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Datenbank Tierversuche

 

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Dokument 5001Titel: Niedrig dosiertes Flunarizin schützt das fetale Hirn des Schafes vor Schäden durch Ischämie
Hintergrund: Untersuchung der Schutzwirkung von Flunarizin bei Unterbrechung der Hirndurchblutung
Tiere: 12 Schafe (12 Mutterschafe und deren ungeborene Feten)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: 12 Mutterschafe werden mit ihren ungeborenen Jungen 125 Tage nach der Befruchtung durch eine Injektion in den Bereich der unteren Wirbelsäule anästhesiert. Katheter (kleine Plastikschläuche) werden in eine Beinarterie- und Vene der Muttertiere geschoben. Dann wird der Bauch in der Mitte aufgeschnitten und - über einen Schnitt in der Gebärmutter - die Hinterläufe der Jungen herausgeholt. Unter lokaler Anästhesie werden den Feten Plastikschläuche über eine Fußvene in die große untere Körperhohlvene plaziert. Der Schnitt über der Gebärmutter wird wieder verschlossen und ein weiterer Schnitt über der Schnauze der Jungtiere gemacht. Kopf und Hals der Schafsfeten werden aus der Gebärmutter herausgeholt. Um die Atmung der Feten zu verhindern, wird ein mit Wasser gefüllter Gummihandschuh über den Kopf gestülpt. Dann werden Plastikschläuche in zwei Arterien der Vorderläufe gelegt. Sechs Schafsfeten erhalten ein Medikament (Flunarizin) über eine Vene gespritzt, sechs Kontrolltiere ein einfaches Lösungsmittel. 60 Minuten später werden bei den Feten beide Halsarterien, die das Gehirn mit Blut versorgen, für 30 Minuten abgeklemmt. Um den Blutfluß im Gehirn bestimmen zu können, wird den Feten vor, während und nach dem Abklemmen der Halsarterien ein radioaktives Material gespritzt, und Blutproben entnommen. Dann wird den Muttertieren ein Plastikschlauch in den Bauchraum gelegt und der zweite Schnitt über der Gebärmutter zugenäht. Alle Plastikschläuche werden verschlossen und an der Flanke des Muttertieres nach außen gelegt. Die Tiere werden zurück in ihre Käfige gebracht. Am Tag der Operation und an den darauffolgenden Tagen wird ein Antibiotikum verabreicht. 72 Stunden nach Beginn der Experimente werden die Mutterschafe mit einem durch die Vene verabreichten Gift getötet. Die Feten werden mit einem das Gewebe konservierenden Mittel durchströmt. Später werden die Gehirne untersucht.

Bereich: Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Neurologie

Originaltitel: Low dose flunarizine protects the fetal brain from ischemic injury in sheep

Autoren: Richard Berger (1)* , Tina Lehmann (1), Jochen Karcher (1), Yves Garnier (1), Arne Jensen (1)

Institute: (1)* Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, Ruhr-Universität Bochum, 44892 Bochum

Zeitschrift: Pedriatric Research 1998: 44, 277-282

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 333



Dokument 5002Titel: Morphologische Methoden zum Nachweis von SIV und ihre Anwendung in Zellkultur und Gewebe von experimentell infizierten Rhesusaffen
Hintergrund: Untersuchung verschiedener Methoden zum Nachweis eines AIDS-ähnlichen Affenviruses.
Tiere: Affen (Anzahl unbekannt)(eine unbekannte Anzahl Rhesusaffen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Anhand von Zellkulturen und Gewebeschnitten SIV infizierter Affen werden Methoden zum Nachweis von SIV, einem dem AIDS-Virus ähnlichen Affen-Immunschwäche-Virus, untersucht. Die verwendeten Zellkulturen bestimmter Blutzellen (T-Lymphozytenzellkulturen) von Affen werden im Deutschen Primatenzentrum (DPZ) routinemäßig kultiviert. Das Gewebematerial verschiedener Organe stammt von Rhesusaffen, die im DPZ im Rahmen von Impfstoff- und Therapieversuchen mit SIV infiziert worden waren. Als Negativkontrollen dienen Gewebeproben von nicht infizierten Affen, die im DPZ im Rahmen von anderen Studien eingeschläfert worden waren.

Bereich: AIDS-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Petra Elisabeth Hünerbein (Wissenschaftliche Betreuung: F.-J. Kaup)

Institute: Abteilung Tiermedizin und Primatenhaltung des Deutschen Primatenzentrums Göttingen (vorgelegt über die Tierärztliche Hochschule Hannover)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 332



Dokument 5003Titel: Auswertung verbesserter diagnostischer Methoden zum Nachweis von Cowdria ruminantium-Infektionen unter besonderer Berücksichtigung der Epidemiologie auf den Kleinen Antillen
Hintergrund: Diagnostik einer in den Tropen vorkommenden Wiederkäuer-Krankheit
Tiere: 37 Tiere verschiedener Arten (10 Rinder, 17 Ziegen, 10 Schafe)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Herzwasser ist eine durch Zecken übertragene Wiederkäuer-Krankheit, die im 19. Jahrhundert aus Afrika in die Karibik eingeschleppt wurde und derzeit auf drei Inseln der Kleinen Antillen vorkommt. Bisherige diagnostische Verfahren zur Untersuchung einer möglichen weiteren Ausbreitung der Krankheit sind nur wenig aussagekräftig. Um drei neue Diagnostikverfahren qualitativ zu testen, werden zehn Rinder, 17 Ziegen und zehn Schafe mit inaktivierten Herzwasser-Erregern geimpft. Die Ziegen werden zwischen dreieinhalb und 17 Monate später experimentell mit dem Erreger durch Injektion in die Halsvene infiziert. Zehn Ziegen werden zusätzlich mit lebenden Erregern geimpft und anschließend behandelt. Allen Tieren werden zahlreiche Blutproben entnommen, die für die Tests mit den neuen diagnostischen Methoden verwendet werden. Insgesamt dauern die Versuche für die Rinder und Schafe etwa sechseinhalb Monate, für die Ziegen bis zu 21 Monate. Was anschließend mit den Tieren geschieht, wird nicht erwähnt. Weitere Versuche werden mit Zecken durchgeführt, die von natürlich befallenen Rindern abgesammelt werden. Außerdem werden noch Blutproben von Hunderten auf den Kleinen Antillen lebenden Rindern, Ziegen und Schafen untersucht.

Bereich: Parasitologie und Tropenveterinärmedizin

Originaltitel: Validation of improved diagnostic methods for the detection of Cowdria ruminantium infection with special reference to the epidemiology in the Lesser Antilles

Autoren: Ricarda Mondry (Wissenschaftliche Betreuung: A. Liebisch)

Institute: Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Centre International en Recherche Agronomique pour le Dé:veloppement Dé:partement Elevage et Mé:decine Vé:terinaire (CIRAD-EMVT)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 331



Dokument 5004Titel: Methoden der Krampfschwellenbestimmung: Vor- und Nachteile eines neuen Modells mit direkter kortikaler rampenförmiger Stimulation an der Ratte
Hintergrund: Beurteilung der Eignung eines neuen Krampfanfallmodells für die Entwicklung von humanmedizinischen antiepileptischen Medikamenten
Tiere: 123 Ratten (mehr als 123)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Um ein neues Modell der direkten elektrischen Reizung des Großhirnrinde zur Auslösung von Krampfanfällen mit einer herkömmlichen Methode vergleichen zu können, werden bei insgesamt 80 Ratten zunächst sog. Elektroschockkrampfschwellentests durchgeführt. Der Experimentator hält dazu eine Ratte mit einer Hand im Nacken und setzt mit der anderen Hand zwei Elektroden auf die Augenhornhäute auf. Er löst über ein Fußpedal einen Elektroschock aus, läßt die Ratte sofort los und beurteilt die Krampfschwere . Nach zahlreichen Versuchen mit dem Ziel die sog. Elektroschockkrampfschwelle zu ermitteln, wird den Tieren eines von sechs verschiedenen bekannten krampfhemmenden Standardmitteln durch Bauchhöhleninjektion verabreicht. Durch weitere Elektroschocks werden die krampfhemmenden Eigenschaften dieser Substanzen überprüft.

In sog. Vorversuchen wird ermittelt, wie tief Elektroden durch das Schädeldach in die Großhirnrinde eingebracht werden können, ohne Schädigungen des Gewebes zu verursachen. Bei einer unbekannten Anzahl von Ratten werden unter Vollnarkose Löcher in das Schädeldach gebohrt und Elektroden in unterschiedlicher Tiefe eingeführt. Die Tiere werden getötet und die Gehirne gewebekundlich untersucht.

Für die eigentlichen Versuche werden bei 43 Ratten unter Vollnarkose durch Bohrlöcher Elektroden und Halterungsschrauben in den Schädel eingesetzt sowie ein Steckeraufsatz aus Kunststoff angebracht. Nach zehntägiger Erholungspause beginnen die Versuche am wachen Tier. Über einen Stecker wird eine Ratte so an einen elektrischen Stimulator angeschlossen, daß sie sich frei bewegen kann. In vier Stunden dauernden Versuchen werden die Tiere im Abstand von 15 Minuten mit Stromimpulsen ansteigender Stärke bis zum Auftreten von Krampfanfällen elektrisch gereizt (Rampenmodell). Die Versuche werden meist zweimal pro Woche wiederholt. Wie schon bei den Elektroschockversuchen wird nun auch die krampfhemmende Wirkung der sechs gängigen Antiepileptika im Rampenmodell untersucht, indem den Ratten die Medikamente verabreicht werden und sie über die Elektroden im Gehirn im Abstand von 30 Minuten über 6-8 Stunden elektrisch gereizt werden. Insgesamt dauern die Versuche bis zu 50 Tage. Das weitere Schicksal der Tiere ist unbekannt, vermutlich werden sie am Ende der Versuche getötet.

Bereich: Epilepsieforschung

Originaltitel:

Autoren: Eckart Krupp (Wissenschaftliche Betreuung: W. Löscher)

Institute: Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 330



Dokument 5005Titel: Untersuchung zur Bedeutung von Zytokinen und Eicosanoiden in der hyperakuten xenogenen Abstoßungsreaktion mit Hilfe der extrakorporalen Hämoperfusion von Schweinelebern mit Humanblut
Hintergrund: Untersuchung der Abstoßungsreaktion bei Xenotransplantationen
Tiere: 18 Schweine
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Unter Vollnarkose wird 18 Schweinen die Leber entfernt. Die Nieren werden ebenfalls herausgenommen und finden für andere Versuche Verwendung, die nicht Gegenstand dieser Arbeit sind. Die Tiere werden in Narkose getötet. Die Lebern werden unter verschiedenen Bedingungen mit menschlichem Blut 180 Minuten lang durchströmt und diverse Meßgrößen bestimmt. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß die Lebern ihre Entgiftungsfunktion und bestimmte Stoffwechselleistungen zumindest für den Zeitraum von drei Stunden aufrecht erhalten konnten. Dennoch kam es während der nur dreistündigen Durchströmung der Lebern mit artfremden Blut zu massiven Schädigungen des Organs.

Bereich: Xenotransplantationsforschung

Originaltitel:

Autoren: Peter Baumann (Wissenschaftliche Betreuung: C. Hammer)

Institute: Institut für Chirurgische Forschung der Ludwig-Maximilians-Universität München (vorgelebt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 329



Dokument 5006Titel: Experimentelle Untersuchungen zur Validierung der MR-Relaxometrie von Tumor und Lymphknotenmetastasen am VX2-tumortragenden Kaninchen
Hintergrund: Entwicklung neuer Verfahren für die Diagnostik von Lymphknotenmetastasen bei menschlichen Tumorpatienten
Tiere: 28 Kaninchen
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden die Zellen eines Kaninchen-Hauttumors (Plattenepithelkarzinom) aufbereitet. Diese Zellen werden auf andere Kaninchen transplantiert, indem sie diesen im Nackenbereich unter die Haut injiziert werden. Nach 2 ½-wöchigem Wachstum werden die Tumoren unter Vollnarkose chirurgisch entfernt und die Kaninchen durch eine Überdosis eines Narkosemittels getötet. Die entfernten Tumoren werden aufbereitet und auf weitere Kaninchen übertragen. Innerhalb einer Woche bilden sich erste Metastasen in den Lymphknoten. Bei einigen Kaninchen, bei denen die Tumoren nicht beim ersten Versuch angehen, werden weitere Tumortransplantationen vorgenommen. Um herauszufinden, ob sich bösartig tumorös veränderte und unveränderte Lymphknotentumoren mit Hilfe der Kernspintomographie unterscheiden lassen, werden die Kaninchen unter Vollnarkose mittels dieses Verfahrens untersucht. Nach Abschluß aller Experimente, werden die Tiere getötet und die Tumoren und Lymphknoten gewebekundlich untersucht.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel:

Autoren: Sylvia Danner

Institute: Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin und Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (vorgelegt über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 328



Dokument 5007Titel: Strukturanalyse der Milbenextrakte von Chorioptes bovis, Psoroptes ovis, Sarcoptes suis und Notoedres cati mit der SDS-PAGE und dem Immunoblot - Ein Beitrag zur Untersuchung der Proteinmuster von Räudemilben
Hintergrund: Aufdeckung von Proteinmustern verschiedener Milbenarten im Rahmen der Räude-Grundlagenforschung
Tiere: 46 Tiere verschiedener Arten (5 Rinder, 35 Schafe, 3 Schweine, 3 Katzen, mehrere Tausend Milben)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Verwendet werden:
Spendertiere: 3 Rinder, 33 Schafe, 1 Schwein, 1 Katze (sterbend)
Versuchstiere: 2 Rinder, 2 Schafe, 2 Schweine, 2 Katzen
und mehrere Tausend Milben

Zur Gewinnung von Räudemilben werden bei sog. Spendertieren (3 Rinder, 33 Schafe, 1 Schwein, 1 Katze) Hautgeschabsel genommen. Vermutlich handelt es sich hierbei nicht um experimentell infizierte Tiere, sondern um natürlich, meist chronisch erkrankte Patiententiere. Die Katze wird als moribund (sterbend) beschrieben. Es wird nicht erwähnt, ob das Tier behandelt oder von seinem Leiden erlöst wird. Die Milben werden zu einer Milbenextraktlösung aufbereitet.

Bei insgesamt acht Versuchstieren, die einige Wochen zuvor mit Räudemilben in Kontakt getreten (sensibilisiert) waren, soll getestet werden, ob allergische Hautreaktionen auslösbar sind. Dazu wird der Milbenextrakt an einer 5x5 cm großen, geschorenen Hautstelle unter die Haut gespritzt. Bei allen Tieren tritt innerhalb 15 Minuten eine Hautrötung ohne Juckreiz auf, die sich nach ein bis drei Tagen zurückbildet. Das Allgemeinbefinden der Tiere war nach Ansicht der Autorin durch den Test nicht beeinträchtigt. Das weitere Schicksal der Tiere ist unbekannt. Mit dem Milbenextrakt werden außerdem diverse in vitro Untersuchungen durchgeführt.

Bereich: Veterinärparasitologie

Originaltitel:

Autoren: Wieland Beck (Wissenschaftliche Betreuung: T. Hiepl)

Institute: Institut für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin des Fachbereiches Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 327



Dokument 5008Titel: Aktivierung aviärer Makrophagen zur Stickstoffmonoxidsynthese
Hintergrund: Es wird u.a. untersucht, inwieweit bestimmte Zellen des Blutes auf bestimmte Stimulationen mit der Synthese von Stickstoffmonoxid reagieren.
Tiere: Hühner (Anzahl unbekannt)(Hühner und Hühnerembryonen in unbekannter Anzahl)
Jahr: 1995

Versuchsbeschreibung: Hühner verschiedener Rassen werden in kleinen Gruppen in Käfigen auf Gitterrostboden gehalten. Einigen Hühnern wird Blut aus der Halsvene entnommen, andere werden getötet, um ihre Milzen zu entnehmen. Von bestimmten Zellen des Blutes und der Milzen werden Zellkulturen angelegt. Neun Tage alte Hühnerembryos werden geköpft ("dekapitiert"), in kleine Stücke geschnitten und verrührt. Aus der Mischung werden bestimmte Zellen (Fibroblasten) gewonnen.

Bereich: Zellphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Andrea Hofmann (Wissenschaftliche Betreuung: U. Lösch)

Institute: Institut für Physiologie, Physiologische Chemie und Tierernährung der Tierärztlichen Fakultät der Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 326



Dokument 5009Titel: Isolierung und Charakterisierung von Sinusendothelzellen der Schweineleber, sowie Entwicklung von Methoden zur Erfassung von Schäden unter Hypoxie und Reoxigenierung
Hintergrund: Charakterisierung bestimmter Leberzellen und Untersuchung der Schäden an diesen Zellen nach Sauerstoffmangel und erneuter Sauerstoffzufuhr
Tiere: Schweine (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 1996

Versuchsbeschreibung: Einer unbekannten Anzahl von männlichen Schweinen wird unter Vollnarkose die Leber entnommen. Aus den Lebern werden bestimmte Zellen herausgespült, von denen Zellkulturen angelegt werden. Die charakteristischen Eigenschaften dieser Zellen werden mit dem Ziel untersucht, in vitro Modelle zu entwickeln. Laut Autorin soll dadurch eine Reduzierung von Tierversuchen möglich werden.

Bereich: Zellphysiologie

Originaltitel:

Autoren: Gabriele Spatkowski (Wissenschaftliche Betreuung: H.-J. Risse)

Institute: Chirurgische Klinik und Poliklinik des Virchow Klinikums der Humboldt-Universität Berlin (vorgelegt über den Fachbereich Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 325



Dokument 5010Titel: Einfluß einer L-Carnitinzulage im Futter von hochtragenden und säugenden Sauen auf die Aufzuchtleistung und den Carnitinstatus bei Sauen und Ferkeln
Hintergrund: Untersuchung der Ursachen der Ferkelsterblichkeit
Tiere: 863 Schweine (58 Sauen und 805 Ferkel)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Carnitin ist eine Substanz, die den Transport von Fettsäuren innerhalb der Zelle ermöglicht. Um einen eventuellen Zusammenhang zwischen der hohen Sterblichkeit neugeborener Ferkel in der Schweinezucht und einer Carnitinunterversorgung zu untersuchen, wird dem Futter von hochtragenden Sauen bis zum Absetzen der Ferkel Carnitin zugesetzt. Bei 16 der 58 Sauen werden zwei Trächtigkeiten mit berücksichtigt, so daß insgesamt 805 Ferkel aus 74 Würfen einbezogen werden. Milch- und Blutproben, letztere von Muttertieren und Ferkeln, werden auf ihren Carnitingehalt untersucht.

Bereich: Ernährungsphysiologie, Tierernährung

Originaltitel:

Autoren: Udo Kaiser (Wissenschaftliche Betreuung: J. Harmeyer)

Institute: Institut für Physiologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 324



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