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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4141Titel: Untersuchungen zum systemischen Einsatz des Muskelrelaxans Vecuronium bei Haustauben (Columba livia, var. domestica, Gmel., 1789) unter Luftsack-Perfusionsanästhesie
Hintergrund: Erprobung einer geeigneten Narkose für Augenhintergrunddiagnostik
Tiere: 18 Tauben (Tauben)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Sechs Tauben werden in Vorversuchen eingesetzt, um eine geeignete Konzentration des Narkotikums zu bestimmen. Im Hauptversuch werden die anderen Vögel narkotisiert. In einen Brustluftsack wird nach Einschneiden von Haut und Muskel ein Plastikschlauch eingeführt. Verschiedene Meßinstrumente werden unter anderem in Blutgefäße eingelegt. Nun wird ein Medikament zur Muskelentspannung gegeben. Es finden unterschiedliche Messungen statt. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Anästhesiologie, Vogelkrankheiten

Originaltitel:

Autoren: Barbara Spemann (Wissenschaftliche Betreuung: R Korbel, W. Erhardt)

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München und Institut für Geflügelkrankheiten der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 999



Dokument 4142Titel: Klinisch-experimentelle Untersuchungen zum Kurzdarmsyndrom - Resorptionsverhalten und gastrointestinale Hormone unter Schrittmachertherapie
Hintergrund: Wenn beim Menschen aus medizinischer Indikation ein Teil des Dünndarms entfernt werden muß, kommt es zu Problemen wie massivem Durchfall, ungenügende Nährstoffaufnahme und Unterernährung. In dieser Arbeit wird die Möglichkeit einer Therapie mit elektrischer Verlangsamung der Dünndarmbewegungen durch einen Schrittmacher untersucht.
Tiere: 7 Hunde (Beagles)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Versuche dauern insgesamt zwischen drei und zwölf Wochen. Die Hunde erhalten über die gesamte Versuchsdauer bestimmtes Futter ("Indikatorfutter"). Sie werden für etwa vier Stunden in Narkose gelegt. Ihre Bauchhöhle wird eröffnet und etwa zwei Drittel des Dünndarms entnommen. Auf die Schleimhaut des restlichen Darmes werden Elektroden aufgenäht. Die Bauchhöhle wird wieder verschlossen. Vier Tage werden die Hunde über Dauertropfinfusion ernährt, in dieser Zeit sterben zwei der Tiere. Nach der Operation dürfen die Hunde sich für insgesamt zwei Wochen erholen. Dann werden über drei Wochen elektrische Messungen der Darmbewegungen durchgeführt. Die folgenden drei Wochen wird der Darm elektrisch gereizt. Einige Hunde zeigen in den Wochen nach der Operation Appetitlosigkeit, immer wieder Entzündungen trotz ständiger Gabe von Antibiotika und Gewichtsverlust. Nach zweieinhalb bis sechs Monaten werden die Hunde durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Caroline v. Helmolt

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München und Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik des Institutes für Physiologie, Physiologische Chemie und Tierernährung der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 998



Dokument 4143Titel: Mikrobiologische und histologische Untersuchungen der frühen Phase der Yersinia-induzierten Arthritis im Rattenmodell
Hintergrund: Erforschung einer durch Bakterien verursachten Gelenkerkrankung des Menschen
Tiere: 100 Ratten (mindestens)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden die Ratten durch Injektion von Bakterien in die Schwanzvene infiziert. Bei einigen Ratten kommt es anschließend zu Gewichtsabnahme, Entzündung der Hinterfußgelenke mit Schmerzhaftigkeit, Lymphknotenschwellungen oder Nieren-, Milz- oder Leberveränderungen. Spätestens nach 17 Tagen werden die Ratten erneut narkotisiert, und es wird ihnen Blut entnommen. Danach werden sie durch Enthauptung getötet und untersucht.

Bereich: Pathologie

Originaltitel:

Autoren: Christine M. E. Kaiser (Wissenschaftliche Betreuung: J. Heesemann)

Institute: Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 997



Dokument 4144Titel: Zum Einfluß des Kapnoperitoneums auf Kreislauf und Atmung beim Hund - Beatmung vs Spontanatmung
Hintergrund: Wahl der Art der Narkose bei länger andauernden laparoskopischen Eingriffen (Chirurgie im Bauchraum unter Zuhilfenahme eines Schlauches mit einem optischen System)
Tiere: 16 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden nach zwei verschiedenen Verfahren in Narkose gelegt. Verschiedene Instrumente werden angeschlossen und Katheter (dünne Schläuche) über Halsgefäße teilweise bis durch das Herz geleitet. Für etwa eine Stunde wird Kohlendioxid in den Bauchraum eingeleitet. Nach insgesamt ca. zweieinhalb Stunden Narkose werden die Hunde durch Überdosierung eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Anästhesiologie, Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: Anette Marion Donnini

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 996



Dokument 4145Titel: Überinfektion Affen-Foamyvirus-infizierter Afrikanischer Grüner Meerkatzen (Cercopithecus aethiops) mit dem Humanen Foamyvirus
Hintergrund: Verlauf einer Viruserkrankung bei Affen im Hinblick auf möglichen Einsatz der Viren bei einer experimentellen Therapieform von genetischen Krankheiten (somatische Gentherapie)
Tiere: 5 Affen (Afrikanische Grüne Meerkatzen)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Vier Affen sind bereits natürlich mit den zu untersuchenden Viren infiziert, ein Affe ist nicht infiziert. Die Tiere werden mit aus Menschen isolierten Viren infiziert bzw. überinfiziert, indem die Viren durch eine Vene in die Blutbahn eingeleitet werden. Bei zwei Affen werden die Viren zusätzlich in einen Muskel injiziert. Regelmäßig, d.h. wöchentlich in den ersten drei Monaten nach der Infektion, dann alle zwei Wochen, wird den Affen in Narkose Blut entnommen. Spätestens 37 Wochen nach der Infektion werden die Tiere getötet. Das Allgemeinbefinden der Affen und die Art der Tötung wird nicht beschrieben.

Bereich: Virologie

Originaltitel:

Autoren: Enikö Urbanyi (Wissenschaftliche Betreuung: M. Schweizer)

Institute: Abteilung Virologie, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Freiburg (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 995



Dokument 4146Titel: Untersuchungen zur Biologie einschließlich Fremdgenexpression von rekombinantem MVA Virus in der Zellkultur und in Mäusen
Hintergrund: Entwicklung eines neuen Impfstoffes gegen menschliche Pocken mit weniger Nebenwirkungen und Komplikationen. Unter anderem werden Nacktmäuse eingesetzt, die eine verkürzte Lebenserwartung und reduzierte Abwehrkraft aufweisen, da bei ihnen der Thymus (für die Entwicklung der Abwehrkraft wichtige Drüse) verkümmert ist.
Tiere: 121 Mäuse (77 Albinomäuse, 44 Nacktmäuse)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die zu untersuchenden Viren bzw. eine wirkungslose Kontrollsubstanz wird in einen Muskel der Mäuse injiziert. Zum Teil wird dies zweimal wiederholt. Einigen Tieren wird Blut aus Gefäßen hinter dem Auge entnommen. Manche Mäuse zeigen nach der Injektion ein mehr oder weniger stark reduziertes Allgemeinbefinden, punktförmige Blutungen auf der Haut, schwere Bewegungsstörungen oder Kopfschiefhaltung mit heftigen Kreisbewegungen. Spätestens 41 Tage nach der Injektion werden die Tiere durch Überdosierung eines Betäubungsmittels getötet.

Bereich: Virologie

Originaltitel:

Autoren: Hubertus Glaser (Wissenschaftliche Betreuung: G. Sutter, Neuherberg)

Institute: Institut für Molekulare Virologie der GSF-Gesellschaft für Umwelt und Gesundheit mbH Neuherberg (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 994



Dokument 4147Titel: Risikoabschätzung für den Einsatz der BVDV-Lebendvakzine Oregon C24V nach vorheriger Applikation einer Vakzine aus inaktiviertem BVD-Virus: Laborstudie und Feldversuch
Hintergrund: Untersuchung eines Impfstoffes gegen eine Viruserkrankung des Rindes (BVD)
Tiere: 10 Rinder (Kühe)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Fünf Rinder werden mit einem aus natürlich erkrankten Rindern isolierten Virus durch die Nase infiziert, den anderen Tieren wird der zu untersuchende Impfstamm in einen Muskel injiziert. Die Rinder zeigen zum Teil vorübergehende Erhöhung der Körpertemperatur und Nasenausfluß. Ein Rind stirbt zwölf Tage nach der Infektion mit hochgradig gestörtem Allgemeinbefinden. Das weitere Schicksal der überlebenden Tiere wird nicht beschrieben. Zusätzlich werden Tiere aus Betrieben mit dem zu untersuchenden Impfstoff behandelt. Es werden regelmäßig Blut- und Nasentupferproben entnommen.

Bereich: Virologie

Originaltitel:

Autoren: Martin Johannes Hofmann

Institute: Institut für Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenmedizin der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 993



Dokument 4148Titel: Die Anwendung eines langwirksamen Neuroleptikums bei Laborratten - Verhaltenstests und klinische Relevanz
Hintergrund: Medikamentelle Ruhigstellung über mehrere Tage bei schmerzhaften, langwierigen oder mit großem Streß verbundenen Versuchen
Tiere: 164 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: 27 Ratten stammen aus einem "Replantationsprogramm" (Einfluß des Wachstumsfaktors a-ECGF auf die Ergebnisse bei Replantationen von Rattenhinterextremitäten, C. Wygand), das nach Amputation und Wieder-Annähens eines Hinterbeines teilweise zu Selbstverstümmelung der Ratten führt. Einige Tiere beißen sich, von der Kralle angefangen, kontinuierlich eine oder mehrere Zehen bis zu den Mittelfußknochen ab. Andere beißen sich nach der Narkose in kürzester Zeit die Wundnaht bis auf den Knochen auf. Das zu untersuchende ruhigstellende Medikament wird diesen und anderen Ratten in verschiedenen Dosierungen injiziert. Einige Kontrolltiere bekommen eine wirkungslose Substanz. Es werden unterschiedliche Verhaltenstests durchgeführt, wie z.B. die Reaktion auf Öffnen des Käfigs, Reaktion auf Geräusche, Laufen durch eine Röhre etc. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Bereich: Versuchstierkunde

Originaltitel:

Autoren: Diana Pachtner

Institute: Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München und Institut für Tierhygiene, Verhaltenskunde und Tierschutz der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 992



Dokument 4149Titel: Beurteilung eines E. coli-Sepsis-Modells am Schwein unter pathologisch-anatomischen und histologischen Gesichtspunkten
Hintergrund: Veränderungen der Organsysteme bei Blutvergiftung durch Bakterien
Tiere: 20 Schweine (Göttinger Miniaturschweine)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Während der gesamten Versuchsdauer über fünf Tage liegen die Schweine in Narkose. Zu Anfang werden in eine Hinterbeinarterie, in Halsgefäße sowie an Gefäße der Bauch- und Brusthöhle und des Schädels Instrumente verbracht. Einigen Schweinen werden an den folgenden Tagen Bakteriengifte in eine Vene injiziert. Fünf Tiere werden nicht in die Auswertung einbezogen; drei Schweine sterben vorzeitig bzw. müssen aufgrund von Komplikationen getötet werden, an zwei Schweinen wird in Vorversuchen die praktische Durchführung des Hauptversuches erprobt. Am Ende der Versuche werden die überlebenden Schweine durch Überdosierung eines Betäubungsmittels getötet.

Bereich: Schockforschung, Intensivmedizin, Sepsisforschung

Originaltitel:

Autoren: Susanne Scholl

Institute: Institut für Anästhesiologie und Institut für Experimentelle Chirurgie der Technischen Universität München sowie Institut für Pathologie und Neuropathologie der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 991



Dokument 4150Titel: Die Effekte einer Thorakalen Epiduralanästhesie beim wachen Hund und unter Sevoflurananästhesie auf das "myocardial stunning" im chronisch instrumentierten Hund
Hintergrund: Auswirkung von medikamenteller Betäubung auf Meßwerte am künstlich geschädigten Herzen
Tiere: 13 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 1997

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden narkotisiert. Ihr Brustkorb wird eröffnet. In und an Blutgefäße sowie in das Herz werden Instrumente befestigt. Die Verbindungen zu den Instrumenten werden unter der Haut zwischen die Schulterblätter geleitet und dort nach außen geführt. Sie werden durch eine Textiljacke geschützt. Nach dem Erwachen erhalten die Hunde Schmerzmittel und Antibiotika. Sie dürfen sich eine Woche lang von der Operation erholen. Dann wird zehn Hunden unter Narkose ein Katheter (dünner Schlauch) im Brustbereich in den Wirbelkanal eingelegt. Bei allen Hunden wird durch die Instrumente von außen für 10 Minuten eine Herzarterie verschlossen. Bei sechs Tieren erfolgt eine Betäubung des vorderen Körperbereiches durch Einleiten eines Medikamentes in den Katheter im Wirbelraum. Ein Teil der Hunde bekommt zusätzlich eine Inhalationsnarkose. Das Schicksal der Tiere nach Abschluß der Versuche wird nicht beschrieben.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Frank Vennemann

Institute: Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster (eingereicht über die Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Zeitschrift:

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Dissertation

Dokumenten-ID: 990



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