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Datenbank Tierversuche

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Dokument 2041Titel: Vergleich von peripheren und im Bereich der Körperachse gelegenen Knochen bei einem Rattenmodell eines leichten bis mittleren Nierenversagens bei einem physiologischen Serumspiegel der calcitropen Hormone
Hintergrund: Veränderungen in den Knochen bei Nierenversagen
Tiere: 24 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die einzeln in Käfigen gehaltenen Ratten werden in Gruppen zu je 8 Tieren aufgeteilt. Bei der Kontrollgruppe 1 wird eine Scheinoperation durchgeführt. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten und die Nierenkapsel entfernt. Dann werden die Tiere wieder zugenäht. Bei Gruppe 2 wird zunächst der größte Teil der rechten Niere entfernt, außerdem werden beide Nebenschilddrüsen herausgeschnitten. Die Tiere müssen danach 24 Stunden hungern. Dann wird ihnen eine Blutprobe entnommen. Am nächsten Tag erfolgt eine weitere Operation, bei der den Tieren die ganze linke Niere entfernt wird. Auf diese Weise soll ein Nierenversagen simuliert werden. Bei Gruppe 3 werden ebenfalls die linke sowie ein großer Teil der rechten Niere und die Nebenschilddrüsen entfernt. Zusätzlich erhalten diese Tiere eine osmotische Minipumpe unter die Haut gepflanzt. Diese gibt in den folgenden Tagen kontinuierlich bestimmte Hormone des Kalziumhaushaltes ab. Nach 14 Tagen werden alle Tiere auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Hormonforschung, Innere Medizin

Originaltitel: Comparison of periphral bone and body axis skeleton in a rat model of mild-to-moderate renal failure in the presence of physiological serum levels of calcitropic homones

Autoren: M.G. Freesmeyer (1)*, K. Abendroth (1), A. Faldum (2), C. Krauss (1), G. Stein (1)

Institute: (1) Innere Medizin IV, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 07740 Jena, (2) Institut für Medizinische Statistik und Dokumentation, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Zeitschrift: Bone 2001: 20 (3), 258-264

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3031



Dokument 2042Titel: Chronische Entzündung und Schutz vor akuter Hepatitis bei transgenen Mäusen, die TNF in den Endothelzellen expremieren
Hintergrund: Rolle eines bestimmten Zellfaktors bei chronischen Entzündungen
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)(unbekannte Anzahl)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Es werden Linien genetisch veränderter (transgener) Mäuse "hergestellt", die ständig einen Zellfaktor produzieren, der bei Entzündungen eine Rolle spielt. Vom Schwanz werden kleine Stücke abgeschnitten und untersucht, um festzustellen, ob die Genmanipulation funktioniert hat oder nicht. Die transgenen Mäuse leiden je nach Linie unter chronischen Nieren-, Lungen- und Leberentzündungen. Einige Tiere sterben mit 6-10 Monaten an einer Darmentzündung. Bei den Mäusen in zwei Linien kommt es zu Hautentzündungen. Die Mäuse werden getötet, um die Organe zu untersuchen. Es werden auch "normale" Mäuse zum Vergleich getötet.

Einigen Mäusen wird eine Substanz injiziert, die normalerweise eine akute Leberentzündung hervorruft. Zwei Stunden später wird den Tieren Blut aus der Schwanzvene entnommen, 8 Stunden später werden sie auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Immunologie

Originaltitel: Chronic inflammation and protection from acute hepatitis in transgenic mice expressing TNF in endothelial cells

Autoren: Antje Willuweit (1)*, Gabriele Sass (2), Annette Schöneberg (3), Ulrich Eisel (3), Gisa Tiegs (2), Matthias Clauss (1)

Institute: (1) Abteilung für Molekular- und Zellbiologie, Max-Planck-Institut für Physiologische und Klinische Forschung, 61231 Bad Nauheim, (2) Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen, Erlangen, (3) Institut für Zellbiologie und Immunologie, Universität Stuttgart, Stuttgart

Zeitschrift: The Journal of Immunology 2001: 167, 3944-3952

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3030



Dokument 2043Titel: Protein (…) im Mäusehirn nach Angstkonditionierung: Beziehung zur Fos-Produktion
Hintergrund: Molekulare Mechanismen bei der Angstkonditionierung
Tiere: 111 Mäuse (ca.)
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse werden einzeln in Käfigen gehalten. Zur Angstkonditionierung werden 8 Mäuse einzeln in eine spezielle Box mit einem Stahlgitterboden gesetzt. Nach 3 Minuten eines bestimmten "Kontextes" erfolgt ein Stromstoß über den Gitterboden. Meist werden bei solchen Experimenten Töne als "Kontext" verwendet. Die Art des in dieser Arbeit verwendeten Kontextes wird nicht erwähnt. Eine Gruppe von 8 Mäusen wird dem Kontext ohne Stromstoß ausgesetzt. Weitere 8 Mäuse erhalten einen Stromstoß ohne vorherige Konditionierung. 24 Stunden später werden die Versuche zur Überprüfung des Gedächtnisses wiederholt. Das Verhalten der Mäuse (Erstarren vor Angst) wird protokolliert.

In einem anderen Experiment werden die gleichen Versuche mit Gruppen zu je 5-6 Mäusen durchgeführt. Diese Tiere werden nach 7, 30, 60, 180 und 360 Minuten nach Konditionierung, nur Kontext oder nur Stromstoß narkotisiert und durch Injektion von Kaliumphosphat in das Herz getötet. Vier Mäuse werden als Kontrolle getötet.

Bereich: Neuroendokrinoligie, Molekularbiologie

Originaltitel: Phosphorylated cAMP response element binding protein in the mouse brain after fear conditioning: relationship to Fos production

Autoren: Madalina Stanciu (1), Jelena Radulovic (1), Joachim Spiess (1)*

Institute: (1) Abteilung für Molekulare Neuroendokrinologie, Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, 37075 Göttingen

Zeitschrift: Molecular Brain Research 2001: 94, 15-24

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3029



Dokument 2044Titel: Veränderungen in der extrazellulären Matrix und in den transformierenden Wachstumsfaktoren Beta-Isoformen nach Abbinden eine Herzkranzarterie bei Ratten
Hintergrund: Molekulare Prozesse nach einem Herzinfarkt
Tiere: 98 Ratten
Jahr: 2001

Versuchsbeschreibung: Bei 54 Ratten wird unter äther-Narkose der Brustkorb aufgeschnitten. Die linke Herzkranzarterie wird abgebunden. Dadurch kommt es zu einem Herzinfarkt. Der Brustkorb wird wieder verschlossen (Versuchsgruppe). Bei 44 Ratten wird die gleiche Operation ausgeführt, allerdings ohne die Arterie abzuklemmen (Kontrollgruppe). 39 % der Ratten aus der Versuchsgruppe sterben innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Operation. Weitere 5 % sterben im weiteren Verlauf des Experimentes. Nach 6 und 12 Stunden sowie 1, 3, 6, 9, 12, 20, 32, 55 und 82 Tagen werden jeweils einige überlebende Versuchs- und Kontrolltiere erneut in Narkose gelegt. Es werden verschiedene Messungen durchgeführt, dann werden die Tiere getötet und die Herzen zur Untersuchung herausgenommen.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung, Molekularbiologie

Originaltitel: Changes in extracellular matrix and in transforming growth factor beta isoforms after coronary artery ligation in rats

Autoren: Alexander Deten (1)*, Alexander Hölzl (1), Monika Leicht (1), Wilfried Barth (1), Heinz-Gerd Zimmer (1)

Institute: (1) Carl-Ludwig-Institut für Physiologie, Universität Leipzig, 04103 Leipzig

Zeitschrift: Journal of Molecular and Cellular Cardiology 2001: 33, 1191-1207

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3028



Dokument 2045Titel: Dominanz der Augen in der extrastriaten Hirnrinde bei schielenden Katzen mit Sehschwäche
Hintergrund: Untersuchung der durch Schielen hervorgerufenen Sehschwäche
Tiere: 6 Katzen (mindestens)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Im Alter von 3 Wochen werden die Katzen einer Operation unterworfen, die zum Schielen führt. Und zwar wird bei den Tieren unter Narkose der Augenmuskel des rechten Auges durchtrennt. Im Alter von 4-5 Monaten werden die Katzen weniger gefüttert und trainiert zwischen Streifen und einem diffusen Grau auf einem Monitor zu unterscheiden. Erscheinen Streifen, müssen sie auf diese zuspringen und erhalten dafür Futter. Dann werden die Tests wiederholt, jeweils mit nur einem sehenden Auge. Das jeweils andere Auge wird mit einer undurchsichtigen Kontaktlinse verschlossen. Die Tests werden mehrfach wiederholt, mit insgesamt mindestens 180 Sprüngen.

Für einen zweiten Versuchsaufbau wird unter Narkose bei 6 Katzen der Schädel aufgeschnitten. Ob dafür die gleichen 6 Katzen aus dem vorhergehenden Versuch oder andere Tiere verwendet werden, geht aus der Arbeit nicht hervor. Mehrere Mikroelektroden werden in das Gehirn eingeführt. Vor jeweils einem Auge werden verschiedene Reize in Form von Lichtstreifen auf einem Monitor geboten. Gleichzeitig werden mit den Elektroden die Gehirnströme gemessen. Das weitere Schicksal der Katzen wird nicht erwähnt.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Minna-James-Heinemann-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft finanziell unterstützt.

Bereich: Hirnforschung, Sehforschung

Originaltitel: Ocular dominance in extrastriate cortex of strabismis amblyopic cats

Autoren: Jan-Hinrich Schröder (1)*, Pascal Fries (1,2), Pieter R. Roelfsema (1), Wolf Singer (1), Andreas K. Engel (2)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Hirnforschung, 60528 Frankfurt; (2) Institut für Psychiatrie I, Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt

Zeitschrift: Vision Research 2002: 42, 29-39

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3027



Dokument 2046Titel: Wirkung von RGD-Peptid-beschichteten Titanimplantaten auf die Knochenbildung um das Implantat im Unterkiefer – Eine experimentelle Pilotstudie bei Hunden
Hintergrund: Verwendung verschiedener Beschichtungen bei Titanimplantaten
Tiere: 10 Hunde (Beagles)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Zunächst werden den Hunden alle vorderen Backenzähne im Unterkiefer gezogen. Drei Monate später werden bei den Tieren unter Narkose mehrere 4,6 mm dicke Löcher auf beiden Seiten des Unterkiefers gebohrt. In die Löcher werden an den Ecken genau passende quadratische Implantate aus Titan gesetzt. Die Implantate sind auf unterschiedliche Weise beschichtet. Für die vorliegende Arbeit werden drei Implantate auf einer Seite des Unterkiefers eingesetzt. Auf der anderen Seite des Kiefers werden eine nicht erwähnte Anzahl von Implantaten gesetzt, deren Auswertung in einer anderen Arbeit erfolgt. In den folgenden Wochen werden den Hunden insgesamt vier verschiedene Farbstoffe injiziert, die sich in dem neugebildeten Knochengewebe um die Implantate anreichern. Wöchentlich erfolgen Röntgenaufnahmen. Die Hunde werden nach einem oder drei Monaten auf nicht näher beschriebene Weise getötet, die Kiefer werden untersucht.

Bereich: Biomaterial-Forschung, Chirurgie

Originaltitel: Effect of RGD peptide coating of titanium implants on periimplant bone formation in the alveolar crest

Autoren: Henning Schliephake (1)*, Dieter Scharnweber (2), Michael Dard (3), Sophie Rößler (2), Andreas Sewing (3), Jörg Meyer (3), Dennis Hoogestraat (1)

Institute: (1) Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Medizinische Hochschule Hannover und Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Georg-August-Universität Göttingen, 37075 Göttingen, (2) Institut für Materialforschung, Technische Universität Dresden, (3) Merck Biomaterial GmbH, Darmstadt

Zeitschrift: Clinical Oral Implants Research 2002, 13, 312-319

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3026



Dokument 2047Titel: Laserraster-Trabekulektomie bei Kaninchen: eine experimentelle In-vivo-Studie
Hintergrund: Test einer Operationsmethode für den grünen Star
Tiere: 10 Kaninchen
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Kaninchen werden narkotisiert. Bei 5 Kaninchen wird die Bindehaut des rechten Auges aufgeschnitten. In die Lederhaut wird ein 3-4 mm großer Lappen geschnitten und aus dem darunter liegenden Gewebe ein 1x1 mm großes Stück herausgeschnitten. Der Lederhautlappen wird an seine ursprüngliche Position zurückgelegt, aber nicht angenäht. Die Bindehaut wird vernäht. Bei der anderen Gruppe, bestehend aus 5 Kaninchen, erfolgt die gleiche Operation. Zusätzlich werden bei diesen Tieren mit einem Laser 10 winzige Löcher in die Lederhaut geschnitten. Nach 14 Tagen werden alle Kaninchen auf nicht näher beschriebene Weise getötet.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Laser-grid trabeculectomy in rabbits: an experimental in-vivo study

Autoren: Thomas S. Dietlein (1)*, Philipp C. Jacobi (1), Günter K. Krieglstein (1)

Institute: (1) Augenklinik, Universität Köln, 50931 Köln

Zeitschrift: Graefe's Archiv of Clinical and Experimental Ophthalmology 2002: 240, 106-110

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3025



Dokument 2048Titel: Bösartiger Infarkt bei Katzen nach einem längeren Verschluss der mittleren Hirnarterie
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn bei einem Schlaganfall
Tiere: 10 Katzen
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Katzen werden narkotisiert, neuromuskulär gelähmt und künstlich beatmet. In die Augenhöhle wird ein Loch gebohrt, durch das ein Gerät in den Schädel eingeführt und mit Sekundenkleber befestigt wird. Mit diesem Gerät kann später die mittlere Hirnarterie verschlossen werden. Das Loch in der Augenhöhle wird mit Dentalzement verschlossen. Oben in den Schädel werden zwei kleine Löcher gebohrt. Die harte Hirnhaut wird entfernt und Mikrodialysesonden in die graue Substanz des Gehirns gesteckt. Mithilfe einer Pumpe wird über diese Sonde künstliche Rückenmarksflüssigkeit in das Gewebe gespült und anschließend wieder aufgefangen. Auf der Oberfläche des Gehirns werden außerdem Messsonden zur Bestimmung von Druck, Blutfluss und Temperatur angebracht. Die Bohrlöcher werden mit Dentalzement verschlossen. Nach einer zweistündigen Stabilisierungsphase wird die Hirnarterie mit dem zuvor eingepflanzten Gerät für 3 Stunden verschlossen. Anschließend folgt eine 6-stündige Normalisierungsphase. Während der ganzen Zeit werden verschiedene Messungen am Gehirn vorgenommen. Am Ende der Experimente werden die Katzen mit Formalin (Fixierungslösung) durchströmt und getötet.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: Malignant infarction in cats after prolonged middle cerebral artery occlusion

Autoren: Shingo Toyota (1), Rudolf Graf (1)*, Mario Valentino (1), Toshiki Yoshimine (2), Wolf-Dieter Heiss (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für neurologische Forschung, 50931 Köln, (2) Department of Neurosurgery, Osaka University Medical School, Osaka, Japan

Zeitschrift: Stroke 2002: 33, 1383-1391

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3024



Dokument 2049Titel: Neue Methode einer Emboluspräparation für einen standardisierten embolischen Schlaganfall beim Kaninchen
Hintergrund: Verbesserung eines "Tiermodell" für den Schlaganfall
Tiere: 26 Kaninchen (Weiße Neuseeländer)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Den Kaninchen wird zunächst je 8,5 ml Blut aus einer Ohrvene entnommen. Aus dem Blut werden zwei verschiedene Sorten kleiner Blutpfropfen gemacht: weiße (mit viel Fibrin, dem Grundgerüst der Blutgerinnung) und rote (mit vielen roten Blutkörperchen). Am nächsten Tag werden die Tiere in Narkose gelegt. In eine Hinterbeinarterie wird ein langer Katheter (Plastikschlauch) eingeführt und mithilfe der Angiographie (bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Blutgefäßen) bis in die rechte Halsschlagader vorgeschoben. Nun werden entweder zwei weiße oder zwei rote Blutpfröpfe in das Blut gespült. Die Pfröpfe gelangen mit dem Blutstrom in das Gehirn und bleiben in der mittleren Hirnarterie hängen. Es kommt zu einem Verschluss des Gefäßes und dadurch zu einem Schlaganfall. Einige Tiere werden mit der Magnetresonanztomographie untersucht. Alle Kaninchen werden 14 Stunden nach Einspülen der Blutpfröpfe durch Kohlendioxid getötet.

Bereich: Schlaganfallforschung

Originaltitel: New method of embolus preparation for standardized embolic stroke in rabbits

Autoren: Klaus Kirchhof (1)*, Thomas Welzel (2), Saida Zoobaa (3), Christoph Lichy (4), Marcus Sikinger, Hildegard Lorbacher de Ruiz (5), Klaus Sartor (1)

Institute: (1) Abteilung für Neuroradiologie, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät, 69120 Heidelberg, (2) Abteilung für Bestrahlungsonkologie, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät, (3) Abteilung für Neuropathologie, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät, (4) Abteilung für Neurologie, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät, (5) Abteilung für Tierversuchslabor, Universität Heidelberg, Medizinische Fakultät

Zeitschrift: Stroke 2002: 33, 2329-2333

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3023



Dokument 2050Titel: Antworteigenschaften der Neuronen im Kern eines Bereichs des Mittelhirns bei der Schleiereule
Hintergrund: Hirnfunktion bei der Schleiereule
Tiere: 4 Eulen (Schleiereulen)
Jahr: 2002

Versuchsbeschreibung: Die Schleiereulen sind in Gefangenschaft geboren. Die Versuche an einer Eule finden in Aachen statt, die an 3 Eulen in München. Der Kopf einer narkotisierten Eule wird in einen stereotaktischen Halter gespannt. Mit einem kleinen Nagel wird eine Metallplatte auf dem Schädeldach dauerhaft verankert. Der Schädel wird aufgeschnitten. Über dem Schädel wird ein fernbedienbares, motorgetriebenes Gerät angebracht, das Elektroden schrittweise in das Gehirn schiebt. Über beidseitig in die Ohren gesteckte Kopfhörer werden Töne und Geräusche abgespielt. Gleichzeitig werden mithilfe der Elektroden die Gehirnströme gemessen. Dabei werden die Elektroden schrittweise weiter in das Gehirn gefahren. An jeder Messstelle wird nach der Messung eine kleine Verletzung gesetzt. Die Eulen werden offensichtlich mehrfach für Experimente verwendet, zwischen denen sie aus der Narkose erwachen. Am Ende der Experimente werden die Tiere durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Die Gehirne werden herausgeschnitten und untersucht.

Bereich: Zoologie, Neurobiologie

Originaltitel: Response properties of neurons in the core of the central nucleus of the inferior colliculus of the barn owl

Autoren: Hermann Wagner (1,2)*, James A. Mazer (1,3), Mark von Campenhausen (2)

Institute: (1) Zoologisches Institut, Technische Universität München, (2) Institut für Biologie II, Rhein-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, (3) Department of Psychology, US Berkeley, USA

Zeitschrift: European Journal of Neuroscience 2002: 15, 1343-1352

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3022



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