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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1941Titel: Verminderter Keratinozytentod nach einer Laser-gestützten subepithelialen Keratektomie und nach einer photorefraktiven Keratektomie bei Kaninchen
Hintergrund: Vergleich zweier Operationstechniken am Auge hinsichtlich der Heilung der Augenhornhaut. Die herkömmliche Methode wird seit 1983 beim Menschen eingesetzt, die neuere, Laser-gestützte seit 1999.
Tiere: 34 Kaninchen (Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden unter Narkose jeweils an einem Auge operiert. Es werden bei jeweils der Hälfte der Tiere zwei verschiedene Operationstechniken angewendet. Nach 1, 3, 10 und 20 Tagen werden jeweils einige der Kaninchen auf nicht näher beschriebene Weise getötet. Ihre Augen werden untersucht.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Decreased keratocyte death after laser-assisted subepithelial keratectomy and photorefractive keratectomy in rabbits

Autoren: Thomas Laube (1), Susanne Wissing (1), Carsten Theiss (1), Claudia Brockmann (1), Klaus-Peter Steuhl (1), Daniel Meller (1)*

Institute: (1) Abteilung für Augenheilkunde, Universität Essen, 45122 Essen

Zeitschrift: Journal of Catarct and Refractive Surgery 2004: 30, 1998-2004

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3262



Dokument 1942Titel: Depexamin und zelluläre Immunfunktionen bei einer systemischen Entzündung
Hintergrund: Mechanismen der körpereigenen Abwehr bei Blutvergiftung.
Tiere: 216 Mäuse
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden in insgesamt 12 Gruppen eingeteilt. Bei den meisten von ihnen wird folgende Operation durchgeführt: Unter leichter (!) äthernarkose wird der Bauch aufgeschnitten. Der Blindarm wird abgebunden und es werden zwei Löcher hineingestochen, so dass Darminhalt in die Bauchhöhle auslaufen kann. Der Bauch wird zugenäht. Je nach Gruppe erhalten die Tiere unterschiedliche Substanzen in die Bauchhöhle gespritzt. Bei einigen Tieren wurde zuvor eine Minipumpe in die Bauchhöhle operiert, die kontinuierlich Testsubstanzen abgibt. Die Mäuse werden einzeln in so genannten "Stoffwechselkäfigen" gehalten, um Nahrungsaufnahme, Ausscheidungen usw. für jedes Tier ermitteln zu können. Knapp die Hälfte der Mäuse, bei denen der Darm angestochen wurde, stirbt innerhalb der nächsten 48 Stunden an einer Blutvergiftung. Bei den Überlebenden wird nach 48 Stunden zur Entnahme einer Blutprobe eine Nadel ins Herz gestochen. Anschließend werden die Tiere durch Genickbruch getötet.

Bereich: Immunologie, Intensivmedizin

Originaltitel: Dopexamine and cellular immune functions during systemic inflammation

Autoren: Reiner Oberbeck (1)*, Daniel Schmitz (1), Mark Schüler (2), Klaus Wilsenack (1), Manfred Schedlowski (2), Michael Exton (2)

Institute: (1) Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Essen, 45122 Essen, (2) Institut für Medizinische Psychologie, Universitätsklinikum Essen

Zeitschrift: Immunobiology 2004: 208, 429-438

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3261



Dokument 1943Titel: Schädliche Wirkung von Sauerstoff während einer Zirkulation außerhalb des Körpers auf die Mikrodurchblutung in vivo
Hintergrund: Einfluss von Sauerstoff auf die Mikrodurchblutung.
Tiere: 26 Hamster
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Den Hamstern wird unter Narkose eine Kammer aus zwei Titanrahmen in eine Hautfalte des Rückens operiert. Dazu wird ein 1,5 cm großes Loch in die Haut geschnitten, so dass nur noch zwei ganz dünne Schichten der Haut übrig sind. Darauf wird ein Glasplättchen gelegt und dieses mit dem Rahmen aus Titan befestigt. Durch die Glasplatte kann später am lebenden Tier die Durchblutung in den kleinen Haargefäßen der Haut unter dem Mikroskop beobachtet werden. Bei fünf Hamstern kommt es nach der Operation zu Komplikationen: Entzündungen, Blutungen. Diese Tiere werden "aussortiert". Außerdem werden bei den Hamstern die Halsschlagader und die Halsvene durch einen 60 cm langen Schlauch miteinander verbunden. Eine Pumpe pumpt das Blut durch den Schlauch von einem Blutgefäß in das andere. Die Hamster werden in drei Gruppen aufgeteilt: eine Gruppe atmet normale Luft, die anderen beiden 100% Sauerstoff, wobei die dritte Gruppe Heparin (Substanz zur Blutverdünnung) injiziert erhält. Gleichzeitig wird die Durchblutung der Haut unter dem Mikroskop beobachtet. Das weitere Schicksal der Hamster wird nicht erwähnt.

Bereich: Pathophysiologie, Herz-Kreislauf-Physiologie

Originaltitel: Deleterious effects of oxygen during extracorporal circulation for the microcirculation in vivo

Autoren: M. Kamler (1)*, D. Wendt (1), N. Pizanis (1), V. Milekhin (1), U. Scahde (2), H. Jakob (1)

Institute: (1) Klinik für Thorax- und Gefäßchirurgie, Westdeutsches Herzzentrum Essen, Universitätskrankenhaus Essen, 45147 Essen, (2) Abteilung für Experimentelle Chirurgie, Universitätskrankenhaus Essen

Zeitschrift: European Journal of Cardio-thoracic Surgery 2004: 26, 564-570

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3260



Dokument 1944Titel: Studien zur optischen Energieübertragung für Mikrosysteme im Auge am Kaninchen
Hintergrund: Kleine Implantate mit vielen Hundert Elektroden, die die Netzhaut stimulieren, sollen eines Tages Blinde wieder sehend machen. In diesem Versuch wird die Stromversorgung eines solchen Implantates mittels Photozellen getestet.
Tiere: 3 Kaninchen (Chinchilla-Kaninchen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden von Versuchstierhändler Charles River, Sulzfeld, bezogen. Unter Narkose wird bei den Tieren jeweils an einem Auge die Augenhornhaut eingeschnitten und die Linse entfernt. An ihre Stelle wird ein Silikon ummanteltes elektronisches Gerät von 10x2 mm Größe eingepflanzt. Dieses Implantat besteht aus mehreren kleinen Photozellen und einer Leuchtdiode. Wenn man einen Laserstrahl auf die Photozellen hält, wird in dem Gerät Strom erzeugt und die Diode beginnt zu leuchten. Bei einem Kaninchen kommt es nach 39 Tagen zu einer Komplikation. Die Linse verrutscht und es entwickelt sich ein grüner Star (Glaukom). Das Kaninchen wird getötet. Die anderen beiden Kaninchen bleiben so lange am Leben, wie das Gerät funktioniert, bei einem Tier sind das 7 Monate, bei dem anderen 9 Monate.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Optical energy transfer for intraocular microsystems studied in rabbits

Autoren: Thomas Laube (1)*, Claudia Brockmann (1), Rüdiger Buß (2), Carsten Lau (3), Kerstin Höck (1), Natalie Stawski (2), Thomas Stieglitz (4), Horst A. Richter (3), Harald Schilling (1)

Institute: (1) Klinik für Augenheilkunde, Universität Duisburg-Essen, 45147 Essen, (2) Abteilung für Optoelektronik, Zentrum für Semikonduktortechnologie und Optoelektronik, Universität Duisburg-Essen, (3) Arbeitsgruppe Biomaterial, Institut für Pathologie, Universität Aachen, (4) Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik, St. Ingbert

Zeitschrift: Graefe's Archive of Clinical and Experimental Ophthalmology 2004: 242, 661-667

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3259



Dokument 1945Titel: Hörvermögen von Degus (Spalacopus cyanus): Spezielle Merkmale im Audiogramm eines unterirdisch lebenden Nagetiers
Hintergrund: Hörvermögen von Degus (südamerikanische Felsenratten)
Tiere: 4 Sonstige (Degus (südamerikanische Felsenratten))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Degus, südamerikanische Felsenratten, wurden in Gefangenschaft gezüchtet. Vor einer Versuchsreihe erhalten sie 12 Stunden lang keine Nahrung, um ihre "Motivation zu erhöhen". Der Käfig, in den jeweils ein Paar gesetzt wird, ist mit einer Tür ausgestattet, die von den Experimentatoren auf Knopfdruck geöffnet werden kann. Dahinter befindet sich eine "Belohnung" in Form einer kleinen Menge Getreidekörner. Die Tiere werden trainiert, zur Tür zu laufen, wenn ein Ton ertönt. Die Tür wird geöffnet und sie erhalten eine "Belohnung". Ein Degu hat die Aufgabe bereits nach 20 Versuchen verstanden, die anderen nach 50 oder 80 Versuchen. Bei den eigentlichen Experimenten werden den Degus Töne in verschiedenen Frequenzen vorgespielt. Ihre Reaktionen werden beobachtet. Sie erhalten nun nicht jedes Mal eine "Belohnung", wenn sie zur Tür laufen. Insgesamt werden 2.442 Versuche pro Paar durchgeführt. Das weitere Schicksal der Degus wird nicht beschrieben.

Bereich: Verhaltensforschung, Zoologie

Originaltitel: Hearing in coruros (Spalacopus cyanus): special audiogram features of a subterranean rodent

Autoren: Sabine Begall (1)*, Hynek Burda (1), Bianca Schneider (1)

Institute: (1) Institut für Allgemeine Zoologie, Fakultät für Biowissenschaften, Universität Duisburg-Essen, 45117 Essen

Zeitschrift: Journal of Comparative Physiology A 2004: 190, 963-969

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3258



Dokument 1946Titel: Organprocurement bei einer experimentellen Transplantation der Bauchspeicheldrüse mit minimaler Beeinträchtigung der Mikrozirkulation
Hintergrund: Bauchspeicheldrüsentransplantation.
Tiere: 33 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion in die Bauchhöhle betäubt. Der Bauch wird aufgeschnitten und die Bauchspeicheldrüse herausgeschnitten. Bei einer Gruppe von Ratten wird zuvor noch die Blutzufuhr zur Bauchspeicheldrüse unterbrochen, so dass diese im blutleeren Zustand entnommen wird. Die Bauchspeicheldrüsen werden anderen Ratten einoperiert. Eine fluoreszierende Flüssigkeit wird in den Blutstrom der Empfängerratte gegeben, um mit Hilfe eines Mikroskops die Durchblutung des transplantierten Organs zu beobachten. Zwei Stunden nach der Transplantation werden die Empfängertiere durch Ausbluten getötet.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Organ procurement in experimental pancreas transplantation with minimal microcirculatory impairment

Autoren: O. Drognitz (1)*, E. von Dobschuetz (1), H. Kissler (2), X. Liu (1), R. Obermaier (1), H. Neeff (1), U.T. Hopt (1), S. Benz (1)

Institute: (1) Klinik für Allgemeine und Visceralchirurgie, Universität Albert-Ludwig-Universität Freiburg, 79106 Freiburg im Breisgau, (2) Chirurgische Klinik, Universität Erlangen

Zeitschrift: European Surgery Research 2004: 36, 185-191

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3257



Dokument 1947Titel: Exogene und endogene Stickoxydulspender verbessern die Sauerstoffversorgung im Gewebe nach einer Mangeldurchblutung bei einer frühen Schädigung der Bauchspeicheldrüse durch Mangeldurchblutung/Wiederdurchblutung bei der Ratte
Hintergrund: Verhinderung einer Schädigung durch Mangeldurchblutung bei einer Transplantation der Bauchspeicheldrüse.
Tiere: 28 Ratten (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch Injektion in die Bauchhöhle betäubt. Der Bauch wird aufgeschnitten, die Milz entfernt. Ein zur Bauchspeicheldrüse führendes Blutgefäß wird zwei Stunden lang abgeklemmt. Danach wird die Klemme entfernt, damit das Organ wieder durchblutet werden kann. Zwei Gruppen von Ratten erhalten zwei verschiedene Mittel, die die durch die Mangeldurchblutung bedingten Schäden in der Bauchspeicheldrüse reduzieren sollen. Am Ende des Experiments werden die Bauchspeicheldrüsen entfernt. Eine Tötung der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Transplantationschirurgie

Originaltitel: Exogenous and endogenous nitric oxide donors improve post-ischemic tissue oxygenation in early pancreatic ischemia/reperfusion injury in the rat

Autoren: R. Obermaier (1)*, E. von Dobschuetz (1), A. Benthues (2), N. Ansorge (2), W. Schareck (2), U.T. Hopt (1), S. Benz (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität Freiburg, 79106 Freiburg, (2) Klinik für Allgemeine, Gefäß-, Thorax- und Transplantationschirurgie, Universität Rostock

Zeitschrift: European Surgery Research 2004: 36, 219-225

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3256



Dokument 1948Titel: Modulation der Effektorzellfunktion bei einer experimentellen Autoimmun-Hirnentzündung durch Leflunomid-Mechanismen unabhängig von einem Pyrimidin-Schwund
Hintergrund: Mechanismen der Wirkung eines Mittels gegen Hirnentzündung.
Tiere: 29 Tiere verschiedener Arten (mehr als 29 Ratten, Meerschweinchen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Ratten wird Hirngewebe von zuvor getöteten Meerschweinchen zusammen mit einer stark reizenden Substanz (Freund's Adjuvanz) in eine Pfote gespritzt. Aus den Lymphknoten dieser Ratten werden Zellkulturen angelegt. Offensichtlich werden die Tiere dafür getötet. Diese Zellen werden nun weiteren Ratten in die Schwanzvene injiziert. Es kommt bei diesen Tieren zu einer Hirnentzündung. Ein Teil der Tiere erhält ein Mittel gespritzt, das die körpereigene Abwehr schwächt. Eine Gruppe Kontrolltiere bleibt unbehandelt.

Bereich: Neurologie, Neuropharmakologie

Originaltitel: Modulation of effector cell function in experimental autoimmune encephalomyelitis by leflunomide-mechanisms independent of pyrimidine depletion

Autoren: Thomas Korn (1)*, Tim Magnus (1), Klaus Toyka (2), Stefan Jung (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universität des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für Neurologie, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Zeitschrift: Journal of Leukocyte Biology 2004: 76, 950-960

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3255



Dokument 1949Titel: (...) für die Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs: Aufnahmeeigenschaften in primären humanen Bauchspeicheldrüsentumorzellen und Bewertung von In-vivo-Modellen des humanen Bauchspeicheldrüsenadenokarzinoms
Hintergrund: Test einer Diagnosemöglichkeit von Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Tiere: 87 Tiere verschiedener Arten (ca. 80 Mäuse und ca. 7 Ratten)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Tiere werden von Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld, bezogen. 72 Mäuse haben genetisch bedingt ein geschwächtes Immunsystem, ihr Körper stößt fremdes Gewebe nicht ab. Diese Mäuse erhalten menschliche Bauchspeicheldrüsenkrebszellen gespritzt, die Hälfte von ihnen unter die Haut einer Flanke, die andere in die Bauchspeicheldrüse. Die Mäuse der letzteren Gruppe werden betäubt, der Bauch wird aufgeschnitten und die Zellen werden in die Bauchspeicheldrüse injiziert. Bei insgesamt 15 Mäusen und Ratten wird eine reizende Substanz in eine Pfote gespritzt. Es kommt zu einer akuten Entzündung. Alle Tiere werden mehrfach mit einem Magnetresonanztomographen untersucht. Für diesen Zweck werden sie betäubt. Drei bis vier Wochen nach der Krebszelleninjektion haben sich bei den Mäusen Geschwülste gebildet. Sowohl den Tieren mit Geschwulst, als auch den Tieren mit entzündeter Pfote wird eine radioaktive Substanz injiziert, die sich in Tumorgewebe anreichert. Dann werden die Tiere unter Narkose mit einem Gerät untersucht, das die radioaktive Substanz bildlich darstellt. Anschließend werden sie getötet.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: p-(123I)iodo-L-phenylalanine for detection of pancreatic cancer: basic investigations of the uptake characteristics in primary human pancreatic tumour cells and evaluation in in vivo models of human pancreatic adenocarcinoma

Autoren: Samuel Samnick (1)*, Bernd F.M. Romeike (2), Boris Kubuschok (3), Dirk Hellwig (1), Michaela Amon (4), Wolfgang Feiden (2), Michael D. Menger (4), Carl-Martin Kirsch (1)

Institute: (1) Abteilung für Nuklearmedizin, Universitätsklinik Saarland, 66421 Homburg/Saar, (2) Abteilung für Neuropathologie, Universitätsklinik Saarland, Homburg/Saar, (3) Abteilung für Innere Medizin, Universitätsklinik Saarland, Homburg/Saar, (4) Abteilung für Experimentelle Chirurgie, Universitätsklinik Saarland, Homburg/Saar

Zeitschrift: European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging 2004: 31 (4), 532-541

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3254



Dokument 1950Titel: Durch Stress hervorgerufene Depressionssymptome bei Mäusen stehen im Zusammenhang mit Defiziten beim erzwungenen Schwimmen und beim Erkundungsverhalten
Hintergrund: Depression durch chronischen Stress.
Tiere: 38 Mäuse (mindestens)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen von Versuchstierzüchter Charles River Laboratories, Sulzfeld. Zunächst werden mit den Tieren verschiedene Verhaltenstests durchgeführt:

- Eine fremde männliche Maus wird in den Käfig einer Maus gesetzt. Ihr Aggressions- oder Verteidigungsverhalten wird beobachtet.

- Eine Maus muss 6 Minuten lang in einem runden Wasserbassin schwimmen, aus dem sie nicht entrinnen kann. Es wird die Zeit bestimmt, bis sie aufgibt und sich treiben lässt.

- Das Erkundungsverhalten wird anhand von neuen Objekten (Plastikblume) oder einem neuen Käfig beobachtet.

- In drei weiteren Tests wird das Angstverhalten einer Maus getestet. Es wird beobachtet, inwieweit sie sich in angsteinflößendes helles Licht oder in ungeschützte Bereiche eines Versuchsaufbaus wagt.

Während der diese Tests mehrfach durchgeführt werden, erhalten die Tiere einmal pro Woche Wasser oder 1%-ige Zuckerlösung zur Auswahl. 26 Mäuse werden einer Stressgruppe zugeteilt, 12 einer Kontrollgruppe. Die Tiere der Stressgruppe werden einen Monat lang chronischem Stress ausgesetzt, und zwar einmal täglich abwechselnd drei verschiedenen Stressoren: Eine Maus wird in einer kleinen, löchrigen Plastikbox 15 Stunden lang in den Käfig einer Ratte gesetzt. Sie wird 2 Stunden lang in eine enge Plastikröhre gesteckt und 6 Minuten lang am Schwanz aufgehängt.

Wenn die Tiere weniger Interesse an der angebotenen Zuckerlösung zeigen, wird das als beginnende Depression gewertet. Die oben beschriebenen Verhaltensexperimente werden nun wiederholt. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Es werden auch In-vitro-Tests mit Zellkulturen durchgeführt.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Neuropsychopharmakologie, Psychiatrie

Originaltitel: Stress-induced anhedonia in mice is associated with deficits in forced swimming and exploration

Autoren: Tatyana Strekalova (1), Rainer Spanagel (1), Dusan Bartsch (1), Fritz A. Henn (1)*, Peter Gass (1)

Institute: (1) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Neuropsychopharmacology 2004, 29, 2007-2017

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3253



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