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Datenbank Tierversuche

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Dokument 751Titel: Inhaliertes Hydrogensulfid ruft nach einem stumpfen Brustkorbtrauma Scheintod hervor, aber ändert nichts an der Entzündungsreaktion
Hintergrund: Wirkung eines bestimmten Gases auf eine Lungenquetschung.
Tiere: 96 Ratten (mindestens)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die männlichen Ratten der Zuchtlinie Sprague-Dawley werden von der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld, bezogen. Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt und finden an der Universität Ulm statt. Einem Teil der Ratten wird ein Gerät in die Bauchhöhle eingepflanzt, das kontinuierlich die Körperinnentemperatur und die Aktivität des Tieres registriert und drahtlos an einen Empfänger überträgt. Die Ratten aus zwei Gruppen werden einzeln in Gaskammern gesetzt, in die 6 Stunden lang entweder normale Luft (Kontrollgruppe) oder Hydrogensulfid eingeleitet wird. Bei einer weiteren Gruppe von Ratten wird zuvor ein stumpfes Brustkorbtrauma erzeugt. Dazu wird eine Ratte narkotisiert und auf dem Rücken liegend ein starker, gezielter Luftstoß, die auf den Brustkorb gerichtet ist, ausgesetzt. In Vorversuchen hat sich gezeigt, dass diese Druckwelle eine Quetschung beider Lungenflügel hervorruft. Die Tiere werden anschließend entweder Hydrongensulfid oder normaler Luft ausgesetzt. Nach 6, 24 oder 48 Stunden werden jeweils einige Tiere aus jeder Gruppe betäubt und durch Ausbluten getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Schockforschung

Originaltitel: Inhaled hydrogen sulfide induces suspended animation, but does not alter the inflammatory response after blunt chest trauma

Autoren: Daniel H. Seitz (1)*, Janine S. Fröba (1), Ulrike Niesler (1), Annette Palmer (1), Heinrich A. Veltkamp (1), Sonja T. Braumüller (1), Florian Wagner (2), Katja Wagner (2), Stefan Bäder (2), Ulrich Wachter (2), Enrico Calzia (2), Peter Radermacher (2), Markus S. Huber-Lang (1), Shaoxia Zhou (3), Florian Gebhard (1), Markus W. Knöferl (1)

Institute: (1) Trauma-, Hand- plastische und Wiederherstellungschirurgie, Uniklinikum Ulm, Steinhoevelstr. 9, 89075 Ulm, (2) Anästhesiologie und Intensivmedizin, Uniklinikum Ulm, (3) Institut für Klinische Chemie, Uniklinikum Ulm

Zeitschrift: Shock 2012: 37 (2), 197-204

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4469



Dokument 752Titel: Sitagliptin reduziert Makrophagen in Plaques und stabilisiert arteriosklerotische Schäden bei Apoe-/- Mäusen
Hintergrund: Wirkung eines Diabetesmedikaments auf Mäuse mit Arterienverkalkung.
Tiere: 20 Mäuse
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden beim Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld, bestellt. Es handelt sich um eine genmanipulierte Mäuselinie, die zu erhöhtem Cholesteringehalt und zu Arterienverkalkung neigt. Die Versuche finden in der Tierversuchsanlage der Universität Ulm statt und werden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt. Die Tiere werden einzeln in Käfigen gehalten. Die Mäuse werden 9 Wochen lang mit stark fetthaltigem Futter ernährt, um die Entstehung der Arterienverkalkung zu beschleunigen. Dann werden die Tiere in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe erhält 12 Wochen lang täglich ein Medikament ins Futter gemischt, das bei Diabetes-Patienten eingesetzt wird. Die zweite Gruppe bekommt ein Placebo ins Futter. Nach 11 Wochen wird den Tieren über eine Schlundsonde eine Zuckerlösung in den Magen eingegeben. Anschließend werden über 3 Stunden mehrere Blutproben aus der Schwanzvene entnommen. Zwölf Wochen nach Beginn der Behandlung mit dem Medikament werden die Mäuse betäubt und durch Stich ins Herz ausgeblutet und getötet.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Karl und Lore Klein-Stiftung, Deutsche Herzstiftung, Ernst und Berta Grimmke-Stiftung, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Europäische Stiftung für Diabetesforschung und die Novartis-Stiftung.

Bereich: Arterioskleroseforschung

Originaltitel: Sitagliptin reduces plaque macrophage content and stabilises arteriosclerotic lesions in Apoe-/- mice

Autoren: F. Vittone (1,4), A. Liberman (2), D. Vasic (1), R. Ostertag (1), M. Esser (2), D. Walcher (1), A. Ludwig (3), N. Marx (2)*, M. Burgmaier (2)

Institute: (1) Innere Medizin II – Kardiologie, Universität Ulm, (2) Innere Medizin I, Universitätsklinikum Aachen, RWTH, Pauwelstr. 30, 52074 Aachen, (3) Institut für Pharmakologie, RWTH Aachen, Aachen, (4) Innere Medizin I – Endokrinologie, Universität Ulm

Zeitschrift: Diabetologia 2012: 55; 2267-2275

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4468



Dokument 753Titel: Behebung von Mybpc3 mRNA durch 5’-Trans-Splicing bei einem Mausmodell der hypertrophen Kardiomyopathie
Hintergrund: Korrektur einer Genmanipulation bei Mäusen mittels Gentherapie.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden in Hamburg genehmigt. Es werden genmanipulierte Mäuse aus eigenem Hause verwendet. Die Tiere leider durch einen Gendefekt von Geburt an einem Herzfehler. In unterschiedlichen Experimenten werden neugeborene (1 Tag alt) und junge Mäuse (7 Tage alt) verwendet. Gruppen von Mäusen werden mit genmanipulierten Viren beladene, kultivierte Herzmuskelzellen in die Blutbahn injiziert. Die neugeborenen Mäuse erhalten die Injektion in die Schläfenvene, die 7 Tage alten Mäuse in die Schwanzvene. Die Viren sollen bei den Tieren eine Geneveränderung des genetisch bedingten Herzfehlers bewirken. Kontrollgruppen erhalten eine wirkungslose Kochsalzlösung injiziert. Vier Wochen später werden die Mäuse auf verschiedene Wiese unter Narkose untersucht. Es werden Aufnahmen des Herzens mit bildgebenden Verfahren gemacht und es wird eine fluoreszierende Substanz in die Bauchhöhle injiziert und mit einem anderen bildgebenden Verfahren im Herzen sichtbar gemacht. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Fritz-Thyssen-Stiftung, das 7. Rahmenprogramm der EU, das DZHK sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Repair of Mybpc3 mRNA by 5’-trans-splicing in a mouse model of hypertrophic cardiomyopathy

Autoren: Giulia Mearini (1,2), Doreen Stimple (1,2), Elisabeth Krämer (1,2), Birgit Geertz (1,2), Ingke Braren (1,2,3), Christina Gedicke-Hornung (1,2), Guillaume Precigout (4), Oliver J. Müller (5,6), Hugo A. Katus (5,6), Thomas Eschenhagen (1,2), Thomas Voit (4), Luis Garcia (4), Stephanie Lorain (4), Lucie Carrier (1,2,4)*

Institute: (1) Institut für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie, Universitäres Herzzentrum, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Martinistr. 52, 20246 Hamburg, (2) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK), Standort Hamburg/Kiel/Lübeck, Hamburg, (3) Hamburg Zentrum für Experimentelle Therapieforschung (HEXT), Vector Core Unit, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Hamburg, (4) Universite Pierre et Marie Curie UM 76, Paris, Frankreich, (5) Abteilung für Kardiologie, Innere Medizin III, Universitätsklinikum Heidelberg, (6) Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK), Standort Heidelberg/Mannheim, Heidelberg

Zeitschrift: Molecular Therapy – Nucleic Acids 2013: 2; e102, doi:10.1038/mtna.2013.31

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4467



Dokument 754Titel: Wirkung von Laktat auf die frühe Sehrinde von nicht-menschlichen Primaten mittels Untersuchung durch Pharmaco-Magnetresonanztomographie und neurochemischer Analyse
Hintergrund: Untersuchungen des Gehirns bei leicht erhöhtem Laktatspiegel.
Tiere: 10 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2012

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Tübingen genehmigt. Die Affen sind zwischen 4 und 11 Jahre alt. Bei acht Tieren wird unter Narkose Laktat in die Blutbahn infundiert. Die Augen der Tiere werden mittels Kontaktlinsen auf einen Bildschirm gerichtet, auf dem ein rotierendes Schachbrettmuster als visueller Reiz gezeigt wird. Gleichzeitig werden magnetresonanztomographische Aufnahmen vom Gehirn gemacht. Außerdem werden Blutproben aus einer Beinvene entnommen, um den Laktatgehalt zu bestimmen.

Außerdem werden zwei weitere Affen verwendet, bei denen für andere Experimente Elektrodenkammern auf dem Schädel implantiert sind. Bei diesen Tieren wird Laktat infundiert und gleichzeitig werden durch die Elektrodenkammer 16 Elektroden in das Hirngewebe eingeführt, um die Nervenströme zu messen. Offensichtlich wird keiner der Affen am Ende der Experimente getötet.

Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Effects of lactate on the early visual cortex of non-human primates, investigated by pharmaco-MRI and neurochemical analysis

Autoren: Veronika von Pföstl (1), Juan Li (1), Daniel Zaldivar (1,2), Jozien Goense (1), Xiaozhe Zhang (3), Nadine Serr (1), Nikos K. Logothetis (1,4), Alexander Rauch (1)*

Institute: Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik, Spemannstr. 38, 72076 Tübingen, (2) International Max-P Planck Research School for Neural and Behavioral Science, Tübingen, (3) Abteilung für Medizin, Universität Fribourg, Schweiz, (4) Division of Imaging Science and Biomedical Engineering, University of Manchester, Großbritannien

Zeitschrift: NeuroImage 2012: 61, 98-105

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4466



Dokument 755Titel: Genetische Kontrolle einer spontanen Gelenkentzündung bei einer speziellen vierfach Mäuse-Linie
Hintergrund: Züchtung von Mäusen, die spontan eine Gelenkentzündung entwickeln.
Tiere: 566 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Experimente wurden von der Verwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern genehmigt. Die Elterntiere vier verschiedener Mausstämme werden vom Jackson Laboratory, Bar Harbor, USA, gekauft. Diese werden miteinander verpaart, um eine spezielle Mäuse-Linie zu züchten, die spontan unter Gelenkentzündung leidet. Zu jedem Zeitpunkt werden 50 Elternmäuse verwendet, um die nächste Generation zu erzeugen. Insgesamt 366 Mäuse aus der vierten Generation werden in die Studie aufgenommen und sechs Monate lang untersucht. Während der sechs Monate entwickeln fast alle Mäuse eine entzündliche Gelenkerkrankung. Einmal pro Woche werden die Symptome wie geschwollene Zehen, Knöchel und Fußgelenke protokolliert. Einige Mäuse entwickelte zudem eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und Hautkrankheiten (Lupus Nephritis).

Bereich: Rheumaforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Genetic control of spontaneous arthritis in a four-way advanced intercross line

Autoren: Laura Mellado Ranea, Andreia de Castro Marques, Steffen Möller, Yask Gupta, Saleh M. Ibrahim*

Institute: Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, Universitätsklinikum Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck

Zeitschrift: PLoS One 2013: 8(10); e75611. doi: 10.1371/journal.pone.0075611

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4465



Dokument 756Titel: Hypoxia induzierbarer Faktor 1 reguliert die Wärme- und Kälte-Schmerzempfindlichkeit sowie die Beständigkeit des Schmerzes
Hintergrund: Untersuchung eines bestimmten Proteins bei chronischen Schmerzen nach Ischiasnervdurchtrenung, Pfotenentzündungen und lang andauernden Minderdurchblutung der Gliedmaßen.
Tiere: 200 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der Genehmigungsbehörde Darmstadt genehmigt. Es werden genmanipulierte Mäuse verwendet, denen ein bestimmter Faktor in den Nervenzellen fehlt, der bei der Schmerzempfindung eine Rolle spielen soll. Es werden Gruppen von mindestens 8 Mäusen verwendet. Unter Narkose werden auf drei verschiedene Weise Schmerzen zugefügt:

1. Zwei der drei Zweige des Ischiasnervs werden durchtrennt.

2. Ein reizendes Mineralöl (Freunds Adjuvans) wird in die Sohle einer Hinterpfote injiziert (chronischen Entzündung).

3. Das linke Hinterbein wird eine Stunde lang mit einem engen Gummiband abgeschnürt. Dadurch kommt es zu einer Unterbrechung der Blutzufuhr des Beins. Nach einer Stunde wird das Gummiband abgenommen (Ischämie – Reperfusion).

Nach der Schmerzzufügung wird eine Reihe von Tests zur Schmerzwahrnehmung durchgeführt. Beim Aceton-Test wird Aceton auf die Pfote getropft, beim Formalin- oder Capsaicin-Test werden diese Substanzen in die Hinterpfote injiziert. Es wird registriert wie oft sich die Maus die Pfote leckt. Ein Laserstrahl wird auf die Pfote gerichtet, bis die Maus die Pfote wegzieht. Dann wird das Tier auf eine Kalt-Warm-Platte gesetzt, die Temperatur wird von 20 auf 4 Grad gesenkt oder von 20 auf 52 Grad erhöht. Das Verhalten des Tieres wird beobachtet. Die längsten Studien dauern bis zu 4 Wochen, bzw. nach den zugefügten chronischen Verletzungen "einige Wochen". Schließloch werden die Mäuse getötet, um Untersuchungen an den Nerven vorzunehmen.

Bereich: Schmerzforschung

Originaltitel: Hypoxia inducible factor 1 regulates heat and cold pain sensitivity and persistence

Autoren: Maike Kanngiesser (1), Norbert Mair (2), Hee-Young Lim (1), Katja Zschiebsch (1), Johanna Blees (3), Annett Häussler (1), Bernhard Brüne (3), Nerea Ferreiro`s, Michaela Kress (2), Irmgard Tegeder (1)*

Institute: (1) Pharmazentrum Frankfurt/ZAFES, Institut für Klinische Pharmakologie, Universitätsklinikum, Frankfurt, (2) Abteilung Physiologie, Universität Innsbruck, Österreich, (3) Institut für Biochemie I, Goethe-Universität Frankfurt

Zeitschrift: Antioxidants & Redox Signalling 2013; doi: 10.1089/ars.2013.549

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4464



Dokument 757Titel: Auswirkungen einer Hyperglykämie und einer akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung auf den Rezeptor für fortgeschrittene Glykosilierungsendprodukte
Hintergrund: Veränderungen bestimmter Proteine bei einer künstlich herbeigeführten Zuckerkrankheit und gleichzeitiger akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung bei Mäusen.
Tiere: 80 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Bei den Mäusen wird an fünf aufeinander folgenden Tagen Streptozotocin in die Bauchhöhle injiziert. Dadurch werden die Insulin produzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, wodurch eine Zuckerkrankheit (Diabetes) ausgelöst wird. Der Blutzuckerspiegel wird durch regelmäßige Blutentnahmen kontrolliert. Drei Wochen später wird eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung durch Verabreichung von sechs bis acht stündlichen Injektionen von Cerulein in die Bauchhöhle verursacht. Bei anderen Gruppen von Mäusen wird entweder nur Diabetes oder nur eine Bauchspeicheldrüsenentzündung ausgelöst. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten werden jeweils einige Mäuse pro Gruppe getötet, um Organe zu entnehmen und zu untersuchen.

Die Studie wurde aus dem Programm "Forun" der Universität Rostock unterstützt.

Bereich: Innere Medizin

Originaltitel: Impact of hyperglycemia and acute pancreatitis on the receptor for advanced glycation endproducts

Autoren: Dietmar Zechner*, Kai Sempert, Berit Genz, Franziska Timm, Florian Bürtin, Tim Kroemer, Antje Butschkau, Angela Kuhla, Brigitte Vollmar

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie, Universität Rostock, Universitätsmedizin, Schillingallee 69a, 18057 Rostock

Zeitschrift: International Journal of Clinical and Experimental Pathology 2013: 6(10), 2021-2029.

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4463



Dokument 758Titel: Zytokin-abhängige Regulation der dendritischen Zelldifferenzierung in der Milz
Hintergrund: Untersuchungen verschiedener Gene bei Entzündungsreaktionen bei der Maus.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Experimente wurden von der Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Mäuse werden in der Tierabteilung des Leibniz-Instituts für Umweltmedizin in Düsseldorf und dem LIMES-Institut der Universität Bonn gezüchtet. Verschiedene genmanipulierte Mäusestämme, die bestimmte Genveränderungen des Immunsystems aufweisen, werden über zehn Generationen mit ‚normalen’ Mäusen rückgekreuzt. Um eine künstliche Entzündung hervorzurufen, werden den Mäusen Lipopolysaccharide (Bakterienbestandteile) oder die Chemikalie GalCer in die Bauchhöhle injiziert. 15 bis 24 Stunden nach der Injektion werden die Mäuse auf nicht genannte Weise getötet.

Die Arbeit wurde von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Cytokine-dependent regulation of denditic cell differentiation in the splenic microenvironment

Autoren: Theresa Globisch (1,2), Nancy Steiner (2), Lorenz Fülle (2), Veronika Lukacs-Kornek (3,4), Daniel Degrandi (5), Philipp Dresing (5), Judith Alferink (6,7), Roland Lang (8) Klaus Pfeffer (5), Marc Beyer (9), Heike Weighardt (1,2), Christian Kurts (3), Thomas Ulas (9), Joachim L. Schultze (9), Irmgard Förster (1,2)*

Institute: (1) Abteilung Molekulare Immunologie, Leibniz-Institut für Umwelt-Medizinische Forschung gGmbH, Auf'm Hennekamp 50, 40225 Düsseldorf, (2)* Immunologie und Umwelt LIMES-Institut, Carl-Troll-Str. 31, Universität Bonn, 53115 Bonn, (3) Institut für Molekulare Medizin und Experimentelle Immunologie (IMMEI), Universität Bonn, (4) Innere Medizin II, Universitätsklinikum Homburg, Universität des Saarlands, Homburg, (5) Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Universität Düsseldorf, (6) Insti

Zeitschrift: European Journal Immunology 2013, doi: 10.1002/eji.201343820

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4462



Dokument 759Titel: Geschlechts-spezifische positive und negative Folgen des Übens des Meideverhaltens während der Kindheit auf das aktive Erlernen des Meideverhalten bei erwachsenen Mäuse
Hintergrund: Verhalten von Mäusen unterschiedlichen Alters und Geschlechts auf Schmerzreize. Das Ergebnis: Mäuse, die in ihrer Kindheit Fußschocks ausgesetzt wurden, lernen als Erwachsene schlechter, den Schmerz zu vermeiden – im Gegensatz zu Ratten, die in einer früheren Studie getestet wurden und die sich als Erwachsene an die Schmerzen in der Kindheit erinnern können. Erfolgen die Fußschocks im Jugendalter der Mäuse, können auch sie sich als Erwachsene daran erinnern und dem Schmerz aus dem Weg gehen.
Tiere: 146 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von der Regierung des Landes Sachsen-Anhalt genehmigt. Spezielle Mäusestämme werden am Institut für Biologie, Universität Magdeburg, gezüchtet. Die Experimente werden in einer sogenannten Shuttle Box durchgeführt. Diese Shuttle-Box besteht aus zwei kleinen Kammern (jeweils 140 × 155 × 160 mm) die durch eine Öffnung getrennt sind. Die täglichen Trainingseinheiten bestehen aus 50 einzelnen Versuchen die folgendermaßen ablaufen: Nach einem 5 Sekunden dauernden Ton folgt ein "Fußschock", d.h. das Bodengitter wird mit 0,3 mA und einer maximalen Dauer von 15 Sekunden unter Strom gesetzt. Die Versuche sind durch ein 20 Sekunden Intervall getrennt. Das Verhalten der Mäuse auf den "Fußschock" wird dokumentiert. Die Maus kann entweder bei Ertönen des Ton in die andere Kammer laufen (vermeiden) oder während des Fußschocks in die andere Kammer laufen (fliehen) oder den Fußschock über sich ergehen lassen (versagen). Die Versuche werden mit männlichen und weiblichen sowie Tieren verschiedener Altersgruppen (Kindheit, Jugendlich, Erwachsen) durchgeführt. Mäuse, die in ihrer Kindheit oder im Jugendalter die Trainingseinheit durchlaufen haben, werden als Erwachsene getestet. Die Ergebnisse werden mit der Gehirnentwicklung beim Menschen verglichen.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Zentrum für Verhaltens- und Neurowissenschaften (CBBS) unterstützt.

Bereich: Verhaltensforschung

Originaltitel: Sex-specific positive and negative consequences of avoidance training during childhood on adult active avoidance learning in mice

Autoren: Almuth Spröwitz (1), Jörg Bock (1,2), Katharina Braun (1,2)*

Institute: (1) Abteilung Zoologie/Entwicklungsneurobiologie, Institut für Biologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Leipziger Str. 44, Gebäude 91, 39120 Magdeburg, (2) Institut für Neurobiologie und Hirnforschung, Magdeburg

Zeitschrift: Frontiers in Behavioral Neuroscience 2013: 7, doi: 10.3389/fnbeh.2013.00143

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4461



Dokument 760Titel: Auslösen von prä-bösartigen Wirtsreaktionen durch Cathepsin X/Z-Mangel bei Helicobacter pylori infizierten Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Immunantwort bei Mäusen mit Magenentzündung.
Tiere: 200 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Alle Experimente wurden vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt genehmigt. Es werden verschiedene genmanipulierte Mäuse über 10 Generationen mit ‚normalen’ Mäusen rückgekreuzt, um mehrere ingezüchtete Mäusestämme zu erzeugen, die eine bestimmte Veränderung des Immunsystems aufweisen. Die Tiere werden in verschiedenen Gruppen mehrmals oral mit Helicobacter pylori infiziert, Bakterien, die beim Menschen zu Magenentzündung und Magenkrebs führen können. 0, 24, 36 oder 50 Wochen nach den Infektionen werden die Mäuse durch Genickbruch getötet.

Die Arbeit wurde von der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Bereich: Infektionsforschung, Bakteriologie

Originaltitel: Induction of premalignant host responses by cathepsin X/Z-deficiency in helicobacter pylori-infected mice

Autoren: Sabine Krueger (1)*, Anja Bernhardt (1), Thomas Kalinski (1), Martin Baldensperger (1), Michael Zeh (1), Anne Teller (1), Daniela Adolf (2), Thomas Reinheckel (3), Albert Roessner (1), Doerthe Kuester (1)

Institute: (1)* Institut für Pathologie, Otto-von-Guericke Universität, 39120 Magdeburg, (2) Institut für Biometrie und Medizinische Informatik, Otto-von-Guericke-Universität, 39120 Magdeburg, (3) Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung, und BIOSS Centre for Biological Signaling Studies, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg

Zeitschrift: PLoS ONE 2013: 8(7), e70242, doi:10.1371/journal.pone.0070242

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4460



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