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Datenbank Tierversuche

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Dokument 561Titel: Die Kalzium- und Oxalat-Ausscheidung im Urin von gesunden, ausgewachsenen Katzen wird nicht durch einen erhöhten Anteil von Knochenmehl in Dosenfutter beeinflusst
Hintergrund: Auswirkung von Dosenfutter mit verschiedenem Kalzium- und Phosphatgehalt auf die Bildung von Harnsteinen bei Katzen.
Tiere: 8 Katzen
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGESO) in Berlin genehmigt. Es werden 8 ausgewachsene Europäische Kurzhaarkatzen ungenannter Herkunft verwendet. Die Tiere erhalten jeweils 17 Tage lang eine von drei Testdosenfuttersorten. Nach einer Gewöhnungsphase von 7 Tagen wird jeweils eine Katze für 4 Tage in einen sogenannten metabolischen Käfig gesetzt. Das ist ein kleiner Käfig, in dem alle Ausscheidungen des Tieres aufgefangen werden. Nach zwei Tagen Pause muss das Tier für vier weitere Tage in den metabolischen Käfig. Am letzten Tag des Tests wird eine Blutprobe genommen. Nach einer gewissen Zeit erfolgt derselbe Test mit einem anderen Futtermittel. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt, wahrscheinlich bleiben sie am Leben.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Urinary calcium and oxalate excretion in healthy adult cats are not affected by increasing dietary levels of bone meal in a canned diet

Autoren: Nadine Paßlack*, Jürgen Zentek

Institute: Institut für Tierernährung, Tiermedizinische Fakultät, Freie Universität Berlin, Königin-Luise-Str. 49, 14195 Berlin

Zeitschrift: PLOS ONE 2013: 8(8); e70530

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4597



Dokument 562Titel: Die Hör-Reaktion verändert die Entwicklung der Lautäußerung bei Kätzchen
Hintergrund: Analyse der Lautäußerungen von tauben, schwerhörigen und normal-hörenden Katzen im Verlauf ihrer Entwicklung.
Tiere: 11 Katzen
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Es werden 4 normal-hörende Katzen, 4 schwerhörige Katzen und 3 von Geburt an taube Katzen verwendet. Die letzten beiden Gruppen stammen aus der Zuchtkolonie weißer Katzen, aus der zuchtbedingt immer wieder taube oder schwerhörige Tiere hervorgehen. Die Herkunft der normalen Katzen wird nicht erwähnt. Die Experimente beginnen im Alter von 4 Wochen. Das Hörvermögen der Kätzchen wird unter Betäubung getestet. Dabei werden Klicklaute vor dem Ohr präsentiert und gleichzeitig Hirnströme gemessen. Es wird nicht erwähnt, ob diese Messungen invasiv, also durch Aufbohren und Einlassen von Elektroden geschieht, oder durch außen aufgesetzte Elektroden. Im Alter von einem bis vier Monaten werden die Tiere alle zwei Wochen folgender Prozedur unterzogen: Eine Katze wird für 30 Minuten in eine 45x30x30 cm kleine schalldichte Kiste gesetzt. Durch die Isolation wird die Katze zum Miauen gebracht, das aufgezeichnet wird. Die Lautäußerungen der tauben, schwerhörigen und normalen Katzen im Verlauf ihrer Entwicklung werden analysiert und verglichen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Auditory feedback modulates development of kitten vocalizations

Autoren: Peter Hubka, Wiebke Konerding, Andrej Kral*

Institute: Institut für AudioNeuroTechnologie und Institut für Experimentelle Otologie, ENT Klinik, Exzellenz-Cluster »Hearing4all«, Medizinische Hochschule Hannover, Feodor-Lynen-Str. 35, 30175 Hannover

Zeitschrift: Cell Tissue Research 2014: 361(1); 179-294

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4596



Dokument 563Titel: Reflexübertragung an Lenden-Motoneuronen ist bei Mäusen ähnlich und unterschiedlich wie bei der Katze
Hintergrund: Vergleich von Nervenimpulsen vom Rückenmark zum Hinterbein bei Maus und Katze.
Tiere: 24 Mäuse
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden vermutlich an der Universität Göttingen statt. Die Mäuse werden narkotisiert. Auf dem Bauch liegend werden Fenster in vier Lendenwirbel geschnitten, um an die vom Rückenmark abgehenden Nerven zu gelangen. Ein Nerv, der vom Rückenmark zum Hinterbein zieht, wird durchschnitten. Ebenso werden zwei Hinterbeinnerven am unteren Ende durchtrennt. Das Nervende am Rückenmark wird mit einer Elektrode gereizt. Am Nervende am Bein werden mit einer weiteren Elektrode Impulse gemessen. Diese Versuche werden an verschiedenen Nervensträngen durchgeführt. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt. Wahrscheinlich werden sie in Narkose getötet. Die Ergebnisse der Untersuchung werden mit Ergebnissen an Katzen verglichen, die aber nicht Gegenstand dieser Studie sind.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und The Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education unterstützt.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Reflex transmission to lumbar a-motoneurones in the mouse similar and different to those in the cat

Autoren: Eike D. Schomburg (1)*, Ivana Kalezic (1), Payam Dibaj (2), Heinz Steffen (1)

Institute: (1) Institut für Physiologie, Universität Göttingen, Humboldtallee 23, 37073 Göttingen, (2) Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen

Zeitschrift: Neuroscience Research 2013: 76; 133-140

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4595



Dokument 564Titel: Eine molekulare Wechselbeziehung der Augendominanzsäulen bei der sich entwicklenden Säuger-Sehrinde
Hintergrund: Untersuchung des Gehirns von jungen Kätzchen mit einem zugenähten Auge.
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2013

Versuchsbeschreibung: Es werden Katzen im Alter von 1-28 Tagen verwendet. Die Herkunft wird nicht erwähnt. Bei den Tieren wird unter Narkose ein Loch in den Schädelknochen geschnitten. Die harte Hirnhaut wird entfernt. Das so freigelegte Hirngewebe wird mit einer geleeartigen Substanz und einem Glasplättchen abgedeckt und vor Austrocknung geschützt. Über dem Loch werden eine Lampe, die das Gewebe hell erleuchtet, und eine Kamera angebracht. Das Hirngewebe wird gefilmt, während abwechselnd vor dem einen oder anderen Auge der Katze sich bewegende Muster auf einem Bildschirm gezeigt werden. Bei 16 Tage alten Katzen wird eine Gewebeprobe aus dem Hirngewebe genommen.

Bei anderen Kätzchen wird ein Augenlid zugenäht und das Tier wird über Nacht in totaler Dunkelheit gehalten. Dann wird das Tier für 30 Minuten in normales Licht gebracht und anschließend durch Überdosis von Pentobarbital getötet. Das Gehirn wird entfernt und untersucht.

Bei weiteren Kätzchen wird ein Augenlid für 4 oder 8 Tage zugenäht. In der letzten Nacht wird die Katze in totaler Dunkelheit gehalten, dann in normales Tageslicht gebracht und anschließend getötet.

Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft, die Japan Society for the Promotion of Science und die European Molecular Biology Organization unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung, Neurobiologie

Originaltitel: A molecular correlate of ocular dominance columns in the developing mammalians visual cortex

Autoren: Koichi Tomita (1,2), Max Sperling (1), Sidney B. Cambridge (1,3), Tobias Bonhoeffer (1), Mark Hübener (1)*

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Am Klopferspitz 18, 82152 Martinsried, (2) National Institute for Physiological Sciences, Aichi, Japan, (3) Institut für Anatomie und Zellbiologie, Universität Heidelberg, Heidelberg

Zeitschrift: Cerebral Cortex 2013: 23; 2531-2541

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4594



Dokument 565Titel: Wirksamkeit eines neuen topischen Kombinationspräparats mit Fipronil, (S)-Methopren, Eprinomectin und Praziquantel gegen Larven- und adulte Stadien des Katzenlungenwurms Aelurostrongylus abstrusus
Hintergrund: Wirksamkeit eines neuen Kombinationspräparats gegen Katzenlungenwürmer.
Tiere: 48 Katzen
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Katzen wurden für Versuchszwecke gezüchtet – wo wird nicht erwähnt. Während des Versuchszeitraums von 60 Tagen werden die Katzen einzeln gehalten. Jede Katze wird mir 225 Larven des Katzenlungenwurms Aelurostrongylus abstrusus oral infiziert. Die Würmer stammen ursprünglich von einer natürlich infizierten Katze aus Albanien und werden seit vier Jahren abwechselnd in Schnecken und Katzen im Labor gezüchtet.

Die 48 Katzen werden in 6 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält ein neues Kombinationspräparat aus verschiedenen Parasitenmitteln zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der Wurminfektion auf die Haut zwischen den Schulterblättern aufgetragen. Eine Gruppe bleibt zum Vergleich unbehandelt. Es werden mehrfach Kotproben untersucht. Die Katzen bleiben vermutlich nach Ende des 60-tägigen Untersuchungszeitraums am Leben. Ihr weiteres Schicksal ist unklar.

Bereich: Parasitologie, Veterinärmedizin

Originaltitel: Efficacy of a novel topical combination of fipronil, (S)-methoprene, eprinomectin and praziquantel against larval and adult stages of the cat lungworm, Aelurostrongylus abstrusus

Autoren: Martin Knaus (1)*, S. Theodore Chester (2), Joseph Rosentel (2), Axel Kühnert (1), Steffen Rehbein (1)

Institute: (1) Merial GmbH, Katharinenhof Forschungszentrum, 83101 Rohrdorf, (2) Merial Limited, Duluth, GA, USA

Zeitschrift: Veterinary Parasitology 2014: 202; 64-68

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4593



Dokument 566Titel: Differentiale Induktion von Ly6G- und Ly6C-Suppressorzellen, die aus positive Myeloid stammen, in chronischer Nieren- und Leberentzündung sowie Fibrose
Hintergrund: Untersuchung von Zellen und Proteinen von Mäusen mit einer zugefügten chronischen Entzündung der Leber oder Niere.
Tiere: 90 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom zuständigen Amt von Nordrhein-Westfalen genehmigt. Die Mäuse werden in der Zentralen Tierversuchseinrichtung der Universität Bonn gezüchtet. Ziel des Versuchs ist, bei den Tieren eine Fibrose (Veränderung des Bindegewebes) der Nieren und Leber durch eine chronische Entzündung auszulösen. Um eine Nierenentzündung auszulösen wird ein spezielles (adeninreiches) Futter gefüttert. Um eine Leberentzündung auszulösen, wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten und der Gallengang abgebunden. Bei manchen Mäusen werden beide Entzündungen ausgelöst. Andere Mäuse werden zum Vergleich »scheinoperiert«, d.h., der Bauch wird aufgeschnitten, aber der Gallengang wird nicht abgeschnürt. Anderen Mäusen werden insgesamt 3-mal Bakteriengifte (LPS) und ein Entzündungsbotenstoff (IFN-?) gespitzt, wodurch es zur Bildung bestimmte Immunzellen kommt. Die Mäuse werden spätestens nach zwei Wochen durch Genickbruch getötet.

Diese Arbeit wird durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (SFB) und der Universität Bonn (BONFOR) unterstützt.

Bereich: Entzündungsforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Differential induction of Ly6G and Ly6C positive myeloid derived suppressor cells in chronic kidney and liver inflammation and fibrosis

Autoren: Bastian Höchst (1,2), Julita Mikulec (1), Tania Baccega (3), Christina Metzger (1), Meike Welz (1), Julia Peusquens (4), Frank Tacke (4), Percy Knolle (1,2), Christian Kurts (3), Linda Diehl (1,5)*, Isis Ludwig-Portugall (3)*

Institute: (1) Institut für Molekulare Medizin, Universitätsklinikum Bonn, Sigmund-Freund-Str. 25, 53127 Bonn, (2) Molekulare Immunologie, Technische Universität München, (3) Institut für Experimentelle Immunologie, Universitätsklinikum Bonn, (4) Medizinische Klinik III, Uniklinik RWTH Aachen, (5) Experimentelle Immunologie und Hepatologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Zeitschrift: PLoS One 2015: 10(3); e0119662. doi: 10.1371/journal.pone.0119662

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4592



Dokument 567Titel: Verminderte Fast-spiking-Funktion von Interneuronen in einem genetischen Mausmodell der Depression
Hintergrund: Bei genveränderten Mäuse mit einer Mutation ähnlich mancher depressiven Menschen werden die Ausschläge der Nervenzellen unter bestimmten Versuchsbedingungen aufgezeichnet.
Tiere: 500 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Regierungspräsidium Freiburg genehmigt. Es wird eine spezielle genetisch veränderte Mäuselinie verwendet, die Symptome der menschlichen Schizophrenie und Depression zeigen sollen. In der Regel werden hierfür Mäuse über mindestens 9 Generationen ingezüchtet. Die Herkunft der Mäuse wird nicht genannt. Es werden verschiedene Verhaltenstests mit den genmanipulierten und zum Vergleich mit »normalen« Mäusen durchgeführt:

a) Eine Maus wird für 6 Minuten am Schwanz in einer Höhe von 25 cm mit Klebeband an eine Stange festgeklebt. Wenn sie sich hängen lässt, gilt das als depressives Verhalten.

b) Die Maus kommt für 6 Minuten in ein Wasserbassin. Wenn sie aufhört zu schwimmen, wird dies als Depression angesehen.

c) Die Maus wird für 10 Minuten auf eine 30x30 cm große Platte gesetzt, um ihr Verhalten zu filmen.

d) Die Maus wird alleine in einen Käfig mit zwei Trinkflaschen gesetzt, bei denen sie zwischen Wasser und einer Zuckerlösung wählen kann. Hat die Maus wenig Interesse an der Zuckerlösung, gilt dies als Anhedonie, die Unfähigkeit, Freude zu empfinden.

e) Räumliches Gedächtnis: Die Maus wird für 1,5 Minuten in ein Bassin mit milchigem Wasser gesetzt. Es wird die Zeit gemessen, bis sie eine Plattform unter der Wasseroberfläche gefunden hat. Der Test wird mehrfach wiederholt, um zu testen, ob sie sich an die Lage der Plattform erinnern kann.

f) Die Maus erhält 5 Tage lang wenig Futter. Sie wird in einen Y-förmigen Irrgarten gesetzt, wo sie Futter nur in einem Arm findet. Der Test wird mehrfach wiederholt, um das Gedächtnis der Maus zu testen.

Für die Messungen im Gehirn wird unter Anästhesie eine Elektrode in das Gehirn eingelassen. Anschließend werden die Mäuse getötet. Bei anderen Mäusen wird die Elektrode dauerhaft in das Gehirn einoperiert und mit Zahnzement am Schädel befestigt. Die Messungen werden am wachen Tier durchgeführt. Schließlich werden alle Mäuse unter Betäubung enthauptet.

Diese Arbeit wurde durch die Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), dem Scottish Northern Research Partnership, der Spemann Graduate School for Biology and Medicine, dem Lichtenberg Professorship Award und der Schram Foundation unterstützt.

Bereich: Depressionsforschung, Psychiatrie

Originaltitel: Impaired fast-spiking interneuron function in a genetic mouse model of depression

Autoren: Jonas-Frederic Sauer, Michael Strüber, Marlene Bartos

Institute: Physiologisches Institut I, Systemische und Zellula¨re Neurophysiologie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Hermann-Herder-Str. 7, 79104 Freiburg

Zeitschrift: Elife 2015: doi. 10.7554/eLife.04979

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4591



Dokument 568Titel: Cathepsin-Proteasen fördern bei Mäusen die Blutgefäßbildung und Laser-induzierte Gefäßneubildung im Auge
Hintergrund: An Mäusen wird untersucht, inwieweit sich das Fehlen bestimmter Enzyme auf die Tumorentstehung und Blutgefäßbildung im Auge auswirkt.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(viele)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden von der zuständigen Behörde in Freiburg i.Br. genehmigt. Verwendet werden Mäuse, denen entweder durch Genmanipulation (Knockout) eines von zwei bestimmten oder aber beide Enzyme fehlen, die für die Entstehung von Tumoren und Blutgefäßen in diesen eine Rolle spielen. Die Tiere werden eigens am Institut für Molekulare Medizin Freiburg »hergestellt«. Sie werden über mindestens zehn Generationen mit normalen Mäusen gekreuzt. Normale (»Wildtyp») Mäuse dienen als Kontrolle.

Die Mäuse werden durch eine Injektion in den Bauchraum narkotisiert, die Pupillen mit Medikamenten geweitet und die Augen durch ein Gel feucht gehalten. Dann werden den Tieren mit einem Argonlaser solange Verbrennungen an beiden Augen zugefügt, bis sich Blasen bilden, um die Gefäßneubildung anzuregen. Zwei Wochen später werden unter erneuter Narkose die Augen entnommen.

Gleichzeitig werden In-vitro-Versuche, also ohne Verwendung von Tieren, durchgeführt. Die Studie wurde gefördert von der Freifrau von Nauendorf Stiftung, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, der Exzellenzinitiative von Bund und Land sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Cathepsin proteases promote angiogenic sprouting and laser-induced choroidal neovascularisation in mice

Autoren: A. Bühlera (1), S. Berger (1), F. Bengsch (2), G. Martin (2), H. Han (3), S. Vierkotten (4), A. Pielen (1), D. Boehringer (1), G. Schlunck (1), S. Fauser (4), H.T. Agostini (1), T. Reinheckel 2, 5), A. Stahl (1)*

Institute: (1) Klinik für Augenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Killianstrasse 5, 79106 Freiburg, (2) Institut für Molekulare Medizin und Zellforschung, Universität Freiburg, (3) Universitäts-Augenklinik Würzburg, (4) Zentrum für Augenheilkunde, Uniklinik Köln, Gebäude 34, (5) BIOSS, Zentrum für Biologische Signalprozesse, Freiburg

Zeitschrift: Experimental Eye Research 2013: 115; 73–78

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4590



Dokument 569Titel: Genauigkeit der Beurteilung des Knochens im Bereich des Implantats bei Verwendung von Kegelstrahl-Computertomographie, digitaler intra-oraler Radiographie und histologischer Methoden
Hintergrund: An Hunden wird getestet wie genau die Diagnose von Knochenmessungen im Bereich von Zahnimplantaten mittels bestimmter Methoden ist.
Tiere: 12 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2014

Versuchsbeschreibung: Die Hunde stammen aus einem zuvor durchgeführten Tierversuch, der von der zuständigen Behörde in Düsseldorf genehmigt wurde. Die Tiere werden drei chirurgischen Eingriffen unterzogen. Beim ersten Eingriff werden auf beiden Seiten des Unterkiefers jeweils fünf Backenzähne gezogen. Nach drei Monaten werden künstlich Knochendefekte herbeigeführt (in der Regel werden hierfür Löcher in den Kieferknochen gebohrt). Nach weiteren vier Wochen werden jedem Hund vier Titan-Implantate eingesetzt. Jeweils sechs Hunde werden zwei bzw. acht Wochen danach zu Untersuchungszwecke getötet.

Bereich: Implantologie, Kieferorthopädie

Originaltitel: Accuracy of peri-implant bone evaluation using cone beam CT, digital intra-oral radiographs and histology

Autoren: L. Ritter (1)*, M. C. Elger (1), D. Rothamel (1), T. Fienitz (1), M. Zinser (1), F. Schwarz (2), J. E. Zöller (1)

Institute: (1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Universität Köln, (2) Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Aufnahme, Universität Düsseldorf, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Dentomaxillofacial Radiology 2014: 43; 20130088

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4589



Dokument 570Titel: 5-HT 2B Rezeptor-Antagonisten hemmen Fibrose und schützen vor Rechtsherzinsuffizienz
Hintergrund: Auswirkung von bestimmten Medikamenten auf eine experimentelle Rechtsherzinsuffizienz bei Mäusen
Tiere: 24 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2015

Versuchsbeschreibung: Die Versuche wurden vom Regierungspräsidium Darmstadt genehmigt. Die Mäuse werden bei Charles River in Sulzfeld gekauft. Den Mäusen wird unter Anästhesie der Brustkorb aufgeschnitten, um die Lungenarterie mit einem chirurgischen Clip auf einen Durchmesser von 0,35 mm abzuklemmen. Im Zeitraum von 7 bis 21 Tagen nach der Operation werden Gruppen von Mäusen zwei verschiedene Medikamente durch Injektionen in die Bauchhöhle verabreicht. 21 Tage nach der Operation werden unter erneuter Anästhesie verschiedene Untersuchungen (Blutdruckmessung, MRI) an den Tieren durchgeführt, Anschließend werden die Mäuse durch Ausbluten getötet.

Die Arbeit wird vom Lungenzentrum des Universitätsklinikums Gießen und Marburg sowie durch die Firmen Ergonex, Gilead, Novartis, und Pfizer gefördert.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: 5-HT2B Receptor Antagonists Inhibit Fibrosis and Protect from RV Heart Failure

Autoren: Wiebke Janssen (1,2), Yves Schymura (3), Tatyana Novoyatleva (1,2), Baktybek Kojonazarov (1,2), Mario Boehm (1,2), Astrid Wietelmann (3), Himal Luitel (1,2), Kirsten Murmann (1,2), Damian Richard Krompiec (1,2), Aleksandra Tretyn (3), Soni Savai Pullamsetti (3), Norbert Weissmann (1,2), Werner Seeger (1,2,3) Hossein Ardeschir Ghofrani (1,2), Ralph Theo Schermuly (1,2)*

Institute: (1) Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Lungenzentrum (UGMLC), Aulweg 130, 35392 Gießen, (2) Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL), Gießen, (3) Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung, Bad Nauheim

Zeitschrift: Biomedical Research International 2015: 438403; doi: 10.1155/2015/438403. Epub 2015 Feb 1

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4588



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