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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2121Titel: Verschiedene Wirkungen endogener Opioide auf Subtypen der delta- und my-Rezeptoren auf die Magen- und Dünndarmbewegung beim wachen Hund
Hintergrund: Körpereigene Regulierung der Bewegungen von Magen und Dünndarm
Tiere: 7 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden unter Narkose "chronisch instrumentiert". Auf der Außenseite von Magen und Dünndarm werden 5 Elektroden und 7 Bewegungsmesser angenäht. Von diesen Messgeräten ziehen Silberdrähte bis zwischen die Schulterblätter, wo sie in einer Art Steckdose enden, die dort implantiert wird. Ein Silikonkatheter (Schlauch) wird in eine Magenarterie eingeführt. Ihr anderes Ende wird im hinteren Bereich des Brustkorbes nach außen gelegt. Eine andere Magenarterie sowie die Blutgefäße zur Bauchspeicheldrüse und zum großen Netz (eine netzartige Struktur, die schützend über den inneren Organen liegt) werden durch Katheter verschlossen. Die Hunde erwachen aus der Narkose. Für die eigentlichen Experimente erhalten die Hunde nach einer 24 Stunden Hungerperiode eine 300 g Standard-Mahlzeit. 25-30 Minuten später wird durch den an der Außenseite des Brustkorbes implantierten Katheter eine Substanz direkt in die Magenarterie gegeben. Während der folgenden 5 Stunden werden mithilfe der am Magen und am Darm angebrachten Elektroden und Messgeräte die elektrische Aktivität und die Bewegungen von Magen und Dünndarm gemessen. Die Experimente werden bei jedem Hund mindestens einmal im Abstand von 5 Tagen wiederholt. Bei jedem Hund werden außerdem als Kontrolle zwei Versuche ohne die Gabe der Substanz durchgeführt. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Gastroenterologie

Originaltitel: Different endogenous opioid effects on delta- and my-Rezeptor subtypes in antral and duodenal motility of conscious dogs

Autoren: G.E. Holle (1)*, E. Steinbach (1)

Institute: (1) Gastroenterologisches Forschungslabor, Walther-Straub-Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Ludwig-Maximilians-Universität, 80336 München

Zeitschrift: Digestive Diseases and Sciences, 2002: 47(5), 1027-1033

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3016



Dokument 2122Titel: Durch Adriamycin hervorgerufene Kardiomyopathie beim Hund – ein geeignetes Modell für Untersuchungen zur partiellen Entfernung der linken Kammer?
Hintergrund: Entwicklung eines "Modells" für die dilatative Kardiomyopathie (Oberbegriff für verschiedene Herzkrankheiten) im Endstadium.
Tiere: 6 Hunde ("Foxhounds Boehringer Ingelheim")
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden den Hunden Katheter (dünnen Plastikschläuche) in eine Hinterbeinvene und eine Halsvene gelegt. Die linke Seite des Brustkorbes wird zwischen zwei Rippen eröffnet. Der Herzbeutel wird aufgeschnitten. Ein langer Silikon-Katheter wird in eine Herzkranzarterie geschoben. Er wird am Herzbeutel festgenäht und von dort zwischen zwei Rippen nach außen geführt. Herzbeutel und Brustkorb werden wieder verschlossen. Die Tiere erhalten ein Schmerzmittel. Der aus der Brustwand austretende Katheter wird täglich gespült. Eine Woche nach der Operation wird über diesen Katheter Adriamycin in die Herzkranzarterie injiziert. Dieses Zytostatikum, das in der Chemotherapie beim Menschen eingesetzt wird, ist für seine zellzerstörende Wirkung bekannt. Die Adriamycin-Gabe wird einmal wöchentlich 5 Wochen lang wiederholt. Die Herzmuskelzellen werden auf diese Weise zerstört. Die Symptome, unter denen die Tiere dadurch leiden, werden nicht beschrieben. Kurz vor sowie eine und sechs Wochen nach der Operation werden die Hunde für verschiedene Messungen in Narkose gelegt. Zu etwa den gleichen Zeitpunkten wird außerdem eine Herz-Ultraschalluntersuchung am wachen Hund durchgeführt. Die Hunde stehen dazu still auf einem Tisch, was ihnen zuvor antrainiert worden war. Ein Hund stirbt vorzeitig drei Tage nach der vierten Adriamycin-Gabe an Herzrhythmusstörungen. Eine Woche nach der letzten Gabe werden die Tiere durch Überdosis von Kaliumchlorid in Narkose getötet. Ihre Herzen werden entnommen und untersucht. Die Versuche fanden in Münster statt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Adriamycin-induced cardiomyopathy in the dog – an appropriate model for research on partial left ventriculectomy?

Autoren: Stefan Christiansen (1)*, Klaus Redmann (2), Hans H. Scheld (3), Uli R. Jahn (4), Jörg Stypmann (5), Manfred Fobker (6), Achim D. Gruber (7), Dieter Hammel (3)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, 52074 Aachen, (2) Experimentelle Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Münster, (3) Klinik und Poliklinik für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Münster, (4) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Münster, (5) Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinikum Münster, (6) Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Universitätsklinikum Münster, (7) Institut für Pathologie, Tierärztliche Hochschule Hannover

Zeitschrift: The Journal of Heart and Lung Transplantation 2002: July, 783-790

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3015



Dokument 2123Titel: Kombinierte Stentimplantation und –embolisation mit flüssigem 2-Polyhydroxyethyl-Methacrylat zur Behandlung von weithalsigen Aneurysmen beim Hund
Hintergrund: Chirurgische Behandlung von Blutgefäßausweitungen
Tiere: 5 Hunde (Labradors!)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden werden unter Narkose auf jeder Seite des Halses zwei Aneurysmen (Gefäßausweitungen) in den Halsschlagadern erzeugt. Dazu werden aus Venen kleine Säckchen geformt, die an die Arterie angenäht werden. Die Operation wird nicht näher beschrieben, es wird stattdessen auf eine andere Arbeit verwiesen. Vier Wochen später werden die Hunde erneut narkotisiert. Durch eine Hinterbeinarterie wird ein Führungskatheter (langer, dünner Schlauch) bis zu einem Aneurysma im Hals vorgeschoben. Mit dessen Hilfe wird ein Stent (Metallröhrchen zum Offenhalten von Blutgefäßen) an die Stelle des Blutgefässes gesetzt, an der sich das Aneurysma befindet. Der Zwischenraum zwischen dem Stent und dem Aneurysma wird mit einem speziellen synthetischen Gel ausgefüllt und so verschlossen. Anschließend wird eine Angiographie (Bildgebende Darstellung von Blutgefäßen) vorgenommen. Weitere Angiographien erfolgen jeweils unter Narkose nach 1, 6 und 9 Monaten. Nach 1 und 9 Monaten werden die Halsschlagadern zur gewebekundlichen Untersuchung entnommen. Eine Tötung der Tiere wird hierfür nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Combined stent implantation and embolization with liquid 2-polyhydroxyethyl methacrylate for treatment of experimental canine wide-necked aneurysms

Autoren: J. Klisch (1)*, F. Schellehammer (2), J. Zitt (1), K.M. Scheufler (3), A. Pagenstecher (4), H. Nagursky (5), M. Schumacher (1)

Institute: (1) Abteilung für Neuroradiologie, Universität Freiburg, 79106 Freiburg, (2) Abteilung für Radiologie, Universität Köln, (3) Abteilung für Neurochirurgie, Universität Freiburg, (4) Abteilung für Neuropathologie, Universität Freiburg, (5) Abteilung für Mund- und Kieferchirurgie, Universität Freiburg

Zeitschrift: Neuroradiologie 2002: 44, 503-512

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3014



Dokument 2124Titel: Arthroseinduktion im gesunden Kniegelenk durch intraartikuläre Injektion des proteolytischen Enzyms Elastase – eine tierexperimentelle Untersuchung
Hintergrund: Untersuchung zur Entstehung einer Gelenksentzündung
Tiere: 14 Kaninchen (gemischtrassige Stallkaninchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden in 4 Gruppen eingeteilt. Bei je 5 Kaninchen wird unter Narkose ein Enzym in ein Kniegelenk gespritzt. Bei der Hälfte dieser Tiere wird anschließend das betroffene Bein eingegipst. Bei den anderen 5 Tieren erfolgt keine Ruhigstellung. Bei zwei Kontrollgruppen à: 2 Kaninchen erfolgt statt einer Enzyminjektion eine Injektion mit einer Kochsalzlösung. Das Hinterbein von zwei dieser Tiere wird eingegipst. Nach 6 Wochen werden alle Kaninchen auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Die Knie werden auf Anzeichen von Entzündung untersucht.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel:

Autoren: T.R. Blattert (1)*, E. Kunz (2), J. Müller (3), A. Weckbach (1)

Institute: (1) Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Chirurgische Universitätsklinik und Poliklinik der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Chirurgische Klinik, Kreiskrankenhaus Rastatt, (3) Pathologisches Institut der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Zeitschrift: Zeitschrift für Orthopädie 2002: 140, 101-105

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3013



Dokument 2125Titel: Polyhydroxybuttersäure (PHB)-Folien und –Platten zur Defektdeckung des knöchernden Schädels im Kaninchenmodell
Hintergrund: Chirurgischer Einsatz von resorbierbarem Kunststoff am Schädel
Tiere: 17 Kaninchen (Weiße Neuseeländer)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden durch Injektion in eine Vene narkotisiert. Die Haut auf dem Schädel wird aufgeschnitten. Auf das Schädeldach wird eine kreisrunde Folie (Durchmesser 12 mm) aus resorbierbarem Kunststoff gelegt. Die Kopfhaut wird wieder verschlossen. Bei 7 Kaninchen wird der Jochbeinbogen durchgeschnitten und mit einer Platte aus resorbierbarem Kunststoff und zwei Schrauben wieder repariert. Zwei Tiere sterben aufgrund eines Narkosezwischenfalls. Nach 3 ½, 6, 12, 15, 20 und 25 Monaten werden jeweils einige Kaninchen auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Biomaterial-Forschung

Originaltitel:

Autoren: B. Kramp (1)*, H.E. Bernd (1), W.A. Schumacher (1), M. Blynow (1), W. Schmidt (2), C. Kunze (3), D. Behrend (3), K.P. Schmitz (3)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie "Otto Körner" der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock, 18055 Rostock, (2) Institut für Pathologie der Universität Rostock, (3) Institut für Biomedizinische Technik der Universität Rostock

Zeitschrift: Laryngo-Rhino-Otol 2002: 81, 351-356

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3012



Dokument 2126Titel: Partielle Flüssigkeitsbeatmung reduziert die Ausschüttung von Leukotrien B4 und Interleukin-6 bei neugeborenen Ferkeln, bei denen das Surfactant (filmartige Auskleidung in der Lunge von Neugeborenen) entfernt wurde
Hintergrund: Vergleich verschiedener Beatmungsmethoden bei Neugeborenen mit Lungenschädigung
Tiere: 30 Schweine (neugeborene Ferkel)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Ferkel im Alter von 1 bis 3 Tagen werden in Narkose gelegt und bleiben während des gesamten 24-stündigen Versuchs in Narkose. In Halsarterie und –vene werden Katheter zur Überprüfung verschiedener Messgrößen gelegt. Die Tiere werden durch einen in die Luftröhre gelegten Tubus (Schlauch) künstlich beatmet. Durch den Luftröhrentubus wird eine Kochsalzlösung in die Lunge gepumpt und anschließend wieder abgesaugt. Dieser Vorgang wird alle 10 Minuten insgesamt 30mal wiederholt. Dadurch wird das Surfactant, die filmartige Auskleidung, die die Lunge von Neugeborenen schützt, zerstört und die Lunge so geschädigt. Die Tiere werden nun in 4 Gruppen zu je 6 Tieren eingeteilt, die jeweils unterschiedlich behandelt werden. Bei einer fünfte Gruppe mit 6 Schweinen wird keine Lungenspülung vorgenommen. Diese Tiere werden normal weiterbeatmet und dienen als Kontrolle. Gruppe 1 wird normal beatmet. Gruppe 2 und 3 erhalten Surfactant in die Lunge und werden 24-Stunden lang auf unterschiedliche Weise beatmet. Bei Gruppe 4 wird eine Flüssigkeit in die Lunge gegeben. Insgesamt sterben vier der Ferkel vor Beendigung der Versuche. Nach 24 Stunden werden die überlebenden Ferkel getötet.

Bereich: Intensivmedizin, Neugeborenenheilkunde

Originaltitel: Partial liquid ventilation reduces release of leukotriene B4 and Interleukin-6 in bronchoalveolar lavage in surfactant-depleted newborn pigs

Autoren: Ulrich Merz (1)*, Bernd Klosterhalfen (2), Martin Häusler (1), Melanie Kellinghaus (1), Thomas Peschgens (1), Helmut Hörnchen (1)

Institute: (1) Kinderklinik, Intensivstation für Neugeborene, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, 52074 Aachen

Zeitschrift: Pediatric Research 2002: 51(2), 183-189

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3011



Dokument 2127Titel: Druckunterstützung im Vergleich zur kontrolliert mechanischen Beatmung bei der experimentellen Lungenschädigung
Hintergrund: Verschiedene Beatmungsmethoden nach experimenteller Lungenschädigung
Tiere: 20 Schweine
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden in Narkose auf den Rücken gelegt. In die Luftröhre wird ein Tubus (Schlauch) eingeführt, durch den sie beatmet werden. Eine Arterie und eine Vene am Hinterbein werden mit Kathetern (dünne Kunststoffschläuche) versehen. Außerdem wird ein Herzkatheter gelegt. Durch diese Maßnahmen können verschiedene Messungen zu den Körperfunktionen vorgenommen werden. Die Lungen werden geschädigt, indem sie mehrfach mit einer Flüssigkeit gespült werden. Dazu wird eine Kochsalzlösung durch den Luftröhrentubus in die Lunge gepumpt und anschließend wieder abgesaugt. Je 10 Schweine werden nun auf unterschiedliche Weise beatmet. Es werden diverse Messungen vorgenommen. Die Schweine erwachen dabei nicht mehr aus der Narkose. Nach 12 Stunden wird das Experiment beendet und die Tiere mit Kaliumchlorid getötet.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Pressure support compared with controlled mechanical ventilation in experimental lung injury

Autoren: Rolf Dembinski (1)*, Martin Max (1), Ralf Bensberg (1), Rolf Rossaint (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum der RWTH Aachen, 52074 Aachen

Zeitschrift: Anesthesia and Analgesia 2002: 94, 1570-1576

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3010



Dokument 2128Titel: Experimentelle Spondylodese der Schafswirbelsäule. Teil 1: Der Effekt von Wachstumsfaktoren und Carrier-Systemen auf die intervertebrale Fusion
Hintergrund: Vergleich verschiedener chirurgischer Methoden zur Versteifung der Halswirbelsäule. Diese Methoden sind seit langem in der klinischen Anwendung beim Menschen.
Tiere: 40 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Schafen die Haut am Hals aufgeschnitten und ein Teil der Halswirbelsäule freigelegt. Von den Endplatten zweier benachbarter Wirbel wird mit einer Hochgeschwindigkeitsfräse ein wenig Knochen abgehobelt. Ein kleines Stück Knochen wird aus dem Becken entnommen. Nun werden bei jeweils 8 Schafen verschiedene chirurgischen Methoden zur Versteifung der Wirbelsäule durchgeführt. Es werden winzige "Käfige" aus Titan mit den Beckenknochenstückchen gefüllt und zwischen zwei Halswirbel eingesetzt. Einige der "Käfige" sind mit Wachstumsfaktoren beschichtet. Die folgenden 5 Tage bekommen die Schafe ein Schmerzmittel. Nach 1, 2, 4, 8 und 12 Wochen werden Röntgenaufnahmen von der Halswirbelsäule gemacht. Zwölf Wochen nach der Operation werden die Schafe durch eine Übdosis Kaliumchlorid getötet. Ihre Halswirbelsäulen werden untersucht.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: F. Kandziora (1)*, M. Scholz (1), R. Pflugmacher (1), G. Krummrey, G. Schollmeier (1), G. Schmidmaier (1), K.J. Schnake (1), G. Duda (1), M. Raschke (1), N.P. Haas (1)

Institute: (1) Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Charité: der Humboldt-Universität Berlin, 13353 Berlin

Zeitschrift: Der Chirurg 2002: 73, 1025-1038

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3009



Dokument 2129Titel: Experimentelle Spondylodese der Schafswirbelsäule. Teil 1: Der Effekt des Cage-Designs auf die intervertebrale Fusion
Hintergrund: Vergleich verschiedener chirurgischer Methoden zur Versteifung der Halswirbelsäule. Diese Methoden sind seit langem in der klinischen Anwendung beim Menschen.
Tiere: 48 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: 24 Schafe werden getötet, um ihre Halswirbelsäulen zu entnehmen. Die Halswirbelsäulen werden verschiedenen Kräften ausgesetzt, sie werden gestreckt, gestaucht, gebogen. Gleichzeitig werden Messungen vorgenommen. Bei jeweils 8 Halswirbelsäulen werden drei verschiedene chirurgische Methoden zur Versteifung zweier Halswirbel angewendet: 1. ein kleines Stück Knochen aus dem Becken wird zwischen zwei Wirbel implantiert, 2. ein winziger "Käfig" aus Titan wird mit Knochenstückchen aus dem Becken gefüllt und in den Zwischenwirbelspalt gesetzt, 3. Verwendung eines anderen "Käfigs". Die Belastungsproben und –messungen werden wiederholt.

An weiteren 24 Schafen werden Experimente vorgenommen. Unter Narkose wird die Haut am Hals aufgeschnitten und ein Teil der Halswirbelsäule freigelegt. Von den Endplatten zweier benachbarter Wirbel wird mit einer Hochgeschwindigkeitsfräse ein wenig Knochen abgehobelt. Ein kleines Stück Knochen wird aus dem Becken entnommen. Nun werden die gleichen chirurgischen Methoden zur Versteifung der Wirbelsäule durchgeführt, wie bei den toten Schafen: Acht Schafe erhalten ein Beckenknochenstück zwischen zwei Halswirbel gesetzt und je 8 Tiere einen kleinen, knochengefüllten Titan-"käfig". Die folgenden 5 Tage bekommen die Schafe ein Schmerzmittel. Nach 1, 2, 4, 8 und 12 Wochen werden Röntgenaufnahmen von der Halswirbelsäule gemacht. Zwölf Wochen nach der Operation werden die Schafe durch eine Überdosis Kaliumchlorid getötet. Ihre Halswirbelsäulen werden untersucht.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: F. Kandziora (1)*, R. Pflugmacher (1), M. Scholz (1), G. Schollmeier (1), K.J. Schnake (1), H. Bail (1), G. Duda (1), N.P. Haas (1)

Institute: (1) Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Charité: der Humboldt-Universität Berlin, 13353 Berlin

Zeitschrift: Der Chirurg 2002: 73, 909-917

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3008



Dokument 2130Titel: Experimentelle Untersuchung der Entwicklung der Stirnhöhle bei Göttinger Minischweinen
Hintergrund: Entwicklung der Stirnhöhle
Tiere: 12 Schweine (Göttinger-Minischweine, 5-Wochen-alte Ferkel)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die 5-Wochen-alten Ferkel werden in Narkose gelegt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und der Schädelknochen freigelegt. Aus dem Stirnbein wird ein viereckiges Stück Knochen herausgesägt. Ein genau gleich großes Stück wird aus dem Hinterhauptsbein herausgeschnitten. Die beiden Knochenstücke werden ausgetauscht. Das Stück aus dem Hinterhauptsbein wird also an die Stelle im Stirnbein gepflanzt und umgekehrt. Die Knochenstücke werden mit Metallplatten fixiert. Schließlich wird die Kopfhaut wieder zugenäht. Zwei Ferkel dienen als Kontrolle. Bei ihnen werden zwar die beiden Knochenstücke herausgeschnitten, aber nicht ausgetauscht. Sie werden an Ort und Stelle wieder eingepflanzt und mit Metallplatten in gleicher Weise fixiert. Nach 20, 30, 35 und 40 Wochen wird jeweils einigen Schweinen in Narkose ein Farbstoff injiziert, der sich im Knochengewebe ablagert. Anschließend wird der Kopf der Tiere abgeschnitten und in eine Fixierungslösung gelegt.

Bereich: Anatomie, Entwicklungsbiologie, Chirurgie

Originaltitel: Experimental study of the frontal sinus development on Goettingen miniature pigs

Autoren: Johannes Franz Hönig (1)*, Hans Albert Merten (1), Rainer Schütte (1), Ulrike Anna Grohmann (2), Antonio Cassisis (3)

Institute: (1) Abteilung für Gesichts- und plastische Chirurgie, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, 37075 Göttingen, (2) Department of Paediatric and Craniofacial Surgery, Bugamo, Italien, (3) Abteilung für kieferplastische Chirurgie, Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen

Zeitschrift: The Journal of Craniofacial Surgery 2002: 13(3), 418-426

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3007



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