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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1581Titel: Funktionelle Wechselwirkung von NMDA und Gruppe-I-metabotropischen Glutamatrezeptoren bei negativ verstärktem Lernen bei Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Mechanismen des Lernens
Tiere: 156 Ratten (mindestens)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Janvier, Frankreich. Es werden drei unterschiedliche Angst-Lernexperimente vorgenommen.

1. Eine Ratte wird in eine Kiste mit drei gleichgroßen Kammern gesetzt. Eine Kammer ist hell erleuchtet, die andere dunkel. Wenn die Ratte sich in die schützende dunkle Kammer begibt, wird die Tür hinter ihr zugemacht und drei Stromstöße (1mA, 1 Sekunde) werden über das Bodengitter verabreicht. Das Schreien und Springen der Ratte wird als Bestätigung für die Wirkung des Stromstoßes angesehen. Am nächsten Tag muss die Ratte sich wieder entscheiden, ob sie in die dunkle oder die helle Kammer läuft. Meidet sie die dunkle Kammer, wird das als gutes Erinnerungsvermögen ausgelegt.

2. Eine Ratte wird in eine Plastikröhre (19 cm lang, 7,6 cm Durchmesser) gesteckt, die mit einem Gitterboden ausgestattet ist. Im Raum wird ein Grundgeräusch von 64 dB erzeugt. Die Ratte wird nun mehrfach mit lauten, kurzen Geräuschen von 100 dB erschreckt. Am nächsten Tag wird die Ratte wieder in die Röhre gesteckt. Über den Gitterboden werden 15 Stromstöße (0,6 mA) verabreicht. Jeweils zeitgleich mit den Stromstößen leuchtet eine Lampe auf. Wieder einen Tag später wird die Ratte wieder in die Röhre gesteckt. Es werden entweder das laute Geräusch allein oder in Kombination mit der Lampe angeschaltet. Die Schreckreaktionen der Ratte werden mit einem Gerät aufgezeichnet

3. Eine Ratte wird in die unter 2. beschriebene Plastikröhre gesteckt. Über den Gitterboden werden 10 immer stärker werdende Stromstöße (0, 01, 02, 05, 1 mA jeweils 1s) an die Füße verabreicht. Das Aufspringen der Ratte wird registriert.

Jeweils 30 Minuten vor den Test erhalten die Tiere je nach Gruppe unterschiedliche Testsubstanzen in die Bauchhöhle injiziert.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Functional interaction of NMDA and group I metabotropic glutamate receptors in negatively reinforced learning in rats

Autoren: A. Gravius (1), M. Pietraszek (1,2), W.J. Schmidt (3), W. Danysz (1)*

Institute: (1) Merz Pharmaceuticals, 60318 Frankfurt, (2) Institute of Pharmacology, Polish Academy of Sciences, Krakau, Polen, (3) Abteilung für Neuropharmakologie, Zoologisches Institut, Universität Tübingen

Zeitschrift: Psychopharmacology 2006, 185, 58-65

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3563



Dokument 1582Titel: Wirkung der Hemmung der Stickoxidsynthase (NOS) auf die Makro- und Mikrozirkulation bei einem Modell des Blutvergiftungsschocks bei der Ratte
Hintergrund: Es werden Behandlungsmethoden bei Blutvergiftung getestet. Es konnte eine erfolgreiche Behandlung für die experimentelle Blutvergiftung bei der Ratte gefunden werden. Es wird eine andere Studie zitiert, nach der eine andere Behandlung bei Pavianen erfolgreich war. Allerdings waren die bei Ratte und Affe wirksamen Substanzen in bereits durchgeführten klinischen Studien am Menschen wirkungslos.
Tiere: 42 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werde Bestandteile von Salmonellen-Bakterien in die Schwanzvene injiziert. Es kommt zu einem Blutvergiftungsschock. Zwei Stunden nach der Injektion werden die Tiere durch Injektion in die Bauchhöhle narkotisiert. In eine Halsarterie wird ein Katheter zur Blutdruckmessung gelegt. Ein weiterer Katheter wird über eine Halsvene bis zum Herzen geschoben. Die Tiere werden in Gruppen eingeteilt und erhalten je nach Gruppe unterschiedliche Testsubstanzen injiziert. Eine Kontrollgruppe erhält eine wirkungslose Kochsalzlösung. Es werden verschiedene Messungen vorgenommen. Schließlich werden die Ratten getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Schockforschung, Sepsisforschung, Intensivmedizin

Originaltitel: Effect of nitric oxide synthase (NOS) inhibition on macro- and microcirculation in a model of rat endotoxin shock

Autoren: Soni Savai Pullamsetti (1), Daniel Maring (1), Hossein Ardeschir Ghofrani (1), Konstantin Mayer (1), Norbert Weissmann (1), Bernhard Rosengarten (2), Martin Lehner (3), Christian Schudt (3), Rainer Boer (3), Friedrich Grimminger (1), Werner Seeger (1), Ralph Theo Schermuly (1)*

Institute: (1) Medizinische Klinik II/IV, Justus-Liebig-Universität Gießen, 35392 Gießen, (2) Neurologische Klinik, Justus-Liebig-Universität Gießen, (3) Altana Pharma, Konstanz

Zeitschrift: Thrombosis and Haemostasis 2006, 95, 720-727

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3562



Dokument 1583Titel: Schutzwirkung der PARP-Hemmung der Mikrozirkulation und Funktion der Leber nach Blutungsschock und Wiederbelebung bei männlichen Ratten
Hintergrund: Wirkung einer Testsubstanz auf die Durchblutung der Leber bei Blutungsschock und Wiederbelebung.
Tiere: 32 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Unter Narkose werden Katheter in eine Halsarterie und –vene gelegt. Der Bauch wird aufgeschnitten. Der linke Leberlappen wird hervorgelagert und mit einem Glasplättchen abgedeckt. Über den Arterienkatheter wird soviel Blut abgezapft, bis der Blutdruck auf 40 mm Hg gesunken ist. So wird ein Blutungsschock erzeugt. Dieser wird für 60 Minuten aufrecht erhalten. Danach wird das entzogene Blut zusammen mit einer Infusionsflüssigkeit wieder zugeführt. Ein Teil der Tiere erhält eine Testsubstanz fünf Minuten nach Einleitung des Blutungsschocks. In die Leber wird eine fluoreszierende Flüssigkeit injiziert. Dadurch kann mit einem Mikroskop an dem vorgelagerten Leberlappen die Blutzirkulation beobachtet werden. Dieses wird bei der Schockeinleitung, beim Beginn der Wiederbelebung sowie eine und fünf Stunden später durchgeführt. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht beschrieben.

Bereich: Schockforschung

Originaltitel: Protective effects of PARP inhibition on liver microcirculation and function after haemorrhagic shock and resuscitation in male rats

Autoren: J.P. Roesner (1), D.A. Vagts (1), T. Iber (1), C. Eipel (2), B. Vollmar (2)*, G.F.E. Nöldge-Schomburg

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität Rostock, 18055 Rostock, (2) Abteilung für experimentelle Medizin Universität Rostock

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2006: 32: 1649-1657

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3561



Dokument 1584Titel: Erste Ergebnisse zur Untersuchung der Stabilität und Gewebeintegration eines abbaubaren, elastischen Copolymers im Tiermodell
Hintergrund: Test eines neuen, abbaubaren Biomaterials zur Wiederherstellungschirurgie.
Tiere: 84 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld und werden am Tierforschungszentrum Ulm gehalten. Bei 42 Tieren wird unter Narkose der Bauch aufgeschnitten. Aus dem Magen wird ein Stück der Wand mit einem Durchmesser von 1 cm herausgeschnitten. In das Loch wird ein Stück eines neuen, abbaubaren Biomaterials eingesetzt. Bei 21 Ratten wird diese Operation ebenfalls durchgeführt, allerdings wird das Loch im Magen mit normalen Nahtfäden zugenäht. Eine weitere Gruppe von 21 Tieren wird gar nicht operiert. Nach einer, vier oder 24 Wochen werden die Ratten in CO2-Betäubung durch Eröffnen des Brustkorbes getötet. Die Mägen werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Biomaterial-Forschung

Originaltitel:

Autoren: Dorothee Rickert (1)*, Marc O. Scheithauer (1), Saadet Coskun (2), Andreas Lendlein (3), Steffen Kelch (3), Ralf-Peter Franke (2,4)

Institute: (1) Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Universität Ulm, (2) Zentralinstitut für Biomedizinische Technik, Abteilung Biomaterialien, Universität Ulm, (3) GKSS Forschungszentrum Geesthacht GmbH, Institut für Polymerforschung, Teltow, (4) Institut für Biologische Grenzflächen, Forschungszentrum Karlsruhe

Zeitschrift: Biomedizinische Technik 2006: 51, 116-124

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3560



Dokument 1585Titel: Kombinierte Wirkung von körperlicher Aktivität, über die Nahrung zugeführten Isoflavonen und 17ß-Östradiol auf die Bewegungsmotivation, das Körpergewicht und die Knochenmineraldichte von kastrierten weiblichen Ratten
Hintergrund: Untersuchungen zur Behandlung der Menopause der Frau.
Tiere: 54 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Janvier, Le Genest St. Isle, Frankreich. Die Ratten werden in 8 Gruppen zu je 6 Tieren eingeteilt. Bei einem Teil von ihnen werden die Eierstöcke entfernt. Einigen Ratten werden Isoflavone, Östrogen-ähnliche Substanzen, die in Sojabohnen vorkommen, ins Futter gemischt. Andere Gruppen erhalten das weibliche Hormon 17ß-Östradiol verabreicht. Bei der Hälfte der Tiere wird ein Laufrad in den Käfig gestellt. Es wird genau registriert, wie viel jede Ratte darin läuft. Die Tiere werden außerdem regelmäßig gewogen. Nach drei Monaten werden die Tiere unter leichter CO2-Betäubung geköpft.

Bereich: Hormonforschung

Originaltitel: Combined effects of physical activity, dietary isoflavones and 17ß-estradiol on movement drive, body weight and bone mineral density in ovariectomized female rats

Autoren: Thorsten Hertrampf (1), Gisela H. Degen (2), Abdel Ait Kaid (1), Ute Laudenbach-Leschowsky (1), Jan Seibel (1), Ana Laura Di Virgillio (2), Patrick Diel (1)*

Institute: (1) Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin, Abteilung Molekulare und Zelluläre Sportmedizin, Deutsche Sporthochschule Köln, 50927 Köln, (2) Institut für Arbeitsphysiologie and er Universität Dortmund, Dortmund

Zeitschrift: Planta Med 2006: 72, 484-487

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3559



Dokument 1586Titel: Verminderung der Infarktgröße durch den AT1-Rezeptorblocker Candesartan, den HMG-CoA-Reduktasehemmer Rosuvastatin und der Kombination. Eine experimentelle Studie an Ratten
Hintergrund: Wirkung von Testsubstanzen bei künstlich ausgelöstem Schlaganfall.
Tiere: 126 Ratten
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird ein Schlaganfall ausgelöst, indem unter Narkose ein Nylonfaden über eine Halsvene in die rechte mittlere Hirnarterie eingefädelt wird. Der Faden bleibt dort stecken, so dass der dahinter liegende Gewebebereich nicht mehr durchblutet wird. Drei Ratten sterben innerhalb von 30 Minuten, weil mit dem Faden das Blutgefäß durchstoßen wird. Nach einer Stunde wird der Faden bei den überlebenden Tieren wieder herausgezogen. Das Gehirn wird wieder normal durchblutet. Die Tiere erwachen aus der Narkose. Die Ratten sind in Gruppen zu je 14 Tieren eingeteilt. Je nach Gruppe erhalten sie 2 Stunden vor dem Auslösen des Schlaganfalls und/oder einmal täglich danach verschiedene Testsubstanzen allein oder in Kombination in eine Vene verabreicht. Sieben Tage nach dem Auslösen des Schlaganfalls werden die Ratten auf ihr Nervenschäden untersucht. Unter anderem werden sie am Schwanz hochgehoben, um festzustellen, inwieweit sie mit den Vorderbeinen greifen können. Nach 14 Tagen werden die Ratten unter erneuter Narkose getötet.

Die Arbeit wurde von der Firma AstraZeneca GmbH unterstützt.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Reduction of cerebral infarct size by the AT1-receptor blocker candesartan, the HMG-CoA reductase inhibitor rosuvastatin and their combination. An experimental study in rats

Autoren: Tobias Engelhorn (1)*, Arnd Dörfler (1), Gerd Heusch (2), Rainer Schulz (2)

Institute: (1) Abteilung für Neuroradiologie, Universität Erlangen, 91054 Erlangen, (2) Institut für Pathophysiologie, Universität Essen, 45122 Essen

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2006: 406, 92-96

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3558



Dokument 1587Titel: Elektrische Impedanz-Tomografie: änderungen in der Lungendurchlüftung während eines laparoskopischen Eingriffs bei einem Schweinemodell
Hintergrund: Untersuchung von Komplikationen bei laparoskopischen Eingriffen.
Tiere: 6 Schweine (Ferkel, 24-38 kg)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Schweine werden auf dem Rücken liegend in Narkose gelegt. Die Luftröhre wird zur künstlichen Beatmung eingeschnitten. Die Bauchhöhle wird mit CO2 gefüllt. Dann werden laparoskopische Eingriffe (Schlüssellochoperationen) durchgeführt. Bei drei Schweinen wird ein Stück des Dickdarms entfernt und bei den anderen drei Tieren wird eine Magen-Operation durchgeführt. Die Tiere werden mit dem zu testendenden bildgebenden Verfahren (Elektrische Impedanz-Tomografie) gescannt. Anschließend wird eine Computertomografie durchgeführt. Das weitere Schicksal der Schweine wird nicht erwähnt.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Electrical impedance tomography: changes in distribution of pulmonary ventilation during laparoscopic surgery in a porcine model

Autoren: T. Meier (1)*, T. Leibecke (2), C. Eckmann (3), U.W. Gosch (1), M. Grossherr (1), H.P. Bruch (3), H. Gehring (1), S. Leonhardt (4)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie, Universität Lübeck, 23538 Lübeck, (2) Abteilung für Radiologie, Universität Lübeck, (3) Chirurgische Klinik, Universität Lübeck, (4) Medizinische Informationstechnologie, Helmholtz-Institut, RWTH Aachen

Zeitschrift: Langenbecks Archive of Surgery 2006: 391: 383-389

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3557



Dokument 1588Titel: Hervorrufen einer Leberschädigung bei Mäusen durch Überexpression von CD40-Liganden ergibt ein experimentelles Modell, um fulminantes Leberversagen zu studieren
Hintergrund: Molekulare Vorgänge beim Leberversagen.
Tiere: 71 Mäuse (mehr als)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen zum Teil von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld, zum Teil werden sie in der zentralen Tierhaltung der Universität Bonn gezüchtet. Es werden verschiedene Mäuse-Zuchtlinien verwendet. Einige Tiere haben ein geschwächtes Immunsystem. Andere wurden gentechnisch verändert. Ihnen fehlt ein Gen für ein Molekül (CD40 und CD40L), das bei der Immunabwehr eine Rolle spielt. Bei den Tieren wird mittels Gentransfer eben dieses Molekül zu überschießenden Reaktionen in der Leber gebracht. Es kommt zu schwerem Leberversagen, an dem je nach Gruppe die Hälfte der Mäuse stirbt.

Bereich: Leberforschung

Originaltitel: Induction of murine liver damage by overexpression of CD40 ligand provides an experimental model to study fulminant hepatic failure

Autoren: Volker Schmitz (1)*, Frank Dombrowski (2), Jesus Prieto (3), Cheng Qian (3), Linda Diehl (4), Percy Knolle (4), Tilman Sauerbruch (1), Wolfgang H. Caselmann (1), Ulrich Spengler (1), Ludger Leitfeld (1)

Institute: (1) Medizinische Klinik und Poliklinik I, Universitätsklinikum Bonn, 53105 Bonn, (2) Institut für Pathologie, Universität Magdeburg, Magdeburg, (3) Gene Therapy Unit, Universidad de Navarro, Pamplona, Spanien, (4) Institut für Molekulare Medizin und Experimentelle Immunologie, Universität Bonn, Bonn

Zeitschrift: Hepatology 2006: 44, 430-439

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3556



Dokument 1589Titel: Kombination von systhemischem Thioacetamid (TAA)-Injektionen und äthanolfütterung beschleunigt Leberfibrose bei C3H/He-Mäusen und geht einher mit einer Heraufregulierung von MMP-2, VEGF und ICAM-1 in der Leber
Hintergrund: Entwicklung eines "Tiermodells" für die Leberfibrose.
Tiere: 33 Mäuse
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse stammen von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld. Den Tieren wird Thioacetamid, eine giftige Substanz, dreimal pro Woche 15 Wochen lang in die Bauchhöhle injiziert. 21 Mäuse erhalten zusätzlich zehnprozentigen Alkohol in ihr Trinkwasser. Die Tiere werden getötet, um ihre Lebern zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Krebshilfe unterstützt.

Bereich: Leberforschung

Originaltitel: Combination of systemic thioacetamide (TAA) injections and ethanol feeding accelerates hepatic fibrosis in C3H/He mice and is associated with intrahepatic up regulation of MMP-2, VEGF and ICAM-1

Autoren: Miroslaw Kornek (1), Esther Raskopf (1), Ines Guetgemann (3), Matthias Ocker (2), Sevil Gerceker (1), Maria A. Gonzalez-Carmona (1), Christian Rabe (1), Tilman Sauerbruch (1), Volker Schmitz (1)*

Institute: (1) Innere Medizin I, Universitätsklinikum Bonn, 53127 Bonn, (2) Medizin I, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, (3) Institut für Pathologie, Universität Bonn

Zeitschrift: Journal of Hepatology 2006: 45, 370-376

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3555



Dokument 1590Titel: Sensomotorisches Potenzial vom intakten und traumatisierten vorderen und hinteren Kreuzband – eine tierexperimentelle, neurophysiologische Studie
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Kreuzbandverletzungen und Muskelströmen in der Oberschenkelmuskulatur.
Tiere: 15 Schafe (ca.)
Jahr: 2006

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird in Vorversuchen die Eignung der Narkose für die bevorstehenden Versuche getestet. Für die eigentlichen Experimente werden 12 Schafe narkotisiert. Beide Kniegelenke werden aufgeschnitten. Beide Kreuzbänder eines jeden Knies werden mit einem 2,5 mm dicken Stahldraht durchzogen. Die Kniegelenke werden wieder zu genäht und die Drähte durch Silikonhüllen nach außen geführt. An den Drähten wird nun 20 mal mit einer genau definierten Kraft eine Sekunde lang gezogen, dann 5 Sekunden entlastet. Gleichzeitig werden Muskelströme in der Oberschenkelmuskulatur gemessen. Diese Prozedur wird mit 6 verschiedenen Kräften und in 5 verschiedenen Beugepositionen des Kniegelenkes durchgeführt. Am Ende der Versuche werden die Schafe getötet.

Die Experimente fanden in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Die Arbeit wurde unterstützt durch die Gesellschaft der Freunde der MHH, die Braun-Stiftung Melsungen und das Richard-Maatz-Forschungsstipendium des Gerhard-Kütschner-Kreises.

Bereich: Orthopädie

Originaltitel:

Autoren: R. Fremerey (1)*, N. Freitag (2), B. Wippermann (1), M. Stalp (1), F.H. Fu (3)

Institute: (1) Unfallchirurgische Klinik, Klinikum Hildesheim GmbH, 31141 Hildesheim, (2) Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Rheinische Friedrichs-Wilhelm-Universität Bonn, (3) Department of Orthopaedic Surgery, Pittsburgh, PA, USA

Zeitschrift: Zeitschrift für Orthopädie 2006: 144, 158-163

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3554



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