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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1961Titel: Emotionale Erfahrungen in der Kindheit verändern die synaptischen Inputs der pyramidalen Neuronen des vorderen Cortex cinguli
Hintergrund: Auswirkungen von sozialer Isolation auf bestimmte Strukturen des Gehirns.
Tiere: 36 Sonstige (Degus (südamerikanische Nagetiere))
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Degus, südamerikanische Nagetiere, werden in Familiengruppen gehalten, bestehend aus einem Pärchen und den Nachkommen. Eine Gruppe von Jungtieren wird ungestört bei ihrer Familie belassen (Kontrollgruppe). Die Jungtiere einer zweiten Gruppe werden vom 1. bis 21. Lebenstag dreimal täglich für wenige Sekunden hochgehoben ("Handling") und dann wieder zurückgesetzt. Die Jungtiere der dritten Gruppe werden vom 1. bis 21. Lebenstag täglich dreimal je eine Stunde von ihrer Familie getrennt. Die Tiere werden dabei einzeln in ihnen unbekannte Käfige gesetzt, wo sie zwar Geruchs- und Hörkontakt, aber keinen Sichtkontakt zu ihren Geschwistern oder Eltern haben. Ab dem 22. Lebenstag werden sie ungestört bei ihrer Familie belassen. Die Degus der Gruppe 4 werden dreimal täglich je eine Stunde und ab dem 22. Lebenstag zudem dauerhaft von ihrer Familie getrennt. Am 45. Lebenstag werden 15 Tiere durch Köpfen und 19 durch Injektion von Formalin in das Herz getötet. Ihre Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Neurobiologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Juvenile emotional experience alters synaptic inputs on pyramidal neurons in the anterior cingulate cortex

Autoren: Carina Helmeke (1,2), Wladimir Ovtscharoff, Jr. (1), Gerd Poeggel (2), Katharina Braun (1)*

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg, (2) Universität Leipzig, Abteilung für Humanbiologie, Leipzig

Zeitschrift: Cerebral Cortex 2001: 11, 717-727

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3095



Dokument 1962Titel: Unterschiedliche emotionale Erfahrungen bewirken eine erhöhte Fortsatzdichte der basalen Nervenverzweigungen der pyramidalen Neuronen des vorderen Cortex cinguli bei Octodon degus
Hintergrund: Auswirkungen von sozialer Isolation auf bestimmte Strukturen des Gehirns.
Tiere: 15 Sonstige (Degus (südamerikanische Nagetiere))
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Degus, südamerikanische Nagetiere, werden in Familiengruppen gehalten, bestehend aus einem Pärchen und den Nachkommen. Eine Gruppe von Jungtieren wird ungestört bei ihrer Familie belassen (Kontrollgruppe). Die Jungtiere einer zweiten Gruppe werden vom 1. bis 21. Lebenstag dreimal täglich für wenige Sekunden hochgehoben ("Handling") und dann wieder zurückgesetzt. Die Jungtiere der dritten Gruppe werden vom 1. bis 21. Lebenstag täglich dreimal je eine Stunde von ihrer Familie getrennt. Die Tiere werden dabei einzeln in ihnen unbekannte Käfige gesetzt, wo sie zwar Geruchs- und Hörkontakt, aber keinen Sichtkontakt zu ihren Geschwistern oder Eltern haben. Ab dem 22. Lebenstag werden sie ungestört bei ihrer Familie belassen. Die Degus der Gruppe 4 werden dreimal täglich je eine Stunde und ab dem 22. Lebenstag zudem dauerhaft von ihrer Familie getrennt. Am 45. Lebenstag werden alle Tiere durch Köpfen getötet. Ihre Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Neurobiologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Differential emotional experience induces elevated spine densities on basal dendrites of pyramidal neurons in the anterior cingulate cortex of Octodon degus

Autoren: Carina Helmeke (1), Gerd Poeggel (2), Katharina Braun (1)*

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg, (2) Universität Leipzig, Abteilung für Humanbiologie, Leipzig

Zeitschrift: Neuroscience 2001: 104 (4), 927-931

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3094



Dokument 1963Titel: Trennung von der Mutter und soziale Isolation ändert die Entwicklung nach der Geburt der synaptischen Zusammensetzung in der infralimbischen Hirnrinde bei Octodon degus
Hintergrund: Auswirkungen von sozialer Isolation auf bestimmte Strukturen des Gehirns.
Tiere: 12 Sonstige (Degus (südamerikanische Nagetiere))
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Degus, südamerikanische Nagetiere, werden in Familiengruppen gehalten, bestehend aus einem Pärchen und den Nachkommen. Eine Gruppe von 4 Jungtieren wird ungestört bei ihrer Familie belassen (Kontrollgruppe). Vier Jungtiere einer zweiten Gruppe werden vom 1. bis 21. Lebenstag täglich dreimal je eine Stunde von ihrer Mutter und Familie getrennt. Die Tiere werden dabei einzeln in ihnen unbekannte Käfige gesetzt. Am 22. Tag werden sie entwöhnt und ab diesem Zeitpunkt bis zum 45. Lebenstag vollständig einzeln gehalten. Bei einer dritten Gruppe erfolgt dreimal täglich ein "Handling", d.h. die Jungtiere werden für einige Sekunde hochgehoben und wieder in den Käfig gesetzt. Ansonsten verbleiben diese Tiere bei ihren Eltern. Am 45. Lebenstag werden alle Degus durch eine Injektion in die Bauchhöhle betäubt und durch Injektion von Formalin in das Herz getötet. Ihre Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die FRAXA-Stiftung finanziell unterstützt.

Bereich: Neurobiologie, Neurophysiologie

Originaltitel: Maternal separation and spacial isolation modulate the postnatal development of synaptic composition in the infralimbic cortex of Octodon degus

Autoren: Wladimir Ovtscharoff Jr. (1), Katharina Braun (1)*

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg

Zeitschrift: Neuroscience 2001: 104 (1), 33-40

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3093



Dokument 1964Titel: Optische Darstellung von Karten zur Orientierungs- und okularen Dominanz im Bereich 17 bei Katzen mit konvergentem Strabismus
Hintergrund: Untersuchung der Sehrinde bei schielenden Katzen.
Tiere: 12 Katzen
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Katzen stammen aus der Zuchtkolonie des Leibniz-Instituts. Im Alter von 17-21 Tagen werden 8 von ihnen einer Operation unterworfen, die zum Schielen führt. Unter Narkose wird die Sehne des äußeren Augenmuskels eines Auges durchtrennt. Die anderen vier Katzen werden als Kontrolle unoperiert aufgezogen. Im Alter von 4-8 Monaten werden die Katzen trainiert zwischen Streifen und einem diffusen Grau auf einem Monitor zu unterscheiden. Erscheinen Streifen, müssen sie auf diese zuspringen und erhalten dafür Futter. Dann werden die Tests wiederholt, jeweils mit nur einem sehenden Auge. Das jeweils andere Auge wird mit einer undurchsichtigen Kontaktlinse versehen. Diese Tests werden 50mal am Tag wiederholt. Bei 4 schielenden Katzen werden unter Narkose Elektroden in die Sehrinde eingeführt. Während vor dem einen oder andern Auge des Tieres Streifenmuster auf einem Bildschirm gezeigt werden, erfolgen über die Elektroden Ableitungen der Gehirnströme. Im Alter von 8 Monaten bis 3 Jahren werden die 8 schielenden Katzen und zwei der "Kontrolltiere" wieder operiert. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Der Schädel wird über der Sehrinde aufgebohrt und die harte Hirnhaut entfernt. Über das Bohrloch wird mit Dentalzement eine Stahlkammer zementiert. Diese wird mit Silikonöl gefüllt und mit einem Glasplättchen abgedeckt. Vor den Augen der Tiere werden nun auf einem Bildschirm Streifenmuster gezeigt, gleichzeitig wird mit einer Kamera über der Kammer die Hirnrinde gefilmt. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung

Originaltitel: Optical imaging of orientation and ocular dominance maps in area 17 of cats with convergent strabismus

Autoren: Ralf Engelmann (1), John M. Crook (1), Siegrid Löwel (1)*

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg

Zeitschrift: Visual Neuroscience 2002: 19, 39-49

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3092



Dokument 1965Titel: Die Festigung des Gedächtnisses zur Unterscheidung von Frequenz-veränderten Tönen bei Mongolischen Gerbils ist gegenüber Proteinsynthesehemmern, die in die Hörrinde verabreicht werden, empfindlich
Hintergrund: Neurophysiologische Vorgänge beim Lernen.
Tiere: 77 Gerbils (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird bei 3 Gerbils (Wüstenrennmäuse) eine Injektion in die Hörrinde des Gehirns vorgenommen. Anschließend werden die Tiere getötet, um festzustellen, ob an der richtigen Stelle injiziert wurde. Für die eigentlichen Experimente werden andere Gerbils trainiert zwischen einem aufsteigendem und einem absteigenden Ton zu unterscheiden. Bei jeweils einem davon bekommen die Tiere einen Elektroschock an die Pfoten und müssen daraufhin über eine Hürde springen. Unter leichter (!) Narkose wird nun eine Substanz in beide Seiten der Hörrinde des Gehirns injiziert, die ein bestimmtes Eiweiß im Gehirn hemmt. "Kontrolltiere" erhalten eine Kochsalzlösung injiziert. An den folgenden drei Tagen wird das zuvor trainierte Gedächtnisexperiment wiederholt. Das weitere Schicksal der Gerbils wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch das Land Sachsen-Anhalt und die Europäische Gemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Neurobiochemie, Neurophysiologie

Originaltitel: Memory consolidation for the discrimination of frequency-modulated tones in mongolian gerbil is sensitive to protein-synthesis inhibitors applied to the auditory cortex

Autoren: Michaela Kraus (1), Horst Schickneick (2), Wolfram Wetzel (1), Frank Ohl (1), Sabine Staak (1), Wolfgang Tischmeyer (1)*

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg, (2) FAN GmbH Magdeburg

Zeitschrift: Learning & Memory 2002: 9, 293-303

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3091



Dokument 1966Titel: Hemmung von mGluR5 blockiert die LTP im Hippocampus in vivo und das räumliche Lernvermögen bei Ratten
Hintergrund: Neurophysiologische Vorgänge beim Lernen.
Tiere: 59 Ratten (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: In einem ersten Experiment werden Ratten unter Narkose zwei Elektroden sowie eine Mikrokanüle (dünne Röhre) in das Gehirn eingepflanzt. Dazu wird zunächst der Kopf in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Über einer bestimmten Hirnregion wird ein Loch in den Schädel gebohrt. Durch dieses wird eine Elektrode eingeführt. Mit der anderen Elektrode und der Kanüle wird genauso verfahren. In den nächsten 8-10 Tagen dürfen sich die Tiere von der Operation erholen. Eine Ratte wird in eine 40x40 cm große Box gesetzt. Die Elektroden und die Kanüle werden über flexible Kabel mit Geräten verbunden. Über die eine Elektrode wird ein Stromstoß gegeben. Mit der zweiten Elektrode werden die Hirnströme als Reaktion auf den Stromstoß registriert. Über die Kanüle wird ein Substanz in das Gehirn verabreicht. Anschließend erhält die Ratte wieder Stromstöße ins Gehirn. Die Messungen erfolgen 8 Stunden lang.

In einem zweiten Experiment wird anderen Ratten eine Mikrokanüle in das Gehirn eingepflanzt, jedoch keine Elektroden. Die Tiere müssen lernen, einem Fußschock auszuweichen. Dazu wird eine Ratte in eine y-förmige Box gesetzt. Das Tier erhält einen Stromschlag an die Pfoten und wird so gezwungen los zu laufen. Läuft die Ratte in den linken Arm, wird sie mit einem Stromstoß "bestraft", im rechten Arm passiert dagegen nichts. Nach einer Minute erfolgt der nächste Stromstoß, doch ist jetzt der linke Arme der "richtige". Im Wechsel muss die Ratte mal in den linken, mal in den rechten Arm laufen. Diese Versuche werden 40x durchgeführt. Am nächsten Tag wird über die Kanüle im Schädel eine Substanz in das Gehirn injiziert. Die Experimente vom Vortag werden wiederholt. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Bereich: Neurobiochemie, Neurophysiologie

Originaltitel: Inhibition of mGluR5 blocks hippocampal LTP in vivo and spatial learning in rats

Autoren: D. Balschun (1)*, W. Wetzel (2)

Institute: (1) Abteilung für Neurophysiologie, Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39008 Magdeburg, (2) Labor für Verhaltenspharmakologie, Leibniz-Institut für Neurobiologie, Magdeburg

Zeitschrift: Pharmacology, Biochemistry and Behavior 2002: 73, 375-380

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3090



Dokument 1967Titel: Ein biologisch abbaubarer Stent aus Polyhydroxybutyrat: Erste Erfahrung beim Kaninchen
Hintergrund: Test eines Stents aus biologisch abbaubarem Material.
Tiere: 13 Kaninchen (Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden narkotisiert und der Bauch wird aufgeschnitten. In beide Beckenarterien wird je ein Stent eingesetzt, einer aus Metall, der andere aus einem biologisch abbaubaren Material. Stents sind kleine, flexible Röhren aus einem Geflecht, die ein Blutgefäß offen halten sollen. Der Bauch wird wieder verschlossen. Beide Stents zerstören in den folgenden Wochen Teile der Arterienwandschichten. Es kommt zu einer Entzündung vor allem der Arterie, in die der biologisch abbaubaren Stent eingesetzt wurde. Nach spätestens 30 Wochen werden die Kaninchen erneut narkotisiert. Die Arterien mit den Stents werden herausgeschnitten und gewebekundlich untersucht. Die Tiere werden durch Injektion eines Giftes noch in Narkose getötet.

Bereich: Biomaterial-Forschung

Originaltitel: A polyhydroxybutyrate biodegradable stent: Preliminary experience in the rabbit

Autoren: M. Unverdorben (1), A. Spielberger (1), M. Schywalsky (2), D. Labahn (3), S. Hartwig (4), M. Schneider (5), D. Lootz (6), D. Behrend (6), K. Schmidt (6), R. Degenhardt (1), M. Schaldach (4), C. Vallbracht (1)

Institute: (1) Zentrum für Herz-Kreislauf-Krankheiten, 36199 Rotenburg a. d. Fulda, (2) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität Erlangen, (3) Institut für Tierschutz, Universität Erlangen, (4) Institut für Biomedizinische Technik, Universität Erlangen, (5), Institut für Pathologie, Universität Frankfurt/M, (6) Institut für Biomedizinische Technik, Universität Rostock

Zeitschrift: Cardiovascular and Inventional Radiology 2002: 25, 127-132

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3089



Dokument 1968Titel: In vivo Gentransfer von Mäuse-Interleukin-4 hemmt Colon-26-vermittelte Krebskachexie bei Mäusen
Hintergrund: Verhinderung des Abmagerns bei Krebskranken.
Tiere: 24 Mäuse
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Mäusen wird ein gentechnisch veränderter Botenstoff in die Bauchhöhle injiziert. 48 Stunden später werden ihnen Krebszellen in die Bauchhöhle gespritzt. Eine Gruppe von zuvor unbehandelten "Kontrolltieren" erhält ebenfalls Krebszellen injiziert. Einmal täglich wird nach den Tieren gesehen. Mäuse, die im Sterben liegen, werden durch Genickschlag getötet. Die Mäuse der Kontrollgruppe fressen schon bald nichts mehr, magern ab und sterben innerhalb von 18 Tagen. Die zuvor behandelten Mäuse sterben nach spätestens 40 Tagen.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: In vivo gene transfer of murine interleukin-4 inhibits colon-26-mediated cancer cachexia in mice

Autoren: Sanda Sturlan (1), Britta Beinhauer (1), Georg Oberhuber (2), Leaf Huang (3), Ansgar O. Aasen (4), Michael A. Rogy (1)*

Institute: (1) Klinik für Allgemeine Chirurgie, Universität Wien, Österreich, (2) Institut für Pathologie, Universität Wien, Österreich, (3) Center für Pharmacogenetics, School of Pharmacy, University of Pittsburgh, Pittsburgh, USA, Institute for Surgery Research, National Hospital, Oslo, Norwegen

Zeitschrift: Anticancer Research 2002: 22, 2547-2554

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3088



Dokument 1969Titel: Espression und Charakterisierung des funktionellen, rekombinanten bovinen Follikel-stimulierenden Hormons (boFSHaß), welches in der Milch von transgenen Kaninchen produziert wurde
Hintergrund: Produktion von Rinderhormonen, die in der Rinderzucht eingesetzt werden sollen, in Kaninchen.
Tiere: Kaninchen (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: In die Eizellen von Kaninchen werden zwei Gene, die für die Produktion von Rindergeschlechtshormonen zuständig sind, eingeschleust. Auf diese Weise werden transgene (gentechnisch veränderte ) Kaninchen "hergestellt". Aus ihren Ohren werden kleine Gewebeproben geschnitten, um festzustellen, ob die gentechnische Veränderung geklappt hat. Nach Austragung von Jungen (nicht beschrieben, aber anzunehmen) werden die Tiere gemolken. In ihrer Milch produzieren sie jetzt die beiden Rinderhormone. Das weitere Schicksal der Kaninchen wird nicht erwähnt.

Bereich: Tierzucht, Gentechnik

Originaltitel: Expression and characterization of functional recombinant bovine follicle-stimulating hormone (boFSHaß) produced in the milk of transgenic rabbits

Autoren: S. Coulibary (1,4), U. Besenfelder (2), I. Miller (3), N. Zinoviena (2), C. Lassing (1,2), T. Kotler (5), J.L. Jameson (5), M. Gemeiner (3), M. Müller (2,4)*, G. Brem (1,2)

Institute: (1) Ludwig-Boltzmann-Institut für Immunologie, Zytogenetik und Molekulare Genforschung, Wien, Österreich, (2) Abteilung für Biotechnologie in der Tierproduktion, Tulln, Österreich, (3) Institut für Medizinische Chemie, Veterinärmedizinische Hochschule, Wien, Österreich, (4) Institut für Tierzucht und Genetik, Veterinärmedizinische Hochschule, 1210 Wien, Österreich, (5) Northwestern University Medical School, Chicago, Illinois, USA

Zeitschrift: Molecular Reproduction and Development 2002: 63, 300-308

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3087



Dokument 1970Titel: Wechselwirkungen von linearen Gleichgewichts- und Sehstimulierungen im ventralen intraparietalen Bereich des Makaken
Hintergrund: Verarbeitung von Gleichgewichts- und visuellen Reizen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden den Affen ein Kopfhalter und eine Kammer auf den Schädel gepflanzt. Durch die Kammer werden später Elektroden in das Gehirn eingeführt. In die Augen werden zur Kontrolle der Augenbewegungen kleine Metallspulen eingesetzt. Für die eigentlichen Experimente werden die Tiere in einen Primatenstuhl gesetzt, ihr Kopf wird unbeweglich an dem Kopfhalter angeschraubt. Auf einem Bildschirm vor den Augen der Affen werden weiße Punkte auf schwarzem Grund gezeigt. Gleichzeitig werden über die Elektroden Gehirnströme gemessen. Der Primatenstuhl ist auf einer Schaukel montiert, die nun vor und zurück schwingt, während weiter Punktmuster auf dem Bildschirm zu sehen sind und Gehirnströme gemessen werden. Dann werden die Ströme bei völliger Dunkelheit gemessen, indem der Kopf des Affen mit einem Tuch abgedeckt wird. Dabei wird der Affe weiter vor und zurück geschaukelt. Schließlich werden die Tiere mit einer Überdosis eines Barbiturates getötet.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Interaction of linear vestibular and visual stimulation in the macaque ventral intraparietal area (VIP)

Autoren: Anja Schlack (1), Klaus-Peter Hoffmann (1), Frank Bremmer (1)

Institute: (1) Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2002: 16, 1877-1886

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3086



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