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Datenbank Tierversuche

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Dokument 3941Titel: Effekte von künstlichen Klappen auf die Anpassung des Darms beim Kurzdarmsyndrom: eine integrierte Studie über morphologische und funktionale Veränderungen bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Dünndarmfunktion bei Teilresektion
Tiere: 100 Ratten (mindestens)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden anästhesiert. Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten und die Länge des Dünndarms ausgemessen. Nun wird den Ratten entweder der obere oder der untere Teil des Dünndarms entfernt und die Enden wieder aneinander genäht. Bei einigen wird zusätzlich eine künstliche Darmklappe geschaffen. Am Ende wird die Wunde geschlossen und die Tiere erhalten Flüssigkeit und 48 Stunden später auch Nahrung. Acht Wochen nach der Operation werden die Tiere erneut betäubt und ein Schlauch in den Magen vorgeschoben. Nun wird ein Kontrastmittel verabreicht und die Passagezeit des Kontratsmittels durch den Darm durch Röngenaufnahmen untersucht. Zusätzlich werden die Tiere erneut operiert. Unter Narkose wird wieder der Bauchraum geöffnet, die operierte Darmstelle freigelegt, mit einer Plastikkanüle geschient und eine physiologische Nährlösung verabreicht. Anschliessend wird der Bauch zugeklebt. Direkt nach der Perfusion des Darms wird Blut aus der Pfortader (zur Leber führende Vene) entnommen und die Konzentration des Verdauungshormons Gastrin gemessen. Am Ende der Experimente werden die Ratten auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet und der Darm untersucht.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Effect of artificial valves on intestinal adaptation in the short-bowel syndrom: an integrated study of morphological and functional changes in rats

Autoren: S.Willis (1)*, B.Klosterhalfen (3), S.Titkova (4), M.Anurov (4), M.Polivoda (4), M.Max (2), A.P.Öttinger (4), V.Schumpelick (1)

Institute: (1)* Abteilung für Chirurgie und (2) Anästhesiologie, (3) Institut für Pathologie, Universität Aachen, 52057 Aachen, und (4) Joint Institut of Surgical Research, Moscow, Russia

Zeitschrift: European Surgical Research 2000: 32, 111- 119

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1199



Dokument 3942Titel: Wirkung von Propentofyllin (HWA 285) auf fokale Ischämie bei Ratten: Effekte der Behandlung and Nachbehandlung auf die Infarktgröße
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung eines Medikaments auf die Infarktgröße beim Schlaganfall
Tiere: 37 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden mit einer Injektion in den Bauchraum anästhesiert und Katheter in die Blutgefäße der Leiste gelegt, um Blutdruck und Herzfrequenz zu messen, bzw. Medikamente verabreichen zu können. Nun wird die mittlere Gehirnarterie verschlossen und somit die Gehirndurchblutung unterbunden. Dazu wird ein Nylonfaden durch die Halsschlagader bis in die Hirnarterie vorgeschoben und diese abgebunden. Nach dem experimentell erzeugten Schaganfall werden die Tiere in mehrere Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhält als Therapie nur eine Salzlösung, die anderen das zu testende Medikament als Infusion und als Injektion innerhalb eines Zeitraums von 12 Stunden. Nach 24 bzw. 48 Stunden werden die Ratten getötet, die Gehirne entnommen und die Infarktgröße untersucht.

Bereich: Schlaganfallforschung, Neurologie

Originaltitel: Effect of propentofyllin (HWA 285) on focal ischemia in rats: effect of treatment and posttreatment duration on infarct size

Autoren: Peter Haag (1)*, Tom Schneider (1), Wolf-Rüdiger Schäbnitz (1), Werner Hacke (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurologie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Neurological Sciences 2000: 175, 52- 56

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1198



Dokument 3943Titel: Neurologische Beeinträchtigung bei Ratten nach vorübergehendem Verschluss der Arteria cerebri media: Eine Vergleichsstudie unter verschiedenen Behandlungs-Paradigmen
Hintergrund: Untersuchung der Wirksamkeit unterschiedlicher Behandlungsmethoden nach zeitweiliger Minderdurchblutung des Gehirnes bei Ratten
Tiere: 44 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Ratten werden betäubt, ein Schlauch wird in die Luftröhre geschoben. Die Tiere werden künstlich beatmet. In die Schwanzarterie wird ein Schlauch zur Überwachung der Kreislaufparameter und der Blutwerte gelegt. Zur Beurteilung der Durchblutung des Gehirnes wird über beiden Gehirnhälften ein Loch in die Schädeldecke gebohrt und ein Messgerät eingebracht. Eine Minderdurchblutung des Gehirns wird herbeigeführt, indem die rechte Halsschlagader freigelegt und von dort aus ein Faden in das Gehirn vorgeschoben wird, bis die zuvor angebrachten Messgeräte einen starken Abfall der Durchblutung anzeigen. Dieser Zustand wird für 90 Minuten aufrechterhalten. Anschließend folgt die Behandlung entsprechend der Behandlungsgruppe, der die Tiere zugeordnet wurden. So wird zum Beispiel eine Gruppe medikamentös behandelt, wohingegen bei einer anderen künstlich eine Unterkühlung durch Lagerung auf Eis herbeigeführt wird. Danach wird der Defektzustand der Ratten durch mehrere Tests beurteilt, wie z.B. das Laufen über einen Holzbalken oder das Festhalten an einem Stahldraht. Sieben Tage nach der Erzeugung der Minderdurchblutung werden die Ratten erneut narkotisiert und über das Herz mit einem Konservierungsmittel durchblutet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neurochirurgie, Neurologie

Originaltitel: Neurological impairment in rats after transient middle cerebral artery occlusion. A comparative study under various treatment paradigms

Autoren: Stefan Zausinger (1)*, Edwin Hungerhuber (2), Alexander Baethmann (2), Hans-Jürgen Reulen (1), Robert Schmid-Elsaesser (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurochirurgie, Klinikum Grosshadern, 81377 München, und (2) Institut für Chirurgische Forschung, Klinikum Grosshadern, München

Zeitschrift: Brain Research 2000: 863, 94-105

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1197



Dokument 3944Titel: Die Antinocizeptive Wirkung von Morphin-6-Glucuronid bei homozygoten MDR1aP-Glycoprotein Knockout- und bei Wildtyp-Mäusen im Heiße-Platten-Test
Hintergrund: Vergleich der Wirkung eines Schmerzmittels bei verschiedenen Mäuse-Stämmen
Tiere: 140 Mäuse
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Mäuse unterschiedlicher Stämme werden mit diversen Konzentrationen eines Schmerzmittels (Morphin-6-Glukuronid) behandelt. Dieses Schmerzmittel wird den Tieren in die Bauchhöhle gespritzt. Die Wirksamkeit des Schmerzmittels wird überprüft, indem die Mäuse zu verschiedenen Zeitpunkten nach Verabreichung des Schmerzmittels auf eine 55 Grad heiße Platte gesetzt werden und die Zeit, bis sie eine Pfote wegziehen, gemessen wird. Bei einem Teil der Tiere wird die Konzentration des Schmerzmittels im Blut nach Injektion einer bestimmten Dosis in die Bauchhöhle bestimmt. Dazu wird den Tieren Blut aus hinter dem Auge befindlichen Blutgefäßen entnommen. Das weitere Schicksal der Tiere ist nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie, Anästhesiologie

Originaltitel: Antinociceptive effects of morphine-6-glucuronide in homozygous MDR1aP-glycoprotein knockout and in wildtype mice in the hotplate test

Autoren: Jörn Lötsch (1), (2)*, Irmgard Tegeder (2), (3), Martin S. Angst (1), Gerd Geisslinger (2), (3)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesie, Stanford Universität, Kalifornien, USA, (2)* Zentrum für Pharmakologie, Universität Frankfurt, 60590 Frankfurt, und (3) Abteilung für Pharmakologie, Universität Erlangen-Nürnberg

Zeitschrift: Life Sciences 2000: 66, 2393-2403

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1196



Dokument 3945Titel: Eine Mikrodialyse-Studie über die Freisetzung von Dopamin im Striatum bei der im Kreis laufenden Ratte, einem genetischen Tiermodell mit spontanem lateralisiertem Rotationsverhalten
Hintergrund: Untersuchung der Ausschüttung von Dopamin im Gehirn genetisch unterschiedlicher Ratten
Tiere: 64 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Tiere bestehen aus zwei Gruppen, einerseits Ratten, die aufgrund eines genetischen Defektes die Neigung haben, im Kreis zu laufen und andererseits normalen Ratten. Unter Betäubung wird den Tieren über bestimmten Gebieten des Gehirns beidseitig eine Leitkanüle (Hohlnadel aus Stahl) eingepflanzt. Durch Anker-Schrauben und Acryl-Zement werden diese Kanülen an der freigelegten Schädeldecke befestigt. Nach einer Erholungsphase von 7 Tagen werden unter kurzer Betäubung Sonden durch die Leitkanülen in das Gehirn eingebracht. Über diese Sonden werden im Folgenden die Konzentrationen einer physiologischen Substanz (Dopamin) im Gehirn gemessen. Dies geschieht unter Ruhebedingungen und unter Stress, der durch Anstoßen der Ratten mit einem Lineal herbeigeführt wird. Nach diesem Experiment werden die Ratten narkotisiert, getötet und die korrekte Position der Leitkanüle durch Gewebeuntersuchung kontrolliert.

Bereich: Neuropharmakologie

Originaltitel: A microdialysis study of striatal dopamine release in the circling rat, a genetic animal model with spontaneous lateralized rotational behaviour

Autoren: M.Fedrowitz (1), H.Potschka (1), A.Richter (1), W.Löscher (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Pharmakologie, Veterinärmedizin, 30559 Hannover

Zeitschrift: Neuroscience 2000: 97, 69-77

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1195



Dokument 3946Titel: Bestrahlung des Kopfes von weiblichen Ratten verursacht eine dosisabhängige und eine altersabhängige Aktivierung oder Hemmung der pubertären Entwicklung
Hintergrund: Untersuchung des Einflusses von Bestrahlung auf die sexuelle Entwicklung bei Ratten
Tiere: 140 Ratten (ca., Anzahl unklar)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Unterschiedlich alte Ratten werden betäubt und auf dem Bauch liegend auf einer Platte fixiert. Der Körper und die Nasenspitze werden durch Bleiplatten geschützt, während der Bereich, in dem das Gehirn liegt, mit unterschiedlichen Strahlendosen einer Cobalt-60-Strahlenquelle bestrahlt wird. Einem Teil der Tiere wurde vorher ein Katheter (Schlauch) in die Halsvene gelegt, um häufiger Blut für Hormonanalysen abnehmen zu können. Die sexuelle Entwicklung und der Beginn der Pubertät werden anhand des Wachstums und anhand der Öffnungsweite der Vagina beurteilt. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Kinderheilkunde, Radiologie

Originaltitel: Cranial irradiaton of female rats causes dose-dependent and age-dependent activation or inhibition of pubertal development

Autoren: Christian Roth (1)*, Heinz Schmidberger (2), Oliver Schaper (1), Sabine Leonhardt (3), Max Lakomek (1), Wolfgang Wuttke (3), Hubertus Jarry (3)

Institute: (1)* Kinderkrankenhaus, Universität Göttingen, 37075 Göttingen, (2) Abteilung für Strahlungsonkologie, Universität Göttingen, und (3) Abteilung für Klinische und Experimentelle Endokrinologie, Universität Göttingen

Zeitschrift: Pediatric Research 2000: 47, 586-591

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1194



Dokument 3947Titel: Der neuroprotektive Effekt von cerebraler Poly(ADP-Ribose) Polymerase-Hemmung in einem Ratten-Modell für globale Ischämie
Hintergrund: Medikamentöse Beeinflussung der Schädigung des Gehirns durch Minderdurchblutung
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Ratten werden anästhesiert und mit dem Kopf in einem Rahmen fixiert. Beide Hauptschlagadern des Halses werden abgebunden. Nach zehn Minuten wird eine Substanz, die den Abbau von Gehirnzellen bei Minderdurchblutung vermindern soll, in unterschiedlichen Konzentrationen in einen Hohlraum der rechten Gehirnhälfte gespritzt. Ferner wird zur Verstärkung der Minderdurchblutung der Blutdruck durch Ablassen von Blut aus der Beinarterie reduziert. Nach 24 Stunden wird das Experiment beendet, indem die Ratten geköpft und ihre Gehirne zur Untersuchung entnommen werden.

Bereich: Neurologie, Schlaganfallforschung

Originaltitel: The neuroprotective effect of cerebral poly(ADP-ribose) polymerase inhibition in a rat model of global ischemia

Autoren: Konstanze Plaschke (1), Jürgen Kopitz (2), Markus A. Weigand (1), Eike Martin (1), Hubert J.Bardenheuer (1)*

Institute: (1)* Klinik für Anästhesiologie, Universität Heidelberg, 69120 Heidelberg, und (2) Institut für Pathochemie und Allgemeine Neurochemie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2000: 284, 109-112

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1193



Dokument 3948Titel: Schnelle Oszillationen zeigen eine schärfere Orientierungs-Abstimmung als langsamere Anteile derselben Aufnahmen in der Hirnrinde des wachen Affen
Hintergrund: Untersuchung der Reaktion von Hirnzellen auf visuellen Reize.
Tiere: 2 Affen
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Affen werden darauf trainiert, einen kleinen Punkt zu fixieren. Unter Anästhesie wird die Schädeldecke eröffnet und eine Kammer mit 8 mm Durchmesser auf die Schädeldecke geschraubt, wobei die harte Hirnhaut intakt bleibt. Der Zugang zum Gehirn wird über einem für das Sehen zuständigen Teil des Gehirnes geschaffen. Nun werden Messelektroden bis in das Gehirn vorgeschoben und dem wachen Tier über einen Computer-Bildschirm visuelle Reize unterschiedlicher Frequenz geboten. Weitere Details und Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Sehforschung, Neurophysiologie, Neurophysik

Originaltitel: Fast oscillations display sharper orientation tuning than slower components of the same recordings in striate cortex of the awake monkey

Autoren: Axel Frien (1), Reinhard Eckhorn (1)*, Roman Bauer (1), Thomas Woelbern (1), Andreas Gabriel (1)

Institute: (1)* Abteilung für Physik, Gruppe für Neurophysik, Universität Marburg, 35032 Marburg

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2000: 12, 1453-1465

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1192



Dokument 3949Titel: Dynamik des regionalen Gehirnmetabolismus und der Genexpression nach Verschluß der Arteria cerebri media bei Mäusen
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von Minderdurchblutung des Gehirns
Tiere: 30 Mäuse
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden narkotisiert und in 5 Versuchs- und 1 Kontrollgruppe aufgeteilt. Eine örtlich begrenzte Minderdurchblutung des Gehirnes wird hervorgerufen. Dazu wird der Hals in der Mittellinie eröffnet und die hauptsächlich das Gehirn versorgende Schlagader der linken Seite unterbunden, ebenso einer ihrer das Gesicht versorgenden äste. Nun wird ein Faden in diese Hauptschlagader eingeführt und in das Gehirn vorgeschoben, bis er die mittlere Hirnarterie verschließt. Die Tiere der jeweiligen Gruppen werden nach unterschiedlichen Zeiten (1 Stunde bis 3 Tage) durch Schockgefrieren getötet, wobei ihnen kurz vorher eine radioaktive Substanz verabreicht wurde. Das Gehirn wird entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Dynamics of regional brain metabolism and gene expression after middle cerebral artery occlusion in mice

Autoren: Ryuji Hata (1), Keiichiro Maeda (1), Dirk Hermann (1), Günter Mies (1), Konstantin-Alexander Hossmann*

Institute: (1)* Abteilung für Experimentelle Neurologie, Max-Planck-Institut, 50931 Köln

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 2000: 20, 306-315

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1191



Dokument 3950Titel: Vergleich der Selektivität von postsynaptischen Potentialen und Spike-Antworten in der visuellen Hirnrinde der Katze
Hintergrund: Untersuchung der für das Sehen zuständigen Hirnrinde der Katze
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)(Anzahl unklar)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden durch eine Injektion in den Muskel anästhesiert. Schläuche werden in die Luftröhre und die Schlagadern gelegt. Die Tiere werden in einem Rahmen fixiert und der Schädel teilweise freigelegt. In die Schädeldecke wird ein Loch mit einem Durchmesser von 5 mm über der für das Sehen zuständigen Hirnrinde gefräst. Im Bereich dieser Öffnung wird ein Messing-Zylinder festzementiert. Ein Mikroelektrodenhalter wird mithilfe von Schrauben und Zahnzement direkt auf der Schädeldecke befestigt. Die Wundränder werden lokal betäubt, die Katzen werden künstlich beatmet. Nun werden Elektroden bis in die Nervenzellen der Gehirnrinde vorgeschoben und die Aktivität unter visueller Stimulation mithilfe eines Computers gemessen. Die Experimente dauern normalerweise zwischen 2 und 4 Tagen. Schließlich werden die Tiere durch eine Überdosis eines Betäubungsmittels getötet.

Bereich: Sehforschung, Neurophysiologie

Originaltitel: Comparison of the selectivity of postsynaptic potentials and spike response in cat visual cortex

Autoren: Maxim Volgushev (1), (2)*, Joachim Pernberg (1), Ulf T.Eysel (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neurophysiologie, Universität Bochum, 44801 Bochum, und (2) Institut für Neurophysiologie, Moskau, Russland

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2000: 12, 257-263

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 1190



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