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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4451Titel: Herabgesetzte Anfälligkeit der Schlagkraft des Herzens auf Hypoxie und Reoxygenierung bei Ratten mit chronischem Infarkt
Hintergrund: Untersuchungen der Herzmuskelzellen nach Infarkt
Tiere: 16 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei den narkotisierten Ratten wird operativ ein Herzinfarkt durch Verschluß einer Herzkranzarterie hervorgerufen. Sechs Wochen später werden die Tiere erneut anästhesiert und das Herz für weitere Untersuchungen herausgeschnitten. Bei anderen gesunden Ratten wird ebenso das Herz entnommen, dann aber sofort mit einer bestimmten Lösung durchflutet und untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Decreased suspectibility of contractile function to hypoxia/ reoxygenation in chronic infarcted rat hearts

Autoren: K.D.Wagner (1), D.Geil (2), I.Schimke (1), H.M.Stauss (1), A.Lammerich (1), H.Theres (3), G.Pfitzer (4), R.Vetter (2,5), J.Günther (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Physiologie, Humboldt-Universität, 10117 Berlin, (2) Max Delbrück Zentrum für Molekularmedizin, Berlin, (3) Klinik für Innere Medizin I, Humbold-Universität Berlin, (4) Zentrum für Physiologie und Pathophysiologie, Universität Köln, und (5) Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Freie Universität Berlin

Zeitschrift: Journal of Molecular and Cellular Cardiology 1998: 30, 2341-2353

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 623



Dokument 4452Titel: Effekte von melatoninergen Agonisten auf den lichtunterdrückten Tagesrythmus bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses bestimmter Hormone auf die Tagesrhythmus
Tiere: 6 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in Einzelkäfigen von 380 x 220 x 150 mm Größe unter Stadardbedingungen und freiem Zugang zu Wasser und Futter gehalten. Blutdruck, Herzfrequenz und Körperaktivität werden kontinuierlich überwacht. Dazu werden den Tieren bestimmte Meßinstrumente in den Körper implantiert (nicht näher beschrieben). Während der Untersuchungen werden drei verschiedene Tag-Nacht-Rhythmen unterschiedlicher Länge und Lichtstärke verwendet. Während der 11 Wochen, in denen konstant ein gedämpftes Licht vorherrscht, wird den Ratten eine Testsubstanz (Melatoninagonist) und Melatonin (ein Hypophysenhormon) in den Bauchraum gespritzt. Alle 5 Minuten werden Messungen der oben genannten Parameter durchgeführt und der Einfluß der Hormone untersucht.

Bereich: Hormonforschung, Pharmakologie

Originaltitel: Effects of melatoninergic agonists on light-suppressed circadian rhythms in rats

Autoren: Klaus Witte (1)* , Walter Grebmer (1), Elizabeth Scalbert (2), Philippe Delagrange (2), Beatrice Guardiola-Lemaitre (2), Björn Lemmer (1)

Institute: (2) Institut de Recherches Internationales Servier, Courbevoie, Frankreich, und (1)* Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Fakultät der Klinischen Medizin, Mannheim, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 68169 Mannheim

Zeitschrift: Physiology & Behavior 1998: 65, 219-224

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 622



Dokument 4453Titel: Acamprosat unterdrückt die Expression der morphininduzierten Empfindlichkeit bei Ratten, hat jedoch keine Wirkung auf die Selbstverabreichung von Heroin oder auf den durch Heroin oder Streß verursachten Rückfall)
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines neuen Medikaments (Acamprosat) auf das Verhalten von heroinabhängigen Ratten
Tiere: 102 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten wird 14 Tage lang Morphium oder eine Salzlösung unter die Haut gespritzt. Nach dieser Vorbehandlungsphase werden die Tiere, nachdem ihnen eine Salzlösung oder eine Testsubstanz verabreicht wurde, für einen Zeitraum von 40 Minuten in 60 x 60 x 40 cm große Boxen gesetzt. Durch ein Videosystem kann das Verhalten mehrere Ratten gleichzeitig beobachtet werden. Danach wird Morphium oder eine Salzlösung unter die Haut gespritzt und das Verhalten in der Box weitere 240 Minuten lang untersucht.

In einem weiteren Experiment werden die Ratten zwei Tage nach der Vorbehandlungsphase anästhesiert und ihr Kopf in einen stereotaktischen Halteapparat gespannt. Die Schädeldecke wird freigelegt und ein Loch zur Implantation einer Mikrodialyse-Sonde in den Knochen gebohrt. Danach werden die Tiere in eine runde Plexiglaskugel gesetzt. Die Sonden sind über ein an einem Halsband befestigten Plastikschlauch mit Spritzen verbunden, so daß eine Lösung verabreicht bzw. Proben entnommen werden können. Anschließend wird den Ratten erneut Morphium oder eine Salzlösung in den Bauchraum gespritzt und Proben nach 20 und 240 Minuten entnommen. Am Ende der Experimente werden die Tiere durch ein Gift getötet, die Gehirne eingefroren und später untersucht.

Andere Ratten werden durch eine Injektion in den Bauchraum betäubt. Danach werden operativ verschiedene Katheter (Plastikschläuche) in die Halsvenen gelegt und prophylaktisch Antibiotika verabreicht. Damit die Katheter durchgängig bleiben, werden sie alle 24- 48 Stunden mit einer Lösung aus Salz und Heparin gespült. Nach 6-7 Tagen wird den Ratten Heroin intravenös verabreicht und die Testsubstanz in unterschiedlichen Konzentrationen 18 Stunden und noch einmal 1 Stunde vor den Versuchen in den Bauchraum gespritzt. Die Ratten werden bei freiem Zugang zu Wasser, aber begrenzter Nahrungszufuhr in Käfigen mit zwei Hebeln gesetzt. Bei Betätigung des einen Hebels wird den Tieren etwa eine Sekunde lang Heroin infundiert. Danach folgt eine 20 sekündige Pause, die mit einem leisen Ton kombiniert wird. Nun wird untersucht, wie oft sich die Ratten - bei unterschiedlicher Vorbehandlung mit der Testsubstanz - das Heroin verabreichen.

In einem ähnlichen Versuch wird die Nahrungsaufnahme der Tiere nicht begrenzt. Ferner wird bei Betätigung von einem der Hebel eine 20 Sekunden andauernde Heroininfusion ausgelöst, die durch Beleuchtung des Käfigs mit einer weißen Glühbirne begleitet wird. In einem weiteren Experiment werden Ratten des vorhergehenden Versuchs und neue Tiere verwendet. Den letzteren wird vor den Versuchen 11 Tage lang Heroin infundiert. Danach werden alle Tiere in die Boxen mit den zwei Hebeln gesetzt, wobei die Betätigung eines Hebels zur Infusion einer Salzlösung führt. Die Ratten sollen nun lernen, innerhalb von drei Stunden nicht mehr als 20 mal den aktiven Hebel zu betätigen. Zusätzlich wird ihnen täglich eine Salzlösung gespritzt und 15 Minuten lang über das metallene Bodengitter kurze Elektroschocks (0,5 mA) an den Pfoten verabreicht. Eine Vorbehandlung erfolgt mit der Testsubstanz. Auch hier wird das Verhalten der Tiere beobachtet. Am Ende der Experimente werden die Tiere durch ein Gift getötet, die Gehirne eingefroren und später untersucht.

Bereich: Suchtsforschung, Psychopharmakologie

Originaltitel: Acamprosate suppresses the expression of morphine-induced sensitization in rats but does not affect heroin self-administration or relapse induced by heroin or stress

Autoren: Rainer Spanagel (1)* , Inge Sillaber (1), Walter Zieglgänsberger (1), William A.Corrigall (2), Jane Stewart (3), Yavin Shaham (2)

Institute: (1)* Max Planck Institut für Psychatrie, Hofgartenstr. 8, 80539 München, (2) Addiction Research Foundation and University of Toronto, Kanada, und (3) Center for Studies in Behavioral Neurobiology, Concordia University, Montreal, Kanada

Zeitschrift: Psychopharmacology 1998: 139, 391-401

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 621



Dokument 4454Titel: Chronische Haloperidol- und Clozapinexposition bei Ratten: eine Verhaltensstudie
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von zwei Psychopharmaka auf das Verhalten von Ratten
Tiere: 21 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in 3 Versuchsgruppen bestehend aus jeweils 7 Tieren eingeteilt. In das Trinkwasser von zwei Versuchsgruppen wird jeweils ein Psychopharmakon (Haloperidol bzw. Clozapin) gemischt. Die dritte Gruppe erhält normales Trinkwasser und dient als Kontrolle. In das Trinkwasser aller Versuchsgruppen wird zusätzlich eine Substanz gemischt, die Unterschiede im Geschmack des Wassers vermeiden soll. Drei Tage vor Beginn der Medikamentengabe und am 2., 9., 16., und 23. Behandlungstag werden standardisierte Verhaltenstests an den Ratten durchgeführt. Dazu werden sie 10 Minuten lang in ein bestimmtes Testgelände gesetzt und verschiedene Parameter bestimmt. Diese bestehen beispielsweise aus der zurückgelegten Distanz oder der Zeit, in der sich die Tiere bewegen. Am 23.Behandlungstag wird der Kopf abgetrennt, Blut entnommen und untersucht.

Bereich: Psychopharmakologie, Psychiatrie

Originaltitel: Chronic Haloperidol and Clozapine in rats: a behavioral evaluation

Autoren: Ulrich Schmitt (1), Norbert Dahmen (1), Viola Fischer (1), Harald Weigmann (1), Marie Luise Rao (3), Stefan Reuss (2), Christoph Hiemke (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Psychiatrie, Universität Mainz, 55131 Mainz, (2) Abteilung für Anatomie, Universität Mainz, und (3) Abteilung für Psychiatrie, Universität Bonn

Zeitschrift: Neuropsychobiology 1999: 39, 86-91

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 620



Dokument 4455Titel: Wiederholte 4-wöchige Inhalationsexposition von Ratten: Auswirkungen niedriger, mittlerer und hoher Feuchtigkeit der Atmosphäre in der Kammer
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Luftfeuchtigkeiten auf verschiedene Organe
Tiere: 80 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden einzeln in Käfigen gehalten, die mit Holzspänen ausgelegt sind. Es wird ein 12/12 h Tag/Nachtrhythmus, eine Raumtemperatur von 22 C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 - 50 % eingehalten. Die Tiere haben (außer während der Exposition) freien Zugang zu Futter und Wasser. Vor Versuchsbeginn werden die Ratten über zwei Wochen beobachtet und das Körpergewicht sowie die körperliche Konstitution überprüft. Danach werden sie in 4 Versuchsgruppen eingeteilt, wobei eine Gruppe aus jeweils 10 weiblichen und 10 männlichen Tieren besteht. 3 Gruppen werden 4 Wochen lang 6 Stunden pro Tag und 5 Tage pro Woche in speziellen Inhalationskammern unterschiedlichen Luftfeuchtigkeiten ausgesetzt. Eine Inhalationskammer hat ein Volumen von 7,6 Liter und beinhaltet 40 Expositionseinheiten. Diese Expositionseinheiten sind an die Größe der Ratten angepaßt, wobei der Schwanz der Tiere dabei außerhalb bleibt. Eine niedrige (3 %) Luftfeuchtigkeit wird durch eine Klimaanlage erzeugt, die mittlere (40 %) und hohe (80 %) Luftfeuchtigkeit durch Vernebelung von Wasser. Bei allen Tieren wird zweimal wöchentlich Körpergewicht, Futter und Wasserkonsum vor der Exposition überprüft. Bei 4 männlichen Ratten wird nach einer Inhalationsexposition von 6 Stunden, die unter ähnlichen Bedingungen wie bei der Kontrollgruppe stattfindet, die Körpertemperatur und die Herzfrequenz 16 Stunden lang aufgezeichnet. Die Atmungsfrequenz und die Aktivität der Tiere wird dabei mit einem speziellem Gerät überwacht. Alle Ratten werden zu Versuchsende getötet. Die ersten 5 Ratten jeder Gruppe werden durch Einatmen von Ether, die zweiten 5 Ratten einer Gruppe werden durch Injektion einer Überdosis eines Narkosemittels in die Bauchhöhle getötet und die Organe untersucht.

Bereich: Toxikologie, Pathologie

Originaltitel: Repeated 4-week inhalation exposure of rats: effect of low-, intermediate, and high-humidity chamber atmospheres

Autoren: J.Pauluhn (1)* , U.Mohr (2)

Institute: (1)* Institut für Toxikologie, Bayer AG, 42096 Wuppertal, und (2) Institut für Experimentelle Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: Experimental Toxicicology and Pathology 1999: 51, 178-187

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 619



Dokument 4456Titel: Unterschiedliche Induktionen von c-Fos, c-Jun und Jun B im zentralen Nervensystem bei Ratten nach unilateraler entorhinaler Läsion des Kortex
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen der Zerstörung bestimmter Gehirnregionen
Tiere: 44 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Injektion eines Narkosemittels anästhesiert. Der Schädel wird eröffnet und mit Hilfe eines speziellen Gerätes (Elektrokoagulator) bestimmte Gehirnregion mit elektrischem Strom durchtrennt bzw. zerstört. Die Ratten dürfen danach 30 Minuten, 2, 5, 12 oder 24 Stunden, 2, 6, 10, 14 oder 30 Tage, oder 6 Monate überleben. Jeweils 4 Tiere werden zu den angegebenen Zeitpunkten in tiefer Anästhesie getötet, in dem das Herz mit einer gewebe-konservierenden Lösung durchspült wird. Anschließend werden die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Differential inductions of c-Fos, c-Jun and Jun B in the rat central nervous system following unilateral entorhinal cortex lesion

Autoren: C.A.Haas (1)* , M.Frotscher (1), T.Deller (1)

Institute: (1)* Institut für Anatomie, Universität Freiburg, 79001 Freiburg

Zeitschrift: Neuroscience 1999: 90, 41-51

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 618



Dokument 4457Titel: Korrelierende Schwankungen in EEG Muster und visuellem Ansprechen der lateralen Geniculatum-Relais-Zellen
Hintergrund: Untersuchung zur Differenzierung verschiedener Gehirnzellen durch visuelle Stimulation und Ableitung von Hirnströmen
Tiere: 15 Katzen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden durch eine Injektion in einen Muskel anästhesiert. In eine Oberschenkelarterie wird eine Kanüle (Hohlnadel) für Infusionen gelegt. Ein Plastikschlauch wird zur künstlichen Beatmung in der Luftröhre plaziert. Anschließend wird die Anästhesie mit Narkosegasen fortgesetzt und die Muskeln der Katzen werden mit einem Medikament entspannt. Während des Versuches werden die Herzfrequenz und die Hirnströme überwacht. Lassen die Tiere Anzeichen von Unbehagen erkennen, bzw. steigt der Blutdruck an, so wird die Tiefe der Narkose erhöht. Alle Wunden und Druckstellen der Tiere werden mit einem Lokalanästhetikum behandelt. Die Pupillen werden mit einem Medikament erweitert und die Augen mit Kontaktlinsen geschützt. Bei den Katzen wird die Schädeldecke eröffnet und zwei Elektroden zur elektrischen Stimulation an bestimmten, für das visuelle System bedeutenden Gehirnabschnitten angelegt. Des weiteren werden zwei besondere Glasmikropipetten und eine andere Elektrode zur Messung von Hirnströmen plaziert. Die Katzen werden anschließend mit 28 cm Augenabstand vor einen Bildschirm positioniert, auf dem unterschiedliche visuelle Stimuli präsentiert werden. Diese bestehen beispielsweise aus aufblitzenden Lichtpunkten oder blitzenden bewegten Gittern. Dabei variiert die Helligkeit des Hintergrunds, auf denen die Lichtimpulse dargeboten werden. Auf diese Weise sollen zwei verschiedene Arten bestimmter Gehirnzellen, die für das Sehen zuständig sind, aktiviert werden. Während des Versuchs werden die Hirnströme abgeleitet und mit Hilfe eines Computers aufgezeichnet. Am Ende des Versuches erhalten die Katzen eine hohe, tödliche Dosis eines Narkosemittels.

Bereich: Sehforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Correlated variations in EEG pattern and visual responsiveness of the cat lateral geniculate relay cells

Autoren: Bing Li (2), Klaus Funke (1)* , Florentin Wörgötter (1), Ulf T.Eysel (1)

Institute: (1)* Institut für Physiologie, Abteilung Neurophysiologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, und (2) Laboratory of Visual information Processing, Instut für Biophysik, Akademia Sinica, Beijing, Volksrepublik China

Zeitschrift: Journal of Physiology 1999, 514, 857-874

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 617



Dokument 4458Titel: Unterschiedliche Manifestationen einer Toxoplasma gondii Infektion bei F344 und LEW Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Parasiteninfektion bei unterschiedlichen Rattenarten
Tiere: 49 Tiere verschiedener Arten (33 Ratten und 16 Mäuse)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Es werden weibliche Tiere zwei verschiedener Rattenarten im Alter von 8 bis 10 Wochen verwendet. Die Tiere werden entweder durch eine Injektion in die Bauchhöhle oder durch orale Gabe mit unterschiedlichen Stämmen eines Parasiten infiziert. Kontrolltiere werden nicht infiziert. Der Parasit ruft beim Menschen zumeist eine unspezifische grippeähnliche Symptomatik hervor. Es können Zysten im Gehirn gebildet werden, in denen der Erreger verweilt und bei geschwächtem Immunsystem ein schweres Krankheitsbild hervorruft. 2 bzw. 4 Monate nach der Infektion werden die Gehirne der Ratten entnommen und hinsichtlich Zystenbildung und verschiedener Immunparameter untersucht. In einem weiteren Versuch wird einigen Mäusen die Gehirnsubstanz der im ersten Versuch infizierten Ratten in unterschiedlicher Menge in die Bauchhöhle gespritzt. Ein Teil der Mäuse stirbt dabei nach Zystenbildung im Gehirn innerhalb von 10 Tagen.

Bereich: Parasitologie, Mikrobiologie, Immunologie

Originaltitel: Differnt manifestations of Toxoplasma gondii infection in F344 and LEW rats

Autoren: Mirjam-Colette Kempf (1), Marie-France Cesbron-Delauw (2), Didier Deslee (2), Uwe Groß (1)* , Thomas Herrmann (3), Philip Sutton (2)

Institute: (1)* Institut für Hygiene und Mikrobiologie, Universität Würzburg, 97080 Würzburg, (2) Pathogenese des Sporozoaires, Institut Pasteur de Lille, Lille, Frankreich, und (3) Institut für Virologie und Immunobiologie, Universität Würzburg

Zeitschrift: Medical Microbiology and Immunology 1999: 187, 137-142

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 616



Dokument 4459Titel: Herabgesetzte Bakterienverbreitung und Leberbeteiligung bei CD14-defizienten Mäusen nach einer chronisch-abszedierenden Peritonitis, induziert durch Bacteroides fragilis
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung einer fehlenden Genanlage auf eine durch Bakterien ausgelöste Bauchfellentzündung
Tiere: 129 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Der Versuch wird an zwei verschiedenen Mäusearten durchgeführt. Bei der einen Mäuseart wurde durch Züchtung die Anlage eines bestimmten Gens unterbunden. Diese Mäuse weisen äußerlich keine Abnormitäten auf, sind fortpflanzungsfähig und gesund. Die andere Mäuseart trägt die Anlage für dieses Gen. Für den Versuch werden die Tiere mit einem Gas betäubt. Eine Bakteriensuspension, die eine eitrige Bauchfellentzündung hervorruft, wird mit einer Nadel in die Bauchhöhle gespritzt. Die Mäuse werden gruppenweise 3, 7 oder 14 Tage lang beobachtet. Am Ende des Versuchs werden alle Tiere mit Kohlendioxid getötet. Die Leber wird entnommen und untersucht.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Reduced bacterial dissemination and liver injury in CD14-deficient mice following a chronic abscess-forming peritonitis induced by Bacteroides fragilis

Autoren: Alexander Woltmann (1),(2),(3)*, Sophie C.Gangloff (2), Hans-Peter Bruch (1), Ernst Th.Rietschel (3), Werner Solbach (4), Jack Silver (2), Sanna M.Goyert (2)

Institute: (1)* Abteilung für Chirurgie, Medizinische Universität Lübeck, 23538 Lübeck, (2) Abteilung für Molekulare Medizin, North Shore University Hospital/ New York University Medical College, New York, USA, (3) Forschungszentrum Borstel, Zentrum für Medizin und Biowissenschaften, Borstel, und (4) Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Medizinische Universität Lübeck

Zeitschrift: Medical Microbiology and Immunology 1999: 187, 149 - 156

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 615



Dokument 4460Titel: Blockade subthalamischer D1 Rezeptoren verursacht Akinesie bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung einer Substanz auf die Bewegungsfähigkeit bei Ratten
Tiere: 51 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle anästhesiert und der Kopf in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Anschließend werden den Tieren zwei Kanülen (Hohlnadeln aus Stahl) an bestimmten Stellen im Gehirn eingepflanzt. Nach 4 Tagen Erholungszeit wird über die Kanülen mit Hilfe einer kleinen Pumpe eine bestimmte Substanz oder eine funktionslose Kontrollsubstanz in das Gehirn infundiert. 10 Minuten später werden Verhaltenstests mit den Ratten durchgeführt. Bei dem ersten Test werden beide Vorderbeine der Ratten auf eine Stange 9 cm über dem Boden gelegt. Bei dem zweiten Test müssen sich die Ratten an Gitter festklammern. Bei beiden Versuchen wird die Haltestarre der Tiere gemessen. Zum Schluß werden die Ratten durch eine Überdosis eines Narkosemittels in die Bauchhöhle getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Blockade of subthalamic dopamine D1 receptors elicits akinesia in rats

Autoren: Wolfgang Hauber (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Tierphysiologie, Universität Stuttgart, 70550 Stuttgart

Zeitschrift: Neuro Report 1998: 9, 4115-4118

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 614



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