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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1561Titel: Stress vor der Geburt: gegenteilige Wirkung auf Angst und die Ausschüttung von Vasopressin und Corticotropin-Releasing-Hormon im Hypothalamus von Ratten, die selektiv auf viel oder wenig Angst gezüchtet wurden
Hintergrund: Auswirkungen von Stress bei trächtigen Ratten auf das Angstverhalten ihrer Nachkommen.
Tiere: 141 Ratten (mehr als)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden Ratten gezüchtet, die besonders viel oder wenig Angst haben. Wie viele Generationen und wie viele Ratten allein für diese Zucht verwendet werden, wird nicht erwähnt. Trächtige Ratten der HAB (high anxiety-related behaviour = viel Angstverhalten) und der LAB (high anxiety-related behaviour = geringes Angstverhalten) Zuchtlinien werden vom 4. bis 18. Tag der Trächtigkeit täglich Stressoren ausgesetzt. Eine Ratte wird 45-60 Minuten lang zu einer säugenden Rattenmutter in den Käfig gesetzt. Die säugende Rattenmutter verteidigt ihre Jungen und attackiert die schwangere Ratte. Das Tier wird jeden Tag zu einer anderen säugenden Mutter gesetzt, damit die Tiere sich nicht aneinander gewöhnen und der Stresslevel möglichst hoch ist. Außerdem werden die trächtigen Ratten jeden Tag 60 Minuten lang in eine enge Plastikröhre gesteckt. Jeweils vor und nach dem Stress wird eine Blutprobe genommen. Zuvor wurde dazu ein Dauerkatheter in eine Halsvene der Tiere gelegt.

Mit den Nachkommen der gestressten Ratten werden verschiedene Tests durchgeführt. 1. Eine Ratte wird auf ein Kreuz gesetzt, das aus 2 Armen mit 40 cm hohen Wänden und zwei Armen ohne Wände besteht. Es wird beobachtet wie lange sich die Ratten in den Angst einflößenden offenen Armen aufhalten, bzw, den für sie sicherer erscheinenden, dunklen, geschlossenen Armen des Kreuzes.

2. Rattenjunge werden unter Narkose durch Köpfen getötet, um ihren Hypothalamus zu untersuchen.

3. Rattenjungen wird ein Dauerkatheter in eine Halsvene gelegt. Das Ende des Katheters wird unter der Haut zum Nacken geführt, wo es nach außen tritt. Ein Tier wird 5 Minuten lang auf einen umgedrehten Mülleimer gesetzt und anschließend durch CO2 getötet.

4. Zwei Tage alte Rattenjunge werden ihren Müttern weggenommen. Ihre Ultraschallrufe werden aufgezeichnet. Sie werden nicht zu ihren Müttern zurückgebracht, sondern wahrscheinlich getötet.

Die Arbeit wurde durch die Volkswagen-Stiftung unterstützt.

Bereich: Stressforschung, Neurologie

Originaltitel: Prenatal stress: opposite effects on anxiety and hypothalamic expression of vasopressin and corticotropin-releasing hormone in rats selectively bred for high and low anxiety

Autoren: Oliver J. Bosch (1), Simone A. Krömer (2), Inga D. Neumann (1)*

Institute: (1) Institut für Zoologie, Universität Regensburg, 93040 Regensburg, (2) Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2006: 23, 541-551

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3502



Dokument 1562Titel: Selektives Zielen von regulativen T-Zellen mit CD28-Superagonisten erlaubt effektive Therapie einer experimentellen Autoimmun-Hirnhautentzündung
Hintergrund: Test des monoklonalen Antikörpers CD28, der später als TGN1412 bekannt wurde, als es bei sechs menschlichen Probanden zu überschießenden Reaktionen des Körpers mit Ausfällen aller Organsysteme kam. Bei den Ratten konnten die Symptome der künstlich erzeugten Hirnhautentzündung gemindert werden. Die Autoren halten in dieser Arbeit die Ergebnisse für vielversprechend hinsichtlich einer neuen Therapie für Multiple Sklerose. Bei den Probanden kam es später zur genau gegenteiligen Reaktion wie bei den Ratten.
Tiere: 100 Ratten (mindestens)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird eine Autoimmun-Hirnhautentzündung künstlich erzeugt, indem bestimmte Proteine in die Schwanzvene oder eine Hinterpfote gespritzt werden. Die Tiere werden in Gruppen aufgeteilt und erhalten eine Testsubstanz in verschiedenen Dosierungen und zu verschiedenen Zeitpunkten verabreicht. Bei der Testsubstanz handelt es sich um einen monoklonalen Antikörper, später als TGN1412 bekannt, der die Entzündungsreaktion dämpfen soll. Je nach Gruppe leiden die Tiere an mehr oder weniger schweren Lähmungserscheinungen. Alle Ratten werden am Ende der Experimente getötet.

Bereich: Multiple-Sklerose-Forschung

Originaltitel: Selective targeting of regulatory T cells with CD28 superagonists allows effective therapy of experimental autoimmune encephalomyelitis

Autoren: Niklas Beyersdorf (1), Stefanie Gaupp (2), Karen Balbach (1), Jens Schmidt (2), Klaus V. Toyka (2), Chia-Huey Lin (1), Thomas Hanke (3), Thomas Hünig (1), Thomas Kerkau (1)*, Ralf Gold (2,4)

Institute: (1) Institut für Virologie und Immunobiologie, Universität Würzburg, 97078 Würzburg, (2) Neurologische Klinik, Universitätsklinikum, Würzburg, (3) TeGenero ImmunoTherapeutics AG, Würzburg, (4) Institut für MS-Forschung, Universität Göttingen und Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Göttingen

Zeitschrift: The Journal of Experimental Medicine 2005, 202 (3), 445-455

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3501



Dokument 1563Titel: Makrophagen and Neuronen sind Ziele von Vitamin-A-Säure-Signalen nach einer Quetschung des Rückenmarkes
Hintergrund: Vorgänge nach einer Rückenmarksverletzung.
Tiere: 30 Ratten (mindestens)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden bei den Ratten Rückenhaut und –muskeln aufgeschnitten. Im Bereich der unteren Brustwirbel (T10 und T11) wird ein Fenster in die Wirbel geschnitten, um das Rückenmark freizulegen. Ein 10 g schweres Gewicht wird aus einem Abstand von 12,5 cm auf das Rückenmark fallen gelassen. Diese genau definierte Verletzung wird mittels eines "Aufprallgerätes" bewerkstelligt. Die entfernten Wirbelteile werden durch einen resorbierbaren Gelatineschwamm ersetzt. Muskel und Haut werden vernäht. Nach dem Erwachen können die Ratten die Hinterbeine kaum bewegen. Regelmäßig wird ihnen die Harnblase manuell ausgepresst, bis diese Funktion wieder hergestellt ist. In den folgende drei Wochen erholen sich die Tiere langsam. Am 4., 7., 14. und 21. Tag nach der Verletzung werden jeweils einige Ratten durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Ihr Rückenmark wird untersucht.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Macrophages and neurons are targets of retinoic acid signaling after spinal cord contusion injury

Autoren: Kirsten Schrage (1,2), Guido Koopmans (2,3,4), Elbert A.J. Joosten (4), Jörg Mey (1,2)

Institute: (1) Institut für Biologie II, RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) European Graduate School of Neuroscience EURON, Maastricht, Niederlande, (3) Department of Cellular Neuroscience, University of Maastricht, Niederlande, (4) Department of Anaesthesiology, Academic Hospital Maastricht, Niederlande

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2006: 23, 285-295

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3500



Dokument 1564Titel: Knochenbildung in einem Modell für einen Schaden an einem langen Röhrenknochen unter Verwendung eines Kollagengerüstes, das mit Blutplättchen angereichertem Plasma beladen wurde
Hintergrund: Wirkung einer verbesserten Knochenheilungsmethode am Oberarmknochen des Schafes, die bereits seit Jahren in der Gesichtswiederherstellungschirurgie beim Menschen angewendet wird.
Tiere: 16 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den Schafen wird zunächst 80 ml Blut aus einer Halsvene abgenommen. Aus dem Blut werden die Blutplättchen und das Plasma gewonnen. Diese beiden Bestandteile werden in ein Kollagengerüst vom Rind gefüllt. Es wird nicht erwähnt, aus welchen Körperteilen das Rinderkollagen gewonnen wird. Die Schafe werden anästhesiert. Bei dem rechten Oberarmknochen wird das Mark mit einem Markbohrer ausgebohrt. In der Mitte des Knochens wird ein 2,5 cm langes Stück Knochen herausgesägt. Der Knochen wird durch einen Marknagel und zwei Schrauben mit dem 2,5 cm langen Spalt zusammengehalten. In den Spalt wird das Kollagen mit den Blutbestandteilen des Schafes gefüllt. Die Wunde wird verschlossen. Zwölf Wochen später werden die Schafe auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Die Oberarmknochen werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Biomaterialforschung

Originaltitel: Bone formation in a long bone defect model using a platelet-rich plasma-loaded collagen scaffold

Autoren: Michael R. Sarkar (1), Peter Augat (2), Sandra J. Shefelbine (2), Sandra Schorlemmer (2), Markus Huber-Lang (1), Lutz Claes (2), Lothar Kinzl (1), Anita Ignatius (2)*

Institute: (1) Klinik für Trauma-, Hand- und Rekonstruktionschirurgie, Universität Ulm, 89070 Ulm, (2) Institut für Orthopädische Forschung und Biomechanik, Universität Ulm, 89081 Ulm

Zeitschrift: Biomaterials 2006: 27, 1817-1823

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3499



Dokument 1565Titel: COX-2-Expression in der Ohrschnecke des Meerschweinchens wird durch mittlere Beschallung teilweise verändert
Hintergrund: Rolle eines Enzyms im Innenohr bei mittellauter Beschallung.
Tiere: 10 Meerschweinchen
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Je fünf Meerschweinchen werden unter Narkose eine Stunde lang auf beiden Ohren mit 70 dB oder 90 dB beschallt. 80-90 dB entsprechen etwa der Lautstärke einer Hauptverkehrsstraße aus 10 Metern Entfernung. Anschließend werden die Innenohren zur Untersuchung herausgeschnitten. Die Tiere werden getötet.

Bereich: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Originaltitel: COX-2 expression in the guniea pig cochlea is partly altered by moderate sound exposure

Autoren: Ulf-Rüdiger Heinrich (1)*, Jürgen Brieger (1), Oxana Selivanova (1), Ralph Feltens (1), Antje Eimermacher (2), Dirk Schäfer (1), Wolf J. Mann (1)

Institute: (1) HNO-Klinik – Hals- und Kopfchirurgie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, 55101 Mainz, (2) Institut für Medizinische Biostatistik, Epidemiologie und Informatik (IMBEI), Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2006: 394, 121-126

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3498



Dokument 1566Titel: Optisches Imaging im Bereich 18 der Katze: Schielen verbessert die Trennung der Augen-Dominanzdomains nicht
Hintergrund: Vorgänge im Gehirn von schielenden Katzen.
Tiere: 16 Katzen
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Katzen stammen aus der institutseigenen Zucht. Bei 8 Kätzchen wird am 17. oder 18. Lebenstag Schielen erzeugt. Dazu wird bei den Tieren unter Narkose ein Augenmuskel durchtrennt. Die anderen 8 Katzen bleiben normal sehend. Beim eigentlichen Experiment sind die Katzen zwischen 2 und 12 Monate alt. Unter Narkose wird der Kopf einer Katze in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Die Schädeldecke wird aufgebohrt. Über dem Gehirn wird eine Kamera angebracht. Abwechselnd vor dem rechten und linken Auge werden Muster auf einem Bildschirm gezeigt. Gleichzeitig werden mit der Kamera in schneller Bildfolge Aufnahmen gemacht. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt. Eine Tötung ist äußerst wahrscheinlich.

Die Arbeit wurde durch das Land Sachsen-Anhalt, die Hertie-Stiftung sowie einen Human Frontier Science Program Grant Award unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Optical imaging in cat area 18: Strabismus does not enhance the segregation of ocular dominance domains

Autoren: Karl-Friedrich Schmidt, Siegrid Löwel*

Institute: Leibniz-Institut für Neurobiologie, 39118 Magdeburg

Zeitschrift: NeuroImage 2006: 29, 439-445

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3497



Dokument 1567Titel: Entladungseigenschaften von auf schnelle Augenbewegungen bezogenen Neuronen in der Oculomotor fastigii – Region beim Affen
Hintergrund: Mechanismen im Gehirn bei schnellen Augenbewegungen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Den Affen wird ein Loch in den Schädel gebohrt. Darüber wird eine Kammer auf dem Schädel fixiert sowie ein Kopfhalter. Durch die Kammer und das Loch werden Elektroden in das Gehirn gesteckt. In die Lederhaut der Augen wird eine Metallspule implantiert, mit der die Augenbewegungen registriert werden können. Für die Versuche werden die Tiere in einem Primatenstuhl festgeschnallt. Der Kopf wird an dem Kopfhalter an einem Gestell unbeweglich angeschraubt. Die Tiere müssen mit ihren Augen auf einem Bildschirm einen springenden Punkt verfolgen. In dieser Arbeit nicht erwähnt, aber üblicherweise erhalten die Affen für richtig gelöste Aufgaben einen Tropfen Saft. Sie bekommen sonst nichts zu Trinken und können ihren Durst nur während der Versuche stillen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Discharge properties of saccade-related neurons in the primate fastigial oculomotor region

Autoren: J. Kleine*, Y. Guan, U. Büttner

Institute: Institut für Neurologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximillians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: Annals of the New York Academy of Sciences 2003: 1004, 252-261

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3495



Dokument 1568Titel: Multimodale Signalintegration in Gleichgewichtsneurone in den Nucleus fastigii (im Kleinhirn gelegener Kern) des Affen
Hintergrund: Vorgänge in einer bestimmten Gehirnregion bei Gleichgewichtsreizen.
Tiere: Affen (Anzahl unbekannt)(ungenannte Anzahl und Art)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Den Affen wird ein Loch in den Schädel gebohrt. Darüber wird eine Kammer auf dem Schädel fixiert sowie ein Kopfhalter. Durch die Kammer und das Loch werden Elektroden in das Gehirn gesteckt. In die Lederhaut der Augen wird eine Metallspule implantiert, mit der die Augenbewegungen registriert werden können. Für die Versuche werden die Tiere in einem Primatenstuhl festgeschnallt. Der Kopf wird an dem Kopfhalter an einem Gestell unbeweglich angeschraubt. Für manche Experimente werden die Tiere zudem in ein maßgeschneidertes Korsett gesteckt. Der Stuhl mit einem festgeschnallten Affen darin wird nun in verschiedene Richtungen gekippt: nach vorn, nach hinten, nach links, nach rechts. Der angeschraubte Kopf wird in eine 45-Grad-Position zum Körper gebracht. Gleichzeitig werden mit den Elektroden Hirnströme gemessen. Für einen anderen Versuch wird den Affen ein Zylinder übergestülpt, der innen mit senkrechten schwarzen und weißen Streifen angemalt ist. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Multimodal signal integration in vestibular neurons of the primate fastigial nucleus

Autoren: U. Büttner*, S. Glasauer, L. Glonti, Y. Guan, E. Kipiani, J. Kleine, C. Siebold, T. Tchelidze, A. Wilden

Institute: Institut für Neurologie, Ludwig-Maximillians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: Annals of the New York Academy of Sciences 2003: 1004, 241-251

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3494



Dokument 1569Titel: Untersuchung der CO2-Euthanasie bei Labormäusen auf Tierschutzgerechtigkeit
Hintergrund: Untersuchung der Tötung von Mäusen mit CO2 auf dessen "Tierschutzgerechtigkeit". Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass diese Tötungsmethode bei Einleitung des Gases mit einer bestimmten Flussrate tierschutzgerecht sei.
Tiere: 160 Mäuse
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: 100 männliche Mäuse werden in ihren Käfigen durch Einleiten von CO2 getötet. Es werden verschiedene Flussraten, d.h. Geschwindigkeit des Einströmen des Gasen und verschiedene Käfiggrößen getestet. Das Verhalten der Mäuse wird auf Video aufgenommen und bewertet. Weitere 60 Mäuse werden mit CO2 getötet. Bei diesen Tieren wird der Tötungsvorgang nach 45, 90 bzw. 135 Sekunden abgebrochen und sie werden durch Abschneiden des Kopfes mit einer Schere getötet. Das aus dem Körper strömende Blut wird aufgefangen und auf Stresshormone untersucht.

Bereich: Tierschutz, Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Silke Corbach (Wissenschaftliche Betreuung: Hansjoachim Hackbarth)

Institute: Institut für Tierschutz und Verhalten (Heim-, Labortiere und Pferde) der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Zeitschrift: Dissertation, Veterinärmedizin

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 3493



Dokument 1570Titel: Körperposition beeinflusst Gleichgewichtsreaktion der Neurone des Nucleus fastigii beim wachen Affen
Hintergrund: Hirnaktivitäten der für das Gleichgewicht zuständigen Hirnbereiche bei rotierenden Affen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Affen ein Loch in den Schädelknochen gebohrt. Darüber wird eine verschließbare Kammer auf dem Kopf befestigt sowie ein Bolzen. In die Augen werden Metallspulen eingepflanzt, mit denen die Augenbewegungen verfolgt werden können. Die Affen werden "trainiert", mit am Kopfhalter angeschraubten Kopf in einem Affenstuhl zu sitzen. Die "Trainingsmethode" wird in dieser Arbeit nicht erwähnt. Üblicherweise geschieht dies durch Flüssigkeitsentzug. Für gute "Kooperation" erhalten die durstigen Tiere einen Tropfen Saft.

Für die Versuche wird den Affen ein Korsett angezogen, um sie an dem Affenstuhl fixieren und ihre Körperposition manipulieren zu können. Im Affenstuhl festgeschnallt und mit angeschraubten Kopf, werden durch die Kammer auf dem Kopf Elektroden in das Gehirn getrieben, um Hirnströme zu messen. Der Affenstuhl wird nun um eine horizontale Achse um 45 Grad in verschiedene Richtungen rotiert. Bei einem Affen wird am Ende der Experimente eine Markierungssubstanz in das Gehirn gespritzt, um den richtigen Sitz der Elektroden zu dokumentieren. Anschließend wird das Tier narkotisiert, mit Formalin durchströmt und getötet. Der zweite Affe wird nach den Experimenten am Leben gelassen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Trunk position influences vestibular responses of fastigial nucleus neurons in the alert monkey

Autoren: J.F. Kleine*, Y. Guan, E. Kipiani, L. Glonti, M. Hoshi, U. Büttner

Institute: Abteilung für Neurologie, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2004, 91, 2090-2100

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3492



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