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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3821Titel: Rückbildung der Linksherzvergrößerung nach chirurgischer Behebung einer Aortenverengung ist verbunden mit einer Veränderung der Genexpression in der extrazellulären Matrix
Hintergrund: Untersuchung des Mechanismus der Rückbildung einer Herzvergrößerung nach chirurgischer Behebung einer Aorteneinengung.
Tiere: 44 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Junge Schafe im Alter von 6 bis 8 Monaten wird unter Narkose die linke Brustwand aufgeschnitten. Die vom Herzen wegführende Aorta (Hauptschlagader) wird umwickelt und damit eingeengt. Dadurch kommt in der Folgezeit zu einer Linksherzvergrößerung, da das Herz gegen den Widerstand arbeiten muss. Etwa 8 Monate später werden die Tiere erneut operiert. Das Brustbein wird aufgesägt und der normale Durchmesser der Aorta und somit der normale Blutfluss wiederhergestellt. Während dieser Zeit werden regelmäßig verschiedene Messungen durchgeführt. Weitere 10 Monate später hat sich die Herzvergrößerung zurückgebildet; die Schafe werden durch Injektion eines Tötungsmittels getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Regression of left ventricular hypertrophy after surgical therapy for aortic stenosis is associated with changes in extracellular matrix gene expression

Autoren: Thomas Walther (1)*, Andreas Schubert (1), Volkmar Falk (1), Christian Binner (1), Andreas Kanev (1), Sabine Bleiziffer (1), Claudia Walther (1), Nico Doll (1), Rüdiger Autschbach (1), Friedrich W. Mohr (1)

Institute: (1) Abteilung für Herzchirurgie, Herzzentrum, Universität Leipzig, 04289 Leipzig

Zeitschrift: Circulation 2001: 104 (Suppl I), I-54 - I-58

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1378



Dokument 3822Titel: Ergebnisse der Röntgenaufnahmen vom Auseinanderziehen der Verwachsungsstellen von Knochenbruchenden mit Hilfe von pulsierendem Ultraschall niedriger Intensität
Hintergrund: Einfluss von Ultraschall auf die Knochenheilung bei auseinandergezogenen Knochen.
Tiere: 18 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Aus dem rechten Mittelfußknochen wird unter Narkose ein 1,5 cm langes Stück Knochen herausgeschnitten. 2 cm oberhalb dieses so entstandenen Spaltes wird der Knochen durchsägt, so dass ein Knochensegment entsteht, das zunächst an seiner Stelle bleibt. Das obere und untere Ende des Mittelfußknochens sowie das Knochensegment werden mit mehreren Metallpins und Schrauben versehen, die durch Muskeln und Haut nach außen ragen. Diese werden mit runden Metallverstrebungen verschraubt und zusammengehalten. Fünf Tage nach der Operation wird damit begonnen, das Knochensegment mit Hilfe der Verstrebungen jeden Tag um 1mm nach unten zu bewegen. Nach 15 Tagen ist das Stück am unteren Knochenende angekommen. Die eine Hälfte der Schafe erhält nun täglich 20-minütige Ultraschallbestrahlung, während die andere Hälfte unbehandelt bleibt. Bei 4 Schafen gibt es Komplikationen: eines bricht sich das operierte Bein, bei 3 treten Infektionen auf. Am 84. Tag nach der Operation werden alle Tiere getötet, um die Knochenheilung zu untersuchen.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Radiographic results of callus distraction aided by pulsed low-intensity ultrasound

Autoren: Edgar Mayr (1)*, A. Laule (2), G. Suger (3), A. Rüter (1), L. Claes (2)

Institute: (1) Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Zentralklinikum, 86156 Augsburg, (2) Abteilung für Unfallchirurgische Forschung und Biomechanik, Universität Ulm, Abteilung für Chirurgie, Universität Ulm

Zeitschrift: Journal of Orthopaedic Trauma 2001: 15(6), 407-414

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1377



Dokument 3823Titel: Schnelle selektive Nervensynchronisation durch abhängige Verzögerungswechsel
Hintergrund: Elektrische Ableitung von Nervenströmen an der Sehrinde von Katzen und Affen.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Makaken (Anzahl unbekannt), Katzen (Anzahl unbekannt))
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Versuche an den Katzen werden unter Narkose vorgenommen. Den narkotisierten, neuromuskulär gelähmten Tieren werden 2 bis 8 Elektroden in verschiedene Stellen des Gehirns gestochen. Über die Elektroden werden Nervenströme abgeleitet, während auf einem Monitor vor ihren Augen visuelle Reize geboten werden. Die Versuche an den Affen erfolgen am wachen Tier. Vor ihren Augen erscheinen auf einem Monitor blinkende Lichtbalken, während gleichzeitig elektrische Ströme über zuvor implantierte Elektroden im Gehirn gemessen werden. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Rapid feature selective neuronal synchronization through correlated latency shifting

Autoren: Pascal Fries (1,2), Sergio Neuenschwander (1), Andreas K. Engel (1), Rainer Goebel (1), Wolf Singer (1)*

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt/M., (2) Abteilung für Psychiatrie, Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, 60528 Frankfurt/M.

Zeitschrift: Nature Neuroscience 2001: 4(2), 194-200

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1376



Dokument 3824Titel: Flüchtige Calciumionen bei der Depolarisierung um einen Infarkt herum können bei einer lokalen Minderdurchblutung des Gehirns bei Katzen das Ionengleichgewicht verschlechtern und den Infarkt ausweiten
Hintergrund: Auswirkungen eines langandauernden Hirninfarktes.
Tiere: 22 Katzen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden narkotisiert und neuromuskular gelähmt. In eine Vene und Arterie des linken Hinterbeins werden Katheter (Plastschläuche) gelegt. Die Luftröhre wird zur künstlichen Beatmung aufgeschnitten. In die linke Augenhöhle wird ein kleines Loch gebohrt, durch das ein Vorrichtung zum Verschließen der linken Hirnarterie geschoben wird. Durch ein 3mm Bohrloch im Schädeldach wird eine Elektrode in das Gehirn gesteckt. Die Bohrlöcher werden mit Gelschaum und Zahnzement verschlossen.

Zwölf Katzen erhalten eine Kochsalzinjektion, bei 10 Tieren wird eine Substanz injiziert. 30 Minuten später wird die linke Gehirnarterie dauerhaft verschlossen. Gleichzeitig werden über die Elektrode Messung im Gehirn vorgenommen. Nach 18 Stunden werden die Katzen mit Formalin durchströmt und dadurch getötet.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Calcium ion transients in peri-infarct depolarizations may deteriorate ion homeostasis and expand infarction in focal cerebral ischemia in cats

Autoren: Kouichi Ohta (1), Rudolf Graf (1)*, Gerd Rosner (1), Wolf-Dieter Heiss (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für neurologische Forschung, 50931 Köln

Zeitschrift: Stroke 2001: 32, 535-543

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1375



Dokument 3825Titel: Mögliche Kontrolle einer in Schüben verlaufenden Minderdurchblutung des Gehirns durch Überwachung des Direkt-Strompotentials
Hintergrund: Bei manchen neurochirurgischen Operationen wird eine Hirnarterie kurzzeitig verschlossen. Die Auswirkungen sollen hier untersucht werden.
Tiere: 14 Katzen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden narkotisiert und neuromuskular gelähmt. In eine Vene und Arterie des linken Hinterbeins werden Katheter (Plastschläuche) gelegt. Die Luftröhre wird zur künstlichen Beatmung aufgeschnitten. In die linke Augenhöhle wird ein kleines Loch gebohrt, durch das ein Vorrichtung zum Verschließen der linken Hirnarterie geschoben wird. Diese besteht aus einem dünnen Rohr und einem Haken. Der Haken wird um die Arterie gelegt, so dass sie durch Zuziehen von Außen verschlossen und wieder geöffnet werden kann. Durch ein 3mm Bohrloch im Schädeldach wird eine Elektrode in das Gehirn gesteckt. Die Bohrlöcher werden mit Gelschaum und Zahnzement verschlossen.

Es werden 3 Experimente ausgeführt: Bei 4 Katzen wird die Gehirnarterie für eine Stunde verschlossen. Bei 5 Tieren wird die Arterie dreimal für 20 Minuten mit jeweils 5 Minuten Zwischenzeit verschlossen. In der dritten Gruppe wird bei 5 Katzen die Arterie sechsmal für 10 Minuten mit jeweils 5 Minuten Zwischenzeit verschlossen. Durch den Verschluss der Arterie werden bestimmte Bereiche des Gehirns nicht durchblutet. Anschließend wird bei allen Tieren die Arterie wieder geöffnet, und so der normale Blutfluss der Hirnregion wieder hergestellt. Nach 15 Stunden normaler Durchblutung werden die Katzen - noch in Narkose - mit Formalin durchströmt und dadurch getötet.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurochirurgie

Originaltitel: Possible control of intermittent cerebral ischemia by monitoring of direct-current potentials

Autoren: Takayuki Sakaki (1), Rudolf Graf (1)*, Hiroyuki Nozaki (1), Gerhard Rosner (1), Wolf-Dieter Heiss (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für neurologische Forschung, 50931 Köln

Zeitschrift: Journal of Neurochirurgie 2001: 95, 495-499

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1374



Dokument 3826Titel: Unterschiedliche Ausschüttung der Herz-Hormone ANP und BNP im Kaninchenmodell der fortschreitenden Fehlfunktion der linken Herzkammer
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Herz-Hormone bei einer Fehlfunktion des Herzens.
Tiere: 16 Kaninchen (Chinchilla-Bastarde)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Elf Kaninchen wird unter Narkose ein langer Katheter (dünner Plastikschlauch) in die rechte Halsvene eingeführt und bis zur rechten Herzkammer vorgeschoben. Durch den Katheter wird Schrittmacherkabel eingeführt und in der rechten Herzwand verankert. Der Schrittmacher selbst wird in der rechten Bauchwand unter die Haut gepflanzt. Das Kabel verläuft vom Herzen unter der Haut bis zum Schrittmacher. Die Tiere dürfen sich 10 Tage von der Operation erholen. Bei 6 Kaninchen wird nun schrittweise der Herzschlag über einen Zeitraum von insgesamt 38 Tagen beschleunigt. Zunächst werden 10 Tage lang 330 Schläge/min vorgegeben. Dann wird 10 Tage lang auf 360 und weiter 10 Tage auf 380 Schläge erhöht. Der viel zu schnelle Herzschlag führt bei den Tieren zu einer Vergrößerung des Herzens, verbunden mit einem verminderten Blutausstoß des Herzens, wodurch es wiederum zu Flüssigkeitsansammlungen (Bauchwassersucht) kommt. Am 38. Tag werden die Kaninchen durch Injektion eines Tötungsmittels in eine Vene getötet.

Bei 5 Kaninchen wird Herzschlag 10 Tage lang auf 330 Schläge/min gehalten. Dann werden die Tiere getötet. Weitere 5 Tiere dienen als Kontrolle.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Differential expression of cardiac ANP and BNP in a rabbit model of progressive left ventricular dysfunction

Autoren: A. Luchner (1)*, F. Muders (1), O. Dietl (1), E. Friedrich (1), F. Blumberg (1), A.A. Protter (2), G.A.J. Riegger (1), D. Elsner (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Klinikum der Universität Regensburg, 93042 Regensburg

Zeitschrift: Cardiovascular Research 2001: 51, 601-607

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1373



Dokument 3827Titel: In vitro Aktivierung des Felinen erworbenen Immundefizienzvirus in verzweigten Mikrogliazellen von asymptomatisch infizierten Katzen
Hintergrund: Untersuchung der Virusvermehrung in bestimmten Gehirnzellen.
Tiere: 11 Katzen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden durch Injektion in eine Vene mit dem Felinen erworbenen Immundefizienzvirus (FIV) infiziert. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, 1, 14, 28, 92 oder 183 Tage später werden sie getötet und ihre Gehirne untersucht.

Bereich: Virologie

Originaltitel: In vitro activation of feline immunodeficiency virus in ramified microglial cells from asymptomatically infected cats

Autoren: Andreas Hein (1)*, Jean-Pierre Martin (2), Rüdiger Dörries (1)

Institute: (1) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsklinikum Mannheim, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 68167 Mannheim, (2) Institut de Virologie, Université: Louis Pasteur, Strasbourg, Frankreich

Zeitschrift: Journal of Virology 2001: 75(17), 8090-8095

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1372



Dokument 3828Titel: Biologischer Abbau des zahnärztlichen Füllmaterials TEGDMA bei Meerschweinchen
Hintergrund: Überprüfung der Giftigkeit einer in der Zahnmedizin verwendeten Substanz
Tiere: 24 Meerschweinchen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: TEGDMA ist eine anorganische Substanz, die in Zahnzement, Kronen, Inlays und anderen zahnärztlichen Füllmaterial verwendet wird. Eine missbildende Eigenschaft bei schwangeren Frauen sowie lebensbedrohliche Vergiftungserscheinungen beim Verschlucken sind beim Menschen bekannt. In dieser Arbeit sollen die Auswirkungen der Substanz auf Meerschweinchen untersucht werden. Acht Meerschweinchen werden narkotisiert. Ihr Bauch wird aufgeschnitten und der Darm freigelegt. Eine Kanüle (dünner Plastikschlauch) wird in den Gallengang gelegt. Mehrere Teilstücke des Dünn- und Dickdarms werden mit Kanülen versehen. Dadurch können diese Stücke mit warmer Kochsalzlösung durchspült werden. Die Spülflüssigkeit wird am anderen Ende des Teilstücks wieder aufgefangen. Nun erhalten 4 Tiere radioaktiv markiertes TEGDMA in die Halsvene injiziert. Alle 10 Minuten werden Blut, Gallensaft und Spülflüssigkeit aus dem Darm gewonnen. Bei 4 Tieren werden die gleichen Proben genommen, jedoch ohne TEGDMA-Injektion. Sie dienen als Kontrolle. Nach 60 Minuten wird das Experiment beendet. Eine Tötung der Tiere wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

16 weitere Meerschweinchen werden zunächst 3 Tage lang einzeln in einem Stoffwechselkäfig gehalten, in dem alle Ausscheidungen aufgefangen werden können. Dann wird TEGDMA mit einer Magensonde 8 Tieren direkt in den Magen gepumpt. (8 Tiere dienen als Kontrolle. Danach werden bei allen Tieren 24 Stunden lang Urin und Kot gesammelt. Bei jeweils der Hälfte der Meerschweinchen wird zusätzlich die ausgeatmete Luft aufgefangen und untersucht. Die Tiere werden im Anschluss an die Experimente getötet und ihre Organe auf Vorhandensein von TEGDMA untersucht.

Bereich: Toxikologie, Zahnmedizin

Originaltitel: Biological clearance of TEGDMA in guinea pigs

Autoren: F.X. Reichl (1)*, J. Durner (1), K.H. Kunzelmann (2), R. Hickel (2), W. Spahl (3), W.R. Hume (4), G.W.H. Moes (5), K. Kehe (6)

Institute: (1) Walther-Straub-Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 80336 München, (2), Institut für Operative/Restorative Zahnmedizin, Kieferorthopädie und Pedodontics, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, (3) Institut für Organische Chemie, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, Dental Research Institute, University of California Los Angeles, USA, (5) TNO Prins-Maurits-Laboratorium, Rijswijk, Niederlande, (6) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Sanitätsakademie der Bundeswehr, München

Zeitschrift: Archives of Toxicology 2001: 75, 22-27

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1371



Dokument 3829Titel: Der Einfluss von Untertemperatur auf die äußeren Haarzellen der Innenohrschnecke und ihre Versorgung von außen
Hintergrund: Wirkung von Kälte auf das Hörvermögen
Tiere: 24 Meerschweinchen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. Auf und unter die Tiere werden Kühl- und Heizplatten gelegt. In Mund und After werden Thermometer gesteckt. Vor einem der Ohren wird ein Lautsprecher angebracht, von dem aus ein Schlauch in den Ohrkanal eingeführt wird. Im anderen Ohr werden Messgeräte angebracht, die die elektrische Energie der winzigen Härchen der Innenohrschnecke registrieren, welche auf eine Bewegung dieser Härchen hindeutet. Zunächst wird die Hörfähigkeit der Tiere überprüft: ein über 60 dB lautes Geräusch ruft eine Bewegung der Ohrmuschel hervor. Die Körpertemperatur der Tiere wird nun auf durchschnittlich 26°C (Mund) und 24°C (After) abgesenkt. Die Tiere werden mit 55 dB beschallt. Die Messungen an den Haarzellen des Innenohrs werden abwechselnd mit oder ohne Beschallung vorgenommen. Bei drei Meerschweinchen werden die Experimente mit einem Silikonstopfen im beschallten Ohr durchgeführt. Während die Messungen andauern, werden die Tiere wieder erwärmt, bis die Körpertemperatur Normalwerte erreicht. Das weitere Schicksal der Meerschweinchen wird nicht beschrieben.

Bereich: Hals-, Nasen-Ohrenheilkunde

Originaltitel: The influence of hypothermia on outer hair cells of the cochlea and its efferents

Autoren: E. Seifert (1)*, K. Brand (1), K. van de Flierdt (1), M. Hahn (1), M. Riebandt (1), A. Lamprecht-Dinnesen (1)

Institute: (1) Abteilung für Stimmheilkunde und Kinderhörheilkunde, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Zeitschrift: British Journal of Audiology 2001: 35; 87-98

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1370



Dokument 3830Titel: Überprüfung der Nicht-Linearität und Gerichtetheit des Zusammenspiels von Nervengruppen im unteren Schläfenbereich der Hirnrinde des Makaken
Hintergrund: Untersuchung der für das Sehen zuständigen Nervenstrukturen im Gehirn
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mit Schrauben und Zahnzement werden den Affen unter Narkose ein Kopfhalter und ein Zylinder mit 2 cm Durchmesser auf dem Schädel befestigt. Innerhalb des Zylinders wird ein 2 mm dickes Loch durch das Schädeldach gebohrt, durch das später 2-4 Elektroden in das Gehirn gesteckt werden. Die Tiere erhalten nach der Operation 5 Tage lang Antibiotika.

Den Affen wird nun das Ausführen einer bestimmten Aufgabe antrainiert. Dazu wird der Kopf eines Tieres mit Hilfe des Halters fixiert, so dass das Tier den Kopf nicht mehr bewegen kann. Die Aufgabe besteht darin einen Lichtpunkt auf einem Bildschirm mit den Augen innerhalb von 3 Sekunden seines Auftauchens zu fixieren. Gleichzeitig muss der Affe einen Hebel drücken. Das Tier muss den Punkt 5-7 Sekunden lang anschauen bis er langsam erlischt. In dem Moment muss das Tier den Hebel loslassen. Als Belohnung gibt es einen Tropfen Saft oder Wasser. Die Augenbewegungen werden mit einem Infrarot-Gerät registriert. Wenn der Affe die Augen bewegt, den Hebel zu früh loslässt oder sonst etwas falsch macht, erhält er keinen Flüssigkeitstropfen.

Für die eigentlichen Versuche werden die Tests mit im Gehirn implantierten Elektroden durchgeführt. Während der Affe die Aufgabe ausführt, werden über die Elektroden Gehirnströme gemessen. Mindestens eines der Tiere wird am Ende der Experimente getötet, um die korrekte Position der Elektroden gewebekundlich zu untersuchen. Das Schicksal des anderen Affen wird nicht beschrieben.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Testing non-linearity and directedness of interactions between neural groups in the macaque inferotemporal cortex

Autoren: Winrich A. Freiwald (1,2)*, Pedro Valdes (2), Jorge Bosch (2), Rolando Biscay (2), Juan Carlos Jimenez (2), Luis Manuel Rodriguez (2), Valia Rodriguez (2), Andreas K. Kreiter (1), Wolf Singer (3)

Institute: (1) Institut für Hirnforschung, Universität Bremen, 28334 Bremen, (2) Cuban Neuroscience Center, Ciudad Habana, Cuba, (3) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Methods 1999: 94; 105-119

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1369



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