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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3711Titel: Fish inner ear otolith size and bilateral asymmetry during development
Bereich: Entwicklungsbiologie, Zoophysiologie
Tiere: Fische (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Fischlarven werden entweder in ruhigem oder in zirkulierendem Wasser aufgezogen. Die Auswirkungen auf das Gleichgewichtssystem werden untersucht.

Bereich: Entwicklungsbiologie, Zoophysiologie

Originaltitel: Fish inner ear otolith size and bilateral asymmetry during development

Autoren: Ralf H. Anken (1)* , Katja Werner (1) , Michael Ibsch (1) , Hinrich Rahmann (1)

Institute: (1)*Zoologisches Institut, Uni Hohenheim

Zeitschrift: Hearing Research 1998: 121, 77-83

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1488



Dokument 3712Titel: äußerlich aufgetragene Liposomen-eingekapselte Superoxid-Dismutase reduziert Größe und Ödembildung bei einer Brandwunde
Hintergrund: Behandlung von Verbrühungswunden
Tiere: 50 Kaninchen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Den Tieren werden unter Narkose zunächst die Haare auf dem Rücken entfernt. Dann werden sie rücklings in eine Plastikschale gelegt, deren Boden ein 15 qcm großes Loch aufweist. Die Schale mit dem Kaninchen wird für 15 Sekunden in 94 Grad heißes Wasser getaucht. Dadurch wird die Haut im Bereich des Loches verbrüht. Die Kaninchen werden in 5 Gruppen zu je 10 Tieren eingeteilt. Bei drei Gruppen wird eine Behandlung durchgeführt, entweder durch Injektion einer Substanz in die Verbrühungszone oder durch Aufstreichen eines Gels. Bei Gruppe 4 wird als Kontrolle ein Gel ohne wirksame Bestandteile aufgetragen. Die Gruppe 5 bleibt ganz unbehandelt. Die Tiere erwachen aus der Narkose und müssen die großflächigen Verbrühungsschmerzen mindestens 3 Tage lang bei vollem Bewusstsein ertragen. Nach 24, 48 und 72 Stunden wird die Größe der Brandwunde ausgemessen und die Dicke der Hautschwellung. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie, Intensivmedizin

Originaltitel: Topically applied liposome encapsulated superoxide dismutase reduces postburn wound size and edema formation

Autoren: Karola Vorauer-Uhl (1)*, Eckhard Fürnschlief (2), Andreas Wagner (1), Boris Ferko (1), Hermann Katinger (1)

Institute: (1) Institut für Angewandte Mikrobiologie, Landwirtschaftliche Universität, Wien, (2), Versicherungsgesellschaft Wien, Wien

Zeitschrift: European Journal of Pharmaceutical Sciences 2001: 14, 63-67

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1487



Dokument 3713Titel: Konzentration von Zearalenone und seiner Stoffwechselprodukte in Urin, Muskelgewebe und Leberproben bei Schweinen, die mit Pilzgiften versetztem Futter gefüttert wurden
Hintergrund: Untersuchung, ob sich ein im Getreide vorkommendes Pilzgift in Muskel- und Lebergewebe von Schweinen ablagert
Tiere: 14 Schweine
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Je 7 Schweine erhalten über eine Zeitraum von 18 Tagen entweder nur Haferflocken oder Haferflocken, denen ein Pilzgift zugesetzt wurde. Da die Tiere in letzterer Gruppe die Futteraufnahme zunächst verweigern, werden die Pilzgift-Haferflocken mit unbehandelten Haferflocken vermischt. Jeden Tag wird eine Urinprobe genommen. Nach 18 Tagen werden alle Tiere "geschlachtet". Muskel- und Leberproben werden entnommen und auf das Vorhandensein von Spuren des Pilzgiftes und seiner Stoffwechselprodukte untersucht.

Bereich: Tierernährung, Landwirtschaft, Futtermittelkunde

Originaltitel: Concentration levels of Zearalenone and ist metabolites in urine, muscle tissue, and liver samples of pigs fed with mycotoxin-contaminated oats

Autoren: Peter Zöllner (1)*, Justus Jodlbauer (1), Martina Kleinova (1), Hermann Kahlbacher (2), Thomas Kuhn (3), Werner Hochsteiner (2), Wolfgang Lindner (1)

Institute: (1) Institut für Analytische Chemie, Universität Wien, (2) II. Medizinische Klinik für Wiederkäuer und Schweine, Veterinärmedizinische Hochschule Wien, Bundesinstitut für Veterinärmedizinische Untersuchungen, Mödling, Österreich

Zeitschrift: Journal of Agricultural and Food Chemistry 2002: 50, 2494-2501

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1486



Dokument 3714Titel: Licht- und elektronenmikroskopische Studie einer stress-schützenden Wirkung auf das Kniescheibenband der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung einer Entlastung des Kniescheibenbandes
Tiere: 7 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden beide Hinterbeine der Ratten mit einer Enthaarungscreme enthaart. Durch einen Hautschnitt auf der Innenseite des Kniegelenkes wird auf beiden Seiten das Kniescheibenband freigelegt. Auf einer Seite wird ein kleines Loch durch den oberen Teil des Schienbeinknochens gebohrt. Bei 4 Tieren wird ein Synthetikfaden, bei 3 Tieren ein dünner Draht durch das Bohrloch geführt. Faden oder Draht werden durch die Sehne des Oberschenkelmuskels gefädelt und nun eng zusammengezogen und verknotet. Dadurch wird das Kniescheibenband um 1 mm verkürzt und somit entlastet. Das jeweils andere Bein einer Ratte wird "schein-operiert", d.h., die Haut wird aufgeschnitten und das Band freigelegt, es erfolgt aber weder Bohrung noch Zusammenziehen mit Draht oder Faden. Die Haut wird zugenäht und die Beine werden mit einem Verband versehen. Eine Ratte stirbt gleich im Anschluss an die Operation und wird als negative Kontrolle verwendet. Es kommt bei den Ratten zu massiven Veränderungen im operierten Knie. Nach 10 Tagen werden die 6 verbleibenden Tiere durch eine Überdosis eines Barbiturates getötet. Ihre Kniegelenke werden gewebekundlich untersucht.

Bereich: Orthopädie, Chirurgie

Originaltitel: Light and electron microscopic study of stress-shielding effects on rat patellar tendon

Autoren: T. Mueller (1)*, O. Kwasny (1), V. Loehnert (2), R. Mallinger (3), G. Unfried (3), R. Schabus (1), H. Plenk Jr. (2)

Institute: (1) Universitätsklinik für Traumatologie, Humanmedizinische Universität Wien, (2) Abteilung für Knochen- und Biomaterialforschung, Institut für Histologie und Embryologie, Humanmedizinische Universität Wien, (3) Abteilung für Elektronenmikroskopie, Institut für Histologie und Embryologie, Humanmedizinische Universität Wien

Zeitschrift: Archive of Orthopaedic Trauma Surgery 2001: 121, 561-565

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1485



Dokument 3715Titel: Die Wirkung des Fettgehaltes im Futter auf die Milchbildungs-Energetik beim Europäischen Hasen
Hintergrund: In dieser Studie sollen die ernährungsbedingten Ursachen für den Rückgang der Hasenpopulation näher untersucht werden
Tiere: 36 Sonstige (mindestens 36 Hasen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die verwendeten Hasen sind in Gefangenschaft geboren. Sie werden einzeln in 0,5 qm großen Käfigen mit Drahtgitterboden gehalten. Die weiblichen Tiere erhalten entweder Futter mit niedrigem oder hohem Fettgehalt. Nach der Geburt ihrer Jungen werden die Häsinnen zweimal wöchentlich unter Narkose gemolken. Die Jungtiere werden jeweils vor und nach dem Säugen gewogen, um die Milchaufnahme zu errechnen. Die Futteraufnahme der Mütter wird ebenfalls quantitativ bestimmt. Die Messungen werden zwischen 1 und 5 Wochen lang durchgeführt. Zum Teil werden die Häsinnen mehrfach für die Versuche herangezogen. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Zoologie

Originaltitel: The effect of dietary fat content on lactation energetics in the european hare (Lepus europaeus)

Autoren: Klaus Hackländer (1)*, Frieda Tataruch (1), Thomas Ruf (1)

Institute: (1) Forschungsinstitut für Wildtierökologie, Veterinärmedizinische Hochschule Wien

Zeitschrift: Physiological and Biochemical Zoology 2002: 75(1), 19-28

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1484



Dokument 3716Titel: Eine neues bipolares Feedback-kontrolliertes Abdichtungssystem zum Verschließen des Gallenganges und der Gallenblasenarterie
Hintergrund: Erprobung einer chirurgische Technik und eines neuen Gerätes zur Entfernung der Gallenblase
Tiere: 10 Schweine
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei 10 Schweinen wird unter Narkose die Bauchdecke aufgeschnitten. Die Gallenblase wird herausgeschnitten. Der Gallengang und die Gallenblasenarterie werden mit Hilfe eines neuen elektrischen Gerätes verschlossen. Bei den ersten beiden Schweinen kommt es zu einer vollkommenen Verödung des Gallenganges, da die Spannung zu hoch eingestellt war. Bei den anderen Tieren wird eine niedrigere Spannung verwendet. Die Bauchdecke wird wieder verschlossen und die Schweine erwachen aus der Narkose. Die eine Hälfte der Tiere wird nach 4 Tagen, die andere nach 8 Tagen erneut operiert. Die Bauchdecke wird wieder geöffnet, um die Bauchhöhle zu inspizieren und den Gallengang zur weiteren Untersuchung herauszuschneiden. Eine Tötung der Tiere wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich.

Bereich: Chirurgie, Endoskopie

Originaltitel: A new bipolar feedback-controlled sealing system for closure of the cystic duct and artery

Autoren: A. Shamiyeh (1), P. Schrenk (1), L. Tulipan (2), P. Vattary (2), S. Bogner (3), W. Wayand (1)

Institute: (1) Ludwig Bolzmann Institut für operative Laparoskopie und Chirurgische Abteilung II, Allgemeines Krankenhaus Linz, (2) Surgical Clinic Country Hospital Zala, Zalaegerszeg, Ungarn, (3) Institut für Pathologie, Allgemeines Krankenhaus Linz

Zeitschrift: Surgical Endoscopy 2002: 16, 812-813

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1483



Dokument 3717Titel: Wiederholte Exposition gegenüber gasförmigem Antigen ruft bei Mäusen mit experimentellem allergischen Asthma ein charakteristisches Muster hervor
Hintergrund: Entwicklung eines "Modells" für Asthma
Tiere: 484 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden entweder durch Injektion von Eieiweiß oder Alaun (Beizmittel) in die Bauchhöhle am Tag 0 und 5 Tage später immunisiert. Um verschiedene Arten allergischer Reaktionen auszulösen, werden die Tiere mit diesen Stoffen noch mehrmals konfrontiert. So wird ein Teil von ihnen eine Woche später zweimal täglich an 2 aufeinanderfolgenden Tage in eine Plexiglaskammer gesetzt, wo sie von einem Eieiweiß- oder Alaun-Zerstäuber berieselt werden. Andere Gruppen von Mäusen werden zusätzlich am 41. und 42. Tag des Experiments mit den entsprechenden Stoffen berieselt. Wieder andere Mäuse werden dem Zerstäubernebel zweimal täglich jeweils eine Stunde am Tag 20, 27 und 34 ausgesetzt. Bei den Tieren kommt es zum Teil zu Entzündungserscheinungen und zur Schleimbildung in den Lungen. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten werden die Mäuse durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Die Luftröhren und Lungen werden gespült und zur weiteren Untersuchung herausgeschnitten.

Bereich: Allergieforschung, Immunologie

Originaltitel: Recurrent aerosol antigen exposure induces distinct patterns of experimental allergic asthma in mice

Autoren: Paiboon Jungsuwadee (1), Gerhard Dekan (2), Georg Stingl (1), Michelle M. Epstein (1)*

Institute: (1) Abteilung für Immunologie, Allergie und Infektionskrankheiten, Institut für Dermatologie, VIRCC, Universität Wien, (2) Institut für Klinische Pathologie, Universität Wien

Zeitschrift: Clinical Immunology 2002: 102 (2), 145-153

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1482



Dokument 3718Titel: Verlust von p53 beschleunigt Gefäßwandschädigungen von Venen-Bypass-Transplantaten bei Mäusen
Hintergrund: Mechanismus der Gefäßverkalkung nach Venentransplantation
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Gentechnisch veränderte Mäuse werden aus den USA (BarHarbour, Maine) bezogen. Den Tieren fehlt ein Faktor, der für Zelltod und –wucherungen verantwortlich ist. Mit den Mäusen wird zunächst weiter gezüchtet, um eine größere Anzahl Tiere zur Verfügung zu haben. Ein kleines Stück von der Schwanzspitze wird abgeschnitten, um anhand des Gewebes festzustellen, ob es sich um ein gentechnisch verändertes oder ein "normales" Tier handelt. Für die Experimente werden jeweils gentechnisch veränderte und als Kontrolle "normale" Mäuse verwendet. Nun wird eine Blutgefäßtransplantation vorgenommen. Unter Narkose wird bei den "Spendertieren" die Hohlvene (größte Vene im Körper) herausoperiert. Bei den "Empfängern" wird die rechte Halsschlagader abgebunden und ein Stück wird herausgeschnitten. An dessen Stelle wird die Hohlvene eingesetzt. Vier Wochen später werden die Mäuse getötet, einige indem sie mit Formalin durchströmt werden, andere auf nicht näher beschriebene Weise. Die transplantierten Venen werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Pathophysiologie, Arterioskleroseforschung

Originaltitel: Loss of p53 accelerates neointimal lesions of vein bypass grafts in mice

Autoren: Ursula Mayr (1), Munuel Mayr (2), Chaohong Li (2), Florian Wernig (2,3), Hermann Dietrich (1), Yanhua Hu (1), Qingbo Yu (2,3)*

Institute: (1) Institut für Pathophysiologie, Universität Innsbruck, (2) Institut für Biomedizinische Altersforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Innsbruck, (3) Department of Cardiological Sciences, St. George's Hospital Medical School, London, UK

Zeitschrift: Circulation Research 2002: 90, 197-204

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1481



Dokument 3719Titel: Ein Mangel an der Hormon-empfindlichen Lipase bei Mäusen verändert das Plasmalipidprofil, indem das gewebespezifische Expressionsmuster der Lipoprotein-Lipase in Fett- und Muskelgewebe beeinflusst wird
Hintergrund: Funktion eines bestimmten Enzyms im Fettstoffwechsel
Tiere: 142 Mäuse (mindestens 142 Mäuse allein für die Experimente, hinzu kommt eine unbekannte Anzahl Mäuse für die "Herstellung" der genetisch veränderten Linie)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden gentechnisch veränderte Mäuse "hergestellt", denen ein bestimmtes, für den Fettstoffwechsel wichtiges Enzym fehlt. Es werden eine Vielzahl verschiedener Experimente durchgeführt, bei denen sowohl diese gentechnisch veränderten als auch "normale" Mäuse verwendet werden. Bei allen Experimenten müssen jeweils die Hälfte der Mäuse 16 Stunden hungern, während die andere Hälfte normal gefüttert wird. Danach werden Blutproben aus dem Venengeflecht hinter dem Auge entnommen oder die Tiere werden auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Ihre Organe werden herausgeschnitten und untersucht. Bei anderen Experimenten erfolgen im Anschluss an die Fütterungs- bzw. Hungerperiode Injektionen verschiedner Substanzen. 1, 2, 3, und 4 Stunden später werden Blutproben genommen, dann werden die Tiere getötet. Bei anderen Versuchen erfolgt die Tötung schon nach kürzerer Zeit.

Bereich: Biochemie

Originaltitel: Hormone-sensitive lipase defiency in mice changes the plasma lipid profile by affecting the tissue-specific expression pattern of lipoprotein lipase in adipose tissue and muscle

Autoren: Günter Hämmerle (1), Robert Zimmermann (1), Juliane G. Strauss (1), Dagmar Kratky (1), Monika Riederer (1), Gabriele Knipping (2), Rudolf Zechner (1)*

Institute: (1) Institut für Molekularbiologie, Biochemie und Mikrobiologie, Universität Graz, (2) Institut für Medizinische Biochemie und Molekularbiologie, Universität Graz

Zeitschrift: The Journal of Biological Chemistry 2001: 277 (15), 12946-12952

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1480



Dokument 3720Titel: Lubeluzol verhindert eine Ansammlung von extrazellulärem Glutamat im Hippocampus während einer globalen Mangeldurchblutung des Gehirns
Hintergrund: Nervenschützende Eigenschaften eines neuen Medikamentes
Tiere: 25 Kaninchen
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden in 4 Gruppen eingeteilt, 3 zu je 6 und eine mit 7 Tieren. Alle Tiere werden narkotisiert und über einen Schlauch in der Luftröhre künstlich beatmet. Ein Katheter wird in eine Ohrvene gelegt, ein zweiter in eine Hinterbeinarterie. In die Speiseröhre wird ein Temperaturfühler geschoben. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt, die Kopfhaut aufschnitten. Durch zwei Bohrlöcher von 2 mm Dicke werden Mikrodialysekatheter in das Gehirn gesteckt. Die Katheter werden mit Zahnzement am Kopf fixiert. Um den Hals wird eine 6 cm breite Manschette gelegt. Sie wird aufgeblasen, um die Blutzufuhr zum Gehirn komplett zu unterbrechen. Nach 15 Minuten wird die Manschette wieder abgenommen, so dass das Gehirn wieder durchblutet wird. Während der Mangeldurchblutung werden über die Mikrodialysekatheter bestimmte Bereiche des Gehirns durchspült. Die Spülflüssigkeit wird aufgefangen und untersucht. Bei Gruppe 1 wird die beschrieben Prozedur durchgeführt. Die Kaninchen aus Gruppe 2 werden zusätzlich auf Eisbeutel gelegt, um ihre Körpertemperatur auf 30 °C abzusenken. Die Tiere in Gruppe 3 und 4 erhalten kurz vor dem Aufblasen der Manschette eine Substanz in zwei verschiedenen Dosierungen injiziert. Am Ende der Experimente werden alle Kaninchen durch Erhöhung der Narkosegaskonzentration und Injektion von Kaliumchlorid getötet.

Bereich: Neuropharmakologie

Originaltitel: Lubeluzole inhibits accumulation of extracellular glutamate in the hippocampus during transient global cerebral ischemia

Autoren: Herbert Koinig (1,2), Vadim Vornik (2), Carlos Rueda (2), Mark H. Zornow (2)*

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität Wien, (2) Department of Anesthesiology, University of Texas Medical Branch, Galveston, USA

Zeitschrift: Brain Research 2001: 898, 297-302

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1479



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