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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3961Titel: Desfluran und Isofluran verbessern das neurologische Ergebnis nach unvollständiger zerebraler Ischämie bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung der Medikamente Isofluran und Desfluran auf die Ausprägung neurologischer Symptome nach Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 40 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden anästhesiert, neuromuskulär gelähmt und künstlich beatmet. Katheter (Plastikschläuche) werden in die Blutgefäße der rechten Leiste und in die Halsvene gelegt, um kontinuierliche Blutdruckmessungen und Blutentnahmen durchführen und Medikamente verabreichen zu können. Den Tieren werden gruppenweise bestimmte Substanzen verabreicht. Nun wird eine Minderdurchblutung des Gehirns hervorgerufen, indem für 30 Minuten die rechte Halsschlagader verschlossen und der Blutdruck auf 35 mm Hg gesenkt wird. Durch eine Nadel, die unter den rechten Schläfenmuskel gestochen wird, wird die Temperatur gemessen und durch eine Heizlampe konstant bei 37°C gehalten. Während der Durchblutungsunterbrechung werden bestimmte Blutwerte sowie die Hirnströme (EEG) mit Hilfe von unter der Kopfhaut implantierten Elektroden gemessen. Nach 30 min werden die Arterie wieder geöffnet, weitere Blutuntersuchungen durchgeführt und die Katheter entfernt. Die Tiere kommen zurück in ihre Käfige. Nach 24, 48 und 72 Stunden werden die Tiere hinsichtlich neurologischer Defizite untersucht. Die Symptome werden in eine Skala von 0 bis 17 eingeordnet: (0 = keine Defizite, 17 = durch Schlaganfall bedingter Tod). Weiteres Schicksal der Ratten nicht beschrieben.

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Desflurane and isoflurane improve neurological outcome after incomplete cerebral ischaemia in rats

Autoren: K.Engelhard (1)*, C.Werner (1), W.Reeker (1), H.Lu, O.Möllenberg (1), I.Mielke (1), E.Kochs (1)

Institute: (1)* Institut für Anästhesiologie der Technischen Universität München, Klinikum Rechts der Isar, 81675 München

Zeitschrift: British Journal of Anaesthesia 1999: 83, 415-421

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1116



Dokument 3962Titel: Inhibin B ist ein sensitiverer Marker der spermatogenen Schädigung als FSH beim Modell der Bestrahlung des nicht-humanen Primaten
Hintergrund: Untersuchung der Schädigung von Röntgenstrahlung auf Hoden, Hormone und Spermien
Tiere: 6 Affen
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Affen werden in Einzelkäfigen gehalten. In wöchentlichen Intervallen wird ihre Hodengröße bestimmt, das Ejakulat untersucht und Blut zur Hormonbestimmung unter Betäubung aus einer Beinvene entnommen. Nach 20 Tagen werden auf nicht näher beschriebene Art Gewebeproben aus den Hoden entnommen. Weitere 20 Tage später werden die Hoden beidseitig mit einer Röntgenstrahlungsdosis von 2Gy bestrahlt. Wieder werden Hodengröße, Ejakulat und Hormone wöchentlich bestimmt. Nach 14 Wochen wird ein Affe kastriert (Entfernung der Hoden) und nach weiteren 13 Wochen die anderen Affen biopsiert (Entnahme von Gewebeproben aus dem Hoden). Das Hodengewebe wird hinsichtlich Störungen der Spermienentwicklung untersucht. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Reproduktionsmedizin

Originaltitel: Inhibin B is a more sensitive marker of spermatogenetic damage than FSH in the irradiated non-human primate model

Autoren: L.Foppiani (1), S.Schlatt (1), M.Simoni (1), G.F.Weinbauer (1), U.Hacker-Klom (2), E.Nieschlag (1)*

Institute: (1)* Institut für Reproduktionsmedizin, Universität Münster, 48129 Münster, und (2) Abteilung für Radiotherapie und Radioonkologie, Universität Münster

Zeitschrift: Journal of Endocrinology 1999: 162, 393-400

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1115



Dokument 3963Titel: Lokalisierte Schäden der retinalen Nervenfaserschichten beim chronischen experimentellen Hochdruckglaukom des Rhesusaffen
Hintergrund: Untersuchung zur Entstehung des grünen Stars
Tiere: 9 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Affen werden über einen Zeitraum von vielen Jahren mit cholesterin- und fettreicher Nahrung gefüttert, um Arteriosklerose und Bluthochdruck zu produzieren. Dann wird bei allen Affen durch Laserkoagulation die Augeninnenstruktur so verändert, daß der Augeninnendruck ansteigt und ein Glaukom (grüner Star) entsteht. Vor und nach diesem Eingriff wird der Augeninnendruck mehrmals gemessen. Weiteres Schicksal der Affen nicht berichtet (Experimente in den USA unter Federführung des deutschen Autors durchgeführt).

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Localised retinal nerve fibre layer defects in chronic experimental high pressure glaucoma in rhesus monkeys

Autoren: Jost B.Jonas (1)*, Sohan Singh Hayreh (2)

Institute: (1)* Abteilung für Ophthalmologie und Augenklinik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen, und (2) Abteilung für Ophthalmologie und Visuelle Wissenschaften, Medizinisches College, Universität Iowa, USA

Zeitschrift: British Journal of Ophthalmology 1999: 83, 1291-1295

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1114



Dokument 3964Titel: Zelluläre Ursachen der gesteigerten Produktion von neurotrophen Faktoren aus dem Gehirn in einem Modell der allergischen Entzündung bei der Maus
Hintergrund: Untersuchung bestimmter körpereigener Stoffe bei allergischem Asthma
Tiere: 80 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Bei Mäusen wird eine schwere Atemwegsentzündung durch Injektion einer Eiweißlösung an den Tagen 1, 14 und 21 hervorgerufen. An definierten anderen Tagen wird ein Aerosol lokal verabreicht. Um die allergenspezifischen Antikörper zu untersuchen, wird den Tieren Blut aus der Schwanzvene entnommen. Am Ende werden die Mäuse getötet, ein Kanüle in die Luftröhre geschoben und das Bronchialsekret entnommen und untersucht.

Bereich: Allergieforschung

Originaltitel: Cellular sources of enhanced brain-derived neurotrophic factor production in a mouse model of allergic inflammation

Autoren: Armin Braun, Marek Lommatzsch, Anne Mannsfeldt, Ulrich Neuhaus-Steinmetz, Axel Fischer, Norbert Schnoy, Gary R.lewin, Harald Renz (1)*

Institute: (1)* Institut für Laboratoriumsmedizin und Pathobiochemie, Charité:-Campus Virchow-Klinikum, 13353 Berlin, Max Delbrück-Zentrum, Humboldt Universität Berlin, und Institut für Anatomie und Zellbiologie, Justus-Liebig Universität, Gießen (ohne Zuordnung der Autoren)

Zeitschrift: American Journal of Respiratory Cellullar Molecular Biology 1999: 21, 537-546

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1113



Dokument 3965Titel: Unterschiedliche Expression von mRNA der Hitzeschockproteine 70-1 und 70-2 nach Minder- und Wiederdurchblutung der Niere bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Entstehung von Hitzeschockproteinen bei Durchblutungsstörungen der Nieren
Tiere: 60 Ratten (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden im Alter von 10 Wochen anästhesiert und die Nierendurchblutung auf nicht genauer beschriebene Art und Weise für 10, 40, 60, 120 und 180 Minuten unterbrochen. Danach wird die Durchblutung für 0, 5, 10, 30 oder 60 Minuten wieder hergestellt. Anschließend wird die Niere entfernt und untersucht. Nieren der anderen Körperseite und von nicht operierten Ratten dienen als Kontrolle.

Bereich: Urologie

Originaltitel: Differential expression of heat shock proteins 70-1 and 70-2 mRNA after ischemia-reperfusion injury of rat kidney

Autoren: Ziya Akcetin (1)*, Reinhard Pregla (1), Dorothea Darmer (2), Hans Heynemann (1), Johannes Haerting (3), Hans-Jürgen Brömme (2), Jürgen Holtz (2)

Institute: (1)* Abteilung für Urologie, Universität Halle-Wittenberg, 06097 Halle, (2) Abteilung für Pathophysiologie, Universität Halle-Wittenberg, Halle, und (3) Abteilung für Biometrie, Universität Halle-Wittenberg, Halle

Zeitschrift: Urological Research 1999: 27, 306-311

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1112



Dokument 3966Titel: Antwort von Follikelzellen des Zahns auf die Exposition der freigelegten Email-Matrix im Backenzahn bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung des Zahnwachstums
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für Transplantationsexperimente werden Rattenjunge im Alter von fünf Tagen durch eine Injektion in den Bauchraum anästhesiert. Dann werden Kopf, Hals und Rachenraum zur Desinfizierung mit einer alkoholhaltigen Lösung gesäubert. Den Spendertieren wird der Kopf abgetrennt und der Teil mit den sich in Entwicklung befindenden Backenzähnen des Unterkiefers entnommen und speziell aufbereitet. Das Weichteilgewebe wird sorgfältig vom Knochen entfernt und ein Knochenfenster über dem ersten Backenzahn entnommen. Nun wird die Zahnkrone entfernt, das Zahnepithel entnommen und die Krone wieder in umgedrehter Position eingepflanzt. Das Knochenfenster kann dann wieder eingesetzt werden. Den Empfängerratten wird nun die Haut an der rechten Seite des Halses aufgeschnitten und das Stück Kieferknochen der Spenderratte unter die Haut implantiert. Die Wunde wird verschlossen und die Jungen zu ihren Muttertieren zurückgebracht.

Für die Retransplantationsexperimente werden die Rattenjungen zuvor mit Antibiotika behandelt. Dann werden die Tiere anästhesiert und mit einem Klebeband unter dem Mikroskop fixiert. Nun unterlaufen die Rattenjungen eine ähnliche Prozedur wie die Tiere im ersten Versuch, mit dem Unterschied, daß die Kieferknochen mit den Backenzähnen nicht anderen, sondern wieder den gleichen Ratten eingesetzt werden. Nach einer Beobachtungszeit von 2 bis 14 Tagen werden die Tiere durch Enthaupten getötet und die Backenzähne untersucht.

Bereich: Zahnmedizin

Originaltitel: Response of dental follicular cells to the exposure of denuded enamel matrix in rat molars

Autoren: Axel Spahr (1)*, Lars Hammarström (2)

Institute: (1)* Abteilung für Konservative Zahnmedizin, Periodontologie und Pedodontik, Universität Ulm, 89070 Ulm, und (2) Zentrum für Orale Biologie, Karolinska Institut, Huddinge, Schweden

Zeitschrift: European Journal of Oral Sciences 1999: 107, 360-367

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1111



Dokument 3967Titel: Dekompressive Kraniektomie, Wiederdurchblutung oder eine Kombination zur frühzeitigen Behandlung des akuten "malignen", halbseitigen Schlaganfalls bei der Ratte? Untersuchung möglicher Mechanismen durch MRT
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Wiederdurchblutung und einer Schädeleröffnung auf das Gehirn beim Schlaganfall
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert und künstlich beatmet. Zur Verabreichung von Kontrastmittel und zur Messung von Blutdruck und Blutgasen werden Katheter (Plastikschläuche) in die Blutgefäße der Leiste gelegt. Dann werden die Tiere in eine Kopfhalteapparatur eingespannt und die rechte mittlere Gehirnarterie verschlossen (nicht näher beschrieben). Danach werden die Tiere sofort im MRT (bildgebendes Verfahren) untersucht. Eine Stunde später wird die Gehirnarterie wieder geöffnet oder eine Kraniektomie (Öffnung des Schädelknochens) durchgeführt. Dazu werden 10x5 mm große Teile des Schädelknochens an drei verschiedenen Stellen entfernt und die harte Hirnhaut eingeschnitten. Um die Ausmaße der zerebralen Minderdurchblutung (Schlaganfall) zu bestimmen, werden stündliche (bis zu 6h nach Infarkt) MRT-Untersuchungen wiederholt. Nach 24 h werden die Tiere getötet und die Gehirne untersucht. (Die Experimente wurden möglicherweise in den USA durchgeführt, der deutsche Autor ist federführend).

Bereich: Schlaganfallforschung, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Decompressive craniectomy, reperfusion, or a combination for early treatment of acute "malignant" cerebral hemispheric stroke in rats? Potential mechanisms studied by MRI

Autoren: Tobias Endelhorn (1), Arndt Doerfler (1)*, Andreas Kastrup (1), Christian Beaulieu (1), Alexander de Crespigny (1), Michael Forsting (2), Michael E.Moseley (1)

Institute: (1) Abteilung für Radiologie, Universität Stanford, Californien, und (2)* Abteilung für Neuroradiologie, Universität Essen, 45122 Essen

Zeitschrift: Stroke 1999: 30, 1456-1463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1110



Dokument 3968Titel: Unterschiedliche Wirkungen von Mibefradil, Verapamil und Amlopedin auf die Herzfunktion und den intrazellulären Kalziumgehalt bei Ratten mit chronischem Herzinfarkt
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung verschiedener Medikamente auf das Infarktherz
Tiere: 35 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden mit äther betäubt und durch einen Tubus (Plastikschlauch) in der Luftröhre künstlich beatmet. Weitere Narkosemittel werden durch einen Katheter in der Schwanzvene verabreicht. Dann wird der Brustkorb aufgeschnitten und durch einen Retraktor gespreitzt. So kann nun eine der Herzkranzarterien zur Unterbrechung der Durchblutung mit einer Naht verschlossen werden. Anhand eines EKGs und der Farbveränderung am Herzmuskel läßt sich kontrollieren, ob der Gefäßverschluß richtig ausgeführt wurde. Am Ende wird der Brustkorb wieder zugenäht. Einige Tiere werden nur scheinoperiert, d.h. man verzichtet auf die Durchblutungsunterbrechung, nicht aber auf den Rest der Operation. Sieben Tage vor bis sechs Wochen nach der Operation bekommen die Ratten unterschiedliche herzwirksame oder unwirksame Medikamente verabreicht. Mit den Tiere, die die Folgen der Operation überleben, werden nach sechs Wochen die eigentlichen Untersuchungen durchgeführt. Dazu werden die Ratten betäubt und verschiedene Katheter (Schläuche aus Kunststoff) in die Leistengefäße und durch die Halsschlagader bis ins Herz gelegt. Die Enden der Katheter werden unter der Haut bis zum Hals und dort an die Hautoberfläche geleitet. 24 Stunden später werden Messungen des arteriellen Blutdrucks, der Herzfrequenz und der Drücke im Herz durchgeführt. Im Anschluß daran werden die Tiere unter ätherbetäubung getötet und das Herz für weitere Untersuchungen entnommen.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Pharmakologie

Originaltitel: Differential effects of Mibefradil, Verapamil, and Amlodipine on myocardial function and intracellular Ca2+ handling in rats with chronic myocardial infarction

Autoren: Jiang-Yong Min (1), Steffen Sandmann (2), Achim Meissner (1)*, Thomas Unger (2), Rüdiger Simon (1)

Institute: (1)* Abteilung für Kardiologie, Universität Kiel, 24105 Kiel, und (2) Institut für Pharmakologie, Universität Kiel

Zeitschrift: The Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 1999: 291, 1038-1044

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1109



Dokument 3969Titel: Systemische Charakteristika der chronischen Arthritis, die durch Übertragung von menschlicher rheumatoider Gelenkschleimhaut auf SCID-Mäuse hervorgerufen wird
Hintergrund: Untersuchung von Implantation menschlicher rheumatoider Gelenkschleimhaut in das Kniegelenk von Mäusen
Tiere: 130 Mäuse (ca.)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für diese Experimente werden Mäuse mit angezüchteten Immundefekten verwendet. Einige Tage vor und nach der Transplantation werden den Tieren bestimmte Antikörper verabreicht. Vor der Operation wird menschliches Gewebe (rheumatoide Gelenkschleimhaut) in kleine Stücke geschnitten und den Tieren in das linke Kniegelenk implantiert. Dabei fixiert die Patellasehne das Gewebe am Knorpel. Als Kontrolle wird gesunde Gelenkschleimhaut und Zellen aus Zellkulturen verpflanzt. In den folgenden Tagen werden die Mäuse alle zwei Tage hinsichtlich Kniegelenksschwellung, Verhalten, Allgemeinbefinden und Gewichtsverlust untersucht. Das Ausmaß der Entzündung wird durch eine Szintigraphie (radiologische Darstellung mit radioaktiven Substanzen, die sich im Entzündungsherd anlagern) erfaßt. Dabei werden Bauchregion und Harnblase vor den Strahlen geschützt. Nach 1 bis 18 Wochen werden die Tiere getötet und die Kniegelenke untersucht.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Systemic characteristics of chronic arthritis induced by transfer of human rheumatoid synovial membrane into SCID mice (human/murine SCID arthritis)

Autoren: Ulrich Sack (1)*, Albrecht Günther (1), Robert Pfeiffer (1), Michael Genest (1), Jörg Kinne (2), Maria Biskop (3), Ingrid Kämpfer (4), Veit Krenn (5), Frank Emmrich (1), Jörg Lehmann (2)

Institute: 1* Institut für Klinische Immunologie und Transfusions Medizin, Universität Leipzig, (2) Abteilung für Veterinärmedizin, Universität Leipzig, (3)Private Orthopädiepraxis, Leipzig, (4) Klinik für Nuklearmedizin, Universität Leipzig, und (5) Institut für Pathologie, Universität Würzburg

Zeitschrift: Journal of Autoimmunity 1999: 13, 335-346

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1108



Dokument 3970Titel: Entwicklung und Auswertung von speziesspezifischen PCRs zur Diagnose der akuten Sacrocystiosis bei Schafen
Hintergrund: Untersuchung von Nachweismethoden von Parasiten
Tiere: 11 Schafe (Lämmer)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Lämmer werden isoliert aufgezogen und im Alter von 13 bis 20 Wochen mit einem Parasiten (Sacrocystis tanella, Sacrocystis arieticanis) infiziert, den sie als Suspension in Gelatinekapseln zu fressen bekommen. Um den Verlauf der Infektion zu verfolgen, wird täglich Blut entnommen und mit Hilfe bestimmter Methoden (PCR) untersucht. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Veterinärparasitologie, Diagnostik

Originaltitel: Development and validation of species-specific nested PCRs for diagnosis of acute sacrocystiosis in sheep

Autoren: Anja R.Heckeroth (1), Astrid M.Tenter (1)*

Institute: (1)*Institut für Parasitologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, 30559 Hannover

Zeitschrift: International Journal of Parasitology 1999: 29, 1331-1349

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1107



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