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Datenbank Tierversuche

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Dokument 4601Titel: Verhalten, Antworten auf physiologischen und neuroendokrinen Streß und unterschiedliche Sensitivität auf Diazepam bei zwei Wistar-Ratten-Rassen, die selektiv nach hohem und niedrig bezogenem Angstverhalten gezüchtet wurden
Hintergrund: Untersuchung der Reaktionen ängstlicher und nicht-ängstlicher Rattenrassen auf Streßsituationen
Tiere: 100 Ratten (mehr als 100 Tiere - Zahl unklar)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Aus Ratten, die hinsichtlich ihres Angstverhaltens durch einen speziellen Test ("Plus-Test") ausgewählt werden, werden mehrere Generationen von zwei Rattengruppen, eine sehr ängstliche und eine nicht-ängstliche, gezüchtet. Dieser "Plus-Test" besteht darin, daß die Ratten einzeln in die Mitte einer sich 73 cm über dem Boden befindliche Plattform gesetzt werden, von der vier Arme ausgehen. Zwei Arme sind ohne Seitenwände und offen und zwei Arme tunnelformig und am Ende geschlossen. Die offenen Arme werden durch eine weiße, die geschlossenen durch eine rote Glühbirne beleuchtet. Das Verhalten der Tiere, d.h. die Richtung, in die sie sich wenden, die Zeit, die sie in dem offenen oder geschlossenem Schenkel verbringen, etc. wird untersucht. In dem ersten Teilexperiment wird den Ratten 8 bis 9 Wochen nach ihrem ersten "Plus-Test" Valium durch eine Injektion in den Bauchraum verabreicht. Kontrolltiere erhalten ein einfache Lösung. Nach 30 Minuten werden sie erneut dem Testverfahren unterzogen. An den beiden folgenden Tagen werden die Valiuminjektionen wiederholt, die Ratten werden jedoch in ein tiefes Wasserbecken gesetzt und über 15 Minuten das Schwimmverhalten beobachtet. Manche Ratten kämpfen wild mit der Wasseroberfläche oder kratzen verzweifelt an der Tankwand, andere schwimmen oder lassen sich treiben. Anschließend werden sie mit einem Handtuch getrocknet und unter eine Wärmelampe gesetzt.

In einem weiteren Versuch werden die Ratten anästhesiert und ein Meßgerät zur Körpertemperatur- und Aktivitätsbestimmung in den Bauchraum implantiert. Nach der Operation werden sie in Plastikkäfigen gehalten, in denen sie zur Futtergewinnung einen Hebel betätigen müssen. Alle zwei Minuten wird ihre Körpertemperatur und ihre Aktivität gemessen. Nach 8 Tagen werden auch sie in dem "Plus-Test" getestet. Nach zwei weiteren Tagen werden sie für 10 Minuten in den Käfig von einem dominanten, aggressiven Rattenpärchen gesetzt. Das Verhalten hinsichtlich Angriff, Rückzug und Unterwerfungszeichen wird beobachtet.

In einem anderen Experiment werden den Ratten unter Betäubung Katheter (Plastikschläuche) in die Blutgefäße des Halses gelegt, bzw. bis in den rechten Herzvorhof geschoben. Das andere Ende des Katheters wird unter der Haut fortgeleitet und an der hinteren Halsregion an die Oberfläche geführt. Die Wunden werden mit Clips geschlossen und die Katheter mit einer Antibiotikalösung gespült. 5 Tage nach der Operation werden bestimmte Hormone im Blut nach leichtem emotionalen Streß bestimmt. Dazu werden die Ratten wieder in den "Plus-Test" gesetzt und beobachtet. An einem anderen Tag werden sie in das Wasserbecken gesetzt. Am darauffolgenden Tag wird vor dem Schwimmtest ein bestimmtes Hormon verabreicht. Zwischenzeitlich werden Blutproben entnommen. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Neuroendokrinologie, Psychopharmakologie

Originaltitel: Behavioral, physiological, and neuroendocrine stress responses and differential sensitivity to Diazepam in two Wistar rat lines selectively bred for high- and low-anxiety-related behavior

Autoren: Gudrun Liebsch (1) , Astrid C.E.Linthorst (1) , Inga D.Neumann (1) , Johannes M.H.M.Reul (1) , Florian Holsboer (1) , Rainer Landgraf (1)*

Institute: (1)*Max-Planck-Institut für Psychatrie, 80804 München

Zeitschrift: Neuropsychopharmacology 1998: 19, 381-396

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 471



Dokument 4602Titel: Wirkungen von antikonvulsiven Medikamenten auf das Pentylenetetrazol-Kindling und langfristige Potenzierung bei sich frei bewegenden Ratten
Hintergrund: Vergleich von krampfhemmenden Substanzen
Tiere: 197 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten wird alle 48 Stunden Pentylentetrazol in den Bauchraum gespritzt, insgesamt zehnmal. Pentylentetrazol ist ein Gift, das epileptische Anfälle hervoruft. Vor jeder Injektion wird ein krampfhemmendes Mittel (Diazepam, Phenytoin, Pentobarbital etc.) verabreicht, während Kontrolltieren lediglich eine Salzlösung appliziert wird. Vor den eigentlichen Experimenten werden die Tiere anästhesiert und in einer stereotaktischen Halteapparatur fixiert. Nun werden kleine Löcher in die Schädeldecke gebohrt und Meßelektroden im Gehirn angebracht, wobei die Elektroden durch Zahnzement am Schädelknochen befestigt werden. Kleinere Schrauben werden in den Knochen des Nasenbeins gedreht und an Silberdrähte angeschlossen (Bezugselektroden). 10 Tage nach dieser Operation beginnen die eigentlichen Experimente. Die Elektroden im Gehirn der Ratte werden dazu an externe Instrumente angeschlossen und elektrische Impulse in das Gehirn des Tieres geleitet, bzw. bioelektrische Reaktionen des Gehirns gemessen. Die Versuche dauern drei Tage. Testsubstanzen (siehe oben) werden verabreicht und weitere Messungen durchgeführt. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie, Epilepsieforschung

Originaltitel: Effects of anticonvulsive drugs on pentylenetetrazol kindling and long-term potentiation in freely moving rats

Autoren: Manfred Krug (1)*, Axel Becker (1) , Gisela Grecksch (1) , Axel Pfeiffer (1) , Renate Matthies (1) , Maria Wagner (1)

Institute: (1)*Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Medizinische Fakultät, Otto-von-Guericke Universität, 39120 Magdeburg

Zeitschrift: European Journal of Pharmacology 1998: 356, 179-187

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 470



Dokument 4603Titel: Expression von Tenaszin, Fibronectin und Laminin bei der Entstehung einer Leberfibrose bei der Ratte - eine vergleichende immunhistochemische Studie anhand von zwei Modellen der Leberschädigung
Hintergrund: Untersuchung bei künstlich hervorgerufenen Leberveränderungen
Tiere: 40 Ratten (circa)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Bei einem Teil der Ratten wird eine Leberfibrose (krankhafte Veränderung der Leber) durch Zusatz einer giftigen Substanz zum Trinkwasser, bei dem anderen Teil durch Verschluß des Gallengangs hervorgerufen. Dazu werden die Ratten anästhesiert, der Bauchraum geöffnet und der Gallengang zweifach ligiert (abgebunden). Kontrolltiere werden ohne Manipulation am Gallengang operiert. 1, 2, 3, 4, 8 oder 12 Wochen nach der Operation werden die Tiere durch Verbluten in leichter Narkose getötet. Die Leber wird herausgenommen und immunhistochemisch untersucht.

Bereich: Pathobiochemie, Pathologie

Originaltitel: Expression of tenascin, fibronectin, and laminin in rat liver fibrogenesis - a comparative immuno-histochemical study with two models of liver injury

Autoren: Experimental Toxicology and Pathology 1998: 50, 315-322

Institute: (1)*Institut für Pathobiochemie, 07740 Jena

Zeitschrift: Experimental Toxicology and Pathology 1998: 50, 315-322

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 469



Dokument 4604Titel: Das hepatorenale Syndrom: Renaler Aminosäuretransport in Ratten mit ligiertem Gallengang - der Einfluß der Behandlung mit Trijodthyronin oder Dexamethason auf die Verarbeitung der renalen Aminosäuren bei mit Aminosäuren belasteten Ratten
Hintergrund: Untersuchung im Zusammenhang mit Nieren- und Leberfunktion bei Ratten mit verschlossenem Gallengang
Tiere: 36 Ratten (mindestens)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die zwei Monate alten Ratten werden bei Standarddiät und freiem Zugang zu Wasser gehalten. Unter Anästhesie wird der Gallengang in seinem oberen Drittel verschlossen. Kontrolltieren wird auch der Bauchraum geöffnet, jedoch ohne Eingriff an den Gallengängen. Eine Woche später werden die Ratten erneut anästhesiert. Ein Katheter (Plastikschlauch) wird zur Verabreichung einer Inulinlösung in eine Schwanzvene gelegt, ein weiterer Katheter zur Urinsammlung in die Harnblase. Nun werden den Ratten verschiedene Aminosäuren intravenös verabreicht. Kontrolltiere erhalten lediglich eine Kochsalzlösung. In der Mitte und am Ende dieser Versuche wird Blut aus einem Venengeflecht hinter dem Auge entnommen und untersucht. Die Nierenfunktion wird anhand der Inulinkonzentration im Urin bestimmt. Ferner wird den Tieren drei Tage lang täglich ein Schilddrüsenhormon und ein Cortisol-Derivat verabreicht. Die Kontrolltiere erhalten wiederum nur die Salzlösung. Weiteres Schicksal der Tiere nicht beschrieben.

Bereich: Pharmakologie, Toxikologie

Originaltitel: The hepato-renal syndrome: Renal amino acid transport in bile duct ligated rats (DL) - influence of treatment with triiodothyronine or dexamethasone on renal amino acid handling in amino acid loaded rats

Autoren: Ch.Fleck (1)*, Kristina Engelbert (1)

Institute: (1)*Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07740 Jena

Zeitschrift: Experimental Toxicology and Pathology 1998: 50, 356-364

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 468



Dokument 4605Titel: Vitamin E und C bei der Prävention von durch Metall hervorgerufener Nierenschädigung in sich entwickelnden Ratten
Hintergrund: Untersuchung eines schützenden Effekts von Vitamin E und C auf die Nieren nach Verabreichung von Natriumchromat oder Thallium
Tiere: 120 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden unter standardisierten Bedingungen mit freiem Zugang zu Wasser gehalten. Unmittelbar nach der Geburt wird die Anzahl der Jungtiere auf sechs pro Wurf reduziert. Allen Tieren werden die Substanzen Natriumdichromat oder Thalliumsulfat mit oder ohne Vitamin E und C verabreicht. Das Ausmaß der Nierenschädigung wird anhand von Urinuntersuchungen bestimmt, wobei die Urination durch Druck auf die Blase bzw. leichte Reizung des Bauchfells unterstützt wird. Am Ende werden die Ratten betäubt und enthauptet. Blut und Nieren werden entnommen und untersucht.

Bereich: Nephrologie, Toxikologie

Originaltitel: Vitamin E and C in the prevention of metal nephrotoxicity in developing rats

Autoren: Dorothea Appenroth (1)*, Klaus Winnefeld (2)

Institute: (1)*Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07740 Jena, und (2) Institut für Klinische Chemie und Labordiagnostiok, Friedrich-Schiller-Universität Jena

Zeitschrift: Experimental Toxicology and Pathology 1998: 50, 391-396

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 467



Dokument 4606Titel: Endothelin-A und -B-Antagonisten schützen die Myokard- und Endothelfunktion nach Ischämie/ Wiederdurchblutung nach Herztransplantation im Rattenmodel
Hintergrund: Untersuchung von bestimmten Substanzen (Rezeptorblockern) bei der Herztransplantation
Tiere: 72 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Spendertiere werden anästhesiert, der Bauch aufgeschnitten und Heparin gegen die Blutgerinnung in die untere Hohlvene gespritzt. Das Zwerchfell wird durchtrennt und so das Herz zugänglich gemacht. Bevor es vollständig entnommen und in eine kalte Salzlösung gelegt werden kann, müssen die zu- und abführenden Blutgefäße abgetrennt werden. Die Empfängertiere werden ebenfalls anästhesiert und zusätzlich künstlich beatmet. Um den Blutdruck kontinuierlich messen und Medikamente verabreichen zu können, werden Katheter (dünne Plastikschläuche) in die Blutgefäße des Halses gelegt. Nun wird der Bauch in der Mittellinie aufgeschnitten, die Eingeweide auf die linke Seite geschoben und so die Aorta und die untere Hohlvene freigelegt und abgeklemmt, bzw. an die Blutgefäße des Spenderherzens angenäht. Die Klemmen an den Blutgefäßen werden wieder entfernt, so daß das transplantierte Herz durchblutet wird. Dabei werden die Tiere in sechs Gruppen unterteilt, denen vor und nach Wiederdurchblutung verschiedene Substanzen (Rezeptorblocker) verabreicht werden. Nach einer Stunde werden Meßgeräte im Herzen angebracht und die Herzfunktion untersucht. Danach werden weitere Substanzen (Vasodilatatoren, d.h. Gefäßerweiterer, Acetylcholin und Natriumnitroprussid) verabreicht und die Herzfunktionen erneut gemessen. Am Ende wird der Bauchraum wieder geschlossen, und die Tiere dürfen sich erholen. Nach 24 Stunden werden die Ratten erneut betäubt, die Bauchhöhle wieder eröffnet und ähnliche Messungen wie direkt nach der Wiederdurchblutung durchgeführt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Endothelin-A and -B antogonists protect myocardial and endothelial function after ischemia/ reperfusion in a rat heart transplantation model

Autoren: Gabor Szabo (1)*, Levente Fazekas (2) , Susanne Bährle (3) , Damian MacDonald (1) , Nicole Stumpf (1) , Christian F.Vahl (1) , Siegfried Hagl (1)

Institute: (1)*Abteilung für Herzchirurgie, Universität Heidelberg, Heidelberg, (2) Abteilung für Herzchirurgie, Semmelweis-Universität Budapest, Ungarn, (3) Abteilung für Kardiologie, Angiologie und Pulmonologie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Cardiovascular Research 1998: 39, 683-690

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 466



Dokument 4607Titel: Veränderungen von Calcium beim durch erhöhte Schlagfrequenz verursachten Herzversagen beim Hund
Hintergrund: Untersuchung der Ansprechbarkeit des Herzmuskels auf Calcium beim Herzversagen
Tiere: 11 Hunde
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Hunde werden anästhesiert und durch einen Tubus (Plastikschlauch) in der Luftröhre künstlich beatmet. Der Brustkorb wird im fünften Rippenzwischenraum aufgeschnitten, der Herzbeutel geöffnet und Meßinstrumente im Herzen installiert. Die Drähte werden zwischen den Schulterblättern herausgeführt. Dann wird der Brustkorb wieder schichtweise geschlossen. Die Hunde bekommen sechs Tage lang eine Antibiotika-Prophylaxe und dürfen sich 7 bis 10 Tage lang erholen. Danach wird ihnen ein Herzschrittmacher in eine subcutane Hauttasche implantiert. Die Herzfrequenz wird auf 250 Schläge pro Minute gesetzt, so daß sich innerhalb von 20 +/- 9 Tagen ein Herzversagen einstellt, das an klinischen Zeichen, wie beispielsweise Aszites (Flüssigkeit in der Bauchhöhle), Lungenödem, Kachexie (extreme Abmagerung) und veränderten Herzparameter zu erkennen ist. Die Hunde werden später erneut anästhesiert, künstlich beatmet und Brustkorb und Herzbeutel eröffnet. Die linke Herzkranzarterie wird freigelegt und mit Meßgeräten versehen. Durch eine Kanüle (Hohlnadel) in dem Blutgefäß wird nun Calciumchlorid infundiert (eingeleitet), schrittweise erhöht und dabei die Herzarbeit gemessen. Weiteres Schicksal der Hunde nicht beschrieben, vermutlich im Experiment getötet.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Physiologie

Originaltitel: Calcium responsiveness in canine pacing-induced heart failure

Autoren: Gerd Heusch (1)*, Till Neumann (1)

Institute: (1)*Abteilung für Pathophysiologie, Zentrum für Innere Medizin, Universität Essen, 45122 Essen

Zeitschrift: Journal of Molecular and Cellular Cardiology 1998: 30, 1605-1613

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 465



Dokument 4608Titel: Interzelluläres Adhäsionsmolekül-1 (ICAM-1) im motorischen Kern des Fazialisnerven bei der Maus nach axonaler Schädigung und während der Regeneration
Hintergrund: Untersuchung von physiologischen Veränderungen nach Schädigung und Regeneration des Gesichtsnerven
Tiere: 36 Mäuse
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die 2 bis 3 Monate alten Mäuse werden mit äther betäubt, bevor der Gesichtsnerv (Fazialisnerv) nahe seiner Austrittsstelle aus dem Schädelknochen durchtrennt wird. Nach 1 bis 42 Tagen werden die Tiere erneut mit äther narkotisiert und dann auf nicht näher beschriebene Art und Weise getötet ("sacrified"). Teile des Gehirns und Nerven werden untersucht.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Intercellular adhesion molecule-1 (ICAM-1) in the mouse facial motor nucleus after axonal injury and during regeneration

Autoren: A.Werner (1)*, C.U.A.Kloss (1) , J.Walter (1) , G.W.Kreutzberg (1) , G.Raivich (1)

Institute: (1)*Abteilung für Neuromorphologie, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, 82152 Martinsried

Zeitschrift: Journal of Neurocytology 1998: 27, 219-232

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 464



Dokument 4609Titel: Veränderungen der hypothalamischen Katecholamine bei neugeborenen Nachkommen von Rattenmüttern mit Schwangerschaftsdiabetes
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn bei neugeborenen Ratten von Muttertieren mit experimentellem Diabetes
Tiere: 60 Ratten (ca. 60 Rattenjunge und ihre Mütter)
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Die Rattenweibchen werden im Alter von 3 Monaten mit den Männchen gepaart. Danach wird durch Nachweis von Sperma im Vaginalabstrich eine stattgefundene Empfängnis bestätigt. Nun wird den Muttertieren Streptomycin in den Bauchraum gespritzt, wodurch ein Diabetes (Zuckerkrankheit) hervorgerufen wird. Kontrolltiere erhalten lediglich eine Salzlösung injiziert. Am 20.Tag der Schwangerschaft wird den Ratten Zucker verabreicht und die Glukosetoleranz durch Blutzuckerkonzentrationsbestimmungen untersucht. Dazu werden die Tiere leicht betäubt, um das Blut aus einem Venengeflecht hinter dem Augapfel entnehmen zu können.

Die neugeborenen Ratten werden am ersten bzw. am 21. Lebenstag ohne Betäubung mit einer Guillotine enthauptet. Körpergewicht, Konzentrationen von Substanzen im Gehirn, Blutzucker und Insulin, aber auch einzelne Organe, wie beispielsweise die Bauchspeicheldrüse und das Gehirn, werden sofort nach dem Tod untersucht. Einige Ratten werden - 24 h bevor sie getötet werden - in einem stereotaktischen Halteapparat fixiert und das Gift Colchitozin in das Gehirn gespritzt. Danach werden auch diese Tiere enthauptet und das Gehirn untersucht.

Bereich: Hirnforschung, Hormonforschung

Originaltitel: Alterations of hypothalamic catecholamines in the newborn offspring of gestational diabetic mother rats

Autoren: A.Plagemann (1)*, T.Harder (1) , R.Lindner (2) , K.Melchior (1) , A.Rake (1) , F.Rittel (1) , W.Rohde (1) , G.Dörner (1)

Institute: (1)*Institut für Experimentelle Endokrinologie, Humboldt Universität Berlin (Charité:), 10098 Berlin, und (2) Institut für Pathologische und Klinische Biochemie, Humboldt Universität Berlin (Charité:)

Zeitschrift: Developmental Brain Research 1998: 109, 201-209

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 463



Dokument 4610Titel: Effekte von partiellen gegenüber reinen Antiöstrogenen auf die Ovulation und die Hypophysen-Ovar-Achse bei der Ratte
Hintergrund: Untersuchung der Wirkung von hormonellen Substanzen auf den weiblichen Sexualzyklus
Tiere: 18 Ratten
Jahr: 1998

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden täglich bestimmte Testsubstanzen (Antiöstrogene, Tamoxifen u.a.) oder eine Lösung verabreicht. Bei einem Teil der Tiere werden tägliche Vaginalabstriche zur Zyklusbestimmung entnommen. Die Ratten werden wiederum an bestimmten Zyklustagen durch Enthaupten getötet und bestimmte Hormonkonzentrationen im Blut untersucht.

Bereich: Frauenheilkunde

Originaltitel: Effects of partial versus pure antiestrogens on ovulation and the pituitary-ovarian axis in the rat

Autoren: J.Donath (1)*, Y.Nishino (1)

Institute: (1)* Experimentelle Onkologie, Forschungslaboratorien, Schering AG, 13342 Berlin

Zeitschrift: Journal of Steroids and Biochemical Molecular Biology 1998: 66, 247-254

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 462



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