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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1431Titel: Alternativer Weg der Komplementaktivierung ist entscheidend für die Blasenbildung bei einer experimentellen Epidermolysis Bullosa Acquisita
Hintergrund: Zum Verständnis der Pathogenese (Krankheitsentstehung) der Epidermolysis Bullosa Acquisita, einer erbliche Hautkrankheit des Menschen, bei der es zu Blasenbildung der Haut am ganzen Körper kommt.
Tiere: 68 Tiere verschiedener Arten (Mindestens 68 Mäuse, Kaninchen (unbekannte Anzahl))
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Mäuse werden bei Charles River bestellt. Gentechnisch veränderte Mäuse werden im eigenen Labor "hergestellt". Diese werden mit den "normalen" Mäusen über 7 oder 10 Generationen zurückgekreuzt. Die Kaninchen werden verwendet, um Antikörper gegen Mäusekollagen zu produzieren. Dazu wird ihnen das Kollagen injiziert. Die Antikörper werden aus dem Blut der Kaninchen gewonnen. Diese Antikörper werden nun "Wildtyp"-Mäusen und gentechnisch veränderten Mäusen jeden zweiten Tag sechs Mal injiziert. Die Tiere entwickeln nach 4 bis 6 Tagen Hautschäden mit Blasen, Abschürfungen und Krusten hauptsächlich um die Augen, an den Ohren, im Gesicht und an den Vorderbeinen. Es werden Gewebeproben der veränderten Haut genommen. Schließlich werden die Mäuse getötet, um Hautproben zu untersuchen.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: The alternative pathway of complement activation is critical for blister induction in experimental Epidermolysis Bullosa Acquisita

Autoren: Sidonia Mihai (1), Mircea T. Chiriac (1), Kazue Takahashi (2), Joshua M. Thurman (3,4), V. Michael Holers (3,4), Detlef Zillikens (1), Marina Botto (5), Cassian Sitaru (1)*

Institute: (1) Abteilung für Dermatologie, Universität Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck, (2) Department of Pediatrics, Laboratory of Developmental Immunology, Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Boston, MA, USA, (3) Department of Medicine, University of Colorado Health Sciences Center, Denver, CO, USA, (4) Department of Immunology, University of Colorado Health Sciences Center, Denver, CO, USA, (5) Rheumatology Section, Imperial College School of Medicine, London, UK

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2007: 178, 6514-6521

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3778



Dokument 1432Titel: Der Hemmer der zentralen Katechol-O-Methyltransferase Tolcapon erhöht die Bildung der Hydroxylradikale im Striatum bei mit L-DOPA/Cardidopa behandelten Ratten
Hintergrund: Untersuchung bestimmter biochemischer Vorgänge im Gehirn.
Tiere: 36 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen. Die Versuche finden in Göttingen statt. Unter Narkose wird der Kopf einer Ratte in einem stereotaktischen Apparat fixiert. Über einem bestimmten Hirnbereich (Striatum/Streifenhügel) wird der Schädelknochen eröffnet. Eine Mirkodialysesonde wird in das Hirngewebe eingelassen. Über eine Mikropumpe können so Substanzen an eine bestimmte Stelle des Gehirns abgegeben werden. Gleichzeitig werden alle 20 Minuten Proben der Hirnflüssigkeit genommen. Die Ratten werden in sechs Gruppen zu je sechs Tieren eingeteilt. Die Tiere erhalten unterschiedliche Testsubstanzen injiziert. Der Versuch zieht sich über acht Stunden. Schließlich werden die Ratten getötet, um ihre Gehirne zu untersuchen.

Bereich: Neurobiochemie

Originaltitel: The central catechol-O-methyltransferase inhibitor tolcapone increases striatal hydroxyl radical production in L-DOPA/carbidopa treated rats

Autoren: M. Gerlach (1,2)*, A.-Y. Xiao (1,2), W. Kuhn (2), R. Lehnfeld (3), P. Waldmeier (4), K.H. Sontag (5), P. Riederer (1)

Institute: (1) Abteilung für Klinische Neurochemie, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Würzburg, Füchsleinstraße 15, 97080 Würzburg, (2) Neurologische Klinik, St. Josef-Krankenhaus, Ruhr-Universität Bochum, (3) Klinische Forschung und Entwicklung, Novartis Pharma GmbH, Nürnberg, (4) Nervous System Research, Novartis Pharma GmbH, Basel, Schweiz, (5) Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Göttingen

Zeitschrift: Journal of Neural Transmission 2002, 108: 189-204

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3777



Dokument 1433Titel: Konzentrationen des Propylen-Stoffwechselproduktes Propylenoxid im Blut von Ratten und Menschen, die Propylen einatmen – als Grundlage für die Risikobewertung
Hintergrund: In unzähligen Langzeitstudien konnten bei Nagetieren keine krebserregenden Eigenschaften von Propylen, einem Nebenprodukt der Ölindustrie, festgestellt werden. Dennoch wird Krebsgefahr vermutet. In der vorliegenden Arbeit sollte die Blutkonzentration bei Ratten und Menschen bei Einatmung von Propylen untersucht werden.
Tiere: 50 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von dem Versuchstierzüchter Charles River WIGA, Sulzfeld, bezogen. Die Tiere werden jeweils zu zweit in eine Kammer gesetzt, wo sie mindestens 7 Stunden lang Propylen in verschiedenen Konzentrationen einatmen müssen. Die Chemikalie ist ein Nebenprodukt der Ölindustrie. Es wird die Propylenkonzentration in der Kammer gemessen und daraus die Blutkonzentration in der Ratte errechnet. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben. Der gleiche Versuch wird mit vier Freiwilligen gemacht.

Bereich: Toxikologie

Originaltitel: Concentrations of the propylene metabolite propylene oxide in blood of propylene-exposed rats and humans – a basis for risk assessment

Autoren: Johannes G. Filser (1,2)*, Christoph Hutzler (2), Florian Rampf (1), Winfried Kessler (1), Thomas H. Faller (1), Edgar Leibold (3), Christian Pütz (1), Stefan Halbach (1), György A. Csanady (1,2)

Institute: (1) Institute für Toxikologie, Helmholtz Zentrum München, Ingolstädter Landstraße 1, 85764 Neuherberg, (2) Institut für Toxikologie und Umwelthygiene, technische Universität München, (3) Experimentelle Toxikologie und Ökologie, BASF AG Ludwigshafen

Zeitschrift: Toxicological Science 2008: 102(29, 219-231

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3776



Dokument 1434Titel: Modulation der Transplantat-Arteriosklerose bei einem Halsschlagader-Transplantationsmodell bei der Ratte
Hintergrund: Gentransfer zur Unterdrückung der Abstoßungsreaktion bei Arterientransplantationen.
Tiere: Ratten (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus der Versuchstierzucht Harlan Winkelmann, Borchen. Zunächst werden Versuche mit Zellen aus der Hauptschlagader von Ratten durchgeführt. Dazu werden Ratten getötet. Weitere Ratten werden getötet, um ihre Halsschlagadern zu entnehmen. In das Blutgefäß wird an einem Ende eine Silikonröhre, an dem anderen eine Kanüle eingeführt. Durch die Kanüle wird eine Lösung mit Viren injiziert. Die Viren dienen als Genfähren. Sie wurden zuvor mit einem Gen beladen, das die Abstoßungsreaktion unterdrücken soll. Die Arterie mit der Virenlösung wird an beiden Enden zugeklemmt und eine Stunde in eine Nährflüssigkeit gelegt. Anschließend wird das Blutgefäß gespült und noch einmal 24 Stunden in eine Nährflüssigkeit gelegt. Am nächsten Tag wird das Gefäß in Ratten transplantiert, denen zuvor die rechte Halsschlagader entfernt wurde. Sieben oder 28 Tage nach der Transplantation werden die Ratten auf nicht beschriebene Weise getötet. Die Halsschlagadern werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Modulation of graft arteriosclerosis in a rat carotid transplantation model

Autoren: Andrei Zdoroveac (1), Cornelia Doebis (1), Horst Laube (2), Sabine Brösel (1), Isabela Schmitt-Knosalla (1), Hans-Dieter Volk (1), Martina Seifert (1)*

Institute: (1) Institut für Medizinische Immunologie, Charité: Universitätsmedizin, Campus Charité: Mitte, Monbijoustr. 2a, 10117 Berlin, (2) Deutsches Herzinstitut Berlin

Zeitschrift: Journal of Surgical Research 2008: 145, 161-169

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3775



Dokument 1435Titel: Hypofraktionelle stereotaktische Radiotherapie des Hippocampus der Ratte. Normalgewebetoleanz und Dosis-Wirkungs-Beziehung
Hintergrund: Auswirkung einer Strahlentherapie auf das Gehirn von Ratten.
Tiere: 9 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von Versuchstierzüchter Charles River bezogen. Unter Narkose wird der Kopf der Tiere in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Das Gehirn wird mit einem Kernspintomographen gescannt. Das Gehirn von jeweils drei Ratten wird einmal wöchentlich mit 2 x 10 Gy, 3 x 10 Gy oder 4 x 10 Gy Röntgenstrahlen bestrahlt. Dazu werden die Tiere narkotisiert und in das stereotaktische Gerät eingespannt. Acht, 12 oder 16 Wochen nach dem ersten Kernspintomographie-Scan wird jeweils eine Ratte pro Gruppe auf nicht genannte Weise getötet. Die Gehirne werden entnommen und untersucht.

Bereich: Strahlentherapie

Originaltitel: Hypofractionated stereotactic radiotherapy to the rat hippocampus. Determination of dose response and tolerance

Autoren: Antje Ernst-Stecken (1)*, Ina Jeske (2), Andreas Hess (3), Franz Rödel (1), Oliver Ganslandt (4), Gerhard Grabenbauer (1), Rolf Sauer (1), Kai Brune (5), Ingmar Blümcke (2)

Institute: (1) Strahlentherapeutische Universitätsklinik, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsstraße 27, 91054 Erlangen, (2) Abteilung für Neuropathologie, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (3) Abteilung für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (4) Abteilung für Neurochirurgie, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Erlangen, (5) Doerenkamp-Stiftungsprofessur für Innovationen im Tier- und Verbraucherschutz, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, 91054 Erlangen

Zeitschrift: Strahlentherapie und Onkologie 2007: 183, 440-446

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3774



Dokument 1436Titel: Anlieferung von superparamagnetischen Nanopartikeln für die locale Chemotherapie nach einer Infusion in die Arterie und Magnetic Drug Targeting
Hintergrund: Verwendung von Nanopartikeln, um Krebsmedikamente in Tumorgewebe anzureichern.
Tiere: 8 Kaninchen
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Kaninchen werden Plattenepitelkarzinomzellen in ein Hinterbein injiziert. Zwei Wochen später sind die Krebsgeschwüre 2 qcm groß. Den Tieren werden Eisenoxid-Nanopartikel in eine Hinterbeinarterie injiziert. Gleichzeitig werden die Kaninchen einem magnetischen Feld mit dem Focus über dem Tumor ausgesetzt. So soll erreicht werden, dass die Nanopartikel sich in dem Tumorgewebe anreichern. Eine Stunde später werden die Kaninchen getötet, um das Gewebe zu untersuchen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Wilhelm-Sander-Stiftung, München.

Bereich: Nanomedizin, Krebsforschung

Originaltitel: Delivery of superparamagnetic nanoparticles for local chemotherapy after intraarterial infusion and magnetic drug targeting

Autoren: Christoph Alexiou (1)*, Roland Jurgons (1), Christian Seliger (1), Oliver Brunke (2), Heinrich Iro (1), Stefan Odenbach (2)

Institute: (1) Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Waldstraße 1, 91054 Erlangen, (2) Institut für Flüssigkeitsmechanik, Universität Dresden

Zeitschrift: Anticancer Research 2007: 27, 2019-2022

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3773



Dokument 1437Titel: Die Expremierung von Chondromodulin-1 in den Herzklappen wird bei einem Kaninchenmodell der infektiösen Endokarditis herunterreguliert
Hintergrund: Molekulare Vorgänge in den Herzklappen bei einer experimentellen Herzentzündung.
Tiere: 35 Kaninchen (Weiße Neuseeland-Kaninchen)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Kisslegg. Unter Narkose wird die linke Seite des Brustkorbs aufgeschnitten. Bei einem Teil der Tiere wird ein Stück Dacron (Kunststofffasergewebe) in die Herzklappen eingenäht, um eine Klappenschwäche zu simulieren. Einige Kaninchen erhalten zusätzlich Eiterbakterien in die Blutbahn injiziert, die zu einer Herzentzündung führen. Bei einer weiteren Gruppe werden nur Bakterien gespritzt, aber es wird kein Kunststoff in die Herzklappen eingenäht. Eine Gruppe Kaninchen bleibt unbehandelt. Die Tiere erwachen aus der Narkose. Sechs oder 12 Stunden nach der Operation werden die Kaninchen betäubt und durch ein Gift getötet. Die Herzklappen werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Kommission für Klinische Forschung der Technischen Universität München finanziell unterstützt.

Bereich: Herz-Kreislaufchirurgie

Originaltitel: Valvular chondromodulin-1 expression is down-regulated in a rabbit model of infective endocarditis

Autoren: Joachim B. Grammer*, Walter B. Eichinger, Sabine Bleiziffer, Matthias R. Benz, Rüdiger Lange, Robert Bauernschmitt

Institute: Deutsches Herzzentrum München, Klinik für Herz- und Herzklappenchirurgie, Technische Universität München, Lazarettstraße 36, 80636 München

Zeitschrift: Journal of Heart Valve Diseases 2007: 16(6), 623-630

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3772



Dokument 1438Titel: Auslösen der Hämoxygenase-1 verbessert das Überleben von Bauchspeicheldrüsentransplantaten durch Verhinderung einer Bauchspeicheldrüsenentzündung nach einer Transplantation
Hintergrund: Rolle eines bestimmten Enzyms bei der Überlebensdauer von Bauchspeicheldrüsentransplantaten.
Tiere: 90 Ratten
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus dem Zentralen Tierlabor der Medizinischen Hochschule Hannover. 45 Ratten werden als "Spender", 45 als "Empfänger von Transplantaten verwendet. Den "Empfängern" wird zunächst ein Gift in eine Vene injiziert, das die Inselzellen der Bauchspeicheldrüse zerstört. Die Tiere werden diabetisch. Ihnen werden mehrfach Blutproben entnommen, um den Blutzuckerspiegel zu messen. Den "Spendern" wird die Bauchspeicheldrüse und ein Stück des Dünndarms entfernt. Die Organe werden eine, sechs oder 20 Stunden in einer kalten Flüssigkeit aufbewahrt, bevor sie den "Empfängern" eingepflanzt werden. Ein Teil der Tiere erhält 48 Stunden vor der Operation eine Substanz injiziert, die auslöst, dass ein bestimmtes Enzym vermehrt ausgeschüttet wird. Nach der Verpflanzung der Transplantate, wird bei den Ratten einmal täglich eine Blutprobe aus der Schwanzvene genommen. Die Tiere werden 30 Tage lang beobachtet und dann getötet. In einer Gruppe sterben 5 Ratten innerhalb der ersten 24 Stunden aufgrund einer schweren Bauchspeicheldrüsenentzündung.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Novartis Pharma GmbH. Nürnberg.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Induction of heme oxygenase-1 improves the survival of pancreas grafts by prevention of pancreatitis after transplantation

Autoren: Thomas Becker (1)*, Andreas Meyer zu Vilsendorf (1), Taivankhuu Terbish (1), Jürgen Klempnauer (1), Anne Jörns (2)

Institute: (1) Abteilung für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover, (2) Institut für Klinische Biochemie & Zentrum für Anatomie, Medizinische Hochschule Hannover

Zeitschrift: Transplantation 2007: 84, 1644-1655

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3771



Dokument 1439Titel: Schutz der Hörschnecke während einer Steigbügeloperation: Spielen Kortikosteroide eine Rolle?
Hintergrund: Kann Kortison vor Schäden nach chirurgischen Eingriffen am Innenohr schützen?
Tiere: 11 Meerschweinchen
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den betäubten Meerschweinchen wird ein 2 x 2 mm großes Loch in den Knochen hinter dem Ohr in das Mittelohr gebohrt. Bei fünf Meerschweinchen wird ein mit einem Kortikosteroid getränkter Gelschaumstoffschwamm auf das runde Fenster des Innenohrs gehalten. Das jeweils andere Ohr dient als Kontrolle. Hier wird der Schwamm mit einer wirkungslosen Kochsalzlösung getränkt. Bei sechs Meerschweinchen wird ein 1 mm Loch in das Innenohr gebohrt, um das Kortikosteroid direkt in das Innenohr zu injizieren. Nach 14, 21 und 28 Tagen wird das Hörvermögen der Meerschweinchen geprüft. Dazu werden die Tiere narkotisiert. Töne werden vor dem Ohr abgespielt, während gleichzeitig über eine im Mittelohr platzierte Elektrode elektrische Ströme gemessen werden. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht erwähnt.

Bereich: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Chirurgie

Originaltitel: Protecting the cochlea during stapes surgery: Is there a role for corticosteroids?

Autoren: Jan Kiefer (1)*, Qing Ye (2), Jochen Tillein (3), O. Adunka (2), Wolfgang Arnold (1), Wolfgang Gstoettner (2),

Institute: (1) Hals-Nasen-Ohrenklinik, Klinikum Rechts der Isar, Technische Universität München, Ismaningerstraße 22, 81675 München, (2) Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Kopf- und Halschirurgie, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt, (3) Zentrum für Physiologie, Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt

Zeitschrift: Advanced Otorhinolaryngology 2007: 65, 300-307

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3770



Dokument 1440Titel: Layout der transcallosalen Aktivität in der Sehrinde der Katze, aufgedeckt durch optische Bildgebung
Hintergrund: Rolle eines Hirnbereichs beim Sehvorgang.
Tiere: 9 Katzen (9-29 Monate alt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden vermutlich in Bochum statt. Der Kopf einer auf dem Rücken liegenden Katze wird unter Narkose in einen stereotaktischen Apparat eingespannt. Der weiche Gaumen wird eingeschnitten. In den darunter liegenden Knochen des harten Gaumens wird ein Loch gebohrt. So gelangt man an die Stelle des Gehirns, wo die beiden Sehnerven sich kreuzen. Die Sehnerven werden an der Kreuzungsstelle durchtrennt. Der weiche Gaumen wird wieder zugenäht. Es wird nicht ganz klar beschrieben, aber vermutlich erfolgen die folgenden Experimente mit zeitlichem Abstand zur Durchtrennung des Sehnervs.

Einer Katze werden zwei Löcher in den Schädelknochen über bestimmten Bereichen der Sehrinde gebohrt. Darüber wird eine runde Metallkammer mit 30 mm Durchmesser mit Zahnzement und Knochenschrauben befestigt. Die harte Hirnhaut wird im Bereich der Kammern entfernt. Die Kammer wird mit Silikonöl gefüllt, damit das Hirngewebe nicht austrocknet. Darüber wird ein Glasplättchen gelegt. Die Augen der Katze werden mit Kontaktlinsen auf einen Monitor gerichtet, auf dem Muster gezeigt werden. Gleichzeitig wird das Gehirn durch die Kammern beleuchtet und mit einer Videokamera gefilmt. Am Ende der Experimente werden die Katzen durch Überdosis des Narkosemittels getötet.

Die Arbeit wurde unter anderem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Sehforschung

Originaltitel: Layout of transcallosal activity in cat visual cortex revealed by optical imaging

Autoren: N.L. Rochefort (1,2,3)*, P. Buzas (1,4,6), Z.F. Kisvarday (1,5), U.T. Eysel (1), C. Milleret (3)*

Institute: (1) Abteilung für Neurophysiologie, MA 4/149, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) International Graduate School of Neuroscience, Ruhr-Universität Bochum, (3) Laboratoire de Physiologie de la Perception et de l'Action, College de France, Paris, Frankreich, (4) National Vision Research Institute and Department of Optometry and Vision Sciences, University of Melbourne, Australia, (5) Laboratory for Cortical Systems Neuroscience, University of Debrecen, Ungarn, (6) Institute of Physiology, Medical School

Zeitschrift: NeuroImage 2007: 36, 804-821

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3769



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