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Datenbank Tierversuche

 

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Dokument 2111Titel: Analyse der Feinstruktur und der Connexin-Expremierung in der Augennetzhaut bei einem transgenen Modell der Huntington Krankheit
Hintergrund: Untersuchung der Veränderungen der Augennetzhaut bei einem seit langem etablierten "Modell" für die Huntington-Krankheit
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden transgene Mäuse verwendet, denen ein menschliches Gen eingepflanzt wurde, das für die Huntington Krankheit beim Menschen verantwortlich gemacht wird. Diese gentechnisch veränderten Mäuse sowie normale Mäuse werden von Jackson Laboratories, Bar Harbour, USA bestellt. Die Genveränderung bewirkt, dass die Mäuse im Alter von 5-6 Wochen erste Verhaltensauffälligkeiten und Bewegungsschwierigkeiten zeigen. Die Krankheit schreitet schnell fort. Es kommt zu Anfällen, Zittern, stereotypen Bewegungen, Gewichtsverlust, das Gehirn schrumpft. Die Tiere sterben im Alter von 11-14 Wochen. Die hier verwendeten Tiere sind 10 Wochen alt. Sie werden unter Narkose mit Formalin durchströmt. Ihre Augen werden entnommen und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Heinmann-Stiftung, Bochum, finanziell unterstützt.

Bereich: Neurologie

Originaltitel: Fine-structural analysis and connexin expression in the retina of a transgenic model of Huntington's disease

Autoren: Elisabeth Petrasch-Parwez (1)*, Hans-Werner Habbes (1), Svenja Weickert (1), Marlen Löbbecke-Schumacher (1), Katherine Striedinger (1), Stefan Wieczorek (2), Rolf Dermietzel (1), Jörg Thomas Epplen (2)

Institute: (1) Abteilung für Neuroanatomie und Molekulare Hirnforschung, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, (2) Abteilung für Humangenetik, Ruhr-Universität Bochum

Zeitschrift: The Journal of Comparative Neurology 2004: 479, 181-197

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3294



Dokument 2112Titel: Phase Locking der Aktivität einzelner Neuronen auf Theta-Schwingungen während der Arbeitsgedächtnisleistung in einem bestimmten Bereich der Sehrinde des Affen
Hintergrund: Nervenaktivitäten in bestimmten Hirnregionen bei Gedächtnisleistung
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Den Affen werden ein Kopfhalter und eine Kammer auf den Schädel montiert. In die Augen werden Metallspulen gesetzt, um später die Augenbewegungen verfolgt zu können. Die Operation und die näheren Umstände der Experimente werden nicht beschrieben. Normalerweise werden Affen für Experimente zunächst durch Durst gefügig gemacht. Für die Dauer der Experimente werden sie in einem Affenstuhl festgeschnallt, der Kopf an dem einoperierten Bolzen unbeweglich angeschraubt.

Bei diesem Experiment müssen die Tiere einen Hebel drücken und auf einen Bildschirm blicken. Auf dem Monitor erscheint für kurze Zeit ein Bild, anschließend ein zweites Bild. Ist das zweite Bild mit dem ersten identisch, müssen die Affen den Hebel loslassen, bei einem anderen Bild, den Hebel gedrückt halten. Damit soll die Gedächtnisleistung der Tiere getestet werden. Für eine richtig gelöste Aufgabe, bekommen die Tiere etwas zu trinken. In der Kammer auf dem Kopf der Tiere sind Elektroden angebracht, die durch zuvor in den Schädel gebohrte Löcher in das Gehirn geschoben werden. Während die Tiere Aufgaben erledigen, werden Hirnströme bestimmter Hirnregionen gemessen. Das weitere Schicksal der Affen wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Sehforschung, Hirnforschung

Originaltitel: Phase locking of single neuron activity to theta oscillations during working memory in monkey extrastriate visual cortex

Autoren: Han Lee (1), Gregory V. Simpson (2), Nikos K. Logothetis (1), Gregor Rainer (1)*

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Bilogische Kybernetik, 72076 Tübingen, (2) Department of Radiology, University of California, San Francisco, USA

Zeitschrift: Neuron 2005: 45, 147-156

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3293



Dokument 2113Titel: Hämodynamische Veränderungen während Halothan-, Sevofluran- und Desflurane-Narkose bei Hunden vor und nach der Einleitung eines schweren Herzversagens
Hintergrund: Einfluss verschiedener Narkosemittel bei Hunden mit schwerem Herzversagen.
Tiere: 10 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mischlingshunde werden unter Narkose operiert. Der Brustkorb wird aufgeschnitten und es werden diverse Schläuche, Elektroden und Messinstrumente an den zu- und abführenden Blutgefäßen des Herzens sowie am Herzen selbst angebracht. Die Kabel für die Geräte werden unter der Haut zum Rücken der Tiere geführt, wo sie nach außen treten. Auf diese Weise können die Instrumente später beim unbetäubten Hund bedient werden. Die Hunde werden wieder zugenäht und haben dann mindestens zwei Wochen Zeit sich zu erholen. Die Tiere werden in Abständen dreimal mit drei verschiedenen Narkosemitteln betäubt. Verschiedene Messungen werden durchgeführt. Dann wird 8-12 Wochen lang über die einoperierten Elektroden die Herzfrequenz erhöht. Die Tiere leiden durch das ständig zu schnell schlagende Herz an Appetitmangel und Bauchwassersucht. Fünf Hunde sterben vorzeitig, vier an Herzversagen und einer an einer Entzündung eines Blutgefäßes, an dem eines der Messinstrumente angebracht war. Die überlebenden Tiere werden noch einmal mit den drei verschiedenen Narkosemitteln betäubt, um Messungen durchzuführen. Schließlich werden die Hunde durch Überdosis eines Barbiturates getötet. Ihre Herzen werden herausgeschnitten und untersucht.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt.

Bereich: Anästhesiologie, Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Haemodynamic changes during halothane, sevoflurane and desflurane anaesthesia in dogs before and after the induction of severe heart failure

Autoren: B. Preckel (1)*, J. Müllenheim (1), J. Hoff (2), D. Obal (1), M. Heidenhoff (2), V. Thämer (2), W. Schlack (1)

Institute: (1) Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum, 40225 Düsseldorf, (2) Institut für Herz- und Kreislaufphysiologie, Universitätsklinikum Düsseldorf

Zeitschrift: European Journal of Anaesthesiology 2004: 21, 797-806

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3292



Dokument 2114Titel: Isthmusentfernung mit einem neuen Mikrowellenkatheter bei Hunden
Hintergrund: Durch Mikrowellen erzeugte Gewebeschädigungen am Herzen. Vor den Tierexperimenten fanden klinische Studien am offenen Herzen des Menschen zu diesem Thema statt.
Tiere: 8 Hunde (Mischlingshunde)
Jahr: 2005

Versuchsbeschreibung: Bei den Hunden wird unter Narkose der Brustkorb aufgeschnitten, das Herz wird freigelegt. Ein Katheter (Plastikschlauch) wird über eine Halsvene, zwei weitere Katheter über die rechte und linke Hinterbeinvene eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben. Über einen dieser Katheter können Mikrowellen abgegeben werden. Durch die Hitzeentwicklung wird ein Teil des Herzgewebes geschädigt. Nach einer nicht genannten Zeit werden die Hunde getötet. Die Herzen werden herausgeschnitten und die Schädigungen untersucht.

Bereich: Herz-Kreislauf-Chirurgie

Originaltitel: Isthmus ablation with a novel microwave catheter in dogs

Autoren: Lazlo Karolyi (1)*, Stefan G. Spitzer (1), Lá:szló Gé:ller (1) Orsolya Kiss (1), Andrá:s Lá:szik (1), Pé:ter Sotonyi (1), Bé:la Merkely (1)

Institute: (1) Praxisklinik Herz und Gefäße, 01099 Dresden

Zeitschrift: IEEE engineering in medicine and biology magazine : the quarterly magazine of the Engineering in Medicine & Biology Society 2005: 24 (1), 45-50

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3291



Dokument 2115Titel: Knochenformation nach Kieferhöhlenfüllung mit autologen Zellen knöchernden Ursprungs und Rinderknochenmineral bei Minipigs: erste Ergebnisse
Hintergrund: Verwendung von körpereigenen Knochenzellen für Gesichtsplastiken.
Tiere: 5 Schweine (Minipigs (Mini-Schweine))
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Den Minipigs wird unter Narkose Knochengewebe aus dem Beckenknochen entnommen. Die Knochenzellen werden in vitro ("im Reagenzglas") kultiviert und vermehrt. Dies geschieht auf zwei verschiedene Art und Weise: einmal werden nur die Schweinezellen verwendet und einmal werden Knochenmineralien vom Rind hinzugegeben. Vier Wochen später werden die Schweine erneut narkotisiert. Ihre Kieferhöhlen werden mit den kultivierten Knochenzellen gefüllt; auf der einen Seite nur die Zellen aus ihrem Becken und auf der anderen Seite die zusammen mit Rindermineralien gezüchteten Zellen. Zwölf Wochen danach werden die Schweine durch Überdosis eines Narkosemittels getötet. Der Kopf wird in Scheiben geschnitten und untersucht.

Bereich: Gesichtschirurgie

Originaltitel: Bone formation following sinus grafting with autogenous bone-derived cells and bovine mineral in minipigs: preliminary findings

Autoren: Gabor Fuerst (1)*, S. Tangl (2), Reinhard Gruber (2), Andre Gahleitner (3), Fidel Sanroman (4), Georg Watzek (1)

Institute: (1) Universitätsklinik für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde, 1090 Wien, (2) Ludwig-Boltzmann-Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie, AUVA-Forschungsinstitut für Traumatologie, Wien, (3) Abteilung für Diagnostische Radiologie, Universität Wien, (4) Department of Animal Pathology, Veterinary School, Madrid, Spanien

Zeitschrift: Clinical Oral Implants Research 2004: 15(6), 733-740

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3289



Dokument 2116Titel: Die Abschwächung der Veränderungen der Lebermikrodurchblutung durch exogenen Ersatz von Stickoxydul durch S-Nitroso-Humanalbumin nach Blutungsschock bei der Ratte
Hintergrund: Mikrodurchblutung der Leber bei einem Blutungsschock.
Tiere: 46 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten stammen aus dem Zentralinstitut für Versuchstierkunde in Hannover. Unter Narkose werden den Tieren Katheter (Plastikschläuche) in die Schwanzvene, die linke Hinterbeinarterie und die linke Halsschlagader gelegt, um Blutdruck und andere Messungen vorzunehmen. Den Tieren wird solange Blut entzogen, bis ihr Blutdruck auf 40 mm Hg gesunken ist. Anschließend wird ein Teil des Blutes zusammen mit einer Kochsalzlösung wieder infundiert. Einige Tiere erhalten außerdem eine von zwei Testsubstanzen injiziert. Bei der Hälfte der Ratten wird nun die Narkose beendet. Bei der anderen Hälfte wird fünf Stunden nach Blutentzug der Bauch aufgeschnitten. Die Leber wird herausgehoben und ihre Mikrodurchblutung wird mit einem Mikroskop untersucht. Dazu wird eine fluoreszierende Flüssigkeit, die die weißen Blutkörperchen anfärbt, injiziert. Die aus der Narkose erwachten Ratten werden 24 Stunden nach Beginn des Blutentzugs erneut narkotisiert. Auch bei ihnen wird die Leber mikroskopisch untersucht. Das weitere Schicksal der Tiere wird nicht beschrieben. Eine Tötung ist wahrscheinlich.

Bereich: Schockforschung, Pathophysiologie

Originaltitel: The attenuation of hepatic microcirculation alterations by exogenous substitution of nitric oxide by s-nitroso-human albumin after hemorrhagic shock in the rat

Autoren: Clemens Bauer (1), Wolfgang Kuntz (1), Frauke Ohnsmann (1), Harald Gasser (2), Carina Weber (2), Heinz Redl (4)*, Ingo Marzi (1)

Institute: (1) Abteilung für Traumachirurgie und Anästhesiologie, Universität des Saarlandes, Homburg/Saar, (2) Forschungszentrum für Tramatologie des Austrian Workers' Compensation Board und Ludwig-Boltzmann-Institut für Experimentelle und Klinische Traumatologie

Zeitschrift: Shock 2004: 21(2), 165-169

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3288



Dokument 2117Titel: Hitzeschockprotein 72 und Apoptosis ist ein Zeichen für einen nicht mehr ausreichenden Ausgleich durch das Herz beim frühen multiplen Organversagen beim Schaf
Hintergrund: Veränderungen am Herzen bei Schock.
Tiere: 21 Schafe
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Schafe werden "chronisch instrumientiert", d.h. ihnen werden verschiedene Messgeräte einoperiert. Für Details wird auf eine ältere Arbeit der Autoren verwiesen. Bei sechs Tieren wird ein Schock durch Blutentzug und Blutvergiftung ausgelöst. Dazu wird zunächst Blut entzogen, bis der Blutdruck auf 40 mm Hg gesunken ist. Es wird eine Substanz verabreicht, die den Blutdruck wieder erhöht. Nach 4, 16, 28 und 40 Stunden wird ein Salmonellen-Bakteriengift in die Blutbahn injiziert. Bei drei Schafen kommt es zu schweren Entzündungssymptomen: Fieber und Herzschwäche. Bei weiteren sechs Schafen wird nur Blut entzogen und bei sechs Tieren nur Bakteriengift gegeben. Drei Kontrolltiere bleiben unbehandelt. Am Ende der Versuche werden alle Schafe durch Injektion eines Giftes getötet.

Bereich: Schockforschung, Intensivmedizin

Originaltitel: Heat shock protein 72 and apoptosis indicate cardiac decompensation during early multiple organ failure in sheep

Autoren: Hideo A. Baba (1)*, Jeremias Wohlschläger (1), Henning D. Stubbe (2), Florian Grabellus (1), Hugo Van Aken (2), Klaus J. Schmitz (1), Friedrich Otterbach (1), Kurt W. Schmid (1), Christian August (3), Bodo Levkau (4), Frank Hinder (2)

Institute: (1) Institut für Pathologie, Universität Essen, 45147 Essen, (2) Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, Universität Münster, (3) Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie, Universität Münster, (4) Institut für Pathophysiologie, Zentrum für Innere Medizin, Universität Essen

Zeitschrift: Intensive Care Medicine 2004: 30, 1405-1413

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3287



Dokument 2118Titel: 3D-Lungenperfusions-MRI und MR-Angiographie einer Lungenembolie bei Schweinen nach einer einzelnen Injektion eines Blutpool-MR-Kontrastmittels
Hintergrund: Darstellung einer Lungenembolie mit Magnetresonanz-Imaging und einem neuen Kontrastmittel.
Tiere: 5 Schweine (Ferkel)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Den Schweinen wird 20 ml Blut abgenommen. Daraus wird ein 0,3 x 10 mm großer Blutpfropf gemacht. Unter Narkose werden Ganzkörperaufnahmen mit einem bildgebenden Verfahren (Magnetresonanz-Imaging) gemacht. Dazu wird ein Kontrastmittel verabreicht, das sich in der klinischen Testphase beim Menschen befindet. Nun wird der Blutpfropf über eine Beinvene in die Blutbahn injiziert. Er bleibt in der Lunge hängen und führt dort zu einer Lungenembolie. Die Magnetresonanz-Aufnahmen werden wiederholt. Außerdem wird eine Angiographie (bildliche Darstellung der Blutgefäße) durchgeführt. Ein Schwein stirbt aufgrund der Lungenembolie. Über das Schicksal der anderen Schweine wird nichts berichtet.

Bereich: Bildgebende Verfahren

Originaltitel: 3D pulmonary perfusion MRI and MR angiography of pulmonary embolism in pigs after a single injection of a blod pool MR contrast agent

Autoren: Christian Fink (1)*, Sebastian Ley (1), Michael Puderbach (1), Christian Plathow (1), Michael Bock (2), Hans-Ulrich Kauczor (1)

Institute: (1) Abteilung für Radiologie, Innovative Krebsdiagnostik und –therapie, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), 69120 Heidelberg, (2) Abteilung für Medizinische Physik in der Radiologie, Innovative Krebsdiagnostik und –therapie, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), Heidelberg

Zeitschrift: European Radiology 2004: 14, 1291-1296

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3286



Dokument 2119Titel: Ausweichmechanismen des Immunsystems: mangelhaftes Verweilen und stimulierte Wechselwirkung zwischen Leukozyten und Butgefäßinnenwand bei einem Leberzellkarzinom der Ratte
Hintergrund: Veränderungen der Blutgefäßstrukturen bei Leberkrebs.
Tiere: 12 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden von der Firma Harlan Sprague-Dawley, Indianapolis, USA bezogen. Unter Narkose wird der Bauch aufgeschnitten. Ein Stück Leberkrebsgewebe wird in die Leber injiziert. Der Bauch wird wieder zugenäht. Zehn Tage später werden die Ratten erneut aufgeschnitten. Die Leber wird herausgehoben und unter einem Videomikroskop untersucht. Dazu werden markierte weiße Blutkörperchen in die Blutbahn des Tieres injiziert. Die Ratten erhalten außerdem eine von zwei Substanzen, die die Aktivitäten der weißen Blutkörperchen beeinflussen sollen. Am Ende der Experimente werden die Ratten getötet.

Bereich: Krebsforschung

Originaltitel: Immune escape mechansims: Defective resting and stimulated leukocyte-endothelium interaction in hepatocellular carcinoma of the rat

Autoren: Sasa-Marcel Maksan (1)*, Patrick Morad Araib (2), Eduard Ryschich (2), Martha Maria Gebhard (3), Jan Schmidt (2)

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität Mainz, 55131 Mainz, (2) Chirurgische Klinik, Universität Heidelberg, (3) Abteilung für experimentelle Chirurgie, Universität Heidelberg

Zeitschrift: Digestive Diseases and Sciences 2004: 49(5), 859-865

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3285



Dokument 2120Titel: Magnesium-Mangelernährung verändert das Depressions- und Angstverhalten bei Mäusen – Einfluss von Desipramin und Hypericum perforatum-Extrakt
Hintergrund: Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Angst- und Depressionsverhalten.
Tiere: 102 Mäuse
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Die Mäuse erhalten ein Futter, das kein Magnesium enthält. "Kontrolltiere" bekommen normales Futter. Einige Tiere werden 28 Tage nach Beginn der Magnesiummangelernährung betäubt, um eine Blutprobe aus dem Herzen zu nehmen. Andere Mäuse werden 3-4 Wochen nach Beginn der Versuche verschiedenen Verhaltenstests unterworfen:

1. Eine Maus wird auf eine rotierende Stange gesetzt. es wird die Zeit gemessen, bis sie herunterfällt.

2. Die Bewegungen einer Maus in ihrem Käfig werden 60 Stunden lang mittels Infrarotsensor aufgezeichnet.

3. In einer Plastikbox ("Offenes Feld") wird das Verhalten einer Maus beobachtet.

4. Eine Maus wird in eine dunkle Box gesetzt, die durch eine Tür mit einer hell erleuchteten Box verbunden ist. Es wird registriert, wie oft die Maus die angsteinflössende helle Box aufsucht.

5. Eine Maus muss sechs Minuten lang in einem runden Wasserbassin schwimmen, aus dem sie nicht entrinnen kann. Es wird die Zeit bestimmt, bis sie aufgibt und sich treiben lässt. Je nach Zeitpunkt des Aufgebens wird das als Depression gewertet.

Das weitere Schicksal der Mäuse wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt von: Fond für Wissenschaftliche Forschung Österreich (FWF), Universität Innsbruck und Lichtwer Pharma AG Berlin.

Bereich: Psychopharmakologie

Originaltitel: Magnesium-deficient diet alters depression- and anxiety-related behavior in mice – influence of desipramine and Hypericum perforatum extract

Autoren: Nicolas Singewald (1)*, Catrin Sinner (1), Alfred Hetzenauer (1), Simone B. Sartori (1), Harald Murck (2)

Institute: (1) Abteilung für Pharmakologie und Toxikologie, Institut für Pharmazie und CMBI, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, 6020 Innsbruck, Österreich, (2) Lichtwer Pharma AG, Berlin

Zeitschrift: Neuropharmacology 2004: 47, 1189-1197

Land: Österreich

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3284



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