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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3751Titel: Potenzierte, durch das Gehör hervorgerufene Potentiale in einem bestimmten Bereich des Großhirns und Erstarren nach Angst-Konditionierung bei Mäusen
Hintergrund: Mechanismen von Lernen und Gedächtnis
Tiere: 30 Mäuse
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die 3 bis 4 Monte alten Mäuse werden einzeln gehalten. Durch Injektion eines Barbiturates in die Bauchhöhle werden sie in Narkose gelegt. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. An eine bestimmte Stelle des Kopfes wird eine Elektrode in das Gehirn gestochen. Sie wird am Schädel mit Knochenzement fixiert. Bei zwei Mäusen wird eine Elektrode in die Nackenmuskulatur gesteckt. Zwei Wochen dürfen sich die Tiere von der Operation erholen. Dann werden sie täglich 30 Minuten lang an den Aufenthalt in der "Konditionierungskammer" gewöhnt. Die Kammer ist mit einer Videokamera ausgestattet und der Boden besteht aus einem Metallgitter.

Für das Experiment wird eine Maus leicht betäubt, um die Messelektrode im Kopf mit einem Aufzeichnungsgerät zu verbinden. Das dünne Verbindungskabel wird mit einem elastischen Band nach oben geführt, so dass sich die Maus frei in der Kammer bewegen kann. Neben der Kammer ist ein Lautsprecher positioniert, der Klicklaute von sich gibt: 50 Klicks in 20 Sekunden. Die Kickserie wird pro Tag fünfmal im Abstand von jeweils 3 Minuten vorgespielt. Gleichzeitig werden die Gehirnströme aufgezeichnet.

Von den ursprünglich 30 Mäusen werden 12 ausgewählt, die stabile Hirnströme zeigen. Bei den nun folgenden "Angst-Konditionierungs-Experimenten" wird zusätzlich zu den Klicktönen ein Elektroschock über den Gitterboden verabreicht. Bei 6 Mäusen folgt der Fußschock 1 Sekunde nach einer Klickserie, bei den anderen 6 erst nach 1 bis 2 Minuten. Dieses Experiment wird 8 Tage lang täglich durchgeführt. An den folgenden 4 Tagen werden nur die Töne vorgespielt. Die Gehirnströme werden aufgezeichnet und das Verhalten wird mit der Videokamera aufgenommen. Die Mäuse, bei denen der Fußschock unmittelbar nach dem akustischen Reiz folgte, erstarren bei Ertönen der Klicks vor Angst ("Freezing"). Schließlich werden die Tiere durch Überdosis eines Narkosegases getötet. Ihre Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Potentiated amygdaloid auditory-evoked potentials and freezing behavior after fear conditioning in mice

Autoren: Jianrong Tang (1), Carsten T. Wotjak (1), Stefanie Wagner (1), Greg Williams (1), Melitta Schachner (1)*, Alexander Dityatev (1)

Institute: (1) Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universität Hamburg, 20246 Hamburg

Zeitschrift: Brain Research 2001: 919, 232-241

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1447



Dokument 3752Titel: Trypanosoma cruzi: Die Entwicklung des weiblichen Geschlechtszyklus und der Parasiten im Blut bei weiblichen Mäusen, die mit oder ohne männliche Sexuallockstoffe gehalten werden
Hintergrund: Einfluss von Geschlechtshormonen und -zyklus auf eine tropische Parasiteninfektion
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(mindestens 108 Mäuse, Hühner (unbekannte Anzahl), Wanzen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Einzellige Parasiten, die die in Lateinamerika vorkommende Chagas-Krankheit hervorrufen, werden aus einem Institut in London besorgt und dann an der Universität Bochum weiter gezüchtet. Für das Züchten, bzw. am Leben halten der Parasiten, werden Mäuse infiziert. Raubwanzen werden zum Blutsaugen auf die infizierten Mäuse angesetzt, so dass sie die Parasiten aufnehmen. In den Wanzen entwickeln sich die Parasiten weiter. Die Wanzen werden gefüttert, indem sie auf (nicht infizierte) Hühner angesetzt werden. Der Kot der Wanzen wird verwendet, um neue Mäuse zu infizieren. Dann beginnt der Zyklus von Neuem.

Für die eigentlichen Experimente werden weibliche Mäuse entweder abgeschirmt von männlichen Mäusen gehalten, oder männliche Mäuse werden im selben Raum wie die weiblichen gehalten. Die benutzte Einstreu der Männchen wird bei den Weibchen in den Käfig getan. Jeden Tag werden bei den weiblichen Mäusen Scheidenabstriche genommen, um festzustellen, in welchem Teil des Geschlechtszyklus sie sich befinden. Nun werden die Mäuse infiziert. Dazu werden unter Narkose aus infiziertem Wanzenkot herausgelöste Parasiten unter die Rückenhaut eines Maus gespritzt. Es werden zwei verschiedene Mäusestämme verwendet. Der eine Stamm (BALB/c) ist dafür bekannt, dass die Parasiten bei ihnen nur eine leichte Erkrankung hervorrufen, während Tiere des anderen Stammes (C57B1/6) an der Infektion sterben. Vor und nach der Infektion wird eine Blutprobe aus dem Venengeflecht hinter dem Auge genommen. Dazu wird mit einer dünnen Nadel der Augapfel angehoben, um hinter das Auge zu gelangen. Eine Narkose hierfür wird nicht erwähnt. Einige Tiere sterben aufgrund der Infektion. Die überlebenden Tiere werden durch Genickschlag getötet. Unmittelbar danach wird ihnen Blut direkt aus dem Herzen entnommen.

Bereich: Parasitologie

Originaltitel: Trypanosoma cruzi: the development of estrus cycle and parasitemia in female mice maintained with or without male pheromones

Autoren: Juliane P. Schuster (1), Günter A. Schaub (1)*

Institute: (1) Institut für Spezielle Zoologie, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum

Zeitschrift: Parasitology Research 2001: 87, 985-993

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1446



Dokument 3753Titel: Regeneration peripherer Nerven nach Behandlung mit Clenbuterol bei einem Rattenmodell
Hintergrund: Einfluss eines Anabolikums auf den Heilvorgang bei Nervenverletzungen
Tiere: 32 Ratten (mehr als)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: In einer Pilotstudie wird zunächst ermittelt, ob die Trinkwasseraufnahme der Tiere beeinflusst wird, wenn man dem Wasser das Medikament Clenbuterol (Anabolikum) zusetzt. Die Anzahl der hierfür verwendeten Ratten, wird nicht mitgeteilt. Im eigentlichen Experiment werden 32 Ratten in 4 Gruppen zu je 8 Tieren eingeteilt. Bei allen Tieren wird unter Narkose der Ischiasnerv durchschnitten und anschließend wieder zusammengenäht. Die Gruppen 3 und 4 erhalten täglich Clenbuterol in ihr Trinkwasser. Die anderen Tieren dienen als Kontrolle und bekommen normales Trinkwasser. Es wird regelmäßig kontrolliert, ob die Tiere die Zehen spreizen können, als Zeichen dafür, dass der Nerv wieder zusammengewachsen ist. Nach 4 Wochen werden die Ratten aus Gruppe 1 und 3 und nach 6 Wochen die aus Gruppe 2 und 4 getötet. Die Ischiasnerven werden herausgeschnitten und gewebekundlich untersucht.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Regeneration of peripheral nerves after clenbuterol treatment in a rat model

Autoren: Onno Frerichs (1)*, Hisham Fansa (1), Pieter Ziems (1), Wolfgang Schneider (1), Gerburg Keilhoff (2)

Institute: (1) Klinik für Plastische, Rekonstruktions- und Handchirurgie, Otto-von-Guericke-Universität, Magdeburg, 39120 Magdeburg, (2) Abteilung für Medizinische Neurobiologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Zeitschrift: Muscle & Nerve 2001: 24, 1687-1691

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1445



Dokument 3754Titel: Morphologische und funktionelle Analyse einer nicht vollständigen Schädigung einer ZNS-Nervenfaserbahn: Stufenweises Zerquetschen des Sehnervs der Ratte
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" zur Nachahmung eines Hirntraumas beim Menschen
Tiere: 24 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Erwachsene Ratten werden durch Injektion eines Narkosemittels in die Bauchhöhle narkotisiert. Nahe dem Auge wird die Haut durchschnitten. Ein Augenmuskel wird angeschnitten, um zum Augennerv vorzudringen. Auf die Innenseite des Augennervs wird eine kleine Metallplatte geschoben. Auf der Außenseite des Nervs wird eine Quetschvorrichtung angebracht, die mit einer definierten Kraft den Nerv stufenweise gegen die Metallplatte drückt. Innerhalb von 6 Minuten wird bei 4 Gruppen von Ratten der Sehnerv jeweils mit unterschiedlicher Kraft gequetscht. Danach erwachen die Ratten aus der Narkose. 30 Tage später werden sie erneut narkotisiert. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Über der Sehrinde werden mehrere Elektroden in das Gehirn gesteckt. Es wird nicht erwähnt, ob hierfür Löcher in den Schädel gebohrt oder Kopfhaut und Schädeldach aufgeschnitten werden. Die Augen werden an der Bindehaut festgenäht, damit sie nicht mehr bewegt werden können. Vor einem Auge wird ein Monitor aufgebaut, auf dem Streifenmuster zu sehen sind. Während die Streifenmuster vor dem Auge ablaufen, werden elektrische Ströme in der Sehrinde gemessen. Der Vorgang wird mit dem anderen Auge wiederholt. Danach werden die Ratten getötet. Bei Kontrolltieren werden die Messungen ebenfalls vorgenommen, jedoch ohne dass zuvor der Sehnerv gequetscht wurde. Schließlich werden die Ratten für gewebekundliche Untersuchungen getötet.

In einem zweiten Experiment werden Rattenbabys am 6. Lebenstag mit äther narkotisiert. Der Schädel wird aufgeschnitten. Auf einen bestimmten Bereich des Gehirns wird Formalin mit einem fluoreszierenden Markierungsstoff geträufelt. Auf diese Weise werden bestimmte, für das Sehen zuständige Nervenzellen markiert. Eventuell werden mit diesen Ratten ebenfalls elektro-physiologische Messungen mit Elektroden durchgeführt (nicht ganz klar). Anschließend werden die Tiere durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Bei allen Tieren werden die Augen entfernt und gewebekundlich untersucht.

Bereich: Neuropathologie

Originaltitel: Morphological and functional analysis of an incomplete CNS fiber tract lesion: Garded crush of the rat optic nerve

Autoren: Nikolaj Klöcker (1, 2)*, Martin Zerfowski (3), Nils C. Gellrich (4), Mathias Bähr (2)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen, (2) Abteilung für Physiologie II, Universität Tübingen, (3) Abteilung für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, Universität Tübingen, (4) Abteilung für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie, Universität Freiburg

Zeitschrift: Journal of Neuroscience Methods 2001: 110, 147-153

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1444



Dokument 3755Titel: Multimodale, über die Speiseröhre durchgeführte Echocardiographie am Fetus zur Durchführung chirurgischer Eingriffe am Herzen des Schaffetus
Hintergrund: Ultraschallgeleitete chirurgische Eingriffe am Herzen des Schaffetus
Tiere: 5 Schafe (5 Schafe und ihre Feten)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden zwischen dem 78. und 98 Tag der Trächtigkeit narkotisiert. Auf dem Rücken liegend wird bei den Tieren der Bauch in der Mitte aufgeschnitten. Durch einen Schnitt in die Gebärmutter wird der Kopf des Fetus nach außen gezogen. Ein Ultraschallkatheter wird durch den Mund des Fetus in dessen Speiseröhre eingeführt. Nun werden Ultraschallaufnahmen vom Herzen des Fetus gemacht. Bei drei Feten werden zusätzlich verschiedene chirurgische Instrumente über die Nabelschnur oder eine Halsvene eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben. Dieses Vorgehen wird mit dem Ultraschallkatheter in der Speiseröhre verfolgt. Am Ende der Experimente werden Mutter und Kind durch Überdosis von Kaliumchlorid oder Durchströmen mit Formalin getötet.

Bereich: Frauenheilkunde

Originaltitel: Multimodal fetal transesophageal echocardiography for fetal cardiac intervention in sheep

Autoren: Thomas Kohl (1, 3)*, Martin Westphal (2), Danja Strümper (2), Sarah Achenbach (3), Susan Halimeh (3), Philipp Petry (6), Sebastian Aryee (3), Tim Buller (3), Rasa Aleksiene (3), Boulos Asfour (4), Ralf Witteler (5), Johannes Vogt (3), Hugo Van Aken (2), Hans H. Scheld (4)

Institute: (1) Frauenklinik, Abteilung für Pränatale Medizin, Medizinische Universität Lübeck, 23538 Lübeck, (2) Abteilung für Anästhesiologie, Universität Münster, (3) Abteilung für Kinderkardiologie, Universität Münster, (4) Abteilung für Frauenheilkunde, Universität Münster, (6) MRI-Institut, Krankenhaus Gütersloh

Zeitschrift: Circulation 2001: 104, 1757-1760

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1443



Dokument 3756Titel: Wirkung von All-trans-Vitamin-A-Säure auf das Renin-Angiotensin-System bei Ratten mit experimenteller Nierenentzündung
Hintergrund: Behandlung einer experimentellen Nierenentzündung
Tiere: 72 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten wird ein Antikörper (Abwehrstoff) injiziert, der gegen die Bindegewebszellen der Nierenkörperchen gerichtet sind. Dadurch kommt es zu einer Entzündung der Nierenkörperchen. Drei Tage vor bis 7 Tage nach der Antikörperinjektion erhalten die Ratten eine Vitamin-A-ähnliche Substanz injiziert. Kontrolltiere erhalten die Vitamin-A-Injektionen, ohne dass eine Nierenentzündung bei ihnen ausgelöst wird. Bei einer weiteren Kontrollgruppe wird die Entzündung hervorgerufen, doch erhalten diese Tiere keine Vitamin-A-Behandlung. Nach 8 Tagen werden alle Ratten durch Injektion eines Narkosemittels getötet. Die Nieren werden herausgenommen und gewebekundlich untersucht.

In einem zweiten Experiment wird zusätzlich zu dem zuvor beschriebenen Vorgehen ein Medikament gegen Bluthochdruck verabreicht. Drei Tage vor und 7 Tage nach dem Auslösen der Nierenentzündung wird bei den Ratten der Blutdruck gemessen, indem unter leichter äthernarkose eine Manschette um den Schwanz gelegt wird. Die Tiere werden ebenfalls nach 8 Tagen getötet.

Bereich: Nierenforschung, Nierenphysiologie

Originaltitel: Effects of all-trans retinoic acid on renin-aniotensin system in rats with experimental nephritis

Autoren: Claudius Dechow (1), Christian Morath (1), Jörg Peters (2), Ingo Lehrke (1), Rüdiger Waldherr (1), Volker Haxsen (1), Eberhard Ritz (1), Jürgen Wagner (1)*

Institute: (1) Abteilung für Nephrologie, Universität Heidelberg, 69115 Heidelberg, (2) Abteilung für Pharmakologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: American Journal of Renal Physiology 2001: 281, F909-F919

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1442



Dokument 3757Titel: Weit entfernte Reaktionen auf eine Stimulation des Ohrschneckenkerns durch mikrochirurgisch eingesetzte tiefe und oberflächliche Elektroden bei der Katze
Hintergrund: Test eines neuen Elektrodenimplantates für den Einsatz bei gehörlosen Patienten
Tiere: 10 Katzen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird der Kopf der Katze in einen Halteapparat eingespannt. Nadelelektroden werden in Gaumensegel, Zunge, Schultermuskel und am Mundwinkel eingestochen. In beide Ohrgänge werden kleine Kopfhörer eingesetzt. Kopfhaut, Schädeldach und Hirnhaut werden im hinteren Bereich des Schädels aufgeschnitten, ebenso wird der erste Halswirbel teilweise aufgeschnitten. Verschiedene aufzeichnende und stimulierende Elektroden werden in den für das Hören zuständigen Bereich des Hirnstamms gestochen. Nun folgen verschiedene Experimente, bei denen der Hirnstamm elektrisch gereizt wird oder es erfolgt eine akustische Stimulation über die Kopfhörer. Dabei werden auf der einen Ohrseite Klicklaute mit 90 Dezibel und auf der anderen mit 60 Dezibel abgegeben. Danach wird gewechselt. Oder es wird mit einem Rauschen bei 22,3 Hertz stimuliert. Die Elektroden in Hirnstamm, Gaumensegel, Zunge, Schultermuskel und Mundwinkel zeichnen die Nervenreaktion auf. Am Ende der Versuche werden die Katzen mit Formalin durchströmt und dadurch getötet.

Bereich: Neurochirurgie

Originaltitel: Far-field responses to stimulation of the cochlear nucleus by microsurgically placed penetrating and surface electrodes in the cat

Autoren: Steffen K. Rosahl (3)*, Gerhard Mark, Martin Herzog, Christos Pantazis, Farnaz Gharabaghi, Cordula Matthies, Thomas Brinker, Madjid Samii (Autoren und Institute nicht zugeordnet)

Institute: (1) Abteilung für Neurochirurgie, Nordstadt Krankenhaus, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Medizinische Hochschule Hannover, (3) Internationales Neurowissenschaftliches Institut, 30625 Hannover, (4) Institut für Angewandte Physik, Universität Innsbruck, Österreich

Zeitschrift: Journal of Neurosurgery 2001: 95, 845-852

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1441



Dokument 3758Titel: Durch Paaren hervorgerufene änderungen der Orientierungskarten in der Sehrinde der Katze
Hintergrund: Mechanismen des plastischen Sehens
Tiere: 10 Katzen (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden 8-11 Wochen alte Kätzchen verwendet. Die Tiere werden narkotisiert und künstlich beatmet. Der Schädel wird an einer bestimmten Stelle über der Sehrinde aufgeschnitten und die Hirnhaut entfernt. Eine ölgefüllte Kammer wird auf die Sehrinde gesetzt. Durch eine Öffnung in der Kammer werden Elektroden gesteckt, die später der elektrischen Stimulierung dienen. Eine spezielle Kamera wird über dem Gehirnbereich angebracht, mit der Veränderungen bei den folgenden Experimenten aufgezeichnet werden. Die Augen der Katze werden mit Hilfe einer speziellen Kontaktlinse auf einen Bildschirm gerichtet. Auf diesem laufen Streifenmuster ab. Wenige Millisekunden nach der Präsentation eines Streifenmusters gibt die Elektrode im Gehirn einen elektrischen Impuls ab. Gleichzeitig werden mit der Kamera Aufzeichnungen gemacht. Die Versuche werden über einen Zeitraum von 3 bis 4 Stunden durchgeführt. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht beschrieben.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Pairing-induced changes of orientation maps in cat visual cortex

Autoren: Sven Schuett (1), Tobias Bonhoeffer (1), Mark Hübener (1)*

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, 82152 Martinsried

Zeitschrift: Neuron 2001: 32, 325-337

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1440



Dokument 3759Titel: Parallele Schmerzreflexbahnen mit negativen und positiven Feedbackfunktionen an den Fußstreckermuskeln der Katze
Hintergrund: Physiologie der Schmerzempfindung
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden bei den Katzen alle zum Kopf führenden Arterien abgebunden, so dass überhaupt kein Blut mehr in den Kopf gelangt. Die Autoren berichten von früheren Experimenten, in denen durch Injektion eines blauen Farbstoffes gezeigt wurde, dass auf diese Weise tatsächlich der Kopf komplett von der Blutzufuhr abgeschnitten wird.

Die Katzen werden künstlich beatmet und neuromuskulär gelähmt. Am Rücken, im Bereich des letzten Lendenwirbels und des Kreuzbeins wird die Haut aufgeschnitten und die Wirbel werden freigelegt. An den hier aus dem Rückenmark austretenden Nerven werden aufzeichnende Elektroden angebracht. An einem Hinterbein werden sämtliche Nerven durchgeschnitten, bis auf den Nerv, der die Fußsohle versorgt. Bei anderen Experimenten werden auch andere Nerven nicht durchgeschnitten. Es werden verschiedene Experimente durchgeführt, wobei unklar ist, ob jedes Mal eine neue Katze verwendet wird. Bei den Versuchen werden verschiedene Nerven und Muskeln elektrisch gereizt. Bei wieder anderen Experimenten werden mittels einer Wärmequelle die Ballen der Pfote bestrahlt und auf 48 – 60 °C erwärmt. Die Reaktion auf den Hitzeschmerz wird mit den aufzeichnenden Elektroden registriert. Weiterhin wird der Einfluss schmerzstillender Medikamente, wie Morphium, getestet, indem diese entweder in eine Vene gespritzt werden oder das Rückenmark damit umspült wird. Am Ende der Experimente werden die Katzen mit Kaliumchlorid getötet.

Bereich: Schmerzforschung, Physiologie

Originaltitel: Parallel nociceptive reflex pathways with negative and positive feedback functions to foot extensors in the cat

Autoren: E.D. Schomburg (1)*, H. Steffens (1), N. Wada (1)

Institute: (1) Institut für Physiologie, Universität Göttingen, 37073 Göttingen

Zeitschrift: Journal of Physiology 2001: 536(2), 605-613

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1439



Dokument 3760Titel: Zeitlich begrenzte warme Mangeldurchblutung, 5/6-Nierenentfernung und einmalige Verabreichung von Uranylnitrat – Vergleich von drei Modellen zur Erzeugung einer Nierenfibrose bei der Ratte
Hintergrund: Vergleich von drei "Tiermodellen" zur Erzeugung einer Nierenschädigung
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)(Abzahl unbekannt)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten soll auf drei verschiedene Arten eine Nierenfibrose (Vermehrung des Bindegewebes in der Niere) hervorgerufen werden.

1. Mangeldurchblutung der Niere: Bei einem Teil der Ratten wird unter Narkose durch einen Schnitt in der Mitte des Bauches die linke Niere freigelegt. Die blutzuführende Arterie wird für 20 oder 40 Minuten abgeklemmt. Danach wird die Klemme geöffnet und der Bauch wieder zugenäht. Am nächsten Tag werden die Tiere noch einmal narkotisiert. Nun wird die rechte Niere ganz herausgenommen. Kontrolltiere werden "scheinoperiert", d.h. die linke Niere wird freigelegt, aber nicht abgebunden, am nächsten Tag wird die rechte Niere herausgenommen.

2. 5/6 Nierenentfernung: Unter Narkose wird bei der zweiten Gruppe Ratten die linke Niere zu einem sehr großen Teil entfernt, nur ein kleines Stück der Niere bleibt bestehen. Drei Tage später wird die rechte Niere ganz entfernt. Bei den Kontrolltieren wird die erste Operation ohne Entfernung von Nierengewebe vorgenommen, die rechte Niere wird jedoch ganz entnommen.

3. Uranylnitrat: Die dritte Gruppe Ratten erhält eine giftige Substanz in die Bauchhöhle injiziert. Kontrolltieren wird stattdessen eine harmlose Kochsalzlösung gespritzt.

Zwischen 2 und 8 Wochen nach der Operation wird bei den Ratten aller Gruppen eine Nierenfunktionsprüfung vorgenommen. Dazu wird den Tieren eine Lösung in eine Vene infundiert und zu verschiedenen Zeitpunkten danach werden Urin- und Blutproben genommen. Anschließend werden die Ratten mit äther betäubt und auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Temporary warm ischemia, 5/6 nephrectomy and single uranyl nitrate administration – comparison of three models intended to cause renal fibrosis in rats

Autoren: Dorothea Appenroth (1)*, A. Lupp (1), J. Kriegsmann (2), S. Sawall (1), J. Splinther (1), M. Sommer (3), G. Stein (3), C. Fleck (1)

Institute: (1) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07740 Jena, (2) Institut für Pathologie, Johannes-Gutenberg-Universiät Mainz, (3) Abteilung für Innere Medizin IV, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zeitschrift: Experimental Toxicology and Pathology 2001, 53, 316-324

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1438



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