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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2011Titel: Hör- und Gleichgewichtsschäden bei der sich drehenden (ci2) Rattenmutante
Hintergrund: Hör- und Gleichgewichtsschäden bei einer Rattenmutante
Tiere: 206 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden Ratten einer Zuchtlinie verwendet, bei denen immer etwa die Hälfte der Geschwister eines Wurfes "normal" bzw. "anormal" (mutiert) sind. Außerdem werden Ratten einer "normalen" Zuchtlinie verwendet. Setzt man die Mutanten in einen neuen, leeren Käfig, drehen sie sich um sich selbst oder zeigen andere Verhaltensstörungen, wie Überaktivität, unsicheren Gang und krampfhaftes Nachhintenstrecken des Kopfes. Anzahl und Richtung der Drehungen werden gezählt. Nur Ratten, die zu 70% in die gleiche Richtung drehen, werden für den folgenden Versuch verwendet. Die Tiere werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. Mehrere Nadel-Elektroden werden unter die Haut am Kopf gesteckt. Es werden über einen 5-10 cm vom Ohr entfernt aufgestellten Lautsprecher Töne abgespielt, gleichzeitig werden über die Elektroden Ströme gemessen. Es wird festgestellt, dass die Mutanten taub sind. Zur Überprüfung der Gleichgewichtswahrnehmung werden jeweils mit "normalen" und mutierten Ratten drei Tests durchgeführt.

1. Eine Ratte wird in ein Wasserbassin geworfen. "Normale" Ratten tauchen sofort auf, halten die Nase über Wasser und schwimmen. Mutierte Ratten drehen sich korkenzieherartig unter Wasser um sich selbst und werden, bevor sie ertrinken, wieder herausgenommen.

2. Eine Ratte wird rücklings 30 cm über einem Kissen fallen gelassen. Eine "normale" Ratte dreht sich in der Luft und landet mit allen 4 Füßen. Die mutierten Tiere dagegen, fallen auf den Rücken.

3. Hält man eine "normale" Ratte kurz über einer Fläche am Schwanz, streckt sie Kopf und Vorderbeine nach vorne, um mit den Füßen auf der Fläche zu landen. Mutanten rollen sich ein und stoßen mit dem Hinterkopf auf die Fläche.

Einige Ratten werden zur Untersuchung des Innenohrs getötet. Das Schicksal der anderen wird nicht erwähnt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Auditory and vestibular defects in the circling (ci2) rat mutant

Autoren: Alexander Kaiser (1), Maren Fedrowitz (2), Ulrich Ebert (2), Elke Zimmermann (1), Hans-Jürgen Hedrich (3), Dirk Wedekind (3), Wolfgang Löscher (2)*

Institute: (1) Institut für Zoologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, 30559 Hannover, (2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Tierärztliche Hochschule Hannover, (3) Institut für Versuchstierkunde, Tierärztliche Hochschule Hannover

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2001, 14, 1129-1142

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3045



Dokument 2012Titel: Taurin moduliert selektiv die Ausschüttungsaktivität der Vasopressinneuronen bei wachen Ratten
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn bei Stress
Tiere: 59 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Ratten eine Mikrodialyse-Sonde in den Schädel gepflanzt. Dazu wird der Kopf in einen stereotaktischen Apparat gespannt. An einer bestimmten Stelle des Schädels wird ein Loch gebohrt, durch das die Sonde in das Gehirn eingeführt wird. Die Sonde wird mit zwei Schrauben und Dentalzement am Schädel befestigt. Bei einigen Ratten wird zusätzlich ein Katheter (Plastikschlauch) in eine Halsvene gelegt und angenäht. Das Ende wird unter der Haut zum Nacken geführt, wo es nach außen tritt. Drei Tage nach der Operation beginnen die Experimente an den wachen, nicht narkotisierten Tieren. Die Sonde wird mit einem Schlauch an eine Pumpe angeschlossen. Damit wird eine Kochsalzlösung in das Gehirn gepumpt und gleich wieder aufgesaugt, der Gehirnbereich wird "durchspült" (Dialyse). Auf diese Weise können Hormone und andere Substanzen des Gehirns zur Untersuchung aufgefangen werden. Der am Nacken austretende Katheter wird ebenfalls mit einem Schlauch verbunden. So können an der wachen Ratte Blutproben genommen werden. Die Ratten werden nun in einem wassergefüllten Zylinder 10 Minuten lang zum Schwimmen gezwungen. Gleichzeitig wird mithilfe der Sonde das Gehirn durchspült. Anschließend werden die Tiere mit einem Narkosegas getötet. In einem anderen Experiment wird narkotisierten Ratten neben einer Sonde noch eine Elektrode in das Gehirn gepflanzt. Während die Elektrode Impulse abgibt, wird das Gehirn dialysiert.

Bereich: Neuroendokrinologie, Stressforschung

Originaltitel: Taurine selectively modulates the secretory activity of vasopressin neurons in conscious rats

Autoren: Mario Engelmann (1,2)*, Mike Ludwig (3), Nicolas Singewald (4), Karl Ebner (2), Nancy Sabatier (3), Gert Lubec (5), Rainer Landgraf (2), Carsten T. Wotjak (2)

Institute: (1) Institut für Medizinische Neurobiologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 39120 Magdeburg, (2) Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München, (3) Department of Biomedical Sciences, University of Edinburgh, UK, (4) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Wien, Österreich, (5) Klinik für Pädiatrie-Neonatologie, Universität Wien, Österreich

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2001: 14, 1047-1055

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3044



Dokument 2013Titel: Stress reguliert die Synaptophysin- und Synaptotagmin-Ausschüttung im Hippocampus auf unterschiedliche Weise
Hintergrund: Vorgänge im Gehirn bei Stress
Tiere: 48 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Zur Auslösung von akutem Stress, werden Ratten eine Stunde lang in eine enge Plastikröhre gesteckt, in der sie sich nicht bewegen können. Chronischer Stress wird simuliert, indem die Tiere 5 Tage lang jeden Tag eine Stunde in einer engen Röhre immobilisiert werden. Anschließend wird 10 Minuten lang ihr Verhalten in einer mit Laserschranken ausgestatteten Box studiert. Die akut gestressten Ratten treten mit den Vorderpfoten, zittern und bewegen sich ansonsten kaum. Bei den chronisch gestressten Tieren ist dieses Verhalten auch, aber weniger ausgeprägt zu beobachten. Weitere Gruppen von akut und chronisch gestressten Ratten werden unmittelbar nach dem Stresstest getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen.

Bereich: Psychiatrie, Stressforschung

Originaltitel: Stress differentially regulates synaptophysin and synaptotagmin expression in hippocampus

Autoren: Johannes Thome (1)*, Brigitte Pesold (1), Miriam Baader (1), Mei Hu (1), Jonathan C. Gewirtz (2), Ronald S. Duman (3), Fritz A. Henn (1)

Institute: (1) Institut für Biochemie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, 68159 Mannheim, (2) Department of Psychology, University of Minnesota, Minneapolis, USA, (3) Division of Molecular Psychiatry, Yale University School of Medicine, New Haven, Connecticut, USA

Zeitschrift: Biological Psychiatry 2001: 50, 809-812

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3043



Dokument 2014Titel: Reaktion des vom Gehirn kommenden neurotrophen Faktors (BNDF) auf Stress bei Ratten, die auf erlernte Hilflosigkeit gezüchtet wurden
Hintergrund: Vorgänge im Gehirn bei Stress
Tiere: 50 Ratten (mehr als)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Ratten werden einem Test zur "erlernten Hilflosigkeit" unterzogen. Eine Ratte wird dazu in eine Kammer mit Gitterboden gesetzt. Vierzig Minuten lang wird alle 5 bis 15 Sekunden ein Stromstoß über den Gitterboden gegeben. Die Tiere können den Stromstößen nicht entkommen. Am nächsten Tag werden sie noch einmal in die Kammer gesetzt, in der diesmal eine Lampe und daneben ein Hebel angebracht sind. Insgesamt 15 Mal wird der Gitterboden für 60 Sekunden unter Strom gesetzt. Gleichzeitig leuchtet die Lampe auf. Die Ratten können den Elektroschock beenden, wenn sie den Hebel drücken. Tiere, die den Zusammenhang zwischen dem Hebel und dem Nachlassen des Schmerzes nicht verstehen, lassen die Stromstöße über sich ergehen. Sie sind "erlernt hilflos". Mit ihnen wird weitergezüchtet, ebenso mit Ratten, die eine besonders gute "Leistung" zeigen und den Hebel sofort drücken. Nach 29 Generationen haben sich zwei Zuchtlinien herausgebildet, bei denen die erlernte Hilflosigkeit bzw. die nicht Hilflosigkeit angeboren sind. Weitere 8-10 Generationen später wird mit Ratten dieser beiden Zuchtlinien ein in dieser Arbeit beschriebenes Experiment durchgeführt. Zunächst wird der Test zur "erlernten Hilflosigkeit" durchgeführt. Achtzehn Ratten von jeder Zuchtgruppe mit besonders guten oder schlechten "Leistungen" werden ausgewählt. Die Tiere werden 45 Minuten lang in eine enge Plastikröhre gesteckt, um bei ihnen Stress auszulösen. Diesem Stresstest werden auch "normale" Ratten unterzogen. Unmittelbar danach werden die Tiere durch Köpfen getötet.

Bereich: Psychiatrie, Stressforschung

Originaltitel: Brain-derived-neurotrophic-factor (BDNF) stress response in rats bred for learned helplessness

Autoren: B. Vollmayr (1), H. Faust (1), S. Lewicka (2), F.A. Henn (1)*

Institute: (1) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, 68159 Mannheim, (2) Universität Heidelberg, Institut für Pharmakologie , Heidelberg

Zeitschrift: Molecular Psychiatry 2001: 6, 471-474

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3042



Dokument 2015Titel: Erlernte Hilflosigkeit bei der Ratte: Verbesserungen bei der Gültigkeit und Zuverlässigkeit
Hintergrund: Verbesserung eines "Tiermodells" für die Depression
Tiere: 120 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Eine Ratte wird in eine Kammer mit Gitterboden gesetzt. Vierzig Minuten lang wird alle 5 bis 15 Sekunden ein Stromstoß über den Gitterboden gegeben. Die Tiere können den Stromstößen nicht entkommen. Am nächsten Tag werden sie noch einmal in die Kammer gesetzt, in der diesmal eine Lampe und daneben ein Hebel angebracht sind. Alle 24 Sekunden wird der Gitterboden für 60 Sekunden unter Strom gesetzt. Gleichzeitig leuchtet die Lampe auf. Die Ratten können den Elektroschock beenden, wenn sie den Hebel drücken. Tiere, die den Zusammenhang zwischen dem Hebel und dem Nachlassen des Schmerzes nicht verstehen, sitzen meist still auf einem der Gitterstäbe und lassen die Stromstöße über sich ergehen. Sie sind "erlernt hilflos" und werden als "Modell" für die Depression verwendet. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Bereich: Psychiatrie, Stressforschung

Originaltitel: Learned helplessness in the rat: improvements in validity and reliability

Autoren: Barbara Vollmayr (1)*, Fritz A. Henn (1)

Institute: (1) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Brain Research Protocols 2001: 8, 1-7

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3041



Dokument 2016Titel: Akuter Stress vermindert bei Ratten die Serotonin Transport-mRNA in der Brückennaht aber nicht in anderen Naht-Kernen
Hintergrund: Einfluss von Stress auf einen bestimmten Gehirnbereich
Tiere: 8 Ratten (mindestens)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird Stress ausgelöst, indem sie 45 Minuten lang in eine enge, durchsichtige Plastikröhre gesteckt werden. Unmittelbar danach werden sie auf nicht näher beschriebe Weise getötet. Der Kopf wird abgeschnitten, um das herausfließende Blut aufzufangen. Das Gehirn wird in Scheiben geschnitten und untersucht. Zur Kontrolle werden auch nicht gestresste Tiere getötet.

Bereich: Stressforschung, Psychopharmakologie

Originaltitel: Acute stress decreases serotonin transporter mRNA in the raphe pontis but not in other raphe nuclei of the rat

Autoren: Barbara Vollmayr (1), S. Keck (1), Fritz A, Henn (1), P. Schloss (1)*

Institute: (1) Institut für Biochemie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2000: 290: 109-112

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3040



Dokument 2017Titel: Das Gen für die neuronale Stickoxidsynthase ist erheblich an der Wirkung von Alkohol auf das Neuroverhalten beteiligt
Hintergrund: Untersuchung eines Gens, das bei der Alkoholaufnahme eine Rolle spielt
Tiere: 197 Mäuse
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Es werden "normale" und gentechnisch veränderte Mäuse verwendet, denen das Gen für ein Enzym fehlt, das bei der Regulierung der Alkoholaufnahme eine Rolle spielt. Alle Mäuse werden einzeln unter standardisierten Bedingungen gehalten. Es werden diverse Tests jeweils mit Gruppen von Mäusen durchgeführt.

1. Die Mäuse können 3 Tage lang zwischen Wasser und 2%igem Alkohol wählen, dann 4-6 Tage lang zwischen Wasser und 4%igem Alkohol. Vom 7.-16. Tag wird die Alkoholkonzentration auf 12% erhöht und vom 27.-46. Tag auf 16%. Die Positionen der Flaschen werden dabei regelmäßig gewechselt. Der Inhalt der Flaschen wird regelmäßig bestimmt. Dann erhalten die Mäuse eine bestimmte Substanz, die ein für die Regulation der Alkoholaufnahme wichtiges Enzym hemmt, einmal täglich in die Bauchhöhle gespritzt. Den Tieren wird weiterhin Wasser oder 16%iger Alkohol angeboten.

2. An Alkohol gewöhnten und nicht an Alkohol gewöhnten Mäusen werden Wasser und eine Zuckerlösung bzw. eine bittere Substanz zur Auswahl angeboten.

3. Mäusen wird eine 20%ige Alkohollösung in die Bauchhöhle injiziert. Es wird gewartet, bis die Tiere anfangen zu torkeln, dann werden sie auf den Rücken gedreht. Die Zeit, bis sie sich wieder in eine normale Position gedreht haben, wird gemessen.

4. Nach Injektion von Kochsalzlösung oder Alkohol in die Bauchhöhle wird die Körpertemperatur gemessen.

5. Mäusen wird Alkohol in die Bauchhöhle injiziert. Nach 30, 60, 90, 120 und 240 Minuten wird ein Stück vom Schwanz abgeschnitten, um eine Blutprobe zu erhalten.

6. Vier "normale" und 4 gentechnisch veränderte Mäuse werden durch Köpfen getötet, um die Gehirne zu untersuchen. Das weitere Schicksal der anderen Mäuse wird nicht erwähnt.

Bereich: Alkoholforschung

Originaltitel: The neuronal nitric oxide synthase gene is critically involved in neurobehavioral effects of alcohol

Autoren: Rainer Spanagel (1,2)*, Sören Siegmund (1,3), Michael Cowen (1), Karl-Christian Schroff (1), Gunter Schumann (1), Magdalena Fiserova (4), Inge Sillaber (2), Stefan Wellek (5), Manfred Singer (3), Jörg Putzke (6)

Institute: (1) Institut für Psychopharmakologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim, (2) Forschungsgruppe Drogenmissbrauch, Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München, (3) Medizin IV, Universitätsklinikum Heidelberg, (4) Institut of Pharmacology, Charles University, Prag, Tschechische Republik, (5) Abteilung für Biostatistik, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, (6) Abteilung für Medizinische Neurobiologie, Universität Magdeburg, Magdeburg

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2002: 22(19), 8676-8683

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3039



Dokument 2018Titel: Piracetam verbessert die kognitive Leistung, in dem es die neurochemischen Defizite im Gehirn alter Ratten wiederherstellt
Hintergrund: Wirkungsmechanismus eines Medikamentes zur Behandlung der Altersdemenz
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Es werden junge (3 Monate) und alte (24 Monate) Ratten verwendet. Die Tiere erhalten 6 Wochen lang einmal täglich mit einer Schlundsonde ein Medikament in den Magen verabreicht, das zur Behandlung von Altersdemenz beim Menschen eingesetzt wird. Kontrolltiere erhalten statt des Medikamentes eine Kochsalzlösung. Alle Tiere werden einzeln gehalten. Nach Ablauf der 6 Wochen wird jeweils eine Ratte in eine 31 x 35 x 50 cm große "aktive Lernbox" gesetzt. Der Boden besteht aus einem Metallgitter. Darüber hängt in 10 cm Höhe ein senkrechter Stab. Für 8 Sekunden ertönt ein Ton, danach bekommen die Tiere einen Stromschlag über den Gitterboden. Die Ratte kann dem Stromstoß entkommen, indem sie an den Stab springt. Bei jeder Ratte wird die Prozedur je 10 mal an 4 auf einander folgenden Tagen durchgeführt. Springt die Ratte bei Ertönen des Signals sofort an den Stab, wird das als gute Gedächtnisleistung gewertet. Anschließend werden die Tiere enthauptet ("decapitated"). Ihre Gehirne werden untersucht.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Piracetam improves cognitive performance by restoring neurochemical deficits of the aged rat brain

Autoren: K. Scheuer (1), A. Rostock (2), R. Bartsch (2), W.E. Müller (1,3)*

Institute: (1) Institut für Psychopharmakologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, (2) Pharmakologische Forschung, AWD, Radebeul, (3) Institut für Pharmakologie, Biozentrum der Universität Frankfurt, 60439 Frankfurt

Zeitschrift: Pharmacopsychiatry 1999: 32 Suppl. 1, 10-16

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3038



Dokument 2019Titel: C-FOS Expression im Gehirn der Ratte als Reaktion auf Substanz P und Neurokinin B
Hintergrund: Erforschung von Botenstoffen, die bei der Regulation des Kreislaufes, der Neurohormone und bei Stress eine Rolle spielen
Tiere: 160 Ratten (mindestens)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Durch eine Injektion in die Bauchhöhle werden die Ratten narkotisiert. Eine Kanüle wird in einen Hirnventrikel (mit Gehirnflüssigkeit gefüllte Kammer im Gehirn) eingepflanzt. Das andere Ende der Kanüle ragt aus dem Schädel. Die Operation wird nicht näher beschrieben. Die Ratten werden danach einzeln in Käfigen gehalten. Nach 4 Tagen wird ein Hormon in die Kanüle injiziert, das ein sofortiges Trinken der Tiere auslöst. Damit wird der richtige Sitz der Kanüle überprüft. Ratten, die nicht sofort trinken, werden aus dem Experiment ausgeschlossen. Ihr weiteres Schicksal wird nicht beschrieben. Sieben Tage nach der Operation beginnen die eigentlichen Experimente. Eine Ratte wird in einen Käfig ohne Deckel gesetzt. Die Kanüle wird an einen Schlauch angeschlossen. Dadurch können bei der wachen, frei beweglichen Ratte Substanzen direkt in den Hirnventrikel injiziert werden. Einige Gruppen von Ratten erhalten verschiedene Botenstoffe und andere Substanzen in unterschiedlichen Dosierungen über die Kanüle verabreicht. Neunzig Minuten später werden sie unter Narkose mit Formalin durchströmt und getötet. Bei Ratten anderer Gruppen werden nach der Verabreichung von Substanzen die Verhaltensänderungen beobachtet und aufgezeichnet. Insbesondere Gesichtwaschen, Kopfkratzen, Putzen und Beißen der Hinterbeine, Aufbäumen, Graben und Schütteln werden 20 Minuten lang registriert. Die Tiere werden ebenfalls getötet. Die Gehirne der Tiere werden entfernt und untersucht.

Bereich: Hirnforschung, Neuroendokrinologie

Originaltitel: C-FOS expression in the rat brain in response to substance P and neurokinin B

Autoren: Heidi Spitznagel (2), Johannes Baulmann (2), Annegret Blume (1,2), Thomas Unger (1,2), Jurayj Culman (1,2)*

Institute: (1) Institut für Pharmakologie, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 24105 Kiel, (2) Deutsches Institut für Bluthochdruckforschung, Heidelberg

Zeitschrift: Brain Research 2001: 916, 11-21

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3037



Dokument 2020Titel: Verschlimmerung einer Antigen-induzierten Arthritis bei Mäusen, denen das Enzym induzierbare Stickoxydsynthase fehlt
Hintergrund: Rolle eines Enzyms bei der Gelenkentzündung
Tiere: 28 Mäuse
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte Mäuse verwendet, denen ein bestimmtes Enzym fehlt, das bei Entzündungen eine Rolle spielt. Als Kontrolle werden "normale" Mäuse verwendet. Den Mäusen wird eine Mischung aus einem Rinderserumeiweiß, abgetöteten Tuberkulosebakterien und Freund's Adjuvants, einer Mineralöl-Emulsion, die für ihre schmerzhaften Reizungen bekannt ist, unter die Haut gespritzt. Abgetötete Keuchhustenbakterien werden in die Bauchhöhle injiziert. Eine Woche später erhalten die Tiere noch e

Bereich: Entzündungsforschung, Rheumaforschung

Originaltitel: Exacerbation of antigen-induced arthitis in inducible nitric synthase-deficient mice

Autoren: Andreas Veihelmann (1)*, Jürgen Landes (1), Andreas Hofbauer (1), Martina Dorger (1), Hans Jürgen Refior (1), Konrad Messmer (1), Fritz Krombach (1)

Institute: (1) Orthopädische Klinik, Ludwig-Maximilians-Universität München, 81377 München

Zeitschrift: Arthritis & Rheumatism 2001: 44(6), 1420-1427

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3036



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