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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4741Titel: Untersuchungen zum Einfluß von Schilddrüse und Nebennierenrinde auf die Fortpflanzungsfähigkeit des weiblichen und männlichen Hundes
Hintergrund: Beeinflussung der Fruchtbarkeit durch Schilddrüsen- bzw. Nebennierenhormone
Tiere: 24 Hunde (Beagles)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Die 24 für die Versuche verwendeten Hunde sind zwischen zwei und elf Jahren alt und werden in Zwingern mit Auslaufhaltung gehalten. Bei je neun Hündinnen wird in vier verschiedenen Phasen des Geschlechtszyklusses die Schilddrüse stimuliert oder die Nebenniere unterdrückt. Bei acht Rüden werden beide Tests im Abstand von einem halben Jahr vorgenommen. Allen Tieren wird mehrfach Blut abgenommen und die Konzentration von verschiedenen Hormonen bestimmt. Das weitere Schicksal der Tiere ist nicht bekannt.

In einer klinischen Studie werden die Blutproben von 98 Hündinnen und 78 Rüden untersucht, die zur Beurteilung ihrer Fruchtbarkeit in der Universitätsklinik vorgestellt worden waren

Bereich: Endokrinologie, Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Anya Müller-König (Wissenschaftliche Betreuung: A.-R. Günzel-Apel)

Institute: Institut für Reproduktionsmedizin der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 393



Dokument 4742Titel: Analyse der Mensch-Nutztier-Interaktion unter Einbeziehung des Modells des "social support" am Beispiel Schaf
Hintergrund: Beantwortung der Frage, ob ein Mensch die Funktion der sozialen Unterstützung gegenüber einem Tier übernehmen kann
Tiere: 13 Schafe (Lämmer)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Sechs Lämmer werden von Menschen mit der Flasche aufgezogen, sieben Lämmer dürfen beim Muttertier bleiben, eines davon dient als Kontrolltier. Während der Aufzucht leben die Tiere im Herdenverband.

Die Lämmer werden zu drei verschiedenen Zeitpunkten, nämlich im Alter von 8 Wochen, 4 Monaten und etwa einem Jahr vier verschiedenen Streßsituationen ausgesetzt.

Dabei befinden sich die Tiere 1) allein, 2) zusammen mit einer vertrauten Person, 3) zusammen mit einer fremden Person, 4) zusammen mit einem anderen Lamm der Gruppe in einem schallisolierten Raum. Vor, während und nach der Testsituation werden Blutproben genommen und die Herzfrequenz aufgezeichnet. Das Verhalten der Tiere wird analysiert.

Bereich: Verhaltensforschung

Originaltitel:

Autoren: Jutta Korff (Wissenschaftliche Betreuung: J. Hartung)

Institute: Institut für Tierhygiene und Tierschutz der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Institut für Tierzucht und Tierverhalten der FAL, Trenthorst

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 392



Dokument 4743Titel: Anatomisch-histologische Untersuchungen am weiblichen Geschlechtsapparat
Hintergrund: Weitere Erkenntnisse über den Bau des weiblichen Geschlechtsapparates der genannten Tierarten in Hinblick auf Zucht und Haltung der Tiere
Tiere: 26 Tiere verschiedener Arten (5 Mäuse, 5 Ratten, 4 Goldhamster, 5 Meerschweinchen, 7 Kaninchen)
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Nach Tötung der Tiere werden die Geschlechtsorgane entnommen und untersucht.

Bereich: Veterinäranatomie, -histologie

Originaltitel:

Autoren: Sabine Nachtigall

Institute: Veterinäranatomisches Institut der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 391



Dokument 4744Titel: Versuche zur Wirkung verschiedener oraler Rehydrierungs- und Realimentierungslösungen auf die Funktionalität und Morphologie des Darmepithels der Ratte nach einer Chemotherapie
Hintergrund: Wirkung verschiedener Rehydrierungs- und Realimentierungslösungen auf Struktur und Funktion der Dünndarmschleimhaut nach einer Chemotherapie
Tiere: 54 Ratten (mindestens)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: In Vorversuchen werden Ratten getötet, um den Darm zu untersuchen. Die Anzahl der hierfür verwendeten Tiere wird nicht erwähnt. Einem Teil der 54 Ratten wird eine die Darmschleimhaut schädigende Substanz bis zu fünfmal täglich mittels Schlundsonde eingegeben. Je nach Versuch werden den Ratten Lösungen zum Flüssigkeitsersatz und/oder zur Ernährung (Rehydrierungs- und Realimentierungslösungen) ebenfalls per Schlundsonde eingegeben, bis zu fünfmal täglich. Die Versuchsdauer erstreckt sich über insgesamt sieben Tage. Die mit der schädigenden Substanz behandelten Tiere verlieren etwa 25% ihres Körpergewichtes. Kurz nach ihrem Tod durch Genickschlag oder unter äthernarkose werden den Ratten Darmanteile entnommen, an denen weitere Untersuchungen vorgenommen werden, um die Aufnahme von Zucker am Darm unter unterschiedlichen Bedingungen zu studieren.

Bereich: Veterinärphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Sabine Stieler (Wissenschaftliche Betreuung: H. Daniel)

Institute: Institut für Ernährungswissenschaft Gießen (eingereicht über die Justus-Liebig-Universiät Gießen)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 390



Dokument 4745Titel: In-vitro-Untersuchungen zum Einfluß der P- und N-Versorgung auf mikrobielle Stoffwechselleistungen im Pansen
Hintergrund: Auswirkungen von Stickstoff- bzw. Phosphormangelzuständen beim Wiederkäuer
Tiere: 4 Schafe
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Es werden vier Schafe in einem Laufstall gehalten. Die Tiere sind mit Verweilkanülen im oberen Pansensack, d.h. Hohlnadeln, die eine ständige Verbindung des Vormagens mit der äußeren Haut herstellen, ausgestattet. Durch die Verweilkanülen wird Pansensaft entnommen, mit dem in vitro Untersuchungen durchgeführt werden.

Über einen Zeitraum von 10 - 15 Tagen erhalten die Schafe nun phosphorarmes Futter. Wiederum wird mehrfach Pansensaft entnommen und untersucht. Die weitere Verwendung der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Veterinärphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Belete Mekuria (Wissenschaftliche Betreuung: G. Breves)

Institute: Institut für Veterinärphysiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 389



Dokument 4746Titel: Untersuchungen zur Wirksamkeit, unter Berücksichtigung der Dauer der Immunität, von drei inaktivierten und einem Lebendabsorbat-Impfstoff gegen die Paramyxovirus-1-Infektion der Tauben
Hintergrund: Wirksamkeit verschiedener Impfstoffe gegen eine Viruserkrankung bei der Taube
Tiere: 85 Tiere verschiedener Arten (72 Tauben, 10 Hühnerküken, 3 Hühner)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Autorin verwendet 67 "Brieftauben". Diese werden gegen Paramyxovirose, eine verbreitete Viruserkrankung bei Tauben, geimpft. Durch Blutuntersuchungen wird die Abwehrkraft untersucht. Schließlich werden die Tiere mit dem Virus infiziert, wonach bei einem Teil der Tiere die Infektion ausbricht. Die Tiere werden am Ende der Versuche, d.h. bis zu 12 Monate nach der Infektion, getötet und seziert.

Für die Untersuchungen, unter anderem für die Vermehrung der Viren, werden weiterhin eine ungenannte Zahl von embryonierten Hühnereiern benötigt. Außerdem werden drei Hühner getötet. Fünf Tauben und zehn Hühnerküken wird Blut entnommen. Die weitere Verwendung dieser Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Impfstoffforschung, Immunologie

Originaltitel:

Autoren: Brigitte Küchler (Wissenschaftliche Betreuung: E.F. Kaleta)

Institute: Institut für Geflügelkrankheiten der Justus-Liebig-Universität Gießen und Paul-Ehrlich-Institut, Bundesamt für Sera und Impfstoffe, Langen

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 388



Dokument 4747Titel: Tumorcharakterisierung mittels nuklearmedizinischer Methoden am VX2-tumortragenden Kaninchen
Hintergrund: Diagnose von Tumoren
Tiere: 41 Kaninchen
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: 13 Kaninchen werden Tumorzellen unter die Haut injiziert, um die Bildung von Tumoren anzuregen. Nach etwa zweiwöchigem Wachstum, wenn der entstandene Tumor einen Durchmesser von ca. 2-3cm erreicht hat, werden die Kaninchen narkotisiert und der Tumor entnommen. Mit einer Überdosis Narkosemittel werden die Tiere anschließend getötet. Einigen anderen Kaninchen wird unter Narkose ein Stück der Tumoren unter die Nackenhaut gepflanzt. Weitere Kaninchen bekommen zerkleinerte Anteile der Tumoren unter die Nackenhaut injiziert. Bei 15 Kaninchen kann ein Tumorwachstum festgestellt werden.

Die Kaninchen werden bis zu 46 Tage später unter Narkose verschiedenen Untersuchungen unterzogen. Nach den Versuchen werden sie durch eine Überdosis eines Narkosemittel getötet.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel:

Autoren: Ingeborg Schulwitz (Wissenschaftliche Betreuung: U. Matis)

Institute: Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin und Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 387



Dokument 4748Titel: Gestationsalterabhängige Aktivität der 11ß-Hydroxysteroid-Dehydrogenase: Schutzfunktion gegen Glukokortikoid-induzierte essentielle Hypertonie erst im späten Gestationsalter
Hintergrund: Eine mögliche Ursache des Bluthochdruckes des Menschen im späteren Alter könnte in einer Belastung vor der Geburt mit Kortisonen liegen. Kortisone werden zur Therapie bei schwangeren Müttern nicht selten angewandt. Zur genaueren Untersuchung soll die altersabhängige Aktivität einer Substanz bestimmt werden, die eine Schutzfunktion gegen Kortisone ausüben kann.
Tiere: Kaninchen (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Es werden Kaninchenfeten sowie junge und erwachsene Kaninchen verwendet. Alle Tiere werden durch Genickbruch getötet. Dies wird einer Tötung durch eine Überdosis eines Narkosemittels vorgezogen, da sonst die Versuchsergebnisse verfälscht werden könnten. Der Bauch der toten trächtigen Tiere wird eröffnet und die Foeten aus der Gebärmutter entnommen. Ihr Kopf wird durch Scherenschlag abgetrennt. Allen Tieren wird nach der Tötung ein Stück Darm entnommen und untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung; Physiologie

Originaltitel:

Autoren: Sylvia Beate Kruner-Gareis (Wissenschaftliche Betreuung: H. Martens)

Institute: Institut für Klinische Physiologie der Freien Universität Berlin (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 386



Dokument 4749Titel: Histologische, immunozytochemische und ultrastrukturelle Untersuchungen zur altersabhängigen Entwicklung der Drüsenmagen- und Pylorusdrüsenzonenschleimhaut des weißschalig legenden Haushuhns (Gallus gallus var. dom.) vor und nach Stimulation mit Futtermittelkaltextrakten in einem In-vitro-Testsystem
Hintergrund: Verbesserung der Fütterung in der Intensivtierhaltung zur wirtschaftlichen Optimierung der Hühnerhaltung
Tiere: 72 Hühner (Hühner)
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Die Hühner verschiedener Altersstufen, jedoch nicht älter als 8 Wochen, werden enthauptet und ausgeblutet. Anschließend werden ihre Mägen untersucht.

Bereich: Veterinäranatomie, Veterinärphysiologie, Tierernährung

Originaltitel:

Autoren: Konstanze Deubner (Wissenschaftliche Betreuung: H.-G. Liebich)

Institute: Institut für Tieranatomie der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Lehrstuhl für Tieranatomie II insbesondere Allgemeine Anatomie, Histologie und Embryologie

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 385



Dokument 4750Titel: Einfluß des bovinen Samenplasmaproteins aSFP auf die Spermienvitalität und erste Erkenntnisse der Wechselwirkung mit dem weiblichen Reproduktionstrakt
Hintergrund: Einfluß eines Bestandteils der Samenflüssigkeit auf die Lebensfähigkeit von Spermien
Tiere: 6 Rinder
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: In einem Vorversuch wird einer Kuh ein Bestandteil von Samenflüssigkeit in die Gebärmutter gegeben. Parallel dazu wird ihr Blut entnommen.

Für den Hauptversuch stehen fünf Kühe, die gekalbt haben, zur Verfügung. Die Gewinnung von Blutproben dieser Tiere erfolgt zum Teil aus Dauerkathetern, d.h. dünne Schläuche, die von den Schwanzgefäßen her in eine größere Vene bzw. Arterie vorgeschoben werden.

Um den Versuch zeitgleich durchführen zu können, wird zunächst eine "Zyklussynchronisation" vorgenommen, d.h. den Kühen wird ein Hormon injiziert, das die Tiere an einen bestimmten Zeitpunkt des Sexualzyklusses versetzt. Allen Tieren wird nun der bereits erwähnte Bestandteil von Samenflüssigkeit bzw. Kochsalzlösung in die Gebärmutter gegeben. In bestimmten Zeitabständen werden Blutproben, insgesamt über 56 Stunden, entnommen und untersucht.

Bereich: Reproduktionsforschung

Originaltitel:

Autoren: Carmen Schöneck (Wissenschaftliche Betreuung: R. Stolla)

Institute: Institut für Physiologie des Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel Weihenstephan, Technische Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 382



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