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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2071Titel: Der Glukosestoffwechsel in der Hirnrinde ist verändert bei transgenen Tg2576-Mäusen, die eine Alzheimer-Plaguebildung zeigen
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn von genetisch veränderten "Alzheimer-Mäusen".
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Mäuse von der University of Minnesota, USA bezogen. Den Tieren wurde mit gentechnischen Mitteln ein menschliches Gen in ihr Erbmaterial eingeschleust, das bei einer schwedischen Familie mit vermehrt auftretender Alzheimer-Krankheit vorkam. Die transgenen Mäuse werden in Leipzig mit "normalen" Mäusen gekreuzt. Für die Experimente dieser Studie werden Tiere der zweiten Generation verwendet. Im Alter von zwei Monaten wird bei den Tieren ein kleines Stück der Schwanzspitze abgeschnitten, um festzustellen, ob eine Veränderung des Erbgutes vorliegt oder nicht. Sowohl gentechnisch veränderte als auch ihre "normalen" Geschwister werden im Alter von 7, 13, 17 oder 24 Monaten getötet, indem sie unter Narkose mit Formalin durchströmt werden. Ihre Gehirne werden untersucht.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung in Leipzig finanziell unterstützt.

Bereich: Alzheimer-Forschung

Originaltitel: Cortical glucose metabolism is altered in aged transgenic Tg2576 mice that demonstrate Alzheimer plaque pathology

Autoren: M. Bigl (2), J. Apelt (1), K. Eschrich (2), R. Schiebs (1)*

Institute: (1) Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung, Abteilung für Neurochemie, Medizinische Fakultät, Universität Leipzig, 04109 Leipzig, (2) Institut für Biochemie, Universität Leipzig

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2003: 110, 77-94

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3129



Dokument 2072Titel: Elektrophysiologische Charakterisierung des oberen olivenförmigen Kerns beim Mongolischen Gerbil
Hintergrund: Funktion eines bestimmten Gehirnbereiches.
Tiere: 6 Gerbils (Mongolische Gerbils (Wüstenrennmäuse))
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Den Gerbils (Wüstenrennmäuse) wird zunächst unter Narkose ein Metallbolzen auf den Schädel zementiert. Mit Hilfe des Bolzens wird der Schädel in einem stereotaktischen Apparat fixiert. Ein Loch mit 1 mm Durchmesser wird an einer bestimmten Stelle in den Schädel gebohrt, durch das mehrere Aufzeichnungselektroden in das Gehirn geschoben werden. In den Ohrgängen werden kleine Lautsprecher positioniert. Während über die Lautsprecher akustische Reize ertönen, werden über die Elektroden Hirnströme gemessen. Schließlich wird an die Stelle der Elektroden eine Markierungssubstanz gespritzt, um ihren richtigen Sitz zu kontrollieren. Die Narkose wird beendet. Am nächsten Tag werden die Gerbils durch Injektion eines Barbiturates getötet, die Gehirne werden untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Electrophysiological characterization of the superior paraolivary nucleus in the Mongolian gerbil

Autoren: Susanne Dehmel (1), Cornelia Kopp-Scheinpflug (1), Gerd J. Dörrscheidt (2), Rudolf Rübsamen (1)*

Institute: (1) Institut für Zoologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Institut für Allgemeine Zoologie und Neurobiologie, Ruhr-Universität Bochum

Zeitschrift: Hearing Research 2002: 172, 18-36

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3128



Dokument 2073Titel: Spermatogenese und Steroidogenese im Hodengewebe von Mäusen, Hamstern und Affen nach Kältekonservierung und Transplantation in kastrierte Empfänger
Hintergrund: Erhaltung der Manneskraft durch Einpflanzen von Hodengewebe.
Tiere: 48 Tiere verschiedener Arten (mehr als 31 Mäuse, 15 Djungarische Hamster, 2 Weißbüscheläffchen (neugeboren))
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Ein Experiment an Mäusen wird in Leeds, Großbritannien, durchgeführt. Die Tiere stammen aus der dortigen Universitätszucht. Zehn oder 80 Tage alte Mäuse werden getötet. Hodengewebe wird entnommen und unterschiedlich lange, bis zu einer Woche, eingefroren. "Empfänger"-Mäusen werden die eingefrorenen Hodenstückchen in ihren Hoden gepflanzt. Nach 50 Tagen werden die Tiere durch CO2-Inhalation erstickt.

Das zweite Experiment findet in Münster statt. Die verwendeten Nacktmäuse werden von Harlan-Winkelmann, Borchen bezogen, die Hamster und Affen stammen aus der institutseigenen Zucht. Drei erwachsene Hamster werden durch CO2, 12 junge Hamster und die beiden neugeborenen Weißbüscheläffchen durch Genickschlag getötet. Ihnen wird Gewebe aus den Hoden entnommen, das in kastrierte Nacktmäuse verpflanzt wird. Drei Mäuse sterben an einer Infektion. Die überlebenden werden 50, 100 oder 135 Tage später durch CO2-Inhalation getötet.

Die Arbeit wurde durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem British Council finanziell unterstützt.

Bereich: Reproduktionsmedizin, Urologie

Originaltitel: Spermatogenesis and steroidogenesis in mouse, hamster and monkey testicular tissue after cryopreservation and heterotopic grafting to castrated hosts

Autoren: S. Schlatt (1)*, S. Samuel Kim (2), R. Gosden (3)

Institute: (1) Institut für Reproduktionsmedizin, 48149 Münster, (2) Department of Obstestrics and Gynecology, Eulji Medical School, Seoul, Korea, (3) Department of Obstestrics and Gynecology, Leeds University, Leeds, UK

Zeitschrift: Reproduction 2002: 124, 339-346

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3127



Dokument 2074Titel: Arterialisierung der Pfortader als technische Option bei der Lebertransplantation: Auswirkung auf die Funktion, Regeneration und Morphologie der Leber nach Teilentfernung der Leber bei Schweinen
Hintergrund: Auswirkungen einer chirurgischen Methode der Lebertransplantation, die bereits beim Menschen eingesetzt wird.
Tiere: 27 Schweine (Deutsche Landrasse)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Schweinen der Bauch aufgeschnitten. Von der Leber werden 43% entfernt, die Milz wird ganz herausgenommen. Die Schweine werden in 3 Gruppen eingeteilt. Bei 9 Tieren wird der Bauch an dieser Stelle wieder vernäht – sie dienen als "Kontrolle". Bei der zweiten Gruppe von 9 Tieren wird die Pfortader, die normalerweise das Blut der Bauchhöhlenorgane zur Leber bringt, in die zum Herzen führende hintere Hohlvene umgelenkt. Der an der Leber befindliche Stumpf der Pfortader wird mit der Aorta (Hauptschlagader) verbunden. Bei der 3. Gruppe wird die gleiche Operation ausgeführt, jedoch wird hier zusätzlich noch die Leberarterie abgebunden. Innerhalb der ersten Woche sterben 6 Schweine aus Gruppe 3 und je 2 aus den beiden anderen Gruppen. Die Tiere weisen abgestorbene Leberbezirke, Bauchwassersucht und Flüssigkeit in der Brusthöhle auf. Ein Schwein stirbt an einem Blutpfropf. Drei Wochen nach der Operation werden die überlebenden Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Die Arbeit wurde durch die "Johannes und Frieda Marohn Stiftung" der Universität Erlangen finanziell unterstützt.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Portal vein arterialisation as a technical option in liver transplantation: impact on function, regeneration, and morphology of the liver following hemihepatoectomy in pigs

Autoren: Rudolf Ott (1)*, Detlef Schuppan (2), Andrea Tannapfel (3), Christian Wittekind (3), Wolf Erhardt (4), Julia Henke (4), Nu Kilic (4), Ferdinand Köckerling (5), Thomas Reck (6), Werner Hohenberger (6), Volker Müller (6)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität Leipzig, 04103 Leipzig, (2) Medizinische Klinik I, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Institut für Pathologie, Universität Leipzig, (4) Institut für Experimentelle Onkologie und Therapeutische Forschung, Arbeitsgruppe Experimentelle Chirurgie, Technische Universität München, (5) Chirurgische Klinik, Medizinische Hochschule Hannover, (6) Chirurgische Klinik, Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen

Zeitschrift: Liver International 2003: 23, 54-62

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3126



Dokument 2075Titel: Einfluss einer Immobilisation nach einer Operation zur Sehnenverlängerung nach einer durch Radiofrequenz hervorgerufenen Schrumpfung
Hintergrund: Als Begründung für diese Arbeit wird angegeben: Obwohl die Methode der Gewebeschrumpfung in der Human-Orthopädie weit verbreitet ist und es bereits klinische Langzeitstudien an menschlichen Patienten gibt, existieren kaum tierexperimentelle Studien. Diesem Defizit wollen die Autoren abhelfen.
Tiere: 60 Kaninchen (Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird den Kaninchen die Haut über dem rechten Knie aufgeschnitten. Drei kleine Metallstifte werden in das Kniescheibenband getrieben: einer in die Kniescheibe, und zwei in das obere Ende des Schienbeins. Anschließend wird das Kniescheibenband durch Radiofrequenzenergie bei 70 °C geschrumpft. Die Tiere werden in drei Gruppen eingeteilt. Bei 20 Kaninchen wird das operierte Bein für 3 Wochen, bei 20 weiteren für 6 Wochen eingegipst. Zwanzig Tiere erhalten keinen Gips. Innerhalb der nächsten 9 Wochen werden jeweils einige Kaninchen getötet.

Die Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitek, Norderstedt finanziell unterstützt.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel: Influence of postoperative immobilization on tendon length after radiofrequency-induced shrinkage

Autoren: Wolfgang Pötzl (1)*, Kai-Axel (1), Lard Hackenberg (1), Till Heusner (1), Joern Steinbeck (1)

Institute: (1) Klinik für Orthopädische Chirurgie, Universitätsklinikum Münster, 48129 Münster

Zeitschrift: The American Journal of Sports Medicine 2003: 31(1), 36-40

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3125



Dokument 2076Titel: Zeitabhängige Veränderungen der Dehnbarkeit einer Arterie, hervorgerufen durch Cholesterin und Verletzung durch einen Ballon bei Kaninchen: eine in vivo Ultraschall-Studie im Blutgefäß
Hintergrund: Etablierung eines "Tiermodells" für die Ultraschalluntersuchung in einem Blutgefäß.
Tiere: 30 Kaninchen (Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Fünfzehn Kaninchen werden 4 Wochen lang mit Cholesterin-angereichertem Futter ernährt, die anderen 15 erhalten normales Futter. Dann wird unter Narkose über eine Hinterbeinarterie ein Ultraschall-Katheter bis in die Aorta (Hauptschlagader) vorgeschoben. Es werden Ultraschallaufnahmen von dem Inneren der Arterie gemacht. Der Katheter wird herausgezogen und ein anderer eingeführt. Dieser hat am Ende einen aufblasbaren Ballon. Der Ballon wird in der Aorta aufgeblasen und dreimal hin und her geschoben, so dass die Innenwand des Blutgefäßes geschädigt wird. Nun wird er wieder entfernt und die Arterie erneut mittels Ultraschall untersucht. Bei jeweils 5 der cholesterin- und normal ernährten Kaninchen wird nach 2 Wochen die Ultraschalluntersuchung wiederholt. Anschließend werden die Kaninchen getötet. Bei den anderen 20 Kaninchen erfolgt diese Prozedur 6 Wochen nach der ersten Untersuchung.

Bereich: Arterioskleroseforschung, Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Time dependent changes of arterial distensibility induced by cholesterol and balloon injury in rabbits: an in vivo intravascular ultrasound study

Autoren: Michael Ribbing (1)*, Anja Dorszewski, Holger Reinecke, Günter Breithardt, Sebastian Kerber (Autoren nicht zugeordnet)

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Innere Medizin C, Kardiologie - Angiologie, Universitätsklinikum Münster, 48129 Münster, (2) Institut für Arterioskleroseforschung, Universität Münster

Zeitschrift: The International Journal of Cardiovascular Imaging 2002: 18, 405-413

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3124



Dokument 2077Titel: Behandlung der Spender verlängert die Überlebensrate von Transplantaten bei sensibilisierten Empfängerratten
Hintergrund: Behandlung des "Spenders" bei Herztransplantationen.
Tiere: 52 Ratten (mehr als)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Ratten wird ein Stück Haut von anderen Ratten übertragen. Sie werden dadurch gegen fremdes Gewebe sensibilisiert. Eine Woche später wird ihnen das Herz von wieder anderen Ratten transplantiert. Je nach Gruppe werden entweder die "Spender" oder die "Empfänger" oder beide mit Immunsuppressiva (Medikamente, die die körpereigene Abwehr herabsetzen) behandelt. Bei den meisten Ratten wird das transplantierte Herz nach 2-3 Tagen abgestoßen.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Donor treatment prolongs survival of rat allografts in sensitized rat recipients

Autoren: G. Schmidbauer (1)*, J.S. Kuenzel (1), A. Homeyer (1), K. Schwennle (1)

Institute: (1) Zentrum für Chirurgie, Justus-Liebig-Universität Gießen, 35392 Gießen

Zeitschrift: Transplantation Proceedings 2002: 34, 2897-2898

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3123



Dokument 2078Titel: Reaktion auf Terlipressin-Dosen bei gesunden und endotoxämischen Schafen: Einfluss auf die Herz- und Lungen-Leistung und den globalen Sauerstofftransport
Hintergrund: Wirkung eines Medikamentes bei Blutvergiftung.
Tiere: 8 Schafe (mindestens)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden "chronisch instrumentiert". Unter Narkose werden Katheter in eine Beinarterie und über eine Halsvene in die Lungenarterie gelegt. Die Versuche selbst finden an den wachen, unbetäubten Schafen statt. Die Schafe befinden sich dabei in einem "metabolischen Käfig", in dem die Ausscheidungen der Tiere aufgefangen werden können. Zunächst finden "Pilotexperimente" statt, in denen die richtige Dosis der zu testenden Substanz ausprobiert wird. Es ist unklar, ob hierfür die gleichen Schafe, wie für die Hauptstudie verwendet werden.

Die Katheter werden mit Messinstrumenten verbunden und die Testsubstanz, ein synthetisches Hormon, wird 90 Minuten lang infundiert. Blutdruck und verschiedene andere Parameter werden gemessen. Nach 24 Stunden Erholungszeit wird den Tieren 17,5 Stunden lang ein Salmonellengift in die Blutbahn infundiert. Es kommt zu einer Blutvergiftung, in deren Verlauf zwei Schafe sterben. Sechzehn Stunden nach Beginn der Infusion erhalten die Tiere die Testsubstanz. Schließlich werden die 6 überlebenden Schafe durch Injektion eines Narkosemittels und Kaliumchlorid getötet.

Die Arbeit wurde von Ferring Arzneimittel Ltd., Kiel, finanziell unterstützt.

Bereich: Schockforschung, SepsisforschungIntensivmedizin

Originaltitel: Terlipressin dose response in healthy and endotoxemic sheep: impact on cardiopulmonary performance and global oxygen transport

Autoren: Martin Westphal (1)*, Henning Stubbe (1), Andreas Wilhelm Sielenkämper (1), Reka Borgulya (1), Hugo Van Aken (1), Christian Ball (1), Hans-Georg Bone (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Münster, 48149 Münster

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2003: 29, 301-308

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3122



Dokument 2079Titel: Fetale Plasmakonzentration nach Injektion von Sufentanil in die Embryohülle bei chronisch instrumentierten trächtigen Schafen
Hintergrund: Test eines Schmerzmittels, das beim Fetus wirken soll, nicht aber bei der Mutter.
Tiere: 12 Schafe (12 Schafe und ihre Feten)
Jahr: 2003

Versuchsbeschreibung: Schafe im letzten Drittel der Trächtigkeit werden "chronisch instrumentiert". Unter Narkose werden diverse Katheter (Plastikschläuche) und Sonden an Mutter und Fetus angebracht: Halsvene und –arterie, Gebärmutterarterie der Mutter, Hohlvene und Aorta (Hauptschlagader) des Fetus, ein Katheter wird schließlich noch in die Embryohülle gelegt. Von allen Kathetern führen Kabel nach außen unter die Haut des Schafes. Ein Mutterschaf und ein Fetus sterben kurz nach der Operation. Die eigentlichen Versuche finden am wachen, stehenden Schaf statt. Über den in der Embryohülle liegenden Katheter wird ein Schmerzmittel injiziert. Mit Hilfe einiger der anderen Katheter werden in den nächsten 2 Stunden diverse Blutproben von Mutter und Fetus genommen. Anschließend werden die Tiere durch ein Überdosis eines Narkosemittel getötet.

Die Arbeit wurde durch die Innovative Medizinische Forschung, Münster und Janssen-Cilag, Neuss finanziell unterstützt.

Bereich: Anästhesiologie

Originaltitel: Fetal plasma concentration after intraamniotic sufentanil in chronically instrumented pregnant sheep

Autoren: Danja Strümper (1)*, Marcel E. Durieux (2), Wiebke Gogarten (1), Hugo Van Aken (1), Kristian Hertleb (1), Marco A.E. Marcus (1,2)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Münster, 48149 Münster, (2) Department of Anesthesiology, Pain Therapy and Home Ventilation, University Hospital Maastricht, Niederlande

Zeitschrift: Anesthesiology 2003: 98, 1400-1406

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3121



Dokument 2080Titel: Optimierung einer nicht-viralen Transfektion: Variable, die den Liposomen-vermittelten Gentransfer bei proliferierenden und ruhenden Zellen in Kultur und in vivo beeinflussen, unter Verwendung eines Restenose-Modell des Schweins
Hintergrund: Gentherapie bei Gefäßverengung.
Tiere: 16 Schweine
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den Schweinen wird eine Hinterbeinarterie verengt und wieder geweitet. Die Operation wird nicht beschrieben. Auch das weitere Vorgehen wird nur ungenau wiedergegeben. Nach der Operation werden in die Hinterbeinarterien gentechnisch veränderte Zellen eingebracht. Nach einer oder drei Wochen werden die Schweine getötet. Die Versuche fanden unter deutscher Federführung in Frankreich statt.

Bereich: Gentherapie

Originaltitel: Optimization of nonviral transfection: variables influencing liposome-mediated gene transfer in proliferating vs. quienscent cells in culture and in vivo using a porcine restenosis model

Autoren: Jaroslav Pelisek (1,2,3), Markus G. Engelmann (2), Adam Golda (2), Alexandra Fuchs (4), Sorin Armeanu (2), Masumi Shimizu (2), Choukri Mekkaoui (5), Pierre H. Rolland (5), Sigrid Nikol (1,2)*

Institute: (1) Abteilung für Kardiologie und Angiologie, Universitätklinikum, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, 48129 Münster, (2) Medizinische Klinik I, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximillians-Universität München, (3) Pharmazeutische Biologie-Biotechnologie, Ludwig-Maximillians-Universität München, (4) Kinderklinik, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximillians-Universität München, (5) Laboratoire Cardiovasculaire, Facultè: de Mé:dé:cine, Université: de Marseille, Frankreich

Zeitschrift: Journal of Molecular Medicine 2002: 80, 724-736

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3120



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