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Datenbank Tierversuche

 

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Dokument 111Titel: Einfluss von Riociguat und Sildenafil auf den Umbau und die Funktion des rechten Herzens bei einem durch Drucküberlastung induzierten Modell der Bandbildung der Lungenarterien
Hintergrund: Die Wirkung zweier Medikamente auf die Herzfunktion nach einem künstlich ausgelösten Lungenhochdruck bei Mäusen wird untersucht.
Tiere: 20 Mäuse
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Protokolle werden von einer nicht näher genannten örtlichen Behörde unter der Nummer B2 / 244 genehmigt. Männliche Mäuse der Zuchtlinie C57Bl/6J werden bei Harlan Laboratories in den Niederlanden gekauft. Den Tieren wird unter Narkose der Brustkorb aufgeschnitten. Auf die Lungenschlagader wird ein Clip aus Titan gesetzt, der das Blutgefäß stark einengt, aber nicht ganz verschließt. Dadurch wird ein Lungenhochdruck simuliert. Der Brustkorb wird wieder verschlossen. Fünf Mäuse werden auf die gleiche Weise operiert, ohne dass ein Clip gesetzt wird.

Sieben Tage nach der Operation wird einer Gruppe von Mäusen Sildenafil (bekannt unter dem Handelsnamen Viagra) über das Trinkwasser verabreicht. Einer anderen Gruppe wird Riociguat (Medikament, das bei Lungenhochdruck eingesetzt wird) oral verabreicht – dies geschieht normalerweise durch Eingabe mit einer Schlundsonde. Eine weitere Gruppe erhält ein Placebo. Die Behandlung erfolgt täglich 14 Tage lang. 21 Tage nach der Operation wird bei den Tieren unter Narkose eine Magnetresonanztomographie durchgeführt. Außerdem werden die Tiere verschiedenen Messungen (Blutdruck u.a. Parameter) ausgesetzt. Über den Tötungszeitpunkt gibt es widersprüchliche Angaben. Einmal heißt es, dass alle Tiere die Operation 21 Tage überlebt haben, obwohl nach 20 Tage die Organe entnommen wurden. (“Twenty days after PAB the animals were subjected to hemodynamic measurements and organ harvesting. All the mice survived until day 21 after PAB.“)

Die Arbeit wird von den Universitäten Gießen und Marburg finanziert.

Bereich: Bluthochdruckforschung, Lungenforschung, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Effect of riociguat and sildenafil on right heart remodeling and function in pressure overload induced model of pulmonary arterial banding

Autoren: Nabham Rai (1,2), Swathi Veeroju (1,2), Yves Schymura, (3), Wiebke Janssen (1,2, 4), Astrid Wietelmann (3), Baktybek Kojonazarov (1,2), Norbert Weissmann (1), Johannes-Peter Stasch (4,5), Hossein Ardeschir Ghofrani (1, 2), Werner Seeger (3), Ralph Theo Schermuly (1,2)*, Tatyana Novoyatleva (1,2)

Institute: (1) Justus-Liebig-Universität Gießen, Medizinische Klinik und Poliklinik II, Innere Med./Pneumologie und Intensivmedizin, Universities of Gießen and Marburg Lung Center (UGMLC), Aulweg 130, 35392 Gießen, (2) Deutsches Zentrum für Lungenforschung e. V. (SZL), Aulweg 130, 35392 Gießen, (3) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Nauheim, (4) Bayer Pharma AG, Wuppertal, (5) Institut für Pharmazie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale

Zeitschrift: Biomedical Research International 2018; 3293584. doi: 10.1155/2018/3293584

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5173



Dokument 112Titel: Konnektivität und Neurochemie der Commissura anterior der Taube (Columba livia)
Hintergrund: Untersuchung einer bestimmten Gehirnstruktur von Tauben.
Tiere: 35 Tauben
Jahr: 2016

Versuchsbeschreibung: Genehmigungsnummer und Herkunft der Tauben werden nicht erwähnt. Die Commissura anterior (AC) ist ein Teil des Endhirns, das unter anderem die beiden Schläfenlappen miteinander verbindet. Bei fünf Tauben wird diese Struktur durchtrennt. Dazu wird unter Narkose der Schädelknochen geöffnet. Eine Woche später wird bei allen Tieren unter Narkose eine Markierungssubstanz (Tracer) in eine bestimmte Region des Gehirns injiziert. Es werden zwei Arten von Tracern verwendet. Die Tracer wandern entlang von Nervenbahnen und markieren sie, so dass sie später am toten Tier sichtbar gemacht werden können.

Nach 2 Tagen (für Tracer CTB) und 7 Tagen (für Tracer BDA) werden die Tiere anästhesiert und mit Paraformaldehyd durchströmt. Dazu wird die Substanz in die Blutbahn injiziert und Blut wird abgelassen, bis alles Blut ausgetauscht ist und die Tiere sterben. Das Gehirn wird entnommen und untersucht.

Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Bereich: Zooanatomie, Neurobiologie

Originaltitel: Connectivity and neurochemistry of the commissura anterior of the pigeon (Columba livia)

Autoren: Sara Letzner*, Annika Simon, Onur Güntürkün

Institute: Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie, AE Biopsychologie, Universitätsstraße 150, 44780 Bochum

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology 2016; 524(2): 343-361

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5172



Dokument 113Titel: Wahrnehmungsstrategien von Tauben zur Erkennung eines Rotationszentrums - ein Hinweis für das Lernen mit Sternenkompass?
Hintergrund: Es soll untersucht werden, ob Tauben lernen können, das Rotationszentrum eines beliebigen rotierenden Punktmusters zu finden. Dies soll Hinweise darauf geben, dass die Tiere sich an Sternen oder der Sonne orientieren können.
Tiere: 6 Tauben
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV NRW unter der Nummer AZ: 8.87–50.10.37.09.277 genehmigt. Woher die Tiere stammen wird nicht erwähnt. Zwischen den Experimenten werden die Vögel einzeln in Drahtgitterkäfigen in einem Gruppenraum mit Sichtkontakt zueinander gehalten. Während der Versuche werden die Tauben einzeln in einer sogenannten Operantenkonditionierungskammer (Skinner Box) mit einer Größe von 38 x 38 x 42 cm zwei Monate lang trainiert, auf einen bestimmten Punkt auf einem Bildschirm zu picken. Für richtiges Verhalten erhalten die Tiere etwas Futter. Außerhalb der Experimente werden die Tauben mit nur 85-90% ihrer normalen Futtermenge gefüttert, um für die „Belohnungen“ genügend hungrig zu sein.

Es werden sechs verschiedene Experimente durchgeführt, um zu untersuchen, ob die Tiere rotierende Punkt erkennen. Jede Test-Session dauert bis zu einer Stunde oder bis 80 Belohnungen erreicht sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Brieftauben trainiert werden können, das Rotationszentrum in einem rotierenden Punktemuster zu erfassen. Was mit den Tieren nach den Versuchen passiert wird nicht erwähnt. Die Studie wurde finanziert von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Volkswagenstiftung.

Bereich: Neurobiologie

Originaltitel: Perceptual strategies of pigeons to detect a rotational centre—A hint for star compass learning?

Autoren: Bianca Alert (1, 2)*, Andreas Michalik (1, 2), Sascha Helduser (3), Henrik Mouritsen (1, 2), Onur Güntürkün (3)

Institute: (1) Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät V - Mathematik und Naturwissenschaften, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Ammerländer Heerstr. 114-118, 26129 Oldenburg, (2) Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Forschungszentrum Neurosensorik, Campus Wechloy, Carl-von-Ossietzky-Straße, 9-11, 26129 Oldenburg, (3) Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Psychologie, AE Biopsychologie, Bochum

Zeitschrift: PLoS ONE 2015; 10(3): e0119919

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5171



Dokument 114Titel: Olesoxim verbessert die mitochondriale Fehlfunktion im Gehirn und erhöht die A?-Spiegel in präklinischen Modellen der Alzheimer-Krankheit
Hintergrund: Der Wirkstoff Olesoxime (TRO19622) ist ein Medikamentenkandidat für die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen und soll hier an Mäusegehirnen von transgenen „Mausmodellen der frühen Alzheimer-Krankheit“ untersucht werden.
Tiere: 45 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Protokolle werden vom Regierungspräsidium Darmstadt unter der Nummer FU/1006 genehmigt. Für die Studien wird eine spezielle transgene Mäuselinie verwendet, die ein Mausmodell der frühen Alzheimer-Krankheit darstellen soll. Nicht genveränderte Geschwister dienen als Kontrolle („Wild-Typ“). Transgenen und Wild-Typ-Mäusen wird für 15 Wochen der Wirkstoff Olesoxim über das Futter verabreicht. Dann werden die Mäuse durch Genickbruch und Enthaupten getötet und das Gehirn wird untersucht.

Die Studie wurde finanziert von der Europäischen Kommission im Rahmen des RP7-Gesundheitsprogramms.

Bereich: Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Olesoxime improves cerebral mitochondrial dysfunction and enhances Aß levels in preclinical models of Alzheimer's disease

Autoren: Gunter P. Eckert (1)*, Schamim H. Eckert (2), Janett Eckmann (2), Stephanie Hagl (2), Walter E. Muller (2), Kristina Friedland (3)

Institute: (1) Institut für Ernährungswissenschaft, Biomedizinisches Forschungszentrum Seltersberg (BFS), Justus-Liebig-Universität Gießen, Schubertstraße 81, 35392 Gießen, (2) Rudolf-Buchheim-Institut für Pharmakologie, Biomedizinisches Forschungszentrum Seltersberg, Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen, (3) Pharmakologie und Toxikologie, Universitätsmedizin Mainz, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Zeitschrift: Experimental Neurology 2020; 329: 113286

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5170



Dokument 115Titel: Schlaf verbessert die Anzahl und Funktion von Monozyten und verbessert das Ergebnis einer bakteriellen Infektion bei Mäusen
Hintergrund: Die Auswirkung von Schlaf oder Schlafentzug bei einer tödlichen Blutvergiftung wird untersucht. Die Autoren folgern, dass der Schlaf bei Mäusen für eine voll funktionsfähige angeborene Immunantwort unerlässlich ist.
Tiere: 287 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen unter der Nummer M11/14 genehmigt. Eine bestimmte Mäuselinie wird bei Janvier Labs in Saint-Berthevin, Frankreich, gekauft und eine weitere Mäuselinie, der ein bestimmtes Gen fehlt, wird gezüchtet.

Für die Versuche werden Mäuse zu Beginn ihrer Schlafphase 6 Stunden lang wachgehalten. Das heißt, wann immer das Tier eine Schlafhaltung einnimmt wird die Einstreu unter dem Tier weggenommen und neue hingelegt, um ein Nestbauverhalten zu verhindern. Andere Gruppen von Mäusen werden nicht gestört und können normal schlafen. Dann werden Mäuse beider Gruppen durch CO2-Erstickung getötet. Blut wird aus dem Herzen entnommen und Milz und Knochenmark untersucht.

Um die Wirkung von bestimmten Rezeptoren während des Schlafes zu analysieren, wird Gruppen von Mäusen das Gift von Keuchhustenbakterien injiziert. Diese Mäuse werden direkt nach 6 Stunden Schlafentzug oder nach Schlaf getötet. Bei anderen Gruppen von Mäusen wird eine Sepsis (Blutvergiftung) mit dem Bakterium Yersinia enterocolitica hervorgerufen. Dazu wird nach 6 Stunden Schlaf oder Wachheit eine tödliche Dosis der Bakterien in die Schwanzvene injiziert. Innerhalb von 3-5 Tagen sterben alle Wach-Mäuse, die Schlaf-Mäuse sind nach 5 Tagen alle tot.

Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Bereich: Sepsisforschung, Immunologie, Schlafforschung

Originaltitel: Sleep enhances numbers and function of monocytes and improves bacterial infection outcome in mice

Autoren: Julia Hahn (1), Manina Günter (1), Juliane Schuhmacher (1), Kristin Bieber (1,2), Simone Pöschel (1,2), Monika Schütz (3), Britta Engelhardt (4), Henrik Oster (5), Christian Sina (6), Tanja Lange (7), Stella E. Autenrieth (1,2)*

Institute: (1) Medizinische Klinik Innere Medizin II, Universitätsklinikum Tübingen, Otfried-Müller-Straße 10, 72076 Tübingen, (2) Core Facility Durchflusszytometrie, Universitätsklinikum Tübingen, Otfried-Müller-Straße 10, 72076 Tübingen, (3) Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsklinikum Tübingen, Tübingen, (4) Theodor-Kocher-Institut, Universität Bern, Bern, Schweiz, (5) Institut für Neurobiologie, Lübeck, (6) Institut für Ernährungsmedizin, Lübeck, (7) Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie, Universität zu Lübeck, Lübeck

Zeitschrift: Brain Behavior, and Immunity 2020; 87: 329-338

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5169



Dokument 116Titel: Resveratrol, Lunularin und Dihydroresveratrol wirken bei Verabreichung in die Bauchhöhle bei Mäusen nicht als Abbilde für die Kalorienbeschränkung
Hintergrund: Die Auswirkungen von verschieden aufbereiteten sekundären Pflanzeninhaltsstoffen auf Übergewicht bei Mäusen werden untersucht und mit Daten von Menschen verglichen. ?
Tiere: 50 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Landesregierung Schleswig-Holstein MELUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume) unter der Nummer V 242-27717 / 2016 (46-4 / 16) genehmigt. Eine bestimmte Mäuselinie wird bei Janvier Labs in Saint-Berthevin, Frankreich, gekauft.

Den Tieren wird ein fett- und zuckerreiches Futter gefüttert, um die diätbedingte Fettleibigkeit bei Menschen mittleren Alters nachzuahmen. Die Mäuse werden einzeln in Standard-Käfigen gehalten und sind zu Beginn 12 Monate alt. Nach einer 6-wöchigen Anpassungsphase beginnt das Experiment mit der Aufteilung der Mäuse in 5 Gruppen mit jeweils 10 Mäusen. Ab da bekommt die kalorienreduzierte Gruppe 5% weniger gefüttert als die Kontrollgruppe. Nach vier Wochen habe die Tiere genug ihres Körpergewichts verloren und die verschiedenen Injektionen mit Resveratrol, Dihydroresveratrol und Lunularin beginnen. Resveratrol ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Polyphenole, die in Pflanzen als sekundäre Inhaltsstoffe zu finden sind. Die beiden anderen Substanzen sind Stoffwechselprodukte von Resveratrol. Die Injektionen erfolgen täglich in die Bauchhöhle über einen Zeitraum von 8 Wochen. Wenn einzelne Mäuse zu Beginn des Experiments mehr als 20% ihres Gewichts verlieren, wird ihnen wegen des Tierschutzgesetzes etwas mehr gefüttert. Drei Tiere sterben während der Versuche von alleine, der Rest der Tiere wird 8 Wochen nach Beginn der Injektionen getötet.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Schleswig-Holstein gefördert.

Bereich: Übergewichtsforschung, Ernährungsforschung

Originaltitel: Resveratrol, lunularin and dihydroresveratrol do not act as caloric restriction mimetics when administered intraperitoneally in mice

Autoren: Kathrin Pallauf (1)*, Dawn Chin (1), Ilka Günther (1), Marc Birringer (2), Kai Lüersen (1), Gerald Schultheiß (3), Sarah Vieten (3), Jürgen Krauß (4), Franz Bracher (4), Nicolas Danylec (5), Sebastian T. Soukup (5), Sabine E. Kulling (5), Gerald Rimbach (1)

Institute: (1) Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Uni Kiel, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Hermann-Rodewald-Straße 6, 24118 Kiel, (2) Angewandte Biochemie für Ernährung und Umwelt, Hochschule Fulda, University of Applied Sciences, Fulda, (4) Pharmazie, Zentrum für Pharmaforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, München, (5) Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, Institut für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse, Karlsruhe

Zeitschrift: Scientific Reports 2019; 9: 4445. doi: 10.1038/s41598-019-41050-2

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5168



Dokument 117Titel: Beeinträchtigte endothelvermittelte zerebrovaskuläre Reaktivität fördert Angst- und Atmungsstörungen bei Mäusen
Hintergrund: In der Studie werden die Mechanismen untersucht, die Kohlendioxid-induzierte Durchblutungsstörungen im Gehirn zugrunde liegen. Es wird festgestellt, dass für die Regulierung der Atmung und das Angstverhalten die Blutversorgung des Gehirns wichtig ist.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(mehrere Hundert)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Kiel, genehmigt. Einige Mäuse stammen von M.-G. Ludwig und K. Seuwen von Novartis. Es werden diverse Mäuselinien gezüchtet, denen bestimmte Gene fehlen (Knock-out-Mäuse) oder Gene zugefügt werden. Jede Mäuselinie wird mindestens über 10 Generationen gezüchtet. Die Nachkommen werden auf die gewünschten Eigenschaften untersucht. Geschwister ohne die Genveränderung werden als Kontrolle verwendet. Durch Injektion des Brustkrebsmedikaments Tamoxifen zweimal täglich für 5 Tage wird ein bestimmtes Gen aktiviert.

Für Kohlendioxid-induzierte Angstreaktion werden die Mäuse in eine kleine Schachtel gesetzt, die mit normaler Luft oder Kohlendioxid angereicherter Luft (10% Kohlendioxid) gefüllt ist. Die Box wird durch einen Deckel verschlossen und die Mäuse werden 10 Minuten lang videoüberwacht. Die Videos werden mit einer speziellen Software hinsichtlich des „Einfrierverhaltens“ (Freezing) analysiert, d.h. ein Erstarren vor Angst. Plethysmographie ist ein Messverfahren, bei dem Volumenschwankungen im Kopf gemessen werden. Es wird zur Diagnostik von Durchblutungsstörungen verwendet. Für diese Versuche werden die Tiere im Plethysmographen positioniert, wobei der Kopf in die belüftete Kammer hineinragt. Die Kohlendioxid-Konzentration wird schrittweise erhöht (0,5%, 3%, 8%, jeder Schritt für 8 Minuten). Es wird nicht erwähnt, aber eventuell werden die Tiere hierfür betäubt. Zusätzlich werden die Beatmungsreaktionen bei wachen, sich frei bewegenden Mäusen mittels Ganzkörperplethysmographie gemessen. Um Apnoe-Episoden (Atemstillstand) zu bestimmen, werden die Aufzeichnungen für mindestens 1,5 Stunden durchgeführt.

Für Blutdruckaufzeichnungen wird den Tieren unter Narkose ein Katheter in die linke Halsschlagader eingeführt und der Sender unter der Rückenhaut positioniert. Blutdruck und Herzfrequenz werden 24 Stunden lang kontinuierlich gemessen.

Für sogenannte „angstbedingte Erkundungen“ wird das Verhalten der Tiere in einem Labyrinth, auf einem rotierenden Stab, auf einer offenen Fläche oder bei einem „Grifftest“ bestimmt. Es werden außerdem verschiedene Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren durchgeführt, wofür die Mäuse betäubt werden. Um eine Geschmacksaversion hervorzurufen werden die Mäuse darauf trainiert, in zwei Sitzungen pro Tag (jeweils 30 Minuten) Wasser aus 2 Flaschen zu trinken, und während des restlichen Tages wird ihnen das Wasser entzogen. Die Menge des verbrauchten Wassers wird gemessen. Am 3. Tag erhalten die Mäuse in ihrer morgendlichen Sitzung eine Flasche mit Saccharinlösung (0,5%). 45 min nach dieser Sitzung erhalten die Mäuse eine Injektion mit Lithium in den Bauchraum. Dies bewirkt stake Schmerzen und Krämpfe bei den Tieren. 48 Stunden und 2 Wochen nach dieser Konditionierung bekommen die Tiere die Möglichkeit, zwischen Saccharin und Wasser zu wählen. Es wird analysiert, ob die Tiere den Schmerz mit dem Saccharin verbinden und weniger davon trinken. Schließlich werden die Mäuse unter Narkose enthauptet, um ihr Gehirn zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch Deutsche Forschungsgemeinschaft, vom Europäischen Forschungsrat im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020, der Europäischen Union und dem Schweizerischen Nationalfonds

Bereich: Gefäßforschung, Angstforschung, Herz-Kreislauf-Forschung, Neurologie

Originaltitel: Impaired endothelium-mediated cerebrovascular reactivity promotes anxiety and respiration disorders in mice

Autoren: Jan Wenzel (1,2), Cathrin E. Hansen (1), Carla Bettoni (3), Miriam A. Vogt (4), Beate Lembrich (1), Rentsenkhand Natsagdorj (1,2), Gianna Huber (1), Josefine Brands (1,2), Kjestine Schmidt (2, 5), Julian C. Assmann (1), Ines Stölting (1), Kathrin Saar (6, 7), Jan Sedlacik (8), Jens Fiehler (8), Peter Ludewig (9), Michael Wegmann (10), Nina Feller (1), Marius Richter (1), Helge Müller-Fielitz (1), Thomas Walther (1), Gabriele M. König (11), Evi Kostenis (11), Walter Raasch (1,2), Norbert Hübner (6, 7, 12), Peter Gass (4), Stefan Offermanns (13), Cor de Wit (2, 5), Carsten A. Wagner (3), Markus Schwaninger (1,2)*

Institute: (1) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität zu Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck, (2) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), 23562 Lübeck, (3) Institute of Physiology, University of Zurich, Zürich, Schweiz, (4) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI), Medizinische Fakultät Mannheim, Mannheim, (5) Institut für Physiologie, Universität zu Lübeck, Lübeck, (6) Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, Berlin, (7) Klinik und Poliklinik für Neuroradiologische Diagnostik und Intervention, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (8) Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Klinik für Neurologie, Hamburg, (9) Institut für Pharmazeutische Biologie, Universität Bonn, Bonn, (10) Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin, (11) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim

Zeitschrift: PNAS 2020; 117(3): 1753-1761

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5167



Dokument 118Titel: Regeneration des Lungengewebes in einem Kalbmodell einer durch experimentelle Infektion mit Chlamydia psittaci hervorgerufenen fibrinonekrotischen Lungenentzündung
Hintergrund: Etablierung eines weiteren „Tiermodells“ für eine akute Lungenentzündung beim Menschen.
Tiere: 42 Rinder (Kälber)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Verbraucherschutz in Thüringen unter der Nummer 04-002 / 07 genehmigt. 2-4 Wochen alte Kälber werden von einer Farm ohne nähere Angaben gekauft.

21 Kälbern wird das Bakterium Chlamydia psittaci unter Narkose über die Luftröhre in die Lunge gespritzt. Chlamydia psittaci ist der Erreger der Papageienkrankheit, einer Zoonose, die bei Papageien, anderen Vögeln und Menschen eine Lungenentzündung auslöst. 21 Kälber werden nicht infiziert und dienen als Kontrolle. Der Krankheitsverlauf der Tiere wird täglich dokumentiert. Die experimentelle Lungenentzündung führt zu einer akuten Atemwegserkrankung, die durch Fieber, Atemnot, trockenen Husten, gerötete Bindehaut, vergrößerte Lymphknoten, erhöhte Herzfrequenz, Appetitlosigkeit und Abgeschlagenheit gekennzeichnet ist. Nach etwa 5 Tagen bessern sich die Symptome. Jeweils 3 infizierte und 3 Kontrolltiere werden zwischen zwei und 37 Tagen nach Einimpfen der Bakterien mit dem Mittel Pentobarbital getötet.

Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Bereich: Infektionsforschung

Originaltitel: Regeneration of pulmonary tissue in a calf model of fibrinonecrotic bronchopneumonia induced by experimental infection with Chlamydia psittaci

Autoren: Elisabeth M. Liebler-Tenorio (1)*, Jacqueline Lambertz (1,2), Carola Ostermann (1), Konrad Sachse (1,3), Petra Reinhold (1)

Institute: (1) Institut für Molekulare Pathogenese (IMP), Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, Naumburgerstr. 96a, 07743 Jena, (2) Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW), Krefeld, (3) Institut für Bioinformatik, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Jena

Zeitschrift: International Journal of Molecular Sciences 2020; 21(8): 2817

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5166



Dokument 119Titel: Ein neu identifizierter Weg vom Trigeminusnerv zum Gehirn bei einem Nachtzugvogel könnte der Übertragung magnetischer Karteninformationen zugeordnet sein
Hintergrund: Forschungen zum magnetischen Sinn von Zugvögeln.
Tiere: 12 Sonstige Vögel (Mönchsgrasmücken)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) in Oldenburg unter den Nummern 33.12-42502-04-10/0121; 33.19- 42502-04-11/0423; 33.19-42502-04-15/1865; 33.19-42502-04-17/ genehmigt.

Die Mönchsgrasmücken (Sylvia atricapilla) werden in der Umgebung der Universität Oldenburg mit sogenannten Japannetzen gefangen. Dabei handelt es sich um speziell für den wissenschaftlichen Vogel- und Fledermausfang konstruierte Netze, die aus sehr feinem Netzwerk bestehen, welches von den Vögeln kaum wahrgenommen wird. Japannetze werden fest aufgestellt so dass sich alle Vögel darin verfangen, die zufällig hineinfliegen. Die gefangenen Mönchsgrasmücken werden in Räumen ohne Fenster mit Kunstlicht zu zweit in Käfigen gehalten. Um den Tieren eine sogenannte Tracersubstanz zu injizieren, wird der Kopf der anästhesierten Vögel in einem speziell angefertigten Apparat fixiert. Nach der Öffnung der Kopfhaut wird der neuronale Tracer, eine Markierungssubstanz, die Nerven markiert, überein kleines Fenster im Schädel durch Injektionen in bestimmte Regionen des Gehirns verabreicht. Das Loch im Schädel wird mit chirurgischem Kleber verklebt und die Haut zugenäht. Nach der Operation dürfen sich die Tiere 3-6 Tage erholen.

Für die eigentlichen Versuche werden einzelne Vögel in einem runden Plexiglas-Käfig in einem speziellen Gebäude untergebracht, wo sie unterschiedlichen magnetischen Reizen ausgesetzt werden. Die Vögel werden mit Infrarotkameras überwacht. Zu bestimmten Zeitpunkten werden die Tiere getötet, indem unter Narkose Formalin ins Herz injiziert wird, bis alles Blut ausgetauscht ist. Das Gehirn wird in Scheiben geschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und einem Stipendium des Landesgraduiertenkollegs Nano-Energieforschung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Bereich: Verhaltensforschung, Tierphysiologie, Neurologie

Originaltitel: A newly identified trigeminal brain pathway in a night-migratory bird could be dedicated to transmitting magnetic map information

Autoren: Dmitry Kobylkov (1,2), Susanne Schwarze (2,3), Bianca Michalik (1,2), Michael Winklhofer (2,3), Henrik Mouritsen (1,2), Dominik Heyers (1)*

Institute: (1) Neurosensorik, Universität Oldenburg, Carl-von-Ossietzky-Straße 9-11, 26129 Oldenburg, (2) Forschungszentrum Neurosensorik, Oldenburg, (3) Sensorische Biologie der Tiere, Universität Oldenburg, Oldenburg

Zeitschrift: Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences 2020; 287: doi:10.1098/rspb.2019.2788

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5165



Dokument 120Titel: Bedeutung von Geißeln in akuten und chronischen Pseudomonas aeruginosa-Infektionen
Hintergrund: Es wird untersucht, ob die Ausbildung von Geißeln bei bestimmten Bakterien für eine Lungeninfektion notwendig sind.
Tiere: 27 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Nummer 33.9.42502-04-050/09) genehmigt.

Die Mäuse, von Janvier, Frankreich, erworben, werden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe wird mit einem in den Bauch gespritzten Narkosemittel betäubt und Bakterien werden in die Luftröhre eingeflößt. Bei den Bakterien handelt es sich um Pseudomonas aeruginosa, ein weit verbreiteter Infektionskeim, der natürlicherweise mit Geißeln ausgestattet ist. Es werden zudem mittels Genmanipulation Pseudomonas-Bakterien hergestellt, die keine Geißeln haben. Mit diesen werden ebenfalls Mäuse infiziert.

Die Mäuse werden 24 Stunden später auf nicht näher beschriebene Weise getötet und die Lungen werden entnommen. Es zeigt sich, dass die Tiere z.T. Lungenblutungen und Entzündungen erlitten haben.

Der anderen Gruppe Mäuse werden Darmkrebszellen am Bauch unter die Haut gespritzt, die so lange wachsen, bis sie 7 mm groß sind, was 10 Tage dauert. Dann werden die Mäuse durch Einatmen eines Narkosemittels betäubt und die Bakterien mit und ohne Geißeln werden in den Tumor gespritzt, wo sie eine Entzündung verursachen. Bevor die Mäuse getötet werden, werden sie betäubt und in einer Art Durchleuchtungsgerät werden Messungen durchgeführt.

Die Tötung erfolgt 48 Stunden nach Infektion mit dem Bakterium auf nicht beschriebene Weise. Lungen und Tumore werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, ERC Consolidator Grant und INNO INDIGO Partnership Program unterstützt.

Bereich: Immunologie, Infektionsforschung, Entzündungsforschung, Bakteriologie

Originaltitel: Importance of flagella in acute and chronic Pseudomonas aeruginosa infections

Autoren: Anne Lorenz (1,4), Matthias Preuße (1,4), Sebastian Bruchmann (1,2,4), Vinay Pawar (1,3), Nora Grahl (1,4), Marina C. Pils (5), Laura M. Nolan (6), Alain Filloux (6), Siegfried Weiss (3), Susanne Häussler (1,4)*

Institute: (1) Institut für Molekulare Bakteriologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Inhoffenstrasse 7, 38124 Braunschweig, (2) Wellcome Sanger Institute, Cambridge, Großbritannien, (3) Institut für Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover, Hannover, (4) Institut für Molekulare Bakteriologie, TWINCORE GmbH, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, Hannover, (5) Mauspathologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig, (6) MRC Centre for Molecular Bacteriology and Infection (CMBI), Department of Life Sciences, Imperial College London, London, Großbritannien

Zeitschrift: Environmental Microbiology 2018; 21(3): 883-897

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5164



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