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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3961Titel: Augenbewegungen während kombinierter Verfolgungs-, optokinetischer und vestibulärer Stimulation bei Makaken-Affen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung verschiedener Reize auf die Augenbewegungen bei Affen
Tiere: 2 Affen (Makaken)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Monate vor Beginn des eigentlichen Versuchs werden die beiden Affen anästhesiert, chirurgisch wird ein sogenannte Kopfhalter zur Fixierung des Schädels implantiert. Für das Experiment werden die Affen auf einen Drehstuhl gesetzt, der horizontale Drehbewegungen zuläßt. Der Drehstuhl ist von einem zylindrisch geformten Bildschirm umgeben, auf den schwarz-weiß Muster projiziert werden. Als visuelles Ziel wird ein roter Lichtpunkt vor den Affen projiziert. Mit Hilfe des Kopfhalters ist der Schädel des Affen am Stuhl fixiert. Die Affen werden durch Belohnung mit Wasser trainiert, den roten Lichtpunkt zu fixieren, unabhängig davon ob sich der Körper durch Drehung des Stuhls, der Lichtpunkt oder das Muster auf dem Bildschirm bewegt. Durch eine Drehbewegung des Stuhls wird das Gleichgewichtssystem stimuliert, durch Bewegung des Lichtpunktes im Verhältnis zum Kopf soll eine Verfolgungsbewegung der Augen ausgelöst werden und durch Bewegung eines Musters im Verhältnis zum Lichtpunkt wird ein (optokinetischer) Reiz ausgelöst. Die Augenbewegung der Affen werden durch eine Infrarottechnik aufgezeichnet und anschließend analysiert.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Eye movements during combined pursuit, optokinetic and vestibular stimulation in macaque monkey

Autoren: G.Schweigart (1), T.Mergner (1)*, G.Barnes (2)

Institute: (1)* Neurologische Universitätsklinik, Neurozentrum, 79106 Freiburg, und (2) Medical Research Council Human Movement and Balance Unit, Institute of Neurology, London, UK

Zeitschrift: Experimental Brain Research 1999: 127, 54-66

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1035



Dokument 3962Titel: Mikrovaskuläre und Tumorzell-Veränderungen während kontinuierlicher hyperfraktionierter Bestrahlung: eine Elektronenmikroskopische Untersuchung bei Ratten mit R1H Rhabdomyosarkom
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Bestrahlungverfahren auf Tumorgewebe
Tiere: 52 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden Ratten verwendet, denen zuvor ein von der Skelettmuskulatur ausgehender Tumor einer genetisch ähnlichen Ratte unter die Haut der rechten Leiste implantiert wurde. 12 Ratten werden nach der Tumorimplantation nicht weiter behandelt und dienen als Kontrolltiere. Bei allen Tieren wird während des Versuchs der Größenverlauf des Tumors ermittelt. 20 Tiere werden 12 Tage lang zweimal täglich mit einem zeitlichen Abstand von 6 Stunden in der Region des Tumors bestrahlt. Dazu werden die Ratten durch Injektion eines Narkosemittels in den Oberschenkelmuskel anästhesiert. In den 24 Bestrahlungseinheiten erhalten die Ratten eine maximale Strahlendosis von 60 Gray. Um die Auswirkungen der unterschiedlichen Strahlendosen auf den Tumor überprüfen zu können, werden vor der Bestrahlung und in Abständen von 3 Tagen während der Bestrahlung jeweils 4 der insgesamt 20 Ratten getötet. Dazu werden sie wie oben beschrieben anästhesiert. Anschließend wird Brustkorb und den Bauchraum aufgeschnitten und der Tumor entnommen. Bei 10 anderen Ratten wird der Tumor über einen Zeitraum von 4 Wochen 5 mal wöchentlich jeweils mit einer Dosis von 3 Gray bestrahlt und dabei das Tumorvolumen im Verlauf dokumentiert.

Bereich: Strahlenmedizin

Originaltitel: Microvascular and tumor cell alterations during continuous hyperfractionated irradiation: an electron microscopic investigation on the rat R1H rhabdomyosarcoma

Autoren: Dietrich E.Lorke (1)*, Sören Wenzel (2), Klaus Siebert (1), Friedrich Zywietz (3)

Institute: (1)* Institut für Anatomie, Abteilung Neuroanatomie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, 20251 Hamburg, (2) Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde, Universitätskrankenhaus Eppendorf Hamburg, und (3) Institut für Biophysik und Radiobiologie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, Hamburg

Zeitschrift: International Journal of Radiation Oncology & Biological Physiology 1999: 44, 895-904

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1034



Dokument 3963Titel: Auswirkungen von w-Agatoxin IV, einem P-Typ Kalziumkanal-Antagonisten, auf die Entwicklung einer durch eine Knie-Entzündung verursachten spinalen neuronalen Hyperexzitabilität bei Ratten
Hintergrund: Auswirkungen einer Substanz auf die Reizverarbeitung am entzündeten Kniegelenk
Tiere: 25 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden anästhesiert. In eine Arterie und eine Vene am Hals werden Katheter (Plastikschläuche) plaziert. Vier Rückenmarkssegmente der Lendenwirbelsäule werden durch Entfernung der umgebenden Wirbelkörperanteile freigelegt und die darüberliegende harte Hirnhaut eröffnet. Auf die Oberfläche des Rückenmarks wird ein 3 x 5 mm großer Gummiring zur Schaffung eines Troges mit 30 µl Kapazität mit Silikongel befestigt. Der Trog wird sofort mit einer Lösung gefüllt. Mit Hilfe von Elektroden werden elektrophysiologische Messungen an den aus dem Rückenmark hervorgehenden Nerven, durchgeführt. Die Reizschwellen werden durch Berühren und Quetschen von Hautfalten mit Zangen und durch die Kompression von Gelenk und Muskeln ermittelt. Anschließend werden mechanische Reize in Form von Kompressionsdruck mit standardisierter schmerzhafter und nicht-schmerzhafter Intensität zuerst auf das Knie und dann auf das obere Sprunggelenk ausgeübt. Alle 3-4 Minuten wird ein Druckreiz von 15 Sekunden Dauer auf die Gelenke ausgeübt und währenddessen die oben erwähnten elektrophysiologischen Messungen durchgeführt. Bei allen Ratten wird durch Injektion einer Substanz in die Gelenkhöhle eine Entzündung des Kniegelenks hervorgerufen. Bei den Testtieren wird in den Trog am Rückenmark eine Substanz (Kalziumkanal-Blocker) gegeben. Die Messungen werden bis zu 4 Stunden nach Auslösen der Entzündung im Kniegelenk fortgesetzt. (Die Tiere erwachen offenischtlich nicht mehr aus der Narkose).

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Effects of w-agatoxin IV A, a P-type calcium channel antagonist, on the development of spinal neuronal hyperexcitability caused by knee inflammation in rats

Autoren: Johannes Nebe (1), Andrea Ebersberger (1), Horacio Vanegas (1), Hans-Georg Schaible (1)*

Institute: (1)*Physiologisches Institut der Universität Würzburg, 97070 Würzburg

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 1999: 81, 2620-2626

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1033



Dokument 3964Titel: Anatomische Lokalisierung von 24- und 96-stündiger Partikelretention in den Luftwegen bei Hunden
Hintergrund: Untersuchung der Lokalisation von eingeatmeten Kunststoffteilchen in der Lunge
Tiere: 8 Hunde (Beagles)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Hunden werden radioaktiv markierte Kunststoff-Partikel (Teilchen) mit einer Größe von 2,5 µm durch Inhalation über die Atemwege verabreicht. Mit Hilfe verschiedener Geräte wird anschließend über 2 Tage die Reinigung der Lunge von den Partikeln durch Abatmung beobachtet. Der zweite Versuchsteil wird einige Monate später durchgeführt. Dazu werden die Hunde anästhesiert und die Muskeln medikamentös entspannt. Die Hunde werden in Rückenlage positioniert, ein Plastikschlauch wird zur künstlichen Beatmung 6 cm tief in die Luftröhre eingeführt. Über eine Sonde, die an der rasierten Schwanzspitze angebracht ist, wird der Sauerstoffgehalt im Blut ermittelt. Den Hunden werden 96 Stunden vor ihrem Tod rot-fluoreszierende und 24 Stunden vor ihrem Tod grün-fluoreszierende und radioaktiv markierte Partikel mit einer Größe von 2,2 bis 2,5 µm über das Beatmungssystem verabreicht. Nach Gabe der Partikel wird die Narkose noch 3 Stunden lang aufrecht erhalten. Während dieser Zeit wird mit Hilfe einer Kamera die Verteilung der radioaktiv-markierten Partikel aufgezeichnet. Danach können sich die Hunde erholen und wieder eigenständig atmen. Zum Abschluß, d.h. ca. 21 Stunden später, werden die Hunde anästhesiert, dann läßt man sie über eine offene Kanüle (Hohlnadel) in einer großen Halsarterie verbluten. Die Lungen werden entnommen und untersucht.

Bereich: Pulmonologie, Pathologie, Umwelttoxikologie

Originaltitel: Anatomic localization of 24- and 96-h particle retention in canine airways

Autoren: W.G.Keyling (1)*, J.D.Blanchard (2), J.J.Godleski (2), S.Haeussermann (1), J.Heyder (1), P.Hutzler (3), H.Schulz (1), T.D.Sweeney (2), S.Takenaka (1), A.Ziesenis (1)

Institute: (1)* Institut für Inhalationsbiologie der GSF - Nationales Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, 85758 Neuherberg/München, (3) Institut für Patologie der GSF, und (2) Havard School of Public health, Department of Enviromental Health, Boston, USA

Zeitschrift: Journal of Applied Physiology 1999: 87, 269-284

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1032



Dokument 3965Titel: Hirnblutungen nach rt-PA-Behandlung eines embolischen Insults bei spontan hypertensiven Ratten
Hintergrund: Untersuchung des Blutungsrisikos bei Schlaganfall
Tiere: 14 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden Ratten mit (angeborenem) Bluthochdruck verwendet. Die Tiere werden anästhesiert, ein Plastikschlauch wird zur künstlichen Beatmung in die Luftröhre gelegt. In eine Arterie am Schwanz wird ein Katheter zur Messung des Blutdrucks und zur Entnahme von Blutproben eingeführt. Zu Versuchsbeginn werden 0,6 ml Blut entnommen. 2 Stunden später werden aus dem geronnen Blut kleine Pfropfen gewonnen. Am Hals der Tiere wird eine den Kopf versorgende Arterie unterbunden und durchtrennt. Über den verbleibenden Arterienstumpf wird ein Plastikschlauch in eine benachbarte, das Gehirn versorgende Arterie vorgeschoben. Den Tieren werden nun die zuvor gewonnenen Blutpfröpfe injiziert, um somit einen Verschluß der mittleren Hirnarterie zu erzeugen. Dies ist gleichbedeutend mit einem Schlaganfall. 3 Stunden später wird einem Teil der Tiere eine Lösung in die hirnversorgende Arterie injiziert, die geronnenes Blut auflöst und blutverdünnend wirkt. Somit können bei den Ratten Blutungen in Gehirn entstehen. Anderen Tieren wird eine einfache Kochsalzlösung in gleicher Volumenmenge injiziert. Danach wird der Plastikschlauch komplett entfernt und die Wunde verschlossen. Die Ratten dürfen sich anschließend aus der Narkose erholen. Der Plastikschlauch wird aus der Luftröhre entfernt, sobald sich die Tiere spontan bewegen. Sie werden zurück in ihre Käfige gebracht. Bis zu 3 Tage nach Auslösung des Schlaganfalls werden die Tiere Tests unterzogen, in denen das Bewegungsverhalten beurteilt und somit das Ausmaß des neurologischen Defizits ermittelt wird. Nicht alle Ratten überleben bis zum dritten Testtag. Die überlebenden Ratten werden erneut anästhesiert, das Gehirn entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie

Originaltitel: Brain hemorrhages after rt-PA treatment of embolic stroke in spontaneously hypertensive rats

Autoren: G.Brinker (1), F. Pillekamp (1), K.-A.Hossmann (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für experimentelle Neurologie, 50931 Köln

Zeitschrift: Neuro Report 1999: 10, 1943-1946

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1031



Dokument 3966Titel: Die "Integrin - Familie" der Zelladhäsionsmoleküle im verletzten Gehirn: Regulierung und Lokalisation im normalen und sich regenerierenden motorischen Nucleus Facialis bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Durchtrennung des Gesichtsnerven
Tiere: 32 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden mit Ether anästhesiert. Ein Nerv, der die mimische Muskulatur des Gesichts versorgt, wird nach Austritt aus dem Schädel durchtrennt. 1, 2, 4, 7, 14, 21, 42 oder 84 Tage später werden die Tiere gruppenweise getötet (keine Details angegeben).

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Integrin family of cell adhesion molecules in the injured brain: regulation and cellular localization in the normal and regenerating mouse facial motor nucleus

Autoren: Christian U.A.Kloss (1), Alexander Werner (1), Michael A.Klein (1), Jun Shen (1), Karen Menuz (1), J.Christoph Probst (1), Georg W.Kreutzberg (1), Gennadij Raivich (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Neuromorphologie, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, 82152 Martinsried

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology 1999: 411, 162-178

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1030



Dokument 3967Titel: Zeitliches Profil der Expression und zellulären Lokalisation der induzierbaren Sickstoff-Oxyd-Synthase, des Interleukin-1ß und des Interleukin-Converting-Enzyms nach Kälteläsion des parietalen Kortex bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Kälteläsion im Gehirn
Tiere: 39 Ratten (Zahl unklar)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert. Der Schädelknochen wird durch einen Schnitt freigelegt. Über der rechten Schädelhälfte wird ein 6 mm großes Loch in den Knochen gebohrt, ohne die darunterliegende harte Hirnhaut zu verletzen. Ein Kupferzylinder von 5 mm Durchmesser wird auf minus 78°C gekühlt und 60 Sekunden lang auf die freigelegte harte Hirnhaut gehalten, um dort eine Kälteverletzung hervorzurufen. Danach wird die Wunde wieder vernäht und mit einem Lokalanästhetikum behandelt. Die Ratten dürfen sich in ihren Käfigen wieder erholen. Zur Kontrolle dienende Tiere werden auf die gleiche Art behandelt, jedoch wird bei ihnen der Kupferzylinder nicht gekühlt. 30 oder 90 Sekunden, 6, 12, 24, 48 oder 72 Stunden oder 7 Tage nach Auslösung der Kälteläsion werden die Ratten erneut anästhesiert. Der Bauch wird aufgeschnitten, ein Plastikschlauch in die Bauchhauptschlagader gelegt. Danach wird die große Körperhohlvene eröffnet und mit speziellen Lösungen durchspült. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Temporal profile of expression and cellular localization of inducible nitric oxide synthase, interleukin-1ß and interleukin converting enzyme after cryogenic lesion of the rat parietal cortex

Autoren: Friederike Knerlich (1), Lothar Schilling (2), Christoph Görlach (3), Michael Wahl (3), Hannelore Ehrenreich (1), Anna-Leena Siren (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Psychiatrie und Neurologie, Georg-August-Universität, und Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Universitätsklinik, Mannheim, und (3) Abteilung für Physiologie, Universität München

Zeitschrift: Molecular Brain Research 1999: 68, 73-87

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1029



Dokument 3968Titel: Sensorische Störungen und verzögerte Regeneration sensorischer Axone bei Interleukin-6-Mangel- Mäusen
Hintergrund: Untersuchung im Zusammenhang mit Verletzung und Regeneration eines Nerven
Tiere: 152 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden mit einem Gas anästhesiert. Ein Nerv, der vom Becken ausgehend auf der Rückseite der Beine verläuft, wird freigelegt. Der Nerv wird auf einer Seite mit einer zuvor in flüssigem Stickstoff gekühlten Zange dreimal an der obersten Position gequetscht. Die Verletzung wird mit Kohlepuder markiert und die Wunde mit Klemmen verschlossen. 3 Tage nach der Operation werden die Klemmen entfernt. 20 Tage nach der Schädigung des Nerven, wird dieser freipräpariert und elektrophysiologische Messungen durchgeführt. Dazu wird das Ende des Nerven mit Stromimpulsen von 5 Volt und einer Dauer von 30 Sekunden stimuliert. Weiterhin wird die Sensibilität gegenüber Hitze überprüft. Dazu werden die Mäuse 20 Sekunden lang auf eine 60°C heiße Aluminiumplatte gesetzt. Es wird die Zeit bis zum ersten Anheben der Vorderpfote gemessen. Zur Untersuchung der Bewegungsfähigkeit werden die Tiere an eine Testlaufstrecke gewöhnt. Die Hinterpfoten werden mit schwarzer Tinte markiert. In Abständen von 3 Tagen werden 3 bis 30 Tage nach der Nervenverletzung Lauftests durchgeführt, wobei die hinterlassenen Pfotenabdrücke ausgewertet werden. Bei einigen Mäusen wird der Nerv vom umgebenden Gewebe freigelegt und an der obersten Stelle durchtrennt. Die Wunde wird anschließend durch Klemmen verschlossen. 4 Tage später werden die Mäuse durch Genickbruch getötet, der Nerv wird entnommen und untersucht.

Bereich: Neurobiochemie

Originaltitel: Sensory impairments and delayed regeneration of sensory axons in Interleukin-6-deficient mice

Autoren: Jian Zhong (1), Irmgard D.Dietzel (1), Petra Wahle (2), Manfred Kopf (3), Rolf Heumann (1)*

Institute: (1)* Lehrstuhl für Molekulare Neurobiochemie, Ruhr Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) Lehrstuhl für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr Universität Bochum, und (3) Max-Planck-Institut für Immunbiologie, Freiburg

Zeitschrift: Journal of Neuroscience 1999: 19, 4305-4313

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1028



Dokument 3969Titel: Wiederholte elektrokonvulsive Anfälle induzieren die Aktivität der c-Jun N-terminalen Kinase und die Kompartment-spezifische Desensibilisierung der c-Jun Phosphorylierung im Gehirn von Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Elektrokrampftherapie auf das Gehirn
Tiere: 22 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden entweder 1, 5 oder 10mal einer Elektrokrampftherapie unterzogen. Über am Ohr befestigten Elektroden werden ihnen Stromstöße von 60mA, 50Hz und einer Dauer von 0,8 Sekunden verabreicht. 15 Minuten, 30 Minuten oder 2 Stunden nach den Stromstößen werden die Tiere durch Injektion eines Narkosemittels in die Bauchhöhle und anschließender Infusion einer konservierenden Lösung in das Herz getötet. In einem weiteren Versuch erhalten jeweils 2 Ratten an 3 oder 5 aufeinanderfolgenden Tagen 10 der oben erwähnten Stromstöße. Auch diese Tiere werden 15 Minuten nach der letzten Sitzung getötet. Die Gehirne aller getöteten Ratten werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Neuropathologie

Originaltitel: Repetitive electroconvulsive seizures induce activity of c-Jun N-terminal kinase and compartment-specific desensitization of c-Jun phosphorylation in the rat brain

Autoren: Stephan Brecht (1), Simone Simler (2), Marguerite Vergnes (2), Kirsten Mielke (1), Christian Marescaux (2), Thomas Herdegen (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Pharmakologie, Universität Kiel, 24105 Kiel, und (2) Abteilung für Neurologie und Neuropharmakologie der generalisierten Epilepsie, Strasbourg, Frankreich

Zeitschrift: Molecular Brain Research 1999: 68, 101-108

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1027



Dokument 3970Titel: Aufrechterhaltung des Sekretionseffekts nach orthotoper Pancreastransplantation bei unter Inzucht gezüchteten Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Bauchspeicheldrüsentransplantation auf die Funktion des Organs
Tiere: 36 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden im Alter von 12 Wochen in zwei Versuchsgruppen eingeteilt: 12 Ratten dienen zur Kontrolle, bei ihnen wird der Bauch operativ eröffnet und anschließend ohne einen weiteren Eingriff wieder verschlossen. Bei 12 anderen Tieren wird die Bauchspeicheldrüse nach Durchtrennung des Hauptgallengangs, einer großen Vene für die Versorgung des Darms und der Hauptschlagader entfernt und ein neues Organ von einer gleichaltrigen Ratte unter Verbindung der entsprechenden Gefäße zwischen Spender und Empfänger eingepflanzt. Auch die Kontinuität des Gallengangs wird mit Hilfe von zwei Kathetern (Plastikschläuche) wiederhergestellt. 13 Wochen nach der Operation werden Plastikschläuche in die rechte und die linke Halsvene sowie in die linke hirnversorgende Arterie eingeführt und bis auf Höhe des rechten Herzvorhofes bzw. der Hauptschlagader vorgeschoben. Zur Anlage eines weiteren Katheters wird die Haut an der rechten Wange der Tiere eingeschnitten und ein Plastikschlauch wird durch die Wangenwand im Mundraum plaziert. Alle Katheter werden unter der Haut am Nacken der Tiere nach außen geführt und dort befestigt. Anschließend werden die Schläuche jeden Tag mit einer Kochsalzlösung, die ein Bauchspeicheldrüsenenzym und ein Antibiotikum enthält, durchgespült.

Eine Woche nach Anlage der Katheter wird ein oraler Zuckertoleranztest zur Untersuchung der Bauchspeicheldrüsenfunktion durchgeführt. Dazu werden die Schläuche in den Gefäßen an ein Blutentnahmesystem angeschlossen und so fixiert, daß sich die Ratten frei bewegen können. Zunächst wird den Tieren ein blutverdünnendes Medikament injiziert. Anschließend werden zwei Blutproben entnommen und über den oralen Katheter eine 50%ige Zuckerlösung verabreicht. Innerhalb der nächsten 180 Minuten werden 10 weitere Blutproben entnommen, aus denen die Konzentrationen verschiedener Hormone und der Blutzucker bestimmt werden. Als Volumenersatz erhalten die Ratten eine Kochsalzlösung mit roten Blutkörperchen. Eine Woche nach diesem Test wird den Ratten eine 20%ige Zuckerlösung über eine Vene verabreicht. Es werden wieder 12 Blutproben entnommen. Eine weitere Woche später wird bei zwei Tieren jeder Gruppe eine Unterzuckerung durch eine intravenöse Insulingabe ausgelöst. Zur Bestimmung des Blutzuckers und einer Hormonkonzentration werden zwei arterielle Blutproben entnommen. 17 Wochen nach Versuchsbeginn wird der Bauch aufgeschnitten, nach einem Schnitt in der Hauptschlagader verbluten die Tiere. Die Bauchspeicheldrüse wird entnommen und untersucht.

Bereich: Chirurgie, Transplantationsmedizin

Originaltitel: Preservation of the incretin effect after orthotopic pancreas transplantation in inbred rats

Autoren: H.J.Kissler (1)*, H.Gepp (1), A.Schmiedel (1), P.O.Schwille (1)

Institute: (1)* Abteilung für Experimentelle Chirurgie und Endokrines Forschungslabor, Abteilung für Chirurgie, Universität Erlangen, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Metabolism 1999: 48, 645-650

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1026



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