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Dokument 661Titel: TRPM4-Kationenkanal vermittelt axonale und neuronale Degeneration in einer experimentellen Autoimmun-Enzephalomyelitis und Multiple Sklerose
Hintergrund: Verringerung der Symptome bei einem experimentellen "Modell" für die Multiple Sklerose.
Tiere: 134 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Hamburg genehmigt. Die Tierexperimente werden größtenteils von Karin Steinbach vorgenommen. Es werden genmanipulierte und normale Mäuse ungenanter Herkunft verwendet. Den genmanipulierten Mäusen wurde das Gen für einen im Nervengewebe vorkommenden Rezeptor ausgeschaltet. Diese Tiere werden über mehrere Generationen mit normalen C57BL/6-Mäusen verpaart. Für die eigentlichen Versuche werden die genveränderten Nachkommen und ihre normalen Geschwister verwendet.

Den Tieren werden Freund’s Adjuvans (eine stark reizende Substanz aus Paraffinöl und abgetöteten Tuberkulosebakterien) unter die Haut und anschließend Keuchhustenbakteriengift in die Blutbahn injiziert. Diese Kombination löst eine Immunreaktion des Körpers aus und es kommt zu einer so genannten experimentellen Autoimmun-Enzephalomyelitis (EAE), die als "Model" für die Multiple Sklerose gilt. Die Krankheitsanzeichen der Tiere werden mittels eines Punkteschemas bewertet: 0 = keine Anzeichen; 1 = Schwanzschwäche; 2 = Schwäche der Hinterbeine; 3 = Lähmung der Hinterbeine; 4 = vollständige Lähmung der Hinterbeine und Schwäche der Vorderbeine; 5 = sterbend oder tot. Mäuse mit Anzeichen 4 oder 5 werden vorzeitig getötet. Gruppen von genmanipulierten und normalen Mäusen werden 15 oder 21 Tage nach Auslösung der EAE getötet, um ihr Rückenmark, Milz und andere Organe zu untersuchen.

Weiterhin erhalten Gruppen von genmanipulierten und normalen Mäusen bei denen eine EAE ausgelöst wurde, täglich eine Testsubstanz (ein Diabetesmedikament) in die Bauchhöhle injiziert. Die Tiere werden 30 Tage lang beobachtet, andere werden nach 15 Tagen getötet.

In einem anderen Experiment werden Mäuse mit einer hohen Dosis (9 Gy) Gammastrahlen ganzkörperbestahlt, dadurch wird ihr Immunsystem vollständig zerstört. Nach 24 Stunden werden ihnen Knochenmarkszellen von anderen, getöteten Mäusen in die Blutbahn verabreicht. Sechs Wochen später wird auch bei diesen Tieren eine EAE ausgelöst. Die Tötung aller Mäuse erfolgt in Narkose mittels Durchströmung mit Formaldehyd. Es werden außerdem In-vitro-Experimente mit Hirnzellen aus Mäuseembryonen durchgeführt. Schwangere, genmanipulierte Mäuse und ihre Embryonen werden dafür getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Emmy-Noether-Programm, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die Schweizer Nationalfonds unterstützt.

Bereich: Multiple-Sklerose-Forschung

Originaltitel: TRPM4 cation channel mediates axonal and neuronal degeneration in experimental autoimmune encephalomyelitis and multiple sclerosis

Autoren: Benjamin Schatling (1), Karin Steinbach (1,2,3), Edda Thies (1,4), Martin Kruse (5), Aurelie Menigoz (6), Friederike Ufer (1), Veit Flockerzi (7), Wolfgang Brück (8), Olaf Pongs (5), Rudi Vennekens (6), Matthias Kneussel (4), Marc Freichel (9), Doron Merkler (2,3,8), Manuel A. Friese (1)*

Institute: (1) Neuroimmunologie, Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg (ohne Adresse), (2) Abteilung für Klinische Pathologie, Universitätsklinikum Genf, Genf, Schweiz, (3) Institut für Pathologie und Immunologie, Universität Genf, Genf, Schweiz, (4) Institut für Molekulare Neurogenetik, Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (5) Institut für Neurale Signalverarbeitung, Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (6) Department of Molecular and Cellular Biology, Katholoieke Universiteit Leuven, Leuven, Belgien, (7) Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität des Saarlandes Homburg, (8) Institut für Neuropathologie, Universität Göttingen, Georg-August-Universität Göttingen, (9) Pharmakologisches Institut, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Nature Medicine 2012: 18 (12), 1805-1811

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4415



Dokument 662Titel: Chemokine spielen bei der gegenseitigen Regulation der Th1- und Th17-Immunantwort bei einer sichelförmigen Entzündung der Nierenkörperchen bei der Maus eine wichtige Rolle
Hintergrund: Ergründung der Vorgänge bei einer experimentellen Entzündung der Nierenkörperchen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Es werden 5 verschiedene Arten von genmanipulierten, so genannten Knockout-Mäusen verwendet, bei denen jeweils ein Gen ausgeschaltet wurde. Drei Arten Knockout-Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Jackson Laboratory, Bar Harbor, ME, USA, eine von der Universität Tokio, Japan und eine wurde im eigenen Institut des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf generiert. Die Genmäuse werden mit normalen Mäusen über mehrere Generationen gezüchtet. Die Gene, die abgeschaltet wurden, sind für bestimmte Entzündungs-Botenstoffe wichtig.

Bei den Tieren wird eine Entzündung der Nierenkörperchen experimentell ausgelöst, indem ein "nierengiftiges Schafserum" in die Bauchhöhle der Mäuse injiziert wird. Vermutlich handelt es sich um Antikörper, die gegen die Nierenkörperchen gerichtet sind und die durch eine Immunreaktion das Gewebe zerstören. Jeweils einige genmanipulierte und einige normale Mäuse werden zu bestimmten Zeitpunkten (1-20 Tage nach der Injektion) getötet, um den Verlauf der Entzündung zu untersuchen. Einigen Gruppen von Mäusen werden nach Injektion des giftigen Schafserums Antikörper von Ratten in die Bauchhöhle injiziert, die gegen bestimmte Entzündungs-Botenstoffe gerichtet sind.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Entzündungsforschung, Nierenforschung

Originaltitel: Chemokines play a critical role in the cross-regulation of Th1 and Th17 immune response in murine crescentic glomerulonephritis

Autoren: Hans-Joachim Paust (1), Jan-Eric Turner (1), Jan-Henrick Riedel (1), Erik Disteldorf (1), Anett Peters (1), Tilman Schmidt (1), Christian Krebs (1), Joachim Velden (2), Hans-Willi Mittrücker (3), Oliver M. Steinmetz (1), Rolf A.K. Stahl (1), Ulf Panzer (1)

Institute: (1) III. Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (3) Institut für Immunologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg

Zeitschrift: Kidney International 2012: 82, 72-83; doi:10.1038/ki.2012.101

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4414



Dokument 663Titel: Der Seitenventrikel, aber nicht den dritten Ventrikel als Ziel auzuwählen, ruft bei weiblichen Schafen Knochenverlust hervor: Eine experimentelle Herangehensweise, um ein verbessertes Großtiermodell zu schaffen
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für die Osteoporose durch Infusion des Hormons Leptin in das Gehirn von Schafen.
Tiere: 16 Schafe
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Australien statt. 16 weibliche Corriedale-Schafe werden in 4 Gruppen zu je 4 Tieren eingeteilt. Gruppe 1 bleibt als Kontrolle unbehandelt. Alle anderen Tiere werden kastriert, d.h., die Eierstöcke werden chirurgisch entfernt. Außerdem wird bei allen Schafen der 3 Gruppen eine weitere Operation unter Narkose vorgenommen. Bei den Tieren wird ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. An eine bestimmte Stelle des Gehirns wird ein Kunststoffschlauch einoperiert. Der Schlauch ist mit einer Pumpe verbunden, die den Tieren auf den Rücken geschnallt wird. So kann dauerhaft eine Substanz in das Gehirn gepumpt werden. Bei einer Gruppe wird Hirnwasser ohne Zusätze verabreicht. Die beiden anderen Gruppen erhalten gentechnisch hergestelltes, menschliches Leptin (ein Hormon) in das Gehirn gepumpt. Die Schläuche wurden bei diesen beiden Gruppen an unterschiedlichen Stellen des Gehirns platziert: bei einer Gruppe im Seitenventrikel bzw. im 3. Ventrikel (mit Hirnwasser gefüllte Zwischenräume im Gehirn). Die Flüssigkeit in der Pumpe wird regelmäßig nachgefüllt. Nach 3 Monaten werden alle Schafe durch einer Überdosis Pentobarbital getötet, um ihre Knochen zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die AO-Stiftung gefördert.

Bereich: Osteoporose-Forschung

Originaltitel: Targeting the lateral but not the third ventricle induces bone loss in ewe: An experimental approach to generate an improved large animal model of osteoporosis

Autoren: Ralf Oheim (1), Frank Timo Beil (2), Florian Barvencik (1), Marcus Egermann (3), Michael Amling (1)*, Iain J. Clarke (4), Pia Pogodia (5)

Institute: (1) Abteilung für Osteologie und Biomechanik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Lottestr. 59, 22529 Hamburg, (2) Abteilung für Osteologie und Biomechanik sowie Klinik für Orthopädie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (3) Orthopädische Klinik, Universität Heidelberg, Heidelberg, (4) Department of Physiology, Monash University, Melbourne, Victoria, Australien, (5) Klinik für Tauma-, Hand- und Rekonstruktionschirurgie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg

Zeitschrift: Journal of Trauma 2012, 71: 720-726

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4413



Dokument 664Titel: Protease-empfindliche Prionarten in neoplastischen Milzen von mit Prionen infizierten Mäusen mit Abkopplung von PrPSc und Prion-Infektiosität
Hintergrund: Untersuchungen zur Pathophysiologie (Krankheitsentstehung) von Prionenerkrankungen wie z.B. BSE.
Tiere: 40 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf vorgenommen. Fünf Tage alte Mäuse werden mit MoMuLV infiziert, einem Retrovirus, das Leukämie und Milzkrebs hervorruft. Die Milz wächst auf mehr als das Doppelte an. Ein Teil der Tiere wird zusätzlich mit Prionen (BSE-Auslöser) infiziert, die am 21. Lebenstag in hoher Dosis in die Bauchhöhle oder in das Gehirn der Tiere injiziert werden. Die Prionen stammen aus dem Gehirn anderer Mäuse und werden in Form von zerkleinertem Hirn verabreicht. Eine Gruppe von Mäusen erhält nur Mäusehirn ohne Prionen. Und eine Gruppe Mäuse wird nur mit MoMuLV infiziert, nicht aber mit Prionen. 30, 60 und 90 Tage nach der Prioneninfektion werden jeweils einige Mäuse jeder Gruppe getötet, um die Milzen zu untersuchen. Für diese Untersuchung werden weitere Tierversuche durchgeführt. Zerkleinerte Milz wird in das Gehirn von 4 genmanipulierten Mäusen injiziert. Die Tiere werden täglich beobachtet und bei Anzeichen von Prionerkrankung (Gewichtsverlust, gekrümmte Körperhaltung, Hinterbeinlähmung, Bewegungsstörungen) getötet.

Bereich: BSE-Forschung

Originaltitel: Protease-sensitive prion species in neoplastic spleens of prion-infected mice with uncoupling of PrPSc and prion infectivity

Autoren: Susanne Krasemann (1), Melanie Neumann (1), Beata Szalay (1), Carol Stocking (2), Markus Glatzel (1)*

Institute: (1) Institut für Neuropathologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Heinrich-Pette-Institut, AG Molekulare Pathologie, 20206 Hamburg

Zeitschrift: Journal of General Virology 2013: 94, 453-463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4412



Dokument 665Titel: Durch Fadenwürmer Beeinträchtigung der CD8+ T-Zell-Antwort gegen Plasmodium kann durch Optimierung der Antigen-Verabreichung überwunden werden
Hintergrund: Untersuchung, inwieweit eine Fadenwurm-Infektion eine Malaria-Impfung beeinflusst.
Tiere: 261 Tiere verschiedener Arten (Mindestens 261 Mäuse, unbekannte Anzahl Ratten und Baumwollratten)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden am Bernhard-Nocht-Institut für Tropische Medizin in Hamburg statt. Die Mäuse (Zuchtlinie BALB/c) stammen aus der Zucht des Universitätskrankenhauses Hamburg-Eppendorf und die Ratten (Zuchtlinie Wistar) und Baumwollratten (Sigmodon hispidus) aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Es werden zwei Arten von parasitischen Fadenwürmern verwendet, die in Ratten bzw. Baumwollratten gezüchtet werden. Der Fadenwurm Strongyloides ratti wird in Ratten vermehrt und gehalten, indem die Parasiten aus dem Kot isoliert und weiteren Ratten verabreicht werden (die Art der Verabreichung wird nicht genannt). Ein anderer Fadenwurm, Litomisoides sigmodontis, wird in Baumwollratten gehalten und gezüchtet, wobei keine näheren Angaben gemacht werden. Malariaparasiten werden durch einen Zyklus vermehrt. Anopheles-Mücken, die von infizierten Mäusen eine Blutmahlzeit genommen haben, werden getötet. Aus ihren Speicheldrüsen isolierte Parasitenformen werden Mäusen in die Blutbahn injiziert. Dann werden wieder Mücken auf die Mäuse angesetzt usw.

Für die eigentlichen Versuche werden Mäuse mit einem der beiden Fadenwürmer infiziert. Strongyloides ratti wird den Tieren in eine Fußsohle gespritzt. Die Art der Infektion mit Litomisoides sigmodontis ist unklar. Eine Gruppe Mäuse bleibt uninfiziert. Einige Tage später erfolgt eine Malaria-Impfung. Es werden zwei potentielle Malaria-Impfstoffe verwendet, die experimentell Mäuse vor Malaria schützen, die aber beim Menschen noch nicht eingesetzt werden. Sieben Tage später werden die Mäuse getötet, um die Immunantwort in Milz und Leber zu untersuchen. In anderen Experimenten werden mit Fadenwürmern infizierte und gegen Malaria geimpfte Mäuse durch Injektion in eine Vene mit Malariaparasiten infiziert. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten werden die Mäuse getötet.

Bereich: Parasitologie, Immunologie

Originaltitel: Nematode-induced interference with the anti-Plasmodium CD8+ T-cell response can be overcome by optimizing antigen administration

Autoren: Julia Kolbaum (1), Susanne Tartz (1), Wiebke Hartmann (1), Susanne Helm (1), Andreas Nagel (1), Volker Heussler (1,2), Peter Sebo (3), Bernhard Fleischer (1,4), Thomas Jacobs (1), Minka Breloer (1)*

Institute: (1) Bernhard-Nocht-Institut für Tropische Medizin, Bernhard-Nocht-Str. 74, 20359 Hamburg, (2) Institut für Zellbiologie, Universität Bern, Bern, Schweiz, (3) Laboratory of Molecular Biology of Bacterial Pathogens, Cell and Molecular Microbiology Division, Institute of Microbiology of the ASCR, Prag, Tschechische Republik, (4) Institut für Immunologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg

Zeitschrift: European Journal of Immunology 2012: 42; 890-900

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4411



Dokument 666Titel: Neutralisation der IL-17-Achse verringert die Neutrophilen-Invasion und schützt vor Schlaganfall
Hintergrund: Entstehung und Verhinderung des Entzündungsprozesses nach einem künstlich ausgelösten Schlaganfall.
Tiere: 1065 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Es werden verschiedene Linien genmanipulierter Mäuse verwendet, denen unterschiedliche Gene ausgeschaltet wurden. Diesen Tieren fehlen bestimmte Faktoren, die bei der Entstehung einer Entzündung eine Rolle spielen. Die Versuche werden von der Hamburger Behörde für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen genehmigt und finden am UKE Hamburg statt. Die Tiere unterschiedlicher Zuchtlinien werden vom Jackson Laboratory, Bar Harbor, USA, Medizinische Hochschule Hannover und dem UKE Hamburg bezogen. Die genmanipulierten Mäuse werden über mindestens zehn Generationen mit nicht genveränderten Mäusen gekreuzt.

Bei den Tieren wird ein Schlaganfall ausgelöst, indem unter Narkose ein Faden in eine Halsarterie eingefädelt und bis ins Gehirn vorgeschoben wird. Dort sind die Blutgefäße so dünn, dass der Faden eines davon verstopft. Der Hirngewebebereich dahinter wird nicht mehr durchblutet. Nach einer Stunde wird der Faden wieder herausgezogen. Die Mäuse erwachen aus der Narkose. Die Symptome der Tiere werden nach einem Punkteschema beurteilt: Drehbewegungen, längsseitliches Rollen, Bewegungslosigkeit, Tod. Gruppen von Mäusen werden 1, 3 und 7 Tage nach dem künstlichen Schlaganfall durch Köpfen unter Betäubung getötet.

Anderen Mäusen werden vor und/oder nach dem Schlaganfall verschiedene Testsubstanzen in die Bauchhöhle injiziert. Unter anderem handelt es sich bei den Substanzen um monoklonale Antikörper von anderen Mäusen oder polyklonale Antikörper von Ziegen. Dazu werden Mäusen und Ziegen Entzündungsfaktoren von Mäusen injiziert. Die Tiere bilden Antikörper in ihrem Blut, die durch Abnahme von Blutproben gewonnen werden. Außerdem werden Hirngewebeproben von Schlaganfallpatienten für In-vitro-Versuche verwendet.

Die Arbeit wurde durch die Landesexzellenzinitiative Hamburg und ERANET/NANOSTROKE gefördert.

Bereich: Schlaganfallforschung, Entzündungsforschung

Originaltitel: Neutralization of the IL-17 axis diminishes neutrophil invasion and protects from ischemic stroke

Autoren: Mathias Gelderblom (1), Anna Weymar (1), Christian Bernreuther (2), Joachim Velden (3), Priyadharshini Arunachalam (1), Karin Steinbach (4), Ellen Orthey (1), Thiruma V. Arumugam (5), Frank Leypoldt (1), Olga Simova (1), Vivien Thom (6), Manuel A. Friese (4), Immo Prinz (7), Christoph Hölscher (8), Markus Glatzel (2), Thomas Korn (9), Christian Gerloff (1), Eva Tolosa (6), Tim Magnus (1)*

Institute: (1) Neurologische Klinik, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Institut für Neuropathologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (3) Institut für Pathologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (4) Forschungsgruppe Neuroimmunologie, Zentrum für Molekular-Neurobiologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (5) School of Biomedical Sciences, The University of Brisbane, Australien, (6) Institut für Immunologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (7) Institut für Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover, (8) Infektionsimmunologie, Forschungszentrum Borstel und Exzellenzcluster "Inflammation at Interfaces", Borstel, (9) Neurologische Klinik, technische Universität München

Zeitschrift: Blood 2012: 120 (18), 3793-3802

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4410



Dokument 667Titel: Minimal-invasives Einbringen einer Pulmonalklappe aus einem Stents mit Pferdegewebe und einem eingebauten Sinusteil bei einem Schafmodell
Hintergrund: Test einer minimal-invasiven chirurgischen Methode zur Einbringung einer Herzklappe.
Tiere: 7 Schafe
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Sieben Gotlandsfar-Schafe (34-56 kg) nicht genannter Herkunft werden unter Narkose operiert. Auf der linken Seite liegend, wird ein kleiner Schnitt zwischen zwei Rippen der rechten Brustkorbseite gemacht. Mit Hilfe eines Instruments wird eine künstliche Herzklappe durch den Brustkorb in die rechte Herzkammer eingeführt und anstelle der Pulmonalklappe eingesetzt. Die künstliche Herzklappe besteht aus einem Stent (ein sich selbst öffnende Gitterröhre), in den ein Stück einer Vene (inkl. Venenklappe) vom Pferd eingenäht wurde. Das Venenstück stammt vom Schlachthof. Ein Schaf stirbt noch während der Operation an Herzkammerflimmern, ein Tier stirbt am Tag nach der Operation an einer durch ein anderes Schaf zugefügten Verletzung. Ein Schaf stirbt nach einem Monat an Lungenentzündung, eines nach 3 Monaten an Blutvergiftung und Herzversagen. Zwei Schafe werden nach sechs Monaten getötet. Über das 7. Schaf wird nichts berichtet.

Die Arbeit wurde durch die Cartag AG finanziert, den Hersteller des Stents. Vier der fünf Autoren sind Berater (Consultants) der Firma.

Bereich: Herzkreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Minimally invasive insertion of an equine stented pulmonary valve with a built-in sinus portion in a sheep model

Autoren: Ali Dodge-Khatami (1)*, Stefan Hallhagen (2), Kuno Limacher (3), Björn Söderberg (2), Rolf Jenni (4)

Institute: (1) Klinik für Kinderherzchirurgie, Universitäres Herzzentrum, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Division of Pediatric Cardiac Surgery and Pediatric Cardiology, Queen Silvia Children’s Hospital, Gothenburg, Sweden, (3) Cartag AG, Baar, Schweiz, (4) Herzklinik, Universitätsklinik, Zürich

Zeitschrift: Catheterization and Cardiovascular Interventions 2012: 79, 654-658

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4409



Dokument 668Titel: Wesentliche Reduzierung der akuten Abstoßung eines Herzallotransplantats durch selective Hemmung der Januskinase-1/3 unter Verwendung von R507 und R545
Hintergrund: Test zweier neuer Immunsuppressiva zur Verhinderung der Abstoßungsreaktion von transplantierten Organen.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Experimente finden in Hamburg statt. Es werden Ratten der Zuchtlinien Brown Norway und Lewis aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, verwendet. Es werden Herztransplantationen vorgenommen: Von Brown-Norway- auf Lewis-Ratten und von Lewis- auf Lewis-Ratten. Die Tiere werden in 8 Gruppen eingeteilt und erhalten unterschiedlich dosierte Immunsuppressiva, d.h. Medikamente, die die Immunabwehr unterdrücken, um die Abstoßung des Transplantats zu verhindern. Dabei werden zwei neue Substanzen und eine herkömmliche eingesetzt. Die Medikamente werden zweimal täglich mit einer Schlundsonde in den Magen eingegeben. Nach fünf Tagen werden die Ratten getötet, um die Herzen gewebekundlich zu untersuchen.

In einem zweiten Versuch wird die Überlebenszeit getestet. Dazu werden nach der Herztransplantation 9 Gruppen von Ratten mit unterschiedlichen Immunsuppressiva dosiert. Eine Gruppe erhält keine Medikation. Diese Tiere sind innerhalb von 7-8 Tagen tot. Die anderen Ratten sterben nach 12-30 Tagen. Schließlich wird noch die Pharmakokinetik der neuen Immunsuppressiva getestet, d.h., die Verteilung und Verstoffwechselung im Körper. Dazu erhalten Lewis-Ratten zweimal täglich die Substanzen mit einer Schlundsonde in den Magen eingegeben. Über einen Zeitraum von 10 Stunden werden stündlich Blutproben auf nicht genannte Weise entnommen. Das weitere Schicksal dieser Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Transplantationsforschung

Originaltitel: Significant reduction of acute cardiac allograft rejection by selective janus kinase-1/3 inhibition using R507 and R545

Autoren: Tobias Deuse (1,2), Xiaoqin Hua (1,2), Vanessa Taylor (3), Mady Stubbendorff (1,2), Muhammad Balluom (3), Yan Chen (3), Gary Park (3), Joachim Velden (4), Thomas Streichert (5), Hermann Reichenspurner (1,2), Robert C. Robbins (6), Sonja Schrepfer (1,2,6)*

Institute: (1) Labor für Transplantat- und Stammzellimmunologie, Universitäres Herzzentrum, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (3) Riegel Pharmaceuticals, South San Francisco, USA, (4) Institut für Pathologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (5) Institut für Klinische Chemie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (6) Department of Cardiothoracic Surgery, Stanford University School of Medicine, Stanford, CA, USA

Zeitschrift: Transplantation 2012: 94; 695-702

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4408



Dokument 669Titel: Niedrig-Umsatz-Osteoporose bei Schafen mittels Abtrennung des Hypothalamus von der Hirnanhangdrüse
Hintergrund: Das bisherige Osteoporose-"Tiermodell" (durch Injektion des Hormons Leptin in einen bestimmten Hirnzwischenraum) ist zu aufwendig und teuer. Die Autoren entwickeln deshalb hier ein neues Osteoporose-"Modell".
Tiere: 20 Schafe
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden unter deutscher Federführung in Australien statt. Es werden 6-7 Jahre alte, weibliche Corriedale Schafe verwendet. Die Tiere werden mit Zugang zu Außen-Paddock gehalten. Zunächst werden alle 20 Schafe kastriert. Eine Woche später wird bei zehn Schafen unter Narkose über die Nase ein Stück Aluminium-Folie in das Gehirn eingeführt und zwischen dem Hypothalamus und der Hirnanhangsdrüse platziert. Es findet nun kein Austausch mehr zwischen den beiden Hormon produzierenden Drüsen statt. Als Symptome zeigen sich vermehrtes Trinken und Harnabsatz. Bei der zweiten Gruppe mit 10 Schafen wird diese Operation nicht durchgeführt. Nach 3 und 12 Monaten werden jeweils 5 Schafe jeder Gruppe durch Überdosis von Pentobarbital getötet. Proben von Lendenwirbel, Oberschenkel- und Hüftknochen werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Osteoporose-Forschung, Hormonforschung

Originaltitel: Low turnover osteoporosis in sheep induced by hypothalamic-pituitary disconnection

Autoren: Frank Timo Beil (1), Ralf Oheim (1), Florian Barvencik (1), Tim N. Hissnauer (1), Jan M. Pestka (1), Anita Ignatius (2), Johannes M. Rueger (3), Thorsten Schinke (1), Iain J. Clarke (4), Michael Amling (1)*, Pia Pogoda (3)

Institute: (1) Abteilung für Osteologie und Biomechanik, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Institut für Orthopädische Forschung und Biomechanik, Zentrum für Muskuloskeletale Forschung, Universität Ulm, Ulm, (3) Klinik für Tauma-, Hand- und Rekonstruktionschirurgie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg, (4) Department of Physiology, Neuroendocrine Research Group, Monash University, Clayton Campus, Melbourne, Victoria, Australien

Zeitschrift: Journal of Orthop Res 2012: 30, 1254-2012

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4407



Dokument 670Titel: CD38 verschlimmert die fokale Zytokin-Produktion, die Entzündung nach einer Mangeldurchblutung sowie den Hirnschaden nach einer fokalen Mangeldurchblutung im Gehirn
Hintergrund: Details zum Entzündungsprozess nach einem Schlaganfall.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2011

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Hamburg, genehmigt. Es werden Mäuse der Zuchtlinie C57BL/6 und transgene, grün-fluoreszierende GFP-Mäuse aus der Versuchstierzucht Jackson Laboratories, Bar Harbor, USA, verwendet, außerdem genmanipulierte Mäuse (CD38-/-), denen ein Rezeptor auf der Zelloberfläche bestimmter Immunzellen fehlt, der einen Rolle bei Entzündungsvorgängen spielt. Diese genveränderten Mäuse werden über mindestens 12 Generationen mit C57BL/6-Mäusen gezüchtet.

GPF-Mäuse werden getötet, um das Knochenmark aus dem Oberschenkelknochen zu spülen. Knochenmarkszellen daraus werden C57BL/6-Mäusen in die Schwanzvene injiziert. Es entstehen so genannte Chimären, Mischwesen aus genetisch unterschiedlichen Zellen. Den Tieren werden auf nicht genannte Weise Blutproben entnommen, um festzustellen, ob die Chimärenbildung geklappt hat. Diese Tiere werden für weitere Experimente verwendet, allerdings ist unklar für welche.

Im eigentlichen Versuch wird bei CD38-/- und "normalen" C57BL/6-Mäusen ein Schlaganfall ausgelöst, indem unter Narkose ein Faden in eine Hirnarterie eingefädelt wird, um diese zu verstopfen. Üblicherweise wird dazu der Hals einer betäubten Maus an der Seite aufgeschnitten, um in die Halsarterie den Faden einzuführen. Er wird bis in das Gehirn vorgeschoben, bis er das immer dünner werdende Blutgefäß verstopft. Das Gewebe dahinter wird nicht mehr durchblutet wie bei einem Schlaganfall. Nach einer Stunde wird der Faden wieder herausgezogen. Die Symptome der Tiere werden nach einem Punkteschema beurteilt: Drehbewegungen, längsseitliches Rollen, Bewegungslosigkeit, Tod. Nach 6 oder 24 Stunden werden jeweils einige Mäuse beider Gruppen durch Köpfen unter Narkose getötet. Das Gehirn wird in Scheiben geschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch den Forschungsförderungsfond der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, die Werner-Otto-Stiftung, die Novartis-Stiftung sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: CD38 exacerbates focal cytokine production, postischemic inflammation and brain injury after focal cerebral ischemia

Autoren: Chi-um Choe (1), Kerstin Lardong (1), Mathias Gelderblom (1), Peter Ludewig (1,3), Frank Leypoldt (1), Friedrich Koch-Nolte (2), Christian Gerloff (1), Tim Magnus (1)*

Institute: (1) Klinik für Neurologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg (ohne Adresse), (2) Institut für Immunologie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg (3) Institut für Klinische Chemie, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, Hamburg

Zeitschrift: PLoS One 2011; 6(5), e19046

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4406



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