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Datenbank Tierversuche

 

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Dokument 111Titel: COMP-Ang-1 verbessert die Glukoseaufnahme in db/db-Mäusen mit Typ 2-Diabetes
Hintergrund: Übergewichtige Mäuse mit einer simplen Genmutation dienen als „Modell“ für die komplexe Diabetes-Erkrankung beim Menschen. Anhand dieser Tiere soll die antidiabetische Wirkung einer Substanz untersucht werden.
Tiere: 20 Mäuse
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Genehmigt werden die Versuche vom Regierungspräsidium Leipzig (Referenznr. TVV 18/14). Es werden db/db-Mäuse für die Versuche eingesetzt. Diese Mauslinie hat eine spontane genetische Mutation, die dazu führt, dass die Mäuse sehr viel Fett ansetzen und starkes Übergewicht entwickeln. Im Zusammenhang damit haben sie auch diverse Stoffwechselprobleme und Krankheitssymptome. db/db-Mäuse sind ein gängiges „Modell“ für Typ 2-Diabetes und für Fettleibigkeit beim Menschen.

Die Mäuse werden in zwei Gruppen unterteilt. Den Mäusen der einen Gruppe wird täglich über 21 Tage die Substanz COMP-Ang-1 in die Bauchhöhle gespritzt, deren antidiabetischer Effekt untersucht werden soll, die Mäuse der anderen Gruppe erhalten auf dieselbe Weise als Kontrolle eine Kochsalzlösung. 3 Tage nach der letzten Behandlung werden 10 Mäuse die ganze Nacht gefastet (Futterentzug) und danach einem sogenannten euglykämisch-hyperinsulinämischem Clamp unterzogen. Hierbei werden die Tiere zunächst durch eine Spritze in die Bauchhöhle betäubt und ein Venenkatheter wird gelegt, danach erhalten sie eine weitere Spritze mit einem Opiat (Schmerzmittel) in die Bauchhöhle. 3 Tage später wird den Mäusen erneut die ganze Nacht das Futter entzogen und sie erhalten durch den Katheter eine Lösung mit menschlichem Insulin. Anschließend erhalten die Tiere durch den Katheter 40 Minuten lang eine radioaktive Glukoselösung und nach 5, 10, 15, 25, 35, und 45 Minuten wird ihnen Blut abgenommen. Danach werden alle Tiere getötet und Organe entnommen, um weitere Analysen daran vorzunehmen.

Die Arbeiten wurden finanziell von der Deutschen Diabetes-Stiftung unterstützt.

Bereich: Diabetesforschung

Originaltitel: COMP-Ang-1 improves glucose uptake in db/db mice with type 2 diabetes

Autoren: Petra Baum (1), Sabine Paeschke (2), Nora Klöting (3,4), Matthias Blüher (3), Matthias Kern (3), Heike Serke (5), Marcin Nowicki (2), Joanna Kosacka (1,3)*

Institute: (1) Klinik für Neurologie, Universität Leipzig, Leipzig, (2) Institut für Anatomie, Universität Leipzig, Leipzig, (3)* Medizinische Fakultät, Universität Leipzig, Liebigstr. 21, 04103 Leipzig, (4) Helmholtz-Institut für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung, Leipzig, (5) Center of Biomedicine and Medical Technology Mannheim (CBTM), Anatomie und Entwicklungsbiologie, Universität Heidelberg, Mannheim

Zeitschrift: Hormone and Metabolic Research 2020; 52(9): 685-688

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5320



Dokument 112Titel: Erhöhte Immunsignale von Kollagen IV und Fibronektin deuten auf ischämische Konsequenzen für die neurovaskuläre Matrix Adhäsions-Zone in verschiedenen Tiermodellen und in humanem Schlaganfall-Gewebe hin
Hintergrund: Obwohl in dieser Studie menschliches Schlaganfallgewebe molekularbiologisch untersucht wird, müssen zusätzlich Mäuse, Ratten und Schafe leiden, indem bei ihnen künstlich ein Schlaganfall hervorgerufen wird.
Tiere: 25 Tiere verschiedener Arten (6 Schafe, 3 Ratten und 16 Mäuse)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Genehmigt werden die Versuche vom Regierungspräsidium Leipzig (Referenznr. TVV 02/17 für Mäuse und Ratten und TVV 56/15 für Schafe). Die Mäuse und Ratten entstammen der Versuchstierzucht Charles River (Sulzfeld). Die Schafe kommen aus dem Lehr? und Versuchsgut Leipzig der Universität Leipzig. Bei den betäubten Mäusen wird operativ ein Faden durch einen Schnitt in eine Halsarterie eingebracht und bis zu einer Gehirnarterie vorgeschoben, was zu deren Verschluss und somit zum Schlaganfall führt. Der Faden wird in dieser Position belassen und die Wunden am Hals werden zugenäht. Die Tiere werden entweder nach 4, 24 oder 72 Stunden getötet, um weitere Analysen an ihren Gehirnen durchzuführen.

Die Ratten werden ebenfalls betäubt und es wird operativ ein Schlauch durch einen Schnitt in eine Halsarterie in eine Gehirnarterie eingebracht, durch den ein Gerinnsel eingeführt wird, welches das Blutgefäß verstopft und so zum Schlaganfall führt. Nach einer 24-stündigen Beobachtungsperiode werden die Ratten getötet. Das „erfolgreiche“ Erzielen des Schlaganfalls wird bei den Mäusen und Ratten durch die Beobachtung neurologischer Defizite (z.B. im Kreis drehen) nachgewiesen. Die Tötung der Nagetiere erfolgt durch Injektion von Formaldehyd ins Herz, vermutlich unter vorheriger Betäubung.

Die Schafe werden narkotisiert und in einer Gehirnoperation wird das linke Schläfenbein freigelegt und mit einem Bohrer ein Loch hineingebohrt. Die harte Hirnhaut wird eingeschnitten und die mittlere Gehirnschlagader wird durch elektrochirurgische Gerinnung verschlossen, indem eine Klemme auf die Ader gesetzt wird, die mit elektrischem Strom durchflossen wird. Dadurch wird ein Schlaganfall ausgelöst, der durch Magnetresonanztomographie nachgewiesen wird. Die Tiere werden 2 Wochen lang beobachtet und dann auf nicht genannte Weise getötet. Zudem wird in der Studie menschliches Schlaganfallgewebe untersucht und mit den Ergebnissen aus den Tierversuchen verglichen.

Die Arbeiten wurden finanziell unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und vom Europäischen Sozialfonds.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Increased immunosignals of collagen IV and fibronectin indicate ischemic consequences for the neurovascular matrix adhesion zone in various animal models and human stroke tissue

Autoren: Dominik Michalski (1)*, Emma Spielvogel (1,2), Joana Puchta (2,3), Willi Reimann (1,2), Henryk Barthel (4), Björn Nitzsche (4,5), Bianca Mages (6), Carsten Jäger (2), Henrik Martens (7), Anja K. E. Horn (8), Stefan Schob (3), Wolfgang Härtig (2)

Institute: (1) Klinik für Neurologie, Universität Leipzig, Liebigstr. 20., 04103 Leipzig, (2) Paul Flechsig Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig, Liebigstr. 20, 04103 Leipzig, (3) Institut für Neuroradiologie, Universität Leipzig, Leipzig, (4) Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Universität Leipzig, Leipzig, (5) Institut für Anatomie, Histologie und Embryologie, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig, Leipzig, (6) Institut für Anatomie, Universität Leipzig, Leipzig, (7) Synaptic Systems GmbH, Göttingen, (8) Institut für Anatomie und Zellbiologie I und Deutsches Schwindel- und Gleichgewichtszentrum, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Zeitschrift: Frontiers in Physiology 2020; 11:575598

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5319



Dokument 113Titel: Detektion von posttraumatischem Pneumothorax unter Einsatz der elektrischen Impedanz-Tomographie – Eine Beobachter-verblindete Studie an Schweinen mit stumpfem Brustkorbtrauma
Hintergrund: An Schweinen wird untersucht, inwiefern ein bestimmtes bildgebendes Verfahren bei Menschen genutzt werden kann, um eine Pneumothorax-Bildung (Luftansammlung im Brustkorb) zu identifizieren.
Tiere: 17 Schweine
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Genehmigt werden die Versuche vom Regierungspräsidium Leipzig (Referenznr. TVV38/11). Die Schweine stammen ursprünglich von einer konventionellen Schweinezuchtfarm und wurden am Großtierklinikum der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig gehalten. Für dieses Paper werden Daten aus einem früheren Experiment ausgewertet.

Unter Narkose werden bei den Tieren operativ Katheter in die Zentralvene, Zentralarterie, Lungenschlagader und Blase implantiert. Während des gesamten Experiments sind die Tiere betäubt und werden künstlich beatmet. Eine standardisierte Brustkorbverletzung wird experimentell hervorgerufen. Hierzu werden die Schweine auf die linke Seite gelegt und durch ein Rohr wird aus 1,80 m Höhe ein 10 kg schweres Gewicht auf die rechte Brustkorbhälfte fallen gelassen. Im Anschluss wird eine Computertomografie durchgeführt und Brustdrainagen eingebracht. Trotzdem kommt es zur dauerhaften Bildung von Pneumothorax, also lebensbedrohlichen Lufteinschlüssen zwischen Rippen- und Lungenfell, wodurch die Lunge stellenweise in sich zusammenfällt. Nach Auslösen des Brustkorbtraumas werden die Schweine in drei Gruppen unterteilt und 24 Stunden lang drei verschiedenen Beatmungs-Strategien unterzogen. Mittels bildgebender Verfahren (Elektrische Impedanz-Tomografie) wird die Lunge vermessen und die Daten anschließend ausgewertet. Nach dem Experiment werden alle Schweine durch eine Spritze getötet.

Bereich: Traumatologie, Lungenforschung

Originaltitel: Detection of posttraumatic pneumothorax using electrical impedance tomography—An observer-blinded study in pigs with blunt chest trauma

Autoren: Felix Girrbach (1,2)*, Tobias Landeck (2), Dominic Schneider (2), Stefan U. Reske (3), Gunther Hempel (1), Sören Hammermüller (1), Udo Gottschaldt (4), Peter Salz (2), Katharina Noreikat (1), Sebastian N. Stehr (1), Hermann Wrigge (5), Andreas W. Reske (1,2,4)

Institute: (1)* Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Universität Leipzig, Liebigstr. 20, 04103 Leipzig, (2) Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS), Universität Leipzig, Leipzig, (3) Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau, Abteilung für Radiologie, Zwickau, (4) Heinrich-Braun-Klinikum Zwickau, Abteilung für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Zwickau, (5) Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin, Schmerztherapie, Klinikum Bergmannstrost Halle, Halle

Zeitschrift: PLoS One 2020; 15(1)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5318



Dokument 114Titel: Zweifache Hemmung von SGLT-1 und SGLT-2 verbessert eine Dysfunktion des linken Herzvorhofs bei Herzinsuffizienz mit erhaltener linksventrikulärer Ejektionsfraktion
Hintergrund: Es wird untersucht, ob das Diabetes-Medikament Sotagliflozin, das bereits beim Menschen eingesetzt wird, bei Ratten eine angezüchtete, genetisch bedingte Herzschwäche verbessert.
Tiere: 72 Ratten (mindestens)
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von einer nicht genannten Behörde unter den Nummern G0317/17 und G0276/16 genehmigt. Es werden adipöse ZFS1-Ratten eingesetzt. Dabei handelt es sich um Ratten, die so gezüchtet wurden, dass sie bereits im Alter von 8 Wochen einen erhöhten Blutdruck haben, im weiteren Verlauf an einer Herzschwäche sowie Wasser in der Lunge leiden und bei Übergewicht einen Typ-2-Diabetes entwickeln. Als Kontrolle dienen Wistar-Kyoto-Ratten, für das Labor gezüchtete Farbratten, die ebenso wie die ZFS1-Ratten aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, USA, stammen. Die Tiere erhalten energiereiches Futter. Im Alter von 16 Wochen werden die Ratten in Gruppen aufgeteilt, ein Teil der Tiere erhält mit dem Futter für sechs Wochen die Testsubstanz Sotagliflozin verabreicht, welche bereits zur Therapie von Diabetes beim Menschen zugelassen ist. Anschließend wird das Herz der Tiere mittels Ultraschall unter Narkose untersucht. Unmittelbar danach werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Art getötet, um die Herzen zu entnehmen und die Herzzellen näher zu untersuchen.

Die Arbeiten wurden durch die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health, BIH) gefördert.

Bereich: Herz-Kreislaufforschung, Bluthochdruckforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Dual SGLT?1 and SGLT?2 inhibition improves left atrial dysfunction in HFpEF

Autoren: David Bode (1,2,6), Lukas Semmler (1,2), Paulina Wakula (1,2), Niklas Hegemann (1,2), Uwe Primessnig (1,2,6), Nicola Beindorff (7), David Powell (3), Raphael Dahmen (4), Hartmut Ruetten (4), Christian Oeing (1,2,6), Alessio Alogna (1,2,6), Daniel Messroghli (1,2,5), Burkert M. Pieske (1,2,5), Frank R. Heinzel (1,2), Felix Hohendanner (1,2,6)*

Institute: (1) Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie, Charité-Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow?Klinikum, Augustenburgerplatz 1, 13353 Berlin, (2) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK),Standort Berlin, Potsdamer Straße 58, 10785 Berlin, (3) Lexicon Pharmaceuticals, Metabolism Research, Houston, USA, (4) Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Research & Development, Frankfurt am Main, (5) Klinik für Innere Medizin-Kardiologie, Deutsches Herzzentrum Berlin, Berlin, (6) Berliner Institut für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health, BIH), Charité-Universitätsmedizin Berlin, Anna-Louisa-Karsch-Str. 2, 10178 Berlin, (7) Berlin Experimental Radionuclide Imaging Center (BERIC), Charité-Universitätsmedizin Berlin, Berlin

Zeitschrift: Cardiovascular Diabetology 2021; 20: 7

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5317



Dokument 115Titel: Der nicht-steroidale FXR-Agonist Cilofexor verbessert den Pfortaderhochdruck und reduziert die Leberfibrose in Rattenmodellen der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH)
Hintergrund: Der Effekt einer Testsubstanz wird an Ratten untersucht, welche durch eine gezielte Fehlernährung und Chemikaliengabe an einer nicht-alkoholischen Fettleberentzündung erkrankt sind.
Tiere: 62 Ratten
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden durch das Regierungspräsidium Tübingen und das Landesamt/Veterinärsamt Tübingen, Baden-Württemberg, unter der Nummer SYN_01_14_FXR_ genehmigt. Die Herkunft der Ratten der Zuchtlinie Wistar ist nicht bekannt.

Durch eine spezielle Ernährung, welche einen Mangel an Colin (einem Nährstoff, der insbesondere für die Leber, das Gehirn und die Nieren wichtig ist) und ein Übermaß an Fett enthält, wird bei 6 bis 8 Wochen alten männlichen Ratten eine nicht-alkoholische Fettleberentzündung (NASH) hervorgerufen. Um zusätzlich eine Leberfibrose zu erzeugen, wird den Ratten dreimal in der Woche Natriumnitrit in die Bauchhöhle injiziert. Eine Gruppe von Ratten wird mit Standardfutter gefüttert und dient als Kontrollgruppe. Die an nicht-alkoholischer Fettleberentzündung erkrankten Tiere bleiben im Vergleich zu den nicht erkrankten Tieren in ihrer Gewichtszunahme drastisch zurück. Die erkrankten Tiere erhalten durch Beimengung zum Futter die Testsubstanz Cilofexor, welche sich bereits in der klinischen Studie am Menschen befindet, in unterschiedlichen Mengen und zum Teil in Kombination mit dem Wirkstoff Propanolol, welcher ein Standardwirkstoff zur Behandlung von Pfortaderhochdruck ist. Einige Tiere erhalten keine Testsubstanz und keinen Wirkstoff und dienen als Kontrollgruppe. Sechs Wochen nach Beginn der Gabe der Testsubstanz wird ein Teil der Ratten auf nicht näher beschriebene Art getötet, um ihr Lebergewebe genauer zu untersuchen. Die verbleibenden Tiere werden zehn Wochen nach Beginn der Verabreichung der Testsubstanz in Narkose versetzt, um den Druck in der Pfortader zu messen. Dafür wird ein Katheter durch eine Darmvene bis in die Pfortader geschoben (vermutlich wird dafür die Bauchhöhle geöffnet). Die Tiere werden auf nicht näher beschriebene Art getötet, um ihre Lebern zu entnehmen und genauer zu untersuchen.

Die Arbeiten wurden durch Gilead Sciences und Phenex Pharmaceuticals unterstützt.

Bereich: Innere Medizin, Leberforschung

Originaltitel: The non-steroidal FXR agonist cilofexor improves portal hypertension and reduces hepatic fibrosis in a at NASH model

Autoren: Philipp Schwabl (1,2,3), Eva Hambruch (4), Grant R. Budas (5), Paul Supper (1,2), Michael Burnet (6), John T. Liles (5), Manfred Birkel (4), Ksenia Brusilovskaya (1,2,3), Philipp Königshofer (1,2,3), Markus Peck-Radosavljevic (1,2,7), William J. Watkins (5), Michael Trauner (1), David G. Breckenridge (5), Claus Kremoser (4), Thomas Reiberger (1,2,3,8,9)*

Institute: (1) Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Österreich, (2) Experimentelles Labor für Fibrose und Portale Hypertension (HEPEX), Medizinische Universität Wien, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien, Österreich, (3) Christian Doppler Labor für Portale Hypertension und Fibrose bei Lebererkrankungen, Medizinische Universität Wien, Spitalgasse 23, 1090 Wien, Österreich, (4) Phenex Pharmaceuticals AG, Heidelberg, (5) Gilead Sciences Inc., Foster City, USA, (6) Synovo GmbH, Paul-Ehrlich-Str. 15, 72076 Tübingen, (7) Abteilung für Innere Medizin und Gastroenterologie (IMuG), Hepatologie, Endokrinologie, Rheumatologie und Nephrologie mit Zentraler Aufnahme und Erstversorgung (ZAE), Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, Klagenfurt, Österreich, (8) Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases (LBI-RUD), Lazarettgasse 14, 1090 Vienna, Österreich, (9) CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Anna Spiegel Forschungsgebäude, Lazarettgasse 14, 1090 Wien, Österreich

Zeitschrift: Biomedicines 2021; 9(1): 60

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5316



Dokument 116Titel: Ängstlichkeit und Depression stehen in Zusammenhang mit einer hohen Aktivität von Sphingolipid-metabolisierenden Enzymen im Gehirn von Ratten
Hintergrund: Die Rolle bestimmter Enzyme im Gehirn bei Depressionen und Ängstlichkeit wird an Ratten untersucht.
Tiere: 45 Ratten
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden durch die Regierung Unterfranken unter der Nummer 55.2-2532-2-384 genehmigt. Die weiblichen Ratten (Albino-Ratten des Wistar-Stamms) werden an der Universität Regensburg hinsichtlich eines besonders ausgeprägten bzw. geringen ängstlichen Verhaltens gezüchtet. Im Alter von 9 Wochen wird die Ängstlichkeit der Ratten in einem kreuzförmigen Labyrinth getestet. In diesem Labyrinth haben die Tiere die Möglichkeit, sich entweder in offenen oder in durch Seitenwände geschützten Bereichen aufzuhalten. Ein bevorzugter Aufenthalt der Tiere in den geschützten Bereichen wird als ängstliches Verhalten interpretiert. Im Alter von 12 Wochen werden mit einem Teil der Ratten Tests durchgeführt, mit denen das soziale Verhalten untersucht wird. Dabei werden die Ratten in ihnen unbekannter Umgebung mit Käfigen konfrontiert, die eine bekannte Ratte oder eine unbekannte Ratte enthalten oder leer sind. Gemessen wird die Zeit, die die Ratte mit dem Beschnuppern der verschiedenen Käfige verbringt.

Eine Woche später wird untersucht, ob die Ratten Verhaltensweisen zeigen, die auf eine Depression hindeuten. Dazu wird den Tieren für 24 Stunden die Nahrung entzogen. Die Ratten werden anschließend in eine ihnen unbekannte Umgebung gesetzt. In diese Umgebung wird ein Futterpellet gelegt und die Zeit bis die Ratte anfängt zu fressen wird gemessen. Eine lange Zeitspanne bevor die Ratte mit dem Fressen beginnt wird als depressives Verhalten gewertet. Im Alter von etwa 13 Wochen werden die Ratten mit Kohlendioxid in Narkose versetzt. Von der Kohlendioxid-Narkose ist bekannt, dass sie zu Atemnot führen und Schmerzen verursachen kann. Die bewusstlosen Tiere werden enthauptet. Die Gehirne werden entnommen und die Aktivität bestimmter Proteine wird in 12 verschiedenen Gehirnregionen untersucht.

Die Arbeiten wurden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) gefördert.

Bereich: Psychiatrie, Neurologie, Neurobiochemie, Angstverhaltensforschung

Originaltitel: Anxiety and depression are related to higher activity of sphingolipid metabolizing enzymes in the rat brain

Autoren: Iulia Zoicas (1)*, Christiane Mühle (1), Anna K. Schmidtner (2,3), Erich Gulbins (4), Inga D. Neumann (2), Johannes Kornhuber (1)

Institute: (1) Psychiatrische und Psychotherapeutische Klinik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Schwabachanlage 6, 91054 Erlangen, (2) Lehrstuhl für Neurobiologie und Tierphysiologie, Universität Regensburg, Regensburg, (3) Edmond and Lily Safra Center for Brain Sciences, Hebrew University of Jerusalem, Jerusalem, Israel, (4) Institut für Molekularbiologie, Universität Duisburg-Essen, Essen

Zeitschrift: Cells 2020; 9: 1239

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5315



Dokument 117Titel: Ostarine und Ligandrol verbessern das Muskelgewebe von kastrierten weiblichen Ratten
Hintergrund: Die Wirkung von Ostarine und Ligandrol auf die Struktur und den Stoffwechsel von Muskeln wird bei Ratten untersucht. Die Ratten, denen die Eierstöcke entfernt wurden, dienen dabei als Modell für Frauen nach der Menopause. Die beiden Substanzen werden bereits in klinischen Tests am Menschen erprobt.
Tiere: 138 Ratten
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden durch die Behörden in Oldenburg unter der Nummer 14/1396 genehmigt. Die drei Monate alten weiblichen Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Janvier (Saint-Berthevin, Frankreich). Die Tiere werden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Bei der Mehrzahl der Tiere werden die Eierstöcke entfernt, ein Teil der Tiere wird nicht operiert. Acht bis neun Wochen nach der Operation werden den kastrierten Tieren über einen Zeitraum von bis zu fünf Wochen die Testsubstanzen Ostarine und Ligandrol in unterschiedlichen Mengen mit dem Futter verabreicht. Von den Testsubstanzen, welche als Alternative zur Hormonersatztherapie dienen sollen, ist bereits bekannt, dass sie die Muskelmasse und Muskelfunktion verbessern. Die Ratten werden wöchentlich gewogen und die aufgenommene Futtermenge wird kontrolliert. 13 Wochen nach der Operation werden die Ratten unter Kohlendioxid-Narkose auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Von Kohlendioxid ist bekannt, dass es zu Atemnot führt und Schmerzen verursachen kann. Die Gebärmutter und bestimmte Unterschenkelmuskeln werden entnommen, gewogen, vermessen und genauer charakterisiert.

Die Arbeiten wurden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Bereich: Frauenheilkunde, Hormonforschung

Originaltitel: Ostarine and ligandrol improve muscle tissue in an ovariectomized rat model

Autoren: Paul Jonathan Roch (1)*, Danny Henkies (1), Jan Christoph Carstens (1), Carsten Krischek (2), Wolfgang Lehmann (1), Marina Komrakova (1), Stephan Sehmisch (1)

Institute: (1) Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie, Universitätsmedizin Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, 37099 Göttingen, (2) Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), Hannover

Zeitschrift: Frontiers in Endocrinology 2020; 11: 556581

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5314



Dokument 118Titel: Akute und langfristige Effekte auf der Schaltkreisebene in der Hörrinde nach einem Schalltrauma
Hintergrund: Der Effekt eines Schalltraumas auf die Hörrinde, den für das Hören zuständigen Bereich im Gehirn, wird bei Gerbils untersucht.
Tiere: 17 Gerbils
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden durch das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Referat 203, Verbraucherschutz, Veterinärangelegenheiten genehmigt. Die 3 bis 6 Monate alten männlichen Gerbils werden in Narkose versetzt. Zur Fixierung des Kopfes werden Abstandsbolzen am Schädel festgeklebt. Der Schädel wird zwischen Auge und Ohr aufgebohrt, dies erfolgt bei 2 Tieren auf einer Seite des Schädels und bei 15 Tieren auf beiden Seiten. Der Kopf der narkotisierten Tiere wird fixiert und durch Einschnitte in der Hirnhaut werden mehrere Elektroden in die Hörrinde geschoben. Eine Nadel wird durch den Stirnknochen bis in die Hirnhaut gestoßen und dient als Referenzelektrode. 20 Minuten nach der Platzierung der Elektroden werden die Tiere verschiedenen Tönen in unterschiedlichen Lautstärken ausgesetzt. Mit den Elektroden wird die Nervenaktivitäten in der Hörrinde vermessen. Um ein Schalltrauma zu erzeugen, wird den Tieren durch einen 20 cm entfernten Lautsprecher für 75 Minuten ein 115 Dezibel lauter Ton (entspricht der Lautstärke einer Rockband) vorgespielt. Dadurch wird die Hörfähigkeit im Bereich des für das Schalltrauma verwendeten Tons beeinträchtigt. Direkt nach dem Schalltrauma wird erneut die Reaktion der Neuronen in der Hörrinde auf verschiedene Töne untersucht. Anschließend werden die in den Schädeln erzeugten Öffnungen mit Antibiotikagel versorgt und mit Zahnzement verschlossen. 4 bis 6 Wochen später werden die Tiere erneut in Narkose versetzt, die Schädel werden erneut geöffnet und die Elektroden wieder eingesetzt und wiederum die Reaktion der Hörrinde auf verschiedene Töne untersucht. Vermutlich werden die Gerbils am Ende des Versuchs noch in Narkose getötet.

Die Arbeiten wurden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Hörforschung, Neurologie

Originaltitel: Acute and long-term circuit-level effects in the auditory cortex after sound trauma

Autoren: Marcus Jeschke (1,2,3,4)*, Max F. K. Happel (1,2,5), Konstantin Tziridis (6), Patrick Krauss (6), Achim Schilling (6), Holger Schulze (6), Frank W. Ohl (1,2,5)*

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie (LIN), Brenneckestraße 6, 39118 Magdeburg, (2) Institut für Biologie (IBIO), Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg, (3) Nachwuchsgruppe Kognitives Hören in Primaten, Forschungsgruppe Auditorische Neurowissenschaften und Optogenetik, Deutsches Primatenzentrum, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (4) Institut für Auditorische Neurowissenschaften, Universitätsmedizin Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen, (5) Center for Behavioral Brain Sciences (CBBS), Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg, (6) Experimentelle HNO-Heilkunde, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

Zeitschrift: Frontiers in Neuroscience 2021; 14: 598406

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5313



Dokument 119Titel: Aktivitätsabhängige Kalzium-Signalgebung in Neuronen der medialen oberen Olive während der späten postnatalen Entwicklung
Hintergrund: Die Entwicklung der Neuronen in einer Gehirnregion, die bei der Identifizierung der Richtung aus der ein Geräusch kommt eine wichtige Rolle spielt, wird bei jungen Gerbils untersucht.
Tiere: 31 Gerbils (mindestens)
Jahr: 2020

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Oberbayern unter der Nummer TVA 55.2-1-54-2532-224-2013 genehmigt. Die Gerbils stammen aus einer institutseigenen Zucht. Die Gerbils werden in Familienverbänden in Käfigen gehalten. Das jeweils männliche Tier eines Familienverbandes wird eine Woche nach der Geburt der Jungtiere aus den Käfigen entfernt, was mit ihnen geschieht, wird nicht erwähnt. Die Muttertiere und ihre jeweils 4 bis 7 Jungen verbleiben in den Käfigen, in denen keine Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind, um die Beschallung der Tiere nicht zu stören. Ab dem 8. bis 9. Tag nach der Geburt der Jungen wird der Käfig mit insgesamt 24 Lautsprechern von allen Seiten mit einer Lautstärke von 75 Dezibel beschallt, so dass die Tiere einem lauten, kontinuierlichen, aus allen Richtungen kommenden Rauschen ausgesetzt sind. Am 13. Lebenstag wird das erste Jungtier narkotisiert und enthauptet, um sein Gehirn zu entnehmen und in dünne Scheiben geschnitten zu untersuchen. Die weiteren Jungtiere werden nach und nach ebenso getötet; das letzte Jungtier 60 Tage nach seiner Geburt. Das weitere Schicksal der Elterntiere ist nicht bekannt.

Die Arbeiten wurden durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Bereich: Hörforschung, Neurologie

Originaltitel: Activity-dependent calcium signaling in neurons of the medial superior olive during late postnatal development

Autoren: Delwen L. Franzen (1,2), Sarah A. Gleiss (1,2), Christian J. Kellner (2,3), Nikolaos Kladisios (4), Felix Felmy (1,4)*

Institute: (1) Division of Neurobiology, Department Biology II, Ludwig-Maximilians-Universität München, Großhaderner Straße 2, 82152 Planegg-Martinsried, (2) Graduiertenschule für Systemische Neurowissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München, Planegg-Martinsried, (3) Computational Neuroscience, Department Biology II, Ludwig-Maximilians-Universität München, Planegg-Martinsried, (4) Institut für Zoologie, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Bünteweg 17, 30559 Hannover

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2020; 40(8): 1689-1700

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5312



Dokument 120Titel: Durch Salicylat verursachte Veränderungen der Hörschwelle bei Mongolischen Rennmäusen stehen in Zusammenhang mit der Tinnitusfrequenz aber nicht mit der Tinnitusstärke
Hintergrund: Die Effekte eines durch die Chemikalie Salicylat verursachten Tinnitus werden bei Gerbils untersucht und mit denen eines Schalltraumas verglichen.
Tiere: 37 Gerbils
Jahr: 2021

Versuchsbeschreibung: Die Arbeiten werden durch das Regierungspräsidium Unterfranken in Würzburg unter der Nummer 55.2-2532-2-726 genehmigt. Die männlichen Gerbils sind zehn Wochen alt und stammen aus der Versuchstierzucht Janvier (Saint Berthevin Cedex, Frankreich). Die Tiere werden in zwei Gruppen eingeteilt. 19 von ihnen erhalten eine Injektion mit Natriumsalicylat in Kochsalzlösung unter die Haut. Von Natriumsalicylat ist bekannt, dass es in den verwendeten Mengen das Gehör schädigt und einen Tinnitus verursacht. 18 Tiere erhalten eine Injektion mit Kochsalzlösung ohne Salicylat und dienen als Kontrollgruppe. Vor und nach der Injektion wird die Hörfähigkeit der Tiere untersucht. Dazu werden die in Narkose versetzten Gerbils über einen Lautsprecher verschiedenen Tonhöhen in einer Lautstärke von 30 bis 90 Dezibel ausgesetzt. Die Reaktion darauf wird mit Hilfe dreier Elektroden, die unter der Haut der Tiere im Bereich von Ohr, Stirn und Rücken positioniert sind, gemessen. Der Test wird nach 7 Tagen wiederholt.

Zusätzlich zur Hörfähigkeit wird untersucht, ob die Tiere Verhaltensänderungen aufweisen, die auf einen Tinnitus hindeuten. Dazu werden die Tiere in eine Plexiglasröhre von 4,3 cm Durchmesser und 10 Zentimeter Länge gesperrt, in der sich die Tiere etwa 2 cm vor und zurück bewegen können. Die Plexiglasröhre wird 10 cm vor einem Lautsprecher positioniert, über den die Tiere ungefähr 50 Minuten lang einem Geräusch von 60 Dezibel Lautstärke ausgesetzt werden. Das Geräusch wird immer wieder unterbrochen durch kurze Testtöne in einer Lautstärke von 115 Dezibel, was der Lautstärke einer Rockband entspricht. Gemessen wird das Zucken der Tiere als Reaktion auf die Testtöne. Aus dem Verhalten werden Rückschlüsse auf das Vorliegen eines Tinnitus gezogen. Nachdem der Effekt des Salicylats auf das Hörvermögen abgeklungen ist, erfolgt eine erneute Injektion von Salicylat oder Kochsalzlösung. Erneut wird vor und nach der Injektion durch Beschallung der Tiere in der Plexiglasröhre untersucht, ob ein Tinnitus vorliegt. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Arbeiten wurden durch den Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) gefördert.

Bereich: Hörforschung

Originaltitel: Salicylate-induced changes in hearing thresholds in mongolian gerbils are correlated with tinnitus frequency but not ith tinnitus strength

Autoren: Veralice Lanaia, Konstantin Tziridis, Holger Schulze*

Institute: Experimentelle HNO-Heilkunde, Universitätsklinikum Erlangen, Waldstraße 1, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Frontiers in Behavioral Neuroscience 2021; 15: 698516

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5311



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