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Datenbank Tierversuche

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Dokument 641Titel: Zeitlicher Verlauf der Veränderungen von Nervenaktivitäts-Markern nach iTBS-TMS im Neocortex der Ratte
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn der Ratte nach einer Behandlung mit transkranieller Magnetstimulation.
Tiere: 42 Ratten
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Bei einer bestimmten Form der transkraniellen Magnetstimulation, der Intermittierenden Theta-Burst-Stimulation werden Nervenzellen im Gehirn mit Hilfe von Magnetfeldern angeregt. Diese Behandlung wird in der Humanmedizin z.B. bei Tinnitus, Parkinson oder Epilepsie eingesetzt. Die Ratten werden über einen Zeitraum von zwei Wochen an den Lärm und das Handling bei einer solchen Magnetstimulation gewöhnt. Die Tiere erhalten Futter als positive Belohnung. Der Kopf der unbetäubten Ratte wird dabei 1 cm von der Magnetspule entfernt gehalten. Bei der Kontrollgruppe wird ein Abstand von 10 cm eingehalten. In bestimmten Zeitabständen (10, 20, 40, 80 und 160 min) nach der Magnetstimulation werden die Tiere jeweils einer Gruppe betäubt und dann getötet, indem sie mit Formalin durchströmt werden. Die Veränderungen im Gehirn werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Time-course of changes in neuronal activity markers following iTBS-TMS of the rat neocortex

Autoren: Kathrin Hoppenrath, Klaus Funke*

Institute: Institut für Neurophysiologie, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44780 Bochum

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2013: 536, 19-23

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4435



Dokument 642Titel: Identifizierung von zwei Vorderhirnstrukturen, die die Ausführung von Gedächtnissequenzen bei der Taube vermitteln
Hintergrund: Zur Frage, welche Hirnstrukturen für die Lernleistung bei Tauben zuständig sind.
Tiere: 18 Tauben
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Experimente wurden von der Genehmigungsbehörde in Nordrhein-Westfalen genehmigt und von Sascha Helduser an der Ruhr-Uni Bochum durchgeführt. Die Tauben werden einzeln in Maschendrahtkäfigen gehalten. Sie erhalten nur 80-90% der normalen Futtermenge, damit sie genügend hungrig sind.

Bei dem Lernexperiment wird eine Taube in eine Kammer gesetzt. Bei Aufleuchten einer Lampe muss das Tier vier Quadrate auf einem Touchscreen-Bildschirm in der richtigen Reihenfolge anpicken. Macht die Taube es richtig, erhält sie ein Getreidekorn als Belohnung. Bei einem Fehler gibt es nichts. Hat die Taube die Aufgabe gelernt, wird sie operiert. Unter Narkose wird ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Eine Metallröhre wird in durch das Loch an eine bestimmte Stelle in das Hirngewebe eingelassen und mit Zahnzement und 6 Stahlschrauben am Schädelknochen verankert. Nach einer Woche Erholungszeit wird das Lernexperiment wiederholt, bis die Taube die Aufgabe wieder richtig erledigt wie vor der Operation.

Dann wird bei einem Teil der Tiere Tetrodotoxin, das Gift des Kugelfisches, durch die Röhre in das Hirngewebe injiziert. Das Gift legt die Hirnzellen eines bestimmten Bereichs lahm. Nun werden die Lernexperimente wiederholt, um festzustellen, ob sich die Lernleistung verschlechtert. Nach einem nicht genannten Zeitraum werden die Tauben getötet, um den richtigen Sitz der Kanülen zu überprüfen. Zwei Tauben werden in die Auswertung nicht einbezogen, da die Röhre nicht richtig platziert war.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Ruhr-Universität Research School sowie der Stiftung Mercator.

Bereich: Hirnforschung, Neurologie

Originaltitel: Identification of two forebrain structures that mediate execution of memorized sequences in the pigeon

Autoren: Sascha Helduser (1,2)*, Sen Cheng (3), Onur Güntürkin (1)

Institute: (1) Psychologische Fakultät, Institut für Kognitive Neurowissenschaften, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) International Graduate School of Neuroscience, Ruhr-Universität Bochum, Bochum, (3) Psychologische Fakultät, Institut für Kognitive Neurowissenschaften, Mercator-Forschungsgruppe "Strukturen des Gedächtnisses", Ruhr-Universität Bochum

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2013: 109, 958-968

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4434



Dokument 643Titel: Risiko einer Immunschwächevirus-Infektion kann sich mit der Impfstoff-induzierten Immunantwort erhöhen
Hintergrund: Test dreier potentieller Impfstoffe gegen AIDS.
Tiere: 24 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Affen stammen aus einer Zucht in Indien. Die Versuche werden vom LAVES Niedersachsen genehmigt und finden im Deutschen Primatenzentrum Göttingen statt. Drei Gruppen mit je sechs Affen werden mit drei verschiedenen Impfstoffen behandelt. Der Impfstoff wird dazu in Abständen zweimal unter die Haut, bzw. in einen Muskel injiziert. Die vierte Gruppe mit sechs Affen bleibt unbehandelt. Ab der 8. Woche nach der letzten Immunisierung erfolgt eine Infektion mit SIV, den "Affen-AIDS-Virus". Dazu werden die Tiere einmal wöchentlich betäubt und eine Dosis SIV wird in den Mastdarm eingeführt. Außerdem wird einmal wöchentlich eine Blutprobe entnommen, um die Immunantwort und die Menge des Virus zu bestimmen. Die Infektion über den Mastdarm erfolgt so lange, bis Viren im Blut nachweisbar sind. Dies dauert je nach Gruppe unterschiedlich zwischen einer und 17 Wochen. Weitere Blutproben erfolgen einmal wöchentlich bis 32 Wochen nach der ersten Infektion. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft, FP6-Prgramm der EU-Kommission, Wilhelm-Sander-Stiftung und H.W. & J. Hector-Stiftung.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel: Risk of immunodeficiency virus infection may increase with vaccine-induced immune response

Autoren: Matthias Tenbusch (1), Ralf Ignatius (2), Vladimir Temchura (1), Ghulam Nabi (1), Bettina Tippler (1), Guillaume Stewart-Jones (3), Andres M. Salazar (4), Ulrike Sauermann (5), Christiane Stahl-Hennig (5), Klaus Überla (1)*

Institute: (1) Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44780 Bochum, (2) Institut für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit, Charite – Universitätsmedizin Berlin, Berlin, (3) Human Immunology Unit, Weatherall Institute of Molecular Medicine, John Radcliffe Hospital, Oxford University, Oxford, Großbritannien, (4) Incovir Inc., Washington, DC, USA, (5) Deutsches Primatenzentrum GöttingenUniversitätsmedizin Berlin, Berlin, (3) Human Immunology Unit, Weatherall Institute of Molecular Medicine, John Radcliffe Hospital, Oxford University, Oxford, Großbritannien, (4) Incovir Inc., Washington, DC, USA, (5) Deutsches Primatenzentrum Göttingen

Zeitschrift: Journal of Virology 2012: 86(19), 10533-10539

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4433



Dokument 644Titel: Der Zeitraum von multineuronalen Aktivitätsmustern spiegeln die zeitliche Struktur der visuellen Reize wieder
Hintergrund: Messung von Hirnströmen bei verschiedenen visuellen Reizen.
Tiere: 6 Katzen
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt und von Danko Nikolic, Shan Yu und Martha N. Havenith durchgeführt. Die Katzen stammen aus der Zucht des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung. Unter Narkose wird der Kopf mit Hilfe von Metallstangen in Ohren und Augen in einem stereotaktischen Halteapparat fixiert. Der Schädel wird über einem bestimmten Hirnbereich aufgebohrt.

Auf dem Schädel wird mit Dentalzement ein Metallbolzen angebracht. Durch das Bohrloch werden 16 Elektroden in das Hirngewebe eingeführt.

Dann werden die Metallstangen aus Ohren und Augen entfernt und der Kopf wird mit Hilfe des auf dem Schädel fixierten Bolzens unbeweglich festgeschraubt. Die Narkose wird verringert. Die Tiere werden durch Pancuroniumbromid gelähmt. Die Augen werden mit einer Kontaktlinse auf einen Bildschirm gerichtet. Auf diesem werden verschiedene Streifenmuster gezeigt während gleichzeitig über die Elektroden die Nervenströme gemessen werden. Außer den Streifen wird auch ein 28 Sekunden langer Naturfilm 20-Mal hintereinander gezeigt. Weitere präsentierte Reize sind aufblitzende schwarze Buchstaben und Zahlen auf weißem Grund.

Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt. Üblicherweise werden sie nach Ende der Versuche getötet.

Bereich: Sehforschung

Originaltitel: Timescales of multineuronal activity patterns reflect temporal structure of visual stimuli

Autoren: Ovidiu F. Jurjut (1,2,3), Danko Nikolic (1,3,), Wolf Singer (1,3), Shan Yu (1), Martha N. Havenith (1), Raul C. Muresan (1,2)*

Institute: (1) Abteilung Neurophysiologie, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Deutschordenstr. 46, 60528 Frankfurt, (2) Department of Experimental and Theoretical Neuroscience, Center for Cognitive and Neural Studies (Coneural), Romanian Institute of Science and Technology, Cluj-Napoca, Rumänien, (3) Abteilung für Neurowissenschaften, Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS), Frankfurt (Coneural)

Zeitschrift: PLOS One 2011: 6(2); doi:10.1371/journal.pone.0016758

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4432



Dokument 645Titel: Die Sehrinde kombiniert einen Reiz und ein Fehler-ähnliches Signal mit einer Proportion, die von Zeit, Zwischenraum und Reizkontrast abhängt
Hintergrund: Messung von Hirnströmen bei bestimmten visuellen Reizen.
Tiere: 13 Katzen
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden in Hessen genehmigt und von David Eriksson durchgeführt. Bei den Katzen ungenannter Herkunft wird unter Narkose der Schädel über einem bestimmten Hirnbereich aufgebohrt. Über dem Loch wird eine Stahlkammer von 15 mm Durchmesser mit Zahnzement auf dem Schädelknochen befestigt. Die Pupillen werden mit Atropin geweitet und mittels Kontaktlinsen auf einen Monitor gerichtet. Die Tiere werden durch Pancuroniumbromid gelähmt. Durch die Kammer werden mit Hilfe eines Antriebsgeräts 16 Mikroelektroden in das Hirngewebe eingelassen. Auf dem Monitor werden verschiedene Streifenmuster während gleichzeitig über die Elektroden die Nervenströme gemessen werden.

Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt. Üblicherweise werden sie nach Ende der Versuche getötet.

Bereich: Sehforschung

Originaltitel: Visual cortex combines a stimulus and an error-like signal with a proportion that is dependent on time, space, and stimulus contrast

Autoren: David Eriksson*, Thomas Wunderle, Kerstin Schmidt

Institute: Kortikale Funktion und Dynamik, Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Deutschordenstr. 46, 60528 Frankfurt

Zeitschrift: Frontiers in System Neuroscience 2012: 6, doi:10.3389/fnsys.2012.00026

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4431



Dokument 646Titel: Kodierung des Reiz-Reaktionsergebnisses im Hirnbereich Nidopallium caudolateral der Taube
Hintergrund: Messung von Hirnströmen beim zielgerichteten Verhalten der Taube.
Tiere: 5 Tauben
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der Genehmigungsbehörde in Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Tauben stammen von einem lokalen Züchter und werden im Institut der Uni Bochum aufgezogen. Sie werden einzeln in Maschendrahtkäfigen gehalten. Die Tiere erhalten während der Zeit der Versuche nur so viel Futter, dass sie 80-90% ihres Normalgewichtes wiegen. Sie sollen hungrig genug für die Versuche sein. Jeden zweiten Tag wird ein 130 Minuten dauernder Versuch durchgeführt. Eine Taube wird in eine Box gesetzt. Wenn eine Futterluke orange aufleuchtet, soll die Taube sich auf einen Bildschirm konzentrieren. Um anzuzeigen, dass sie bereit ist, muss sie auf die Futterluke picken. Auf dem Bildschirm erscheint anschließend eine Sinuskurve. Es werden Kurven in unterschiedlicher Frequenz verwendet. Bei einer bestimmten Frequenz muss die Taube die Futterluke picken und sie erhält ein Getreidekorn als Belohnung. Wenn das Tier bei einer anderen Frequenz pickt, wird sie "bestraft", indem die Lichter ausgehen und ein sehr lauter Ton erschallt. Pickt sie bei allen weiteren Frequenzen geschieht gar nichts. Eine Session besteht aus durchschnittlich 400 solchen Tests.

Wenn die Taube die Aufgabe gelernt hat, wird unter Narkose ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Darüber wird ein Mikroantriebsgerät mit 8 Elektroden mit Zahnzement und 5-6 Stahlschrauben auf dem Schädel verankert. Mit dem Antriebsgerät können die Elektroden am wachen Tier in verschiedene Tiefen des Hirngewebes eingelassen werden. Nun werden die Verhaltenstests wiederholt während gleichzeitig Hirnströme gemessen werden. Schließlich werden die Tauben unter Narkose mit Formalin durchströmt und getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Stimulus-response-outcome coding in the pigeon – nidopallium caudolateral

Autoren: Sarah Starosta, Onur Güntürkün, Maik C. Stüttgen*

Institute: Abteilung für Biopsychologie, Psychologische Fakultät, Universität Bochum, GAFO 05/618, 44780 Bochum

Zeitschrift: PLOS One 2013: 8(2); e57407

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4430



Dokument 647Titel: Auswirkung einer Pansen schützenden Mischung von konjugierten Linolsäuren auf die Genexpression in der Leber, die beim Fettstoffwechsel der Milchkuh eine Rolle spielen
Hintergrund: Optimierung der Fütterung von Milchkühen.
Tiere: 40 Rinder (Holstein-Kühe)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden an der Versuchsstation für Tierernährung Hirschau der Technischen Universität München durchgeführt. Die Kühe werden in einem Laufstall mit einzelnen Fütterungsplätzen gehalten. Die Tiere werden in zwei Gruppen eingeteilt, die über den Zeitraum von 3 Wochen vor der Niederkunft bis 14 Wochen danach auf unterschiedliche Weise gefüttert werden. Die eine Gruppe erhält Futter, dem bestimmte Fettsäuren zugesetzt sind, die andere Gruppe erhält Futter ohne diese Fettsäure. Die Milch wird regelmäßig untersucht. In der 1., 5. und 14. Woche der Laktation (Zeit, in der die Kuh Milch gibt) werden Blutproben aus der Halsvene sowie jeweils eine Leberprobe genommen. Für letztere wird die Haut hinter dem Rippenbogen lokal betäubt. Mit einer langen Nadel wird durch die Haut direkt in die Leber gestochen, um eine Gewebeprobe zu entnehmen. Eine Tötung der Tiere wird nicht erwähnt und ist unwahrscheinlich.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Effects of a rumen-protected mixture of conjugated linoleic acids on hepatic expression of genes involved in lipid metabolism in dairy cows

Autoren: G. Schlegel (1), R. Ringseis (1), W. Windisch (2), F.J. Schwarz (3), Klaus Eder (1)*

Institute: (1) Institut für Tierernährung und Ernährungsphysiologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Heinrich-Buff-Ring 26-32, 35392 Gießen, (2) Institut für Tierernährung, Technische Universität München, Liesel-Beckmann-Str. 6, 85350 Freising-Weihenstephan

Zeitschrift: Journal of Dairy Sciences 2012: 95, 3905-3918

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4429



Dokument 648Titel: Auswirkungen eines erhöhten Kohlendioxidgehalts und Dürrebedingungen auf die Futterqualität von Mais-Silage, die unter verschiedenen Temperaturbedingungen an Schafe verfüttert wird
Hintergrund: Auswirkung des Klimawandels auf die Ernährung von Schafen.
Tiere: 16 Schafe
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Genehmigungsbehörde LAVES in Oldenburg genehmigt und wurden am Friedrich-Löffler-Institut in Braunschweig durchgeführt. Die Schafe werden zunächst eine Woche einzeln in Boxen gehalten und anschließend eine Woche einzeln in einem so genannten metabolischen Käfig, bei dem die Ausscheidungen der Tiere aufgefangen werden können. Die Tiere werden in 4 Gruppen zu je 4 Tieren eingeteilt, die unterschiedliches Futter erhalten.

Das Futter besteht aus Maissilage. Der Mais wurde zuvor unter speziellen Bedingungen kultiviert. Jeweils die Hälfte der Pflanzen wird normal gewässert oder unter Dürrebedingungen aufgezogen. Bei der Hälfte beider Gruppen wird zudem während des Zeitraum des Wachstums mittels Ventilatoren Kohlendioxid über die Pflanzen geblasen, um den durch den Klimawandel verursachten erhöhten Kohlendioxid-Gehalt der Luft zu simulieren. Die Ausscheidungen der so gefütterten Schafe werden aufgefangen und untersucht. Eine Tötung der Tiere wird nicht erwähnt und ist unwahrscheinlich.

Die Arbeit wurde durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Rahmen von KLIFF (Klimafolgenforschung in Niedersachsen) unterstützt.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Effects of free air carbon dioxide enrichment and drought stress on the feed value of maize silage fed to sheep at different thermal regimes

Autoren: Malte Lohölter (1), Ulrich Meyer (1)*, Remy Manderscheid (2), Hans-Joachim Weigel (2), Martin Erbs (2), Gerhard Flachowsky (1), Sven Dänicke (1)

Institute: (1) Institut für Tierernährung, Friedrich-Löffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig, (2) Institut für Biodiversität, Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI), Bundesforschungsinstitut für ländliche Räume, Wald und Fischerei, Bundesallee 50, 38116 Braunschweig

Zeitschrift: Archives of Animal Nutrition 2012: 66(), 335-346

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4428



Dokument 649Titel: Eine moderate aseptische lokale Entzündung ruft keine wesentliche systemische Entzündungsreaktion hervor
Hintergrund: Untersuchung einer lokalen Entzündungsreaktion.
Tiere: 5 Hunde (Beagles)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der zuständigen Behörde LANUV in NRW genehmigt und finden bei der Firma Bayer in Leverkusen statt. Die Hunde werden gleichzeitig in einer anderen Studie zu einem neuen Antibiotikum verwendet. Bei den Tieren werden unter Narkose drei "Gewebekäfige" unter die Haut an den Brustseiten und in der linken Flanke operiert. Diese Käfige bestehen aus einem 85 mm langen Silikongummischlauch mit 12,7 mm Durchmesser. In den Wochen nach der Operation wächst Gewebe in die Schläuche ein. 9-10 Wochen nach der ersten Operation wird unter lokaler Betäubung der Haut Carrageen in jeweils einen Käfig pro Hund injiziert, eine reizende Substanz, die aus Algen gewonnen wird. In der folgenden Woche wird zu 10 Zeitpunkten unter lokaler Betäubung mit einer Nadel in den Käfig gestochen, um Gewebsflüssigkeit zu gewinnen. Außerdem werden mehrere Blutproben aus der Halsvene entnommen. Die Hunde werden nicht getötet.

Bereich: Entzündungsforschung

Originaltitel: A moderate aseptic local inflammation does not induce a significant systemic inflammatory response

Autoren: Natali Bauer (1)*, Sandra Mensinger (3), Gert Daube (3), Klaus Failing (2), Andreas Moritz (1)

Institute: (1) Veterinärmedizinische Fakultät, Institut für klinische Pathologie und klinische Pathophysiologie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Frankfurter Str. 126, 35392 Gießen, (2) Abteilung für Biomathematik und Datenverarbeitung, Liebig-Universität Gießen, (3) Bayer Animal Health GmbH, Leverkusen

Zeitschrift: Research in Veterinary Science 2012: 93, 321-330

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4427



Dokument 650Titel: Beurteilung der Endothelin-A-Rezeptor-Expression in subkutanen und orthotopischen Schilddrüsenkrebs-Transplantaten in vivo unter Verwendung optischer Bildgebung
Hintergrund: Darstellung von Tumoren mit bildgebenden Verfahren.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Nacktmäuse, Ratten)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden in Münster statt. Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Maastricht, Niederlande, die Mäuse von Charles River, Sulzfeld. Es handelt sich um Nacktmäuse, die durch eine Mutation haarlos sind und keine Thymusdrüse haben, wodurch ihr körpereigenes Abwehrsystem geschwächt ist. Fremdes Gewebe wird bei ihnen nicht abgestoßen.

Die Ratten werden durch Erstickung mit CO2 getötet. Eine Arterie aus dem Darmgekröse wird herausgeschnitten und für In-vitro-Versuche verwendet.

Die Mäuse werden in mehrere Gruppen eingeteilt, denen verschiedene Krebszellen unter die Haut an der rechten Brustkorbseite injiziert werden: Pipillar-Schildrüsenkarzinom, Brustkrebs und Fibrosarkom. Das Wachstum der Tumore wird durch tägliches Messen mit einem Messschieber verfolgt. Bei einigen Mäusen werden Krebszellen in die Schilddrüse implantiert. Dazu werden die Tiere betäubt, der Hals wird aufgeschnitten, um direkt in die Schilddrüse injizieren zu können.

Zu einem nicht genannten Zeitpunkt, vermutlich, wenn der Tumor eine gewisse Größe erreicht hat, werden zwei Substanzen in die Schwanzvene injiziert, die sich im Tumorgewebe anreichern. In den folgenden 48 Stunden werden die Mäuse – jeweils unter Narkose - mit einem Bild gebenden Verfahren untersucht, das die im Tumor angereicherten Substanzen sichtbar macht. Anschließend werden die Tiere durch Überdosis eines Narkosemittels getötet, um die Tumore zu untersuchen. Andere Mäuse werden durch Genickbruch getötet, um die Tumore zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die deutsche Forschungsgemeinschaft, das Interdisziplinäre Zentrum für Klinische Forschung sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Krebsforschung

Originaltitel: Assessment of endothelin-A receptor expression in subcutaneous and orthotopic thyroid carcinoma xenografts in vivo employing optical imaging methods

Autoren: Katrin Büther (1), Matthijs G. Compeer (4), Jo G.R. De Mey (4), Otmar Schober (2), Michael Schäfers (1), Christoph Bremer (5), Burkhard Riemann (2), Carsten Höltke (3)*

Institute: (1) Europäisches Institut für Molekulare Bildgebung, Universitätsklinikum Münster, (2) Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Münster, (3) Institut für Klinische Radiologie, Universitätsklinikum Münster, Albert-Schweitzer-Campus 1, A16, 48149 Münster, (4) Department of Pharmacology, Cardiovascular Research Institute Maastricht, Maastricht University, Maastricht, Niederlande, (5) Radiologische Klinik, St. Franziskus-Krankenhaus, Münster

Zeitschrift: Endocrinology 2012: 153(6); 2907-2918

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4426



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