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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1961Titel: Akute moderate Verminderung der Natriumkonzentration im Blut und deren schnelle Korrektur: Wirkung auf Strukturen im Gehirn bei einem Tiermodell des TURP-Syndroms
Hintergrund: Vorstellung eines 'Tiermodells' für eine Komplikation, die bei Prostata-Operationen beim Menschen vorkommt.
Tiere: 21 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. Ihnen wird eine Flüssigkeit injiziert, die dem Körper Natrium entzieht und den Wasserhaushalt des Körpers aus dem Gleichgewicht bringt. Eine Gruppe von 7 Ratten erhält anschließend eine Flüssigkeit gespritzt, die das Gleichgewicht wieder herstellt. Bei einer zweiten Gruppe von 7 Ratten wird eine andere Flüssigkeit injiziert, die das Gleichgewicht nicht wieder herstellt. Die Tiere einer dritten Gruppe bleibt als Kontrolle unbehandelt. Die klinischen Erscheinungen bei den Tieren, wie Nervenstörungen, werden nicht erwähnt. Zehn Tage später werden die Ratten getötet, indem sie unter erneuter Narkose mit Formalin durchströmt werden.

Bereich: Urologie, Anästhesiologie

Originaltitel: Acute moderate hyponatraemia and its rapid correction: effects on striatal and pontine ultrastructure in an animal model of the TURP syndrome

Autoren: Stefan Reuss (1)*, K. Bürger (2), H. Claus (2), T. Reinhardt (2), U. Disque-Kaiser (1), A.L. Depta (2), M. David (2), H.W. Gervais (2)

Institute: (1) Institut für Anatomie, Johannes-Gutenberg-Universtät Mainz, 55099 Mainz, (2) Institut für Anästhesiologie , Johannes-Gutenberg-Universtät Mainz

Zeitschrift: European Journal of Anaesthesiology 2004: 21, 231-236

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3240



Dokument 1962Titel: Wechselwirkung zwischen einer Perfluorocarbon-Emulsion und einem Röntgen-Kontrastmittel
Hintergrund: Es soll untersucht werden, inwieweit sich eine künstliche Blutflüssigkeit, die bereits seit Jahren beim Menschen eingesetzt wird, für tierexperimentelle Eingriffe am Herzen eignet.
Tiere: 2 Schweine (3-4 Monate alt)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Schweinen das Brustbein aufgesägt, der Brustkorb geöffnet und das Herz freigelegt. Verschiedene Katheter (Plastikschläuche) werden in eine Hinterbeinarterie und eine Halsvene gelegt. Am Herzen werden Messgeräte angebracht. Ein Röntgenkontrastmittel wird in die Blutbahn injiziert. In eines der Herzkranzgefäße wird ein Ballonkatheter eingeführt. Den Tieren werden 200 ml Blut entzogen, gleichzeitig werden 200 ml einer künstlichen Blutersatzflüssigkeit injiziert. Der Ballon wird aufgeblasen. Es kommt zu einer Mangeldurchblutung des Herzens und somit zu einem Herzinfarkt. Die Tiere sterben noch auf dem OP-Tisch an Herzversagen. Als Ursache wird eine Verklumpung des Röntgenkontrastmittels mit dem künstlichen Blut festgestellt und Verstopfung kleiner Blutgefäße.

Bereich: Biomaterialforschung

Originaltitel: Interaction between a perfluorocarbon emulsion and radiographic contrast media

Autoren: Ralf-Peter Franke (1)*, Peter Reuter (1), Wolfgang Röhlke (1), Klaus Matschke (2), Steffi Keller (2), Bernd Klosterhafen (3), Christian Mittermayer (3), Christoph Mrowietz (4), Friedrich Jung (4)

Institute: (1) Institut für Biomaterialen, Universität Ulm, 89081 Ulm, (2) Herzzentrum Dresden, Technische Universität Dresden, (3) Institut für Pathologie, Rheinisch-Westfälische Technische Universität Aachen, (4) Institut für Herz-Kreislauf-Forschung Dresden, Dresden

Zeitschrift: Journal of Invasive Cardiology 2004: 16, 110-112

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3239



Dokument 1963Titel: Analyse der Empfindlichkeit für Ortsfrequenzen im primären Sehkortex wacher Affen
Hintergrund: Sehforschung
Tiere: 1 Affe (Rhesusaffe)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Vor den Experimenten wird dem Affen ein Kunststoffzylinder mit 9 mm Durchmesser über einem Bohrloch im Schädelknochen operiert. Dieser lässt sich von außen leicht öffnen und verschließen und ermöglichst so einen künstlichen Zugang zum Gehirn. Für die Experimente wird der Affe eine Fixierungsvorrichtung, dem so genannten Primatenstuhl, festgeschnallt. Sein Kopf wird festgeschraubt, vermutlich an einem zuvor auf den Schädel geschraubten Bolzen, der allerdings in der Arbeit nicht erwähnt wird. Durch das Loch im Schädel werden Elektroden mit einem Motorsystem in das Gehirn eingefahren. Der Affe muss einen Hebel berühren und auf einen Punkt auf einem Bildschirm blicken. Neben dem Punkt erscheinen Streifenmuster, er muss aber weiterhin auf den Punkt blicken. Sobald die Helligkeit des Punktes nachlässt, muss er den Hebel loslassen. Für eine richtig erledigte Aufgabe erhält das Tier Wasser als "Belohnung". Die Blickrichtung des Affen wird mit einer Kamera überwacht. Sobald er den Blick von dem Punkt abwendet, oder sonst etwas falsch macht, wird der Durchgang ohne Wassertropfen abgebrochen und beginnt von neuem. Üblicherweise erhalten bei solchen Experimenten Affen zuvor nichts zu trinken, um sie gefügig zu machen. Während der Affe die Aufgaben erledigt, werden Messungen über die Elektroden im Gehirn vorgenommen. Das weitere Schicksal des Affen wird nicht erwähnt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel:

Autoren: Frank Michler

Institute: Diplomarbeit dem Fachbereich Biologie, der Philipps-Universität Marburg vorgelegt, angefertigt in der Arbeitsgruppe Angewandte Physik und Neurophysik des FB Physik der Philipps-Universität Marburg

Zeitschrift: Diplomarbeit dem Fachbereich Biologie, der Philipps-Universität Marburg vorgelegt

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3237



Dokument 1964Titel: Regulation des Proteinkinase-C-Isoenzyms und der Calcineurin-Expression bei einer durch Isoproterenol hervorgerufenen Hypertrophie des Herzens
Hintergrund: Untersuchung einer künstlich hervorgerufenen Vergrößerung des Herzens.
Tiere: 33 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Firma Thomae, Biberach, bezogen. Unter Narkose wird den Tieren eine Minipumpe unter die Haut des Nackens gepflanzt. Diese gibt in den folgenden Tagen kontinuierlich eine Substanz ab. Dadurch kommt es zu einer Vergrößerung des Herzens. Nach 2 oder 7 Tagen werden die Ratten getötet, Herzen und Lungen werden untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Regulation of protein kinase C isoenzyme and calcineurin expression in isoproterenol induced cardia hypertrophy

Autoren: Martin Braun (1)*, Gregor Simonis (1), Katja Birkner (1), Bernd Pauke (2), Ruth H. Strasser

Institute: (1) Abteilung für Kardiologie, Medizinische Klinik II, Technische Universität Dresden, 01307 Dresden, (2) Innere Medizin, St. Josefskrankenhaus, Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cardiovascular Pharmacology 2003: 41, 946-954

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3236



Dokument 1965Titel: Pioglitazone, ein spezifischer Ligand des Peroxisom-Proliferator-aktivierender Rezeptor-Gamma, beschleunigt die Heilung eines Magengeschwürs bei Ratten
Hintergrund: Wirkung eines Wirkstoffes auf ein Magengeschwür.
Tiere: 24 Ratten (mindestens)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird unter äther-Narkose der Bauch aufgeschnitten. Auf den Magen wird von außen Essigsäure gekippt. An der Stelle stirbt das Gewebe durch alle Schichten bis zur Innenseite des Magens ab. Die Ratten werden wieder zugenäht. In den nächsten Tagen entwickelt sich ein chronisches Magengeschwür. Die Tiere erhalten nun täglich 7 Tage lang eine Testsubstanz mit einer Schlundsonde direkt in den Magen gepumpt. Am 8. Tag wird den Ratten unter leichter (!) äthernarkose noch einmal der Bauch aufgeschnitten. Es werden verschiedene Messungen zum Blutfluss am Magen vorgenommen. Dann wird der Magen herausgeschnitten und die Tiere werden getötet.

Bereich: Gastroenterologie, Pharmakologie

Originaltitel: Pioglitazone, a specific ligand of peroxisome proliferator-activated receptor-gamma, accelerates gastric ulcer healing in rat

Autoren: Peter C. Konturek (1), Tomasz Brzozowski (2), Joanna Kania (1), Stanislaw J. Konturek (2)*, Slawomir Kwiecien (2), Robert Pajdo (1), Eckhart G. Hahn (1)

Institute: (1) Medizinische Klinik I, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (2) Department of Physiology, Jagiellonian University Medical College, Krakow, Polen

Zeitschrift: European Journal of Pharmacology 2003: 472, 213-220

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3235



Dokument 1966Titel: Die Wechselwirkung zwischen FK778 und Tacrolimus bei der Verhinderung der Abstoßung eines Herztransplantats bei der Ratte ist von der Dosis abhängig
Hintergrund: Unterdrückung der Abstoßungsreaktion bei einer Herztransplantation
Tiere: 96 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die eine Hälfte der Ratten dient als Spender, die andere als Empfänger von Herztransplantaten. Den "Spendern" wird das Herz entnommen und den "Empfängern" in die Bauchhöhle eingepflanzt. Die Blutgefäße des zweiten Herzens werden an die Aorta (Körperschlagader) und die Pfortader angeschlossen. Die Tiere werden in 8 Gruppen eingeteilt und erhalten ein oder zwei verschiedene Mittel zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion allein oder in Kombination und in unterschiedlicher Dosierung. Jeden Tag wird mit der Hand gefühlt, ob das transplantierte Herz noch schlägt. Schlägt es nicht mehr, deutet dies auf eine erfolgte Abstoßung hin und die Ratte wird getötet. Bei Kontrolltieren, die gar kein Medikament erhalten haben, hört das zweite Herz nach durchschnittlich 6 Tagen auf zu schlagen, bei den behandelten Gruppen nach 6,7 bis 31 Tagen. Bei der Gruppe mit der längsten Überlebenszeit gibt es aber auch die meisten Nebenwirkungen. Zwei Ratten aus dieser Gruppe haben schweren Durchfall, sie sind apathisch und augenscheinlich schwer krank. Ein Tier leidet zudem noch an Flüssigkeit in Brust- und Bauchhöhle. Die beiden Tiere werden vorzeitig getötet.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: The interaction between FK778 and tacrolimus in the prevention of rat cardiac allograft rejection is dose dependent

Autoren: Tobias Deuse (1), Sonja Schrepfer (1)*, Hermann Reichenspurner (1)

Institute: (1) Abteilung für Herz-Kreislauf-Chirurgie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, 20246 Hamburg

Zeitschrift: Transplantation 2004: 77, 509-513

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3234



Dokument 1967Titel: Konditionale Entfernung des Nervenzell-Adhesionsmolekül reduziert die Präzision des räumliches Lernens, der Langzeit-Potenzierung und Depression im CA1-Subfeld des Mäusehippocampus
Hintergrund: Gedächtnistest mit gentechnisch veränderten Mäusen
Tiere: 28 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird mit gentechnischen Methoden eine Mäuselinie "hergestellt", bei denen ein Gen fehlt, das für die Produktion eines bestimmten Proteins zuständig ist. Wie viele Mäuse insgesamt für die Etablierung dieser Linie gezüchtet und getötet werden, wird nicht erwähnt. Für die Versuche werden 28 Mäuse einem Gedächtnistest unterzogen. In einem runden Wasserbassin mit 150 cm Durchmesser findet sich an einer Stelle knapp unter der Wasseroberfläche eine Plattform. Außerhalb des Bassins und an der Decke darüber sind Poster mit verschiedenen schwarz-weiß Mustern angebracht, um den Tieren die Orientierung zu erleichtern. Die Tiere werden bei jedem Test an einer anderen Stelle in das Bassin gesetzt. Die Zeit, bis sie die Plattform gefunden haben, wird registriert. Die Tests werden 5 Tage lang 4-6 mal täglich durchgeführt. Dann werden die Mäuse narkotisiert und durch Injektion von Formalin getötet.

Die Arbeit wurde durch die Europäische Gemeinschaft, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Alexander-Humboldt-Stiftung unterstützt.

Bereich: Molekularbiologie

Originaltitel: Conditional ablation of the neural cell adhesion molecule reduces precision of spatial learning, long-term potentiation, and depression in the CA1 subfield of mouse hippocampus

Autoren: Olena Bukalo (1), Nikolas Fentrop (1), Alan Y.W. Lee (1), Benedikt Salmen (1), Janice W.S. Law (1), Carsten T. Wotjak (1,2), Michaela Schweizer (1), Alexander Dityatev (1), Melitta Schachner (1)*

Institute: (1) Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universität Hamburg, 20246 Hamburg, (2) Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2004, 18, 1565-1577

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3233



Dokument 1968Titel: Modulation der Wirtsabwehr durch Hydrocortison in Stressdosen während einer Blutvergiftung
Hintergrund: Wirkung von Kortison bei Blutvergiftung
Tiere: 48 Kaninchen (Chinchilla-Kaninchen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden narkotisiert. Die Luftröhre wird eingeschnitten, um einen Schlauch einzuführen, über den die Beatmung erfolgt. In eine Ohrvene und eine Halsschlagader werden Katheter (Plastschläuche) gelegt. 60 Minuten lang werden E.coli Bakterien in die Blutbahn infundiert. Je nach Gruppe erhalten die Kaninchen Kortison in verschiedenen Konzentrationen oder eine Kochsalzlösung (Kontrollgruppe) gespritzt. Es werden mehrfach Blutproben genommen und verschiedene Messungen durchgeführt. 240 Minuten nach Beginn der Experimente werden die Tiere durch Überdosis des Narkosemittels getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Forschungsfond der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg unterstützt.

Bereich: Intensivmedizin

Originaltitel: Modulation of host defence by hydrocortisone on stress doses during endotoxemia

Autoren: Axel R. Heller (1)*, Susanne C. Heller (1), Anette Borkenstein (2), Sebastian N. Stehr (1), Thea Koch (1)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus, 01309 Dresden, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsklinikum Mannheim

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2003: 29, 1456-1463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3232



Dokument 1969Titel: Auswirkungen einer unmittelbaren und einer verzögerten Naht von Gesichtsnerv zu Gesichtsnerv auf die Gesichtsmuskeln der Ratte
Hintergrund: Auswirkungen von Durchtrennen und wieder Zusammennähen des Gesichtsnervs.
Tiere: 54 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird unter Narkose der Gesichtsnerv der rechten Seite durchtrennt. Bei 30 Ratten wird er unmittelbar danach wieder zusammengenäht. Bei 20 Tieren werden die Nervenenden mit einem Faden markiert, um sie später leichter wiederzufinden. Diese Ratten werden nach 4 Wochen noch einmal operiert, die Nervenenden werden nun zusammengenäht. Vier Ratten dienen als Kontrolle. In unterschiedlichen Zeitabständen, bis zu 180 Tage nach der Durchtrennung des Nerven, werden alle Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Ein Lippenmuskel wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Chirurgie, Neurochirurgie

Originaltitel: Effects of immediate and delayed facial-facial nerve suture on rat facial muscle

Autoren: Jannis Constantinidis (1)*, Arasch Akbarian (2), Helmut Steinhart (1), Heinrich Iro (1), Angelika Mautes (2)

Institute: (1) Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universität Erlangen- Nürnberg, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Universität Erlangen- Nürnberg

Zeitschrift: Acta Oto-laryngologica 2003: 123 (8), 998-1003

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3231



Dokument 1970Titel: Anti-TGFß1-Antikörper zur Modulation der Expression des endogenen, transformierenden Wachstumsfaktor Beta 1 zur Verhinderung einer Fibrose nach plastischer Chirurgie bei der Ratte
Hintergrund: Rolle eines Wachstumsfaktors bei der Wundheilung.
Tiere: 30 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Charles River Wiga, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird bei den Tieren ein 2,5 x 2,5 cm großes Stück Haut und Muskelgewebe mit Arterie und Vene aus einem Hinterbein geschnitten. Die Wunde am Bein wird zugenäht. Im Halsbereich wird ein 3 x 3 cm großes Stück Haut entfernt. Das Transplantat wird an diese Stelle eingepflanzt. Die ursprüngliche Beinarterie wird mit der Halsschlagader verbunden und die Beinvene mit der Halsvene. In die Wunde wird ein Mikrokatheter (Kunststoffschlauch) eingenäht. Über diesen wird in den nächsten Tagen bei der Hälfte der Ratten ein Antikörper injiziert, der einen bestimmten Wachstumsfaktor hemmen soll. Am 3., 4., 5., 7., 14. und 28. Tag nach der Operation werden jeweils Biopsien (kleine Gewebeproben) aus dem Wundheilungsbereich ausgestanzt. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Die Studie wurde unterstützt von: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) des Universitätsklinikums Erlangen-Nürnberg und Wilhelm-Sander-Stiftung.

Bereich: Wundheilung

Originaltitel: Anti-TGFß1 antibody for modulation of expression of endogenous transforming growth factor beta 1 to prevent fibrosis after plastic surgery in rats

Autoren: Stefan Schultze-Mosgau (1)*, Falk Wehrhan (1), Franz Rödel (2), Kerstin Amann (3), Martin Radespiel-Tröger (4), Jürgen Kopp (5), Gerhard Grabenbauer (2)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Strahlen-Onkologie, Universität Erlangen-Nürnberg, (3) Institut für Pathologie, Universität Erlangen-Nürnberg, (4) Abteilung für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie, Universität Erlangen-Nürnberg, (5) Klinik für Plastische und Handchirurgie, Universität Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift: British Journal of Oral and Maxillofacial Surgery 2004: 42, 112-119

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3230



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