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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2011Titel: Eine Mangeldurchblutung des Gebietes der äußeren Halsschlagader beeinträchtigt das Ergebnis des endovaskulären Faden-Modells bei einem Verschluss der mittleren Hirnarterie bei der Ratte
Hintergrund: Ein "Tiermodell", bei dem das Einfädeln eines Fadens in eine Gehirnarterie eine Mangeldurchblutung des Gehirns ausgelöst, wird seit 1986 in großem Maße in der Schlaganfallforschung verwendet. In dieser Arbeit wird nach eigenen Angaben zum ersten Mal beschrieben, dass die Prozedur des Einfädelns dazu führt, dass auch andere Bereiche, wie Zunge, Gesicht und Speicheldrüsen zeitweilig nicht durchblutet werden. Dadurch kommt es zu einer Beeinträchtigung verschiedener Körperfunktionen der Tiere, was wiederum Einfluss auf die Versuchsergebnisse hat.
Tiere: 45 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Der Kopf der Ratten wird unter Narkose in ein stereotaktisches Gestell eingespannt. Kopfhaut und Schädelknochen werden aufgeschnitten. Der Hals wird auf der rechten Seite aufgeschnitten und die Halsschlagader abgeklemmt und abgetrennt. Durch den Stumpf der Ader wird ein dünner Nylonfaden bis in die mittlere Gehirnarterie vorgeschoben, die damit verschlossen wird, so dass ein Teil des Gehirns nicht mehr durchblutet wird. Nach 90 Minuten wird der Faden wieder herausgezogen und die Halsschlagader wird wieder zusammengenäht. Die Operationswunden an Hals und Kopf werden ebenfalls wieder vernäht. Die Tiere werden während der nächsten 8 Tage beobachtet. Sie haben Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken und trinken und fressen dadurch weniger und verlieren an Gewicht. Auch sind sie in ihren Bewegungen beeinträchtigt. Fünf Tage nach der Operation werden 5 Tiere durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Die Tötung der anderen Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: External carotid artery territory ischemia impairs outcome in the endovascular filament model of middle cerebral artery occlusion in rats

Autoren: Michael Dittmar (1), Thilo Spruss (2), Gerhard Schuierer (3), Markus Horn (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universität Regensburg, 93053 Regensburg, (2) Institut für Pharmakologie, Universität Regensburg, (3) Institut für Neuroradiologie, Bezirks-Medizinzentrum Regensburg

Zeitschrift: Stroke 2003: 34, 2252-2257

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3190



Dokument 2012Titel: Wirkung eines kombinierten Nikotinamid als PARS-Hemmer mit selektiver iNOS-Blockade während einer Blutvergiftung beim Schwein
Hintergrund: Wirkung einer Testsubstanz bei einer Blutvergiftung.
Tiere: 17 Schweine (Deutsches Landschwein)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Den Schweinen werden unter Narkose Katheter (Plastikschläuche) und Messgeräte in diverse Blutgefäße gelegt. Ein Katheter wird in die Harnblase gelegt. Dann werden 12 Stunden lang Bestandteile von E.coli-Bakterien in die Blutbahn infundiert, um eine Blutvergiftung hervorzurufen. Acht Tiere erhalten anschließend eine Testsubstanz gespritzt. Es werden verschiedene Messungen zu Herzfunktion, Blutfluss, Gasgehalt des Blutes, Enzymkonzentrationen usw. vorgenommen. 24 Stunden nach Beginn der Bakterieninfusion werden die Schweine durch ein Gift getötet. Vermutlich findet das gesamte Experiment unter Narkose statt.

Bereich: Schockforschung, Sepsisforschung, Intensivmedizin

Originaltitel: Effect of combining nicotinamide as a PARS-inhibitor with selective iNOS blockade during porcine endotoxemia

Autoren: Alexander Stehr (1)*, F. Ploner (2), I. Tugtekin (3), M. Matejovic (4), M. Theisen (3), C. Zülke (1), M. Georgieff (3), P. Rademacher (3), K.-W. Jauch (1)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Chirurgie, Universitätsklinikum, 93053 Regensburg, (2) Abteilung für Anästhesie, Landeskrankenhaus, Sterzing/Südtirol, Italien, (3) Sektion Anästhesiologische Pathophysiologie und Verfahrensentwicklung, Universitätsklinik für Anästhesiologie, Ulm, (4) Interni Kliniky, Karlova Univerzita, Plzen, Tschechische Republik

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2003: 29, 995-1002

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3189



Dokument 2013Titel: Beitrag von Toll-ähnlichen Rezeptoren 2 und 4 bei einem oralen Yersinia enterocolitica Infektionsmodell bei der Maus
Hintergrund: Mechanismen einer Darminfektion.
Tiere: 194 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Es werden unterschiedlich gentechnisch veränderte Mäuse von Jackson Laboratories, USA bezogen. Die Tiere werden durch orale Gabe mit Bakterien infiziert, die beim Menschen eine fiebrige Darmentzündung hervorrufen. Fünf Tage später werden die Mäuse getötet, ihre Milz wird untersucht.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Münchner Medizinische Wochenschrift und die Friedrich-Baur-Stiftung unterstützt.

Bereich: Infektionsforschung

Originaltitel: Contribution of Toll-like receptors 2 and 4 in an oral Yersinia enterocolitica mouse infection model

Autoren: Andreas Sing (1), Natalia Tvardovskaia (1), Dagmar Rost (1), Carsten J. Kirschning (2), Hermann Wagner (2), Jürgen Heesemann (1)*

Institute: (1) Max von Pettenkofer-Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, 80336 München, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Immunologie und Hygiene, Technische Universität München

Zeitschrift: International Journal of Medical Microbiology 2003: 293, 341-348

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3188



Dokument 2014Titel: In-vitro- und In-vivo-Studien zur Wirksamkeit einer Kombination von 10% Imidacloprid und 50% Permethrin gegen Ixodes ricinus Zecken
Hintergrund: Wirkung eines Mittels gegen Zecken.
Tiere: 8 Tiere verschiedener Arten (8 Hunde, Zecken)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Vier Hunde werden mit einem neuen Mittel Zecken und Flöhe behandelt. Vier weitere Hunde bleiben als Kontrolle unbehandelt. Nach 7, 14, 21 und 28 Tagen wird ein Stück Fell an den Flanken, ca. 20 cm Durchmesser geschoren. Auf das Fell der Hunde gesetzte Zecken werden beobachtet. Dann werden 10 Zecken auf die geschorenen Stellen gesetzt, darüber wird eine Petrischale geklebt, so dass die Zecken innerhalb dieses Bereiches bleiben müssen. Ihr Verhalten wird wiederum beobachtet. Außerdem werden In-vitro-Experimente mit dem abgeschorenen Haaren der Hunde und Zecken durchgeführt.

Bereich: Veterinärparasitologie, Pharmakologie

Originaltitel: In vitro and in vivo studies on the effect of a combination containing 10% imidacloprid and 50% permethrin against Ixodes ricinus ticks

Autoren: Heinz Mehlhorn (1)*, Günther Schmahl (1), Norbert Mencke (2), Thomas Bach (2)

Institute: (1) Institut für Parasitologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) BG-Animal Health, Bayer AG, Leverkusen

Zeitschrift: Parasitology Research 2003: 89, 323-325

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3187



Dokument 2015Titel: Modulation der Verteidigung des Wirtes durch eine Stressdosis Hydrocortison während einer Blutvergiftung
Hintergrund: Wirkung von Kortison bei Blutvergiftung.
Tiere: 48 Kaninchen (Chinchilla-Kaninchen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Bei Kaninchen wird durch Injektion von E. coli Bakterien in die Blutbahn eine Blutvergiftung hervorgerufen. Gruppen zu je 8 Tieren erhalten Kortison in unterschiedlichen Konzentrationen gespritzt. Eine Gruppe bleibt als Kontrolle unbehandelt. Am Ende der unter Narkose stattfindenden Experimente werden die Tiere durch Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Intensivmedizin, Schockforschung

Originaltitel: Modulation of host defense by hydrocortisone in stress doses during endotoxemia

Autoren: Axel R Heller (1)*, Susanne C. Heller (1), Annette Borkenstein (2), Sebastian N. Stehr (1), Thea Koch (1)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum der Carl-Gustav-Carus-Universität, 01309 Dresden, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsklinikum Mannheim

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2003: 29, 1456-1463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3186



Dokument 2016Titel: Neuron-spezifischer Beitrag des oberen Colliculus zur offenen und versteckten änderung der Aufmerksamkeit
Hintergrund: Wie steuert das Gehirn ruckartige Blicke auf ein anderes Objekt bzw. die änderung der Aufmerksamkeit auf ein anderes Objekt?
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Vorbereitungen für die Experimente werden nicht beschrieben. Üblicherweise werden hierfür ein Kopfhalter und eine Kammer mit Elektroden auf dem Schädel montiert, in die Augen werden Metallspulen eingesetzt. Die Affen werden nach Flüssigkeitsentzug durch Saft als "Belohnung" trainiert, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Dabei werden sie in einem Primatenstuhl unbeweglich gemacht, der Kopf wird am Kopfhalter angeschraubt. In dieser Arbeit besteht die Aufgabe darin, den Blick von einem Punkt in der Mitte eines Bildschirms ruckartig zu einem anderen Punkt zu bewegen, sobald über dem ersten Punkt ein "C" auftaucht. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Schilling Stiftung, das Schwerpunktprogramm "Sensomotorische Integration" der Deutsche Forschungsgemeinschaft und den DFG Sonderforschungsbereich finanziell unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Neuron-specific contribution of the superior colliculus to overt and covert shifts of attention

Autoren: Alla Ignashchenkova (1), Peter W. Dicke (1), Thomas Haarmeier (1,2), Peter Thier (1)*

Institute: (1) Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, 72076 Tübingen, (2) Abteilung für Allgemeine Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Tübingen

Zeitschrift: Nature Neuroscience 2004: 7(1), 56-64

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3185



Dokument 2017Titel: Neuronen in Bereich MST des Primaten, die für das visuelle Verfolgen zuständig sind, werden durch gleichmäßiges Augenverfolgen eines 'imaginären' Ziels aktiviert
Hintergrund: Neuronale Steuerung der Augenbewegungen.
Tiere: 3 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden bei den Affen ein Kopfhalter und eine Aufzeichnungskammer auf dem Schädel und Metallspulen in den Augen implantiert. Bei den Experimenten sind die Affen nicht narkotisiert. In der Kammer werden durch Löcher im Schädelknochen Glaselektroden in das Gehirn gesteckt. Die Tiere werden (vermutlich) in einem Primatenstuhl unbeweglich gemacht, der Kopf wird angeschraubt. In völliger Dunkelheit müssen sie auf einem Bildschirm einen Punkt mit den Augen verfolgen. Dafür erhalten sie einen Tropfen Saft. Am Ende der Experimente werden die Affen getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Visual tracking neurons in primate area MST are activated by smooth pursuit eye movements of an 'imaginary' target

Autoren: Uwe J. Ilg (1)*, Peter Their (1)

Institute: (1) Abteilung Kognitive Neurologie, Neurologische Universitätsklinik, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2003: 90, 1489-1502

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3184



Dokument 2018Titel: Das Wachstum der Hirnrinde der Katze nach der Geburt: eine Magnetic Resonance Imaging Studie
Hintergrund: Untersuchung des wachsenden Katzenhirns mittels bildgebender Verfahren.
Tiere: 5 Katzen
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Katzen stammen aus der institutseigenen Kolonie. Die Tiere werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten, zwischen dem 12. und 290. Lebenstag narkotisiert. Ihr Gehirn wird mit Hilfe eines computergesteuerten bildgebenden Verfahrens untersucht. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Bereich: Neuroanatomie

Originaltitel: The growth of cat cerebral cortex in postnatal life: a magnetic resonance imaging study

Autoren: Stefan Rathjen (1), Ralf Engelmann (1), Stefan Struif (1), Thomas Kaulisch (2), Detlef Stiller (2), Siegrid Löwel (1)*

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie, Forschergruppe 'Visuelle Entwicklung und Plastizität', 39118 Magdeburg, (2) Leibniz-Institut für Neurobiologie, Speziallabor 'Nicht-invasive Bildgebung', Magdeburg

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2003: 18, 1797-1806

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3183



Dokument 2019Titel: Induktion von Verhaltensabhängigkeit auf Alkohol und ein Opioid bei Ratten: Applikation der Suchtstoffe in Flüssigkeiten mit süßem Geschmack
Hintergrund: Die Verhaltensabhängigkeit von Ratten auf Drogen wird untersucht. Wie bereits viele andere Experimentatoren kann auch die Autorin keine Verhaltensabhängigkeit von Versuchstieren gegenüber Drogen herbeiführen.
Tiere: 54 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Ratten leben während der 10- 15 Monate dauernden Versuche isoliert in Versuchstierkäfigen. Den Tieren wird der Alkohol Ethanol bzw. das Opiat Etonitazen entweder in Erdbeersirup oder Zuckerlösung angeboten. Die Drogen werden in Intervallen, kontinuierlich oder in verschiedenen, teilweise stetig steigenden Konzentrationen angeboten. Etonitazen kann stark toxisch sein und in der 14. Woche muss die ansteigende Etonitazengabe unterbrochen werden, weil die Tiere sich in einem schlechten Allgemeinzustand befinden. Auf die Etonitazenaufnahme reagieren die Ratten mit hektischem Verhalten, Schreckhaftigkeit, vermehrtem Putzen, unaufhörlichem Wühlen, häufigen Luftsprüngen und Herumrennen im Käfig. Im Anschluss daran sitzen die Tiere schwankend in einer Ecke. Dieses Verhalten normalisiert sich nach einiger Zeit, bis die nächste Flasche Etonitazen angeboten wird. Nach einigen Wochen beginnt ein Teil der Tiere sich durch Beißen, vor allem in die Gliedmaßen, selbst zu verstümmeln. Die Tiere zeigen eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes mit Apathie, struppigem Fell und glanzlosen Augen. An den Wochenenden, an denen keine Testflüssigkeit verabreicht wird, erholen sie sich weitgehend wieder. Ein Tier wird wegen einer nicht heilenden Wunde getötet, drei andere sterben. Sowohl bei den Alkohol- als auch den Etonitazen-Versuchen werden Entzugsphasen zwischengeschaltet.

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung, Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Gwenda Pirk, Wissenschaftliche Betreuung N.- C. Juhr

Institute: Institut für Tierschutz, Tierverhalten und Labortierkunde des Fachbereichs Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3182



Dokument 2020Titel: Untersuchung zur Induktion der Verhaltensabhängigkeit von Alkohol und dem u-Opiatagonisten Etonitazen bei Laborratten
Hintergrund: Nachdem zahlreiche Ansätze zur Suchterzeugung bei Versuchstieren erfolglos waren, scheitert die Autorin erneut mit dem Versuch, reproduzierbar Sucht zu erzeugen.
Tiere: 27 Ratten
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in Einzelhaltung in Käfigen von 20x38x43 cm gehalten. Die Versuche dauern insgesamt 353 Tage. Während dieser Zeit wird einem Teil der Ratten gruppenweise Alkohol als Trinklösung angeboten. Teilweise wird gleichzeitig Saccharoselösung angeboten, ansonsten Wasser. Der Alkohol wird regelmäßig abwechselnd, unregelmäßig abwechselnd oder in aufsteigenden Konzentrationen angeboten. Bei keiner Ratte kann eine Verhaltensabhängigkeit nachgewiesen werden.

Andere Ratten erhalten das Opiat Etonitazen in zwei unterschiedlichen Konzentrationen zur freien Verfügung. Einer Gruppe wird das Trinkwasser vollständig entzogen. Stattdessen erhalten die Tiere ausschließlich das Opiat Etonitazen in steigenden Konzentrationen bis zum 260. Tag. Wieder andere Ratten erhalten jeden 2. Tag Etonitazen. Die Ratten entwickeln keine Abhängigkeit, sondern eine Aversion gegen die Droge. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Alkoholforschung, Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Hannah Grau, Wissenschaftliche Betreuung N.-C. Juhr

Institute: Institut für Tierschutz, Tierverhalten und Labortierkunde des Fachbereiches der Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3181



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