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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2131Titel: Visuelle Verarbeitung beim Ketamin-anästhesierten Affen –Reaktionen der Augenbewegungen und Reaktionen in Abhängigkeit vom Blutsauerstoffaufnahmespiegel
Hintergrund: Einfluss eines Narkosemittels auf Augenbewegungen und visuelle Verarbeitung
Tiere: 2 Affen
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Den beiden Affen (A und B) wird zunächst unter Narkose ein Kopfhalter auf den Schädel gepflanzt. Er besteht aus einem zylindrischen Kunststoffaufsatz und fünf "Beinen". Mit dieser Vorrichtung kann später der Kopf des Affen unbeweglich fixiert werden. Bei Affe B werden außerdem zwei Drahtspulen in ein Auge operiert. Eine Spule wird um die Iris positioniert, die andere seitlich am Übergang von der Lederhaut zur Bindehaut. Von beiden Spulen führen Drähte durch ein Bohrloch in der Augenhöhle zur Außenseite des Schädels und zum Kopfhalter. Nach der Operation müssen die Tiere 10 Tage lang in einem Stuhl ausharren, in dem sie sitzen und aufstehen, nicht aber mit den Händen den Kopf berühren können. Bei den Experimenten sitzen die Tiere in einem Primatenstuhl mit am Kopfhalter fixiertem Kopf. Direkt vor der Nase eines Affen sind zwei Spiegel angebracht, die die Bilder von zwei seitlich aufgebauten Bildschirmen reflektieren. Es werden Streifenmuster, Gesichter, Fotos und geometrische Figuren gezeigt. Nach einem gezeigten Bild leuchtet ein farbiger Lichtpunkt auf. Je nach Farbe muss der Affe einen von zwei Hebeln betätigen. Dafür erhält er einen Tropfen Apfelsaft. Vor dem Experiment erhalten die Tiere eine Zeit lang kein Wasser, damit sie für die Aufgaben am Bildschirm genügend "motiviert" sind. Bei Affe A werden die Augenbewegungen mit einer Kamera verfolgt, bei Affe B mithilfe der Spulen in seinem Auge.

Affe A erhält eine Injektion eines niedrig dosierten Anästhetikums in einen Muskel injiziert. Bei Affe B wird ein Venenkatheter (dünner Kunststoffschlauch) in eine Hinterbeinvene gelegt. Über diesen wird ebenfalls ein niedrig dosiertes Narkosemittel langsam infundiert. Die Tiere müssen weiter die Aufgaben erledigen, während sie schläfrig werden. Bei einem weiteren Experiment werden Aufnahmen mit bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz-Tomographie) gemacht, während vor den Augen der voll narkotisierten Tiere Muster auf einem Bildschirm ablaufen. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Diese Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Visual processing in the ketamine-anesthetized monkey – Optokinetic and blood oxygenation level-dependent responses

Autoren: David A. Leopold (1)*, Holger K. Plettenberg (1), Nikos K. Logothetis (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2002: 143, 359-372

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3006



Dokument 2132Titel: Abbau von Cholin-enthaltenden Phospholipiden im Rattenhirn während hochgradigem Gewichtsverlust
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn bei Essstörungen wie Magersucht
Tiere: 42 Ratten
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die einzeln gehaltenen Ratten werden in 4 Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 (Kontrollgruppe) erhält Futter zur freien Verfügung. Die Tiere in den anderen drei Gruppen erhalten über einen Zeitraum von 3 Monaten Standardfutter, allerdings in so geringen Mengen, dass sie innerhalb von 3 Monaten 15, 30 oder 45% ihres ursprünglichen Gewichtes abnehmen. Ratten in Gruppe 3 und 4 zeigen während der Hungerperiode ein zunehmend aggressives Verhalten. Die Tiere in Gruppe 4 von einem durchschnittlichen Ausgangsgewicht von 285 g auf 158,5 g heruntergehungert. Auf diesem Gewicht werden sie 2 Wochen lang gehalten. Schließlich werden die Ratten aller Gruppen auf nicht näher beschrieben Weise "geopfert", d.h. getötet. Die Gehirne werden untersucht.

Bereich: Psychiatrie

Originaltitel: Breakdown of choline-containing phospholipids in rat brain during severe weight loss

Autoren: Christoph Göpel (1), Martin H. Schmidt (1), Marianne Campanini (2), Jochen Klein (3)*

Institute: (1) Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Abteilung für Kinder- und Erwachsenenpsychiatrie, 68159 Mannheim, (2) Institut für Pharmakologie, Universität Mainz, (3) Department of Pharmaceutical Sciences, Texas Tech School of Pharmacy, Amarillo, USA

Zeitschrift: Neuroscience Letters 2002: 326, 21-24

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3005



Dokument 2133Titel: Zweidimensionale Analyse des räumlichen Sehvermögens bei normal aufgewachsenen und schielenden Kätzchen
Hintergrund: Erforschung des Schielens
Tiere: 18 Katzen (junge Kätzchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Am 14. oder 15. Lebenstag werden 9 der 18 Kätzchen operiert. Unter Narkose wird eine Muskelsehne des linken Auges durchschnitten. Dadurch kommt es bei den Tieren zum Schielen. In den nächsten Tagen und Wochen werden insgesamt drei Fotos vom Gesicht der schielenden und der normalen Katzen gemacht. Im Alter von 3 bis 6 Wochen wird unter erneuter Narkose bei allen Tieren ein Venenkatheter (dünner Plastikschlauch) gelegt. Auf ein Auge wird eine schwarze Kontaktlinse gesetzt. Nach Erwachen aus der Narkose dürfen sich die Tiere frei im Labor bewegen – 45 Minuten lang, dann werden sie durch Injektion eines Barbiturates getötet. Ihre Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung

Originaltitel: Two-dimensional analysis of the spacing of ocular dominance columns in normally raised and strabismic kittens

Autoren: Stefan Rathjen (1,2), Kerstin E. Schmidt (2), Siegrid Löwel (3)

Institute: (1) Leibniz-Institut für Neurobiologie, Forschergruppe "Visuelle Entwicklung und Plastizität", 39118 Magdeburg, (2) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt

Zeitschrift: Experimental Brain Research 2002: 145, 158-165

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3004



Dokument 2134Titel: Einfluss einer frühen Drainage mit Phospholipiden in der Bauchhöhle auf die Verhinderung einer Verklebung der inneren Organe
Hintergrund: Verhinderung der Verwachsungen von inneren Organen mit der Bauchwand nach chirurgischen Eingriffen
Tiere: 40 Kaninchen (Chinchilla-Kaninchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die einzeln gehaltenen Kaninchen werden in 4 Gruppen aufgeteilt. Bei allen wird zunächst unter Narkose der Bauch in der Mitte aufgeschnitten. Im Bereich des Blind- und des Krummdarms sowie an der unteren Bauchwand wird mit Schmirgelpapier die obere Zellschicht (Bauchfell) auf einer Fläche von 9 qcm abgescheuert. Der Bauch wird wieder zugenäht. Kurz vor dem Verschließen wird bei zwei Gruppen Kaninchen eine Substanz (Phospholipid), bei den anderen zwei Gruppen eine Kochsalzlösung in die Bauchhöhle gefüllt. Bei jeweils einer Phospholipid- und Kochsalz-Gruppe wird die Flüssigkeit 30 Minuten später zu 80 % wieder abgesaugt. Dann wird der Bauch vollständig verschlossen. Die Tiere erwachen aus der Narkose. Ein Kaninchen stirbt am nächsten Tag aufgrund eines Narkosezwischenfalls. Zwei Kaninchen sterben an herausgefallenen Organen, nachdem sie sich selbst die Naht geöffnet haben! (Anmerkung der Übersetzerin: Eine solch dilettantische OP-Nachversorgung wäre der Ruin jeder Tierarztpraxis). Je nach Gruppe kommt es bei den Tieren zu mehr oder weniger starken schmerzhaften Verwachsungen der inneren Organe mit der Bauchwand. Nach 10 Tagen werden alle Tiere durch Injektion eines Barbiturates getötet. Die Verwachsungen werden untersucht.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Influence of early drainage of intraperitoneal phospholipids on efficacy of adhesion prevention

Autoren: Stefan A. Müller (1)*, Karl H. Treutner (1), Lothar Tietze (2), M. Jansen (1), Michail Anurov (3), Svetlana Titkova (3), Alexander P. Oettinger (3), Volker Schumpelick (1)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Medizinische Fakultät, Rheinisch-Westfälische Technische Universität Aachen, 52074 Aachen, (2) Institut für Pathologie, Medizinische Fakultät, Rheinisch-Westfälische Technische Universität Aachen, (3) Joint Institute for Surgical Research, Russian Medical State University, Moskau

Zeitschrift: Journal of Investigative Surgery 2002: 15, 23-28

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3003



Dokument 2135Titel: Der Endothelin-A-Rezeptor-Antagonist LU 135252 hemmt eine durch zuviel Cholesterin verursachte, aber nicht eine durch Zerstörung der Blutgefässinnenwand verursachte Arteriosklerose in den Schlagadern des Kaninchens
Hintergrund: Test eines Mittels zur Verhinderung einer Arterienverkalkung
Tiere: 28 Kaninchen (Weiße Neuseelandkaninchen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei allen Kaninchen wird zunächst die innere Zellschicht des hinteren Teils der Aorta (Körperschlagader) zerstört. Dazu wird unter Narkose ein Schlauch mit einem aufblasbaren Ballon am Ende in eine Hinterbeinarterie eingeführt und bis zur Aorta vorgeschoben. Hier wird der Ballon aufgeblasen und der Schlauch zurückgezogen. Dies Prozedur wird dreimal wiederholt. Auf diese Weise wird die Innenwand des Blutgefässes abgerieben und zerstört. Damit wird eine Arteriosklerose-Bildung hervorgerufen (Arterienverkalkung). Die Tiere werden in 4 Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 und 2 erhält normales, Gruppe 3 und 4 mit Cholesterin angereichertes Futter. Gruppe 2 und 4 erhält täglich ein Medikament mit einer Schlundsonde in den Magen verabreicht. Nach 6 Wochen werden alle Tiere durch Injektion eines Tötungsmittels unter Narkose getötet.

Bereich: Arteriosklerose-Forschung

Originaltitel: Endothelin A receptor antagonist LU 135252 inhibits hypercholesterolemia-induced, but not deendothelialization-induced, artherosclerosis in rabbit arteries

Autoren: Gunnar Tepe(1)*, Ute Brehme (2), Harals Seeger (1), Manfred Raschnack (3), Claus D. Claussen (1), Stephan H. Duda (1)

Institute: (1) Institut für Diagnostische Radiologie, Universität Tübingen, 72076 Tübingen, (2) Institut für Arbeits- und Sozialmedizin, Universität Tübingen, (3) Knoll AG, Ludwigshafen

Zeitschrift: Investigative Radiology 2002: 37(6), 349-355

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3002



Dokument 2136Titel: Bestimmung des Empfänger-Chimärismus mit einer semi-quantitiven PCR-Methode bei einem Hundemodell für die Knochenmarkstransplantation
Hintergrund: Untersuchungen zur Abstoßungsreaktion bei der Knochenmarkstransplantation
Tiere: 6 Hunde (Beagles)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Drei Hunde werden als Spender, die anderen drei als Empfänger von Knochenmarkstransplantaten verwendet. Empfänger und Spender sind jeweils Geschwister aus einem Wurf. Zwei Empfängertiere werden zunächst mit 10 Gy ganzkörperbestrahlt. Der dritte Hund wird mit einem Leukämie-Mittel und einem Zytostatikum (in der Krebstherapie verwendetes Mittel) vorbehandelt. Dann wird Knochenmark von den Spendern auf die Empfänger übertragen. Die Operation wird nicht näher beschrieben, auch nicht, aus welchen Knochen das Mark genommen wird. Die beiden zuvor bestrahlten Hunde werden zwei Jahre lang, der dritte Hund drei Jahre lang beobachtet. Es werden mehrere Blutproben entnommen. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Transplantationsmedizin

Originaltitel: Determination of donor-type chimerism using a semi-quantitative PCR-based method in a canine model for bone marrow transplantation

Autoren: Heike Fiegler (1), Michael Knabel (2), Monika Franz (2), Hans-Jochem Kolb (2,3)*, Ursula Just (1)

Institute: (1) GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Institut für Klinische Molekularbiologie und Tumorgenetik, 81377 München, (2) GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, Klinische Kooperationsgruppe Hämatopoetische Zelltransplantation und Institut für Immunologie, München, (3) Medizinische Klinik III, Klinikum Grosshadern, Universität München, München

Zeitschrift: Veterinary Immunology and Immunopathology 2002: 84, 61-70

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3001



Dokument 2137Titel: Harmonische Darstellung des Gehirnfunktionsgewebes bei einem Hundemodell nach Injektion einer größeren Menge eines Kontrastmittels (...)
Hintergrund: Test eines Kontrastmittels zur Ultraschall-Untersuchung des Gehirns
Tiere: 6 Hunde (Beagles)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden wird unter Narkose eine Venenkatheter gelegt, über den ein Kontrastmedium injiziert wird. Im Schläfenbereich wird das Fell geschoren. Eine Ultraschallsonde wird in diesem Bereich angebracht, mit der das Gehirn untersucht wird. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: Harmonic imaging of the brain parenchyma in a dog model following NC100100

Autoren: Karsten Meyer (1), Günter Seidel (1)*, Christian Algermissen (1)

Institute: (1) Abteilung für Neurologie, Universitätsklinikum Lübeck, 23538 Lübeck

Zeitschrift: Journal of Neuroimaging 2002: 12(1), 35-41

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3000



Dokument 2138Titel: Aktivitäts-abhängige änderungen des Aufnahmefeldes in den Bereichen um eine Schädigung der Sehrinde der Katze
Hintergrund: Heilprozess des Nervengewebes bei einer Hirnschädigung
Tiere: Katzen (Anzahl unbekannt)(Anzahl unbekannt)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Bei den Katzen wird unter Narkose die Schädeldecke geöffnet und eine bestimmte Stelle der Sehrinde des Gehirns mit Säure geschädigt. Zwei Tage später erfolgen die eigentlichen Versuche, eventuell unter erneuter Narkose (nicht ganz klar). Am Bereich um die geschädigte Sehrinde werden Messungen vorgenommen. Zum Teil werden dabei vor den Augen der Tiere Lichtreize gezeigt. Ein Teil der Tiere wird am 3. Tag nach der Gehirnschädigung getötet, um das Gehirn zu untersuchen.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Activity-dependent receptive field changes in the surround of adult cat visual cortex lesions

Autoren: Georg Schweigart (1,2), Ulf T. Eysel (1)*

Institute: (1) Abteilung für Neurophysiologie, Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) Neurologische Universitätsklinik, Freiburg

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2002: 15(10), 1585-1596

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 2999



Dokument 2139Titel: Zeitabhängige Autoregulation des Blutflusses in der Niere bei wachen Ratten
Hintergrund: Untersuchung der Regulation des Blutflusses in der Niere
Tiere: 25 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Den Ratten werden unter Narkose eine ganze Reihe Instrumente in den Bauch eingepflanzt: Ein mit einem Transmitter (Überträgersystem) verbundener Katheter wird in die Aorta (Körperschlagader) eingesetzt, eine Ultraschall-Messsonde zur Messung des Blutflusses wird außen um die linke Nierenarterie gelegt und an einem Beckenmuskel angenäht. Zwei optische Glasfasern werden 2 und 4 mm tief in eine Niere gesteckt. Schließlich wird noch eine aufblasbare Manschette um die Aorta gelegt. Alle Kabel werden unter der Haut bis zum Nacken geführt, wo sie nach außen treten. Nach einer Erholungszeit werden die Ratten trainiert sich in eine enge Röhre zu legen. Die Experimente erfolgen an den unbetäubten, in der Röhre liegenden Tieren. Mithilfe der Manschette wird der Blutfluss in der Niere mehrfach für kurze Zeit verringert. Gleichzeitig werden diverse Messungen vorgenommen. Das weitere Schicksal der Ratten wird nicht erwähnt.

Bereich: Nierenforschung

Originaltitel: Time-dependent autoregulation of renal blood flow in conscious rats

Autoren: Bert Flemming (1)*, Nicole Arenz (1), Erdmann Seeliger (1), Thomas Wronski (1), Katharina Steer (1), Pontus B Persson (1)

Institute: (1) Johannes-Müller-Institut für Physiologie, Humboldt-Universität (Charité:), 10117 Berlin

Zeitschrift: Journal of the American Society of Nephrology 2001: 12, 2253-2262

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 2998



Dokument 2140Titel: Zeitlicher Rhythmus der Wärmeregulation bei säugenden Kaninchenbabys
Hintergrund: Zeitlicher Rhythmus der Wärmeregulation bei säugenden Kaninchenbabys
Tiere: 20 Kaninchen (Kaninchenbabys und ihre Mütter (Weiße Neuseeländer))
Jahr: 2000

Versuchsbeschreibung: Weibliche Kaninchen der Rasse Weiße Neuseeländer werden einzeln in Käfigen mit Gitterrost gehalten. In einem angeschlossenen, durch eine Schiebetür abtrennbaren Käfig befindet sich eine Nestbox mit Papierschnitzeln. Die 20 Kaninchen gebären je 5 bis 9 Junge. Je ein Kaninchenbaby pro Wurf wird am 3. Lebenstag operiert. Unter Narkose wird ein Temperaturmessgerät in die Bauchhöhle eingepflanzt. Einmal täglich zu bestimmten, sich ändernden Uhrzeiten wird die Schiebtür geöffnet, so dass die Mutter zu ihren Jungen gelangen kann, um sie zu säugen (in der Natur säugen Kaninchen auch nur einmal täglich). Sechs Babys müssen am 9./10. Tag für 48 Stunden hungern. Die Körpertemperatur der Tiere wird rund um die Uhr gemessen. Ab dem 16. Lebenstag werden Heu und Pellets zugefüttert. Die Messungen werden mindestens bis zum 28. Lebenstag durchgeführt. Das weitere Schicksal der Kaninchen wird nicht erwähnt.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Biologie, Zoophysiologie

Originaltitel: Circadian thermoregulation in suckling rabbit pups

Autoren: Burghart Jilge (1)*, Barbara Kuhnt (1), Waltraud Landerer (1), Sabine Rest (1)

Institute: (1) Universität Ulm, Abteilung für Versuchstierkunde, 89069 Ulm

Zeitschrift: Journal of Biological Rhythms, 2000: 15(4), 329-335

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 2997



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