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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1301Titel: Imaging einer gesteigerten Schmerzempfindlichkeit bei Ratten mittels Kernspintomographie
Hintergrund: Magnetresonanz-Tomographie wird seit einem Jahrzehnt in der Schmerzforschung beim Menschen eingesetzt. Zunehmend spielt es auch in der tierexperimentellen Forschung eine Rolle.
Tiere: 16 Ratten (mindestens)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird ein Schmerzempfindlichkeitstest (Hargreaves-Test) durchgeführt. Die Prozedur wird nicht beschrieben. Üblicherweise wird der Boden einer Box, in dem eine Ratte sitzt, erhitzt. Es wird die Zeit gemessen, bis die Ratte die Pfoten hochzieht. Den Tieren wird dann eine reizende Substanz unter die Haut einer Hinterpfote gespritzt, um eine Entzündung auszulösen. Der Hargreaves-Test wird 1, 2, 3, 4, und 5 Stunden später wiederholt. Anschließend werden die Ratten durch CO2 getötet.

In einem zweiten Experiment wird die entzündungsauslösende Substanz in die Pfote einer narkotisierten Ratte injiziert. Dann wird der Kopf des Tieres mit einem bildgebenden Verfahren (Funktionelle Kernspintomographie) gescannt. Die Ratten werden anschließend getötet. Kontrolltiere, die nur eine harmlose Substanz erhalten haben, werden am Leben gelassen.

In einem weiteren Experiment werden kleine Heizplatten an beiden Hinterpfoten einer Ratte befestigt. Die Platte wird auf 46 Grad erhitzt. Nach 5 Sekunden fällt die Temperatur wieder ab. Gleichzeitig werden Magnetresonanzbilder vom Gehirn der Ratte gemacht. Die Tiere werden mindestens noch zwei Tage lang beobachtet. Eine Tötung wird nicht erwähnt.

Die Arbeit wurde unterstützt von: SET Projekt "Magnetresonanztomographie in der Schmerzforschung", Projekt des Bundesministerium für Bildung und Forschung "Kopfschmerz: A2", Interdisziplinäres Zentrum für Klinische Forschung, Erlangen und Doerenkamp-Lehrstuhl für Innovationen im Tier- und Verbraucherschutz.

Bereich: Schmerzforschung

Originaltitel: Imaging of hyperalgesia in rats by functional MRI

Autoren: Andreas Hess (1)*, Marina Sergejeva (1), Lubos Budinsky (2), Hanns Ulrich Zeilhofer (1), Kay Brune (1,2)

Institute: (1) Abteilung für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Fahrstraße 17, 91054 Erlangen, (2) Innovationen im Tier- und Verbraucherschutz, Fahrstraße 17, 91054 Erlangen

Zeitschrift: European Journal of Pain 2007: 109-119

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3764



Dokument 1302Titel: Pneumatische Befestigung der Augennetzhaut durch Verdampfung von Fluorokarbonflüssigkeit: In-vitro- und In-vivo-Ergebnisse
Hintergrund: Vergleich verschiedener Substanzen, die den Augeninnendruck erhöhen und die eine abgelöste Netzhaut wieder anheften sollen.
Tiere: 48 Kaninchen (mindestens 48 Chinchilla-Mischlinge)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Versuchsreihe wird vom Regierungspräsidum Köln genehmigt. Die Kaninchen werden einzeln in Käfigen gehalten. 25 verschiedene Fluor-haltige chemische Substanzen werden getestet. Jede Substanz wird ein oder zwei Kaninchen in die Augen gespritzt. Zum Teil wird zusätzlich Luft in die Augen injiziert. Es ist unklar, ob bei jedem Kaninchen beide Augen verwendet werden. In den folgenden zwei Wochen werden die Augen der Tiere regelmäßig inspiziert. Der Augeninnendruck wird gemessen. Bei einigen Kaninchen bildet sich ein grauer Star, bei anderen entstehen Blasen. Bei mindestens 8 Kaninchen platzt das Auge nach 16 bzw. 24 Stunden. Das weitere Schicksal der Kaninchen wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt. Eine Autorin erhielt ein Stipendium des Katholischen Akademischen Austauschdienstes.

Bereich: Augenheilkunde

Originaltitel: Pneumatic retinopexy by evaporation of fluorocarbon liquids: in vitro and in vivo results

Autoren: Jerzy Mackiewicz (1,2), Bastian Mühling (3), Wilfried Hiebl (3), Hasso Meinert (3), Norbert Kociok (1,4), Antonia M. Joussen (4)*

Institute: (1) Abteilung für Netzhaut- und Glaskörperchirurgie, Zentrum für Augenheilkunde, Universität Köln, (2) Department of Ophthalmology, Medical University of Lublin, Lublin, Polen, (3) Fluoron GmbH, Neu-Ulm, (4) Augenklinik, Heinrich Heine Universität Düsseldorf, Moorenstraße 5, 40225 Düsseldorf

Zeitschrift: Graefes Archiv für klinische und experimentelle Ophthalmologie 2008: 246, 69-79

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3763



Dokument 1303Titel: 3-Jodthyronamin: ein neues Hormon, das das Gleichgewicht zwischen Glukose- und Fettverwertung kontrolliert
Hintergrund: Funktion eines Schilddrüsenhormons auf den Stoffwechsel von Hamstern im Winter und im Sommer.
Tiere: 90 Tiere verschiedener Arten (80 Dschungarische Hamster, 10 Mäuse)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Dschungarischen Hamster wurden im Labor der Universität Marburg gezüchtet, die Mäuse stammen aus der Versuchstierzucht Charles River Laboratories, Sulzfeld. Alle Tiere leben einzeln in Käfigen. 40 Hamster werden bei 16 Stunden Licht, die anderen 40 bei 8 Stunden Licht täglich gehalten, um Winter oder Sommer zu simulieren. Die Mäuse werden bei täglich 12 Stunden Licht gehalten. Allen Tieren wird unter Narkose ein Temperaturmessgerät in die Bauchhöhle einoperiert. Dieses sendet die Daten drahtlos an ein Empfängergerät. Den Hamstern und Mäusen wird entweder ein Hormon, dessen Funktion untersucht werden soll, in die Bauchhöhle injiziert oder eine wirkungslose Kochsalzlösung. Anschließend wird ein Teil der Hamster vier Tage lang in einen "metabolischen Käfig" gesetzt. In diesem Gerät wird die Aus- und Einatemluft gemessen sowie der Urin aufgefangen. Bei anderen Hamstern und den Mäusen wird das Verhalten je 24 Stunden vor und nach der Injektion beobachtet. Einige Hamster werden nach der Injektion getötet, um das Gehirn zu untersuchen. Das Schicksal der restlichen Tiere wird nicht beschrieben.

Bereich: Tierphysiologie

Originaltitel: 3-Iodothyronamine: a novel hormone controlling the ballance between glucose and lipid utilisation

Autoren: L.J. Braulke (1)*, M. Klingenspor (1), A. DeBarber (2), S.C. Tobias (2), D.K. Grandy (2), T.S. Scanlan (2), G. Heldmaier (1)

Institute: (1) Biologische Fakultät, Philipps-Universität Marburg, Karl-von-Frisch-Str. 8, 35032 Marburg, (2) Department for Physiology and Pharmacology, Oregon Health & Science University, Portland, OR, USA, (3) Department of Pharmaceutical Chemistry, University of California-San Francisco, San Francisco, CA, USA

Zeitschrift: Journal of Comparative Physiology B 2008: 178, 167-177

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3762



Dokument 1304Titel: Verabreichung eines Kortikosteroids (Triamcinolon) schützt die Innenohrfunktion nach einem chirurgischen Eingriff
Hintergrund: Kann Kortison vor Schäden nach chirurgischen Eingriffen am Innenohr schützen?
Tiere: 11 Meerschweinchen
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Versuche finden in Frankfurt statt. Bei den betäubten Meerschweinchen wird ein 2 x 2 mm großes Loch in den Knochen hinter dem Ohr in das Mittelohr gebohrt. Bei fünf Meerschweinchen wird ein mit einem Kortikosteroid getränkter Gelschaumstoffschwamm auf das runde Fenster des Innenohrs gehalten. Das jeweils andere Ohr dient als Kontrolle. Hier wird der Schwamm mit einer wirkungslosen Kochsalzlösung getränkt. Bei sechs Meerschweinchen wird ein 1 mm Loch in das Innenohr gebohrt, um das Kortikosteroid direkt in das Innenohr zu injizieren. In den folgenden vier Wochen wird mehrfach das Hörvermögen der Meerschweinchen geprüft. Dazu werden die Tiere narkotisiert. Töne werden vor dem Ohr abgespielt, während gleichzeitig über eine im Mittelohr platzierte Elektrode elektrische Ströme gemessen werden.

Diese Arbeit wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und MED-El, Österreich, unterstützt.

Bereich: Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Chirurgie, Hörforschung

Originaltitel: Application of a corticosteroid (Triamcinolon) protects inner ear function after surgical intervention

Autoren: Qing Ye (1,2), Jochen Tillein (2), Rainer Hartmann (2), Wolfgang Gstoettner (1), Jan Kiefer (3)*

Institute: (1) Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Kopf- und Halschirurgie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, (2) Abteilung für Sinnesphysiologie, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, (3) Hals-Nasen-Ohrenklinik, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Ismaninger Str. 22, 81675 München

Zeitschrift: Ear & Hearing 2007: 28, 361-369

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3761



Dokument 1305Titel: Heraufregulierung von Prestin mRNA-Exprimierung im Cortischen Organ von Meerschweinchen und Ratten nach einseitiger Exposition von Impulslärm
Hintergrund: Molekulare Veränderungen in den Zellen des Innenohrs bei mit lauten Tönen beschallten Meerschweinchen und Ratten.
Tiere: 68 Tiere verschiedener Arten (28 Meerschweinchen, 40 Ratten)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld, die Ratten vom Bundesinstitut für Risikobewertung. Unter Narkose wird jeweils ein Ohr der Meerschweinchen und Ratten mit lauten Tönen von 167 dB beschallt. Die einzelnen Töne sind eine Sekunde lang und werden in kurzen Abständen bei den Meerschweinchen 4-5 Minuten lang und bei den Ratten 2,5 – 3 Minuten erzeugt. Sechs Meerschweinchen und 10 Ratten werden als Kontrolltiere nicht beschalt. Eine Woche vor und eine Woche nach der Beschallung werden Messungen zum Hörvermögen durchgeführt. Dazu werden die Tiere betäubt. Nach der letzten Messung werden die Tiere durch Köpfen getötet, um die Innenohren zu untersuchen.

Die Arbeit wurde durch die Humboldt-Universität und die Sonnenfeld-Stiftung, Berlin unterstützt.

Bereich: Hörforschung

Originaltitel: Up-regulation of prestin mRNA expression in the organs of Corti of guinea pigs and rats following unilateral impulse noise exposure

Autoren: Birgit Mazurek (1)*, Heidemarie Haupt (1), Nyamaa Amarjargal (1), Yuri M. Yarin (2), Astrid Machulik (1), Johann Gross (1)

Institute: (1) Charite – Universitätsmedizin Berlin, Campus Charite Mitte, Molekularbiologisches Forschungslabor, Charité:platz 1, 10117 Berlin, (2) Universitätsklinikum Dresen, Abteilung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Dresden

Zeitschrift: Hearing Research 2007: 231, 73-83

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3760



Dokument 1306Titel: Synergie von HBO2 und einem lokalen Antibiotikaträger bei einer durch Staphylococcus aureus hervorgerufenen experimentellen Osteomyelitis bei Ratten
Hintergrund: Vergleich von Behandlungsmethoden einer künstlich ausgelösten Knochenentzündung.
Tiere: 125 Ratten
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Bei den Ratten wird unter Narkose die Haut über dem rechten Schienbein aufgeschnitten. In das Scheinbein wird ein 1 mm Loch gebohrt. Es wird eine Lösung mit Eiterbakterien (Staphylococcus aureus) in die Markhöhle des Knochens gespritzt. Die Haut wird wieder zugenäht. Drei Wochen später werden die Ratten geröntgt, um festzustellen, ob sich eine Knochenentzündung entwickelt hat. Bei 105 Ratten ist dies der Fall. Bei den Tieren wird zunächst alles infektiöse Gewebe im Schienbein chirurgisch entfernt.

Die Ratten werden in Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhält zur Kontrolle eine wirkungslose Kochsalzlösung verabreicht. Drei Gruppen werden auf unterschiedliche Weise behandelt: Die Ratten einer Gruppe werden täglich in eine Überdruckkammer gesetzt. Dort werden sie eine Stunde lang einem Überdruck von 3 atm abs und 100% Sauerstoff ausgesetzt. In der folgenden Stunde wird der Überdruck langsam wieder abgebaut. Die zweite Gruppe erhält einen mit einem Antibiotikum getränkten Kollagenschwamm in die Markhöhle platziert. Die dritte Gruppe wird kombiniert mit Schwamm und Unterdruck behandelt. Die Behandlung wird zwei oder vier Wochen lang durchgeführt. dann werden die Ratten auf nicht genannte Weise getötet.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Synergy of HBO2 and a local antibiotic carrier for experimental osteomyelitis due to staphylococcus aureus in rats

Autoren: V. Mendel (1), H.-J. Simanowski (2), H.Ch. Scholz (2) (kein federführender Autor angegeben)

Institute: (1) Abteilung für Allgemeine Chirurgie, Diakonissenkrankenhaus, Marienhölzungsweg 2, 24939 Flensburg, (2) Abteilung für Allgemeine Chirurgie, Krankenhaus Oststadt, Podbielskistraße 380, 30659 Hannover

Zeitschrift: Undersea and Hyperbaric Medicine 2004: 31 (4), 407-416

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3759



Dokument 1307Titel: Diethylhexylphthalat, das durch eine Fettemulsion für Neugeborene aus dem Polyvinylchloridschlauch extrahiert wurde, verursacht wesentliche Veränderungen in der Histologie der Kaninchenleber
Hintergrund: Test eines Gels, das nach Operationen Verwachsungen der inneren Organe mit der Bauchwand verhindern soll.
Tiere: 80 Kaninchen (Weiße Russenkaninchen)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Bei den Kaninchen wird unter Narkose der Bauch in der Mitte auf 8 cm Länge aufgeschnitten. Der Blinddarm wird aus der Bauchhöhle herausgehoben und auf einer Seite 15 Minuten lang mit einem Stück Gaze gerieben, bis kleine Blutungen entstehen. Auf der anderen Seite wird nur 5 Minuten lang gerieben. Aus der Innenseite der Bauchwand wird ein 3 x 3 cm großes Stück Bauchfell und Muskel herausgeschnitten. Dann wird auf die geschädigte Stelle an der Bauchwand ein Gel aufgetragen, das eine Verwachsung des Darms mit der Bauchwand verhindern soll. Ein Teil der Kaninchen erhält statt des Testgels eine bereits in der Chirurgie eingesetzte Substanz. Weitere Kaninchen werden als Kontrolle nicht behandelt. Der Darm wird in die Bauchhöhle zurückgelegt und der Bauch wieder zugenäht. Am 21. Tag nach der Operation werden alle Kaninchen durch Injektion eines Giftes (T61) getötet.

Bereich: Chirurgie

Originaltitel: Polyvinyl alcohol gel prevents abdominal adhesion formation in a rabbit model

Autoren: Reinhold Andreas (1), Patricia Mercedes Grüntzig (1), Christiane Weisgerber (1), Christine Weis (2), Erich Kurt Odermatt (2), Martin Hartwig Kirschner (1)*

Institute: (1) Chirurgische Klinik, Universität München, Klinikum Großhadern, Marchioninistr. 15, 81377 München, (2) Aesculap AG & Co. KG, Tuttlingen

Zeitschrift: Fertility and Sterility 2007: 88 (2), 1180-1186

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3758



Dokument 1308Titel: Überlegene Wirksamkeit des Helicase-Primase-Hemmers BAY 57-1293 bei der Behandlung einer Herpesinfektion und für das Ruhestadium beim Meerschweinchenmodell der menschlichen Genitalherpesinfektion
Hintergrund: Test eines Wirkstoffs gegen Genitalherpes.
Tiere: Meerschweinchen (Anzahl unbekannt)(sehr viele)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzfeld. Bei den weiblichen Meerschweinchen wird eine Genitalherpesinfektion erzeugt, indem ihnen unter Narkose Herpesviren in die Vagina gespritzt werden. Ein Teil der Tiere wird mit einem herkömmlichen Mittel behandelt, andere mit einem neuen Wirkstoff, wieder andere bleiben unbehandelt. Die Wirkstoffe werden zwei- bis dreimal täglich mit einer Schlundsonde in den Magen eingegeben. Außerdem erhalten die Tiere noch Antibiotika. Einmal täglich werden Tupferproben vom Genitaltrakt genommen. Die Behandlung wird gruppenweise zu unterschiedlichen Zeitpunkten begonnen (am Anfang oder nach Ausbruch der Infektion) und unterschiedlich lange durchgeführt. Auch der folgende Beobachtungszeitraum mit täglichen Tupferproben ist unterschiedlich lange (bis 85 Tage). Am Ende der Experimente werden die Meerschweinchen durch Injektion eines Barbiturates und eines Giftes getötet.

Bereich: Pharmakologie

Originaltitel: Superior efficacy of helicase-primase inhibitor BAY 57-1293 for herpes infection and latency in the guinea pig model of human genital herpes disease

Autoren: Judith Baumeister (1,2), Rüdiger Fischer (1), Peter Eckenberg (1), Kerstin Henninger (1), Helga Rübsamen-Waigmann (1)*, Gerald Kleymann (2)

Institute: (1) AiCuris GmbH & Co KG, 42117 Wuppertal, (2) Tibotec, Mechelen, Belgien, (3) Interfakultäres Institut für Biochemie IFIB, Universität Tübingen

Zeitschrift: Antiviral Chemistry & Chemotherapy 2007: 18, 35-48

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3757



Dokument 1309Titel: Vorprogrammierung der Mutter vor der Niederkunft bestimmt die Testosteronantwort während einer sozialen Herausforderung
Hintergrund: Wie wirken sich die sozialen Verhältnisse von weiblichen Meerschweinchen auf ihre männlichen Nachkommen aus?
Tiere: 16 Meerschweinchen (16 "Versuchs"tiere sowie zahlreiche weitere Tiere))
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen stammen aus der hauseigenen Zucht. Jeweils 5 weibliche Meerschweinchen werden mit einem Männchen zusammen gehalten. Insgesamt werden so acht Gruppen gebildet. In vier der Gruppen bleiben die Weibchen während ihrer zweiten Trächtigkeit in dieser stabilen Zusammensetzung. In vier Gruppen werden die Weibchen während ihrer zweiten Trächtigkeit alle drei Tage untereinander ausgetauscht, so dass eine permanente Gruppeninstabilität entsteht. 16 Söhne von Müttern, die in stabilen oder unstabilen Verhältnissen gelebt haben, werden für die eigentlichen Experimente verwendet. Die männlichen Tiere werden ab ihrem 20. Lebenstag von ihren Müttern getrennt und mit je vier Weibchen zusammengehalten. In den folgenden vier Monaten werden bei den Männchen mindestens 8 Blutproben aus einer Ohrvene entnommen. Außerdem wird ihr Verhalten phasenweise mit einer Videokamera gefilmt. Im Alter von fünfeinhalb Montane wird ein Hormon in einen Hinterbeinmuskel injiziert. Anschließend werden Blutproben entnommen. Das weitere Schicksal der Meerschweinchen wird nicht beschrieben.

Bereich: Verhaltenskunde

Originaltitel: Prenatal maternal programming determines testosterone response during social challenge

Autoren: Kristina Kemme *, Sylvia Kaiser , Norbert Sachser

Institute: Abteilung für Verhaltensbiologie, Universität Münster, Badestraße 13, 48149 Münster

Zeitschrift: Hormones and Behavior 2007: 51, 387-394

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3756



Dokument 1310Titel: Herausregulierung von Bcl-2 und neuroschützende Wirkung im Meerschweinchengehirn nach chronischer Behandlung mit Simvastatin
Hintergrund: Haben Cholesterinsenker eine nervenschützende Wirkung?
Tiere: 20 Meerschweinchen
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die Meerschweinchen stammen aus der Versuchstierzucht Charles River, Sulzbach. Zehn Meerschweinchen erhalten einmal täglich 21 Tage lang einen Wirkstoff (Cholesterinsenker) mit einer Schlundsonde in den Magen verabreicht. Zehn weitere Meerschweinchen bekommen eine wirkungslose Substanz eingegeben. Nach 21 Tagen werden die Tiere betäubt und durch Köpfen getötet. Leber und Gehirn werden entnommen und untersucht.

Bereich: Neuropharmakologie

Originaltitel: Bcl-2 upregulation and neuroprotection in guinea pig brain following chronic simvastatin treatment

Autoren: Cornelia Franke (1), Michael Nölder (2), Reham Abdel-Kader (1), Leslie N. Johnson-Anuna (3), W. Gibson Wood (3), Walter E. Müller (1), Gunter P. Eckert (1)*

Institute: (1) Institut für Pharmakologie, ZAFES Biozentrum Niederursel, Universität Frankfurt, Max-von-Laue-Str. 9, 60438 Frankfurt, (2) Dr. Willmar Schwabe Group, Karlsruhe, (3) Department of Pharmacology, University of Minnesota, Veterans Affairs Medical Center, MN, USA

Zeitschrift: Neurobiology of Disease 2007: 438-445

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3755



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