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Datenbank Tierversuche

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Dokument 691Titel: Die Immunreaktivität des endothelialen Barriere-Antigens ist umgekehrt verbunden mit der Fehlfunktion der Blut-Hirn-Schranke nach einer Hirnembolie bei Ratten
Hintergrund: Untersuchungen zur erhöhten Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke nach Schlaganfall.
Tiere: 23 Ratten
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Leipzig genehmigt. Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Wistar stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Unter Narkose wird die Halsschlagader von Ratten freigelegt. Über einen Katheter wird ein 45 mm langes Blutgerinnsel in das Blutgefäß eingeschwemmt. Dieses wird mit dem Blutfluss ins Gehirn gespült, wo es die mittlere Hirnarterie verstopft. Das Gewebe dahinter wird nicht mehr durchblutet, es kommt zu einem Schlaganfall (Hirnembolie). Bei einer Gruppe Ratten nach 4, bei einer anderen Gruppe nach 24 Stunden wird über eine Vene eine Protein-Lösung injiziert, die normalerweise die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann. Eine Stunde später werden die Ratten getötet, eine Blutprobe und das Hirn werden entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Endothelial barrier antigen-immunoreactivity is conversely associated with blood-brain barrier dysfunction after embolic stroke in rats

Autoren: J. Pelz (1), W. Härtig (2), C. Weise (1), C. Hobohm (1), D. Schneider (1), M. Krueger (3), J. Kacza (4), Dominik Michaelski (1)*

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Neurologie, Universität Leipzig, Liebigstr. 20, 04103 Leipzig, (2) Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Universität Leipzig, (3) Institut für Anatomie, Universität Leipzig, (4) Institut für Anatomie, Histologie und Embryologie, Veterinärmedizinische Fakultät, Universität Leipzig

Zeitschrift: European Journal of Histochemistry 2013: 57; 255–261

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4530



Dokument 692Titel: Transplantation von künstlich hergestelltem Herzgewebe als biologische Unterstützung des Herzens bei der Behandlung einer dilatativen Kardiomyopathie
Hintergrund: Behandlung einer Herzschwäche (dilatative Kardiomyopathie) durch Tissue Engineering. Die Autoren betonen, dass die hier angewandte Technologie zur Herstellung von Herzgewebe nicht einfach auf größere Tiere und den Menschen übertragen werden kann.
Tiere: 46 Ratten (mehr als)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Sprague-Dawley stammen aus dem Medizinisch-Experimentellem Zentrum der Universität Leipzig. Ein bis zwei Tage alte Ratten werden geköpft und ihre Herzen entnommen, um daraus Herzzellen zu isolieren. Diese werden zusammen mit einer Matrix aus Madrigel (Bestandteil von Mäusehaut), Kollagen und anderen Substanzen zu einem Ring geformt und sieben Tage wachsen gelassen.

46 erwachsene Ratten werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Elf Ratten dienen als Kontrollgruppe und erhalten keine Behandlung. Bei 35 Tieren wird durch 42-tägige Gabe von Doxorubicin (Chemotherapeutikum) künstlich eine sog. dilatative Kardiomyopathie erzeugt. Hierbei handelt es sich um eine krankhafte Erweiterung des Herzmuskels, die, anders als beim Menschen, bei Tieren meist erblich bedingt ist. Bei den Ratten entwickelt sich eine Herzschwäche. Fünf von 35 Tieren sterben. Nach der Behandlungszeit wird unter Narkose das Brustbein der Ratten aufgeschnitten, um an das Herz zu gelangen. Der zuvor hergestellte Zellring wird um das schlagende Rattenherz gelegt. Bei einer Kontrollgruppe wird der Brustkorb eröffnet, ohne Herzgewebe zu implantieren (fingierte Operation). Bei dem Eingriff sterben vier Ratten durch Blutungen. Nach insgesamt 110 Tagen werden alle noch lebenden Ratten narkotisiert und durch Ausbluten getötet und das Herz wird für weitere Untersuchungen entnommen.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Bereich: Tissue Engineering, Herz-Kreislaufforschung

Originaltitel: Transplantation of engineered heart tissue as a biological cardiac assist device for treatment of dilated cardiomyopathy

Autoren: Sergey Leontyev (1), Franziska Schlegel (1,2,3), Cathleen Spath (1,3), Ronny Schmiedel (1), Martin Nichtitz (1), Andreas Boldt (3), Rudolf Rübsamen (2), Aida Salameh (4), Martin Kostelka (4), Friedrich-Wilhelm Mohr (1), Stefan Dhein (1)*

Institute: (1) Klinik für Herzchirurgie, Herzzentrum, Universität Leipzig, Strümpellstraße 39, 04289 Leipzig, (2) Institut für Biologie, Universität Leipzig, (3) Translationszentrum für Regenerative Medizin, Leipzig, (4) Klinik für Kinderkardiologie, Herzzentrum Leipzig

Zeitschrift: European Journal of Heart Failure 2013: 15; 23-35

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4529



Dokument 693Titel: Erzeugung von mit Blutgefäßen durchzogenem Knochen in der Leiste bei einem arterio-venösen Schlaufenmodell beim Schaf
Hintergrund: Es wird eine Technik erprobt, bei der der Körper dazu gebracht wird, neues Knochengewebe in einer Plastikdose zu bilden, das an eine andere Stelle des Körpers transplantiert werden soll.
Tiere: 15 Schafe (weibliche Merino-Landschafe (4-6 Monate))
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Mittelfranken genehmigt. Bei den Schafen wird unter Narkose folgende Operation durchgeführt: Die Leistengegend eines Beins wird geschoren und die Haut wird auf 12 cm Länge aufgeschnitten. Eine Hinterbeinvene und –arterie (Vena und Arteria saphena), die an der Innenseite des Oberschenkels verlaufen, werden freipräpariert. Die beiden Blutgefäße werden abgebunden, durchschnitten und die Enden dann mikrochirurgisch zusammengenäht. Auf diese Weise wird aus den Blutgefäßen eine Schlaufe kreiert. Das Blut fließt nun nicht mehr durch das Bein, sondern durch die Schlaufe. Die Schlaufe wird in eine mit Fibrin gefüllte Plastikdose gelegt. Außerdem werden Stammzellen in die Dose eingebracht, die zuvor aus dem Beckenknochen des jeweiligen Schafes gewonnen wurden. Eine Gruppe Schafe erhält zusätzlich einen gentechnisch hergestellten menschlichen Wachstumsfaktor in die Dose, die andere Gruppe nicht.

Die verschlossene Plastikdose (es gibt nur eine kleine Öffnung für die beiden Blutgefäße), wird in der Leiste des Schafs festgenäht. Die Haut wird ebenfalls vernäht. Durch die Blutversorgung und die Stammzellen fängt der Körper nun an, Knochengewebe in der Dose zu bilden. Bei 5 der 15 Schafe kommt es zu Komplikationen wie Blutgerinnselbildung in der Schlaufe. Sie werden aus dem Versuch herausgenommen. Ihr weiteres Schicksal wird nicht beschrieben. Zwölf Wochen nach der Operation werden die Schafe auf nicht genannte Weise getötet. Die Plastikdosen werden zur Untersuchung herausgenommen.

Bereich: Tissue Engineering

Originaltitel: Engineering axially vascularized bone in the sheep arteriovenous-loop model

Autoren: Anja M. Boos (1)*, Johanna S. Loew (1), Annika Weigand (1), Gloria Deschler (1), Dorothee Klumpp (1), Andreas Arkudas (1), Oliver Bleiziffer (1), Heinz Gulle (2), Ulrich Kneser (1), Raymund E. Horch (1), Justus P. Beier (1)

Institute: (1) Abteilung für Plastische und Handchirurgie, Universitätsklinikum Erlangen, Krankenhausstr. 12, 91054 Erlangen, (2) Baxter Innovations GmbH, Wien. Österreich

Zeitschrift: Journal of Tissue Engineering and Regenerative Medicine 2013: 7; 654-664

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4528



Dokument 694Titel: Langzeit-Gentherapie mit Thrombospondin 2 hemmt die TGF-ß-Aktivierung, Entzündung und Blutgefäßneubildung bei einer chronischen Nierenschädigung nach Nierentransplantation
Hintergrund: Gentherapie nach Nierentransplantation.
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung von Mittelfranken genehmigt. Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Bei Ratten wird die linke Niere entnommen und anderen Ratten eingepflanzt. Die ersten zehn Tage nach der Transplantation erhalten die Tiere täglich Cyclosporin, ein Medikament zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr, mit einer Schlundsonde in den Magen eingegeben. Zehn Tage nach der Transplantation wird die rechte Niere entfernt, d.h. es arbeitet nur noch die transplantierte Niere. Zwei Wochen nach der Transplantation wird bei 8 Ratten eine Gentherapie vorgenommen. Dazu wird genmanipuliertes Bakterien-Erbgut (Plasmid) in zwei Oberschenkelmuskeln der Tiere eingebracht. Acht Ratten erhalten ein Placebo. Zwei Ratten verlieren so stark an Gewicht, dass sie vorzeitig getötet werden. 30 Tage nach der ersten Operation werden die restlichen Ratten unter Betäubung durch Ausbluten getötet. Die Nieren werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Studie wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Gentherapie, Transplantationsmedizin

Originaltitel: Long-term gene therapy with thrombospondin 2 inhibits TGF-ß activation, inflammation and angiogenesis in chronic allograft nephropathy

Autoren: Christoph Daniel (2)*, Regina Vogelbacher (1), Andrea Stief (2), Christa Grigo (2), Christian Hugo (3)

Institute: (1) Abteilung für Nephrologie und Hypertension, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (2) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Krankenhaustr. 8-10, 91054 Erlangen, (3) Abteilung für Nephrologie, Medizinische Klinik III, Universität Dresden, Dresden

Zeitschrift: PLOS ONE 2013: 8(12); e83846

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4527



Dokument 695Titel: Neue Aspekte zur Wirksamkeit von Gerinnungshemmern und Anti-Blutplättchen-Strategien bei Schafen
Hintergrund: Wirksamkeit verschiedener seit Jahren für Menschen zugelassener Blutgerinnungshemmer beim Schaf mit dem Ziel einer Optimierung des "Schafmodells".
Tiere: 20 Schafe (Merino-Landschafe)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Genehmigungsbehörde Mittelfranken genehmigt und finden an der Universität Erlangen statt. Die Schafe werden zum Teil für mehrere Versuche verwendet. Gruppen von je 5 Schafen werden jeweils 7 Tage lang mit verschiedenen Blutgerinnungshemmern behandelt, die alle seit Jahren beim Menschen im Einsatz sind. Manche Medikamente werden injiziert, andere oral eingegeben. Es werden mehrfach Blutproben entnommen. Das weitere Schicksal der Schafe wird nicht erwähnt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: New aspects on efficient anticoagulation and antiplatelet strategies in sheep

Autoren: Annika Weigand (1), Anja M. Boos (1), Jürgen Ringwald (2), Maren Mieth (3), Ulrich Kneser (1,4), Andreas Arkudas (1), Oliver Bleiziffer (1), Dorothee Klumpp (1,4), Raymund E. Horch (1), Justus P. Beier (1)*

Institute: (1) Klinik für Plastische und Handchirurgie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Krankenhausstr. 12, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Transfusionsmedizin und Hämostasiologie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (4) Klinik für Hand-, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum, Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik, Ludwigshafen

Zeitschrift: BMC Veterinary Research 2013: 9; 192. http://www.biomedcentral.com/1746-6148/9/192

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4526



Dokument 696Titel: Regeneration von Knochendefekten kritischer Größe unter Verwendung PEG-vermittelter BMP-2-Gen-Lieferung und den Einsatz von Zellverschlussbarrieremembranen – Eine Wiederauflage des knochenfördernden Prinzips
Hintergrund: Test von künstlichen Materialien, die die Knochenheilung beschleunigen sollen.
Tiere: 20 Schweine
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Genehmigungsbehörde in Mittelfranken genehmigt. Bei den 18 Monate alten Schweinen wird unter Narkose die Kopfhaut aufgeschnitten. In den Schädelknochen werden je Schwein neun Löcher von 1 cm Durchmesser und 1 cm Tiefe gebohrt. Bei drei Gruppen á: fünf Schweinen werden verschiedene künstliche Materialien der Schweizer Firma Institut Straumann AG in die Löcher eingebracht. Die Materialien werden nach einiger Zeit von Körper abgebaut und sollen die Knochenheilung anregen. Bei einer der Gruppen werden den Materialien gentechnisch veränderte knochenbildende Zellen (Osteoblasten) zugesetzt. Bei einer vierten Gruppe Schweine wird das herausgebohrte Knochengewebe zerkleinert und zusammen mit dem künstlichen Material in die Löcher eingebracht. Nach 2, 4 und 12 Wochen werden jeweils einige Tiere je Gruppe getötet, um die Schädelknochen feingeweblich zu untersuchen.

Die Studie wurde von der Schweizer Firma Institut Straumann AG finanziell unterstützt.

Bereich: Knochenchirurgie, Wiederherstellungschirurgie

Originaltitel: Critical size defect regeneration using PEG-mediated BMP-2 gene delivery and the use of cell occlusive barrier membranes – the osteopromotive principle revisited

Autoren: Falk Wehrhan (1)*, Kerstin Amann (2), Aart Molenberg (3), Rainer Lutz (1), Friedrich W. Neukam (1), Karl A. Schlegel (1)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Glückstr. 11, 91054 Erlangen, (2) Institut für Pathologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Institut Straumann AG, Basel, Schweiz

Zeitschrift: Clinical and Oral Implantation Research 2013: 24, 910-920

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4525



Dokument 697Titel: Antigen-Lieferung an dendritische CD11c+CD8- Zellen ruft eine schützende Immunantwort gegen experimentelles Melanom bei Mäusen in vivo hervor
Hintergrund: Untersuchung der Immunantwort bei künstlich ausgelöstem Hautkrebs.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Janvier, Saint-Berthevin, Frankreich. Den Tieren werden bestimmte Antigene und Antikörper gegen bestimmte Immunzellen in die Bauchhöhle injiziert. Nach 8 oder 21 Tagen werden die Mäuse auf nicht genannte Weise getötet. Gruppen von anderen Mäusen erhalten einige Wochen nach den Antigenen und Antikörpern Hautkrebszellen (Melanom) in eine Hautfalte am Rücken injiziert. Eine Gruppe Mäuse erhält nur die Melanonzellen. Je nach Gruppe sterben die Tiere unterschiedlich schnell. In den meisten Gruppen sind innerhalb von drei Wochen fast alle Mäuse tot oder sie werden getötet, wenn sie sterbend gefunden werden. In einer Gruppe überleben 20% der Mäuse 29 Tage.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft, BayGene, Erlanger Leistungsbezogene Anschubfinanzierung und Nachwuchsförderung (ELAN), Ria-Freifrau von Fritsch-Stiftung.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Antigen delivery to CD11c+CD8- dendritic cells induces protective immune responses against experimental melanoma in mice in vivo

Autoren: Kirsten Neubert (1), Christian H.K. Lehmann (1), Lukas Heger (1), Anna Baranska (1), Anna Maria Staedtler (1), Veit R. Bucholz (2), Sayuri Yamazaki (3), Gordon F. Heidkamp (1), Nathalie Eissing (1), Henry Zebroski (4), Michel C. Nussenzweig (5), Falk Nimmerjahn (6), Diana Dudziak (1)*

Institute: (1) Hautklinik, Labor für Dendritische Zellbiologie, Universitätsklinikum, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Hartmannstr. 14, 91052 Erlangen, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene, Technische Universität München (TUM), München, (3) Department of Geriatric and Environmental Dermatology, Nagoya City University, Graduate School of Medical Sciences, Nagoya, Japan, (4) Proteomics Resource Center, The Rockefeller University, New York, USA, (5) Laboratory of Molecular Immunology, The Rockefeller University, New York, USA, (6) Biologische Fakultät, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 91052 Erlangen

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2014: 192; 5830-5838

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4524



Dokument 698Titel: Verminderte Herzleistung bei Ratten mit normalem Blutdruck in einem Modell der Wachstumsverzögerung in der Gebärmutter
Hintergrund: Der Zusammenhang zwischen einer Eiweißmangelernährung der Mutter während der Schwangerschaft und Herzkrankheiten des Kindes sind dank Bevölkerungsstudien beim Menschen bekannt. Hier sollen die Mechanismen der Krankheitsentstehung anhand von Ratten aufgeklärt werden.
Tiere: 244 Ratten (mehr als)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Schwangere Rattenweibchen werden in zwei Gruppen eingeteilt: eine Gruppe wird normal gefüttert, die andere erhält während der Schwangerschaft eine eiweißreduzierte Diät. Nach der Niederkunft, während der Stillzeit werden alle Rattenmütter normal gefüttert. Je Wurf werden jeweils sechs männliche Rattenbabys am Leben gelassen, alle anderen Babys werden unmittelbar nach der Geburt durch Köpfen getötet. Am 21. Lebenstag werden die jungen Ratten entwöhnt. Im Alter von 69 Tagen werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt (Echokardiografie, Blutdruckmessung mittels eines in eine Beinarterie eingebrachten Katheters). Anschließend werden die Tiere betäubt und durch ein Gift getötet. Die Herzen werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Studie wurde unterstützt durch die Erlanger Leistungsbezogene Anschubfinanzierung und Nachwuchsförderung (ELAN) sowie die Deutsche Stiftung für Herzforschung.

Bereich: Kinderheilkunde

Originaltitel: Impaired myocardial performance in a normotensive rat model of intrauterine growth restriction

Autoren: Carlos Menendez-Castro (1)*, Okan Toka (2), Fabian Fahlbusch (1), Nada Cordasic (3), Rainer Wachtveitl (1), Karl H. Hilgers (3), Wolfgang Rascher (1), Andrea Hartner (1)

Institute: (1) Kinder- und Jugendklinik, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, Loschgestr. 15, 91054 Erlangen, (2) Abteilung Kinderkardiologie, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg, (3) Medizinische Klinik 4 - Nephrologie und Hypertensiologie, Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift: Pediatric Research 2014: 75 (6), 697-706

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4523



Dokument 699Titel: Mechanische Entfernung von Blutgerinnseln einer Beckenvenenthrombose bei einem Schweine-Modell unter Verwendung von Rotarex- und Aspirex-Kathetern
Hintergrund: Vergleich zweier Katheter zur Entfernung von Blutgerinnseln aus der Beckenvene. Verschiedene Studien konnten bereits zeigen, dass der Rotarex-Katheter, der bereits seit 1999 etabliert ist, sicher und effektiv beim Menschen eingesetzt werden kann. Der neuere Asperix-Katheter wird ebenfalls schon in der Klinik eingesetzt. In dieser Studie verursachte der Rotarex-Katheter bei allen Schweinen Durchlöcherungen der Venen.
Tiere: 6 Schweine
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Bei sechs gesunden Schweinen wird unter Narkose künstlich ein Blutgerinnsel in den Beckenvenen (sog. Beinvenenthrombose) erzeugt. Dafür wird über eine Halsvene ein langer Katheter mit einem aufblasbaren Ballon vorne bis in die Beckenvene vorgeschoben. Der Ballon wird aufgeblasen, um den Blutfluss auf ein Minimum zu reduzieren. Unterhalb des Ballons werden anschließend 3 ml Thrombin injiziert, welches die Blutgerinnung unterstützt. Nach einer Stunde wird der Ballon entleert und herausgezogen. Es erfolgt eine Untersuchung mit bildgebenden Verfahren (CT und Durchleuchtung), um das Vorhandensein und das Ausmaß der Thrombose (Blutgerinnsel) zu ermitteln. Im Anschluss wird das Blutgerinnsel entweder mit Hilfe des Rotarex- oder des Aspirex-Katheters entfernt. Die Katheter werden über die Beinvene eingeführt. Nach einer weiteren Kontroll-Bildgebung werden die Tiere mittels einer Überdosis Schlafmittel getötet und die Thromben feingeweblich untersucht.

Die Studie wurde finanziell Straub Medical AG unterstützt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Mechanical thrombectomy of iliac vein thrombosis in a pig model using the rotarex and aspirex catheters

Autoren: P. Minko (1)*, A. Bücker (1), M. Laschke (2), M. Menger (2), R. Bohle (3), M. Katoh (1,4)

Institute: (1) Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Kirrbergerstr. 66424 Homburg/Saar, (2) Institut für klinische und experimentelle Chirurgie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, (3) Institut für Pathologie, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, (4) Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, HELIOS Klinik Krefeld, Krefeld

Zeitschrift: Cardiovascular and Interventional Radiology 2014: 37(1); 211-217. DOI: 10.1007/s00270-013-0661-8

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4522



Dokument 700Titel: Synchronisierte Integrin-Bindung und Chemokin-Aktivierung ist wichtig bei einer neutrophilen, extrazellulären, Trap-vermittelten, sterilen Entzündung
Hintergrund: Untersuchungen der Entzündungsvorgänge bei akuter Lungenschädigung bei Mäusen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Es werden genmanipulierte Mäuse mindestens fünf verschiedener Linien verwendet sowie normale "Wildtyp"-Mäuse. Die Tiere stammen von der Zuchtfirma Charles River Laboratories, Wilmington, MA, USA. Ein Teil der Mäuse wird unter Narkose zwei Stunden lang mit erhöhtem Druck künstlich beatmet. Andere Mäuse werden zum Vergleich mit normalem Druck beatmet. Der erhöhte Druck ruft eine akute Lungenschädigung hervor. Anschließend werden die Lungen der Mäuse 5-mal gespült. Dazu wird eine Kochsalzlösung über die Luftröhre in die Lunge gespritzt und anschließend wieder abgesaugt. Die Spülflüssigkeit wird auf das Vorhandensein von Entzündungszellen untersucht.

Bei anderen Mäusen wird unter Narkose der Brustkorb aufgeschnitten. Die Tiere werden für 30 min normal oder mit erhöhtem Druck beatmet. Gleichzeitig wird die Lunge des lebenden Tieres mikroskopiert ("Intra-vital-Mikroskopie). Mit Hilfe einer Injektion von Antikörpern werden bestimmte Entzündungszellen und Blutplättchen unter dem Mikroskop sichtbar gemacht. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, den European Research Council, The Netherlands Organization for Scientific Research und das Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (IZFK) Münster.

Bereich: Entzündungsforschung

Originaltitel: Synchronized integrin engagement and chemokine activation is crucial in neutrophil extracellular trap-mediated sterile inflammation

Autoren: Jan Rossaint (1,2), Jan M. Herter (1,2,3), Hugo van Aken (1), Markus Napirei (4), Yvonne Döring (5), Christian Weber (5,6), Oliver Soehnlein (5,6,7), Alexander Zarbock (1,2)*

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie, Notfall- und Schmerzmedizin, Universitätsklinikum Münster, Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1, 48149 Münster, (2) Max-Planck-Institut für Molekulare Biomedizin, Münster, (3) Center for Excellence in Vascular Biology, Department of Pathology, Brigham and Woman’s Hospital, and Harvard Medical School, Boston, MA, USA, (4) Institut für Anatomie und Molekulare Embryologie, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, (5) Institut für Herz-Kreislauf-Prävention, Ludwig-Maximilians-Universität München, (6), Deutsches Zentrum für Herz- und Kreislaufforschung (DKFZ), München, (7) Academic Medical Center, Department of Pathology, Amsterdam University, Niederlande

Zeitschrift: Blood 2014: 123 (16), 2573-2584

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4521



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