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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3731Titel: Ausschüttungsmuster von Prokalzitonin bei einem Trauma- und Blutvergiftungs-Modell des Pavians: Beziehung zu Cytokinen und Neopterin
Hintergrund: Ausschüttung eines Hormons während Blutungs- oder Blutvergiftungsschock
Tiere: 22 Affen (Paviane)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird ein Katheter (Plastikschlauch) in eine Hinterbeinarterie gelegt. Ein zweiter wird durch eine Vorderbeinarterie bis in die Lungenarterie vorgeschoben. Es wird Kobragift in die Blutbahn injiziert, um das Immunsystem zu stimulieren. Bei 7 Affen wird 30 Minuten später ein Blutungsschock erzeugt, indem über den Hinterbeinkatheter Blut entzogen wird. Insgesamt werden etwa 600 ml entzogen (bei einem Menschen entsprächen das etwa 1700 ml). Nach 3 Stunden Blutentzug wird das Blut wieder zurückinfundiert. In einer zweiten Gruppe von 15 Pavianen wird anstelle des Blutungsschocks ein Blutvergiftungsschock erzeugt. Dazu werden 2 Stunden lang Coli-Bakterien in die Blutbahn geleitet. Danach erhalten die Tiere 6 Stunden lang eine Flüssigkeitsinfusion sowie Antibiotika über die nächsten Tage. Die Narkose wird beendet. Nach 24, 32, 48 und 72 Stunden werden Blutproben entnommen und weitere Messungen durchgeführt. Ein Affen aus der ersten Gruppe und 8 Tiere der zweiten Gruppe sterben innerhalb dieser 72 Stunden. Die Symptome, unter denen die Tiere bis zu ihrem qualvollen Tod leiden, werden nicht beschrieben. Die überlebenden Tiere werden mit einer Überdosis eines Barbiturates getötet. Die Versuche wurden unter österreichischer Federführung (vermutlich) in Pretoria, Südafrika durchgeführt.

Bereich: Intensivmedizin, Schockforschung

Originaltitel: Procalcitonin release patterns in a baboon model of trauma and sepsis: relationship to cytokines and neopterin

Autoren: Heinz Redl (1)*, Günther Schlag (1)+, Eva Tögel (1), Marcel Assiot (2), Claude Bohuon (2);

+ verstorben

Institute: (1) Ludwig-Bolzmann-Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie, Wien, (2) Department of Clinical Biology, Institut Gustave Roussy, Cedex, Frankreich

Zeitschrift: Critical Care Medicine 2000: 28 (11), 3659-3663

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1468



Dokument 3732Titel: Histologische Beurteilung von sofortigem gegenüber verzögertem Einsetzen eines Implantats nach Zahnextraktion
Hintergrund: Vergleich zwei verschiedener Zeitpunkte für das Einsetzen von Zahnimplantaten
Tiere: 8 Hunde (Beagles)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden werden unter Narkose auf beiden Seiten des Unterkiefers je ein vorderer Backenzahn gezogen. Bei 4 Hunden wird an diese Stelle eine 11 mm lange Titan-Schraube eingedreht. Darüber wird ein Hautlappen genäht. Bei den anderen 4 Hunden werden 8 Monate nach Ziehen der Zähne unter erneuter Narkose ebenfalls Schrauben eingedreht. Jeweils 8 Monate nach Einsetzen dieser Implantate werden die Hunde durch Überdosis eines Narkosemittels getötet, die Kiefer werden untersucht.

Bereich: Zahnmedizin

Originaltitel: Histologic evauation of immediate versus delayed placement of implants after tooth extraction

Autoren: Günter Schultes (1)*, Alexander Gaggl (1)

Institute: (1) Klinische Abteilung für Mund-, Kiefer- Gesichtschirurgie, Universitätsklinik/LKH Graz, Graz

Zeitschrift: Oral Surgery, Oral Medicine, Oral Pathology, Oral Radiology and Endod. 2001: 92, 17-22

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1467



Dokument 3733Titel: 7-Dehydrocholesterol-abhängige Eiweißauflösung durch das Enzym HMG-CoA-Reduktase unterdrückt die Sterolbiosynthese bei einem Mäusemodell des Smith-Lemli-Opitz/RSH-Syndroms
Hintergrund: "Herstellung" von gentechnisch veränderten Mäusen, die Symptome aufweisen, die ähnlich einer menschlichen Erkrankung sind.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Mit gentechnischen Methoden wird eine Mäuselinie "hergestellt", die nicht in der Lage ist Cholesterol zu synthetisieren. Das Resultat sind neugeborene Mäuse mit schweren Missbildungen, wie Gaumenspalte und vergrößerter Harnblase. Sie leiden unter Atemnot, können nicht saugen und sind nicht lebensfähig. Kurze Zeit nach der Geburt sterben sie oder sie werden am Tag nach der Geburt getötet, um ihre Missbildungen zu untersuchen. Die Untersuchungen finden an Mäusen in mindestens der dritten Generation statt – es ist also von einer großen Anzahl verwendeter Tiere auszugehen.

Bereich: Gentechnologie, Pathologie

Originaltitel: 7-Dehydrocholestrerol-dependent proteolysis of HMG-CoA reductase suppresses sterol biosynthesis in a mouse model of Smith-Lemli-Opitz/RSH syndrome

Autoren: Barbara U. Fitzky (1), Fabian F. Moebius (1), Hitoshi Asaoka (2), Heather Waage-Baudet (3), Liwen Xu (4), Guorong Xu (2), Nobuyo Maeda (5), Kimberly Kluckman (5), Sylvia Hiller (5), Hongwei Yu (6), Askok K. Batta (2), Sarah Shefer (2), Thomas Chen (7), Gerald Salen (2, 8), Kathleen Sulik (3), Robert D. Simoni (4), Gene C. Ness (9), Hartmut Glossmann (1), Shailendra B. Patel (6), G.S. Tint (1, 8)*

Institute: (1) Institut für Biochemische Pharmakologie, Innsbruck, (2) Department of Medicine and Liver Center, New Jersey Medical School, Newark, USA, (3) Department of Cell Biology and Anatomy, University of North Carolina, Chapel Hill, USA, (4) Department of Biological Sciences, Stanford University, Palo Alto, USA, (5) Department of Pathology, University of North Carolina, Chapel Hill, USA, (6) Department of Medicine, Medical University of South Carolina, Charleston, USA, (7) Laboratory Service, Department of Veterans Affairs Medical Center, East Orange, USA, (8) Research service and Medical Service, Department of Veterans Affairs Medical Center, East Orange, USA, (9) University of South Florida College of Medicine, Tampa, USA

Zeitschrift: Journal of Clinical Investigation 2001: 108, 905-915

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1466



Dokument 3734Titel: Lokale Genübertragung eines Gewebehemmers der Metalloproteinase-2 beeinflusst Venenplastik bei einem Mäusemodell
Hintergrund: Verhinderung einer Verdickung von Blutgefäßtransplantaten
Tiere: 96 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird die Bauchhöhle der Mäuse eröffnet und ein Stück der unteren Hohlvene herausgeschnitten. Aus der rechten Halsschlagader wird ebenfalls ein Stück herausgeschnitten, wobei dieses nicht entfernt, sondern über den unteren Stumpf der Halsschlagader gestülpt wird. Das Venenstück wird nun an die Stelle der Halsschlagader genäht. Bei einem Teil der Mäuse wird das Transplantat mit gentechnisch veränderten Viren behandelt. Diese sollen eine Verdickung der transplantierten Blutgefäßwand verhindern, indem sie ein bestimmtes Enzym hemmen. Eine Gruppe von Mäusen erhält diese Behandlung nicht. Hals und Bauch werden wieder verschlossen. Nach 1, 2, 4 und 8 Wochen werden die Mäuse auf nicht näher beschriebene Weise getötet, um die Transplantate zu untersuchen.

Bereich: Gentherapie, Arterioskleroseforschung

Originaltitel: Local gene transfer of tissue inhibitor of metalloproteinase-2 influences vein graft remodeling in a mouse model

Autoren: Yanhua Hu (1), Andrew H. Baker (3), Yiping Zou (2), Andrew C. Newby (3), Qingbo Xu (2, 4)*

Institute: (1) Institut für Allgemeine und Experimentelle Pathologie, Universität Innsbruck, Innsbruck, (2) Institut für Biomedizinische Altersforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Innsbruck, (3) Bristol Heart Institute, Bristol, UK, (4) Department of Cardiological Sciences, St. George's Hospital Medical School, London, UK

Zeitschrift: Arteriosclersosis Thrombosis and Vascular Biology 2001: 21, 1275-1280

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1465



Dokument 3735Titel: Eine neue operative Technik zur Verbindung des Gallenganges mit dem Darm, um Rückfluss und Stau zu verhindern
Hintergrund: Test einer modifizierten Operationsmethode am Darm
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten werden unter äthernarkose operiert. Bei einem Teil der Ratten wird eine herkömmliche, beim menschlichen Patienten angewandte Operationsmethode vorgenommen, bei der der Gallengang und ein Stück Dünndarm abgeschnitten und an anderer Stelle des Darms wieder angenäht werden. Bei einer zweiten Gruppe Ratten wird die Operation modifiziert, wobei unter anderem ein Teil der Darmschleimhaut elektro-verödet wird. Bei 15 Tieren werden je 4 Mikroelektroden an verschiedene Stellen des Darms angenäht. Ihre Enden werden durch die Bauchwand, unter der Haut entlang bis zur Schulter geführt. Die Kabel der Elektroden treten hier nach außen und werden in einem Schlauch bis zum Käfigdeckel geführt. Mit ihnen werden die Bewegungen des Darms aufgezeichnet. Nach 180 Tagen werden 9 Tiere, die bisher ohne Elektroden waren, erneut mit äther narkotisiert. Ihnen werden jetzt die Elektroden an den Darm angelegt. Nach den Aufzeichnungen der Darmbewegung erfolgt die Tötung durch eine Überdosis äther. Die anderen 15 Ratten werden ebenfalls nach 180 Tagen durch äther getötet.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: A new biliodigestive anastomosis technique to prevent reflux and stasis

Autoren: Alexander Klaus (1,5)*, Helmut Weiss (1), Alfons Kreczy (2), Angelika Eigentler (3), Claudia Neher (3), Raimund Margreiter (1), Heinz Pernthaler (4)

Institute: (1) Abteilung für Allgemeine und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Innsbruck, Innsbruck, (2) Institut für Pathologie, Universität Innsbruck, (3) Institut für Bakteriologie, Universität Innsbruck, (4) General Surgical Department, Bolzano, Italien, (5) Department of Surgery, Mayo Clinic Jacksonville, Florida, USA

Zeitschrift: The American Journal of Surgery 2001: 182, 52-57

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1464



Dokument 3736Titel: Entzündliche Hauterkrankung bei K14/p40 transgenen Mäusen: Beweis für eine Interleukin-12-ähnliche Aktivität von p40
Hintergrund: Funktion eines in Hautzellen vorkommenden Faktors
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl gentechnisch veränderter und "normaler" Mäuse)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse "hergestellt", die besonders viel eines in bestimmten Hautzellen natürlicherweise vorkommenden Faktors haben. In einem Wurf gibt es jeweils einige reinerbige und mischerbige Tiere. Im Alter von 5 Tagen zeigen sich bei den reinerbigen Tiere erste Anzeichen schuppiger Haut. Diese Hautkrankheit schreitet mit zunehmenden Alter immer weiter fort. Die Tiere leiden zunehmend an verdickter Haut mit starkem Juckreiz, die Haut entzündet sich, wodurch es zu schmerzhaften Ekzemen kommt. Betroffen sind vor allem Gesicht, Ohren und Rücken. Bei einigen Mäusen ist die Hautkrankheit so schlimm, dass sie immer schwächer werden und dahinsiechen.

Die mischerbigen Tiere zeigen kaum oder nur leichte Hautveränderungen. Ihnen wird über einen Zeitraum von 2 Wochen jeden Tag ein gentechnisch veränderter Entzündungs-Botenstoff in die Ohrmuscheln injiziert. Nun entzünden sich auch ihre Ohren.

Eine Tötung der Mäuse am Ende der Experimente wird nicht explizit erwähnt, ist aber zu vermuten.

Bereich: Immunologie, Dermatologie

Originaltitel: Inflammatory skin disease in K14/p40 transgenic mice: evidence for interleukin-12-like activities of p40

Autoren: Tamara Kopp (1,4)*, J. David Kieffer (4), Antal Rot (3), Sabine Strommer (2), Georg Stingl (2), Thomas S. Kupper (4)

Institute: (1) Hautklinik, Abteilung für Immunologie, Allergie und Infektionskrankheiten, Universität Wien, (2) Internationales Forschungs-Kooperationszentrum Wien, (3) Novartis Forschungsinstitut, Wien, (4) Harvard Skin Disease Research Center, Boston, USA

Zeitschrift: Journal of Investigative Dermatology 2001: 117, 618-626

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1463



Dokument 3737Titel: Charakterisierung einer Vitamin-D-Knockout-Maus als Modell für die Dickdarmwucherung und DNA-Schädigung
Hintergrund: Eine Stufe des Vitamin D soll bei der Krebsentstehung eine Rolle spielen. Um das zu untersuchen, wird bei Mäusen das Gen für den Rezeptor dieser Vitamin-D-Stufe ausgeschaltet.
Tiere: 38 Mäuse (mindestens 38 Mäuse für die Versuche plus eine unbekannte Anzahl für die "Herstellung" der gentechnisch veränderten Mäuse)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Mit gentechnischen Methoden werden Mäuse "hergestellt", denen ein Rezeptor für eine Stufe des Vitamin D fehlt ("Knockout"-Mäuse). Da das Vitamin D u.a. für die Mineralisierung der Knochen zuständig ist, leiden die Tiere ab einem Alter von 3 Monaten an einer Knochenerweichung. Mit zunehmenden Alter werden die Symptome immer schlimmer.

Im Alter von 2-3 Wochen werden ihre Ohren zur Unterscheidung durch Ausstanzen markiert. Außerdem wird ein 3 mm langes Stück des Schwanzes abgeschnitten. Dieses wird für eine gentechnische Untersuchung verwendet. Im Alter von 10-15 Wochen werden einige Mäuse getötet, um ihre Organe, insbesondere die Knochen, auf Veränderungen zu untersuchen. Andere Mäuse werden erst mit 6 Monaten getötet, leiden also über einen längeren Zeitraum unter den zunehmend weicher werdenden Knochen. Parallel zu den Untersuchungen mit den reinerbigen Knockout-Mäusen werden zum Vergleich auch immer "normale" Mäuse sowie mischerbige Mäuse verwendet.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Characterization of a vitamin D receptor knockout mouse as a model of colorectal hyperproliferation and DNA damage

Autoren: Enikö Kallay (1), Peter Pietschmann (1), Shinya Toyokuni (5), Erika Bajna (1), Philipp Hahn (4), Karl Mazzucco (2), Christian Bieglmayer (3), Shigeaki Kato (6), Heide S. Cross (1)*

Institute: (1) Institut für Pathophysiologie, Medizinische Fakultät der Universität Wien, (2) Zentrum für Versuchstierkunde, Medizinische Fakultät der Universität Wien, (3) Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Medizinische Fakultät der Universität Wien, (4) Ludwig-Boltzman-Institut für Altersforschung, Wien, (5) Department of Pathology and Biology of Diseases, Graduate School of Medicine, Kyoto Universität, Japan, (6) Institute of Molecular and Cellular Biosciences, University of Tokyo, Japan

Zeitschrift: Carcinogenesis 2001: 22(9), 1429-1435

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1462



Dokument 3738Titel: Abgeschwächte, rekombinante Influenza-A-Virus-(…)-Vektoren rufen bei Mäusen eine Immunreaktion des Körpers und der Schleimhäute hervor, die für das Humane Immundefizienz-Virus Typ-1-Nef spezifisch ist
Hintergrund: Untersuchung der Immunreaktion, die ein gentechnisch verändertes Virus auslöst.
Tiere: 48 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden mit einem gentechnisch veränderten Influenza-A-Virus geimpft, indem ihnen dieses in die Nase gesprüht wird. Bei einem Teil der Tiere wird hierfür eine äthernarkose verwendet, bei anderen nicht. Nach 3 Wochen erfolgt eine zweite Impfung in gleicher Weise. Zwei Wochen später wird aus dem Venegeflecht hinter dem Auge Blut entnommen. Dazu wird eine feine Nadel zwischen Augapfel und Augenhöhle geschoben, der Augapfel etwas angehoben, um dahinter an das Venengeflecht zu gelangen. Für diesen Vorgang ist keine Narkose erwähnt. Andere Mäuse werden nur einmal geimpft und gruppenweise nach 2, 4 oder 6 Tagen getötet.

Bereich: Immunologie, Virologie

Originaltitel: Hyperattenuated recombinant influenza A virus nonstructural-protein-encoding vectors induce human immunodeficiency virus type 1 nef-specific systemic and mucosal immune responses in mice

Autoren: Boris Ferko (1)*, Jana Stasakova (1), Sabine Sereinig (1), Julia Romanova (1), Dietmar Katinger (1), Brigitte Niebler (1), Hermann Katinger (1), Andrej Egorov (1)

Institute: (1) Institut für Angewandte Mikrobiologie, Universität für Bodenkultur, 1190 Wien

Zeitschrift: Journal of Virology 2001: 75(19), 8899-8908

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1461



Dokument 3739Titel: Das 4-Amino-Analog von Tetrahydrobiopterin verlängert wirkungsvoll die Überlebenszeit von Herztransplantaten bei Mäusen
Hintergrund: Test eines Medikamentes zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion bei Transplantationen.
Tiere: 210 Mäuse (ca.)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Der Hälfte der Mäuse werden die Herzen entnommen und auf die restlichen Tiere transplantiert; und zwar werden die Herzen unter die Haut des Halses (!) gepflanzt. Jede Maus hat damit zwei Herzen. Je ein Drittel der Empfänger-Mäuse wird nun unterschiedlich behandelt. Ein Drittel erhält ein Medikament, das die Abstoßungsreaktion unterdrückt (Cyclosporin A), ein weiteres Drittel erhält ein neues, zu testendes Medikament, das ebenfalls die Abstoßungsreaktion vermindern soll. Die Mäuse des letzten Drittels bleiben als Kontrolle unbehandelt. Regelmäßig wird durch die Halshaut der Tiere gefühlt, ob das transplantierte Herz noch schlägt. Nach 0, 2, 4, 6, 8, 10 und 12 Tagen werden jeweils einige Tiere getötet, um den Grad der Abstoßung des zweiten Herzens zu untersuchen.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: The 4-amino analogue of tetrahydrobiopterin efficiently prolongs murine cardiac-allograft survival

Autoren: Gerald Brandacher (1), Yiping Zou (1,2), Peter Obrist (3), Wolfgang Steurer (3), Gabriele Werner-Felmayer (4), Raimund Margreiter (1), Ernst R. Werner (4)*

Institute: (1) Abteilung für Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Innsbruck, Innsbruck, (2) Department of Hepatobiliary Surgery, Peking 309 Hospital, Peking, China, (3) Institut für Pathologie, Universität Innsbruck, (4) Institut für Medizinische Chemie und Biochemie, Universität Innsbruck

Zeitschrift: Journal of Heart and Lung Transplantation 2001: 20, 747-749

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1460



Dokument 3740Titel: änderungen der Gewebe-Kreatinkonzentration nach oraler Nahrungsergänzung mit Kreatinmonohydrat bei verschiedenen Tierarten
Hintergrund: Untersuchung der Nahrungsergänzung mit Kreatin, ein körpereigener Stoff, der in der Sportmedizin und bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt wird.
Tiere: 105 Tiere verschiedener Arten (ca. 35 Mäuse, 35 Ratten, 35 Meerschweinchen)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden Vorversuche erwähnt, für die die Anzahl der verwendeten Tiere nicht genannt wird. In diesen Vorversuchen wird festgestellt, dass Ratten und Mäuse Kreatin im Trinkwasser nur mögen, wenn dem Wasser auch Zucker (Saccharose) zugesetzt wird. Bei den eigentlichen Versuchen werden die Mäuse, Ratten und Meerschweinchen in Gruppen zu je 5 Tieren aufgeteilt. Dem Trinkwasser der Tiere wird Kreatin zugesetzt, eine köropereigene Substanz die bei der Energieversorgung der Muskeln eine Rolle spielt. Ratten und Mäuse erhalten zusätzlich Zucker in ihr Wasser. Nach 2, 4 oder 8 Wochen werden die Tiere jeweils einer Gruppe von jeder Tierart narkotisiert. Eine Blutprobe wird aus dem Venengeflecht hinter dem Augapfel entnommen. Die Ratten und Meerschweinchen werden durch Überdosis eines Narkosemittels getötet, die Mäuse durch Genickschlag. Ihre Muskeln und andere Organe werden auf die darin enthaltene Kreatinmenge untersucht.

Bereich: Ernährungswissenschaft, Physiologie

Originaltitel: Changes of tissue creatine concentrations upon oral supplementation of creatine-monohydrate in various animal species

Autoren: Osman S. Ipsiroglu (1), Carmen Stromberger (1), Josenato Ilas (1), Harals Höger (2), Adolf Mühl (1), Sylvia Stöckler-Ipsiroglu (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neonatologie und Allgemeine Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Wien, (2) Institut für Versuchstierkunde und Genetik, Himberg, Österreich

Zeitschrift: Life Sciences 2001: 69, 1805-1815

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1459



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