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Datenbank Tierversuche

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Dokument 1231Titel: Selektion von Referenzgenen für eine quantitative Echtzeit-PCR in einem Modell für einen Herzinfarkt mit Sauerstoffmangel bei der Ratte
Hintergrund: Genveränderungen im Gehirn nach einem Herzinfarkt und bei der Regeneration des Nervengewebes.
Tiere: 60 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Es werden männliche Ratten aus der Versuchstierzucht Harlan-Winkelmann, Borchen, verwendet. Sie werden in vier Gruppen aufgeteilt und unter Narkose operiert. Bei zwei Gruppen zu je 15 Tieren wird ein Herzinfarkt ausgelöst. Wie, wird nicht beschrieben. Bei den anderen zwei Gruppen wird ebenfalls eine Operation durchgeführt, allerdings ohne einen Herzstillstand hervorzurufen. Nach fünf Minuten Herstillstand wird mit der Wiederbelebung begonnen. Auch hier wird die Technik nicht beschrieben. Anschließend erwachen die Ratten aus der Narkose. Bei jeweils einer Gruppe mit Herzinfarkt und einer ohne wird zweimal täglich ein Antibiotikum in die Bauchhöhle injiziert, das auch bei "Tiermodellen" mit Nervenschäden wirksam ist. Nach 4, 7 und 21 Tagen wird jeweils ein Teil der Tiere getötet, indem sie unter erneuter Narkose geköpft werden. Die Gehirne werden zur Untersuchung entfernt.

Bereich: Herz-Kreislauf-Forschung

Originaltitel: Selection of reference genes for quantitative real-time PCR in a rat ashyxial cardiac arrest model

Autoren: Kristina Langnaese (1)*, Robin John (1), Hannes Schweizer (1), Uwe Ebmeyer (2), Gerburg Keilhoff (1)

Institute: (1) Institut für Medizinische Neurobiologie, Universität Magdeburg, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, (2) Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universität Magdeburg, Magdeburg

Zeitschrift: Biomedcentral (BMC) Molecular Biology 2008, 9(53), doi:10.1186/1471-2199-9-53

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3835



Dokument 1232Titel: Reaktion der Ganglion Gasseri der Ratte auf longitudinale Reizung der Schnurrhaare
Hintergrund: Die Nervenaktivitäten bei horizontalen und vertikalen Bewegungen der Rattenschnurrhaare sind bereits ausführlich untersucht. In dieser Arbeit werden nun die elektrischen Nervenimpulse bei longitudinaler Bewegung gemessen, d.h. wenn das Schnurrhaar in den Haarfollikel hineingedrückt wird.
Tiere: 10 Ratten
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Die Ratten werden durch eine Injektion eines Narkosemittels in die Bauchhöhle anästhesiert. An der der linken Seite des Kopfes wird der Schädelknochen entfernt. Ein Stück der linken Gehirnhälfte wird abgesaugt. Die harte Hirnhaut über einem Nervenknoten, dem Ganglion Gasseri, wird entfernt. An den Nervenknoten werden mehrere Aufzeichnungselektroden aus glasummantelten Platin angelegt. Die Schnurrhaare werden bis auf 5 mm abgeschnitten. Ein Schnurrhaarstumpf wird an ein Glasröhrchen geklebt, das mit einem Gerät verbunden ist, das einen Druck auf das Schnurrhaar ausübt. Das Haar wird so in den Haarfollikel hineingedrückt. Gleichzeitig werden die elektrischen Impulse am Ganglion gemessen. Am Ende der Experimente werden die Tiere durch Überdosis eines Barbiturates getötet.

Bereich: Neurophysiologie

Originaltitel: Responses of rat trigeminal ganglion neurons to longitudinal whisker stimulation

Autoren: Maik C. Stüttgen (1), Stephanie Kullmann (1,2), Cornelius Schwarz (1)*

Institute: (1) Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen, Ottfried-Müller-Str. 27, 72076 Tübingen, (2) Graduate School for Neural and Behavioural Science, Universität Tübingen, Tübingen

Zeitschrift: Journal of Neurophysiology 2008: 100, 1879-1884

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3834



Dokument 1233Titel: In-vivo-Messungen des Impedanz-Spektrums der Hirnrinde beim Affen: Konsequenzen für die Signalweiterleitung
Hintergrund: Messungen der Nervenaktivitäten in der Sehrinde des Affenhirns.
Tiere: 2 Affen (Art nicht genannt)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Die beiden Affen werden zunächst einer Operation unterzogen. Über einem Bohrloch im Schädelknochen wird eine Kammer für Elektroden auf dem Kopf verankert. Außerdem wird ein Kopfhalter auf dem Schädel befestigt. Die eigentlichen Versuche finden unter Narkose statt, vermutlich einige Zeit nach der ersten Operation. Der Kopf eines Affen wird mit Hilfe des Kopfhalters ruhig gestellt. Durch die Kammer und das Loch werden Elektroden mit einem Antriebsgerät in die Sehrinde des Gehirns eingeführt. Es werden verschiedene Messungen der Nervenaktivitäten vorgenommen. das weitere Schicksal der Affen wird nicht beschrieben.

Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: In vivo measurement of cortical impedance spectrum in monkeys: Implications for signal propagation

Autoren: Nikos K. Logothetis (1,2)*, Christoh Kayser (1), Axel Oeltermann (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik, Spemannstraße 38, 72076 Tübingen, (2) Division of Imaging Science and Biomedical Engineering, University of Manchester, Manchester, UK

Zeitschrift: Neuron 2007: 55, 809-823

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3833



Dokument 1234Titel: Reaktionen auf Gesichstausdruck und Blickauswahl in der Amygdala (Hirnbereich) des Affen
Hintergrund: Nervenaktivitäten im Gehirn von Rhesusaffen beim Erkennen von Gesichtsausdrücken anderer Affen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Rhesusaffen wird ein Bolzen auf dem Schädel verankert. Für die Versuche werden die Tiere in Primatenstühle gesetzt, der Kopf wird an dem Bolzen angeschraubt. Üblicherweise wird die "Kooperation" der Tiere durch Flüssigkeitsentzug erzwungen. Die Tiere erhalten nichts zu trinken. Wehren die Affen sich bei den Experimenten nicht, gibt es über einen Schlauch im Mund etwas Saft. Den Tieren werden Bilder von Affen mit verschiedenen Gesichtsausdrücken gezeigt, neutral, drohend, ängstlich. Während die Affen die Bilder betrachten, wird ihr Gehirn mit einem Imaging-Verfahren (funktionelle Magnetresonanz-Tomographie) gescannt. Bei dem einen Affen werden sechs Testreihen, bei dem anderen acht Testreihen mit je 72 Gesichtsausdrücken durchgeführt. Wahrscheinlich werden der Affen für weitere Experimente verwendet.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Facial-expression and gaze-selective responses in the monkey amygdala

Autoren: Kari L. Hoffmann (1)*, Katalin M. Gothard (2), Michael C. Schmid (1), Nikos K. Logothetis (1)

Institute: (1) Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik, Spemannstraße 38, 72076 Tübingen, (2) Department of Physiology, College of Medicine, University of Arizona, Tuscon, Arizona 85724, USA

Zeitschrift: Current Biology 2007: 17, 766-772

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3832



Dokument 1235Titel: Analoge numerische Darstellung bei Rhesusaffen: Beweise für parallele Verarbeitung
Hintergrund: Neurologische Grundlagenforschung zum Zählvermögen von Rhesusaffen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2004

Versuchsbeschreibung: Es werden Affen verwendet, denen zuvor über einem Bohrloch im Schädelknochen eine Kammer für Elektroden auf dem Schädel implantiert wurde. Diese Vorrichtung wird in der hier beschriebenen Versuchsanordnung aber nicht verwendet. Außerdem wird normalerweise ein Metallbolzen auf dem Schädel verankert, mit dem später der Kopf des Tieres bewegungslos fixiert werden kann. Für die Experimente sitzen die Affen in einem Primatenstuhl, der Kopf wird an dem Bolzen unbeweglich angeschraubt. Der Affe muss seinen Blick auf einen Punkt auf einem Bildschirm richten. Die Augenbewegungen werden mit einem Infrarotmessgerät verfolgt. Der Affe muss dann mit der Hand einen Hebel drücken. Es erscheint ein Bild mit 1 bis 7 schwarzen Punkten um den Fixpunkt. Eine Sekunde später erscheint ein zweites Bild mit einer anderen oder gleichen Anzahl von Punkten. Stimmt die Anzahl der Punkte mit dem ersten Bild überein, muss der Affe den Hebel loslassen. Stimmen sie nicht überein, muss er den Hebel gedrückt bis ein drittes Bild erscheint.

Macht das Tier die Aufgabe richtig, erhält es über einem Schlauch in seinem Mund einige Tropfen Apfelsaft. Die Affen müssen sich ihre tägliche Flüssigkeitsration bei den Experimenten "erarbeiten". Bewegt der Affe seine Augen von dem Fixpunkt weg, lässt er den Hebel zu früh los oder vergleicht er die Anzahl der Punkte nicht richtig, gibt es nichts zu trinken. nach einer kurzen Pause kommt der nächste Versuch. Pro Tag werden 500 bis 1000 Versuche mit einem Tier durchgeführt.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Human Frontier Science Program Organization, durch einen NIMH-Zuschuss sowie das RIKEN-MIT Neuroscience Research Center unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Analog numerical representations in rhesus monkeys: Evidence for parallel processing

Autoren: Andreas Nieder*, Earl K. Miller

Institute: Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen, Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Journal of Cognitive Neuroscience 2004: 16:5, 889-901

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3831



Dokument 1236Titel: Semantische Assoziation zwischen Zeichen und numerischen Kategorien im Präfrontallappen der Großhirnrinde
Hintergrund: Nervenaktivitäten im Gehirn des Rhesusaffen beim Erkennen von arabischen Ziffern. In der Arbeit werden von anderen Autoren durchgeführte Versuche zur gleichen Fragestellung mit Menschen erwähnt.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden Affen verwendet, die zuvor operiert worden sind. Die Details werden nicht beschrieben. Üblicherweise wird bei den Affen unter Narkose über einem Bohrloch im Schädelknochen eine Aufzeichnungskammer für Elektroden mit Zahnzement und Schrauben fixiert. Außerdem wird normalerweise ein Metallbolzen auf dem Schädel angebracht, mit dem später der Kopf des Tieres bewegungslos angeschraubt werden kann. Für die Experimente sitzen die Affen in einem Primatenstuhl. Ein Affe muss seinen Blick auf einen Bildschirm richten. Die Augenbewegungen werden mit einem Infrarotmessgerät verfolgt. Der Affe muss dann mit der Hand einen Hebel drücken. Es erscheint ein Bild mit 1 bis 4 schwarzen Punkten. Eine Sekunde später erscheint ein zweites Bild mit einer anderen oder gleichen Anzahl von Punkten oder den arabischen Ziffern 1, 2, 3 oder 4. Stimmt die Anzahl der Punkte oder die Ziffer mit dem ersten Bild überein, muss der Affe den Hebel loslassen. Stimmen sie nicht überein, muss er den Hebel gedrückt bis ein drittes Bild erscheint.

Macht das Tier die Aufgabe richtig, erhält es zur "Belohnung" etwas Flüssigkeit. Üblicherweise erhalten die Affen außerhalb der Experimente nichts zu trinken und müssen sich ihre Flüssigkeitsration "erarbeiten". Dieses "Training" dauert mehrere Monate. Während der Affe die Aufgaben löst, werden über in das Gehirn eingeführte Elektroden Hirnströme gemessen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und dem Career Development Award from the International Human Frontier Science Program Organization (HFSP) unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Semantic associations between signs and numerical categories in the prefrontal cortex

Autoren: Ilka Diester, Andreas Nieder*

Institute: Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen, Ottfried-Müller-Str. 27, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Public Library of Science (PLOS) Biology 2007: 5(11), e294 (2684-2694)

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3830



Dokument 1237Titel: Ergänzende Beiträge der Neuronenklasse des Präfrontallappens bei der abstrakten Anzahlkategorisierung
Hintergrund: Nervenaktivitäten im Gehirn des Rhesusaffen bei der Abschätzung von Mengen.
Tiere: 4 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Es werden Affen verwendet, die zuvor operiert worden sind. Die Details werden nicht beschrieben. Üblicherweise wird bei den Affen unter Narkose über einem Bohrloch im Schädelknochen eine Aufzeichnungskammer für Elektroden mit Zahnzement und Schrauben fixiert. Außerdem wird normalerweise ein Metallbolzen auf dem Schädel angebracht, mit dem später der Kopf des Tieres bewegungslos angeschraubt werden kann. Für die Experimente sitzen die Affen in einem Primatenstuhl. Sie müssen ihren Blick auf einen Punkt auf einem Bildschirm richten. Die Augenbewegungen werden mit einem Infrarotmessgerät verfolgt. Der Affe muss dann mit der Hand einen Hebel drücken. Es erscheint ein Bild mit zahlreichen schwarzen Punkten auf grauem Grund. Anschließend erscheint ein zweites Bild mit einer anderen Anordnung von Punkten. Stimmt die geschätzte Anzahl der Punkte mit dem ersten Bild überein, muss der Affe den Hebel loslassen. Ist es seiner Schätzung nach nicht dieselbe Menge Punkte, hält er den Hebel gedrückt bis ein drittes Bild erscheint.

Macht das Tier die Aufgabe richtig, erhält es zur "Belohnung" etwas Flüssigkeit. Üblicherweise erhalten die Affen außerhalb der Experimente nichts zu trinken und müssen sich ihre Flüssigkeitsration "erarbeiten". Lässt der Affe den Hebel zu früh los, wendet er seinen Blick ab oder schätzt die Anzahl der Punkte falsch, bekommt er nichts zu trinken. Während der Affe die Aufgaben löst, werden über in das Gehirn eingeführte Elektroden Hirnströme gemessen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und dem Career Development Award from the International Human Frontier Science Program Organization (HFSP) unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Complementary contributions of prefrontal neuron classes in abstract numerical categorization

Autoren: Ilka Diester, Andreas Nieder*

Institute: Abteilung für Tierphysiologie, Institut für Zoologie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 28, 72076 Tübingen

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2008: 28(31), 7737-7747

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3829



Dokument 1238Titel: Verhaltens- und –Frontallappen-Darstellung von räumlichen Proportionen beim Affen
Hintergrund: Die Fähigkeit von Rhesusaffen Proportionen unterscheiden zu können und Nervenaktivitäten im Gehirn.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2008

Versuchsbeschreibung: Es werden Affen verwendet, die zuvor operiert worden sind. Die Details werden nicht beschrieben. Üblicherweise wird bei den Affen unter Narkose über einem Bohrloch im Schädelknochen eine Aufzeichnungskammer für Elektroden mit Zahnzement und Schrauben fixiert. Außerdem wird normalerweise ein Metallbolzen auf dem Schädel angebracht, mit dem später der Kopf des Tieres bewegungslos angeschraubt werden kann. Für die Experimente sitzen die Affen in einem Primatenstuhl. Sie müssen auf einen Bildschirm schauen, auf dem Bilder mit zwei Linien erscheinen, wobei die zweite Linie entweder 1/4, 2/4, 3/4 oder 4/4 der Länge der ersten Linie ist. Gleichzeitig halten sie einen Hebel gedrückt. Erscheinen auf dem nächsten Bild die die Linien in den gleichen Proportionen, muss der Affe den Hebel loslassen, ansonsten weiter drücken. Macht das Tier eine Aufgabe richtig, erhält es zur "Belohnung" etwas Flüssigkeit. Üblicherweise erhalten die Affen außerhalb der Experimente nichts zu trinken und müssen sich ihre Flüssigkeitsration "erarbeiten". Während der Affe die Aufgaben löst, werden über 8 in das Gehirn eingeführte Elektroden Hirnströme gemessen. Für diese Arbeit werden 31 bzw. 32 Testreihen (offensichtlich entspricht eine Testreihe einem Tag) mit jeweils 581 bis 594 Tests pro Testreihe durchgeführt.

Die gleichen Versuche werden auch mit 18 Menschen durchgeführt. Affen und Menschen zeigen die gleichen Fähigkeiten, Proportionen unterscheiden zu können.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die deutsche Forschungsgemeinschaft und dem Career Development Award from the International Human Frontier Science Program Organization (HFSP) unterstützt.

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Behavioral and prefrontal representation of spatial proportions in the monkey

Autoren: Daniela Vallentin, Andreas Nieder*

Institute: Abteilung für Tierphysiologie, Institut für Zoologie, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 28, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Current Biology 2008: 18, 1420-1425

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3828



Dokument 1239Titel: Neuronen-Population, die in der Hirnrinde des Primaten kodieren (…)
Hintergrund: Neurologische Grundlagenforschung zum Zählvermögen von Rhesusaffen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Es werden Affen verwendet, die zuvor operiert worden sind. Die Details werden nicht beschrieben. Üblicherweise wird bei den Affen unter Narkose über einem Bohrloch im Schädelknochen eine Aufzeichnungskammer für Elektroden mit Zahnzement und Schrauben fixiert. Außerdem wird normalerweise ein Metallbolzen auf dem Schädel angebracht, mit dem später der Kopf des Tieres bewegungslos angeschraubt werden kann. Für die Experimente sitzen die Affen in einem Primatenstuhl. Sie müssen auf einen Bildschirm schauen, auf dem Bilder mit Punkten oder Linien erscheinen. Gleichzeitig halten sie einen Hebel gedrückt. Erscheint auf dem nächsten Bild die gleiche Anzahl Punkte oder die Linie in der gleichen Länge, muss der Affe den Hebel loslassen, ansonsten weiter drücken. Macht das Tier eine Aufgabe richtig, erhält es zur "Belohnung" etwas Flüssigkeit. Üblicherweise erhalten die Affen außerhalb der Experimente nichts zu trinken und müssen sich ihre Flüssigkeitsration "erarbeiten". Während der Affe die Aufgaben löst, werden über 8 in das Gehirn eingeführte Elektroden Hirnströme gemessen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die VolkswagenStiftung sowie dem Career Development Award from the International Human Frontier Science Program Organization (HFSP).

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: Neuronal population coding of continuous and discrete quantity in the primate posterior parietal cortex

Autoren: Oana Tudusciuc, Andreas Nieder*

Institute: Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen, Ottfried-Müller-Str. 27, 72076 Tübingen

Zeitschrift: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) 2007: 104(36) 14513-14518

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3827



Dokument 1240Titel: Ein markierter Linien-Code für kleine und große Anzahlen im vorderen Frontallappen der Großhirnrinde des Affen
Hintergrund: Neurologische Grundlagenforschung zum Zählvermögen von Rhesusaffen.
Tiere: 2 Affen (Rhesusaffen)
Jahr: 2007

Versuchsbeschreibung: Den Affen wird unter Narkose eine Aufzeichnungskammer für Elektroden auf dem Schädel angebracht. Die Details werden nicht beschrieben. Üblicherweise wird die Kammer über einem Bohrloch im Schädelknochen mit Zahnzement und Schrauben fixiert. Außerdem wird normalerweise ein Metallbolzen auf dem Schädel angebracht, mit dem später der Kopf des Affen unbeweglich angeschraubt werden kann. Die Affen müssen in einem Primatenstuhl sitzend auf einen Bildschirm schauen und einen Hebel mit der Hand halten. Auf dem Bildschirm erscheint ein Bild mit bis zu 30 schwarzen Punkten auf grauem Hintergrund. Wenn auf dem nächsten Bild die gleiche Anzahl Punkte zu sehen ist, muss der Affe den Hebel loslassen, bei einer anderen Anzahl muss er den Hebel bis zum folgenden Bild halten. Dabei soll der Affe die Punkte nicht zählen, sondern die Punktemenge in ihrer Gesamtheit abschätzen. Bei einer richtig erledigten Aufgabe erhält das Tier etwas Saft in den Mund eingegeben. Es wird in dieser Arbeit nicht erwähnt, aber üblicherweise wird Durst als "Trainingsmethode" verwendet, d.h. außerhalb der Experimente erhalten die Affen nichts zu trinken, um für die Aufgaben genügend "motiviert" zu sein. Während der Affe die Aufgaben erledigt, werden über 8 in das Gehirn eingeführte Elektroden Hirnströme gemessen. Die Affen werden nicht getötet, sondern für weitere Studien herangezogen.

Die Arbeit wurde unterstützt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die VolkswagenStiftung sowie dem Career Development Award from the International Human Frontier Science Program Organization (HFSP).

Bereich: Hirnforschung

Originaltitel: A labeled-line code for small and large numerosities in the monkey prefrontal cortex

Autoren: Andreas Nieder*, Katharina Merten

Institute: Abteilung Kognitive Neurologie, Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung, Universität Tübingen, Ottfried-Müller-Str. 27, 72076 Tübingen

Zeitschrift: The Journal of Neuroscience 2007: 27(22), 5986-5993

Land: Deutschland

Art der Veröffentlichung: Fachzeitschrift

Dokumenten-ID: 3826



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