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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1461Titel: Blutungsschock bei Mäusen – Signale und Immunänderungen innerhalb der Zelle von Bauchhöhlen-Makrophagen als Antwort auf Bakterienbestandteile
Hintergrund: Zum Verständnis der Immunantwort bei Blutungsschock.
Tiere: 66 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden von Versuchstierhändler Harlan Winkelmann, Borchen, bezogen. Unter Narkose wird bei den auf dem Rücken liegenden Tieren die Haut auf der Innenseite eines Schenkels aufgeschnitten. Die Beinarterie wird freigelegt und mit einem Katheter versehen. Dieser ist mit einem Blutdruckmessgerät verbunden.

Zunächst wird die Überlebensrate bei zu niedrigem Blutdruck getestet. Bei jeweils 10 Mäusen wird eine unterschiedliche Menge Blut entzogen, bis der Blutdruck auf 55, 50, 45 bzw. 35 mmHg gesunken ist. Nach 45 Minuten wird das entzogene Blut, gemischt mit Kochsalzlösung, wieder zurück infundiert. Die Beinarterie wird abgebunden, die Haut verschlossen. Die Tiere erwachen aus der Narkose. Die Tiere in der Gruppe mit einem Blutdruck von 35 mmHg sterben alle innerhalb von 48 Stunden. In der Gruppe mit einem Blutdruck von 45 mmHg liegt die Todesrate bei 40%, bei 50 mmHg bei 20%. Bei 55 mmHg überleben alle Mäuse die nächsten vier Wochen.

Im zweiten Experiment wird Mäusen Blut bis zu einem Blutdruck von 50 mmHg entzogen. Nach 35-40 Minuten wird das Blut zusammen mit einer Kochsalzlösung wieder zurückinjiziert. Kontrolltiere werden in der gleichen Weise operiert, nur dass ihnen kein Blut entzogen wird. Zwanzig Stunden nach dem Blutungsschock werden die Mäuse durch Genickbruch getötet. Ihre Immunzellen werden in Zellkulturen untersucht.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Haemorrhagic shock in mice – Intracellular signalling and immunomodulation of peritoneal macrophages' LPS response

Autoren: Meenakshi Rani (1), Baher Husain (2), Sven Lendemans (2), Fritz U. Schade (1), Sascha Flohe (2)*

Institute: (1) Chirurgische Forschung Traumachirurgie, Universitätsklinikum Essen, 45122 Essen, (2) Klinik für Traumachirurgie, Universitätsklinikum Essen

Zeitschrift: Immunobiology 2006: 211; 711-719

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3602



Dokument 1462Titel: Gentransfer von Cytidindeaminase schützt die Myelopoese vor Cytidinanalogen bei einem Transplantationsmodel der Maus
Hintergrund: Verminderung der Nebenwirkungen von zwei Chemotherapie-Krebsmedikamenten durch den Einsatz von Gentherapie.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen von Versuchstierzüchter Harlan aus Borchen. Die Mäuse werden mit einer tödlichen Dosis Röntgenstrahlen (10 Gy) bestrahlt. Anschließend werden ihnen gentechnisch veränderte Knochenmarkszellen von anderen, zuvor getöteten Mäusen in die Schwanzvene injiziert. Nach 24 bis 27 Tagen haben sich die durch die Strahlung zerstörten Knochenmarkszellen erholt. Nun erfolgen an vier auf einander folgenden Tagen Injektionen in die Bauchhöhle mit Medikamenten, die in der Chemotherapie zur Krebsbehandlung eingesetzt werden. In den folgenden Wochen bis zu 9 Monate nach der Bestrahlung werden mehrfach Blutproben genommen. Eine Tötung der Tiere am Ende der Experimente ist wahrscheinlich.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Gene transfer of cytidine deaminase protects myelopoiesis from cytidine analogs in an vivo murine transplant model

Autoren: Ina Rattmann, Veronika Kleff, Ursula R. Sorg, Walter Bardenheuer, Annette Brueckner, Ralf A. Hilger, Bertram Opalka, Siegfried Seeber, Michale Flasshove, Thomas Moritz (1)* (andere Autoren nicht zugeordnet)

Institute: (1) Klinik für Innere Medizin (Krebsforschung), Westdeutsches Krebszentrum, Universität Duisburg-Essen, 45122 Essen, (2) Division of Experimental Hematology, Cincinnati Children's Hospital Medical Center, Cincinnati, OH, USA

Zeitschrift: Blood, 2006: 108(9), 2965-2971

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3601



Dokument 1463Titel: Wirkung des von natürlich verunreinigtem Weizen stammenden Fusariumtoxins Deoxynivalenol, das subchronisch oder als Einzeldosis verabreicht wurde, auf die In-vivo-Proteinsynthese von peripheren Blutlymphozyten und Plasmaproteinen bei Schweinen
Hintergrund: Wirkung eines Pilzgiftes auf Eiweiße im Blut von Schweinen.
Tiere: 31 Schweine (Ferkel (23 kg))
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird den Tieren unter Betäubung ein Katheter in eine Halsvene gelegt. Das Ende des Schlauches wird unter der Haut bis zwischen die Schulterblätter verlegt. Dort tritt der Schlauch nach außen. So können über einen längeren Zeitraum mehrfach Blutproben genommen werden. Zehn Tiere erhalten das Gift eines mitunter in Getreide vorkommenden Pilzes 4-6 Wochen lang über das Futter verabreicht. Sieben Schweine erhalten das Pilzgift nur einmal im Futter, weiteren sieben Tieren wird es in die Blutbahn injiziert. Eine Gruppe von sieben Schweinen bleibt als Kontrolle unbehandelt. Den Tieren wird ein stabiles Isotop ins Blut injiziert. Es werden mehrfach Blutproben genommen. Das weitere Schicksal der Schweine wird nicht beschrieben.

Bereich: Tierernährung, Toxikologie

Originaltitel: Effects of the Fusarium toxin deoxynivalenol from naturally contaminated wheat given subschronically or as one single dose on the in vivo protein synthesis of peripheral blood lymphocytes and plasma proteins in the pig

Autoren: Tanja Goyarts*, Nicola Grove, Sven Dänicke

Institute: Institut für Tierernährung, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), 38116 Braunschweig

Zeitschrift: Food and Chemical Toxicology 2006: 44, 1953-1965

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3600



Dokument 1464Titel: Schnelle Ansteckung durch den einzelligen Parasiten Histomonas meleagridis bei Puten und spezifisch pathogen-freien Hühnern nach Infektion mit einer mono-eukariotischen Kultur über die Kloake
Hintergrund: Krankheitsverlauf einer Geflügelerkrankung.
Tiere: 36 Tiere verschiedener Arten (18 Puten, 18 Hühner)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden mit keimfrei aufgezogenen Hühnern und normal aufgezogenen Puten durchgeführt. Jeweils 8 Tiere werden mit dem Erreger der Schwarzkopfkrankheit infiziert, einer Geflügelkrankheit. Dazu werden 380.000 Erreger in die Kloake der Tiere eingebracht. Es gibt jeweils eine Gruppe von 4 Kontrolltieren, die nicht infiziert werden (Gruppe 1) und eine Gruppe von 10 infizierten und 4 nicht infizierten, die zusammen gehalten werden (Gruppe 2). Diese vier Tiere stecken sich bei ihren infizierten Artgenossen an. Schon nach wenigen Tagen werden die Puten apathisch, sie haben Durchfall und sitzen zusammengekauert und aufgeplustert. Zwischen 11 und 14 Tagen nach der Infektion sterben alle Puten in Gruppe 2. Die Kontrolltiere aus Gruppe 1 werden getötet. Bei den Hühnern gibt es zunächst keine Toten. Sie werden 43 Tage nach der Infektion getötet.

Bereich: Geflügelkrankheiten

Originaltitel: Rapid transmission of the protozoan parasite Histomonas meleagridis in turkeys and specific pathogen free chickens following cloacal infection with a mono-eukaryotic culture

Autoren: M. Hess*, E. Grabensteiner, D. Liebhart

Institute: Klinik für Vögel, Reptilien und Fischmedizin, Abteilung für Nutztiere und Herdenmanagement, Tierärztliche Hochschule Wien, 1210 Wien, Österreich

Zeitschrift: Avian Pathology 2006: 35(4), 280-285

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3599



Dokument 1465Titel: Ein Vergleich zwischen transkranialem Doppler mit Nahinfrarotspektroskopie und Indozyangrün bei Blutungsschock: eine prospektive, experimentelle Studie
Hintergrund: Beurteilung der Durchblutung des Gehirns bei Blutungsschock.
Tiere: 22 Schweine (12-16 Wochen alt, 43-48 kg)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den narkotisierten Schweinen werden Katheter in eine Halsvene und eine Beinvene gelegt. In den Schädel wird ein 5,3 cm großes Loch gebohrt. Der Bauch wird in der Mitte aufgeschnitten. In die Leber wird ein 12 cm langer, 3 cm tiefer Schnitt gemacht, so dass es zu einer unkontrollierten Blutung kommt. Dadurch fällt der Blutdruck ab. Hat der Blutdruck einen bestimmten Wert (25 mmHg) erreicht, werden verschiedene Medikamente verabreicht. 30 Minuten nach der Verabreichung wird die Blutung gestillt, indem mit der Hand auf die Wunde gedrückt wird. Während des Versuchs wird am dem Bohrloch im Schädel die Durchblutung des Gehirns mit zwei verschiedenen Methoden beurteilt. Die Schweine werden mit einer Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Bildgebende Verfahren, Intensivmedizin

Originaltitel: A comparison of transcranial Doppler with near infrared spectroscopy and indocyanine green during hemorrhagic shock: a prospective experimental study

Autoren: Berthold Bein*, Patrick Meybohm, Erol Cavus, Peter H. Tonner, Markus Steinfath, Jens Scholz, Volker Doerges

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Kiel

Zeitschrift: Citical Care 2006: 10:R18 (doi:10.1186/cc3980)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3598



Dokument 1466Titel: Verminderung des interstitiellen Flüssigkeitsdrucks im Tumor reduziert die Zellproliferation des Tumors bei einem Xenograft-Tumormodell
Hintergrund: Ein hoher Flüssigkeitsdruck in einem Tumor beschleunigt dessen Wachstum.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den Mäusen werden Zellen eines Gebärmutterhalskrebses oder eines Lungenkrebses unter die Rückenhaut injiziert. Alle drei Tage wird das Volumen des Tumors gemessen. Der Gebärmutterhalskrebs erreicht nach durchschnittlich 15 Tagen, der Lungenkrebs nach 27 Tagen ein Volumen von 2000 mm3. Ebenfalls alle drei Tage wird bei jeweils einigen Mäusen eine Nadel in den Tumor gestochen, um den Flüssigkeitsdruck im Tumor zu ermitteln. Die Mäuse werden dafür betäubt und anschließend durch Genickbruch getötet. Bei einigen Mäusen wird nach Messung des Flüssigkeitsdrucks ein Schlauch im Tumor befestigt, der über einen über dem Tier hängenden Kran zu einem Sauggerät führt. So wird die Flüssigkeit aus dem Tumor abgesaugt. Diese Tiere werden 24 Stunden später getötet.

Die Arbeit wurde durch die Volkswagenstiftung und die Dr. August Scheidel Stiftung unterstützt.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Lowering of tumor interstitial fluid pressure reduces tumor cell proliferation in a xenograft tumor model

Autoren: Matthias Hofmann (1,2)*, Maike Guschel (1), August Bernd (1), Jürgen Bereiter-Hahn (2), Roland Kaufmann (1), Christa Tandi (3), Helge Wilg (4), Stefan Kippenberger (1)

Institute: (1) Abteilung für Dermatologie und Venerologie, Universitätsklinikum, Johann-Goethe-Universität Frankfurt, 60590 Frankfurt, (2) Kinematic Cell Research Group, Institut für Zoologie, Johann-Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt, (3) Zentrale Versuchseinrichtung, Universitätsklinikum, Johann-Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt, (4) Department of Biomedicine, Section of Physiology, University of Bergen, Bergen, Norwegen

Zeitschrift: Neoplasia 2006, 8(2), 89-95

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3597



Dokument 1467Titel: Selektiver Verlust von Neuronen im Striatum und Verhaltensänderungen korrelieren mit einer verminderten Funktion des Striatums bei transgenen Huntington-Ratten
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn und Verhaltensänderungen bei transgenen Ratten, die als "Modell" für die beim Menschen vorkommende Erbkrankheit Huntington dienen sollen.
Tiere: 44 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Es werden gentechnisch veränderte (transgene) Ratten verwendet, bei denen es im Alter von 8 Monaten zu bestimmten Veränderungen im Gehirn kommt. Diese Tiere werden als "Modell" für die Huntington Krankheit eingesetzt, eine angeborene Nervenkrankheit des Menschen. Zum Vergleich werden auch nicht transgene Ratten verwendet. 26 transgene und "normale" Ratten werden im Alter von 6 oder 12 Monaten narkotisiert. Ihr Körper wird mit Formalin durchströmt. Das Gehirn wird zur Untersuchung in Scheiben geschnitten. Dieser Versuch findet an der medizinischen Hochschule Hannover statt.

Folgendes Lernexperiment mit elf trangenen und 7 "normalen" Ratten wird in Maastricht durchgeführt: Die Ratten erhalten nur 90% ihres normalen Futterbedarfs. Eine Ratte wird in eine so genannte "Skinnerbox" (40 x 30 x 33 cm) gesetzt. Sie muss mit der Nase eine Platte an einer Wand der Box drücken, bis ein Ton ertönt und dann loslassen. Daraufhin werden zwei Hebel in die Box ausgeklappt. Wenn nun ein hoher Ton erschallt, muss die Ratte den linken Hebel drücken, wenn ein tiefer Ton ertönt, den rechten. Für eine richtig erledigte Aufgabe bekommt die Ratte ein Futterpellet. Wenn die Ratte die Platte mit der Nase zu kurz oder zu lang drückt, wird 10 Sekunden gewartet, bevor sie es noch einmal versuchen kann. Jede Test-Session dauert 30 Minuten oder 80 Versuche, bei denen die Ratte erfolgreich ein Futterpellet erhält. Diese Test-Sessions werden an acht aufeinanderfolgenden Tagen durchgeführt. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Selective striatal neuron loss and alterations in behavior correlate with impaired striatal function in Huntington's disease transgenetic rats

Autoren: Orsolya Kantor (1,2), Yasin Temel (2,3,6), Carsten Holzmann (4), Kerstin Raber (5), Huu-Phuc Nguyen (5), Chunyan Cao (2,3), Hatice Özen Türkoglu (2,3), Bart P.F. Rutten (2,3), Veerle Visser-Vanderwalle (2,3,6), Harry W.M. Steinbusch (2,3), Arjan Blokland (2, 7), Hubert Korr (1,2,3), Olaf Riess (8), Stephan von Hörsten (5), Christoph Schmitz (2,3)*

Institute: (1) Institut für Anatomie und Zellbiologie, RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) European Graduate School of Neuroscience (EURON), Maastricht University, Maastricht, Niederlande, (3) Department of Psychiatry and Neuropsychology, Maastricht University, Maastricht, Niederlande, (4) Institut für Medizinische Genetik, Kinderkrankenhaus, Universität Rostock, (5) Institut für Funktionelle und Angewandte Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover, (6) Department of Neurosurgery, University Hospital Maastricht, Maastricht, Niederlande, (7) Department of Neurocognition, Maastricht University, Maastricht, Niederlande, (8) Institut für Medizinische Genetik, Universität Tübingen

Zeitschrift: Neurobiology of Disease 2006: 22, 538-547

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3596



Dokument 1468Titel: In vivo experimenteller Test einer microaxialen Blutpumpe zur Unterstützung der rechten Herzkammer
Hintergrund: Test einer Mikroblutpumpe zur Unterstützung der Herzfunktion.
Tiere: 6 Schafe
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden den Schafen Katheter in eine Ohrvene und –arterie gelegt, ebenso in die linke Halsvene und –arterie. Der Katheter in der Halsarterie wird bis zur Lungenarterie vorgeschoben. Die beiden langen Plastikschläuche im Hals werden unter der Haut vom Hals bis zum Rücken verlegt, wo sie nach außen treten und an die Haut angenäht werden. Sie dienen nach der Operation für Messungen und Blutentnahmen. Der Brustkorb wird auf der linken Seite aufgeschnitten. In die rechte Herzkammer wird eine Miniblutpumpe mit einem Durchmesser von 6,4 mm und einem Gewicht von 12 g eingesetzt. Der Brustkorb wird wieder verschlossen. In den folgenden sieben Tagen werden bei den Schafen täglich Blutproben entnommen und andere Messungen durchgeführt. Dann werden die Tiere erneut narkotisiert und durch eine Überdosis eines Barbiturates getötet. Herz und Lungen werden zur Untersuchung herausgeschnitten.

Bereich: Biomedizinische Technik

Originaltitel: In vivo experimental testing of a microaxial blood pump for right ventricular support

Autoren: Stefan Christiansen (1)*, Alberto Perez-Bouza (2), Helmut Reul (2), Rüdiger Autschbach (1)

Institute: (1) Klinik für Herz-Thorax-Chirurgie, Universität Aachen, 52074 Aachen, (2) Institut für Biomedizinische Technik, Universität Aachen

Zeitschrift: Artificial Organs 2006: 30(2), 94-100

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3595



Dokument 1469Titel: Einfluss des Einschnitts in der Leiste, der Dauer der Mangeldurchblutung und Prostaglandin E1 auf die Schädigung der unteren Gliedmaße durch Mangeldurchblutung-Wiederdurchblutung
Hintergrund: Auswirkungen einer Mangeldurchblutung der Hinterbeine.
Tiere: 64 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: 54 Kaninchen werden operiert. In der rechten Leiste wird ein 2 cm langer Schnitt in die Haut gemacht. Die Hinterbeinarterie wird freigelegt. Zur Blutflussmessung wird um die Arterie eine Ultraschallsonde gelegt. Durch den Schnitt in der Leiste wird die Aorta (Körperschlagader) aufgesucht. Um sie wird eine Schlinge gelegt. Ein Hinterbein wird in ein Gerät gelegt, mit dem das Volumen der Gliedmaße gemessen werden kann. Außerdem werden zwei Elektroden zur Messung der Nervenfunktion an dem einem Bein angelegt. Nun wird die Schlinge um die Aorta zugezogen, so dass beide Hinterbeine nicht mehr durchblutet werden. Bei 28 Kaninchen erfolgt die Mangeldurchblutung für 3 Stunden, bei 28 Kaninchen für 45 Minuten. Anschließend wird die Schlinge wieder geöffnet. Die Beine werden 3 Stunden, bzw. 45 Minuten wieder normal durchblutet. Es werden verschiedene Messungen vorgenommen. Acht Kaninchen werden in der gleichen Weise operiert, nur dass die Schlinge nicht zugezogen wird. Schließlich werden alle Tiere durch Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Influence of groin incision, duration of ischemia, and prostaglandin E1 on Ischemia-reperfusion injury of the lower limb

Autoren: Jan Fräßdorf (1), Bernd Luther (2), Jost Müllenheim (3), Florian Otto (4), Benedikt Preckel (1), Wolfgang Schlack (1), Volker Thämer (4)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf, 40225 Düsseldorf, (2) Klinik für Gefäßchirurgie, Klinikum Krefeld, Krefeld, (3) Anaesthetic Department, South Tyneside District Hospital, South Shields, UK, (4) Institut für Herz-Kreislaufphysiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf

Zeitschrift: Journal of Cardiovascular and Vascular Anesthesia 2006: 20(2), 187-195

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3594



Dokument 1470Titel: Temperatur-abhängige Sauerstoffaufnahme aus dem Atemstrom und der Atmungsaufwand beim Kopffüßler Sepia officinalis
Hintergrund: Sauerstoffverbrauch des Tintenfisches bei Temperaturstress.
Tiere: 9 Wirbellose (Gemeine Tintenfische)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Tintenfische entstammen Eiern, die im Jahr 2002 in der Seine gefischt wurden. Die Aufzucht der Tiere erfolgte im Alfred-Wegner-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven. Die Tiere werden in einen Behälter mit Seewasser und einem Betäubungsmittel gesetzt. Durch den Mantelmuskel wird eine Sonde zur Messung des Sauerstoffdrucks gestochen. In den folgenden drei Tagen sitzen die unbetäubten Tiere in einem kleinen Plexiglasgefäß. Zunächst wird die Wassertemperatur von normal 15 Grad Celsius auf 8 Grad abgesenkt. Am zweiten Tag wird sie auf 15 Grad und am dritten Tag schließlich auf 26 Grad erhöht. Gleichzeitig werden Messungen zum Sauerstoffdruck durchgeführt. Am Ende der Experimente werden die Tiere getötet.

Bereich: Zoophysiologie, Physiologie

Originaltitel: Temperature-dependent oxygen extraction from the ventilatory current and the costs of ventilation in the cephalopod Sepia officinalis

Autoren: Frank Melzner*, Christian Bock, Hans-O. Pörtner

Institute: Alfred-Wegner-Institut für Polar- und Meeresforschung, 27570 Bremerhaven

Zeitschrift: Comperative Physiology Part B 2006; 176, 607-621

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3593



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