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Datenbank Tierversuche

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Dokument 261Titel: Charakterisierung einer ungewöhnlichen Zellpopulation in der arteriellen Tunica media experimenteller Lungentransplantate
Hintergrund: Untersuchung darüber, wie Abstoßungsreaktionen bei Lungentransplantation zustande kommen.
Tiere: 30 Ratten (ca.)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Der Versuchsantrag wird vom Regierungspräsidium Gießen genehmigt. Es werden Ratten der Zuchtstämme Lewis und Fischer-344 verwendet. Sie werden von Elevage Janvier, Le Genest St. Isle, Frankreich (Lewis) und von Charles River, Sulzfeld, (Fischer-344) bezogen.

Die Tiere bekommen eine Gasnarkose mit Isofluran und anschließend eine weitere Narkosesubstanz in die Bauchhöhle gespritzt. Nun wird der linke Teil der Lunge des "Spendertiers" entnommen und einem anderen Tier (nach Entfernung der linken Lunge) eingesetzt. Dazu wird der Brustkorb auf der linken Seite aufgeschnitten. Die "Spender" sind entweder Lewis oder Fischer-344-Ratten, die Empfänger sind immer Lewis-Ratten. Es wird nicht erwähnt, aber es ist anzunehmen, dass die "Spender" nach der Entnahme der Lungenhälfte getötet werden. Nach der OP bekommen die "Empfänger"-Ratten 10 Tage lang Ciclosporin, ein Medikament, welches unterdrückend auf das Immunsystem wirkt, um akute Abstoßungsreaktionen zu vermeiden. Am 28. Tag nach der Operation bekommen die Ratten eine Lösung aus Bakterienbestandteilen (LPS) in die Luftröhre gesprüht, die eine akute Infektion simulieren und die chronische Abstoßung bewirken soll. An den Tagen 33, 35, 40 und 90 nach der Transplantation werden jeweils einige "Empfänger"-Ratten mit einer Überdosis Isofluran getötet. Die Lungen werden entnommen und zur weiteren Untersuchung aufbereitet. Die Autorin merkt an, dass für diese Pilotstudie sehr geringe Tierzahlen verwendet wurden und kündigt weitere Studien mit größeren Tierzahlen an.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel:

Autoren: Dorothee Kopf; Betreuer: Veronika Grau

Institute: Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie, Fachbereich Medizin, Justus-Liebig-Universität Gießen, Rudolf-Buchheim-Straße 7, 35392 Gießen

Zeitschrift: Veterinärmedizinische Dissertation 2015

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4823



Dokument 262Titel: Messung des neurotoxischen Potentials und der Organverteilung Makrozyklischer Laktone in mdr1-defizienten Mäusen
Hintergrund: Untersuchung darüber, wie ein Gendefekt die Giftigkeit eines Antiparasitikums beeinflusst.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Gießen genehmigt. Die Mäuse stammen aus den Charles River Laboratories, Research Models and Services, Sulzfeld, und von der Firma Taconic (European Customer Service, 8680 Ry, Denmark/ Production Site Germantown, NY, USA).

Bei dem Versuch handelt es sich um eine Giftigkeitsprüfung in Bezug auf Avermectine (Stoffe die für das Nervensystem von Insekten giftig sind und zur Parasitenbehandlung von Haustieren eingesetzt werden). Die Forscher verwenden hierzu eine "CF-1 Mauslinie". Dies sind Mäuse, die aufgrund eines Gendefektes (auf dem mdr1a-Gen) gegenüber Avermectinen sehr empfindlich reagieren – ebenso wie bestimmte Hunderassen (insbesondere der Collie). Zudem werden zwei andere Mauszuchten verwendet: die "mdr1a,b-Doppelknockout"-Maus sowie die "FVB-Wildtyp"–Maus, die ebenfalls Gendefekte aufweisen, die sie besonders empfindlich auf das Parasitenmedikament reagieren lassen.

Das Mittel wird den Tieren über den Mund durch eine Schlundsonde eingegeben, indem ein Rohr über die Speiseröhre in den Magen eingeführt wird. Das allein bedeutet einen immensen Stressfaktor für die Tiere. Danach wird jede Maus in einen Einzelkäfig gesetzt. Es folgt ein Versuch auf dem "Rotarod", eine sich drehende Walze, auf dem die Maus balancieren muss. Gemessen wird nun die Laufgeschwindigkeit der Maus. Die Rolle dreht sich immer weiter (vergleichbar einem Laufband). Um nicht herunterzufallen, muss die Maus immer weiter laufen. Da die Mäuse durch das Antiparasitikum Vergiftungserscheinungen und so eine verminderte Balance und Laufleistung haben, kann hierüber der Vergiftungsgrad bestimmt werden. Dieser Test wird 24 Stunden nach der Eingabe des Mittels durchgeführt (zu diesem Zeitpunkt ist der Vergiftungsgrad am höchsten), 58 Stunden danach (die meisten Mäuse haben sich dann wieder erholt) und 120 Stunden danach. Die Laufeinheit beträgt dann 24 Stunden, die Mäuse müssen innerhalb dieser Zeit im 2-Stunden-Rhythmus laufen.

Nach Ablauf der Versuchszeit werden die Mäuse durch Genickbruch getötet. Dann wird aus den Herzen Blut entnommen und auch Organe (u.a. Herz, Lunge, Gehirn, Leber, Milz) und Gewebe zur weiteren Untersuchung entfernt.

Durch den Versuch wird herausgefunden, dass die verschiedenen Avermectine unterschiedliche Vergiftungsgrade verursachen. Woran genau dies liegt, soll in weiteren Versuchen herausgefunden werden.

Bereich: Pharmakologie, Neuropharmakologie, Toxikologie

Originaltitel:

Autoren: Christina Elisabeth Ohl; Betreuer: J. Geyer, S. Mazurek

Institute: Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Fachbereich Veterinärmedizin der Justus?Liebig?Universität Gießen, Schubertstr. 81, 35392 Gießen

Zeitschrift: Veterinärmedizinische Dissertation 2015

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4822



Dokument 263Titel: Osteoporoseinduktion am Tiermodell der Ratte – Biomechanische Analysen zur Qualitätssicherung am Rattenknochen
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für die Erforschung der Osteoporose.
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Der Versuchsantrag wird vom Regierungspräsidium Gießen genehmigt. Die weiblichen 14 Wochen alten Ratten der Zuchtlinie Sprague Dawley stammen aus der Zucht von Charles River Laboratories, Sulzfeld. Die Haltung und Operationen finden im Zentralen Tierlabor der Justus-Liebig-Universität Gießen, Frankfurter Str. 105, 35392 Gießen statt.

Die 80 Tiere werden in 8 Gruppen mit jeweils 10 Tieren eingeteilt. Ein Teil der Tiere wird einer Operation unterzogen. Ein anderer Teil der Tiere dient als Kontrollgruppe. Manche Tiere werden kastriert, d.h. ihre Eierstöcke werden entfernt. Dazu werden bei dem auf dem Bauch liegenden Tier, Haut und Bauchhöhle im Bereich der Lende aufgeschnitten, um an die Eierstöcke zu gelangen und sie abzuschneiden. Einige Ratten werden "scheinoperiert", d.h., der Bauch wird aufgeschnitten, aber die Eierstöcke nicht entfernt. Einige Ratten werden zusätzlich zur Kastration einer Diät unterzogen um zu schauen, wie sich das auf ihre Knochen auswirkt. Diese Diät ist frei von Soja- und Phytoestrogenen (ein Stoff der wie das Hormon Östrogen wirkt). Sie beinhaltet außerdem wenig Vitamin D2 und D3, sowie wenig Vitamin K und Kalzium. Zudem soll eine geringe Phosphatversorgung herrschen. Durch die Diät soll ein Mangel dieser Stoffe bei den Tieren verursacht werden. Durch die Kastration soll der Zustand einer Frau nach den Wechseljahren simuliert werden und es wird untersucht, ob durch die Änderung im Hormonhaushalt Osteoporose entsteht, also der Knochen brüchig wird. Die Tiere werden nach der Kastration in Einzelkäfige gesetzt und mit einem Schmerzmittel behandelt. Einer Gruppe Ratten werden Steroide (Kortison) alle 3 Wochen unter die Haut gespritzt. Diese spielen im Stoffwechsel eine wichtige Rolle und können ebenfalls Osteoporose verursachen. Nach einer Beobachtungszeit von 0, 3, 12 oder 14 Monaten werden die Tiere der jeweiligen Gruppe mittels CO2 getötet.

Nach der Tötung werden die Knochen herausgeschnitten und eingefroren. Es folgen Messungen an den Wirbelkörpern, den Schienbeinen rechts und den Oberschenkeln rechts. Dabei wird die Kompressionskraft untersucht und herausgefunden, dass die mangelernährten und kastrierten Tiere über weniger stabile Knochen verfügten, als die Kontrolltiere. Der Knochen wurde tatsächlich brüchiger.

Bereich: Osteoporoseforschung, Frauenheilkunde, Hormonforschung, Knochenchirurgie

Originaltitel:

Autoren: Britta Kerstin Hürter; Betreuer: Christian Heiß, Markus Rickert

Institute: Klinik und Poliklinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Baldingerstraße, 35043 Marburg

Zeitschrift: Veterinärmedizinische Dissertation 2014

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4821



Dokument 264Titel: Wirkung von TRPA1-Rezeptor-Agonisten bei der meningealen Nozizeption und Kopfschmerzentstehung
Hintergrund: Die Untersuchung des Einflusses verschiedener Stoffe auf das Gehirn von Ratten und Mäusen als Grundlage der Kopfschmerzentstehung.
Tiere: 71 Tiere verschiedener Arten (52 Ratten, 19 Mäuse)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Experimente werden mit Genehmigung durch die Bezirksregierung Mittelfranken durchgeführt. Für die Versuche werden männliche Ratten (Zuchtlinie Wistar) aus institutseigener Zucht verwendet. Die Ratten werden durch eine Gasnarkose betäubt. Der Schädel wird in einen stereotaktischen Halteapparat eingespannt, die Kopfhaut auf 5 cm Länge aufgeschnitten. In den Schädelknochen wird ein Loch gebohrt, und dann wird der Schädelknochen großflächig abgetragen, so dass die harte Hirnhaut darunter zu sehen ist. Über den Nacken werden die Muskeln freigelegt, der Atlas (1. Halswirbel) wird entfernt. An dieser Stelle wird eine Elektrode in den Hirnstamm gesteckt, um Nervenströme zu messen. Nun werden verschiedene Substanzen (Nitroxyl, die giftige Chemikalie Acrolien sowie Senföl) auf die harte Hirnhaut getropft, gleichzeitig werden über die Elektrode die Reaktionen der Nervenzellen gemessen. Bei einem Versuch wird eine Nadel durch ein Loch über dem Auge eingeführt, um Acrolien in einen bestimmten Hirnbereich (Ganglion trigeminale) zu injizieren. Am Versuchsende wird über diese Nadel ein blauer Farbstoff gespritzt, um nach Tötung der Ratte den richtigen Sitz der Nadel kontrollieren zu können.

In einer weiteren Versuchsreihe wird der Blutfluss in den kleinen Blutgefäßen im Hirnstamm gemessen, während die Testsubstanzen auf die Hirnhaut getropft werden. Dazu wird ein Laser-Doppler-Flow-Gerät über dem Hirnstamm positioniert. Die Ratten werden am Ende der Versuche auf nicht genannte Weise getötet.

Zudem werden Mäuse drei verschiedener Zuchtlinien aus institutseigener Zucht verwendet: ein "Wildtyp", d.h. nicht genmanipuliert sowie zwei genmanipulierte Linien, denen ein Rezeptor fehlt, der bei der Schmerzentstehung eine Rolle spielen soll. Die Mäuse werden durch Inhalation von Kohlendioxid getötet. Der Kopf wird mit einer Schere abgeschnitten und dann präpariert: Das Fell des Kopfes wird komplett abgezogen, der Kiefer mit einer Schere abgesetzt und die Augen entfernt. Der Schädel wird dann in zwei Hälften geteilt und die Schädelhälften in einer Nährlösung aufbewahrt. Die Nervenaktivitäten im Hirngewebe sind bei den toten Mäusen noch einige Stunden erhalten und werden mit Elektroden gemessen, während die Chemikalie Nitroxyl aufgetropft wird.

Bereich: Schmerzforschung, Neurobiochemie, Neurologie

Originaltitel:

Autoren: Stephanie Kerstin Stöckl; Betreuer: M. Diener (Gießen), K. Meßlinger (Erlangen)

Institute: Institut für Veterinär-Physiologie und -Biochemie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Frankfurter Str. 100, 35392 Gießen und Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsstr. 17, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Veterinärmedizinische Dissertation 2016

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4820



Dokument 265Titel: Spezielle Bildgebung (Computertomographie-Angiographie, digitale Subtraktionsangiographie und molekularer Ultraschall) bei vaskulären Fragestellungen am Schwein als Tiermodell
Hintergrund: Untersuchung der Arterien bei Minischweinen, die nach einem Einstich künstlich verschlossen oder gezielt verletzt werden.
Tiere: 8 Schweine (Ellegard Göttingen Minischweine)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die 8 Minischweine stammen aus der Zucht Ellegard Göttingen Minipigs A/S, Dalmose, Dänemark. An den Minischweine wird ein Gefäßverschlusssystem ("Angio-Seal VCD") getestet, eine Kunststoffvorrichtung, mit der nach einem Stich in eine Arterie (z.B. für eine Herzkatheteruntersuchung) die Einstichstelle verschlossen wird, damit kein Blut austritt. Das System wird bereits seit einigen Jahren beim menschlichen Patienten eingesetzt.

Dazu werden die Tiere in Narkose gelegt. Am rechten oder linken Hinterbein wird mit der Vorrichtung in die große Beinarterie gestochen. Die Einstichstelle wird anschließend mit der Vorrichtung verschlossen. Um nach dem Einsatz eine Blutpfropfbildung zu vermeiden, bekommen die Tiere Aspirin verabreicht. Um die Auswirkungen des Verschlusssystems auf die Arterie zu untersuchen, werden Computertomographien und Angiographien durchgeführt, hierzu werden die Tiere wieder narkotisiert. Die Untersuchungen erfolgen je nach Schwein in unterschiedlichen Abständen, bis zu 12 Wochen lang. Ebenso wird das jeweils andere Hinterbein, in das nicht gestochen wurde, entsprechend untersucht. Bei drei Schweinen treten starke Verengungen des Blutgefäßes auf. Bei einem weiteren Tier tritt eine 50%ige Verengung der Arterie auf. Zwei weitere Arterien zeigen Entzündungszeichen.

Nach der letzten Kontrolluntersuchung werden die Tiere während der Narkose durch eine Spritzengabe in die Vene mit Natrium-Pentobarbital getötet. Im Anschluss werden behandelte und unbehandelte Arterien entnommen und präpariert und in Formalin fixiert.

Ein weiterer Teil der Dissertation beinhaltet die Durchführung des molekularen Ultraschalls um Heilungsprozesse zu erforschen, die sich nach einer Verletzung der Gefäßinnenschicht abspielen. Hierzu werden den Schweinen 3 verschiedene Typen von Microbubbles, mit Gas gefüllte Kontrastmittelbläschen, in die Halsschlagader eingesetzt und durch Ausdehnung dieser eine Verletzung der Innenseite der Ader herbeigeführt. Die Tiere werden regelmäßig, mindestens 3 Monate lang, mit einer speziellen Ultraschallmethode untersucht. Es ist unklar, ob für diese Versuche die gleichen Schweine wie für den ersten Teil der Arbeit verwendet werden.

Bereich: Biomedizinische Technik, Herz-Kreislauf-Chirurgie, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Lisa Kabelitz; Betreuer: M. Kramer (Gießen), M. A. Brockmann (Aachen)

Institute: Klinik für Kleintiere (Chirurgie) der Justus-Liebig-Universität Gießen, Frankfurter Str. 126, 35392 Gießen und Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie der Uniklinik der RWTH Aachen

Zeitschrift: Veterinärmedizinische Dissertation 2016

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 4819



Dokument 266Titel: Erhöhte CpG-Methylation, das mit Angst in Verbindung gebracht wird, im Asb1-Promotor: Ein translationaler Ansatz, der durch epidemiologische und klinische Studien sowie einem Maus-Modell belegt wird
Hintergrund: In dieser Arbeit werden Erkenntnisse aus einer epidemiologischen Studie zum Angstverhalten und bestimmten Messwerten im Blut bei Menschen auf Mäuse übertragen und nachvollzogen.
Tiere: 16 Mäuse
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: In dieser Arbeit werden Erkenntnisse aus einer epidemiologischen Studie am Menschen auf Mäuse übertragen und nachvollzogen. Die KORA-Studie (Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg), eine großangelegte Bevölkerungsstudie zu Diabetes, Herzkreislauf-, Lungenerkrankungen, Lebensstil und Umweltfaktoren, wird von 1999-2001 mit 4.261 (S4-Studie) und von 2006-2008 mit 3.080 Teilnehmern (F4-Studie) durchgeführt. In die vorliegende Arbeit werden Daten von 1.814 Teilnehmer der F4-Studie einbezogen. Die Teilnehmer müssen Fragebögen zu ihrem Angstempfinden, zu Alkohol- und Tabakkonsum sowie ihren Bodymaßindex ausfüllen. Außerdem werden Blutproben auf bestimmte Parameter (Gen-Expression) untersucht. Um den Zusammenhang zwischen diesen Blutparametern, die bei Angststörungen erhöht sind, bei Mäusen nachzuvollziehen, wird folgender Tierversuch durchgeführt: Eine Maus wird für 5 Minuten in den Käfig einer anderen, aggressiven männlichen Maus gesetzt. Der "Eindringling" wird durch die territoriale Maus attackiert, was beim Eindringling zu akutem sozialen Verteidigungsstress führt. Wird eine Maus verletzt, greifen die Experimentatoren ein und nehmen die Maus aus dem Versuch. Vier Stunden später wird den "Eindringlingen" auf nicht genannte Weise eine Blutprobe entnommen, um die Genexpression zu bestimmen. Es wird außerdem mit einer Sonde die Genexpression im Gewebe in verschiedenen Hirnbereichen untersucht. Die Prozedur hierfür wird nicht beschrieben. Vermutlich werden die Mäuse dafür getötet. Zum Vergleich werden neben 9 "Stressmäusen" 7 Kontrollmäuse eingesetzt. Diese werden statt zu einer anderen Maus in einen fremden, leeren Käfig gesetzt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung.

Bereich: Psychiatrie, Angstforschung

Originaltitel: Anxiety associated increased CpG methylation in the promotor of Asb1: A translational approach evidenced by epidemiological and clinical studies and a murine model

Autoren: Rebecca T. Emeny (1,16), Jens Baumert (1), Anthony S. Zannas (2,3), Sonja Kunze (6), Simone Wahl (6), Stella Iurato (2),Janine Arloth (2,7), Angelika Erhardt (2), Georgia Balsevich (4), Mathias V. Schmidt (4), Peter Weber (2), Anja Kretschmer (6), Liliane Pfeiffer (6), Johannes Kruse (8), Konstantin Strauch (9,10), Michael Roden (11,12,13), Christian Herder (11,12), Wolfgang Koenig (14), Christian Gieger (6), Melanie Waldenberger (6), Annette Peters (1), Elisabeth B. Binder (2,5)*, Karl-Heinz Ladwig (1,15)*

Institute: (1) Institut für Epidemiologie II, Helmholtz-Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, Ingolstädter Landstraße 1, 85764 Neuherberg, (2) The Dartmouth Institute for Health Policy and Clinical Practice, Geisel School of Medicine at Dartmouth, Lebanon, NH, USA, (3) Translationale Forschung in der Psychiatrie, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München, (4) Department of Psychiatry and Behavioral Sciences, Duke University Medical Center, Durham, NC, USA, (5) Forschungsabteilung für Molekulare Epidemiologie, und Institut für Epidemiologie II, Helmholtz-Zentrum München, München, (6) Institut für Computer-Biologie, Helmholtz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, (7) Stress-Neurobiologie und Neurogenetik, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München, (8) Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (9) Institut für Genetische Epidemiologie, Helmholtz-Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, München, (10) Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Lehrstuhl für Genetische Epidemiologie, Ludwig-Maximilians-Universität, München, (11) Institut für Klinische Diabetologie, Deutsches Diabetes-Zentrum, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf, (12) Deutsches Zentrum für Diabetes-Forschung (DZD), Neuherberg, (13) Abteilung Endokrinologie und Diabetologie, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum Düsseldorf, Düsseldorf, (14) Klinik für Innere Medizin II - Kardiologie, Universitätsklinikum Ulm, (15) Department of Psychiatry and Behavioral Sciences, Emory University School of Medicine, Atlanta, GA, USA, (16) Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums Rechts der Isar der TUM, München

Zeitschrift: Neuropsychopharmacology 2018: 43(2); 342-353

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4818



Dokument 267Titel: Chirurgische Wundausschneidung ist überlegen gegenüber alleiniger Antibiotikatherapie in einem neuen Modell für posttraumatische Osteomyelitis bei Mäusen
Hintergrund: Es wird ein weiteres "Tiermodell" für eine Knochenmarkentzündung entwickelt, da andere "Tiermodelle" verschiedene Nachteile haben.
Tiere: 60 Mäuse
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV in Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Mäuse der Zuchtlinie C57BL6 werden von der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird bei den Tieren ein Hautschnitt über dem rechten Schienbein gemacht und es wird ein Loch in den Knochen gebohrt, das bis ins Knochenmark reicht. Dann werden 2000 Bakterien des Eitererregers Staphylococcus aureus durch das Loch in das Knochenmark injiziert. Das Loch wird mit resorbierbarem Wachs verschlossen und die Haut darüber vernäht. Die Bakterien verursachen eine äußerst schmerzhafte Knochenmarkentzündung. Zwei Wochen später werden die Mäuse erneut betäubt, die Haut über dem Schienbein wird aufgeschnitten. Das infizierte Knochengewebe wird ausgeschabt. Die Tiere erhalten täglich ein Antibiotikum (Gentamycin) unter die Haut gespritzt. Eine Gruppe von Mäusen erhält nur Antibiotika ohne Ausschabung des infizierten Materials. Bei einer Kontrollgruppe wird ein Loch in den Knochen gebohrt, ohne dass Bakterien eingebracht werden. Jeweils einige Mäuse pro Gruppe werden eine oder zwei Wochen nach der zweiten Operation auf nicht genannte Weise getötet, um den Schienbeinknochen mikroskopisch zu untersuchen.

Bereich: Knochenchirurgie, Chirurgie

Originaltitel: Surgical debridement is superior to sole antibiotic therapy in a novel murine posttraumatic osteomyelitis model

Autoren: Johannes Maximilian Wagner, Hannah Zöllner, Christoph Wallner, Britta Ismer, Jessica Schira, Stephanie Abraham, Kamran Harati, Marcus Lehnhardt, Björn Behr*

Institute: Klinik für Plastische Chirurgie, BG Bergmannsheil Bochum, Ruhr-Universität Bochum, Bürkle de la Camp-Platz 1, 44789 Bochum

Zeitschrift: PLOS One 2016: 11(2); e0149389

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4817



Dokument 268Titel: Transkranielle Gleichstromstimulation fördert die Mobilität von eingepflanzten neuronalen Stammzellen im Rattenhirn
Hintergrund: Die Transkranielle Gleichstromstimulation ist eine nichtinvasive Stimulation des Gehirns, die seit langem bei Menschen z.B. zur Verbesserung der motorischen Funktionen nach einem Schlaganfall eingesetzt wird. Warum diese Behandlung beim Menschen funktioniert, ist bislang unbekannt und soll mit dieser Studie an Ratten erhellt werden.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV in Nordrhein-Westfalen genehmigt. Unter Narkose wird der Kopf einer Ratte in einen stereotaktischen Rahmen gespannt. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten und es werden zwei Löcher in den Schädel gebohrt. Durch die Löcher werden bestimmte Mäusezellen in das Gehirn injiziert. Die Mäusezellen stammen aus einer Zelllinie mit neuronalen Stammzellen, denen Gene eines Planktonkrebses eingepflanzt wurden, wodurch sie grün leuchten. Die Zellen werden außerdem mit Eisenoxid-Partikeln in Nanogröße bestückt. Dadurch kann man sie im Magnetresonanztomographen (MRT) sichtbar machen. Nach der Injektion der Zellen wird die Haut über den Löchern vernäht und es wird ein MRT-Scan gemacht, um die Position der Zellen zu überprüfen. In den folgenden 13 Tagen wird 10-mal für jeweils 15 Minuten die Transkranielle Gleichstromstimulation angewendet, eine nichtinvasive Stimulation des Gehirns, die seit langem bei Menschen eingesetzt wird, z.B. zur Verbesserung der motorischen Funktionen nach einem Schlaganfall. Dabei werden Elektroden außen am Kopf angesetzt und ein Strom appliziert. Die Ratten werden dafür betäubt. Eine Kontrollgruppe von Ratten wird genauso behandelt, nur dass kein Strom fließt. Nach der letzten Stimulation wird ein weiterer MRT-Scan gemacht, um die Wanderung der Mäusezellen zu beurteilen. Schließlich wird den Ratten unter Betäubung eine Salzlösung (PBS) in die Vene injiziert, wodurch das Blut ausgetauscht wird und die Tiere sterben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch Marga und Walter Boll-Stiftung, Universität zu Köln, EU-FP7-Programm TargetBrain und BrainPath.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Transcranial direct current stimulation promotes the mobility of engrafted NSCs in the rat brain

Autoren: Meike Hedwig Keuters (1,2), Markus Aswendt (2), Annette Tennstaedt (2), Dirk Wiedermann (2), Anton Pikhovych (1,2), Steffen Rotthues (1), Gereon Rudolf Fink (1,2), Michael Schroeter (1,2), Mathias Hoehn (2,3), Maria Adele Rueger (1,2,4)*

Institute: (1) Klinikum der Universität zu Köln, Klinik und Poliklinik für Neurologie, Kerpener Str. 62, 50937 Köln, (2) In-vivo-NMR Labor, Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Köln, (3) Department of Radiology, Leiden University Medical School, Leiden, Niederlande, (4) Kognitive Neurowissenschaften, Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM3), Forschungszentrum Jülich, Jülich

Zeitschrift: NMR in Biomedicine 2015: 28; 231-239

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4816



Dokument 269Titel: In-vivo-Transplantation von Neurosphären-ähnlichen Körperchen, die aus dem Nervensystem des Darms von Neugeborenen und Erwachsenen stammen
Hintergrund: Behandlung von chemisch ausgelösten Darmschäden bei Mäusen mit menschlichen Darmzellen.
Tiere: 71 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von einer Behörde in Leipzig genehmigt. Es werden weibliche Nacktmäuse aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld, verwendet. Die Tiere haben ein vermindertes Immunsystem und stoßen eingepflanzte fremde Zellen nicht ab. Zunächst wird ein Vorversuch durchgeführt. Bei den Mäusen wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten und ein Stück Dickdarm aus der Bauchhöhle herausgehoben. Auf den Dickdarm wird auf 1,5 cm Länge eine Gaze gelegt und darauf eine giftige Chemikalie (Benzalkoniumchlorid) getropft. Nach 20 Minuten wird die Gaze entfernt und die Reste der Chemikalie abgewaschen. Dann wird der Darm zurück in die Bauchhöhle gelegt und der Bauch zugenäht. Die Chemikalie bewirkt ein Absterben einiger Darmnervenzellen. In dem Vorversuch wird die "richtige" Dosierung ermittelt, indem zwei verschiedene Verdünnungen probiert werden. Bei der höheren Dosierung sterben 90% der Mäuse an Darmverschluss. Bei der niedrigeren Dosierung sterben nur 20% der Mäuse innerhalb von 4 Wochen. Die überlebenden Tiere werden getötet. Im Darm finden sich deutliche Schäden an der Darmmuskulatur und den Darmnervenzellen, die aber nicht zum Tod geführt haben. Für die folgenden eigentlichen Versuche wird diese niedrige Dosierung verwendet.

Bei dem eigentlichen Versuch wird bei Mäusen der Bauch aufgeschnitten und ein Dickdarmabschnitt mit der Chemikalie geschädigt. Bei einer Gruppe von Mäusen werden zusätzlich menschliche Darmzellen auf die geschädigte Stelle aufgetragen. Diese Zellen waren zuvor Patienten bei Darmoperationen entnommen worden. Eine Kontrollgruppe Mäuse wird weder geschädigt noch behandelt. Der Darm wird zurück in die Bauchhöhle gelegt und der Bauch zugenäht. Vier Wochen später werden die Tiere durch Vergiftung mit Kohlendioxid und Genickbruch getötet. Der Darm wird untersucht.

Bereich: Gastroenterologie

Originaltitel: In vivo transplantation of neurosphere-like bodies derived from the human postnatal and adult enteric nervous system: A pilot study

Autoren: Susan Hetz (1,2), Ali Acikgoez (3), Ulrike Voss (4), Karen Nieber (4), Heidrun Holland (1), Cindy Hegewald (1), Holger Till (5), Roman Metzger (6), Marco Metzger (1,7)*

Institute: (1) Translationales Zentrum für Regenerative Medizin, Universität Leipzig, Philipp-Rosenthal-Straße 55, 04103 Leipzig, (2) Fraunhofer Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI), Abteilung Therapievalidierung, Leipzig, (3) Klinik für Allgemeine und Viszeralchirurgie, Klinikum St. Georg, Leipzig, (4) Institut für Pharmazie, Pharmakologie für Naturwissenschaften, Universität Leipzig, Leipzig, (5) Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, Medizinische Hochschule Graz, Graz, Österreich, (6) Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie, Landeskrankenhaus Salzburg, Salzburg, Österreich, (7) Tissue Engineering und Regenerative Medizin, Fraunhofer IGB Projektgruppe: Regenerative Technologien für die Onkologie, Universitästklinikum Würzburg, Würzburg

Zeitschrift: PLOS One 2014: 9(4); e93605

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4815



Dokument 270Titel: Durch fettreiche Nahrung vermitteltes Ungleichgewicht der Mikroflora im Darm begünstigt unabhängig von Fettleibigkeit die Entstehung von Darmkrebs
Hintergrund: Untersuchungen zur Frage, ob eine fettreiche Ernährung Darmtumore begünstigt.
Tiere: 207 Mäuse (Mindestens, wahrscheinlich sehr viel mehr)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Es werden verschiedene Versuche durchgeführt, die von der Regierung von Oberbayern genehmigt sind. Verwendet werden zwei verschiedene Linien von genmanipulierten Mäusen. Die eine, Myd88, wird aus der Versuchstierzucht Jackson Laboratory, Bar Harbor, USA, bezogen. Die Herkunft der anderen, K-ras, wird nicht erwähnt. Außerdem werden bei jedem Experiment Geschwister verwendet, bei denen die Genveränderung nicht auftritt, so genannte Wildtyp-Mäuse. K-ras-Mäuse sind besonders anfällig für Darmtumoren. Myd88-Mäuse haben ein defektes Immunsystem, so dass sich Bakterien ungehindert ausbreiten können.

K-ras und Wildtyp-Mäuse erhalten 22 Wochen lang besonders fettreiches Futter. Kontrollgruppen erhalten normales Futter. K-ras-Mäuse entwickeln dadurch Darmtumore. Die Tiere werden auf nicht genannte Weise getötet, um ihren Darm gewebekundlich zu untersuchen.

Der gleiche Versuch wird mit Myd88-Mäusen durchgeführt, die kaum Tumoren entwickeln, was darauf hindeutet, dass die bei diesen Tieren gut wachsenden Darmbakterien vor dem Krebs schützen. Dann werden K-ras-Mäuse mit Myd88-Mäusen verpaart. Anderen K-ras-Mäusen werden Knochenmarkszellen von Myd88-Mäusen durch Injektion in die Schwanzvene implantiert. Dazu werden die K-ras-Mäuse zunächst mit einer Strahlung von 9 Gy bestrahlt, um ihr Immunsystem zu schwächen, damit dieses die fremden Knochenmarkszellen nicht abstößt. Auch hier wird jeweils die Hälfte der Tiere mit der fettreichen oder der normalen Diät gefüttert. Nach 28 Wochen werden die Tiere getötet und untersucht.

In einem weiteren Versuch werden Mäusegruppen mit einem Cocktail aus Antibiotika durch Verabreichung über das Trinkwasser behandelt, die die Darmflora abtöten.

Weiteren K-ras-Mäusen wird der Kot von Mäusen ins Trinkwasser gemischt, die 24 Wochen entweder fettreiche oder normale Nahrung zu sich genommen haben. Der Kot mit den Darmbakterien soll die Darmflora der Tiere unterstützen.

Ebenfalls zur Verbesserung der Darmflora wird Mäusegruppen dreimal pro Woche Natriumbutyrat (Salz der Buttersäure) mittels Schlundsonde in den Magen verabreicht. Alle Mäuse werden jeweils nach einer bestimmten Zeit getötet und ihr Darm auf Tumoren untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch LOEWE Center for Cell and Gene Therapy Frankfurt, Georg-Speyer-Haus, Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Deutsche Krebshilfe.

Bereich: Ernährungsmedizin, Krebsforschung

Originaltitel: High-fat-diet mediated dysbiosis promotes intestinal carcinogenesis independently of obesity

Autoren: Manon D. Schulz (1), Cigdem Atay (1), Jessica Heringer (1), Franziska K. Romrig (1), Sarah Schwitalla (1), Begüm Aydin (2), Paul K. Ziegler (3,4,5), Julia Varga (3,4,5), Wolfgang Reindl (6), Claudia Pommerenke (7), Gabriela Salinas-Riester (7), Andreas Böck (8), Carl Alpert (9), Michael Blaut (9), Sara C. Polson (10), Lydia Brandl (11), Thomas Kirchner (11), Florian R. Greten (3,4,5), Shawn W. Polson (10), and Melek C. Arkan (1)*

Institute: (1) Institut für Molekulare Immunologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Ismaninger Str. 22, 81675 München, (2) Department of Molecular Biology and Genetics, Bogazici University, 34342 Bebek Istanbul, Türkei, (3) Georg-Speyer-Haus, Institut für Tumorbiologie und Experimentelle Therapie, Frankfurt am Main, (4) Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), Heidelberg, (5) Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg, (6) Innere Medizin II, Universitätsmedizin Mannheim, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim, (7) Microarray and Deep-Sequencing Core Facility, Universitätsmedizin Göttingen, Göttingen, (8) Institut für Mathematische Statistik, Technische Universität München, München, (9) Institut für Gastrointestinale Mikrobiologie, Deutsches Institut Ernährungsforschung Potsdam-Rehbruecke, Nuthetal, (10) Delaware Biotechnology Institute, University of Delaware, Newark, DE, USA, (11) Institut für Pathologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, München

Zeitschrift: Nature 2014: 514; 508-514

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4814



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