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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1131Titel: Die Wirkung des rekombinaten humanen Wachstums-/Differenzierungsfaktors-5 (RhGDF-5) auf die Knochenheilung von geschädigtem Knochen um Titan-Zahnimplantate: Eine Pilotstudie im Unterkiefer von Beagle-Hunden
Hintergrund: Vergleich von Zahnimplantaten mit verschiedenen Beschichtungen bei Beagle-Hunden.
Tiere: 5 Hunde (Beagle-Hunde)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden im Auftrag der LMU Würzburg von der Firma Biomatech, Chasse-sur-Rhone, Frankreich, durchgeführt. Bei den weiblichen, 4-6 Jahre alten Beagle-Hunden werden unter Narkose 10 Backenzähne aus dem Unterkiefer gezogen. Zwei Monate später erfolgt eine zweite Operation. Die Mundschleimhaut wird auf der ganzen Länge zwischen den verbleibenden Zähnen bis zum Knochen aufgeschnitten und nach innen und außen geklappt. Im Abstand von einem Zentimeter werden auf jeder Seite drei Löcher in den Knochen gebohrt. In die Löcher werden unterschiedlich beschichtete Zahnimplantate geschraubt. Jeder Hund erhält sechs Zahnimplantate. Die Schleimhaut wird um die Implantate vernäht. Zwei Monate später werden die Hunde durch Ausbluten getötet.

Die Studie wurde durch die Firma Scil Technology, Martinsried, unterstützt.

Bereich: Implantologie, Zahnmedizin

Originaltitel: The effects of recombinant human growth/differentiation factor-5 (RhGDF-5) on bone regeneration around titanium dental implants in barrier membrane-protected defects: A pilot study in the mandible of beagle dogs

Autoren: Dietmar Weng (1)*, Sylke Poehling (2), Susanne Pippig (3), Matthias Bell (1), Ernst-Jürgen Richter (1), Otto Zuhr (2), Markus B. Hürzeler (4)

Institute: (1) Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, (2) Private Praxis, Wolpertshausen, (3) Scil Technology, Martinsried, (4) Abteilung für operative Zahnmedizin, Zahnmedizinische Fakultät, Albrecht-Ludwigs-Universität Freiburg

Zeitschrift: The International Journal of Oral & Maxillofacial Implants 2009: 24: 31-37

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4017



Dokument 1132Titel: Auswirkung von polyklonalen Anti-Thymozyten-Globulinen auf die Expression von Anheftungs- und Entzündungsmolekülen nach Schädigung durch Mangeldurchblutung-Wiederdurchblutung
Hintergrund: Tests zur Verringerung der Gewebsschäden bei Transplantationen.
Tiere: 19 Affen (Javaneraffen (Langschwanzmakaken))
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Herkunft der Affen wird nicht genannt. Unter Narkose werden Katheter in die Hauptvenen beider Arme und Beine gelegt. Dann werden beide Arme und beide Beine körpernah abgebunden, so dass kein Blut aus dem Körper mehr in die Extremitäten fließen kann. Dann wird über die Katheter das gesamte Blut aus den Gliedmaßen abgesaugt. Nach 60 Minuten wird menschliches Blut in die Venen der Affengliedmaßen infundiert. Das Blut wurde zuvor mit einem von drei verschiedenen Eiweißstoffen versetzt. Die Eiweißstoffe (Globuline) werden zur Verminderung von Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen eingesetzt. Die Affen erhalten Blut entweder mit einem der drei Teststoffe versetzt oder unbehandeltes Blut. Aus der Muskulatur der Arme und Beine werden mehrere Gewebeproben genommen. Dann werden die Affen getötet.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Impact of polyclonal anti-thymocyte globulins on the expression of adhesion and inflammation molecules after ischemia-reperfusion injury

Autoren: Andres Beiras-Fernandez (1,2)*, Daniel Chappell (1,3), Claus Hammer (1), A. Beiras (4), B. Reichart (2), Eckart Thein (1)

Institute: (1) Institut für Chirurgische Forschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, Marchioninistr. 27, 81377 München, (2) Abteilung für Herzchirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität München, (3) Abteilung für Anästhesiologie, Ludwig-Maximilians-Universität München, (4) Department of Morphological Science, University of Santiago de Compostela, Spanien

Zeitschrift: Transplant Immunology 2009: 20, 224-228

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4016



Dokument 1133Titel: Wirkung von polyklonalen anti-Thymozyten-Globulinen auf die Schädigung durch Mangeldurchblutung-Wiederdurchblutung bei einem nicht-menschlichem Primatenmodell
Hintergrund: Tests zur Verringerung der Gewebsschäden bei Transplantationen.
Tiere: 19 Affen (Javaneraffen (Langschwanzmakaken))
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Affen stammen aus dem Deutschen Primatenzentrum Göttingen bzw. dem GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Neuherberg, und werden zwei Tage im Institut für Chirurgische Forschung der LMU München gehalten. Für die Versuche werden die Affen anästhesiert. Katheter werden in die Hauptvenen beider Arme und Beine gelegt. Dann werden beide Arme und beide Beine körpernah abgebunden, so dass kein Blut aus dem Körper mehr in die Extremitäten fließen kann. Dann wird über die Katheter das gesamte Blut aus den Gliedmaßen abgesaugt. Nach 60 Minuten wird Blut von 19 menschlichen Freiwilligen in die Venen der Affengliedmaßen infundiert, das zuvor mit einem von drei verschiedenen Eiweißstoffen versetzt wurde. Die Eiweißstoffe (Globuline) werden zur Verminderung von Abstoßungsreaktionen bei Transplantationen eingesetzt. Die Affen erhalten Blut entweder mit einem der drei Teststoffe versetzt oder unbehandeltes Blut. Innerhalb der nächsten Stunden werden mehrere Blutproben aus den Extremitäten genommen. Schließlich werden die Affen getötet.

Die Arbeit wurde durch Fresenius-Biotech und Biotest AG, European Society of Organ Transplantation (ESOT) sowie ein Novartis-Stipendium unterstützt.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Influence of polyclonal anti-thymocyte globulins upon ischemia-reperfusion injury in a non-human primate model

Autoren: Andres Beiras-Fernandez (1,2)*, Daniel Chappell (1), Claus Hammer (1), Eckart Thein (1)

Institute: (1) Institut für Chirurgische Forschung, Ludwig-Maximilians-Universität München, Marchioninistr. 27, 81377 München, (2) Abteilung für Herzchirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität München

Zeitschrift: Transplant Immunology 2006: 15, 273-279

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4015



Dokument 1134Titel: Unterschiede der Handhabung der Ca 2+ Eigenschaften bei indentifizierten Riechneuronen des Antennenlappens
Hintergrund: Zum Verständnis der Informationsweiterleitung im Insektengehirn.
Tiere: Wirbellose (Anzahl unbekannt)(Amerikanische Schaben)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die Amerikanischen Schaben werden in dem Institut gezüchtet. Die Tiere werden mit CO2 oder durch Abkühlen auf 4C betäubt. Der Kopf wird in eine Röhre gesteckt und mit Zahnwachs fixiert. Die Kopfkapsel wird geöffnet und der Antennenlappen des Gehirns entfernt. Bei anderen Schaben wird das ganze Gehirn zusammen mit den Antennen herausgeschnitten. Die eigentlichen Versuche erfolgen an den Nervenzellen des Schabengehirns.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt.

Bereich: Molekularbiologie, Neurobiologie

Originaltitel: Differences of Ca 2+ handling properties in identifies central olfactory neurons of the antennal lobe

Autoren: Andreas Pippow (1), Andreas Husch (1), Christophe Pouzat (2), Peter Kloppenburg (1)*

Institute: (1) Institut für Zoologie und Physiologie, Center for Molecular Medicine Cologne (CMMC) und Cologne Excellence Cluster in Aging Associated Diseases (CECAD), Universität Köln, Weyertal 119, 50931 Köln, (2) Laboratoire de Physiologie Cerebrale, l’Universite Paris, Frankreich

Zeitschrift: Cell Calcium 2009: 46, 87-98

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4014



Dokument 1135Titel: Zellvermittelte Immunreaktion bei Regenbogenforellen nach DNA-Immunisierung gegen das Virus der Viralen Hämorrhagischen Setpikämie
Hintergrund: Untersuchungen zum Verständnis des Immunsystems von Regenbogenforellen.
Tiere: 176 Fische (mindestens 176 Regenbogenforellen)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Regenbogenforellen sind weibliche Klone, die in Japan "hergestellt" wurden. Die Fische werden im Durchschnitt ein Jahr für Versuche verwendet. Die Fische werden in Gruppen zu 30 Tieren gehalten. Die Tiere werden durch ein Narkosemittel im Wasser betäubt. Ihnen werden Teile der DNA (Erbinformation) des Virus einer Fischkrankheit in die Rückenmuskulatur injiziert. Diese Impfung wird dreimal im Abstand von drei Wochen wiederholt. Sieben Tage nach der letzten Injektion wird eine Blutprobe aus einer Vene entnommen. Es werden mehrere Versuche dieser Art über einen Zeitraum von zwei Jahren durchgeführt.

In einem zweiten Experiment werden "Spender" und "Empfänger" mit Virusstücken geimpft. Nach 21 Tagen werden die "Spender"-Fische getötet, um eine Gewebeprobe der Injektionsstelle zu entnehmen. Daraus werden weiße Blutkörperchen isoliert, die den "Empfänger"-Fischen injiziert werden. Zwischen ein und vier Tagen später werden auch die "Empfänger" getötet.

Bei einem dritten Versuch wird die Virus-DNA mit schwarzer Tinte gemischt und in die Muskulatur von Fischen injiziert. 22 Tage später werden die Tiere getötet, und das Muskelgewebe der Injektionsstelle wird in dünne Scheiben geschnitten.

Bereich: Immunologie, Biologie

Originaltitel: Cell-mediated immune response in rainbow trout after DNA immunization against the viral hemorrhagic septicemia virus

Autoren: Katrin Utke (1), Holger Kock (1), Heike Schuetze (1), Sven M. Bergmann (1), Niels Lorenzen (2), Katja Einer-Jensen (2), Bernd Köllner (1), Roy A. Dalmo (3), Tomas Vesely (4), Mitsuru Ototake (5), Uwe Fischer (1)*

Institute: (1) Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, 17493 Greifswald – Insel Riems, (2) Danish Institute für Food and Veterinary Research, Aarhus, Dänemark, (3) Department of Marine Biotechnology, Norwegian College of Fishery Science, University of Tromsö, Tromsö, Norwegen, (4) Veterinary Research Institut, Brno, Tschechische Republik, (5) Inland Station, National Research Institute of Aquaculture, Tamaki, Japan

Zeitschrift: Developmental and Comparative Immunology 2008: 32, 329-252

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4013



Dokument 1136Titel: Erhalt des Hör-Kurzzeitgedächtnisses für Signaltöne bei einem Singvogel
Hintergrund: Wie merken sich Stare Tonfrequenzen?
Tiere: 5 Sonstige Vögel (Stare)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Stare (3 weibliche und 2 männliche) werden wild gefangen. Sie sind zwischen 6 und 10 Jahre alt. Zwei der Tiere wurden schon für ein früheres Experiment verwendet. Die Stare werden einzeln in 80x40x40 cm großen Käfigen gehalten und mit kommerziellen Entenfutterpellets gefüttert. Für einen Versuch wird ein Star in die Experimentierkammer gesetzt. Zunächst muss der Vogel zweimal mit dem Schnabel auf eine Taste drücken, um zu signalisieren, dass er bereit ist. Dann wird 1 bis 6mal ein Ton mit unterschiedlichen Abständen vorgespielt. Anschließend folgt der Testton, der entweder die gleiche Frequenz hat, wie die vorangegangenen oder eine andere. Der Star muss, wenn es sich um eine andere Tonhöhe handelt, innerhalb von 3 Sekunden mit dem Schnabel eine Taste drücken. Macht er es richtig, öffnet sich eine Klappe, in der ein Mehlwurmstück als Belohnung liegt. Drückt der Star die Taste, obwohl der Ton die gleiche Frequenz wie die vorhergehenden hatte, geht das Licht im Käfig aus und es gibt keine Belohnung. Die Experimente erstrecken sich über mehrere Wochen. Das weitere Schicksal der Stare wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Verhaltensbiologie

Originaltitel: Auditory short-term memory persinstence for tonal signals in a songbird

Autoren: Melanie A. Zokoll, Georg M. Klump, Ulrike Langemann*

Institute: Arbeitsgruppe Zoophysiologie und Verhaltens, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Carl-von-Ossietzky-Universität, 26111 Oldenburg

Zeitschrift: Journal of Acoustical Society of America 2007: 121(5), 2842-2851

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4012



Dokument 1137Titel: Hochregulation der miRNA hsa-miR-342-3p bei experimenteller und idiopathischer Prionenerkrankung
Hintergrund: Untersuchung der Regulationsmechanismen zum Erhalt von Nervenzellen an Primaten mit experimentell hervorgerufener BSE.
Tiere: 11 Affen (Langschwanzmakaken (Javaneraffen))
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Im Rahmen einer Europäischen Studie zur Untersuchung des Infektionsrisikos von Prionenerkrankungen werden sechs Primaten mit BSE infiziert, indem Hirngewebe von infizierten Rindern in das Gehirn der Tiere injiziert wird. Die Affen werden bis zum Ausbruch der Krankheit beobachtet. Die kranken Primaten werden erst getötet, wenn sie drei der folgenden Symptome aufweisen: Verlust der Hand-Augen-Koordination, Dehydrierung (Austrocknung), Muskelzuckungen, Apathie. Zum Vergleich werden auch fünf gesunde Primaten getötet. Im entnommenen Gehirngewebe werden mittels molekularbiologischer Methoden bestimmte regulatorische Bausteine auf Ihre Bedeutung für den Erhalt von Nervenzellen untersucht. Zum Vergleich erfolgen analoge Analysen an Gehirnbiopsien von zwei verstorbenen Creutzfeld-Jakob-Patienten.

Die Studie wurde von der Europäischen Union gefördert.

Bereich: BSE-Forschung, Infektionsforschung

Originaltitel: Upregulation of miRNA hsa-miR-342-3p in experimental and idiopathic prion disease

Autoren: Judith Montag (1), Reiner Hitt (2), Lennart Opitz (2), Walter J. Schulz-Schaeffer (3), Gerhard Hunsmann (4), Dirk Motzkus* (5)

Institute: (1) Abteilung für Infektionsbiologie, Deutsches Primatenzentrum, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen, (2) Zentrum für Biochemie und Molekulare Zellbiologie 3, DNA Microarray Facility, Göttingen, (3) Abteilung für Demenz und Prionenforschung, Institut für Neuropathologie, Universität Göttingen, Göttingen, (4) Abteilung für Virologie und Immunologie, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen, (5) Abteilung für Infektionsmodelle, Deutsches Primatenzentrum, Kellnerweg 4, 37077 Göttingen

Zeitschrift: Molecular Neurodegeneration 2009: 4; 36; DOI: 10.1186/1750-1326-4-36

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4011



Dokument 1138Titel: Die Fluoreszenz des auf weißen Blutzellen befindlichen Prioneinweißes CD230 ist bei Primaten mit BSE-Infektion erhöht
Hintergrund: Untersuchung des Übertragungsrisikos von BSE und der menschlichen Creutzfeld-Jakob-Erkrankung bei Primaten.
Tiere: 33 Tiere verschiedener Arten (33 weibliche Langschwanzmakaken, unbestimmte Anzahl Mäuse)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Die vorliegende Studie ist Teil eines EU-Projektes zum Übertragungsrisiko von BSE, das an insgesamt 96 Langschwanzmakaken (Javaneraffen) in fünf europäischen Instituten durchgeführt wird. In dieser Studie werden 33 Affen im Primatenzentrum des Paul-Ehrlich-Instituts verwendet. Sechs der Affen werden mit BSE infiziert. Dazu wird den Primaten eine aus BSE-Hirngewebe zubereitete Lösung ins Gehirn injiziert. Die Tiere werden bis zum Auftreten erster Symptome beobachtet und dann zur Untersuchung der infizierten Gewebe getötet. Acht nicht infizierte Primaten dienen als Vergleichstiere. Weitere 19 Affen werden ebenfalls nicht infiziert und diesen als Blutspender. In regelmäßigen Abständen während des Beobachtungszeitraumes werden unter Narkose Blutproben aus der Oberschenkelvene der infizierten und nicht-infizierten Primaten entnommen. Einmalige Blutentnahmen erfolgen auch bei genetisch veränderten Mäusen (Zürich-I-Stamm von Charles Weissmann). Die Studie wurde von der Europäischen Union und dem Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Bereich: BSE-Forschung, Infektionsforschung

Originaltitel: Increase in CD230 (cellular prion protein) fluorescence on blood lymphocytes in bovine spongiform encephalopathy-infected nonhuman primates

Autoren: Edgar Holznagel*, Barbara Yutzky, Walter Schulz-Schaeffer, Kay-Martin Hanschman, Andreas Stuke, Uwe Hahmann, Mechthild Törner, Cheick Coulibaly, Andreas Hoffmann, Gerhard Hunsmann, Johannes Löwer

Institute: Paul-Ehrlich-Institut, Bundesbehörde für Impfstoffforschung und Biomedizin, Paul-Ehrlich-Str. 51, 63225 Langen, Abteilung für Neuropathology, Georg-August Universität Göttingen, Göttingen, Abteilung für Virologie und Immunologie, Deutsches Primatenzentrum, Göttingen (Autoren nicht zugeordnet)

Zeitschrift: Transfusion, 2010: 50(2), 452-466

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4010



Dokument 1139Titel: Die Auswirkungen einer Beschallung mit ungerichteten Geräuschen während der Gehörentwicklung und während des Alterns bei Mongolischen Wüstenrennmäusen auf die räumliche Auflösung
Hintergrund: Untersuchung des Hörsinns von Mongolischen Wüstenrennmäusen.
Tiere: 20 Gerbils (Mongolische Wüstenrennmäuse)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Für die Studie werden Mongolische Wüstenrennmäuse (Gerbils) aus den Laboren von Benedikt Grothe (Ludwig-Maximilian-Universität München) und Otto Gleich (Regensburg) sowie von Versuchstierzüchter Charles River (Sulzfeld) verwendet. Sieben Mäuse im Alter von drei bis acht Monaten werden unter einer konstanten Geräuschkulisse von 60 Dezibel aufgezogen. Neun Mäuse im Alter von vier bis 14 Monaten (Kontrolltiere) und vier Tiere im Alter von 32 bis 51 Monaten (alte Gruppe) werden unter normalen Geräuschbedingungen aufgezogen. Vor Beginn der Experimente werden die Tiere in eigens dafür angefertigten Y-geformten Käfigen trainiert. Im Zentrum der Käfige befindet sich eine Plattform auf dem ein Gerbil auf den Tonstimulus wartet. Springt das Tier von der Plattform, sobald es den Ton wahrnimmt, wird es mit Futter belohnt. Solange kein Laut ertönt oder die Maus den Ton nicht wahrnimmt, muss sie auf der Plattform verweilen. Um einen Lerneffekt hervorzurufen, wird jede richtige Handlung mit Futter belohnt. Die Hörschwelle der Mäuse wird in gleicher Weise ermittelt. Dazu werden die Tiere mit Tönen unterschiedlicher Frequenzen (0,5; 2 und 8 kHz) und einer Dauer von 800 Millisekunden beschallt. Der einzelne Versuch dauert 20 – 30 Minuten und wird zehnmal wiederholt. In einem weiteren Experiment werden die Wüstenrennmäuse aus verschiedenen Richtungen mit Tönen (125 Millisekunden Dauer) unterschiedlicher Frequenzen beschallt. Die mittlere Lautstärke der Töne beträgt etwa 60 Dezibel. Laufen die Mäuse in Richtung des Tons, werden sie mit Futter belohnt. Dieser Versuch dauert 20 - 60 Minuten und wird sechs bis neunmal wiederholt.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Bereich: Tierphysiologie, Neurobiologie, Hörforschung

Originaltitel: Effects of omni-directional noise-exposure during hearing onset and age on auditory spatial resolution in the Mongolian gerbil (Meriones unguiculatus) – a behavioral approach

Autoren: Julia K. Maier (1), Teresa Kindermann (2), Benedikt Grothe (2), Georg M. Klump* (1)

Institute: (1) Forschungsgruppe für Tierphysiologie und Verhalten, Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Carl von Ossietzky Strasse 9-11, 26129 Oldenburg, (2) Neurobiologie, Biologisches Institut II, Ludwig-Maximilians-Universität, München

Zeitschrift: Brain Research 2008: 1220, 47-57

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4009



Dokument 1140Titel: Die durch selektive Züchtung beeinträchtigte Filterung von sensorischen und motorischen Nervenimpulsen bei Ratten wird durch Schädigung eines bestimmten Hirnbereichs verbessert
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für neuropsychiatrische Krankheiten wie Tourette-Syndrom, ADHD, Huntington und Schizophrenie.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2009

Versuchsbeschreibung: Für die selektive Züchtung werden 23 männliche und 27 weibliche Wistar-Ratten von Harlan-Winkelmann (Borchen) verwendet. Die Ratten werden vor der Züchtung auf Ihre Schreckhaftigkeit untersucht. Dazu werden die Ratten in Maschendrahtkäfige (27 x 9 x 10 cm) gesetzt und mit Tönen einer Lautstärke von 80 und 105 Dezibel und einer Länge von 20 Millisekunden beschallt. Mit einem Vibrationsmesser wird erfasst, inwieweit sich die Ratten erschrecken. Dieser Test wird insgesamt 10 Mal durchgeführt. Zwei weibliche und zwei männliche Ratten mit jeweils hoher und niedriger Angstschwelle werden für die weitere Züchtung ausgewählt. Die Nachkommen werden in gleicher Weise auf ihre Schreckhaftigkeit getestet und die Jungtiere mit der höchsten und niedrigsten Angstschwelle für die weitere Züchtung verwendet. Die achte und neunte Generation wird für das eigentliche Verhaltensexperiment ausgewählt.

Vor dem Beginn des Verhaltensexperiments werden die für Bewegungsabläufe wichtigen Teile des Gehirns durch beidseitige Injektion von Ibotenat gezielt geschädigt. Dieser Eingriff erfolgt unter Narkose. Zur exakten Durchführung der Injektionen wird der Kopf der Ratten in einem Gestell fixiert. Nach der Injektion weisen die Ratten schwerste Bewegungsstörungen und Gewichtsverlust innerhalb von 1-2 Tagen auf. Daraufhin werden sie zweimal an den geschädigten Gehirnarealen operiert. Einen Tag vor und eine Woche nach den Ibotenatinjektionen werden die Ratten anhand des beschriebenen akustischen Tests auf ihre Schreckhaftigkeit untersucht. Der Grad der körperlichen Aktivität wird nach der Hirnschädigung untersucht. Dazu werden die Ratten in eine offene mit Photozellen ausgestattete Plexiglasbox gesetzt und deren Bewegungen über 30 Minuten analysiert. Nach Abschluss des Verhaltensexperiments werden die Ratten durch eine Überdosis Schlafmittel getötet und deren Gehirne für Untersuchungen entnommen.

Bereich: Hirnforschung, Neuropathologie

Originaltitel: Deficient sensorimotor gating induced by selective breeding in rats is improved by entopeduncular nucleus lesions

Autoren: Kerstin Schwabe* (1), Nino Polikashvili (2), Joachim K. Krauss (2)

Institute: (1) Institut für Hirnforschung, Abteilung für Neuropharmakologie, Universität Bremen, Postfach 33 04 40, 28334 Bremen, (2) Klinik für Neurochirurgie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover

Zeitschrift: Neurobiology of Disease 2009: 34, 351-356

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 4008



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