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Dokument 2071

Titel: Low Tube Voltage verbessert das Computertomographie-Imaging einer verzögerten Herzmuskel-Kontrastverbesserung bei einem experimentellen akuten Herzinfarkt-Modell
Hintergrund: Untersuchung eines Herzinfarktes beim Schwein mit einem bildgebenden Verfahren (MRI).
Tiere: 12 Schweine
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden betäubt. Am Halsansatz wird an der rechten Seite die Haut aufgeschnitten, um in die Halsarterie einen langen Katheter einzuführen. Dieser wird bis in die linke Herzkranzarterie vorgeschoben. Am Ende des Katheters befindet sich ein Ballon, der nun aufgepumpt wird. Dadurch wird die Herzkranzarterie verschlossen. Es kommt zu einem Herzinfarkt. Nach 45 Minuten wird der Ballon wieder abgelassen. Das Herz kann wieder normal durchblutet werden. Es wird eine Angiografie durchgeführt. Eine Stunde später werden die Schweine mit einem Magnetresonanz-Gerät gescannt. Schließlich werden die Tiere getötet.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Low tube voltage improves computed tomography imaging of delayed myocardial contrast enhancement in an experimental acute myocardial infarction model

Autoren: Andreas H. Mahnken (1,2)*, Philipp Bruners (1,2), Georg Mühlenbruch (2), Melanie Emmerich (2), Christian Hohl (2), Rolf W. Günther (2), Joachim E. Wildberger (2)

Institute: (1) Helmholz Institut, Angewandte medizinische Technik, RWTH Aachen, 52074 Aachen, (2) Abteilung für Diagnostische Radiologie, RWTH Aachen

Zeitschrift: Investigative Radiology 2007: 42(2), 123-129

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3621



Dokument 2072

Titel: Kotabsatzmechanismen nach Entfernung des Mastdarms mit J-Taschen-Anal- und Seit-zu-Seit-Anastomose bei Hunden
Hintergrund: Operationsmethoden zur Entfernung eines Stücks des Mastdarms bei Mastdarmkrebs sind Standard und werden seit Jahren beim Menschen angewandt. In der vorliegenden Arbeit wurde der Kotabsatz nach einer solchen Operation bei Hunden studiert.
Tiere: 12 Hunde (Foxhounds)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden wird ein 10 cm langes Stück Mastdarm entfernt. Die Enden werden wieder zusammengenäht, wobei aus der Darmschleimhaut eine Tasche gebildet wird, um die Funktion des entfernten Mastdarms nachzuahmen. Bei jeweils sechs Hunden werden verschiedene Operationsmethoden angewendet. Nach der Operation stirbt einer der Hunde an einer aufgegangenen Darmnaht. Nach 16 bis 18 Wochen werden Darmtransport und Kotabsatz der Tiere untersucht: durch 24-Stunden-Videoüberwachung, Röntgenaufnahmen mit Kontrastmittel und Volumenmessung der Darmtasche. Das weitere Schicksal der Hunde wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Defecation mechanisms after anterior resection with J-pouch-anal and side-to-end anastomosis in dogs

Autoren: S. Willis (1)*. F. Hölzl (1), A. Tittel (1), B. Wein (2), V. Schumpelick (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, RWTH Aachen, 52077 Aachen, (2) Abteilung für Diagnostische Radiologie, RWTH Aachen, Aachen

Zeitschrift: International Journal of Colorectal Disease 2007: 22, 161-165

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3620



Dokument 2073

Titel: Veränderungen im GABAergen Netzwerk der präfrontalen Hirnrinde bei einem potentiellen Tiermodell für Psychose
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für Psychose.
Tiere: 40 Gerbils
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Gerbils wird am 14. Lebenstag Methamphetamin in die Bauchhöhle injiziert. Die Substanz zerstört bestimmte Strukturen im Gehirn. Ein Teil der Tiere wird ab dem 30. Lebenstag isoliert gehalten, d.h. allein, ohne Kontakt zu Artgenossen und ohne jegliche Ausstattung des Standard-Plastikkäfigs. Andere Gerbils werden unter angereicherten Bedingungen gehalten. Ihre Käfige sind 1x1 Meter groß und mit ästen und Versteckmöglichkeiten ausgestattet. Am 90. Lebenstag werden die Tiere unter Narkose mit einer Fixierungslösung durchströmt und getötet. Die Gehirne der Tiere werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Psychiatrie, Neurologie

Originaltitel: Alteration in the GABAergic network of the prefrontal cortex in a potential animal model of psychosis

Autoren: S. Brummelte*, J. Neddens, G. Teuchert-Noodt

Institute: Abteilung für Neuroanatomie, Biologische Fakultät, Universität Bielefeld, 33615 Bielefeld

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2007: 114, 539-547

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3619



Dokument 2074

Titel: Kontralaterale präfrontale Projektionen reifen bei Gerbils anormal nach einem frühen Methamphetamin-Trauma und isolierter Aufzucht
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für Schizophrenie.
Tiere: Gerbils (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Gerbils wird am 14. Lebenstag Methamphetamin injiziert. Die Substanz zerstört bestimmte Strukturen im Gehirn. Ein Teil der Tiere wird ab dem 30. Lebenstag isoliert gehalten, d.h. allein, ohne Kontakt zu Artgenossen und ohne jegliche Ausstattung des Käfigs. Andere Gerbils werden unter angereicherten Bedingungen gehalten. Vor ihrer Tötung wird den Tieren eine Substanz injiziert, die bestimmte Strukturen im Gehirn markiert. Es wird nicht erwähnt, zu welchem Zeitpunkt und wie die Tötung der Tiere erfolgt. Die Gehirne der Gerbils werden in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Psychiatrie, Neurologie

Originaltitel: Contralateral prefrontal projections in gerbils mature abnormally after early methamphetamine trauma and isolated rearing

Autoren: A.V. Witte (1), F. Bagorda (1), G. Teuchert-Noodt (1), K. Lehmann (2)*

Institute: (1) Abteilung für Neuroanatomie, Biologische Fakultät, Universität Bielefeld, Bielfeld, (2) Abteilung für Neurobiologie, Institut für Allgemeine Zoologie, 07743 Jena

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2007: 114, 285-288

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3618



Dokument 2075

Titel: Die Beschichtung von Silikonimplantaten mit Titan ist nicht effektiv zur Vermeidung von Infektionen
Hintergrund: Es werden Silikonimplantate untersucht, die seit 2002 bei Frauen zur Brustvergrößerung eingesetzt werden. "Diesen Implantaten werden eine bessere Gewebeintegration und eine geringere Infektionsrate trotz fehlender experimenteller Studien nachgesagt". Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigten, dass die Titanbeschichtung bei Mäusen keine Vorteile bietet. Weitere Studien zur Abklärung werden angekündigt.
Tiere: 24 Mäuse
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen von Charles River Laboratories, Sulzfeld. Unter Narkose wird den Tieren die Haut am Bauch aufgeschnitten. Die Mäuse werden in Gruppen zu je 6 Tieren aufgeteilt. Die Gruppen I und III erhalten ein 1x1 cm großes Stück eines Silikonimplantates unter die Haut gepflanzt. Bei den Gruppen II und IV handelt es sich um ein titanbeschichtetes Silikonimplantat. Die Haut wird wieder zugenäht. Bei den Gruppen III und IV werden Bakterien in die Bauchhaut gespritzt. In den nächsten Tagen kommt es bei den Tieren in Gruppen III und IV zu Infektionen in deren Folge die Implantate herauswachsen. Zwei Mäuse aus den nicht infizierten Gruppen benagen ihre Wunden, eine Maus beißt sich die Prothese heraus. Alle Mäuse werden 14 Tage nach der Operation durch Überdosis eines Narkosemittels getötet.

Bereich: Kosmetische Chirurgie

Originaltitel:

Autoren: T. Hernandez-Richter, B. Wittmann, F. Wittmann, F. Loehe, M. Rentsch, S. Mayr, K.W. Jauch, M.K. Angele*

Institute: Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum Großhadern, Ludwig-Maximilians-Universität, 81377 München

Zeitschrift: Zentralblatt für Chirurgie 2007: 132, 32-37

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3617



Dokument 2076

Titel: Antigene gegen die innerste Zellschicht der Darmschleimhaut rufen bei einem transgenen, Autoimmun-Maus-Model CD4+-T-Zellen mit regulatorischem Phenotyp hervor
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen bei der Entstehung einer Darmentzündung.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(viele)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Mit gentechnischen Methoden werden transgene Mäuse "hergestellt", die an einer Autoimmun-Darmentzündung leiden, d.h. die körpereigene Abwehr richtet sich gegen die eigenen Zellen im Darm und verursacht eine Entzündung.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Intestinal epithelial antigen induces CD4+ T cells with regulatory phenotype in a transgenic autoimmune mouse model

Autoren: Astrid M. Westendorf (1)*, Dunja Bruder (1), Wiebke Hansen (1), Jan Buer (1,2)

Institute: Abteilung für Mukosa-Immunität, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, 38124 Braunschweig, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: Annals of the New York Academy of Science 2006: 1072 (401-406)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3616



Dokument 2077

Titel: Transfektion von DNA für den Rezeptor KDR/flk-1 vermindert die neointimale Proliferation und die Verengung des Gefäßlumens bei einem Modell für die Herzkranz-Stentangioplastie
Hintergrund: Verhinderung des Zuwachsens von Blutgefäßen nach Stentimplantation.
Tiere: 24 Schweine (Minipigs (Minischweine))
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose wird bei den Schweinen der Hals aufgeschnitten, um die Halsarterie freizulegen. Ein langer Katheter, an dessen Ende sich ein aufblasbarer Ballon und ein Stent befinden, wird bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben. Dort wird der Ballon aufgeblasen, um den 18 mm langen Stent zu platzieren. Der Katheter wird herausgezogen und ein anderer Katheter mit Ballon wird eingeführt. Dieser hat eine Vorrichtung, mit der eine Testsubstanz in die Blutgefäßwand injiziert werden kann. Bei der Testsubstanz handelt es sich um Erbsubstanz für einen Wachstumsfaktor. Drei Schweine sterben bereits nach der Stentimplantation an Kammerflimmern. Jeweils einige der überlebenden Schweine werden nach 4 Tagen, einer, 2 oder 4 Wochen durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Ihre Herzen werden untersucht.

Bereich: Kardiologie

Originaltitel: Transfection of the DNA for the receptor KDR/flk-1 attenuates neointimal proliferation and luminal narrowing in a coronary stent angioplasty model

Autoren: Arnd B. Buchwald (1)*, Christopher Kunze (2), Johannes Waltenberger (3), Christina Unterberg-Buchwald (4)

Institute: (1) Städtisches Krankenhaus Kiel, I. Medizinische Klinik, 24116 Kiel, (2) Klinik für Kinderkardiologie, Universität Göttingen, (3) Kardiologische Klinik, Universität Göttingen, (4) Department of Cardiology, University Hospital, Maastricht, Niederlande

Zeitschrift: Journal of Surgical Research 2006: 136, 120-124

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3615



Dokument 2078

Titel: Subakute Wirkung von moderaten Mengen des isolierten Fusarium-Toxin Deoxynivalenol auf ausgewählte Stoffwechselwerte bei entwöhnten, wachsenden Ferkeln
Hintergrund: Wirkung eines in Getreide vorkommenden Pilzgiftes auf verschiedene Blutwerte bei Ferkeln.
Tiere: 36 Schweine (Ferkel)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden in der Versuchsstation "Unterer Lindenhof" der Universität Hohenheim in Reutlingen durchgeführt. Nach der Entwöhnung von der Mutter werden 36 weibliche Ferkel einzeln in 2,2 qm großen Pferchen gehalten. Dem Futter der Tiere wird ein in Getreide vorkommendes Pilzgift in unterschiedlichen Mengen zugesetzt. Einmal pro Woche wird eine Blutprobe aus dem Hals entnommen. Über das weitere Schicksal der Ferkel wird nichts berichtet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Subacute effects of moderate feed loads of isolated Fusarium toxin deoxynivalenol on selected parameters of metabolism in weaned growing piglets

Autoren: W. Drochner (1)*, M. Schollenberger (1), S. Götz (1), U. Laubner (1), M. Tafaj (1), H.-P. Piepho (2)

Institute: (1) Institut für Tierernährung, Universität Hohenheim, 70599 Stuttgart, (2) Institut für Pflanzenproduktion, Lehrstuhl für Biostatistik, Universität Hohenheim, Stuttgart

Zeitschrift: Journal of Animal Physiology and Animal Nutrition 2006: 90, 421-428

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3614



Dokument 2079

Titel: Untersuchungen zur Wirkung von Rapsölqualität, Cholin- und Methioninkonzentration im Futter von Legehennen auf den Trimethylamingehalt der Eier, den Trimethylaminstoffwechsel und die Legeleistung
Hintergrund: Einfluss der Futterzusammensetzung auf die "Legeleistung" bei Legehennen.
Tiere: 720 Hühner (Hennen)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Hennen werden in einem 364 Tage dauernden Experiment einzeln in Käfigen gehalten. Sie erhalten Futter mit unterschiedlicher Zusammensetzung. 36 Hennen werden nach dem Experiment weitere 7 Tage in einem Stoffwechselkäfig gehalten, in dem alle Ausscheidungen aufgefangen werden können. Über das weitere Schicksal der Tiere wird nichts berichtet.

Bereich: Tierernährung

Originaltitel: Investigations on the effects of rape oil quality, choline and methionine concentration in diets for laying hens on the trimethylamine content of the eggs, on trimethylamine metabolism and on laying performance

Autoren: Sven Dänicke (1)*, Karl-Heinz Ueberschär (1), Kristina Reese (2), Steffen Weigend (2)

Institute: (1) Institut für Tierernährung, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), 38116 Braunschweig, (2) Institut für Tierzucht, Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL), Braunschweig

Zeitschrift: Archives of Animal Nutrition 2006: 60(1), 57-79

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3613



Dokument 2080

Titel: Experimenteller Vergleich von leichten Monofilament-Gewebe und schweren Polypropylen-Gewebe: Weniger Gewicht bedeutet nicht weniger biologische Reaktion
Hintergrund: Vergleich zweier in der Chirurgie eingesetzter Biomaterialien.
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden unter Narkose operiert. Haut und Muskeln am Bauch werden in der Mitte auf 5 bis 6 cm Länge aufgeschnitten, aber ohne die Bauchhöhle zu eröffnen. Zwischen Muskeln und Bauchfell wird ein 2,5 x 3,5 cm großes Stück künstliches Gewebe implantiert. Bei je 12 Ratten wird unterschiedliches Material verwendet. Weitere 12 Ratten werden operiert, erhalten aber kein Gewebematerial implantiert. Nach 21, bzw. 90 Tagen werden jeweils 6 Ratten aus jeder Gruppe durch CO2 getötet.

Bereich: Biomaterialforschung, Chirurgie

Originaltitel: Experimental comparison of monofile light and heavy polypropylene meshes: less weight does not mean less biological response

Autoren: Dirk Weyhe (1)*, Inge Schmitz (2), Orlin Belyaev (1), Robert Grabs (1), Klaus-Michael Müller (2), Waldemar Uhl (1), Volker Zumtobel (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, St. Josef-Krankenhaus, Ruhr-Universität Bochum, 44791 Bochum, (2) Institut für Pathologie, Krankenhaus Bergmannsheil, Ruhr-Universität Bochum

Zeitschrift: World Journal of Surgery 2006: 30, 1586-1591

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3612



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