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Datenbank Tierversuche

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Dokument 51Titel: Bewertung von topografisch und chemisch modifizierten TiAl6V4-Implantatoberflächen in einem gewichtsbelasteten intramedullären Femurmodell bei Kaninchen
Hintergrund: Drei verschiedene Beschichtungen von Knochen-Titanimplantaten werden an Kaninchen getestet.
Tiere: 54 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche werden von einer Behörde unter der Nummer 24-9168.11-1/2010-32 genehmigt.

Es werden 54 männliche Kaninchen im Alter von 12 Wochen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld, verwendet. Den Kaninchen werden unter Narkose Haut und Muskeln am Knie aufgeschnitten und ein Loch wird vom Knie aus in den Oberschenkelknochen gebohrt. Durch diesen wird ein Metalldraht in die Markhöhle des Oberschenkelknochens getrieben. Das Loch wird nun mithilfe eines langen Bohrers auf 4,5 mm Durchmesser erweitert. Die Kaninchen werden in drei Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält ein zylindrisches Titanimplantat mit unterschiedlicher Beschichtung in das Loch gesteckt. Die Wunde wird verschlossen und ein Röntgenbild von der operierten Stelle gemacht. Nach 3, 6 oder 12 Wochen werden jeweils einige Kaninchen unter Narkose mit einem Gift getötet. Ihre Oberschenkelknochen werden für weiteren Analysen entnommen.

Diese Arbeit wurde von Waldemar Link GmbH & Co KG finanziell unterstützt.

Bereich: Biomaterial-Forschung, Knochenchirurgie

Originaltitel: Evaluation of topographical and chemical modified TiAl6V4 implant surfaces in a weight-bearing intramedullary femur model in rabbit

Autoren: Henriette Bretschneider (1, 2), Jan Mettelsiefen (1), Claudia Rentsch (1, 2), Michael Gelinsky (2), Helmut D. Link (3), Klaus-Peter Günther (1), Anja Lode (2)*, Christine Hofbauer (1)

Institute: (1) UniversitätsCentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden, (2) Zentrum für translationale Knochen-, Gelenk- Und Weichgewebeforschung, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden, (3) Waldemar Link GmbH & Co. KG, Hamburg

Zeitschrift: Journal of Biomedical Materials Research 2019; DOI: 10.1002/jbm.b.34463

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5033



Dokument 52Titel: 3D-geplottete zweiphasige Knochengerüste zur Bestimmung des Wachstumsfaktors: Biologische Charakterisierung in vitro und in vivo
Hintergrund: Um die Eignung von 3 Materialien als Füllung bei Knochenschäden zu vergleichen, werden diese an Ratten getestet.
Tiere: 12 Ratten
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Tierversuche werden von der zuständigen Behörde (Land Sachsen, TVV 2014/25) genehmigt.

Es werden 12 männliche Wistar-Ratten benutzt, die aus der Versuchstierzucht Janvier Inc., Frankreich, stammen. Den Tieren wird unter Narkose das Fell vom rechten Hinterbein rasiert und es wird ein 3 cm langer Schnitt in die Haut gemacht. Die Schenkelmuskeln werden zur Seite präpariert, um den Oberschenkelknochen freizulegen. Eine Metallplatte mit 5 Löchern wird mithilfe von vier 6 mm langen Schrauben an den Knochen geschraubt. In der Mitte der Platte wird durch das 5. Loch ein 5 mm tiefes Loch in den Knochen gebohrt. Die Ratten werden in 3 Gruppen eingeteilt und jede Gruppe erhält in dieses Knochenloch eine Füllung aus unterschiedlichen Materialien. Danach werden die Muskeln und die Haut zugenäht. Bei 4 Tieren misslingt die Fixierung durch die Metallplatte und sie werden 4 oder 8 Wochen nach der Operation getötet. Die restlichen Tiere werden 12 Wochen nach der Operation betäubt und durch Kohlendioxid-Begasung getötet und ihre Oberschenkelknochen werden für weitere Analysen entnommen.

Diese Arbeit wurde vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Sachsen (4-7531.60/29/24) und von der „Support the best“ Maßnahme der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder finanziell unterstützt.

Bereich: Biomaterial-Forschung

Originaltitel: 3D plotted biphasic bone scaffolds for growth factor delivery: biological characterization in vitro and in vivo

Autoren: Tilman Ahlfeld (1), Felix Paul Schuster (1), Yvonne Förster (1,2), Mandy Quade (1), Ashwini R. Akkineni (1), Claudia Rentsch (1,2), Stefan Rammelt (2), Michael Gelinsky (1)*, Anja Lode (1)*

Institute: (1) Zentrum für translationale Knochen-, Gelenk- und Weichgewebeforschung, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden, (2) UniversitätsCentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Dresden

Zeitschrift: Advanced Healthcare Materials 2019; 8(7): e1801512

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5032



Dokument 53Titel: Lerndefizite bei Ratten, die den Dopamin-Transporter überexprimieren
Hintergrund: Die Auswirkungen eines gestörten Dopaminspiegels auf das Gedächtnis und die Hirnanatomie werden an Ratten untersucht. Dabei ist seit langem bekannt, dass Dopaminstörungen zu Lern- und Gedächtnisstörungen bei Menschen führen.
Tiere: 27 Ratten
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden durch das Land Sachsen genehmigt und an der Technische Universität Dresden durchgeführt. Es werden normale und gentechnisch veränderte Ratten verwendet, die ein Protein in unnatürlich großen Mengen produzieren, das den Neurotransmitter Dopamin in die Zellen transportiert. Die Tiere stammen aus institutseigener Zucht. Im Alter von ca. 2,5 Monaten werden die Ratten 3 Mal (alle 6 Stunden) mit einer Substanz gespritzt, die neu gebildete Zellen markiert. 4 bis 6 Wochen danach werden die Tiere einzeln 6 Verhaltensversuchen ausgesetzt.

1. Morris-Wasserlabyrinth: Eine Ratte wird in einen großen Pool gesetzt, indem sich eine kleine Plattform 1 cm unter dem Wasserspiegel befindet. Das Wasser wird durch einen Farbstoff weiß gefärbt, damit die Tiere die Plattform nicht sehen können. Die Ratte muss schwimmen, bis sie die Plattform gefunden hat. Nach 5 Sekunden wird sie wieder ins Wasser gesetzt. Das Ganze wiederholt sich 4 Mal pro Tag, je von einer anderen Ecke des Pools, für insgesamt 4 Tage. Am fünften Tag wird die Plattform entfernt und die Tiere suchen sie 60 Sekunden lang. Schwimmt die Ratte verstärkt an der Stelle, an der sich vorher die Plattform befunden hat, wird das als gute Gedächtnisleistung gewertet.

2. Umgekehrte Diskriminierung: Dabei wird das Gedächtnis ähnlich wie beim Morris Wasserlabyrinth in einem T-förmigen Pool getestet. Die Ratten müssen nach einer Plattform suchen, die sich unter dem Wasserspiegel entweder im linken oder im rechten Arm des Pools befindet.

3. Radial Maze: Zwei Tage vor dem Versuch bekommen die Tiere weniger Futter, sodass sie bis zu 20 % des Körpergewichts verlieren. An den ersten 3 Versuchstagen wird eine Ratte in der Mitte einer Plattform mit 8 Armen platziert, am Ende von jedem gibt es einen Schoko-Chip. An den Tagen 4 bis 8 sind nur in 3 der Arme Schoko-Chips versteckt. Die Suchstrategie jeder Ratte wird 10 Minuten beobachtet.

4. Test im freien Gelände: Eine Ratte wird in der Mitte eines Kastens gesetzt und 10 Minuten lang beobachtet. Da Ratten Angst vor offenen Fläche haben, gleichzeitig aber gerne neue Gelände erkunden, wird registriert, wie viel Zeit sie neben den Wänden (was auf Angst hindeuten soll) und wie viel Zeit sie eher im Zentrum des Kastens verbringen (was auf Neugier hindeuten soll).

5. Erkennen von neuen Objekten: Eine Ratte wird in einen Kasten mit 2 Objekten verschiedener Form und Farbe gesetzt. Das Tier kann den Kasten und die Objekte 5 Minuten erkunden. Am nächsten Tag wird ein Objekt durch ein neues ersetzt. Es wird registriert, wie lange sich das Tier mit dem Objekt beschäftigt.

6. Zuckerkonsum-Test: Die Ratten werden 30 Minuten lang in einen Käfig gesetzt, indem sich eine Flasche mit gesüßter Kondensmilch befindet. Dann bekommen die Tiere für 24 Stunden eine reduzierte Futtermenge. Am Tag darauf werden die Tiere wieder in den Käfig mit der Kondensmilch gesetzt und es wird registriert, wie viel Kondensmilch jedes Tier zu sich nimmt.

Nachdem die Ratten alle Versuche durchlaufen haben, werden sie durch Injektion von Formaldehyd ins Herz getötet. Ihre Gehirne werden für weitere Analysen entnommen.

Diese Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Neurologie, Hormonforschung, Verhaltensforschung

Originaltitel: Learning deficits in rats overexpressing the dopamine transporter

Autoren: Nadine Bernhardt (1), Maike K. Lieser (1), Elizabeth-Barroeta Hlusicka (1,2), Bettina Habelt (1,2), Franziska Wieske (1,2), Henriette Edemann-Callesen (1,2,3), Alexander Garthe (4), Christine Winter (1,2)*

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden, (2) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, 10117 Berlin, (3) International Graduate Program Medical Neurosciences, Charité Universitätsmedizin Berlin, Berlin, (4) Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, Dresden

Zeitschrift: Scientific Reports 2018; 8: 14173. DOI: 10.1038/s41598-018-32608-7

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5031



Dokument 54Titel: Verschluss von Knochendefekten unkritischer Größe mit Knochenstaub oder Knochenersatzmaterial (bioaktives Glas S53P4)
Hintergrund: Die Wirksamkeit von zwei Substanzen, die das Knochenwachstum nach Verletzungen stimulieren sollen, wird bei Schafen untersucht und verglichen.
Tiere: 13 Schafe (Merinoschafe)
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden von dem Regierungspräsidium Dresden (Aktenzeichen: 24 (D)-9168.11–1/2013–17) genehmigt.

Es werden dreizehn 7 Jahre alte weibliche Merinoschafe verwendet. Die Tiere stammen von einem lokalen Züchter (Theinert, Canitz). Die Tiere werden im Tierexperimentellen Zentrum Dresden unterbracht. Am Tag des operativen Eingriffs werden die Tiere in Narkose gelegt, ihre Köpfe werden geschoren, und die Haut und darunterliegendes Gewebe aufgeschnitten, um den Schädel freizulegen. In den Schädel werden drei kreisförmige Löcher mit einem Durchmesser von 10 mm und einer Tiefe von 4 mm gebohrt. Das erste Loch wird leer gelassen, das zweite wird mit Knochenstaub aus dem Schädelknochen des jeweiligen Tieres und das dritte mit bioaktivem Glasgranulat gefüllt. Eine Silikonplatte wird auf dem Schädel gelegt und die Haut darüber zugenäht. Zwei Wochen nach der Operation wird den Schafen eine Substanz, die neu gebildeten Knochen markiert, an mehreren Stellen des Rückens gespritzt. Drei Wochen nach dem operativen Eingriff werden die Tiere unter Narkose durch Injektion eines Tötungsmittels getötet, ihre Schädel werden für weitere Analysen entnommen.

Bereich: Knochenchirurgie, Biomaterial-Forschung

Originaltitel: The obliteration of noncritical size bone defects with bone dust or bone replacement material (bioactive glass S53P4)

Autoren: Anne Kluge (1), Marcus Neudert (1), Christiane Kunert-Keil (1), Susen Lailach (1), Thomas Zahnert (1), Max Kemper (1)*

Institute: (1) Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Medizinische Fakultät, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, Technische Universität Dresden, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden

Zeitschrift: Otology & Neurotology 2019; 40(4): e415–e423

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5030



Dokument 55Titel: Lokalisation exogener mesenchymaler Stammzellen in einem Schweinemodell für Lungentransplantation
Hintergrund: Es soll an Schweinen untersucht werden, ob der Einsatz mesenchymaler Stammzellen sich bei einer Lungentransplantation positiv auswirkt. Hierzu gibt es bereits fortgeschrittene Studien am Menschen, wie die Autoren selbst beschreiben.
Tiere: 8 Schweine
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Woher die Tiere stammen, wird nicht erwähnt. Für die Lungentransplantationsversuche werden 4 „Spender-Schweine“ und 4 „Empfänger-Schweine“ eingesetzt. Die Spender-Schweine werden vor dem Versuch medikamentös behandelt, dann betäubt und künstlich beatmet. Es wird ein Herzflimmern erzeugt, woran die Tiere sterben, anschließend werden sie noch 3 Stunden lang weiter künstlich beatmet (solange ihre Körper noch warm sind). 10 Minuten vor Ende der künstlichen Beatmung werden den Tieren MSCs (mesenchymale Stammzellen), die menschlichen Patienten aus dem Brustbein entnommen wurden, auf zwei verschiede Arten verabreicht: Als Infusion in die Blutbahn oder per Inhalation als Aerosol über die künstliche Beatmung.

Die Lungen der Spender-Schweine werden mit einer Lösung gespült und verbleiben bis zur Transplantation weitere 3 Stunden in den toten Tieren. Währenddessen werden die Empfänger-Schweine für die anstehende Transplantation vorbereitet. Unter Betäubung wird der Brustkorb geöffnet und der linke Lungenflügel entfernt. Die linken Spenderlungen werden in die Empfänger-Schweine transplantiert. Die Schweine werden noch 4 Stunden am Leben erhalten und dann getötet. Die Lungen werden entnommen und untersucht.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Bereich: Transplantationsmedizin, Lungenforschung

Originaltitel: Localization of exogenous mesenchymal stem cells in a pig model of lung transplantation

Autoren: Tanja Piatkowski (1), Christina Brandenberger (1,2), Parwis Rahmanian (3), Yeong-Hoon Choi (3), Mohamed Zeriouh (3), Anton Sabashnikov (3), Thorsten Wittwer (3), Thorsten C. W. Wahlers (3), Matthias Ochs (1,2,4), Christian Mühlfeld (1,2,4)*

Institute: (1)* Institut für Funktionelle und Angewandte Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Exzellenzcluster REBIRTH (Von Regenerativer Biologie zu Rekonstruktiver Therapie), Hannover, (3) Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie, Herzzentrum, Universität zu Köln, Köln, (4) Biomedical Research in Endstage and Obstructive Lung Disease Hannover (BREATH), Mitglied des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), Hannover

Zeitschrift: The Thoracic and Cardiovascular Surgeon 2018; 66(1): 63-70

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5029



Dokument 56Titel: Erythropoietin begünstigt Netzwerkbildung von transplantierten Fettgewebe-abstammenden mikrovaskulären Fragmenten
Hintergrund: Beim Tissue Engineering, also der Bildung von Gewebe im Reagenzglas ist es wichtig, dass Blutgefäße einwachsen. Hier soll untersucht, ob das Hormon Erythropoietin eine positive Auswirkung auf die Neubildung von Blutgefäßen hat, die über Fettgewebe Mäusen implantiert werden.
Tiere: 57 Mäuse
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom Landesamt für Verbraucherschutz, Abteilung C Lebensmittel- und Veterinärwesen, Saarbrücken, genehmigt (Referenznummer 08/2015). Die Mäuse stammen aus der hausinternen Zucht des Instituts für Klinisch-Experimentelle Chirurgie der Universität des Saarlandes. Es werden sowohl Wildtyp-Mäuse (genetisch nicht verändert) eingesetzt, als auch gentechnisch veränderte Mäuse, deren Zellen über grüne Fluoreszenz sichtbar gemacht werden können. Alle Mäuse werden einzeln in Käfigen gehalten (Mäuse sind hochsoziale Rudeltiere).

Um Fettgewebe zu gewinnen, werden 12 Mäuse im Alter von 11 Wochen unter Narkose getötet. Aus den Fettzellen werden die feinen Blutgefäße isoliert und ein Teil davon mit Erythropoietin kultiviert. Erythropoietin ist ein körpereigenes Hormon, dessen Wirkung auf die Blutgefäße hier untersucht werden soll.

24 Mäuse werden Rückenhautkammern implantiert. Rückenhautkammern werden seit langem in Tierversuchen verwendet, um Veränderungen in der Blutgefäßbildung (Vaskularisierung) über Tage oder Wochen hinweg im lebenden Tier zu beobachten. Die Maus wird betäubt und die Kammer chirurgisch implantiert. Dabei wird die Rückenhaut gespannt und zwischen 2 Metallrahmen fixiert, die anschließend fest zusammengeschraubt werden - hierzu werden Löcher in die Haut der Maus geschnitten. In der Mitte der Metallrahmen befindet sich ein durchsichtiges Beobachtungsfenster, durch das man die Blutgefäße der Maus durch die extrem gespannte Haut beobachten kann. Im Bereich des Beobachtungfensters werden dem Tier Unterhautgewebe und Muskelschichten herausgeschnitten. Die Kammer wird mit Flüssigkeit gefüllt.

48 Stunden nach dem schweren operativen Eingriff werden die Mäuse in 3 Gruppen eingeteilt: Bei einer Gruppe werden mit Erythropoietin kultivierte Blutgefäße in die Rückenhautkammer eingebracht, bei der zweiten Gruppe Blutgefäße, die ohne Erythropoietin kultiviert wurden und bei der dritten Gruppe Blutgefäße, die nach der Isolation gar nicht kultiviert wurden. Nach 3, 6, 10 und 14 Tagen werden die Tiere jeweils durch eine Spritze in die Bauchhöhle narkotisiert und die Blutgefäße in der Rückenhautkammer mikroskopisch analysiert. Nach 14 Tagen werden alle Mäuse durch Überdosis eines Narkosemittels getötet, die Rückenhautkammern werden herausgeschnitten und weiteren Untersuchungen unterzogen.

Die Studie wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.

Bereich: Tissue Engineering, Gefäßforschung

Originaltitel: Erythropoietin promotes network formation of transplanted adipose tissue-derived microvascular fragments

Autoren: P. Karschnia, C. Scheuer, A. Heß, T. Später, M.D. Menger, M.W. Laschke*

Institute: Institut für Klinisch-Experimentelle Chirurgie, Universität des Saarlandes, 66421 Homburg/Saar

Zeitschrift: European Cells and Materials 2018; 35: 268-280

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5028



Dokument 57Titel: Auswirkungen der subthalamischen Tiefenhirnstimulation auf die Stoffwechsel-Verschaltungen im Striatum in einem Ratten-Hemiparkinson-Modell
Hintergrund: Um die komplexen Prozesse im menschlichen Gehirn zu verstehen, die bei der erfolgreichen Anwendung der Tiefenhirnstimulation bei Parkinson-Patienten entstehen, werden Ratten einer Tiefenhirnstimulation ausgesetzt.
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) genehmigt. Es werden 32 männlichen Long Evans Ratten im Alter von 3 Monaten von der Versuchstierzuchtfirma Janvier Labs verwendet. 13 Ratten (Versuchsgruppe) werden chirurgischen Eingriffen unterzogen, die restliche 19 (Kontrollgruppe) werden zum Vergleich bei Bildgebungsverfahren verwendet.

Am ersten Versuchstag werden die 13 Ratten der Versuchsgruppe in Narkose gelegt und ihnen wird zusätzlich ein Schmerzmedikament gespritzt. Der Kopf der Ratten wird in einem stereotaktischen System fixiert. Dann wird ein Loch in den Schädel gebohrt und eine Lösung mit einer langen Nadel tief in das Gehirn gespritzt. Bei 7 von den 13 Tieren beinhaltet diese Lösung das Nervengift 6-OHDA, das zum Absterben von Nervenzellen und zu Hirnschäden führt, die denen von menschlichen Parkinson-Patienten ähneln. Die anderen 6 Ratten bekommen eine wirkungslose Kochsalzlösung gespritzt. Gleichzeitig wird eine 8 mm-lange Kanüle tief im Gehirn der Tiere implantiert.

13 bis 24 Tage nach dem operativen Eingriff werden die Tiere wieder in Narkose gelegt und eine Stabelektrode wird durch die Kanüle ins Gehirn der Tiere eingeführt. Nach dem Erwachen aus der Narkose werden die Tiere einer Tiefenhirnstimulation ausgesetzt, indem sie über die implantierte Elektrode mehrere Stromimpulse mit zunehmender Stromstärke erhalten. Bei manchen Ratten treten Nebenwirkungen wie Zähneknirschen und Würgen auf. In solchen Fällen wird die Stromstärke reduziert, bis die Symptome verschwinden. Gleichzeitig wird den Tieren ein radioaktiver Stoff in der Bauchhöhle gespritzt. Nach 40 Minuten werden die Ratten erneut narkotisiert, die Elektrode wird aus der Kanüle herausgezogen und die Gehirne der Tiere werden 40 Minuten lang mittels Positronen-Emissions-Tomografie (PET) abgebildet. Die Ratten werden an 3 weiteren Tagen bis 26 - 29 Tage nach dem operativen Eingriff ohne eine Tiefenhirnstimulation mit einem radioaktiven Stoff gespritzt und ihre Gehirne werden mittels PET untersucht. Auch die Gehirne der 19 Ratten der Kontrollgruppe werden in gleicher Weise untersucht. Vier Ratten wird unter Narkose eine Lösung (Formalin) ins Herz gespritzt, an der sie sterben. Ihre Gehirne werden für weitere Analysen entnommen. Das Schicksal der anderen Tiere wird nicht erwähnt.

Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Parkinson-Forschung

Originaltitel: Effects of subthalamic deep brain stimulation on striatal metabolic connectivity in a rat hemiparkinsonian model

Autoren: Nadine Apetz (1), Elena Kordys (1), Mascha Simon (1), Britta Mang (1), Markus Aswendt (2), Dirk Wiedermann (2), Bernd Neumaier (1,3), Alexander Drzezga (4), Lars Timmermann (5) and Heike Endepols (1,3,4)*

Institute: (1) Institut für Radiochemie und Experimentelle Molekulare Bildgebung (IREMB), Uniklinik Köln, Kerpener Straße 62, Gebäude 60, 50937 Köln (2) Max-Plank-Institut für Stoffwechselforschung, Köln (3) Institut für Neurowissenschaften und Medizin (INM), Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich, (4) Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Uniklinik Köln, Köln (5) Klinik und Poliklinik für Neurologie, Uniklinik Köln, Köln

Zeitschrift: Disease Models & Mechanisms 2019; 12: DOI: 10.1242/dmm.039065

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5027



Dokument 58Titel: Speiseröhrenwärmetauscher versus wasserzirkulierende Kühldecke für gezieltes Temperaturmanagement
Hintergrund: Zwei Methoden, die schon eingesetzt werden, um Patienten im Anschluss an eine Wiederbelebung nach einem Herz-Kreislaufstillstand zu kühlen, werden an Schweinen nachvollzogen und miteinander verglichen.
Tiere: 16 Schweine
Jahr: 2019

Versuchsbeschreibung: Die Versuche werden vom LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Genehmigungsnummer 84-02.04.2014.A157) genehmigt. Es werden 16 Schweine aus einer Kreuzung der Landrasse und Pietrain-Rasse benutzt (83,2 ± 3,6 kg). Die Herkunft der Tiere wird nicht erwähnt.

Die Schweine werden in Narkose gelegt. Über einen Schlauch in der Luftröhre werden die Tiere künstlich beatmet. Operativ werden vier Katheter gelegt: in eine Vene und eine Arterie im Oberschenkel, in die Halsvene, und in die Harnblase durch den Bauch. Die Tiere werden in zwei Gruppen zu je 8 Tieren eingeteilt. Der ersten Gruppe (Speiseröhrenwärmeaustauscher-Gruppe) wird ein 60 cm-langes, 1 cm-dickes Silikonrohr durch den Mund in die Speiseröhre eingeführt. Die zweite Gruppe (Decke-Gruppe) bekommt zwei Kühldecken pro Tier – eine wird unter und eine auf das Tier gelegt. Ein Wasserkreislauf innerhalb der beiden Instrumente (Silikonrohr und Kühldecke) erlaubt, die Körpertemperatur der Tiere zu senken, und es wird untersucht, mit welchem Instrument die Tiere schneller und stabiler gekühlt werden. Die Temperatur des Wassers schwankt zwischen 3 und 41 Grad Celsius. Die Körpertemperatur der Schweine wird kontinuierlich über ein Thermometer in der Halsvene gemessen. Die normale Körpertemperatur beträgt 38,5 – 39,5 Grad. Die Tiere werden schnellstmöglich bis 33 Grad gekühlt und 8 Stunden auf dieser Temperatur gehalten, bevor sie wieder erwärmt werden. Am Ende des Experiments werden die Schweine unter Narkose getötet und die Speiseröhren werden für weiteren Analysen entnommen.

Diese Arbeit wurde von dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie finanziell unterstützt.

Bereich: Intensivmedizin, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Esophageal heat exchanger versus water-circulating cooling blanket for targeted temperature management

Autoren: Daniel C. Schroeder (1)*, Alexandra C. Maul (2), Maria Guschlbauer (2, 3), Simon-Richard Finke (1), David de la Puente Bethencourt (1), Tobias Neumann (1), Stephan A. Padosch (1), Thorsten Annecke (1), Bernd W. Böttiger (1), Anja Sterner-Kock (2), Holger Herff (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Uniklinik Köln, Kerpener Straße 62, Gebäude 8b/8c, 50937 Köln, (2) Experimentelle Medizin, Uniklinik Köln, Köln, (3) Dezentrales Tierhaltungsnetzwerk, Uniklinik Köln, Köln

Zeitschrift: Therapeutic Hypothermia and Temperature Management 2019; 9(4): 251-257

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5026



Dokument 59Titel: Bei der Wahl zwischen Drogen oder natürlichen Belohnungen werden weitgehend überlappende Neuronenverbände im infralimbischen präfrontalen Kortex eingesetzt
Hintergrund: Es soll erforscht werden, ob in Hirnarealen, die das belohnungssuchende Verhalten steuern, das Verlangen nach Alkohol oder anderen Belohnungssubstanzen durch unterschiedliche Nervenzellverbände aktiviert wird.
Tiere: 72 Ratten (mindestens)
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Genehmigung der Versuche erfolgt durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. Die männlichen Wistar-Ratten stammen aus der Zucht von Charles River, Sulzfeld.

Jeweils vier Tiere werden in einem Käfig gehalten und einem umgekehrten Tag/Nachtrhythmus ausgesetzt. Versuche werden an fünf Tagen pro Woche über einen Zeitraum von 8-9 Wochen durchgeführt. In einem „Training“ wird jeweils eine Ratte in eine Bedienungskammer gesetzt. Das Tier wird dazu gebracht, sich durch Drücken eines Hebels mit zehnprozentigem Alkohol oder einer Saccharinlösung (Süßstofflösung) zu versorgen. Während der ersten drei Trainingstage wird den Ratten für 18 Stunden täglich die Zufuhr von Wasser verwehrt. Die 72 Tiere werden in Gruppen mit unterschiedlichen Versuchsanordnungen aufgeteilt, wobei unter anderem die Abgabe von Alkohol oder Saccharin mit jeweils unterschiedlichen Anreizen wie blinkendem Licht oder Gerüchen verknüpft wird. Das entstandene (Sucht)Verhalten wird durch Entzug der Substanzen ausgelöst und dann durch erneute Zufuhr reaktiviert. Bei 28 Ratten wird zusätzlich in Narkose eine Kopfhalterung montiert und über ein Bohrloch wird ein Fluoreszenzfarbstoff in bestimmte Hirnregionen injiziert. Alle Ratten werden nach Beendigung der Versuche in Narkose durch Eröffnen des Herzens entblutet und die Gefäße mit einem Fixierungsmittel aufgefüllt. Nach Abschneiden des Kopfes wird ihr Gehirn entnommen und untersucht.

Die Arbeit wurde finanziell unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem EU Förderprogramm für Forschung und Innovation “Horizon 2020“

Bereich: Alkoholforschung, Suchtforschung

Originaltitel: Choice for drug or natural reward engages largely overlapping neuronal ensembles in the infralimbic prefrontal cortex

Autoren: Simone Pfarr (1), Laura Schaaf (1), Janine K. Reinert (2), Elisabeth Paul (1), Frank Herrmannsdörfer (2), Martin Roßmanith (1), Thomas Kuner (2), Anita C. Hansson (1), Rainer Spanagel (1), Christoph Körber (2)*, Wolfgang H. Sommer (1,3)*

Institute: (1) Institut für Psychopharmakologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Quadrat J5, 68159 Mannheim, (2) Institut für Anatomie und Zellbiologie; Funktionale Neuroanatomie, Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg, Heidelberg, (3) Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin, Arbeitsgruppe translationale Suchtforschung, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2018; 38 (14): 3507-3519

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5025



Dokument 60Titel: Strukturelle und funktionelle Veränderungen im Netzwerk des Gehirns in einer Verlaufsstudie an einem Mausmodell für Nervenschmerzen
Hintergrund: Erforschung von Veränderungen der Gehirnstruktur und von Hirnfunktionen bei der Entwicklung eines chronischen Schmerzsyndroms. Die bei den Experimenten eingesetzten nichtinvasiven bildgebenden Verfahren haben bereits in klinischen Studien an Schmerzpatienten humanrelevante Ergebnisse erzielt.
Tiere: 40 Mäuse
Jahr: 2018

Versuchsbeschreibung: Die Versuche an den genmanipulierten männlichen Mäusen aus institutseigener Zucht werden vom Regierungspräsidium Karlsruhe genehmigt. Die 40 männlichen Mäuse werden einzeln und in umgekehrtem Tag/Nachtrhythmus in Käfigen gehalten. Bei 20 Tieren wird in einem nicht näher beschriebenen operativen Eingriff ein großer Teil des Ischiasnervs eines Beins durchtrennt, was zu anhaltenden Schmerzen, Gefühlsstörungen und Lähmungen führt. Die anderen 20 Tiere werden einer Scheinoperation unterzogen. Eine Woche vor und nach der Operation sowie 12 Wochen nach der Operation werden Tests am operierten Bein zur Bewertung der subjektiven Schmerzen durchgeführt. Beim Kühlplattentest werden die Mäuse auf eine 2 Grad kalte Platte gesetzt und die Dauer bis zum Auftreten von Abwehrreaktionen wird gemessen. Im sogenannten von-Frey-Test müssen die Tiere auf einem Drahtgitter sitzen und steife Kunststofffasern zunehmender Dicke werden von unten wiederholt - insgesamt mindestens 25 Mal - gegen ihre Zehenballen gedrückt. Die Mäuse reagieren mit einem Zurückziehen des Fußes als Ausdruck ihrer Schmerzempfindung. Die Mäuse mit dem durchtrennten Ischiasnerv zeigen erhöhte Empfindlichkeit, d.h. Schmerzempfinden gegenüber Kälte und Berührung mit den Fasern.

Zur Feststellung von Veränderungen im Gehirn durch die akuten Schmerzen und der eventuellen Entwicklung eines chronischen Schmerzsyndroms werden 20 Mäuse zu drei Zeitpunkten in Narkose versetzt und jeweils drei unterschiedlichen bildgebenden Untersuchungsverfahren ausgesetzt. Über das weitere Schicksal der Mäuse nach Beendigung der Experimente werden keine Angaben gemacht.

Die Experimente werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, SFB1158/B04, finanziell unterstützt.

Bereich: Neuropathologie

Originaltitel: Longitudinal structural and functional brain network alterations in a mouse model of neuropathic pain

Autoren: Ainhoa Bilbao (1,2)*, Claudia Falfán-Melgoza (1,2), Robert Becker (3), Sathish Kumar Singaravelu (1,2), Markus Sack (3), Alexander Sartorius (3), Rainer Spanagel (2), Wolfgang Weber-Fahr (3)*

Institute: (1) Arbeitsgruppe Verhaltensgenetik, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Quadrat J5, 68159 Mannheim, (2) Institut für Psychopharmakologie, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim, (3) Arbeitsgruppe Translationale Bildgebung, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg, Mannheim

Zeitschrift: Neuroscience 2018; 387: 104-115

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 5024



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