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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4771Titel: Die Auslösung des knochenbildenden Proteins-6 in Hautwunden. Verspätete Reepithelialisierung und Narbenbildung in BMP-6 überproduzierenden transgenen Mäusen
Hintergrund: Rolle eines physiologischen Wachstumsfaktors bei der Wundheilung
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Mäuse, die durch einen Gendefekt an einer Überproduktion eines für die Wundheilung verantwortlichen Wachstumsfaktors leiden, sowie normale Mäuse werden anästhesiert. Die Haut auf dem Rücken wird geschoren. Mit einer Schere werden mehrere 8 mm lange Wunden in die Haut geschnitten. Nachdem die Tiere aus der Narkose erwacht sind, werden sie in Einzelkäfige gesetzt und die Wundheilung täglich beobachtet und fotografiert. Bei einem anderen Versuch werden die Mäuse zu unterschiedlichen Zeitpunkten bis zu 42 Tage nach dem Setzen der Schnittverletzung "geopfert", d.h. auf nicht weiter beschriebene Weise getötet. Die Haut mit den Wunden wird herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Pathophysiologie, Wundheilung

Originaltitel: Induction of bone morphogenic protein-6 in skin wounds. Delayed reepitheliazation and scar formation in BMP-6 overexpressing transgenic mice

Autoren: Sibylle Kaiser (1), (2), Peter Schirmacher (3), Armin Philipp (4), Martina Protschka (1), (2), Ingrid Moll (4), Karin Nicol (1), (2), Manfred Blessing (1), (2)*

Institute: (1)Boehringer Ingelheim Forschungsgruppe, (2)* I.Medizinische Abteilung, Johannes Gutenberg-Universi-tät Mainz, 55131 Mainz, (3)Institut für Pathologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, und (4)Institut für Dermatologie, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

Zeitschrift: The Journal of Investigative Dermatology 1998: 111, 1145-1152

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 361



Dokument 4772Titel: Bewegung von Ratten und Freisetzung von Acetylcholinesterase
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von Amphetamin im Gehirn
Tiere: 30 Ratten
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Der Kopf einer narkotisierten Ratte wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. An einer bestimmten Stelle wird eine Kanüle (Hohlnadel aus Stahl) durch die Schädeldecke eingesetzt und mit Zahnzement und vier Schrauben am Schädel verankert. Nach einer 48-stündigen Erholungsphase werden die Ratten einzeln in Käfigen untergebracht. Durch die Kanüle wird Amphetamin in das Gehirn injiziert. Das Verhalten der wachen Ratten wird anschließend mit einer Videokamera aufgezeichnet, außerdem werden physiologische Substanzen im Gehirn gemessen. Mit einem computergesteuerten Spurenverfolgungssystem können die Bewegungen genau nachvollzogen werden. Die Anzahl der Drehbewegungen der Tiere um sich selbst wird ermittelt. Schließlich werden die Ratten in Narkose geköpft (dekapitiert) und die Gehirne untersucht. (Die Versuche wurden vermutlich in England unter Leitung des deutschen Autors durchgeführt).

Bereich: Neuropharmakologie

Originaltitel: Rat locomotion and release of acetylcholinesterase

Autoren: B. Heiland (1)* , S.A. Greenfield (1)

Institute: (1)University Department of Pharmacology, Oxford, UK, (*jetzt: Technische Hochschule Darmstadt, Institut für Zoologie, Entwicklungs- und Neurobiologie, 64287 Darmstadt)

Zeitschrift: Pharmacology Biochemistry and Behavior 1999: 62, 81-87

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 360



Dokument 4773Titel: Sehr langsame Schwingungensaktivitäten in lateralen, Genikulatus-Neuronen bei sich frei bewegenden und bei anästhesierten Ratten
Hintergrund: Vergleich von Nervenzell-Aktivitäten bei wachen und anästhesierten Ratten
Tiere: 60 Ratten (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Ratten werden durch Wasserentzug darauf trainiert, auf Lichtsignale zu reagieren. Sie bekommen nur etwas zu Trinken, wenn sie auf ein Lichtsignal richtig reagieren. Nach zwei Wochen wird in Narkose ein kleiner Stahlrahmen am Schädel des Tieres dauerhaft angebracht. Der Kopf wird in einen stereotaktischen Apparat eingespannt, kleine Löcher werden in das Schädeldach gebohrt und Kanülen (Hohlnadeln) eingesetzt. Eine Woche später werden an der wachen Ratte Mikroelektroden durch die Kanülen in bestimmte Bereiche des Gehirns eingeführt. Mit den Elektroden werden Hirnaktivitäten gemessen, während die durstige Ratte auf Lichtsignale reagiert. Dann wird die Ratte mit äther betäubt und "geopfert". Der Kopf wird gewebekundlich untersucht.

Weitere Ratten werden mit Urethan bzw. einem Barbiturat anästhesiert. Der Kopf wird in einem stereotaktischen Apparat fixiert, kleine Löcher werden durch die Schädeldecke gebohrt und das Gehirn freigelegt. Mit in das Gehirn eingeführten Elektroden werden Hirnströme gemessen, wobei vor den Augen des narkotisierten Tieres noch eine Lichtquelle angebracht wird. Die Ratten werden schließlich noch in Narkose mit einer Überdosis Narkosemittel getötet, geköpft und die Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Very slow oscillatory activities in lateral geniculate neurons of freely moving and anesthetized rats

Autoren: Doris Albrecht (1)* , Georg Royl (1), Yoshiki Kaneoke (2)

Institute: (1)* Institut für Physiologie, Charité:, Humboldt Universität Berlin, 10117 Berlin, und (2)Department of Integrative Physiology, National Institute for Physiological Schiences, Modaiji-Cho; Okazaki, Japan

Zeitschrift: Neuroschience Research 1998: 32, 209-220

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 359



Dokument 4774Titel: Verspäteter Verlust der ETB Rezeptor vermittelten Vasorelaxation nach kalter Schädigung des parietalen Cortex bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung von Auswirkungen einer Schädigung des Gehirns
Tiere: 40 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden in drei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe bleibt als Kontrolle unbehandelt. Bei den Ratten der zweiten Gruppe wird unter Vollnarkose ein bestimmter Bereich des Gehirns durch Kälte geschädigt. Dazu wird der Schädel aufgebohrt und ein zuvor auf minus 78 Grad gekühlter Kupferzylinder von 5 mm Durchmesser für 60 Sekunden auf die Hirnhaut gepreßt. Die Kopfhaut wird vernäht. 16 bis 48 Stunden nach der Operation werden die Ratten unter erneuter Anästhesie getötet. Mit den Tieren der dritten Gruppe wird genauso verfahren, jedoch wird der Kupferzylinder nicht gekühlt. Das Gehirn der Tiere wird entfernt und untersucht.

Bereich: Neurophysiologie, Hirnforschung

Originaltitel: Delayed loss of ETB receptor-mediated vasorelaxation after cold lesion of the rat parietal cortex

Autoren: Christoph Görlach (1)* , Anna-Lena Siré:n (3), Frederike Knerlich (3), Gabriele Feger (1), Andreas Fricke (3), Martin Barth (4), Lothar Schilling (4), Hannelore Ehrenreich (2), (3), Michael Wahl (1)

Institute: (1)* Physiologisches Institut, Universität München, 80336 München, (2)Abteilungen für Neurologie und Psychiatrie, Universität Göttingen, (3)Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen, und (4)Abteilung für Neurochirurgie, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998: 18, 1357-1364

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 358



Dokument 4775Titel: Attenuierte c-fos mRNA Induktion nach Verschluß der mittleren Cerebellararterie bei CREB-Knockout-Mäusen beeinflußt eine fokale ischämische Schädigung nicht
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkungen von Durchblutungsstörungen des Gehirns
Tiere: 11 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Fünf Mäuse mit einem bestimmten genetischen Defekt und 6 normale Mäuse werden in Vollnarkose operiert. Um eine Minderdurchblutung einer definierten Gehirnregion zu erzielen, wird eine Halsschlagader freigelegt. Durch einen Einschnitt wird ein mit Silikonharz beschichteter Nähfaden in das Gefäß gefädelt und in Richtung Gehirn vorgeschoben, bis er in einer das Gehirn durchblutenden Arterie zu liegen kommt. Nach 3 Stunden wird die Narkose beendet und der Einfluß der Minderdurchblutung auf die Bewegungsleistung beurteilt. Die wachen Tiere zeigten ausgeprägte Bewegungsstörungen. Schließlich werden die Mäuse (vermutlich in Narkose) durch Einfrieren des Gehirns getötet und die Gehirne untersucht.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Attenuated c-fos mRNA induction after middle cerebral artery occlusion in CREB knockout mice does not modulate focal ischemic injury

Autoren: Ryuji Hata (1)* , Peter Grass (2), Günter Mies (1), Christoph Wiessner (1), Konstantin-Alexander Hossmann (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurologische Forschung, Abteilung für Experimentelle Neurologie, 50931 Köln, und (2)Abteilung für Molekularbiologie der Zelle I, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg

Zeitschrift: Journal of Cerebral Blood Flow and Metabolism 1998: 18, 1325-1335

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 357



Dokument 4776Titel: Verbesserung der motorischen Leistung von Weaver mutierten Mäusen nach Schädigung des Kleinhirns
Hintergrund: Auswirkung der Entfernung des Kleinhirns auf Bewegung und Balance von Mäusen mit einer angeborenen Störung im Gehirn
Tiere: 17 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Weaver-Mäuse sind Mutanten, bei denen durch einen Gendefekt bestimmte Zellen des Kleinhirns nach der Geburt entarten. Dadurch bedingt leiden sie an schweren Bewegungsstörungen, wie Instabilität des Ganges, Verlust der Balance, Schwanken und Umfallen beim Gehen. Einem Teil der Mäuse wird unter äthernarkose nach Eröffnung der Schädeldecke der größte Teil des Kleinhirns durch Aussaugen entfernt. Vor und nach der Operation werden Verhaltensexperimente vorgenommen. Es wird ausgezählt, wie oft die Tiere innerhalb von 5 Minuten umfallen. Bei einem anderen Experiment müssen die Mäuse auf einen Drahtgitter oder einer Holzbank balancieren. Die Zeit vom Aufsetzen der Maus bis zum Herunterfallen wird ermittelt. Schließlich werden die Mäuse getötet und die Gehirne gewebekundlich untersucht. Die Autorinnen kommen zu der Erkenntnis, daß die Bewegungsleistung der mutierten Mäuse von der Entfernung des Kleinhirns profitiert hat.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Improvement in motor performance of Weaver mutant mice following lesions of the cerebellum

Autoren: Cornelia Grüsser (1), Ursula Grüsser-Cornehls (1)*

Institute: (1)* Freie Universität Berlin, Fachbereich Humanmedizin, Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Abteilung für Physiologie, 14195 Berlin

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1998: 97, 189-194

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 356



Dokument 4777Titel: Diskrete Quinolinsäure-Läsionen des prälimbischen medialen präfrontalen Cortex beeinflußt bei der Ratte Kokain- und MK 801-, aber nicht Morphin- und Amphetamin-induzierte Belohnungs- und Psychomotoraktivierung, die mit einem konditionierten Ortspräferenz-Paradigma gemessen wurde
Hintergrund: Untersuchung der Auswirkung von chemischen Verletzungen des Gehirns
Tiere: 41 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird unter Anästhesie der Kopf in einem stereotaktischen Apparat fixiert und eine Kanüle (Hohlnadel aus Stahl) durch das Schädeldach in das Gehirn geschoben. Durch die Kanüle wird ein Gift eingeleitet, das einen bestimmten Bereich des Gehirns schädigt. Zehn Tage nach der Operation beginnen die Verhaltensexperimente. Eine Ratte wird in eine Plexiglasbox von 30x60x30 cm Größe gesetzt, die durch eine Wand mit einer Tür in 2 gleich große Abteile geteilt ist. Das eine Abteil ist mit grauem Papier ausgekleidet, das andere mit schwarz-weiß gestreiftem Papier. Es wird beobachtet, welches der beiden Abteile die Ratte bevorzugt. In vorhergehenden Experimenten hatte sich gezeigt, daß die Ratten keines der beiden Abteile bevorzugen, deshalb werden die Tiere nun auf eines der Abteile konditioniert (wie, z.B. Futter oder Stromstöße, ist nicht beschrieben).

Den Ratten werden über 6 Tage mehrfach verschiedene Substanzen (Morphin, Amphetamin, Cocain) in die Bauchhöhle gespritzt, dann werden die Tiere wieder in die Plexiglasbox gesetzt. Die Zeit, die ein Tier in einem der beiden Abteile verbringt, wird registriert, weiter werden die Bewegungsaktivitäten mit einer Videokamera aufgezeichnet. Am Ende der Experimente werden die Ratten durch eine Barbiturat-Überdosis getötet, die Gehirne entnommen und untersucht.

Bereich: Neurologie, Hirnforschung

Originaltitel: Discrete quinolinic acid lesions of the rat prelimbic medial prefrontal cortex affect cocaine- and MK-801-, but not morphine- and amphetamine-induced reward and psychomotor activation as measured with the place preference conditioning paradigm

Autoren: Thomas M.Tzschentke (1)* , W.J.Schmidt (1)

Institute: (1)* Abteilung für Neuropharmakologie, Zoologisches Institut, Universität Tübingen, 72074 Tübingen

Zeitschrift: Behavioural Brain Research 1998: 97, 115-117

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 355



Dokument 4778Titel: Schützende Rolle des endogenen Kohlenmonoxids bei der Mikrozirkulation der Leber nach hämorrhagischem Schock bei Ratten
Hintergrund: Studie über die physiologische Veränderungen in der Leber nach Blutungsschock
Tiere: 37 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei Ratten wird ein Blutungsschock hervorgerufen. Das gesamte Experiment verläuft in Vollnarkose: Den Tieren wird zunächst ein Katheter (Plastikschlauch) in die Schwanzvene zur Einleitung einer Infusionslösung gelegt. Eine Hauptschlagader wird katheterisiert (ebenfalls mit Plastikschlauch versehen) und mit einem Blutdruckmeßgerät verbunden. Die Luftröhre wird aufgeschnitten, um eine spontane Atmung zu gewährleisten. Nun werden die Tiere teilweise ausgeblutet, um einen Blutungsschock zu erzeugen. Das Blut wird aufgefangen und aufbewahrt. Ein bestimmter Blutdruck (40 mm Hg) wird über einen Zeitraum von einer Stunde aufrechterhalten, indem je nach Bedarf mehr Blut entzogen oder Infusionslösung infundiert wird. Dann erfolgt eine 5-stündige Wiederbelebungsphase durch Infusion des eigenen, zuvor entzogenen Blutes. Nun wird die Bauchhöhle eröffnet und die Gefäße der Leber an ein Gerät angeschlossen, mit dessen Hilfe das Organ mit einer speziellen Flüssigkeit durchströmt wird. Die Leber verbleibt dabei im Körper der Ratte (in situ). Die für die Durchströmungsflüssigkeit benötigten roten Blutkörperchen werden aus Blutspenderratten gewonnen, denen unter Anästhesie Blut entzogen wird.

Bei einer Kontrollgruppe erfolgen - bis auf den Blutentzug - die gleichen Versuche wie bei der Blutungsschock-Gruppe. Weiteres Schicksal der Tiere nicht berichtet, vermutlich wachen sie aus der Narkose nicht mehr auf.

Bereich: Anästhesiologie, Schockforschung

Originaltitel: Protective role of endogenous carbon monoxide in hepatic microcirculatory dysfunction after hemorhagic shock in rats

Autoren: Benedikt H.J.Pannen (1)* , Nicola Köhler (1), Burkhard Hole (1), Michael Bauer (2), Mark G.Clemens (3), Klaus K.Geiger (1)

Institute: (1)* Anästhesiologische Universitätsklinik Freiburg, 79106 Freiburg, (2)Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität des Saarlandes, Homburg, und (3)Abteilung für Biologie, University of North Carolina, Charlotte, North Carolina, USA

Zeitschrift: Journal of Clinical Investigations 1998: 102, 1220-1228

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 354



Dokument 4779Titel: Nerven-Wachstumsfactor (NGF) und diabetische Neuropathie bei der Ratte: Morphologische Untersuchungen an Wadennerv, am oberen Wurzelganglion und am Rückenmark
Hintergrund: Funktion eines Nerven-Wachstumsfaktors bei einer durch Diabetes hervorgerufenen Nervenschädigung
Tiere: 114 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Durch eine Injektion einer giftigen Substanz (Streptozotocin) in die Schwanzvene wird bei Ratten Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ausgelöst. Innerhalb von 48 Stunden zeigen sich die Symptome mit Gewichtsverlust und häufigem Urinieren. Nach einer Woche und nach 12 Wochen wird Blut entnommen und der Diabetes durch die Bestimmung der Blutglucose bestätigt. Die Tiere werden nun für einen 12-wöchigen Versuch in Gruppen eingeteilt. Einem Teil der Tiere wird ein Nerven-Wachstumsfaktor unter die Haut gespritzt, andere erhalten tägliche Insulininjektionen, wieder anderen Ratten wird eine Kombination dieser beiden Substanzen verabreicht. Zwei Gruppen unbehandelter Ratten dienen als Kontrolle. Am Ende der Experimente werden die Ratten unter Anästhesie mit Formaldehyd durchströmt, um ihre Organe zu fixieren. Bestimmte Nerven und das Rückenmark werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Nerve Growth Factor (NGF) and Diabetic Neuropathy in the Rat: Morphological Investigations of the Sural Nerve, Dorsal Root Ganglion and Spinal Cord

Autoren: J.W. Unger (1), T. Klitzsch (1), S. Pera (1), R. Reiter (2)

Institute: (1) Abteilung für Neuroanatomie, Universität München, 80336 München, und (2) Boehringer Mannheim GmbH, 68305 Mannheim

Zeitschrift: Experimental Neurology 1998: 153, 23-34

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 353



Dokument 4780Titel: G-Protein-Muster und Adenyl-Cyclase-Aktivität im Rattenhirn nach Langzeitgabe von Ethanol
Hintergrund: Wirkung von Alkohol und Entzug auf bestimmte Regionen des Gehirns
Tiere: 62 Ratten (ca.)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden einzeln in Käfigen unter standardisierten Bedingungen gehalten. Eine Gruppe von 20 Ratten kann während eines Zeitraums von 40 Wochen selbst zwischen Wasser oder einer 5%igen oder 20%igen Alkohollösung wählen. Eine andere Gruppe von 20 Ratten erhält 4 Wochen lang 6,5%igen Alkohol zwangsweise über verflüssigtes Futter. Wasser wird diesen Tieren nicht angeboten. Die Kontrolltiere (22 Ratten) erhalten mit Leitungswasser vermischtes Futter. Einen, 8 oder 28 Tage nach Entzug des Alkohols werden die Ratten durch Dekapitierung (Köpfen) getötet. Die Veränderungen im Gehirn werden analysiert.

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung

Originaltitel: G-Protein pattern and adenylyl cyclase activity in the brain of rats after long-term ethanol

Autoren: David Wenrich (1), Birgit Lichtenberg-Kraag (1), Hans Rommelspacher (1)*

Institute: (1)* Abteilung für Klinische Neurobiologie, Freie Universität Berlin, 14050 Berlin

Zeitschrift: Alcohol 1998: 16, 285-293

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 352



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