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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3591Titel: Entzündliche Hauterkrankung bei K14/p40 transgenen Mäusen: Beweis für eine Interleukin-12-ähnliche Aktivität von p40
Hintergrund: Funktion eines in Hautzellen vorkommenden Faktors
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl gentechnisch veränderter und "normaler" Mäuse)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse "hergestellt", die besonders viel eines in bestimmten Hautzellen natürlicherweise vorkommenden Faktors haben. In einem Wurf gibt es jeweils einige reinerbige und mischerbige Tiere. Im Alter von 5 Tagen zeigen sich bei den reinerbigen Tiere erste Anzeichen schuppiger Haut. Diese Hautkrankheit schreitet mit zunehmenden Alter immer weiter fort. Die Tiere leiden zunehmend an verdickter Haut mit starkem Juckreiz, die Haut entzündet sich, wodurch es zu schmerzhaften Ekzemen kommt. Betroffen sind vor allem Gesicht, Ohren und Rücken. Bei einigen Mäusen ist die Hautkrankheit so schlimm, dass sie immer schwächer werden und dahinsiechen.

Die mischerbigen Tiere zeigen kaum oder nur leichte Hautveränderungen. Ihnen wird über einen Zeitraum von 2 Wochen jeden Tag ein gentechnisch veränderter Entzündungs-Botenstoff in die Ohrmuscheln injiziert. Nun entzünden sich auch ihre Ohren.

Eine Tötung der Mäuse am Ende der Experimente wird nicht explizit erwähnt, ist aber zu vermuten.

Bereich: Immunologie, Dermatologie

Originaltitel: Inflammatory skin disease in K14/p40 transgenic mice: evidence for interleukin-12-like activities of p40

Autoren: Tamara Kopp (1,4)*, J. David Kieffer (4), Antal Rot (3), Sabine Strommer (2), Georg Stingl (2), Thomas S. Kupper (4)

Institute: (1) Hautklinik, Abteilung für Immunologie, Allergie und Infektionskrankheiten, Universität Wien, (2) Internationales Forschungs-Kooperationszentrum Wien, (3) Novartis Forschungsinstitut, Wien, (4) Harvard Skin Disease Research Center, Boston, USA

Zeitschrift: Journal of Investigative Dermatology 2001: 117, 618-626

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1463



Dokument 3592Titel: Charakterisierung einer Vitamin-D-Knockout-Maus als Modell für die Dickdarmwucherung und DNA-Schädigung
Hintergrund: Eine Stufe des Vitamin D soll bei der Krebsentstehung eine Rolle spielen. Um das zu untersuchen, wird bei Mäusen das Gen für den Rezeptor dieser Vitamin-D-Stufe ausgeschaltet.
Tiere: 38 Mäuse (mindestens 38 Mäuse für die Versuche plus eine unbekannte Anzahl für die "Herstellung" der gentechnisch veränderten Mäuse)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Mit gentechnischen Methoden werden Mäuse "hergestellt", denen ein Rezeptor für eine Stufe des Vitamin D fehlt ("Knockout"-Mäuse). Da das Vitamin D u.a. für die Mineralisierung der Knochen zuständig ist, leiden die Tiere ab einem Alter von 3 Monaten an einer Knochenerweichung. Mit zunehmenden Alter werden die Symptome immer schlimmer.

Im Alter von 2-3 Wochen werden ihre Ohren zur Unterscheidung durch Ausstanzen markiert. Außerdem wird ein 3 mm langes Stück des Schwanzes abgeschnitten. Dieses wird für eine gentechnische Untersuchung verwendet. Im Alter von 10-15 Wochen werden einige Mäuse getötet, um ihre Organe, insbesondere die Knochen, auf Veränderungen zu untersuchen. Andere Mäuse werden erst mit 6 Monaten getötet, leiden also über einen längeren Zeitraum unter den zunehmend weicher werdenden Knochen. Parallel zu den Untersuchungen mit den reinerbigen Knockout-Mäusen werden zum Vergleich auch immer "normale" Mäuse sowie mischerbige Mäuse verwendet.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Characterization of a vitamin D receptor knockout mouse as a model of colorectal hyperproliferation and DNA damage

Autoren: Enikö Kallay (1), Peter Pietschmann (1), Shinya Toyokuni (5), Erika Bajna (1), Philipp Hahn (4), Karl Mazzucco (2), Christian Bieglmayer (3), Shigeaki Kato (6), Heide S. Cross (1)*

Institute: (1) Institut für Pathophysiologie, Medizinische Fakultät der Universität Wien, (2) Zentrum für Versuchstierkunde, Medizinische Fakultät der Universität Wien, (3) Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Medizinische Fakultät der Universität Wien, (4) Ludwig-Boltzman-Institut für Altersforschung, Wien, (5) Department of Pathology and Biology of Diseases, Graduate School of Medicine, Kyoto Universität, Japan, (6) Institute of Molecular and Cellular Biosciences, University of Tokyo, Japan

Zeitschrift: Carcinogenesis 2001: 22(9), 1429-1435

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1462



Dokument 3593Titel: Abgeschwächte, rekombinante Influenza-A-Virus-(…)-Vektoren rufen bei Mäusen eine Immunreaktion des Körpers und der Schleimhäute hervor, die für das Humane Immundefizienz-Virus Typ-1-Nef spezifisch ist
Hintergrund: Untersuchung der Immunreaktion, die ein gentechnisch verändertes Virus auslöst.
Tiere: 48 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden mit einem gentechnisch veränderten Influenza-A-Virus geimpft, indem ihnen dieses in die Nase gesprüht wird. Bei einem Teil der Tiere wird hierfür eine äthernarkose verwendet, bei anderen nicht. Nach 3 Wochen erfolgt eine zweite Impfung in gleicher Weise. Zwei Wochen später wird aus dem Venegeflecht hinter dem Auge Blut entnommen. Dazu wird eine feine Nadel zwischen Augapfel und Augenhöhle geschoben, der Augapfel etwas angehoben, um dahinter an das Venengeflecht zu gelangen. Für diesen Vorgang ist keine Narkose erwähnt. Andere Mäuse werden nur einmal geimpft und gruppenweise nach 2, 4 oder 6 Tagen getötet.

Bereich: Immunologie, Virologie

Originaltitel: Hyperattenuated recombinant influenza A virus nonstructural-protein-encoding vectors induce human immunodeficiency virus type 1 nef-specific systemic and mucosal immune responses in mice

Autoren: Boris Ferko (1)*, Jana Stasakova (1), Sabine Sereinig (1), Julia Romanova (1), Dietmar Katinger (1), Brigitte Niebler (1), Hermann Katinger (1), Andrej Egorov (1)

Institute: (1) Institut für Angewandte Mikrobiologie, Universität für Bodenkultur, 1190 Wien

Zeitschrift: Journal of Virology 2001: 75(19), 8899-8908

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1461



Dokument 3594Titel: Das 4-Amino-Analog von Tetrahydrobiopterin verlängert wirkungsvoll die Überlebenszeit von Herztransplantaten bei Mäusen
Hintergrund: Test eines Medikamentes zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion bei Transplantationen.
Tiere: 210 Mäuse (ca.)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Der Hälfte der Mäuse werden die Herzen entnommen und auf die restlichen Tiere transplantiert; und zwar werden die Herzen unter die Haut des Halses (!) gepflanzt. Jede Maus hat damit zwei Herzen. Je ein Drittel der Empfänger-Mäuse wird nun unterschiedlich behandelt. Ein Drittel erhält ein Medikament, das die Abstoßungsreaktion unterdrückt (Cyclosporin A), ein weiteres Drittel erhält ein neues, zu testendes Medikament, das ebenfalls die Abstoßungsreaktion vermindern soll. Die Mäuse des letzten Drittels bleiben als Kontrolle unbehandelt. Regelmäßig wird durch die Halshaut der Tiere gefühlt, ob das transplantierte Herz noch schlägt. Nach 0, 2, 4, 6, 8, 10 und 12 Tagen werden jeweils einige Tiere getötet, um den Grad der Abstoßung des zweiten Herzens zu untersuchen.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: The 4-amino analogue of tetrahydrobiopterin efficiently prolongs murine cardiac-allograft survival

Autoren: Gerald Brandacher (1), Yiping Zou (1,2), Peter Obrist (3), Wolfgang Steurer (3), Gabriele Werner-Felmayer (4), Raimund Margreiter (1), Ernst R. Werner (4)*

Institute: (1) Abteilung für Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Innsbruck, Innsbruck, (2) Department of Hepatobiliary Surgery, Peking 309 Hospital, Peking, China, (3) Institut für Pathologie, Universität Innsbruck, (4) Institut für Medizinische Chemie und Biochemie, Universität Innsbruck

Zeitschrift: Journal of Heart and Lung Transplantation 2001: 20, 747-749

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1460



Dokument 3595Titel: änderungen der Gewebe-Kreatinkonzentration nach oraler Nahrungsergänzung mit Kreatinmonohydrat bei verschiedenen Tierarten
Hintergrund: Untersuchung der Nahrungsergänzung mit Kreatin, ein körpereigener Stoff, der in der Sportmedizin und bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt wird.
Tiere: 105 Tiere verschiedener Arten (ca. 35 Mäuse, 35 Ratten, 35 Meerschweinchen)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden Vorversuche erwähnt, für die die Anzahl der verwendeten Tiere nicht genannt wird. In diesen Vorversuchen wird festgestellt, dass Ratten und Mäuse Kreatin im Trinkwasser nur mögen, wenn dem Wasser auch Zucker (Saccharose) zugesetzt wird. Bei den eigentlichen Versuchen werden die Mäuse, Ratten und Meerschweinchen in Gruppen zu je 5 Tieren aufgeteilt. Dem Trinkwasser der Tiere wird Kreatin zugesetzt, eine köropereigene Substanz die bei der Energieversorgung der Muskeln eine Rolle spielt. Ratten und Mäuse erhalten zusätzlich Zucker in ihr Wasser. Nach 2, 4 oder 8 Wochen werden die Tiere jeweils einer Gruppe von jeder Tierart narkotisiert. Eine Blutprobe wird aus dem Venengeflecht hinter dem Augapfel entnommen. Die Ratten und Meerschweinchen werden durch Überdosis eines Narkosemittels getötet, die Mäuse durch Genickschlag. Ihre Muskeln und andere Organe werden auf die darin enthaltene Kreatinmenge untersucht.

Bereich: Ernährungswissenschaft, Physiologie

Originaltitel: Changes of tissue creatine concentrations upon oral supplementation of creatine-monohydrate in various animal species

Autoren: Osman S. Ipsiroglu (1), Carmen Stromberger (1), Josenato Ilas (1), Harals Höger (2), Adolf Mühl (1), Sylvia Stöckler-Ipsiroglu (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neonatologie und Allgemeine Kinderheilkunde, Universitätsklinikum Wien, (2) Institut für Versuchstierkunde und Genetik, Himberg, Österreich

Zeitschrift: Life Sciences 2001: 69, 1805-1815

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1459



Dokument 3596Titel: Verträglichkeit und Leistung des Wallstents und verschieden beschichteter Stents bei einem Schafarterienmodell
Hintergrund: Stents sind kleine Röhren, die bei erkrankten Blutgefäßen oder nach Operationen zum Offenhalten in Blutgefäße von Patienten eingesetzt werden. Hier werden vier verschiedene Stenttypen an gesunden Schafen getestet.
Tiere: 32 Schafe
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Durch Injektion eines Narkosemittels in die Muskulatur, Einführen eines Schlauches in die Luftröhre und Anschließen an ein Narkose-Beatmungsgerätes, wird bei den Schafen eine Vollnarkose eingeleitet. Sie werden auf den Rücken gelegt. Die Haut auf beiden Innenseiten der Oberschenkel wird eingeschnitten und zwischen den Muskeln die Hinterbeinarterie aufgesucht. Durch ein kleines Loch in der Arterie wird ein Katheter (Plastikschlauch) bis zur Beginn der Aorta (Hauptschlagader) vorgeschoben. Mit Hilfe der Angiographie (bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Blutgefäßen) wird die Position des Katheter kontrolliert. In die beiden von der Aorta abgehenden Beckenarterien werden nun zwei Stents, kleine Röhren zum Offenhalten von Blutgefäßen, eingesetzt. Bei vier Gruppen mit je 8 Schafen werden jeweils verschiedene Stents eingesetzt. Die Beinhaut der Schafe werden wieder zugenäht und die Narkose wird beendet. In den folgenden Wochen werden mehrfach Blutproben untersucht. Nach zwei und drei Monaten werden weitere Angiographien durchgeführt (vermutlich unter Narkose). Unmittelbar nach der letzten Angiographie werden die Tiere durch eine Überdosis eines Schlafmittels getötet.

Bereich: Chirurgie, Biomaterial-Forschung

Originaltitel: Biocompatibility and performance of the Wallstent and several covered stents in a sheep iliac artery model

Autoren: Manfred Cejna (1)*, Renu Virmani (4), Russel Jones (4), Helga Bergmeister (2), Udo Losert (2), Zhongying Xu (1), Paul Yang (3), Maria Schoder (1), Johannes Lammer (1)

Institute: (1) Abteilung für Angiographie und Interventionale Radiologie, Universität Wien, (2) Abteilung für Biomedizinische Forschung, Universität Wien, (3) Abteilung für Kardiologie, Universität Wien, (4) Department of Cardiovascular Pathology, Armed Forces Institute of Pathology, Washington D.C., USA

Zeitschrift: Journal of Vascular and Interventional Radiology 2001: 12, 351-358

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1458



Dokument 3597Titel: Die Wirksamkeit von Epinephrin oder Vasopressin zur Wiederbelebung während epiduraler Anästhesie
Hintergrund: Wirksamkeit zweier Medikamente bei der Wiederbelebung von Patienten
Tiere: 28 Schweine
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei den narkotisierten, auf dem Bauch liegenden Schweinen wird eine Nadel zwischen dem 3. und 4. Lendenwirbel in den Kanal oberhalb des Rückenmarks eingeführt. Die Tiere werden auf den Rücken gelegt. 16 Schweine erhalten nun eine so genannte epidurale Anästhesie, d.h. es wird ein Betäubungsmittel durch die zuvor gesetzte Nadel in den Bereich oberhalb des Rückenmarkkanals injiziert. Dadurch wird nur die "untere Hälfte" des Körpers betäubt. 12 Tiere dienen als Kontrolle und erhalten stattdessen eine Kochsalzlösung injiziert. Die Vollnarkose wird unterbrochen. Doch bevor die Tiere wieder erwachen, wird durch Anlegen eines elektrischen Stromes ein Herzkammerflimmern erzeugt. Nach einer Minute Herzkammerflimmern wird drei Minuten lang durch rhythmisches Zusammenpressen des Brustkorbes eine "Wiederbelebung" versucht. Nun erhalten jeweils die Hälfte der Tiere der Versuchs- und Kontrollgruppe entweder Epinephrin oder Vasopressin in eine Vene gespritzt. 19 Minuten später wird durch elektrische Schocks das Herz wieder zum Schlagen gebracht. Eine Stunde nachdem der normale Kreislauf wiederhergestellt ist, werden die Schweine getötet. Da die Vollnarkose schon zuvor aufgehoben worden war, erleben die Schweine diese letzte Stunde bei Bewusstsein.

Bereich: Anästhesiologie, Intensivmedizin

Originaltitel: The efficacy ofepinephrine or vasopressin for resuscitation during epidural anesthesia

Autoren: Anette C. Krismer (1)*, Quinn H. Hogan (2), Volker Wenzel (1), Karl H. Lindner (1), Ulrich Achleitner (1), Stephan Oroszy (1), Bernd Rainer (1), Alaa Wihaidi (1), Viktoria D. Mayr (1), Priska Spencker (1), Anton Amann (1)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Leopold-Franzens-Universität, Universität Innsbruck, (2) Department of Anesthesiology, Medical College of Wisconsin, Milwaukee, Wisconsin, USA

Zeitschrift: Anesthesia and Analgesia 2001: 93, 734-742

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1457



Dokument 3598Titel: Inhalationsgiftigkeit von 4-Ethoxyanilin (p-Phenetidin): Kritische Analyse der Ergebnisse einer subakuten Inhalations-Expositionsstudie bei Ratten
Hintergrund: Giftigkeit eines chemischen Stoffes in der Atemluft
Tiere: 90 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten werden einer giftigen chemischen Substanz in der Atemluft ausgesetzt, die für die Herstellung zahlreicher chemischer Stoffe verwendet wird. Die Exposition erfolgt nur über die Nase. Das genaue Vorgehen wird dabei nicht beschrieben. Die Ratten müssen die Substanz über verschieden lange Zeiträume in unterschiedlichen Dosierungen einatmen: 10 Ratten werden dem Gift 4 Stunden lang ausgesetzt. Anschließend werden sie 14 Tage lang beobachtet. 40 Ratten müssen den Stoff täglich 6 Stunden in verschiedenen Konzentrationen über 5 Tage einatmen. In einem dritten Experiment werden die Tiere täglich 6 Stunden, 5 Tage die Woche für 4 Wochen verschiedenen Konzentrationen ausgesetzt. Bei allen Gruppen kommt es bei den Ratten, die hohe Konzentrationen einatmen müssen, zu Vergiftungserscheinungen: das Gift zerstört die roten Blutkörperchen, so dass es zu einer fahlen, blauen Hautfärbung kommt, die Tiere leiden unter Atemnot, gesträubtem Fell, Gewichtsverlust, kraftlosen Beinen; sie bewegen sich weniger und liegen ausgestreckt am Boden. Keines der Tiere stirbt. Am Ende werden alle Ratten durch Ausbluten unter Narkose getötet.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Inhalation toxicity of 4-ethoxyaniline (p-phenetidine): critical analysis of results of subacute inhalation exporsure studies in rats

Autoren: Jürgen Pauluhn (1)*, Ulrich Mohr (2)

Institute: (1) Institut für Toxikologie, Bayer AG, 42096 Wuppertal, (2) Institut für experimentelle Pathologie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: Inhalation Toxicity 2001: 13, 993-1013

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1456



Dokument 3599Titel: Ein experimentelles Rattenmodel zur Untersuchung der Lungen-Mikrozirkulation mit Hilfe von in vivo Videomikroskopie
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells", um die Mikrozirkulation der Lunge im lebenden Zustand (in vivo) beobachten zu können
Tiere: 49 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Durch Injektion eines Barbiturates in die Bauchhöhle werden die Ratten narkotisiert. In die rechte Halsvene und die linke Halsarterie werden Katheter (Plastikschlauch) gelegt. Der Venenkatheter dient der Verabreichung von Substanzen und Flüssigkeit und der Arterienkatheter der Blutentnahme und Blutdruckmessung. In die Luftröhre wird ein Loch geschnitten, durch das ein Schlauch zur künstlichen Beatmung gesteckt wird. Die Ratten werden auf die rechte Seite gelegt. Die linke Brustseite wird aufgeschnitten. Zwischen der 5. und 6. Rippen wird ein Instrument eingesetzt, mit dem die Rippen auseinander gezogen werden. Auf die nun freigelegte linke Lunge wird ein Glasplättchen gelegt, unmittelbar darüber wird ein Mikroskop positioniert. Um mit dem Mikroskop etwas erkennen zu können, müssen die Bewegungen der Lunge unterbrochen werden. Die künstliche Beatmung wird mehrfach im Moment des "Einatmens" für kurze Zeit angehalten. Durch Injektion von zwei fluoreszierenden Farbstoffen in die Halsvene werden die roten und weißen Blutkörperchen unterschiedlich markiert. So können die Bewegungen der Blutkörperchen in den feinen Haargefäßen der Lunge im Mikroskop verfolgt werden. Nun werden 4 verschiedene pathologische (krankhafte) Zustände simuliert: Die Körpertemperatur wird von 37-38°C auf 42,5-43,5°C erhöht oder auf 35,0-35,5°C erniedrigt, es werden 6 ml Blut entzogen und im letzten Versuch wird der Beatmungsdruck erniedrigt. Gleichzeitig werden Haargefäße, Blutzellen und Lungenbläschen unter dem Mikroskop beobachtet. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Pathologie

Originaltitel: An experimental rat model for studying pulmonary microcirculation by in vivo videomicroscopy

Autoren: Paul Schneider (1), Thomas Foitzik (1), Sacha Kahrau (1), Andreas Podufal (1), Heinz-J. Buhr (1)

Institute: (1) Abteilung für Allgemeine, Gefäß- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Freie Universität Berlin, 12200 Berlin

Zeitschrift: Microvascular Reseach 2001, 61: 421-434

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1455



Dokument 3600Titel: Einfluss von bakteriellen Lipoplysacchariden auf die Heilung eines chronischen, experimentellen Magengeschwürs bei der Ratte
Hintergrund: Einfluss von Bakteriengiften auf ein experimentelles Magengeschwür bei der Ratte
Tiere: 24 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Bauch der Ratten in der Mitte aufgeschnitten. Auf den Magen wird von außen eine Kunststoffröhre von 6 mm Durchmesser gesetzt, durch die Essigsäure auf die Außenseite des Magens gegeben wird. Dadurch kommt es an dieser Stelle zu einem sofortigen Absterben der Zellen aller Schichten bis hin zur Innenseite des Magens. Der Bauch wird wieder geschlossen und die Narkose beendet. Vorhergehende Experimente haben gezeigt, dass es bei diesem Vorgehen nach 2-3 Tagen zu einem chronischen Magengeschwür kommt, das innerhalb von etwa 2 Wochen wieder abheilt. Bei diesem Experiment werden den Ratten nun zusätzlich zum Magengeschwür täglich Bakteriengifte in die Bauchhöhle injiziert. Drei Gruppen von je 6-8 Ratten erhalten jeweils unterschiedliche Dosen von Bakteriengiften. Eine vierte Kontrollgruppe bleibt unbehandelt. Am 8. Tag nach der Operation werden die Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet und ihre Mägen untersucht.

Bereich: Innere Medizin

Originaltitel: Influence of bacterial lipopolysaccharide on healing of chronic experimental ulcer in rats

Autoren: Peter C. Konturek (1), T. Brzozowski, S.J. Konturek, S. Kwiecien, A. Dembinski, E.G. Hahn (Autoren nicht zugeordnet)

Institute: (1) Medizin I, Institut für Physiologie, Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Scandinavian Journal of Gastroenterology 2001: 36, 1239-1247

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1454



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