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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4101Titel: Skelettale Auswirkungen von Zink-Mangel bei heranwachsenden Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer zinkarmen Ernährung auf das Skelettsystem
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten erhalten gruppenweise entweder eine zinkarme oder eine zinkreiche Diät. Nach 42 Tagen werden die Ratten leicht mit Ether anästhesiert und der Kopf abgetrennt. Blutproben werden entnommen und beide Oberschenkelknochen zur weiteren Untersuchung entfernt.

Bereich: Ernährungswissenschaft

Originaltitel: Skeletal effects of zinc deficiency in growing rats

Autoren: J.Eberle (1), S.Schmidmayer (2), R.G.Erben (1), M.Strassinger (1)* , H.-P.Roth (2)

Institute: (1)* Institut für Physiologie, Physiologische Chemie und Tierernährung, Ludwig-Maximilians Universität , 80539 München, und (2) Institut für Ernährungsphysiologie, Technische Universität München, Freising/Weihenstephan

Zeitschrift: Journal of Trace Elements in Medicine and Biology 1999: 13, 21-26

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1039



Dokument 4102Titel: Neutralisierende Antikörper von Interleukin 1-Rezeptoren reduzieren Schmerz-assoziiertes Verhalten bei Mäusen mit experimenteller Neuropathie
Hintergrund: Untersuchung im Zusammenhang mit durch Nervenverletzungen ausgelöste Schmerzen
Tiere: 25 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden anästhesiert. Der Ischiasnerv wird an einem Bein in Höhe des Oberschenkels dreimal mit einem Faden umbunden, so daß der Nerv leicht berührt und ein Zucken des Oberschenkels ausgelöst wird. Die Tiere werden auch am anderen Bein operiert, jedoch wird dort der Nerv nicht umschnürt. Zwei Tage vor und 3 bis 7 Tage nach der Operation werden Tests mit den Mäusen durchgeführt, die die Temperatur- und Schmerzempfindungsschwelle an der Hinterpfote überprüfen. Die Zeit von der Reizdarbietung bis zum Zurückziehen der Pfote wird für das behandelte und das unbehandelte Bein verglichen. Zunächst werden drei Temperatur-, dann ein Schmerz- und anschließend wieder zwei Temperaturtests durchgeführt. Ein Teil der Mäuse erhält noch weitere Testsubstanzen. Die Verabreichung der Substanzen erfolgt erstmalig bei der Operation und danach täglich unter Ether-Narkose durch Injektion oberhalb des betroffenen Nerven. Am 8. Tag nach der Operation wird ein Teil des Nerven entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Neutrailzing antibodies to interleukin 1-receptor reduce pain associated behaviour in mice with experimental neuropathy

Autoren: Claudia Sommer (1)*, Sönke Petrausch (1), Thies Lindenlaub (1), Klaus V.Toyka (1)

Institute: (1)* Neurologische Klinik der Universität Würzburg, 97080 Würzburg

Zeitschrift: Neuroscience Letters 1999: 270, 25-28

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1038



Dokument 4103Titel: Kombinierte pränatale Toxizität von 6-Merkaptopurin und von Hydroxyurea bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung zweier Chemotherapeutika in der Schwangerschaft
Tiere: 936 Mäuse (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Weibliche Mäuse werden mit männlichen Tieren gepaart. 24 Stunden später wird bei erfolgreicher Befruchtung der Schwangerschaftstag 0 festgelegt. In der ersten Versuchsreihe erhalten die Muttertiere jeweils am 11. Schwangerschaftstag eine Injektion eines Chemotherapeutikums in unterschiedlicher Dosierung in die Bauchhöhle. In der zweiten Versuchsreihe erhalten die Mäuse ebenfalls am 11. Schwangerschaftstag zusätzlich zu dem ersten Chemotherapeutikum noch ein zweites als Injektion unter die Haut. Dabei werden unterschiedliche Dosierungen gewählt. (Chemotherapeutika werden bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt und können ungeborenes Leben schädigen). Am 18. Schwangerschaftstag werden die Muttertiere getötet, die Föten entnommen und hinsichtlich Abnormitäten des Skelettes untersucht.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel: Combined prenatal toxicity of 6-Mercaptopurine and Hydroxyurea in mice

Autoren: Thomas Platzek (1)*, Rudolf Schwabe (2)

Institute: (1)* Bundesinstitut für Gesundheitsschutz von Verbrauchern und Veterinärmedizin, 14191 Berlin, und (2) Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Freie Universität Berlin

Zeitschrift: Teratogenesis, Carcinogenesis, and Mutagenesis 1999: 19, 223-232

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1037



Dokument 4104Titel: Beziehung zwischen zerebralem Energiemetabolismus und Verhalten in einem Rattenmodell bei permanenter Gehirngefäßokklusion
Hintergrund: Untersuchungen der Auswirkungen eines Verschlusses der wichtigsten hirnversorgenden Arterien auf das Verhalten
Tiere: 63 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in Einzelkäfigen und bei freiem Zugang zu Futter und Wasser gehalten. Nach 2 Wochen Eingewöhnungszeit werden sie verschiedenen Verhaltenstests (siehe unten) unterzogen. Während dieser Zeit wird die Futtermenge reduziert, um die Motivation zur Erfüllung einiger Testanforderungen zu steigern. Die Tests werden in der Phase der Dunkelheit durchgeführt. 40 Ratten werden am 26. Versuchstag einer Gefäßoperation unterzogen. Dazu werden in Anästhesie zwei hirnversorgende Arterien verschlossen. Eine Woche später werden zusätzlich zwei weitere Arterien des Gehirns verschlossen. 3 Ratten überleben diese Operation nicht. 20 Kontrolltiere werden zwar einer Operation unterzogen, jedoch bleiben ihre Gefäße unversehrt.

In den Verhaltenstests wird die Bewegungsaktivität der Ratten und ihr Gedächtnis getestet. So werden die Tiere beispielsweise einen Tag nach Verschluß der Gefäße in ein Testgelände gesetzt, das aus einer dunklen und einer hellen Kammer besteht. Zuerst werden sie in die helle Kammer plaziert, es wird die Zeit gemessen, bis die Ratten die dunkle Kammer aufsuchen. Am nächsten Tag werden die Ratten in den dunklen Abschnitt gesetzt, nach 30 Sekunden erhalten sie einen elektrischen Schlag, woraufhin sich eine Tür mit Möglichkeit zur Flucht in die helle Kammer öffnet. Einen Tag später setzt man die Ratten wieder in die helle Kammer und mißt die Zeit bis zum Aufsuchen der dunklen Kammer. Nach Abschluß der Tests werden die Ratten anästhesiert. Die Luftröhre wird eingeschnitten, die Tiere werden künstlich beatmet, die Muskeln werden mit einem Medikament gelähmt. Nach 20 Minuten wird das Gehirn mit flüssigem Stickstoff tiefgefroren, die Tiere werden enthauptet, das Gehirn entnommen und untersucht.

Bereich: Neurochemie

Originaltitel: Interrelation between cerebral energy metabolism and behaviour in a rat model of permanent brain vessel occlusion

Autoren: Konstanze Plaschke (1), Seong-Wook Yun (2), Eike Martin (1), Siegfried Hoyer (2), Hubert J.Bardenheuer (1)*

Institute: (1)* Klinik für Anästhesie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg, und (2) Abteilung für Pathochemie und allgemeine Neurochemie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Brain Research 1999: 830, 320-329

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1036



Dokument 4105Titel: Augenbewegungen während kombinierter Verfolgungs-, optokinetischer und vestibulärer Stimulation bei Makaken-Affen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung verschiedener Reize auf die Augenbewegungen bei Affen
Tiere: 2 Affen (Makaken)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Monate vor Beginn des eigentlichen Versuchs werden die beiden Affen anästhesiert, chirurgisch wird ein sogenannte Kopfhalter zur Fixierung des Schädels implantiert. Für das Experiment werden die Affen auf einen Drehstuhl gesetzt, der horizontale Drehbewegungen zuläßt. Der Drehstuhl ist von einem zylindrisch geformten Bildschirm umgeben, auf den schwarz-weiß Muster projiziert werden. Als visuelles Ziel wird ein roter Lichtpunkt vor den Affen projiziert. Mit Hilfe des Kopfhalters ist der Schädel des Affen am Stuhl fixiert. Die Affen werden durch Belohnung mit Wasser trainiert, den roten Lichtpunkt zu fixieren, unabhängig davon ob sich der Körper durch Drehung des Stuhls, der Lichtpunkt oder das Muster auf dem Bildschirm bewegt. Durch eine Drehbewegung des Stuhls wird das Gleichgewichtssystem stimuliert, durch Bewegung des Lichtpunktes im Verhältnis zum Kopf soll eine Verfolgungsbewegung der Augen ausgelöst werden und durch Bewegung eines Musters im Verhältnis zum Lichtpunkt wird ein (optokinetischer) Reiz ausgelöst. Die Augenbewegung der Affen werden durch eine Infrarottechnik aufgezeichnet und anschließend analysiert.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Eye movements during combined pursuit, optokinetic and vestibular stimulation in macaque monkey

Autoren: G.Schweigart (1), T.Mergner (1)*, G.Barnes (2)

Institute: (1)* Neurologische Universitätsklinik, Neurozentrum, 79106 Freiburg, und (2) Medical Research Council Human Movement and Balance Unit, Institute of Neurology, London, UK

Zeitschrift: Experimental Brain Research 1999: 127, 54-66

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1035



Dokument 4106Titel: Mikrovaskuläre und Tumorzell-Veränderungen während kontinuierlicher hyperfraktionierter Bestrahlung: eine Elektronenmikroskopische Untersuchung bei Ratten mit R1H Rhabdomyosarkom
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher Bestrahlungverfahren auf Tumorgewebe
Tiere: 52 Ratten (mindestens)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden Ratten verwendet, denen zuvor ein von der Skelettmuskulatur ausgehender Tumor einer genetisch ähnlichen Ratte unter die Haut der rechten Leiste implantiert wurde. 12 Ratten werden nach der Tumorimplantation nicht weiter behandelt und dienen als Kontrolltiere. Bei allen Tieren wird während des Versuchs der Größenverlauf des Tumors ermittelt. 20 Tiere werden 12 Tage lang zweimal täglich mit einem zeitlichen Abstand von 6 Stunden in der Region des Tumors bestrahlt. Dazu werden die Ratten durch Injektion eines Narkosemittels in den Oberschenkelmuskel anästhesiert. In den 24 Bestrahlungseinheiten erhalten die Ratten eine maximale Strahlendosis von 60 Gray. Um die Auswirkungen der unterschiedlichen Strahlendosen auf den Tumor überprüfen zu können, werden vor der Bestrahlung und in Abständen von 3 Tagen während der Bestrahlung jeweils 4 der insgesamt 20 Ratten getötet. Dazu werden sie wie oben beschrieben anästhesiert. Anschließend wird Brustkorb und den Bauchraum aufgeschnitten und der Tumor entnommen. Bei 10 anderen Ratten wird der Tumor über einen Zeitraum von 4 Wochen 5 mal wöchentlich jeweils mit einer Dosis von 3 Gray bestrahlt und dabei das Tumorvolumen im Verlauf dokumentiert.

Bereich: Strahlenmedizin

Originaltitel: Microvascular and tumor cell alterations during continuous hyperfractionated irradiation: an electron microscopic investigation on the rat R1H rhabdomyosarcoma

Autoren: Dietrich E.Lorke (1)*, Sören Wenzel (2), Klaus Siebert (1), Friedrich Zywietz (3)

Institute: (1)* Institut für Anatomie, Abteilung Neuroanatomie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, 20251 Hamburg, (2) Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohren-Heilkunde, Universitätskrankenhaus Eppendorf Hamburg, und (3) Institut für Biophysik und Radiobiologie, Universitätskrankenhaus Eppendorf, Hamburg

Zeitschrift: International Journal of Radiation Oncology & Biological Physiology 1999: 44, 895-904

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1034



Dokument 4107Titel: Auswirkungen von w-Agatoxin IV, einem P-Typ Kalziumkanal-Antagonisten, auf die Entwicklung einer durch eine Knie-Entzündung verursachten spinalen neuronalen Hyperexzitabilität bei Ratten
Hintergrund: Auswirkungen einer Substanz auf die Reizverarbeitung am entzündeten Kniegelenk
Tiere: 25 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Ratten werden anästhesiert. In eine Arterie und eine Vene am Hals werden Katheter (Plastikschläuche) plaziert. Vier Rückenmarkssegmente der Lendenwirbelsäule werden durch Entfernung der umgebenden Wirbelkörperanteile freigelegt und die darüberliegende harte Hirnhaut eröffnet. Auf die Oberfläche des Rückenmarks wird ein 3 x 5 mm großer Gummiring zur Schaffung eines Troges mit 30 µl Kapazität mit Silikongel befestigt. Der Trog wird sofort mit einer Lösung gefüllt. Mit Hilfe von Elektroden werden elektrophysiologische Messungen an den aus dem Rückenmark hervorgehenden Nerven, durchgeführt. Die Reizschwellen werden durch Berühren und Quetschen von Hautfalten mit Zangen und durch die Kompression von Gelenk und Muskeln ermittelt. Anschließend werden mechanische Reize in Form von Kompressionsdruck mit standardisierter schmerzhafter und nicht-schmerzhafter Intensität zuerst auf das Knie und dann auf das obere Sprunggelenk ausgeübt. Alle 3-4 Minuten wird ein Druckreiz von 15 Sekunden Dauer auf die Gelenke ausgeübt und währenddessen die oben erwähnten elektrophysiologischen Messungen durchgeführt. Bei allen Ratten wird durch Injektion einer Substanz in die Gelenkhöhle eine Entzündung des Kniegelenks hervorgerufen. Bei den Testtieren wird in den Trog am Rückenmark eine Substanz (Kalziumkanal-Blocker) gegeben. Die Messungen werden bis zu 4 Stunden nach Auslösen der Entzündung im Kniegelenk fortgesetzt. (Die Tiere erwachen offenischtlich nicht mehr aus der Narkose).

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Effects of w-agatoxin IV A, a P-type calcium channel antagonist, on the development of spinal neuronal hyperexcitability caused by knee inflammation in rats

Autoren: Johannes Nebe (1), Andrea Ebersberger (1), Horacio Vanegas (1), Hans-Georg Schaible (1)*

Institute: (1)*Physiologisches Institut der Universität Würzburg, 97070 Würzburg

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 1999: 81, 2620-2626

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1033



Dokument 4108Titel: Anatomische Lokalisierung von 24- und 96-stündiger Partikelretention in den Luftwegen bei Hunden
Hintergrund: Untersuchung der Lokalisation von eingeatmeten Kunststoffteilchen in der Lunge
Tiere: 8 Hunde (Beagles)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Hunden werden radioaktiv markierte Kunststoff-Partikel (Teilchen) mit einer Größe von 2,5 µm durch Inhalation über die Atemwege verabreicht. Mit Hilfe verschiedener Geräte wird anschließend über 2 Tage die Reinigung der Lunge von den Partikeln durch Abatmung beobachtet. Der zweite Versuchsteil wird einige Monate später durchgeführt. Dazu werden die Hunde anästhesiert und die Muskeln medikamentös entspannt. Die Hunde werden in Rückenlage positioniert, ein Plastikschlauch wird zur künstlichen Beatmung 6 cm tief in die Luftröhre eingeführt. Über eine Sonde, die an der rasierten Schwanzspitze angebracht ist, wird der Sauerstoffgehalt im Blut ermittelt. Den Hunden werden 96 Stunden vor ihrem Tod rot-fluoreszierende und 24 Stunden vor ihrem Tod grün-fluoreszierende und radioaktiv markierte Partikel mit einer Größe von 2,2 bis 2,5 µm über das Beatmungssystem verabreicht. Nach Gabe der Partikel wird die Narkose noch 3 Stunden lang aufrecht erhalten. Während dieser Zeit wird mit Hilfe einer Kamera die Verteilung der radioaktiv-markierten Partikel aufgezeichnet. Danach können sich die Hunde erholen und wieder eigenständig atmen. Zum Abschluß, d.h. ca. 21 Stunden später, werden die Hunde anästhesiert, dann läßt man sie über eine offene Kanüle (Hohlnadel) in einer großen Halsarterie verbluten. Die Lungen werden entnommen und untersucht.

Bereich: Pulmonologie, Pathologie, Umwelttoxikologie

Originaltitel: Anatomic localization of 24- and 96-h particle retention in canine airways

Autoren: W.G.Keyling (1)*, J.D.Blanchard (2), J.J.Godleski (2), S.Haeussermann (1), J.Heyder (1), P.Hutzler (3), H.Schulz (1), T.D.Sweeney (2), S.Takenaka (1), A.Ziesenis (1)

Institute: (1)* Institut für Inhalationsbiologie der GSF - Nationales Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, 85758 Neuherberg/München, (3) Institut für Patologie der GSF, und (2) Havard School of Public health, Department of Enviromental Health, Boston, USA

Zeitschrift: Journal of Applied Physiology 1999: 87, 269-284

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1032



Dokument 4109Titel: Hirnblutungen nach rt-PA-Behandlung eines embolischen Insults bei spontan hypertensiven Ratten
Hintergrund: Untersuchung des Blutungsrisikos bei Schlaganfall
Tiere: 14 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Für den Versuch werden Ratten mit (angeborenem) Bluthochdruck verwendet. Die Tiere werden anästhesiert, ein Plastikschlauch wird zur künstlichen Beatmung in die Luftröhre gelegt. In eine Arterie am Schwanz wird ein Katheter zur Messung des Blutdrucks und zur Entnahme von Blutproben eingeführt. Zu Versuchsbeginn werden 0,6 ml Blut entnommen. 2 Stunden später werden aus dem geronnen Blut kleine Pfropfen gewonnen. Am Hals der Tiere wird eine den Kopf versorgende Arterie unterbunden und durchtrennt. Über den verbleibenden Arterienstumpf wird ein Plastikschlauch in eine benachbarte, das Gehirn versorgende Arterie vorgeschoben. Den Tieren werden nun die zuvor gewonnenen Blutpfröpfe injiziert, um somit einen Verschluß der mittleren Hirnarterie zu erzeugen. Dies ist gleichbedeutend mit einem Schlaganfall. 3 Stunden später wird einem Teil der Tiere eine Lösung in die hirnversorgende Arterie injiziert, die geronnenes Blut auflöst und blutverdünnend wirkt. Somit können bei den Ratten Blutungen in Gehirn entstehen. Anderen Tieren wird eine einfache Kochsalzlösung in gleicher Volumenmenge injiziert. Danach wird der Plastikschlauch komplett entfernt und die Wunde verschlossen. Die Ratten dürfen sich anschließend aus der Narkose erholen. Der Plastikschlauch wird aus der Luftröhre entfernt, sobald sich die Tiere spontan bewegen. Sie werden zurück in ihre Käfige gebracht. Bis zu 3 Tage nach Auslösung des Schlaganfalls werden die Tiere Tests unterzogen, in denen das Bewegungsverhalten beurteilt und somit das Ausmaß des neurologischen Defizits ermittelt wird. Nicht alle Ratten überleben bis zum dritten Testtag. Die überlebenden Ratten werden erneut anästhesiert, das Gehirn entnommen und untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie

Originaltitel: Brain hemorrhages after rt-PA treatment of embolic stroke in spontaneously hypertensive rats

Autoren: G.Brinker (1), F. Pillekamp (1), K.-A.Hossmann (1)*

Institute: (1)* Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für experimentelle Neurologie, 50931 Köln

Zeitschrift: Neuro Report 1999: 10, 1943-1946

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1031



Dokument 4110Titel: Die "Integrin - Familie" der Zelladhäsionsmoleküle im verletzten Gehirn: Regulierung und Lokalisation im normalen und sich regenerierenden motorischen Nucleus Facialis bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen einer Durchtrennung des Gesichtsnerven
Tiere: 32 Mäuse
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden mit Ether anästhesiert. Ein Nerv, der die mimische Muskulatur des Gesichts versorgt, wird nach Austritt aus dem Schädel durchtrennt. 1, 2, 4, 7, 14, 21, 42 oder 84 Tage später werden die Tiere gruppenweise getötet (keine Details angegeben).

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Integrin family of cell adhesion molecules in the injured brain: regulation and cellular localization in the normal and regenerating mouse facial motor nucleus

Autoren: Christian U.A.Kloss (1), Alexander Werner (1), Michael A.Klein (1), Jun Shen (1), Karen Menuz (1), J.Christoph Probst (1), Georg W.Kreutzberg (1), Gennadij Raivich (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Neuromorphologie, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, 82152 Martinsried

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology 1999: 411, 162-178

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1030



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