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Datenbank Tierversuche

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Dokument 431Titel: Die Aktivierung des astrozytischen Nrf2/ARE-Systems verbessert die Bildung von demyelinisierenden Läsionen in einem Multiple-Sklerose-Tiermodell
Hintergrund: Untersuchungen, dass Mäuse mit bestimmten Gendefekten im Gehirn widerstandsfähiger gegen Hirnentzündungen und –veränderungen sind als gesunde Mäuse. Dies soll Aufschluss im Bereich der Multiple Sklerose-Forschung geben.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Für diese Studie werden 8-10 Wochen alte verschiedenartig genmanipulierte Mäuse oder deren Nachkommen verwendet. Als Kontrollgruppe werden gesunde Mäuse desselben Alters verwendet. Die gentechnisch veränderten Mäuse stammen von der Medizinischen Fakultät der Uniklinik Aachen (Dr. Lüdde) und der Universität von Pittsburgh (Prof. Kensler). Ein Teil der Mäuse bekommt über eine bzw. drei Wochen ein Gift gefüttert, welches die Ummantelung der Nervenzellen im Gehirn schädigt und bestimmte Nervenzellen zerstört. Am Ende dieser Zeiträume wird allen Tieren der Kopf rasiert und sie bekommen ein Mittel (Luciferin) in die Bauchhöhle gespritzt, mit welchem man durch die Entstehung von Licht (wie bei Glühwürmchen) eine Aussage über die Aktivität der Gene machen kann. Einige der Mäuse werden für besondere Untersuchungen 10 Minuten nach der Injektion von Luciferin durch Genickbruch getötet, um deren Gehirne zu untersuchen. Alle anderen Mäuse werden nach diesen 10 Minuten mit Gas in Narkose gesetzt und das ausgesendete Licht mit Hilfe eines besonderen Gerätes gemessen. Für weitere Untersuchungen von Gewebeproben bzw. Genaktivitäten werden die Tiere unter Narkose entweder mittels Injektion von 3,7%iger Formaldehydlösung oder eisgekühlter Salzlösung direkt ins Herz getötet und die Gehirne entfernt.

Die Studie wurde durch das START-Programm der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen finanziert.

Bereich: Multiple-Sklerose-Forschung, Gentechnik

Originaltitel: Activation of the astrocytic Nrf2/ARE system ameliorates the formation of demyelinating lesions in a Multiple sclerosis animal modell

Autoren: T. Draheim (1), A. Liessem (1), M. Scheld (1), F. Wilms (1), M. Weißflog (1), B. Denecke (2), T.W. Kensler (4), A. Zendedel (1,5), C. Beyer (1), M. Kipp (1,6), C.J. Wruck (3), A. Fragoulis (3,7), T. Clarner (1)*

Institute: (1) Medizinische Fakultät, Institut für Neuroanatomie, Uniklinik RWTH Aachen, Wendlingweg 2, 52074 Aachen, (2) Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) Aachen, Uniklinik RWTH Aachen, (3) Institut für Anatomie und Zellbiologie, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen, (4) Department of Pharmacology and Chemical Biology, School of Medicine, University of Pittsburgh, Pennsylvania, USA, (5) Department of Anatomical Sciences, Faculty of Medicine, Giulan University of Medical Sciences, Rasht, Iran, (6) Institut für Anatomie II, Ludwig-Maximilians-Universität München, (7) Abteilung für Orthopädische Chirurgie, Medizinische Fakultät, Uniklinik RWTH Aachen

Zeitschrift: Glia 2016: 64 (12); 2219 – 2230

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4798



Dokument 432Titel: Die zytoplasmatische Injektion von murinen Zygoten mit Dornröschen-Transposon-Plasmiden und Minicircles führt zu einer effizienten Erzeugung von Keimbahn-transgenen Mäusen
Hintergrund: Einführung einer bestimmten Injektionsmethode zum Einsetzen eines Fremdgens bzw. mehrere Fremdgene gleichzeitig in das Erbmaterial befruchteter Eizellen von Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Im Rahmen dieser Studie werden die weiblichen "Spender"mäuse dazu gebracht, dass sie besonders viele reife Eizellen entwickeln (für Details wird auf eine ältere Arbeit verwiesen). Nach der Befruchtung durch vorhandene Männchen werden diese befruchteten Eizellen gewonnen (Art und Weise wird nicht beschrieben). Sie sind der eigentliche Bestandteil dieses Versuches. Unter dem Mikroskop wird in diese befruchteten Eizellen mittels einer extrem feinen Nadel ein Gemisch aus kurzen Genstücken gespritzt. Diese Genstücke sollen in der weiteren Entwicklung der Eizelle zum Embryo in das Erbmaterial der Zellen eingebaut werden. Ein Teil dieser Genstücke ist dabei dafür zuständig, dass der andere Teil abgelesen wird und so die Zellen, in denen die Gene eingebaut wurden, einen bestimmten Stoff produzieren.

Nach der Injektion werden die Eizellen, die nicht durch die Nadel getötet wurden, in den Eileiter von sogenannten Empfängermäusen eingesetzt. Auch hier wird nicht erwähnt, wie das gemacht wird. Nach der Geburt der Jungtiere werden diese darauf untersucht, ob in das Erbgut ihrer Körperzellen diese bestimmte Gensequenz eingebaut wurde. Dies wird mittels bestimmter Messmethoden aus der Gentechnik gemacht (PCR = Polymerase Chain Reaction, Southern Blotting, Western Blotting), wobei dafür Körperzellen der betroffenen Tiere verwendet werden. Wie diese gewonnen werden, wird wieder nicht erwähnt (häufig wird zur Gewinnung von Körperzellen die Schwanzspitze der Mäuse abgeschnitten). Tiere, die eines der gespritzten Genstücke eingebaut haben, leuchten unter einer bestimmten Lampe (Fluoreszenzbildgebung) in einer für dieses Fremdgen spezifischen Farbe: orange, blau oder grün.

Die Arbeit wurde gefördert von der Deutschen Forschungsgesellschaft, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und International Commitee for Animal Recording (ICAR).

Bereich: Gentechnik

Originaltitel: Cytoplasmic injection of murine zygotes with Sleeping Beauty transposon plasmids and minicircles results in the efficient generation of germline transgenic mice

Autoren: Wiebke Garrels (1), Thirumala R. Talluri (1), Maren Ziegler (1), Ilka Most (1), Diego O. Forcato (1, 2), Marco Schmeer (3), Martin Schleef (3), Zoltán Ivics (4), Wilfried A. Kues (1)*

Institute: (1) Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Nutztiergenetik, Höltystraße 10, 31535 Neustadt am Rübenberge, (2) Departamento de Biologia Molecular, Universidad Nacional de Rio Cuarto, Córdoba, Argentina, (3) Plasmid Factory, Bielefeld, (4) Abteilung Medizinische Biotechnologie, Paul-Ehrlich-Institut, Langen

Zeitschrift: Biotechnology Journal 2016: 11; 178-184

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4797



Dokument 433Titel: Entwicklung einer Schizophrenie in Assoziation mit einer Störung der Reizfilterfunktion als Folge einer Aktivierung der Mikrogliazellen im heranwachsenden Organismus
Hintergrund: Untersuchung bestimmter Hirnzellen (Mikroglia) bei Mäusen, mit künstlich ausgelösten Schizophrenie-Symptomen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Die männlichen und weiblichen Mäuse stammen von der Versuchstierzucht Charles River Wiga GmbH in Sulzfeld. Die Mäuse werden verpaart. Am 9. Schwangerschaftstag bekommen die Mäuse eine Spritze mit Poly (I:C) (=Polyinosinic:polycytidylic acid) in die Bauchhöhle. Aus Bevölkerungsstudien mit Menschen ist bekannt, dass z.B. eine Grippe-Infektion während der Schwangerschaft, Schizophrenie beim Kind begünstigen kann. Die Injektion von Poly (I:C) simuliert eine Infektion bei den Mäusen, um bei ihren Nachkommen Schizophrenie-ähnliche Symptome auszulösen. Eine zweite Tiergruppe, die Kontrollgruppe, erhält eine Spritze mit einer wirkungslosen Kochsalzlösung. Die Mäuse werden anschließend in Zweiergruppen bis zur Geburt gehalten. Die Jungtiere werden 28 Tage nach der Geburt entwöhnt.

Bei den Nachkommen wird nun untersucht, ob Defizite (Mängel) in der Reizfilterfunktion bestehen, d.h., ob das Auslösen von Schizophrenie-Symptomen funktioniert hat. Die Reizfilterfunktion sorgt dafür, dass das Gehirn wichtige Reize von unwichtigen trennt. Hierzu wird die Präpulsinhibition der Mäuse gemessen: Auf Schreckreize erfolgt eine bestimmte Schreckreaktion. Wenn zuvor ein schwächerer Reiz ("Präpuls") auftritt, wird bei gesunden Menschen und Mäusen die Schreckreaktion auf den danach folgenden eigentlichen Schreckreiz abgemildert. Bei Schizophrenie-Patienten bzw. Mäusen mit simulierter Schizophrenie funktioniert das nicht, d.h. die Tiere erschrecken sich, auch wenn es vor dem Schreckreiz einen schwächeren Reiz gab. In diesem Fall wird die Schreckreaktion auf einen akustischen Reiz gemessen. Dazu wird die Maus in eine Kammer gesetzt und wird immer wieder mit lauten Geräuschen erschreckt und unter Stress gesetzt. Dabei werden die Mäuse mit 120 Dezibel weißem Rauschen beschallt (Schreckreiz) oder mit einem vorgeschalteten Präpuls (90 dB) gefolgt vom Schreckreiz (120 dB). Ein Erschütterungs-Messinstrument zeichnet dabei die Erschütterung des Käfigs durch das Zusammenzucken der Maus auf.

Die Mäuse werden nach dem Versuch mit Kohlenstoffdioxid getötet. Dann werden die Mikrogliazellen aus dem Mäusehirn isoliert und auf Veränderungen untersucht.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt (Projekt ERA-NET NEURON ("Network of European Funding for Neuroscience Research")).

Bereich: Psychiatrie, Hirnforschung, Neurologie, Neuropathologie

Originaltitel: Schizophrenia associated sensory gating deficits develop after adolescent microglia activation

Autoren: Manuela Eßlinger (1,2)*, Simone Wachholz (1,2), Marie-Pierre Manitz (1,2), Jennifer Plümper (1,2), Rainer Sommer (1), Georg Juckel (1,2), Astrid Friebe (1,2)

Institute: (1) Labor für Psychoneuroimmunologie, Abteilung für Psychiatrie, Zentrum für Klinische Forschung 1 (ZKF1 2/052), Universitätsstraße 150, Ruhr Universität Bochum, 44801 Bochum, (2) Klinik für Psychiatrie, LWL Universitätsklinikum Bochum, Ruhr Universität Bochum, Bochum

Zeitschrift: Brain, Behavior, and Immunity 2016: 58; 99-106

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4796



Dokument 434Titel: Vergleich von Sirtuin 3 Level in ALS und Huntington - Differentialeffekte in menschlichen Gewebeproben gegenüber transgenen Mausmodellen
Hintergrund: Die Expression einiger Proteine wird verglichen zwischen menschlichem Hirngewebe und speziellen "Mausmodellen" für die Krankheiten ALS und Huntington. Es stellt sich heraus, dass es keine Übereinstimmung gibt. Die Autoren bemerken, dass die Forschung mit transgenen Tieren modellspezifisch begrenzt sei und es Einschränkungen bei der Anwendung der Ergebnisse auf den Menschen gibt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt. Es werden Mäuse dreier Linien mit jeweils verschiedenen Genmanipulationen bei Jackson Laboratory, USA, gekauft. Die Mäuse der einen Linie entwickeln ähnliche Symptome wie bei ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), die anderen zwei Linien wie bei der Huntington-Krankheit. Bei den Mäusen, die ALS simulieren sollen, werden jeweils einige Tiere mit dem Gendefekt und einige ohne ("Wildtyp") im Alter von 60, 100 und 130 Tagen getötet. Mit 100 Tagen treten die ersten Symptome auf und mit 130 Lebenstagen befinden sich die Mäuse im Endstadium der Krankheit. Dies zeigt sich, indem die Tiere nicht mehr in der Lage sind, aufzustehen, wenn sie auf die Seite gelegt werden, oder wenn sie mehr als 20% ihres Körpergewichtes verloren haben. Bei den Mäusen, die Huntington simulieren sollen, erfolgt die Tötung im Alter von 30, 60 und 90 Tagen.

Zudem werden Mäuse der verschiedenen genmanipulierten Linien getötet, um Zellkulturen aus ihrem Hirngewebe anzulegen. Die Daten der sogenannten ALS- und Huntington-"Mausmodelle" werden mit den Daten aus menschlichem Hirngewebe von verstorbenen Patienten verglichen.

Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Helmholtz Institut unterstützt.

Bereich: ALS-Forschung, Neurologie, Molekularneurologie

Originaltitel: Comparison of sirtuin 3 levels in ALS and Huntington's Disease - Differential effects in human tissue samples vs. transgenic mouse models

Autoren: Eva Buck (1), Hanna Bayer (1), Katrin S. Lindenberg (1), Johannes Hanselmann (1), Noemi Pasquarelli (1), Albert C. Ludolph (1), Patrick Weydt (1,2)*, Anke Witting (1)

Institute: (1) Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Ulm, Oberer Eselsberg 45, 89081 Ulm, (2) Klinik für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie Uniklinik Bonn

Zeitschrift: Frontiers in Molecular Neuroscience 2017: 10; 156. doi: 10.3389/fnmol.2017.00156

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4795



Dokument 435Titel: Einfluss von Argon auf Temperaturmodulation und neurologische Ergebnisse bei hypothermiebehandelten Ratten nach Herzstillstand
Hintergrund: Es wird an Ratten untersucht, ob eine Argonbehandlung die Überlebensrate nach einem Herzstillstand erhöht.
Tiere: 21 Ratten
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen, genehmigt. Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Sprague Dawley werden bei Charles River gekauft. Die Ratten werden unter Anästhesie operiert und es werden verschiedene Geräte angeschlossen. Über die Speiseröhre wird eine Elektrode eingeführt und neben dem Herzen platziert. Durch elektrischen Strom über die Elektrode wird ein Herzstillstand für 9 Minuten verursacht. Danach werden die Tiere 3 Minuten wiederbelebt, indem eine mechanische Herzmassage angewendet wird. Zudem wird ein Defibrillator eingesetzt. Die Ratten werden nun in drei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 wird auf 33°C runtergekühlt – eine Methode, die seit Jahren in der Humanmedizin nach Herzinfarkt angewendet wird, um so das Nervengewebe zu schützen und Nervenschäden zu vermeiden. Nach 6 Stunden werden die Tiere wieder aufgewärmt. Gruppe 2 wird ebenfalls abgekühlt und zusätzlich mit dem Gas Argon gegast. Gruppe 3 erhält keinerlei Behandlung. Die Tiere bekommen ein Schmerzmittel (Bupreonorphin) und werden 7 Tage lang beobachtet, indem ihr Verhalten und ihre Laufbewegungen mit einem Punkteschema bewertet werden. Alle Tiere überleben. Nach den sieben Tagen werden die Tiere unter Anästhesie getötet, indem der Brustkorb aufgeschnitten und eine Kochsalzlösung in das Herz injiziert wird, bis das ganze Blut ausgetauscht ist (Perfusion).

Diese Arbeit wird vom Habilitationsstipendium für Frauen der RWTH Aachen unterstützt.

Bereich: Anästhesiologie, Herz-Kreislaufforschung

Originaltitel: Influence of argon on temperature modulation and neurological outcome in hypothermia treated rats following cardiac arrest

Autoren: Anne Brücken (1)*, Christian Bleilevens (2), Philipp Föhr (2), Kay Nolte (3), Rolf Rossaint (2), Gernot Marx (1), Michael Fries (4), Matthias Derwall (1)

Institute: (1) Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care, Universitätsklinik, RWTH Aachen, Pauwelstr. 30, 52074 Aachen, (2) Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinik, RWTH Aachen, (3) Institut für Neuropathologie, Universitätsklinik, RWTH Aachen, (4) Anästhesie und operative Intensivmedizin, St. Vincenz-Krankenhaus Limburg

Zeitschrift: Resuscitation 2017: 117; 32-39

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4794



Dokument 436Titel: Das entzündungshemmende und immunmodulatorische Potenzial von humanem Immunglobulin intrathekal verabreicht bei Lewis-Ratten mit experimenteller Autoimmun-Neuritis
Hintergrund: Seit 1952 werden Immunglobuline effektiv beim Menschen mit Neuropathien angewendet. In dieser Studie wird gezeigt, wie man menschliche Immunglobuline bei Ratten "dosissparend" einsetzten kann, wenn diese künstlich krank gemacht wurden.
Tiere: 107 Ratten
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom zuständigen Amt in Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Ratten der Zuchtlinie Lewis werden bei Charles River in Sulzfeld gekauft. Den Tieren werden unter Anästhesie Freund’sches Adjuvans und abgetötete Tuberkulosebakterien in die Schwanzvene injiziert. Dadurch wird eine experimentelle autoimmune Neuritis (Nervenentzündung) ausgelöst, d.h, das körpereigene Abwehrsystem wird dazu gebracht, das eigene Nervengewebe anzugreifen und zu zerstören. Die Tiere werden täglich auf ihre Krankheitsanzeichen beurteilt. Die Klassifizierung geht von 1 bis 10, wobei diese die unterschiedlichen Grade der Lähmungen beschreiben. Grad 6 bedeutet beispielsweise mittelschwere Lähmung, Grad 7 schwere Lähmungen, Grad 8 komplette Lähmung aller vier Beine, Grad 9 sterbend und Grad 10 Tod.

Den kranken Tieren werden unter Narkose zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedliche Mengen an Immunglobulinen zwischen den 4. und 5. Lendenwirbel in den flüssigkeitsgefüllten Raum zwischen Rückenmark und Wirbel (intrathekal) gespritzt. Die Immunglobuline stammen von Menschen, die Plasma gespendet haben. Eine Kontrollgruppe erhält eine wirkungslose Substanz. 18 Tage nach der Injektion wird ein Funktionstest des Ischiasnervs durchgeführt. Dazu wird unter Narkose im Hüftbereich eine Elektrode durch Haut und Muskelgewebe gestochen. Durch Stromstöße wird der Ischiasnerv gereizt. Am Fuß wird eine Aufzeichnungselektrode auf die Haut gesetzt, die die ankommenden Nervenimpulse misst. Danach werden die Ratten getötet, indem eine Flüssigkeit in ihr Herz injiziert wird, bis das ganze Blut ausgetauscht ist (Perfusion).

Die Arbeit wurde von der Firma CSL Behring unterstützt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Anti-inflammatory and immunomodulatory potential of human immunoglobulin applied intrathecally in Lewis rat experimental autoimmune neuritis

Autoren: Kalliopi Pitarokoili*, Felix Kohle, Jeremias Motte, Oluwaseun Fatoba, Xiomara Pedreituria, Ralf Gold, Min-Suk Yoon

Institute: Klinik für Neurologie, St. Josef-Hospital, Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum, Gudrunstr. 56, 44791 Bochum

Zeitschrift: Journal of Neuroimmunology 2017: 309; 58-67

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4793



Dokument 437Titel: Einfluss von Tramadol auf akutes thermisches und mechanisches Schmerzempfinden bei Hunden
Hintergrund: Das Opoid Tramadol wird schon lange in der Tier- und Humanmedizin eingesetzt. Hier soll der schmerzlindernde Effekt von intravenösem Tramadol auf akute thermische und mechanische Schmerzen erneut bei 6 Beagle untersucht werden.
Tiere: 6 Hunde (Beagle)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Niedersachsen (LAVES) genehmigt. Die Tiere stammen aus dem Stall der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Die Hunde bekommen zwischen 0, 1 oder 4 mg/kg des Opioids Tramadol in eine Vene verabreicht. Um den Tieren thermische Schmerzen zuzufügen, wird ein käuflich zu erwerbendes Gerät am seitlichen Brustkorb angebracht. Das Gerät habe sich schon oft bewährt, Hunden und Katzen Schmerzen zuzufügen. Für "optimalen" Hautkontakt sorgt ein Ballon, der eine heiße Sonde mit Druck auf die Haut brennt. Die Temperatur wird langsam auf 55°C erhöht und die Reaktion der Hunde beobachtet. Bei einer deutlichen Reaktion der Hunde wird aufgehört. Dieser Temperaturtest wird zweimal vor der Opioidgabe und 17 Mal innerhalb von 24 Stunden danach durchgeführt.

Die mechanischen Schmerzen werden mit drei Metall-Stiften zugefügt, in dem diese auf den Unterarm gedrückt werden. Der Test wird genauso oft wie der Temperaturtest durchgeführt. Durch einen Venenzugang werden mehrere Blutproben genommen und untersucht. Nach 7 Tagen Pause wird ein neuer Versuch mit einer anderen Dosis durchgeführt, so dass jeder Hund die Prozedur dreimal durchläuft. Der Grad der Sedierung der Tiere durch das Opiat wird durch optische Parameter, wie Speicheln oder Übergeben, bestimmt. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt.

Bereich: Schmerzforschung

Originaltitel: Influence of tramadol on acute thermal and mechanical cutaneous nociception in dogs

Autoren: Alexandra F. Schütter*, Julia Tünsmeyer, Sabine B.R. Kästner

Institute: Klinik für Kleintiere, Tierärztliche Hochschule Hannover, Bünteweg 9, 30559 Hannover

Zeitschrift: Veterinary Anaesthesia and Analgesia 2017: 44; 309-316

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4792



Dokument 438Titel: Eine Behandlung mit Serum-Amyloid-A (SAA) verbessert die Überlebensrate bei einer polymikrobiellen Sepsis bei Mäusen, während das Blockieren des SAA-invarianten Peptids zu einem frühen Tod führt
Hintergrund: Überlebensrate von Mäusen mit Blutvergiftung und unterschiedlicher Behandlung.
Tiere: 90 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Zum Teil werden Mäuse-Mutanten verwendet, denen das Gen für einen bestimmten Rezeptor fehlt. Um eine Sepsis (Blutvergiftung) zu verursachen, wird den Tieren unter Anästhesie der Blinddarm 2x mit einer Nadel durchstochen. Dadurch gelangt Darminhalt in die Bauchhöhle, was zu einer äußerst scherzhaften Bauchfellentzündung führt. Die Tiere werden in Gruppen aufgeteilt und mit verschiedenen Substanzen (Monoklonale Antikörper, die die Entzündungsreaktion unterdrücken sollen) behandelt. Mäuse in einer Kontrollgruppe bleiben unbehandelt. Danach wird beobachtet wie lange die Tiere brauchen, um zu sterben. Je nach Gruppe sterben bis zu 90% der Mäuse innerhalb der ersten drei Tage nach dem Durchstechen des Blinddarms. Die Tiere werden über 6 Tage beobachtet. Es ist davon auszugehen, dass die Tiere, die die Sepsis überlebt haben, nach 6 Tagen getötet werden.

Bereich: Sepsisforschung

Originaltitel: Serum amyloid A (SAA) treatment enhances the recovery of aggravated polymicrobial sepsis in mice, whereas blocking SAA's invariant peptide results in early death

Autoren: Reinhold P. Linke (1)*, Angelika Meinel (1), James P. Chalcroft (2), Simcha Urieli-Shoval (3)

Institute: (1) amYmed, Innovationszentrum für Biochemie, Am Klopferspitz 19, 82152 Martinsried, (2) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Martinsried, (3) Hematology Unit Hadassah Hospital, Mount Scopus, Jerusalem, Israel

Zeitschrift: Amyloid 2017: 24(51); 149-150

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4791



Dokument 439Titel: Serotonin verändert einen Zustand ähnlich einer Depression bei Drosophila-Fruchtfliegen, die auf eine Behandlung mit Lithium ansprechen
Hintergrund: Es wird ein neues "Modell" für die Depressionsforschung vorgestellt: Durch Vibrationen gestresste Fruchtfliegen.
Tiere: Wirbellose (Anzahl unbekannt)(Fruchtfliegen (Drosophila melanogaster))
Jahr: 2017

Versuchsbeschreibung: Jeweils männliche 3-5 Tage alte Fruchtfliegen werden einem unkontrollierbaren Stress ausgesetzt. Dazu werden jeweils 15-25 Fliegen in eine verschlossene Plastikröhre gesetzt und diese wird auf ein Vibrationsgerät gelegt. Die Vibrationen mit 300 Hz erfolgen mit kurzen, unregelmäßigen Pausen 8 Stunden täglich, 3-5 Tage pro Woche. Nach den 8 Stunden werden die Tiere in ein Röhrchen mit Futter (Maismehl) gesetzt. Kontrollgruppen werden genauso behandelt, nur dass ihr Röhrchen nicht auf den Vibrator, sondern auf einen ebenen Tisch gelegt wird.

Mit Fliegen beider Gruppen werden verschiedene Tests durchgeführt, um festzustellen, ob sie depressionsartiges Verhalten zeigen.

1. Den Fliegen werden unter Kältebetäubung (nicht näher beschrieben) die Flügel abgeschnitten. Eine Fliege wird auf einen 35 mm langen Laufsteg gesetzt, in dessen Mitte sich ein Spalt befindet. Der Laufsteg befindet sich auf einer Insel in einem Wasserbassin, so dass das Tier ihn nicht verlassen kann. Der Spalt ist mit 4,5 mm Breite so breit, dass es für die Fliege einiger Anstrengung bedarf, ihn zu überqueren. Es wird beobachtet, wie oft die Fliege versucht, den Spalt zu überqueren. Ist sie dazu wenig motiviert, gilt das als depressives Verhalten.

2. Eine Fliege mit abgeschnittenen Flügeln wird auf eine von Wasser umgebene Plattform gesetzt, um ihr Laufverhalten zu beobachten.

3. Eine unerfahrene männliche Fliege wird mit einer weiblichen Fliege zusammengebracht. Es wird die Zeit registriert, bis das männliche Tier Interesse an der weiblichen Fliege zeigt. Wenig Interesse bedeutet depressives Verhalten.

3. Eine hungrige Fliege mit abgeschnittenen Flügeln wird auf ein Filterpapier gesetzt, das an einigen Stellen mit süßem Glycerol getränkt ist. Es wird registriert, ob die Fliege über die süßen Stellen rüberläuft oder anhält, um zu trinken. Kein Interesse an der süßen Flüssigkeit deutet auf Anhedonie hin, die Unfähigkeit, Freude zu empfinden, wie sie bei depressiven Menschen vorkommt.

Nun erhalten die Fliegen der Vibrations- und der Kontrollgruppe bekannte blau eingefärbte Antidepressiva ins Zuckerwasser gemischt, das ihnen über Nacht angeboten wird. Die blaue Farbe schimmert durch den Bauch der Fliege, als Beleg, dass das Medikament aufgenommen wurde. Die o.g. Tests werden wiederholt. Zeigen die Fliegen weniger depressives Verhalten, haben die Medikamente gewirkt. Schließlich werden die Fliegen auf nicht genannte Weise getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen.

Bereich: Depressionsforschung, Psychiatrie

Originaltitel: Serotonin modulates a depression-like state in Drosophila responsive to lithium treatment

Autoren: Ariane-Saskia Ries, Tim Hermanns, Burkhard Poeck, Roland Strauss*

Institute: Institut für Entwicklungsbiologie und Neurobiologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Colonel-Kleinmann-Weg 2, 55099 Mainz

Zeitschrift: Nature Communications 2017: DOI:10.1038/ncomms15738

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4790



Dokument 440Titel: Wesentliche funktionelle Langzeit-Verbesserung bei chronischer schwerer Rückenmarksverletzung nach Narbenresektion und Einbringen von Polyethylenglykol
Hintergrund: Das Einbringen von Biomaterialien soll die Heilung eines durchschnittenen Rückenmarks verbessern.
Tiere: 151 Ratten (mindestens)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV in Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Ratten der Zuchtlinie Wistar stammen aus der Versuchstierzuchtfirma Taconic. Bei den Ratten werden unter Narkose Rückenhaut- und Muskeln aufgeschnitten. In die Brustwirbel 8 und 9 werden Fenster geschnitten, die harte Hirnhaut (Schutzschicht um das Rückenmark) wird ebenfalls aufgeschnitten. Bei einem Teil der Ratten wird das Rückenmark zur Hälfte angeschnitten, bei einer anderen Gruppe wird das Rückenmark komplett durchtrennt. Die Enden werden auseinandergedrückt, damit ein Spalt entsteht. Die Gewebeschichten über dem Rückenmark werden chirurgisch vernäht. Den Ratten wird täglich die Harnblase manuell ausgedrückt, wenn sie nicht selbstständig Harn absetzen können.

Fünf Wochen später wird bei den Tieren mit der halben Durchtrennung erneut das Rückenmark an der operierten Stelle freigelegt. Das Rückenmark wird oberhalb und unterhalb des gebildeten Narbengewebes nun ganz durchtrennt. Das 4 mm lange Stück mit dem Narbengewebe wird abgesaugt. Die Ratten werden in vier Gruppen eingeteilt. Bei drei Gruppen wird der 4 mm breite Spalt mit unterschiedlichen Biomaterialien gefüllt, die ein Zusammenwachsen begünstigen sollen. Bei der vierten Gruppe wird nichts eingefüllt.

Bei einem Teil der Ratten werden eine oder fünf Wochen nach der zweiten Operation Nervengewebe auf verschiedene Weise angefärbt. Dazu wird ein Loch in den Schädel einer Ratte gebohrt, um einen Farbstoff zu injizieren, der entlang des Rückenmarks wandert. Drei Wochen später werden diese Tiere getötet. Bei einer anderen Färbemethode wird der Farbstoff 3 mm oberhalb des durchtrennten Rückenmarks injiziert. Diese Tiere werden eine Woche später getötet. Bei einer weiteren Gruppe Ratten wird der Ischiasnerv an beiden Hinterbeinen chirurgisch freigelegt und abgebunden. Ein Farbstoff wird in den Nerv injiziert und dann wird der Nerv mit einer Klemme für 10 Sekunden gequetscht. Diese Tiere werden 5 Tage später getötet. Die Tötung erfolgt bei allen Ratten unter Narkose durch Injektion von Formalin in das Herz.

Bei weiteren Gruppen von Ratten wird acht Monate nach der Narbenabsaugung die Lauffähigkeit der Tiere beurteilt. Dazu wird ein Tier in ein "offenes Feld" gesetzt und seine Bewegungen werden 4 min lang mit einer Videokamera aufgezeichnet.

Es wird eine Prä-Studie genannt, bei der die Reproduzierbarkeit der Rückenmarksdurchtrennung an Ratten getestet wird.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Stiftung Querschnittslähmung, Heinrich-Heine-Universität, Universität Würzburg und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Neurologie, Querschnittslähmungsforschung

Originaltitel: Long-lasting significant functional improvement in chronic severe spinal cord injury following scar resection and polyethylene glycol implantation

Autoren: Veronica Estrada (1), Nicole Brazda (1), Christine Schmitz (1), Silja Heller (1), Heinrich Blazyca (2), Rudolf Martini (2), Hans Werner Müller (1)*

Institute: (1) Labor für Molekulare Neurobiologie, Neurologische Klinik, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf, (2) Entwicklungsneurobiologie, Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg

Zeitschrift: Neurobiology of Disease 2014: 67; 165-167

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4789



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