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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1831Titel: Auswertung der Dopamin-Transporterfunktion im Streifenhügel (Gehirnbereich) von Ratten durch in vivo ß-(123I)CIT pinhole SPECT
Hintergrund: Darstellung von geschädigten Rattenhirnen mittels bildgebender Verfahren.
Tiere: 28 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Harlan Winkelmann, Borchen, bezogen. Unter Narkose wird der Kopf der Tiere in einen stereotaktischen Halter eingespannt. Den Tieren wird eine radioaktive Substanz gespritzt, die sich in bestimmten Bereichen des Gehirns anreichert. Diese Strukturen werden mit Hilfe eines Magnetresonanz-Verfahrens bildlich dargestellt. Bei einigen Ratten wird 7 Wochen zuvor durch Injektion einer Substanz in das Gehirn, ein bestimmter Gehirnbereich geschädigt. Die Schädigung soll eine Parkinson-Erkrankung simulieren. Die Tiere mit den Hirnschädigungen werden durch Köpfen getötet. Über das Schicksal der anderen Ratten wird nichts berichtet.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Evaluation of striatal dopamine transporter function in Rats by in vivo ß-(123I)CIT pinhole SPECT

Autoren: Christoph Scherfler (1)*, Eveline Donnemiller (2), Michael Schocke (3), Katja Dierkes (1), Clemens Decristoforo (2), Michael Oberladstätter (2), Christian Kolbitsch (4), Fritz Zschiegner (4), Georg Riccabona (2), Werner Powe (1), Gregor Wenning (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Leopold-Franzens Universität Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Abteilung für Nuklearmedizin, Leopold-Franzens Universität Innsbruck, (3) Abteilung für Magnetresonanz Imaging und Spektroskopie, Leopold-Franzens Universität Innsbruck, (4) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Leopold-Franzens Universität Innsbruck

Zeitschrift: NeuroImage 2002: 17, 128-141

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3311



Dokument 1832Titel: Externe Herzdefibrillation verursacht keine histopathologischen Veränderungen, die typisch sind für Hitzeschädigungen bei Schweinen mit eingesetzten Hirnstimulierungselektroden
Hintergrund: Auswirkungen einer Herzdefibrillation auf im Gehirn eingepflanzte Elektroden.
Tiere: 6 Schweine (16 Wochen alt)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Unter Narkose werden bei den Schweinen zwei 7 mm dicke Löcher in den Schädelknochen gebohrt. Durch diesen werden Elektroden bis zu 3,5 cm in das Gehirn gesteckt. Die Elektroden werden mit einem Kabel verbunden, das unter der Haut bis zur Brustwand verläuft. Dort wird ein Neurostimulator unter die Haut implantiert, ein Gerät, mit dem Stromstöße über die Elektroden abgegeben werden können. Solche Vorrichtungen werden bei Parkinson-Patienten eingesetzt, um bestimmte Gehirnbereiche elektrisch zu stimulieren. Bei den Schweinen wird eine Substanz gespritzt, die einen Herzstillstand hervorruft. Mit einem Defibrillator wird durch elektrische Stromstöße auf die Brustwand das Herz wieder in Gang gesetzt. 15 Minuten nach der Aufhebung des Herzstillstandes werden die Schweine getötet und die Gehirne untersucht.

Bereich: Notfallmedizin

Originaltitel: External cardia defibrillation does not cause acute histopathological changes typical of thermal injuries in pigs with in situ cerebral stimulation electrodes

Autoren: Christian Kolbitsch (1)*, Wilhelm Eisner (2), Axel Kleinsasser (1), Matthias Biebl (3), Thomas Fiegele (3), Alexander Löckinger (1), Ingo H. Lorenz (1), Gregor Mikuz (4), Patrizia L. Moder (4)

Institute: (1) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Abteilung für Neurochirurgie, Universität Innsbruck, (3) Abteilung für Gefäßchirurgie, Universität Innsbruck, (4) Institut für Pathologie, Universität Innsbruck

Zeitschrift: Anesthesia Analgesia 2004: 98, 458-460

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3310



Dokument 1833Titel: Wirkung einer pulsierenden L-DOPA-Behandlung im Modell der doppelt geschädigten Ratte mit Degeneration von Substantia nigra und Corpus striatum (multiple Systemrückbildung)
Hintergrund: Auswirkung von L-DOPA, einer Substanz, die zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt wird, auf Ratten mit Hirnschädigung.
Tiere: 59 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Zunächst wird unter Narkose der Kopf einer Ratte in einen stereotaktischen Halter gespannt. Eine Kanüle wird in das Gehirn gestochen, um eine Substanz zu injizieren, die einen bestimmten Bereich des Gehirns zerstört. Zwei Wochen später wird den Tieren Amphetamin gespritzt. Dieses löst bei den Tieren Drehbewegungen aus und dient zur Bestätigung der Gehirnschädigung. Eine Gruppe der Ratten wird nun einer weiteren Operation unterzogen, wobei ein zweiter Bereich des Gehirns durch Injektion einer Substanz geschädigt wird. Sechs bis acht Wochen nach der ersten Schädigung wird den Ratten mehrfach L-DOPA gespritzt, einer Substanz, die zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt wird. Anschließend erfolgen jeweils Verhaltensexperimente. Die Koordination ihrer Bewegungen wird beobachtet und nach einem Punktesystem bewertet. Um die Koordination der Vorderpfoten zu testen, werden die Ratten in einen durchsichtigen Zylinder gesteckt. Es wird gezählt, wie oft die Ratte die Wände mit den Vorderpfoten berührt. Acht Wochen nach der ersten Operation werden die Ratten durch Köpfen getötet.

Bereich: Parkinson-Forschung, Neurologie

Originaltitel: Effects of pulsatile L-DOPA treatment in the double lesion rat model of striatonigral degeneration (multiple system atrophy)

Autoren: N. Stefanova (1), M. Lundblad (2), F. Tison (3), W. Poewe (1), M.A. Cenci (2), G.K. Wenning (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universitätskrankenhaus Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Department of Physiological Sciences, Wallenberg Neuroscience Center, University of Lund, Sweden, (3) Laboratoire de Neurophysiologie, Universite Bordeaux, Frankreich

Zeitschrift: Neurobiology of Disease 2004: 15, 630-639

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3309



Dokument 1834Titel: Auswahl von Phagen-displayed Anti-Meerschweinchen-C5 oder C6 Antikörpern und ihrer Anwendung in der Xenotransplantation
Hintergrund: Ausschaltung eines Teils der körpereigenen Immunabwehr bei der Transplantation von Organen von einer Tierart auf eine andere.
Tiere: Tiere verschiedener Arten (Anzahl unbekannt)(Meerschweinchen, Ratten, (unbekannte Anzahl) 2 Mäuse)
Jahr: 1999

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden mit einem Faktor des Immunsystems von Meerschweinchen immunisiert, d.h. sie erhalten die Substanz über einige Wochen mehrfach in die Bauchhöhle und einmal in die Milz injiziert. In den Mäusen werden so Antikörper zur Unterdrückung des Immunsystems von Meerschweinchen "hergestellt". Ein Teil der Meerschweinchen, die als Transplantatempfänger dienen, erhält die Antikörper injiziert. Als "Spender" werden Ratten verwendet. Rattenherzen werden in die Bauchhöhle der Meerschweinchen verpflanzt und an das Blutgefäßsystem der "Empfänger" angeschlossen. Nach 30 Minuten werden die Herzen wieder entnommen und untersucht. Die Tiere werden getötet.

Bereich: Xenotransplantation, Immunologie

Originaltitel: Selection of page-displayed anti-guinea pig C5 or C6 antibodies and their application in xenotransplantation

Autoren: Claudia Link (1), Heiko Hawlisch (1), Andreas Meyer zu Vilsendorf (2), Selim Gylerüz (1), Eckhard Nagel (2), Jörg Köhl(1)*

Institute: (1) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Hochschule Hannover, 30625 Hannover, (2) Klinik für Abdominal- und Transplantationschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: Molecular Immunology 1999: 36, 1235-1247

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3308



Dokument 1835Titel: Verlängerte Überlebensrate von auf Ratten transplantierten Meerschweinchenherzen nach Ausschaltung von Komplement und B-Zell-gesteuerter Immunosuppression durch Malononitrilamid
Hintergrund: Wirkung der Kombination verschiedener Immunsuppressiva bei der Transplantation von Meerschweinchenherzen auf Ratten.
Tiere: 106 Tiere verschiedener Arten (53 Ratten, 53 Meerschweinchen)
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden zehn Tage vor der Operation je nach Gruppe mit verschiedenen Immunsuppressiva, d.h. Substanzen, die die körpereigene Abwehr herabsetzen, behandelt. Bei einigen Ratten wird 10 Tage vor der Transplantation die Milz operativ entfernt. Die Meerschweinchen dienen als "Spender" für Herztransplantate. Ihre Herzen werden in die Bauchhöhle der Ratten verpflanzt. Unbehandelte Ratten stoßen das Herz innerhalb von durchschnittlich 13 Minuten ab. Ratten mit unterdrückter Immunabwehr überleben zum Teil bis zu 7 Tage.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Xenotransplantation, Transplantationsmedizin

Originaltitel: Prolonged survival of guinea-pig-to rat-heart xenografts following complement depletion and B-cell-directed immunosuppression by Malononitrilamide

Autoren: Andreas Meyer zu Vilsendorf (1)*, Eckhard Nagel, Claudia Link, A. Jörns, Jörg Köhl (Autoren nicht zugeorndet)

Institute: (1) Klinik für Abdominal- und Transplantationschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover, 30625 Hannover, (2) Institut für Medizinische Mikrobiologie, Medizinische Hochschule Hannover, (3) Zentrum für Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: Transplantation Proceedings 2000: 32, 864-865

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3307



Dokument 1836Titel: Wirkung eines künstlichen Verschlusses auf die Funktion des oberen Harntraktes bei Meerschweinchen, Ratte und Schwein
Hintergrund: Auswirkungen einer Harnleiteroperation.
Tiere: 55 Tiere verschiedener Arten (33 Meerschweinchen, 20 Ratten, 2 Schweine)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden vier verschiedene Experimente vorgenommen:

Experiment 1: Bei 17 Meerschweinchen wird unter Narkose der Bauch auf der linken Seite aufgeschnitten. Der Harnleiter wird von der linken Niere abgeschnitten und ein Stück vom Nierenbecken entfernt. Der Harnleiter wird wieder angenäht. Die Meerschweinchen werden nach 3 Monaten erneut in Narkose gelegt und aufgeschnitten. Beide Harnleiter werden abgeschnitten. Der Druck in den Harnleitern wird mit einem Gerät gemessen. Die Tiere werden getötet.

Experiment 2: 20 Ratten werden auf der linken Seite aufgeschnitten. Aus dem linken Harnleiter wird ein Stück herausgeschnitten, die beiden Enden des Harnleiters werden wieder zusammengenäht. Einen Monat nach der Operation werden bei den Ratten unter Narkose verschiedene Messungen zum Druck im Becken und in den Harnorganen gemacht. Außerdem wird ein Farbstoff in den Harntrakt injiziert, um unter dem Mikroskop die Wandbewegungen des Harnleiters beobachten zu können. Anschließend werden die Ratten getötet.

Experiment 3: Bei zwei weiblichen Schweinen wird unter Narkose der Bauch in der Mitte auf- und der linke Harnleiter abgeschnitten. Ein Stück aus dem Nierenbecken wird entfernt, dann wird der Harnleiter wieder angenäht. Nach zwei Monaten werden die Schweine erneut aufgeschnitten. Druckmesskatheter (dünne Schläuche) werden in die Harnblase und das Becken gelegt. Die Schläuche führen zu einem ebenfalls eingepflanzten Übertragungsgerät, das die Daten drahtlos überträgt. So werden drei Monate lang Druckmesswerte aus dem Inneren der Schweine gemessen. Anschließend werden die Schweine in erneuter Narkose getötet.

Experiment 4: Bei 16 Meerschweinchen wird der linke Harnleiter teilweise verschlossen. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten, zwischen 66 und 250 Tage später werden die Meerschweinchen unter erneuter Narkose getötet.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Akademie für Naturwissenschaften "Leopoldina" unterstützt.

Bereich: Urologie

Originaltitel: Effects of artificial obstruction on the function of the upper urinary tract of guinea-pigs, rats and pigs

Autoren: Bernd Tillig (1)*, O. Mutschke (2), U. Rolle (3), U. Gaunitz (2), G. Asmussen (2), C.E. Constantinou (4)

Institute: (1) Klinik für Kinder- und Neugeborenenchirurgie, Klinikum Neukölln, 12351 Berlin, (2) Carl-Ludwig-Institut für Physiologie, Universität Leipzig, (3) Klinik für Kinderchirurgie, Universität Leipzig, (4) Department of Urology, Stanford University Medical School, Stanford, California, USA

Zeitschrift: European Journal of Pedriatric Surgery 2004: 14, 303-315

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3306



Dokument 1837Titel: Keine Wirkung von GSM-modulierten 900 MHz elektromagnetischen Feldern auf die Überlebensrate und spontane Entwicklung von Lymphomen bei weiblcihen AKR/J Mäusen
Hintergrund: Auswirkung von Handystrahlen auf die Krebsrate bei Mäusen.
Tiere: 320 Mäuse
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden Mäuse verwendet, die durch eine genetische Veränderung im Alter von einem Jahr an einem Lymphom (Lymphknotenkrebs) erkranken. Die Tiere werden vom Jackson Laboratories, Ben Harbour, USA bezogen. Die Hälfte der Tiere wird in ihren Käfigen rund 10 Monate lang einer dauernden Magnetfeldstrahlung ausgesetzt, in einer Intensität, wie sie bei Handys vorkommt (900 MHz). Die andere Hälfte der Tiere dient als Kontrolle und wird nicht bestrahlt. Ab einem Alter von 6 Monaten wird einmal monatlich eine Blutprobe aus dem Schwanz genommen. Die Mäuse beider Gruppen zeigen bald Krebssymptome, sie verlieren an Gewicht, bekommen Atemnot, gesträubtes Fell und hervorstehende Augen. Die Mäuse werden durch CO2 getötet, wenn sich Zeichen der Krankheit entwickeln. 13 Tiere sterben ohne vorherige Anzeichen. Im Schnitt sterben die Mäuse nach 6 Monaten oder sie werden getötet. Am Ende der Experimente, nach 9,5 Monaten, werden auch die überlebenden Mäuse getötet.

Die Arbeit wurde durch das Bundesamt für Strahlenschutz, Salzgitter, gefördert.

Bereich: Strahlenkunde

Originaltitel: No effects of GSM-modulated 900 MHz electromagnetic fields on survival rate and spontaneous development of lymphoma in female AKR/J mice

Autoren: Angela M. Sommer (1), Joachim Streckert (2), Andreas K. Bitz (2), Volkert W. Hansen (2), Alexander Lerchl (1)*

Institute: (1) School of Engineering and Science, Internationale Universität Bremen, 28759 Bremen, (2) Lehrstuhl für Elektromagnetische Theorie, Universität Wuppertal

Zeitschrift: BMC Cancer (electronic recource) 2004: 4(1), 77

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3305



Dokument 1838Titel: Simvastatin, Pravastatin und Cholesterin in hohen Dosen reduziert die Cholesterinsynthese bei Meerschweinchen
Hintergrund: Epidemiologische Studien haben gezeigt, dass Cholesterinhemmer das Auftreten der Alzheimer-Erkrankung vermindern können. Die näheren Umstände sollen hier tierexperimentell untersucht werden.
Tiere: 21 Meerschweinchen
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen stammen von Versuchstierzüchter Harlan Winkelmann, Borchen. Dem Futter der Tiere werden je nach Tiergruppe ein von zwei Cholesterinhemmern oder Cholesterin zugesetzt. Drei bis vier Wochen später werden die Meerschweinchen getötet, ihre Gehirne untersucht.

Die Arbeit wurde unterstützt durch: Alzheimer-Forschungsinitiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Swedish Science Council und Herz-Lungen-Stiftung.

Bereich: Alzheimer-Forschung, Pharmakologie

Originaltitel: High doses of simvastatin, pravastatin, and cholesterol reduce brain cholesterol synthesis in guinea-pigs

Autoren: Dieter Lütjohann (1)*, Mark Stroick (2), Thomas Bertsch (3), Sandra Kühl (2), Bernhard Lindenthal (1), Karin Thelen (1), Ulla Andersson (4), Ingemar Björkhem (4), Klaus von Bergmann (1), Klaus Fassbender (5)

Institute: (1) Abteilung für Klinische Pharmakologie, Universität Bonn, 53105 Bonn, (2) Abteilung für Neurologie, Universitätsklinikum Mannheim der Universität Heidelberg, (3) Abteilung für Klinische Chemie, Universitätsklinikum Mannheim der Universität Heidelberg, (4) Department of Medical Laboratory Science and Technology, Karolinska Institute, Huddinge University Hospital, Huddinge, Schweden, (5) Abteilung für Neurologie, Universität Göttingen

Zeitschrift: Steroids 2004: 69, 431-438

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3304



Dokument 1839Titel: Stamm-spezifische Reaktionen bei Inzuchtmäusen auf Ethanol nach Futtermangel
Hintergrund: Trinken Mäuse nach einer Hungerperiode mehr Alkohol?
Tiere: 96 Mäuse
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden von Versuchstierzüchter Charles River, Sulzfeld, bezogen. Es handelt sich um zwei verschiedene Stämme, mit oder ohne einer Vorliebe für Alkohol. Ab einem Alter von 8 Wochen werden die Tiere einzeln in Käfigen gehalten. Die eine Hälfte der Mäuse wird normal gefüttert. Die Mäuse der anderen Hälfte erhält nur so wenig Futter, dass sie innerhalb von 4 Tagen 20% ihres Körpergewichtes abnehmen. Dieses Gewicht wird 12 Tage lang aufrecht erhalten. danach werden die Tiere wieder normal gefüttert, bis das normale Gewicht erreicht ist. Nun werden ihnen zwei Flaschen angeboten, eine mit Leitungswasser und eine mit 10% Alkohol. Es wird festgestellt, welche Gruppe sich eher dem Alkohol zuwendet. Außerdem wird ein Bewegungstest durchgeführt. Dazu erhält eine Maus eine Alkohollösung in die Bauchhöhle injiziert, anschließend wird ihr Bewegungsverhalten mittels im Käfig angebrachter Photozellen gemessen. Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Bereich: Suchtforschung

Originaltitel: Strain-specific responses of inbred mice to ethanol following food shortage

Autoren: Karl C. Schroff (1), Michael S. Cowen (1), Sabrina Koch (1), Rainer Spanagel (1)*

Institute: (1) Abteilung für Pharmakologie, Zentralinstitut für Mentale Gesundheit, 68159 Mannheim

Zeitschrift: Addiction Biology 2004: 9, 265-271

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3303



Dokument 1840Titel: Das Lymphom-Risiko wird durch eine chronische Exposition von 50 Hz Magnetfeldern bei AKR/J-Mäusen nicht erhöht
Hintergrund: Zahlreiche epidemiologische Studien haben ergeben, dass eine dauernde, leichte Magnetfeldbestrahlung beim Menschen zu einer erhöhten Leukämierate, vor allem bei Kindern führt. Diese Beobachtungen sollten experimentell nachvollzogen werden. Bei den Mäusen ergab sich aber nach 38-wöchiger Dauerbestrahlung keine erhöhte Krebsrate.
Tiere: 480 Mäuse
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden Mäuse verwendet, die durch eine genetische Veränderung im Alter von einem Jahr an einem Lymphom (Lymphknotenkrebs) erkranken. Die Tiere werden vom Jackson Laboratories, Ben Harbour, USA bezogen. Die Hälfte der Tiere wird in ihren Käfigen einer niedrigen, permanenten Magnetfeldstrahlung (50 Hz) ausgesetzt, 38 Wochen lang, rund um die Uhr. Die andere Hälfte der Tiere dient als Kontrolle und wird nicht bestrahlt. Einmal monatlich wird eine Blutprobe aus dem Schwanz genommen. Die Mäuse beider Gruppen zeigen bald Krebssymptome, sie verlieren an Gewicht, bekommen Atemnot, hervorstehende Augen. Bei vier Tieren zeigen sich Lähmungen der Hinterbeine. Die Mäuse werden durch CO2 getötet, wenn sich Zeichen der Krankheit entwickeln. Im Schnitt sterben die Mäuse nach 6 Monaten oder sie werden getötet. Am Ende der Experimente, nach 9,5 Monaten, werden auch die überlebenden Mäuse getötet.

Die Arbeit wurde durch das Bundesamt für Strahlenschutz, Salzgitter, gefördert.

Bereich: Strahlenkunde

Originaltitel: The risk of lymphoma in AKR/J mice does not rise with chronic exposure to 50 Hz magnetic fields (1 uT and 100 uT)

Autoren: Angela M. Sommer (1), Alexander Lerchl (1)*

Institute: (1) School of Engineering and Science, Internationale Universität Bremen, 28759 Bremen

Zeitschrift: Radiation Research 2004: 162, 194-200

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3302



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