vom Vormagen in die Blutbahn abgegeben; anderenfalls würde es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen. Die beteiligten Mechanismen sollen hier erforscht werden.
Tiere: 9 Ziegen (6 Beduinen-, 3 Zannenziegen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden in Israel statt, wo die Ziegen ohne Sonnenschutz unter wolkenlosem Himmel bei 30°C (Schattentemperatur) gehalten werden. Ihnen wird für viereinhalb (Beduinenziegen) bzw. dreieinhalb (Zannenziegen) Tage jegliches Wasser entzogen. Dabei verlieren die Beduinenziegen jeweils 25%, die Zannenziegen 20% ihres Körpergewichtes. Für ca. eine Woche werden sie dann wieder täglich getränkt. Den Tieren wird regelmäßig Blut entnommen. Die Versuche werden über etwa zwei bis fünf Monate mehrfach wiederholt. Ein Teil der Ziegen wird zwischen diesen Versuchsabläufen in Narkose gelegt. Ein ca. handtellergroßes Stück des Vormagens wird entnommen. Die Tiere erholen sich von dieser Operation vollständig. Am Ende der Versuchsreihen werden alle Ziegen narkotisiert und Teile des Magen-Darm-Traktes entnommen. Anschließend werden sie durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Veterinärphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Ralf B. Unna (Wissenschaftliche Betreuung: I. Chosniak)

Institute: Institut für Veterinär-Physiologie des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 831



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